Verzweiflungsakte

Die EU-Regierungen versuchen, die Illusion einer funktionierenden Union aufrecht zu erhalten. Sie entwerfen neue Strategien, das Schiff auf Kurs zu halten. Auf ihrer für Ende Juni vorgesehen Tagung soll die Fiskalunion vorangebracht werden. Was es damit auf sich hat, beschreibt pfiffikus.

Wie blind müssen eigentlich die EuroKratten sein, oder wollen sie ihre Bürger für dumm verkaufen? Sehen diese Herrschaften nicht die Schrift an der Wand? Oder ist es schlicht Verzweiflung, die die Realität ausblenden läßt.

Die Null-Zins-Politik erweist sich als Illusion. Die Zinsen steigen.

Das Schuldenproblem wird nicht nur durch die demografische Entwicklung zusätzlich verschärft, sondern durch nicht mehr kontrollierbare Asylantenströme.

Die geopolitischen Risiken sind kaum noch kontrollierbar, geschweige denn beherrschbar.

Die Aktien- und Bondmärkte senden eindeutige Crash-Signale.

Die Liquiditätszeitbombe tickt, schreibt Nuriel Roubini.

Hinter den günstigen deutschen Beschäftigungszahlen stehen existenzbedrohende 1-Euro-Jobs, Aufstocker und hinzuverdienende Rentner.

Der Hassaufbau gegenüber den Regierenden wächst reziprok zu den Zustimmungsraten zur EU.

 

Verzweiflungsakte
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1 Kommentar

  1. Ich weiß nicht, ob es nur Verzweiflungsakte sind. Krisen liegen im Kalkül der Strippenzieher, die von Beginn der europäischen Integrationsbewegung an einen europäischen Bundesstaat anstreben – im Geheimen unterstützt und mitfinanziert von angloamerikanischen Kreisen. Nur in großen Krisen lässt sich dieses Ziel erreichen, in dem die Völker ihre Souveränität verlieren und ihre Kulturen eingeebnet werden sollen.
    Siehe zu den historischen Hintergründen:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/11/22/hintergrunde-der-europaischen-integrationsbewegung/

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