AFD – Die neue Arbeiterpartei für Deutschland?

Ja, blicken wir nochmal auf die Landtagswahlen von vor drei Wochen zurück. Eine interessante Darstellung eines Wahltrends war zu beobachten. Laut dem Wahltrend (s. Grafik links) war die AfD die drittstärkste Partei – wurde aber ganz rechts gelistet. Normalerweise wird eine Reihenfolge abgebildet, aber das Propagandaministerium (Abteilung ARD/ZDF) möchte doch, wie sie es jeden Tag tun, die Zuschauer täuschen. 

Mit den immerhin 7,5 Milliarden Einnahmen von Zwangsgebühren, die der nicht rechtsfähige Beitragsservice (GEZ) gnadenlos pfänden lässt, lässt sich ein weit gespanntes Propagandaministerium aufbauen. Jeder Deutsche zahlt knapp 100 Euro im Jahr für das, was er/sie hören und sehen soll! Warum eigentlich?

Politische Parteien interessieren mich weniger, aber wenn in der Lügenpresse über die AfD überwiegend negativ berichtet wird, werden inzwischen viele Menschen hellhörig und glauben das, was sie hören, lesen und sehen immer weniger. Die AfD sollte nicht unterschätzt werden. Sie ist zwar auch eine System-Partei, aber sie könnte die SPD in naher Zukunft vom „zweiten“ Platz verdrängen. Folgendes dazu von Thomas Böhm.

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Von Thomas Böhm (youwatch)

Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es eine Sozialdemokratische Partei Deutschlands die sich gemeinsam mit den ihr verbündeten Gewerkschaften für die Interessen der Arbeiter einsetzte und sich um die Sorgen und Nöte der kleinen Leute kümmerte.

Diese Zeit ist längst vorbei. Inzwischen sind SPD und Gewerkschaften zu sozialistischen Kampfgruppen geschrumpft, deren fett gefressene Bonzen nichts anderes mehr in Sinn haben, als den Bürger als Kanonenfutter für ihren ideologischen Kampf gegen alles was „rechts“ sein könnte, zu missbrauchen, sie aber ansonsten im Regen stehen lassen, weil es wichtiger ist, Migranten und Ausländer ins Trockene zu bringen.

Doch noch wünschen sich die Arbeiter in Deutschland eine Organisation, die ihre Interessen vertritt und die scheint nun auch wieder vorhanden zu sein: Die AfD.

Dass diese junge Partei möglicherweise DIE neue Arbeiterpartei werden könnte, zeigen uns zwei Beiträge:

Die Alternative für Deutschland steht mit ihrem Programm nicht unbedingt für Werte, die Gewerkschaften vertreten. Umso überraschender ist es, dass die Partei große Sympathien unter Mitgliedern genau dieser Organisationen hat. Die Gewerkschafts-Führer sind schockiert und mitunter ratlos.

Wie „bild.de“ berichtet, gab es bei den Landtagswahlen im März prozentual mehr AfD-Wähler in der Gesamtbevölkerung. Für die Gewerkschaften ein Schock! So schreibt  DGB-Chef Reiner Hoffmann dem Bericht zufolge im Magazin „Einblick“ der Gewerkschaft, dass diese Entwicklung „wenig nachvollziehbar“ sei. Insbesondere da vor den „arbeitnehmer- und gewerkschaftsfeindlichen Positionen“ der Partei gewarnt wurde.

Den Erfolg der AfD könne sich Hoffmann „bild.de“ zufolge nicht erklären. Für ihn instrumentalisiere die Partei jedoch die Ängste der Menschen vor sozialem Abstieg und die Verunsicherung durch die Globalisierung um sie gegen ankommende Flüchtlinge auszuspielen.

Hermann Binkert, Chef des Wahlforschungsinstituts INSA, erklärt den Zulauf dadurch, dass AfD-Wähler „überdurchschnittlich häufig erwerbstätig“ seien. Strukturkonservative Wähler hätten bisher für SPD und Linke gestimmt. Seit es jedoch die AfD gäbe, habe diese Mittelschicht ein interessantes politisches Angebot. Die Gewerkschaft wolle in der Konsequenz ihre Mitglieder nun stärker für das politische Programm der AfD sensibilisieren…

http://www.focus.de/politik/deutschland/zulauf-bei-landtagswahlen-mitglieder-waehlten-rechtspopulisten-gewerkschaften-fuerchten-die-afd_id_5388331.html

Experten rechnen damit, dass die Partei auch an Rhein und Ruhr erfolgreich sein wird, das Ruhrgebiet biete ein großes Wählerpotenzial für die AfD. „Die Partei erhält vor allem Zulauf von ökonomisch und sozial ausgegrenzten Menschen“, sagt der Bochumer Sozialwissenschaftler Klaus Peter Strohmeier. „Und Ausgegrenzte und Perspektivlose gibt es im Ruhrgebiet viele.“

Die Analysen der drei Landtagswahlen bestätigen Strohmeiers Prognose. Nicht nur von den etablierten Parteien sammelte die AfD Unzufriedene auf. Unter den Arbeitslosen und Arbeitern erzielte die Partei in allen drei Ländern herausragende Ergebnisse. In Sachsen-Anhalt wählte mehr als ein Drittel von ihnen AfD, in Baden-Württemberg fast 30 Prozent. Auch viele Nichtwähler konnte die Partei mobilisieren, in Baden-Württemberg mehr als 200 000. In Rheinland-Pfalz gewann die AfD die meisten Stimmen aus dem Reservoir der Nichtwähler. Und in Sachsen-Anhalt, wo die AfD mit 24,2 Prozent ihr bestes Ergebnis holte, ist dieser Effekt am stärksten: 104 000 Stimmen bekam sie aus dem Lager der Nichtwähler…

…Pausch: „Die AfD wird zu großen Teilen von jenen gewählt, die jahrzehntelang als sozialdemokratische Kernklientel galten. Vor allem nach der Agenda 2010 von Schröder wendeten sich viele von der SPD ab, gingen nicht mehr zur Wahl oder wechselten zur Linken oder auch zur CDU.“ Nichtwähler, Arbeitslose, Arbeiter, Wechselwähler und enttäuschte SPD-Anhänger – bei ihnen konnte die AfD punkten. Und auch in NRW, vor allem im Ruhrgebiet, gibt es überproportional viele Menschen, die man diesen Gruppen zurechnen kann…

http://www.derwesten.de/politik/darum-rechnen-experten-mit-einem-durchmarsch-der-afd-in-nrw-id11685489.html

Bislang ist im AfD-Programmentwurf kein einziger Punkt zu erkennen, der sich gegen die Interessen der arbeitenden Bevölkerung richtet, also kann man das Geschwätz der „schockierten“ Gewerkschaftsfunktionäre als verzweifelten Versuch bewerten, die eigenen Fehler zu kaschieren. Sie können oder wollen es wohl einfach nicht begreifen, dass es vor allen Dingen die Arbeiter sind, die unter der deutschfeindlichen Politik der Kanzlerin zu leiden haben, weil sie das ganze Elend auf ihren Schultern tragen müssen.

Auch aus diesem Grund konnte die AfD so viele Nichtwähler aus der „unteren Klasse“ unserer Gesellschaft mobilisieren.

Wie verzweifelt die SPD mittlerweile ist, wie groß die Angst dieser einstigen großen Volkspartei ist, irgendwann als linke Splittergruppe ihr letztes Stündlein zu fristen, erkennt man auch an einer der Aussage von Hannelore „Kraftlos“:

Das Gewicht der SPD als Volkspartei ist nach Einschätzung der stellvertretenden Bundesvorsitzenden Hannelore Kraft trotz der jüngsten Wahlniederlagen nicht gefährdet. „Die Beurteilung Volkspartei kann man nicht an einer Prozentzahl festmachen“, sagte die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen (NRW) der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. „Das Gegenteil einer Volkspartei ist eine Klientelpartei. Das waren wir nie und werden wir auch nie werden.“

Zugleich betonte die SPD-Landesvorsitzende: „Ich glaube, dass es auch bei den Umfragezahlen im Bund wieder bessere Zeiten geben wird für die SPD.“

http://www.welt.de/politik/deutschland/article153750753/Volkspartei-laesst-sich-nicht-an-Prozentzahl-festmachen.html

Selten so eine lächerliche Aussage gelesen, wo doch jeder weiß, dass es für die SPD nur noch einen einzigen Klientel gibt: Angela Merkel. Aber lassen wir Frau Kraft einfach in ihrem Glauben, ich glaube ja auch, dass Hannover 96 nicht absteigen wird – die SPD wird dennoch bald Geschichte sein und die Gewerkschaften, so wie sie sich zur Zeit gebärden, hoffentlich auch.

Wichtig ist jetzt nur, dass die AfD trotz Höhenflug nicht den Kontakt zum Bodenpersonal dieser Republik verliert, dass sich auch genügend Arbeiter in den höheren Funktionen innerhalb der Partei positionieren können und die Mitglieder und Protagonisten weiterhin auf die Straße gehen und in den Betriebräten präsent sind.

Dann endlich hätte Deutschland wieder eine echte, von sozialistischen Ideologen unabhängige Arbeiterpartei, die weiß, dass es auch in diesem gesellschaftlichen Bereich nicht um links oder rechts, sondern nur um oben oder unten geht.

AFD – Die neue Arbeiterpartei für Deutschland?
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16 Kommentare

  1. Da kann ich leider nicht umhin einen Ausschnitt aus einem Artikel bei Concept-veritas anzufügen: Das gilt ganz besonders für die sich merkelisch zurechtmachende AfD. Das System hat dazu exponierte Leute in die Partei geschleust wie zum Beispiel den Bundeswehroffizier Uwe Junge und den Professor für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Hochschule Kehl. Dass diese Leute keine Politik für uns Deutsche machen dürfen, muss jedem klar sein, denn dann würden sie nicht nur ihre Anstellungen, sondern auch ihre Pensionen verlieren. Also scheint man in der AfD künftig die Merkel-Politik mit der Begründung durchsetzen zu wollen: „Sonst könnten diese wertvollen Parteimitglieder nicht mehr mitarbeiten“. Gleichzeitig wird die Partei von wirklichen Patrioten gesäubert werden, ganze Landesverbände sollen aufgelöst werden. Somit könnte sich rasch herausstellen, dass die Macher in der AfD auch nur an die Versorgungströge des Systems wollen, für Deutschland und die Deutschen empfinden sie aber ebenso wenig wie die anderen Systempolitiker auch. Mal sehen, was wir erleben…

    (hxxp://concept-veritas.com/nj/16de/politik/08nja_asyl_krieg_herzland_sieg.htm , von etwaigen rassischtischen Inhalten des Artikels distanziere ich mich ausdrücklich aber die Infos sind schlüssig und mit Quellen belegt,.. )

    • … den Professor für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Hochschule Kehl.

      Wer ist denn das? Der ‚Meuthen‘?? Wenn der damit gemeint sein sollte, kann ich nur sagen: Seltsam … wie sich das Bauchgefühl doch immer wieder bestätigt! Anfang diesen Jahres war bei PI irgend so eine Laberrunde verlinkt, wo also – inclusive Moderator/in – 3 oder 4 Systemlinge sich über Meuthen her machten. Da wurde er dann unter anderem gefragt, wieviele Invasoren er denn für vertretbar halte? So Stücker 200.000 per annum würden schon gehen, hat er dann gemeint. Ja. Da war mir dann auch alles klar. ‚Deutschenvernichtung alt‘ halt … statt ‚Deutschenvernichtung neu‘ – also eine, zwei oder X Millionen per annum. Ja, das ist mal ’ne Alternative… 😥

      Und was ist mit dem ‚Junge‘? Kenn den gar nicht…

  2. Die Träumer und ihre 62 Feinde
    Geschrieben von Jochen Hoff in Politik
    Dienstag, 29. März 2016
    Kommentare (23) | Trackbacks (0)Quelle Duckhome

    Der Einheitsbrei der Politischen Parteien in der BRD wird nicht besser wenn man die AFD als Arbeiterpartei sehen will.
    Wie sagte Karl Marx: Die kapitalistische Gier bringt uns ALLE
    eines Tages in die Sklaverei und Tod!
    Die SPD zeigt wies geht!von CATO

    Ein weiter so mit dem ungezügelten Kapitalismus wird uns wieder in die Steinzeit versetzen.
    Von Thomas Böhm (youwatch)gut gemeint wird aber Wunschdenken bleiben.

    • Ja, zur Arbeiterpartei fehlt der AfD noch einiges. Auch sie geht bisher noch nicht an die Wurzel des Kapitalismusproblems: das Privateigentum am Unternehmenskapital.

      Das Eigentumsrecht erlaubt den Eigentümern, sowohl Macht über die Mitarbeitenden auszuüben, die in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihnen kommen, als auch mit dem (unrechten) alleinigen Gewinn ihr Kapital ständig zu vermehren, ihre wirtschaftliche Macht ungeheuer zu vergrößern und damit vielfach die politische Macht von sich abhängig zu machen und zu bestimmen.

      Als Nichteigentümer kommen die Arbeitnehmer von vorneherein zum Eigentümer in die Rolle von untergebenen Hilfskräften, die nicht am Unternehmen beteiligt sind, sondern dem Eigentümer nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, die dieser für seine Interessen einsetzt. Sie sind in seiner Sicht ebenfalls Produktionsfaktoren, die kostengünstig gegen möglichst niedrigen Lohn gekauft und dem Produktionsprozess eingefügt werden, der seinem Gewinn dienen soll. Damit wird die Arbeitskraft, d. h. der von ihr nicht zu trennende Mensch zwangsläufig ebenfalls zur Ware.

      Dies ist auch die Hauptursache der Schere zwischen Reich und Arm.
      Vgl.: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/04/16/die-ungebandigte-macht-des-kapitals-das-nach-wie-vor-zentrale-problem-des-sozialen-lebens/

      • Das Eigentumsrecht erlaubt den Eigentümern, sowohl Macht über die Mitarbeitenden auszuüben, die in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihnen kommen, als auch mit dem (unrechten) alleinigen Gewinn ihr Kapital ständig zu vermehren, ihre wirtschaftliche Macht ungeheuer zu vergrößern und damit vielfach die politische Macht von sich abhängig zu machen und zu bestimmen.

        Die ‚ungeheure Vergrößerung der wirtschaftlichen Macht‘ findet ganz bestimmt nicht in der Realwirtschaft statt. Die heutigen Probleme entstehen durch die Spekulation (in) einer von der Realwirtschaft längst vollständig abgekoppelten spekulativen Finanzwirtschaft. Die noch dazu in den Händen der … na ja, weiß wohl eh jeder in wessen Händen sich diese Spekulationswirtschaft befindet… 😥

        Wenn Sie jetzt wieder mit der ‚Aufhebung des Privateigentums‘ als Lösung aller Menschheitsprobleme anfangen, dann möchte ich mir doch erlauben zu fragen was, um alles in der Welt, sie glauben macht, daß es jetzt besser laufen würde als beim ersten Versuch ab 1917???

        • Sie kennen, um alles in der Welt, nur den kommunistischen Sozialismus als Alternative, in dessen Topf denn auch alles hineinkommt, was nach Alternativen für das bisherige Abhängigkeit, Reichtum und Macht erzeugende Privateigentum sucht. Haben sie den verlinkten Artikel gelesen, ich meine nach-denkend?

          • Haben sie den verlinkten Artikel gelesen, ich meine nach-denkend?

            Nö, noch nicht. Das Übliche … Zeitmangel … von Blog zu Blog – da ein Video, dort ein Artikel, schon sind 2 Stunden weg. Und der Tag hat nur 24 davon… 😥

    • Wie sagte Karl Marx: Die kapitalistische Gier bringt uns ALLE
      eines Tages in die Sklaverei und Tod!

      RICHTIG hätte Marx formulieren müssen: Die jüdische Gier (nach Weltherrschaft) bringt uns – fast – ALLE (mit Ausnahme der Juden natürlich) eines Tages in Sklaverei und Tod. Aber da war er dann doch wohl zu sehr Interessenpartei.

  3. Zunächst, Politik für die Arbeiter ist auch nur Klientelpolitik.
    Ich sehe die AfD nicht als Arbeiterpartei.

    „Dann endlich hätte Deutschland wieder eine echte, von sozialistischen Ideologen unabhängige Arbeiterpartei, die weiß, dass es auch in diesem gesellschaftlichen Bereich nicht um links oder rechts, sondern nur um oben oder unten geht.“

    Die Umverteilung von unten nach oben, von fleissig zu reich, scheint mir das Kernproblem zu sein. Sollte die AfD sich den Kampf dagegen auf ihre Fahnen schreiben, wäre den Arbeitern, Rentern und Ausgegrenzten mehr geholfen, wie durch eine reine Klientelpolitik.

  4. Doch noch wünschen sich die Arbeiter in Deutschland eine Organisation, die ihre Interessen vertritt und die scheint nun auch wieder vorhanden zu sein: Die AfD.

    Was tatsächlich noch fehlt, ist, daß die Deutschen in Deutschland sich eine Organisation wünschen, die ihre Interessen vertritt. Was allerdings voraussetzt, daß sie sich bewußt als Deutsche erkennen und begreifen. Was wiederum voraussetzt, daß sie mit einem ‚Nicht-Ich‘ so unausweichlich und in einer Weise konfrontiert wird, die es ihnen unmöglich macht sich mit diesem ‚Nicht-Ich‘ zu identifizieren und sie darüber zwingt sich mit dem Gegenteil dieses ‚Nicht-Ich‘ zu identifizieren … und damit mit sich selbst! Aber von diesem Punkt der Entwicklung sind wir (leider) noch immer schier unendlich weit entfernt… 😥

    • Sehr richtig bemerkt. Die Deutschen sind zur besonderen Ausbildung des Ich als geistigen Wesenskern des Menschen veranlagt, wie es besonders die Philosophen des deutschen Idealismus exerziert haben. Johann Gottlieb Fichte ist ja der Philosoph dieser Polarität von „Ich“ und „Nicht-Ich“.

      Aber die Deutschen haben ja im Allgemeinen ihre eigene Kultur vergessen. Daran wieder anzuknüpfen wäre unbedingt Not-wendig.
      Vgl.:
      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/10/21/deutscher-geist-und-deutsche-seele-verkannt-verdraengt-verleumdet/

      • Aber die Deutschen haben ja im Allgemeinen ihre eigene Kultur vergessen.

        Ach … es sind wohl weniger ‚die Deutschen‘, die sich wieder (neu) finden und erkennen müßten als vielmehr die Deutschen, auf die es ankäme. Und das ist immer nur eine kleine Zahl. Sie haben den Fichte erwähnt … wieviel Philosophen gab es denn damals, die sozusagen ‚der deutsche Idealismus‘ waren? Ich kenn mich da nicht so aus, aber ich wäre überrascht, wenn es mehr als zehn gewesen wären. Und wer damals ein Durchschnittspolitiker wie heute die dicke Gaby war (vom ‚gemeinen Volk‘ gar nicht zu reden) … an den erinnert sich heute auch niemand mehr – das ‚Deutschsein‘ hat er jedenfalls so wenig geprägt wie etwa die ‚dicke Gaby‘ … höchstens das ‚Antideutschsein’… 😥

          • Waren das also sowas wie … Popstars heute?? UND: Heute wählt aber nicht nur die ‚gebildete Schicht‘, sondern die ‚Massen‘, die alle im Besitz einer Stimme sind (bis sie sie abgegeben haben) haben sicherlich keine Philosophen rezipiert für ihre Wahlentscheidung – weder damalige noch heutige … wobei ich davon ausgehen würde, daß die heutige ‚gebildete Schicht‘ der damaligen ‚gebildeten Schicht‘ nicht das Wasser reichen kann.

          • Die Philosophen sind in der damaligen gebildeten Schicht überwiegend begeistert gelesen worden.

            Die Frage der (kollektiven) Identität wurde also zwischen den damaligen Philosophen (Produzenten) und den damaligen Rezipienten dessen was die Philosophen so hervorbrachten, entschieden?

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