Alternativen zum derzeitigen Geld

Geld als Schuld

Zur Zeit fast überall auf der Welt erzeugt nicht das Finanzministerium, also der Staat, das benötigte
Geld, sondern Zentralbanken. Der Staat verzichtet scheinbar ohne Not auf sein Recht auf eine zinsfreie
Ausgabe von Geld für den praktischen Wirtschaftsbetrieb. Stattdessen nimmt er für seine Ausgaben
Schulden am Kreditmarkt auf, so wie es auch Unternehmer tun müssen, wenn sie Kredit benötigen.
Die dabei anfallenden Zinsen gehen zunächst an die verleihenden Geschäftsbanken – zunächst.
Bargeld darf jedoch nur die Zentralbank schöpfen. Je mehr Bargeld, durch die Zentralbank geschöpft,
existiert, um so mehr Schulden in gleicher Höhe gibt es also irgendwo anders – z.B. auch beim Staat.
Doch was hat die Zentralbank eigentlich davon?

Die Zentralbank der USA z.B., die FED („Federal Reserve System“), wird von Privatbanken
kontrolliert. Der Name soll wohl verschleiern, dass die FED weder staatlich ist (Federal) noch ein
„staatliches Reservevermögen“ besitzt (Reserve) noch irgendein System darstellt – sondern schlicht
ein Bankenkartell. Jeder Staat mit einer Zentralbank hat zwangsläufig einen Schuldenberg bei seiner
Zentralbank.

Den kompletten Artikel finden Sie hier:

http://krisenfrei.de/Sordon_Alternativen-zum-derzeitigen-Geld.pdf

Alternativen zum derzeitigen Geld
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)

6 Kommentare

  1. Ich habe gerade einen Kommentar zu eurem Artikel auf hartgeld.com gelesen.

    „Wie ein Gesellianer Finanzkrisen abschaffen möchte:
    Aber was er nicht sehen will: ohne Zinsen werden keine Kredite vergeben. Die Wirtschaft kommt über eine Subsistenzwirtschaft wie in Afrika nicht hinaus. Darüber gibt es eine kleine Oligarchie, die nicht vertrieben werden kann, da niemand der besser ist, Kredit bekommt. Meint der Autor vielleicht, dass er dann automatisch zu dieser kleinen Oligarchie gehört – und nicht zur Masse der Leibeigenen?“

    http://hartgeld.com/Wirtschaftstheorien.html

    Wieso kommt der Walter darauf, dass es beim Freigeld keinen Kredit gibt?
    Beim Freigeld muss das Geld doch in Umlauf gebracht werden, oder habe ich das falsch verstanden?
    Also muss doch die Bank das verfügbare Geld möglichst schnell an Kredit vergeben, damit es nicht an Wert verliert. Laut Gesell verliert doch das Geld, welches sich nicht in Umlauf befindet, jährlich 5% an Wert.
    Liegt hier meinerseits ein Denkfehler vor?

    Wenn dem so ist, werden die Bonzen schon dafür sorgen, dass es niemals Freigeld geben wird. Dann könnten sie das Volk ja nicht mehr ausbeuten.

    Übrigens, euer Artikel, die Links und die Zitate sind sehr interessant.

    • Hallo FED-Hasser,

      ich habe den Kommentar von Herrn Eichelburg auch nicht so ganz verstanden.
      Nun ja, zumindest stehen wir nicht alleine da.

      Ein Leser hat mir zum besagten Kommentar eine Email mit der Zustimmung zur Veröffentlichung in diesem Blog zukommen lassen.

      Hier der Kommentar von Herrn Alexander W.:

      Sehr geehrter Herr Eichelburg,

      ihre Ausführung zu dem Gesellianer sind leider absurd. Sie scheinen weder „Jekyll Island“ von G. E. Griffin noch Ellen Browns „Dollar-Crash“ gelesen zu haben.
      Wörgl hat bewiesen, dass Gesell im Prinzip auf dem richtigen Wege war; deshalb ist das Experiment ja auch gestoppt worden. Ich würde allerdings, wenn ich es – als ehemaliger Bundesbank-Angestellter und Diplom-Volkswirt – zu tun hätte, die Sache mit dem Freigeld mit einigen Modifikationen angehen.
      Dass das … Geld nicht von einem privaten (Zentral-)Banken-Kartell kommen darf, ist so affenklar, wie es klarer gar nicht mehr geht. Das Publikum versteht eben leider das Wesen des Geldes nicht.

      Sorry für die Kritik! Ich hätte Ihnen diese gerne erspart, denn ich schätze Ihre Arbeit – nach mehrmals täglicher, siebenjähriger Lektüre Ihrer Seiten – sonst ganz außerordentlich und habe viel bei Ihnen gelernt. Nach sieben Jahren habe ich aber natürlich auch Ihre Ausblendungen erkannt und kann deshalb aus Ihren Seiten relativ einfach den Honig heraussaugen.

      Freundliche Grüße und vielen Dank für Ihre Arbeit.

      Ihr geneigter Leser

      P.S.
      Ich würde die Geldmengen-Überwachung durch eine unabhängige nationale Stiftung mit zwingenden ethischen und mathematischen Regeln in deren Satzung vornehmen lassen. Die Stiftung dürfte nur kostendeckend arbeiten und sich aus dem Schwund die kosten decken lassen.

      • Lieber Herr Eichelburg!

        Ich weiß, Sie haben keine Zeit – auch kaum zum Dazulernen – deshalb mach ich’s kurz:

        1. keine Angst, Kredite + Kreditzinsen gibt’s mit Freigeld trotzdem (wenn auch niedrigere)
        2. Nur der Urzins geht langsam gegen Null (nicht der Kreditzins)
        3. Die Bank MUSS sogar Kredite vergeben -> die Wirtschaft geht dann erst richtig rund… (sowas nennt man Umlaufsicherung)
        4. Gesell war ein Antikommunist
        5. Gesell’s Vorschlag war Staatsabbau auf fast allen Gebieten (außer beim Geld, siehe pdf-Link unten, Band 10, Seite 224)

        Hier die Gesell-Gesamtausgabe für Ihre Leser – vielleicht haben die ja mehr Zeit als Sie!: http://www.steuerboykott.org/download/gesell.pdf

        Dank + Gruß vom Silber-Engel

  2. Hmmm.
    Es ist bekannt, dass die Fed von Privatbanken (GS, Chase, Warburg, Rothschild …) kontrolliert wird.
    Welche Privatbanken aber kontrollieren die EZB?
    Sind nicht die nationalen ZBs die Eigentümer der EZB?

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*