Brzezinskis technotronisches Zeitalter

Als David Rockefeller 1973 die Gründung der The Trilateral Commission beschloss, ernannte er Zbigniew Brzezinski zum ersten Direktor dieser neuen Führungselite. Brzezinskis Buch mit dem Titel „Between Two Ages, America’s Role in the Technotronic Era“ (deutsch: „Zwischen zwei Zeitaltern – Amerikas Rolle in der Technotronischen Ära“) ist eine beängstigende Vision über die Zukunft der Demokratie.

(Grafik: Wikipedia / Logo Trilaterale Kommission)

Brzezinskis Buch hatte David Rockefeller derart beeindruckt, daß er dem polnischen Emigranten, damals Professor für internationale Angelegenheiten an der Columbia University, die Führung der Trilateralen Kommisson anvertraute.

In „Between Two Ages“ breitet Brzezinski eine Vision aus, wie die US-Gesellschaft sein sollte. Die USA, so schrieb er, befänden sich nun in der Phase „einer Informationsrevolution, basierend auf Entertainment, Zuschauerspektakeln (z.B. übersättigende Berichterstattung über Sportereignisse durch das Fernsehen), die ein Opiat bieten für eine zunehmend zwecklose Masse.“

In seinem Buch spricht Brzezinski über die „Massen“, als ob Menschen leblose Objekte wären, was möglicherweise dem entspricht, wie das Kommitee uns sieht. Er bezieht sich auf die Notwendigkeit, die „Massen“ zu kontrollieren. Es ist interessant, dass Karl Marx sehr stolz darauf war, dasselbe Wort (Massen) zu benutzen, um die Menschheit zu entmenschlichen.

Brzezinski verkündet dann auch noch die totale Spionage, und die kriminellen Geheimdienste würden die neuen Machtzentren (S.92). Brzezinski:

„Gleichzeitig wird sich die Möglichkeit, soziale und politische Kontrolle über das Individuum auszuüben, riesig vergrössern. Es wird bald möglich sein, eine fast ununterbrochene Kontrolle über jeden Bürger zu haben und Akten auf dem neuesten Stand zu halten, die sogar die persönlichsten Dinge über Gesundheit und persönliches Verhalten jedes Bürgers enthalten, zusätzlich zu den gewöhnlicheren Daten. Die Autoritäten werden diese Akten nutzen können, um sofortige Auskunft zu erhalten. Macht wird sich in den Händen jener konzentrieren, die diese Information kontrollieren.“

Nachfolgend Auszüge aus F. William Engahls Buch: Die Denkfabriken – Wie eine unsichtbare Macht Politik und Mainstream-Medien manipuliert.

Brzezinski sieht eine Zeit auf uns zukommen, in der wir über die Mittel verfügen und damit unweigerlich auch versucht sein werden, das Verhalten und Denken aller Menschen durch Umweltbedingungen und biochemische Manipulation zu beeinflussen.

Was Edward Snowden 2013 über Spionage und globale Überwachung durch die amerikanische National Security Administration enthüllte, wuerde also schon 40 jahre vorher in Kreisen um Rockefeller diskutiert. An anderer Stelle seines Buches Between Two Ages erklärt Brzezinski:

„Der Nationalstaat als grundlegende Einheit des organisierten Lebens eines Menschen ist nicht mehr die wichtigste kreative Kraft. Internationale Banken und multinationale Konzerne handeln und planen in Begriffen, die weit über die politischen Konzepte des Nationalstaates hinausgehen.“

Dies ist genau der Plan zur Globalisierung, den David Rockefeller und seine Trilaterale Kommission verfolgten. Durch die Aufnahme Japans und Asiens in ihren „Club“ wurde der Einfluss enorm gesteigert.

Als eines ihrer ersten Projekte nahm sich die Trilaterale Kommission Strategien zur Bewältigung der – wie sie sagte – „Krise der Demokratie“ vor. So lautete denn auch der Titel eines Berichts, den die Kommission 1975 veröffentlichte. Der Bericht stammt aus der Feder dreier Mitglieder der neuen Elite – dem französischen Soziologen Michel Crozier, dem Harvard-Professor Samuel Huntington (Clash of Civilizations) und des Japaners Joji Watanuki.

Das Dokument war ein Aufruf zu einem durchgreifenden Paradigmenwechsel in den demokratischen Industrieländern. Nötig seien Maßnahmen, die „Prestige und Autorität zentraler Regierungsinstitutionen wiederherstellen“.

Dr. Johannes B. Koeppl, ehemaliger Beamter im deutschen Verteidigungsministerium und Berater des früheren NATO-Generalsekretärs Manfred Wörner, sagte nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in einem Interview:

„Die einflussreichen Kreise hinter der Bush-Administration, beispielsweise der CFR, die Trilaterale Kommission … und die Bilderberger, haben sich vorbereitet und gehen jetzt daran, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine offene Weltdiktatur zu errichten. Sie kämpfen nicht gegen Terroristen, sie kämpfen gegen Bürger.“

Koeppl, der mit der Kabale brach und an die Öffentlichkeit ging warnte schon 1983 in Newsweek und an anderer Stelle, Brzezinski von der Trilateralen Kommission und der CFR seien Teil des Plans, eine globale Diktatur zu errichten.

„Die Menschen der westlichen Welt sind darauf abgerichtet, gute Verbraucher zu sein, sich auf Geld, Sport, Autos, Schönheit, Konsumgüter zu konzentrieren. Sie haben nicht gelernt, bei Menschen auf den Charakter zu achten.“

Die Matrix zur Globalisierung zielt auf die Zerstörung nationaler Kulturen, nationalen Rechts und nationaler Verteidigung zugunsten supranationaler Institutionen und der Kontrolle der gößten, global agierenden Banken und Konzerne. In Mussolinis Italien der 1920er- und 1930er-Jahre war so etwas als Korporativismus oder italienischer Faschismus bekannt. Rockefellers trilaterale Version war ein art globaler Korporativismus oder globaler Faschismus, in dem normale Bürger die Kontrolle über ihr Leben verlieren und gesichtlose Bürokraten in Brüssel, Genf und anderswo das Ruder führen.

F. William Engahl: Die Denkfabriken – Wie eine unsichtbare Macht Politik und Mainstream-Medien manipuliert.

Die aktuelle Entwicklung läßt sich mit dem Wissen aus diesem Buch klarer einordnen und nicht nur der Plan zur Änderung der Bevölkerungsstruktur erklärt sich von selbst, auch alle übrigen Ereignisse einschließlich der offenkundig zerstörerischen Tendenzen bei der Polizei und der Bundeswehr.

Nochmals Engdahl:

„… Das Buch nimmt ein fast unsichtbares Netz von Manipulation und Einflussnahme unter die Lupe, das sich über den Atlantik erstreckt. Dieses unsichtbare Netz von Denkfabriken hat nicht nur Deutschland, sondern praktisch jedes NATO-Mitgliedsland zum Vasallen der Interessen einer superreichen, gewissenlosen angloamerikanischen Oligarchie gemacht. Und damit nicht genug: Es ist eine Oligarchie, deren Agenda in Weltkrieg, Terror, Vergiften durch gefährliche Impfstoffe oder toxische genmanipulierte Nutzpflanzen besteht – in der lächerlichen Ansicht, sie hätten ein Anrecht auf uns und unsere Welt.“

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Kommentare

Brzezinskis technotronisches Zeitalter — 12 Kommentare

    • Zu den Zeiten, als dieser "Horror" gegann, waren wir alle noch nicht auf der Welt. Deswegen sind wir auch nicht dran schuld. Wir sind in den Horror hineingeboren worden, ohne, dass wir es jahrelang bemerkt haben. Erst so richtig durch das Internet haben wir die Möglichkeit, nach Informationen für die Wahrheit zu suchen. Welche Möglichkeiten gab es denn vorher? Ein Leben lang schon werden wir durch Manipulationen gelenkt. Erst durch das Netz ist ein Gegenpol entstanden. Und seit wann gibt es das Internet? Eben.

      • die schuld der deutschen begann nach 1871 mit der industriellen revolution, sie haben das ohne rothschild kredite hinbekommen. man sieht ja an england was passiert wenn man zinsen und zinseszinsen zahlen muss, geht alles etwas langsamer und der hass auf die deutschen wurde geboren.

        macron sagt ja auch schon " Deutschlnd so geht das nicht. "

    • Wenn im Hintergrund Personen, sich die Mittel aneignen um die völlige Macht über den Erdball zu erlangen, dann sollen "wir" Schuld sein? Gehts noch a bisserl spinnerter? Wir, werden über solche Vorgänge nicht informiert, das liegt im Kern der Sache, die Geheimhaltung, da wir solcherlei Vorhaben ansonsten nicht hinnehmen würden.

      Ich kann das Wort "Schuld" schon nicht mehr hören. Es wird ständig missbraucht, um den Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden. Und sie damit zu paralysieren.

      • yep, SCHULD und nochmals SCHULD!!!

        Scheint, zumindest seit Luther, eine ureigene Spezialität der Deutschen (wobei ich die Ostmärker mit dazu rechne) zu sein. Da hat man doch glatt ein schlechtes Gewissen, wenn man mal einen Tag nicht schuldig geworden ist? Oder ganz schlimm, man erinnert sich nicht, Tag aus, Tag ein, daran? Ei, ei, ei, in meiner Haut möchte ich nicht stecken!

        • Ich bin auch schuld, dass es schon wieder regnet, denn ich habe meinen Teller nicht leer gegessen!

          Wahrscheinlich sind die Deutschen  schuld, dass sie existieren und ohne sie gäbe es gar keine Schuld auf der Erde. Wie wäre es, wenn wir uns umbenennen in Schuldland? Klingt doch auch gut, oder? Auf jeden Fall besser als Schland. Und weil niemand mehr schuld  sein will, müssen wir eben weg von der Landkarte. Ah, jetzt verstehe ich den Sinn hinter dem ganzen Scheixx.

  1. "The Grand Chessboard" ist sein eigentliches Meisterstück. Ich habe es nur halb gelesen, weil mir von Seite zu Seite schlechter wurde: die immer stärker werdende Betonung der Vormachtstellung Amerikas und seine Ansprüche auf Halbasien, Einkreisung Russlands, beginnend mit der Eroberung der Ukraine (schon geschehen mit deutlicher Hilfe der USA!), usw.usw…. Rockefeller wußte genau, wen er einsetzt!- B. war auch Berater Obamas. Wen berät er jetzt wohl?

  2. Da fragt man sich, warum die Natur immer wieder solche Spezies erschafft. Ich verachte macht- und geldgeile Kreaturen, für die die Menschen nur Werkzeug zum Erhalt ihrer krankhaften Vorstellungen sind. Dieser Hydra müssen die Köpfe abgeschlagen werden, sonst kann die Menschheit nie in Frieden leben.

    • diese spezies sind die natur in einer unnatürlichen natur, " sie wissen besser was gut für dich ist " .

    • "Die Natur" hat den Menschen nur hervorgebracht, was aus ihm wird, liegt allein in seiner Hand. Man kann die Natur unmöglich dafür verantwortlich machen …

      • ich glaube nicht das daß menschen sind, und diese unnatürliche natur wurde speziell für den menschen gemacht.

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