Das Ziel heißt Vernichtung

Der 2. Weltkrieg entstand aus dem Versuch, Deutschland zu vernichten, schreibt David L. Hoggan in seinem Buch DER ERZWUNGENE KRIEG. Es war Lord Halifax, der die Briten dazu brachte, das Kräftespiel in Europa an den Punkt zu treiben, Deutschland am 3. September 1939 den Krieg zu erklären. Es war Halifax´ fester Wille, Hitler und das deutsche Volk zu vernichten.Der beispiellose britische Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung zielte darauf ab, Deutschland nicht allein militärisch zu vernichten, auch nicht nur seine Industrie, sondern die Deutschen regelrecht auszurotten. Äußerungen britischer Politiker belegen dies mehrfach.

Halifax hatte einen englisch-deutschen Krieg bereits seit 1936 für unvermeidbar gehalten und von Oktober 1938 an, als er die Zügel der britschen Politik ergriff, bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges im September 1939 ist er nicht ein einziges Mal in seinem Entschluß, Deutschland zu vernichten, wankend geworden. (Der erzwungene Krieg S. 687)

Diese Fortsetzung des gleichlautenden Versuchs von 1914 ist kaum zu erklären. Wirtschaftlich hat Deutschland das Empire zu keiner Zeit ernsthaft bedroht, selbst zur Blütezeit der deutschen Wirtschaft im Kaiserreich zwischen 1890 und 1914 stand das Commonwelth glänzender da als das Deutsche Reich und nach ihrer Überwindung der Weltwirtschaftskrise begann Deutschland ab 1935 zwar aufzublühen, konnte aber dem englischen Königreich nicht das Wasser reichen.

So wenig wie es in der Vergangenheit eine Erklärung für den Vernichtungswillen gegen Deutschland gab, so ist auch heute kaum zu erklären, warum die Deutschen den verbliebenen Rest ihres schönen Landes und alles was vom Schaffen ihrer Vorfahren noch übrig geblieben ist samt ihrer fleißigen Bevölkerung, in diesen Monaten durch die Exposition gegenüber Rußland, durch Asylpolitik, Beteiligung an Nato-Kriegseinsätzen und Euro-Finanzchaos aufs Spiel setzen müssen.

Die Politik von Halifax hat zwar England die Weltmachtstellung gekostet, der Krieg gegen Deutschland war jedoch 1945 nicht beendet. Den Willen, Deutschland endgültig zu vernichten, führen nun andere Mächte weiter. In der Vergangenheit und Gegenwart gab und gibt es nur wenige Deutsche, die sich dagegen öffentlich auflehen. Einer war Egon Bahr.

„Wir müssen lernen, wieder eine normale Nation zu sein“
Das erste Interview der „Jungen Freiheit“ mit Egon Bahr fand im November 2004 statt und sorgte gleich für Aufregung. Schon die Überschrift „Wir müssen lernen, wieder eine normale Nation zu sein“ deutete an, daß Bahr in dem Text keine Rücksicht auf politische Korrektheit nehmen würde. So gestand er etwa ein, daß Deutschland auch heute noch ein von den USA zumindest ein bißchen besetztes Land sei, auch wenn das Ausmaß „nicht mehr weh“ tue. Und konzedierte, daß „im Grunde jedes Land froh sein muß, wenn es seine Besatzer los wird“, zumal die USA in Deutschland bis heute „sicherheitspolitisch“ lediglich ein „Protektorat“ sähen.
Auch innenpolitisch wurde Bahr deutlich: „Ich kenne keinen Staat, in dem wir als Europäer angesprochen werden. Wir werden überall als Deutsche gesehen. Es ist der Nationalstaat, in dem das Zugehörigkeitsgefühl und die Loyalität der Bürger wohnt!“, mahnte er und forderte: „Ich glaube wirklich, daß die jungen Leute da umlernen müssen. Oder wollen sie etwa ohne eigenen Stolz leben? Man kann aus der deutschen Geschichte nicht austreten und in Nihilismus verfallen. Man kann die Nation nicht unter den Teppich kehren.“

Egon Bahr war einer der wenigen Sozialdemokraten, denen nach dem Krieg das Schicksal Deutschlands nicht gleichgültig gewesen ist.

Die deutschen Katastrophen 1914 bis 1918 und 1933 bis 1945
Andreas von Bülow
Das Große Spiel der Mächte
Die Beteiligten
Die geheimen Interessen
Die wahren Schuldigen
Der Erste und der Zweite Weltkrieg sind die großen Traumata Deutschlands. Katastrophen, die uns nach wie vor beschäftigen und die die Weltgeschichte bis heute beeinflussen. In der Rückschau wirken viele Ereignisse der damaligen Zeit zufällig, aber auch widersprüchlich und rätselhaft. Doch die meisten Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ergeben sehr wohl einen Sinn. Ein Großteil dessen, was damals geschah, wurde von Nationen und einzelnen Personen bewußt gesteuert.

Das Ziel heißt Vernichtung
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11 Kommentare

  1. Die Milner- oder Round-Table-Gruppe bildete den eigentlichen Kern des englischen Imperialismus. Zu ihr gehörten Lord Alfred Milner, Leopold Amery, Edward Grigg, Lord Lothian (Philip Kerr), Lord Astor, Lord Brand, Lionel Curtis, Geoffrey Dawson (Herausgeber der Times) und ihre Freunde, sowie Lord Halifax. Diese Gruppe hatte großen Einfluss, weil sie den Rhodes Trust kontrollierte, den Beit Trust, The Times aus London, The Observer, das einflussreiche und völlig anonyme Magazin, das als The Round Table bekannt war.“ Sie beherrschte das Royal Institute of International Affairs, genannt Chatham House, das sie 1920 als Teil eines gemeinsamen anglo-amerikanischen „Zentrums der maßgebenden Meinung“ gegründet hatten, zu dem auf amerikanischer Seite das 1921 gebildete Council on Foreign Relations gehörte.
    Siehe die wichtigen Ergänzungen und Details in:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/05/15/das-britische-schachspiel-die-instrumentalisierung-hitlers-fur-die-westliche-kriegs-strategie/

  2. Warum spricht man eigentlich immer von „den Deutschen“? Die unmittelbare Kriegs und Nachkriegsgeneration ist fast ausgestorben. Die heutige deutsche Bevölkerung ist durch Manipulation der Schulgeschichtsbücher aufgewachsen. Kaum einer weiß heute, was damals wirklich geschehen ist. Die heutige deutsche Bevölkerung will nur in Frieden leben, ihrer Arbeit nachgehen und ein Leben in einigermaßen Wohlstand leben.

    Wenn immer von „“den Deutschen“ gesprochen wird, sollte man dazuschreiben, dass es eigentlich die Politiker sind, die so handeln, wie sie handeln und nicht das Volk.

    Ich habe es satt immer mit „den Deutschen“ über einen Kamm geschoren zu werden, denn Volk und Regierung sind zwei paar Schuhe. Wenn Angela Merkel gegen Russland Sanktionen verhängt, dann heist es , die Deutschen haben….
    Nein! Das Volk hat gar nichts, weil das Volk gar nicht mitbestimmen kann, ob Awacs eingesetzt werden, Sanktionen verhängt werden usw. Da helfen auch keine Beschuldigungen, dass das Volk die ja gewählt hat. Niemand hat irgendeine Partei wissentlich gewählt, um z.B.gegen Russland zu stänkern.

    „Die Deutschen“ sind nicht das deutsche Volk.

    • @ Angsthase, es ist richtig, dass die Kriegsgeneration inzwischen ausgestorben ist – doch die Nachkriegsgeneration noch nicht ganz. Viele von uns gehören noch der ersten Nachkriegsgeneration an, aber nur wenige haben die niederträchtige Gehirnwäsche unbeschadet „überstanden“. Sie haben begriffen, was mit unserem Volk geschehen ist und gerade geschieht. Unser Väter und Großväter werden weiterhin besudelt und als Verbrecher diffamiert – wohlgemerkt auch von den heutigen sogenannten Deutschen, die alles, wofür unsere Vorfahren gekämpft und gestorben sind, in den Dreck ziehen. Das sind nach meinem Verständnis keine Deutschen, es sind an Dummheit kaum zu überbietende Mitläufer, Verräter am eigenen Volk, die es nur bequem haben wollen. Sie kennen den Begriff „Ehre und Anstand“ nicht mehr. aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht – und die wird kommen. Ich bin noch mit dem Begriff „Nationalstolz“ aufgewachsen und hatte das große Glück, dass mein Vater den uns aufgezwungenen Krieg als Soldat überlebte und anderes zu berichten wusste, als das, was in den Geschichtsbüchern steht. Nein – diese Deutschen und Passdeutschen sind nicht das Deutsche Volk – es ist einfach nur eine Bevölkerung auf besetztem deutschen Boden, was noch von einem einst stolzem Land übrig ist.

      Ihren übrigen Ausführungen stimme ich vollumfänglich zu, denn diese Merkel hat unser Ansehen in der Welt in den Abgrund gezogen – wir sind keine Nation mehr – nur noch Lachtabletten.

      • Ich habe eigentlich auch Nationalstolz. Obwohl ich hier vor mehr als 50 Jahren geboren wurde, weiß ich noch nicht einmal, ob ich Deutsche bin, weil meine Eltern aus dem Sudetenland stammen.

      • Ich hatte auch das Glück das mein Vater den Krieg überlebte (geb.Oktober 1927) und meine Mutter lebt noch mit fast 90 Jahren. Ihr Bruder war damals in Russland und ich kenne seine Version. Wir schämen uns was derzeit an Ungerechtigkeit von seiten der deutschen Regierung abläuft. Genau wie sie schreiben: unsere Werte, ein Mann ein Wort, Ehrlichkeit und keine Hinterhältigkeit sind auf der Strecke geblieben. Wir haben inzwischen keine Meinungsfreiheit mehr und gefragt ob wir , die hier arbeiten oder gearbeitet haben, das auch wollen ? Das gibt es nicht mehr und in Zukunft erst recht nicht mehr. Schuld daran sind auch Lehrer und Kindergärtnerinnen die deutsche Kinder schon in die gewünschte Richtung lenken. Ich finde alles sehr traurig

  3. Die BRD wird auch heute noch von den Kriegsgewinnern des WK 2
    gesteuert. RU ausgenommen! Denn:
    Jeder achtet bei allem was er unternimmt, in erster Linie auf
    seinen eigenen Vorteil!
    (Diocletian)

    • Cato

      Na klar wird die BRD von den Kriegsgewinnern gesteuert.Die BRD ist auch
      auf deren Mist gewachsen damit der „Fehler“ der nach dem 1 WK eingetreten
      ist sich nicht wiederholen kann und soll.

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