Der afghanische Krieg ist keine Pattsituation: Es ist eine Niederlage

William J. Astore (antikrieg)

Pattsituation: Das ist das Wort der Wahl, das von US-Generälen verwendet wird, um den Afghanistan-Krieg zu beschreiben. Was genau ist eine Pattsituation? Ich habe schon früh Schach gespielt, mich in den Bobby-Fischer-Wahn der frühen 1970er Jahre verstrickt, und ich spiele immer noch gelegentlich. Im Schach ist eine Pattsituation eine besondere Konstellation der Figuren, und eine oft frustrierende. Kurz gesagt, „Patt ist eine Situation im Schachspiel, in der der Spieler, der an der Reihe ist, nicht im Schach ist, aber keinen erlaubten Zug hat“.

Zum Beispiel kann ich entscheidend gewinnen, wenn nur noch der König meines Gegners auf dem Brett ist. Aber wenn ich den (ungedeckten) König meines Gegners sorglos in eine solche Position bringe, dass ihn sein einziger Zug in Gefahr (oder „Schach“) bringt, ist die Position blockiert. Mein entscheidender Materialvorteil macht keinen Unterschied: Das Spiel ist vorbei, es ist unentschieden. In Wirklichkeit ist es ein Sieg für ihn und ein Verlust für mich, wenn man meinen materiellen Vorteil bedenkt.

Ist der Afghanistan-Krieg „festgefahren“? Nicht nach Ansicht des US-Militärs, da es glaubt, dass die „Pattsituation“ rückgängig gemacht werden kann, dass die USA immer noch „gewinnen“ können. in der Tat hat Präsident Trump bereits in der vergangenen Woche zu Protokoll gegeben, dass seine Regierung in Afghanistan gewinnt. Hier gibt’s keine Pattsituation.

Ein festgefahrenes Schachspiel ist einfach eine schlechte Metapher für den Afghanistankrieg. Es ist nicht so, dass eine Seite keinen erlaubten Zug machen kann und deshalb das Spiel zu Ende wäre. (Wäre es so, könnte der Krieg so leicht und sauber enden!) Die Situation heute in Afghanistan ist, dass die Taliban weiterhin ihren Griff auf das Land festigen, oder, in der Sprache des Schachspiels, sie weiten ihre Kontrolle über das Spielbrett aus, auch wenn die US und Koalitionskräfte mehr Truppen schicken, mehr Munition ausgeben und mehr Berichte darüber herausgeben, wie sie immer noch gewinnen können – solange US-Generäle genau das bekommen, was sie wollen.


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Wenn also Stillstand das falsche Wort ist, was ist dann das richtige? Ich habe eines: Niederlage. Die Streitkräfte der USA und der Koalition kämpfen seit 16 Jahren im Krieg gegen Afghanistan. Aufstockungen sind gekommen und gegangen. Mehr als eine Billion Dollar wurden ausgegeben. Doch der Gegner behält die Initiative und diktiert weitgehend die Bedingungen des Konflikts. Was immer das ist, es ist kein „Sieg“, es ist kein „Fortschritt“, es ist auch keine “ Pattsituation.“ Es ist eine verlorene Position, eine Niederlage, schlicht und einfach.

Es ist nichts falsch an einer Niederlage. Die allerbesten Schachgroßmeister verlieren; und wenn sie das tun, geben sie fast immer auf, bevor sie schachmatt gesetzt werden (völlig besiegt). Auf diese Weise sparen sie ihre Energie für den nächsten Gegner, auch wenn sie das verlorene Spiel studieren, um aus ihren Fehlern zu lernen.

Ist es nicht an der Zeit, dass die USA im Afghanistan-Krieg das Gleiche tun? Eine verlorene Position zugeben, zurücktreten und sich zurückziehen? Dann die Lehren daraus ziehen?

Trump sagt natürlich, dass es ihm nur ums Gewinnen geht. Er wird trotz der verlorenen Position auch weiterhin die Figuren über das Brett schieben. Das ist keine Rückgängigmachung einer Pattsituation (was nach den Regeln des Schachspiels nicht möglich ist). Es ist nur eine Verzögerung der Niederlage – und zwar mit einem hohen Preis für all die „Figuren „, die auf dem Schachbrett Afghanistan herumgeschoben und geopfert werden.

Der afghanische Krieg ist keine Pattsituation: Es ist eine Niederlage
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20 Kommentare

  1. Na ja, die Amerikaner können sich nicht aus Afghanistan zurückziehen. Der Westen muss dort die fortschrittliche westliche Demokratie einführen. Sollen denn all das Geld und die Opfer umsonst gewesen sein ? Ok, das es in den Bergen von Afghanistan seltene Erden und Metalle für nach derzeitigen Preisen ca.5 Billionen Dollar gibt, ist ja nicht ausschlaggebend. Anstatt den Afghanen die entsprechende Infrastruktur zu schaffen, damit diese das alles auf dem Weltmarkt verkaufen könnten und so ihr Land aufzubauen, versucht man ebend die harte Tour. Das Geschäftsprinzip der USA halt: Entweder du machst Geschäfte mit uns nach unseren Regeln , oder wir schicken die nen Flugzeugträger. Oder auch mehrere. Dieses zieht sich durch die gesamte Geschichte der USA. 

    Aber auch andere Länder sind gut dabei. Frankreich bekämpft ja mit deutscher Unterstützung in Mali den " Terror". Was ein Zufall, das es in Mali Uran gibt. Und was ein Zufall, das Frankreich für seine 102 Atomkraftwerke seinen Bedarf an Uran zu 60 % aus Mali deckt. Und natürlich noch einiges mehr. Energiesicherheit ist das Hauptthema für eine funktionierende Wirtschaft. Nicht in Deutschland. Anstatt von den Schweden die Braunkohle in der Lausitz zurückzukaufen, wurde diese an einen tschechischen Milliardär verscherbelt und heißt nun "Leag ". Der transportiert einen Teil der geförderten Braunkohle nach Tschechien. ( Man muss wissen, das es im Gegensatz zu Deutschland in Tschechien gesetzlich keine Erweiterung der dortigen aktuellen Braunkohletagebaue gibt.Insofern verschleudern wir unsere wenigen Bodenschätze für wertlose Euros an fremde Staaten. Und die hiesigen Energiepreise steigen und steigen. Was ein Irrsinn ! ) 

    Abschließend eine Gedenkminute für die gefallenen deutschen Soldaten für nichts :

    Afghanistan      56

    Mali                    2

    Adria                   1

    Bosnien              19

    Geogien               1

    Kambodscha        1

    Kosovo              27

    Irak                      1

    Im Gegenzug watschelt eine " Bundestagsvizepräsidentin " bei einer Demo mit, wo " Deutschland , du mieses Stück Scheiße " plakatiert wird. Deutsche Soldaten dürfen als " Mörder " richterlich bezeichnet werden. Aber für andere Interessen sterben dürfen diese ! Was für ein Irrenhaus !

    Ich bin froh, rechtzeitig meine Offiziersuniform freiwillig ausgezogen zu haben. Ich habe in zwei deutschen Armeen gedient und schaue nun ungläubig auf dieses Gebiet ohne Grenzen, wo ein jedermann jederzeit ohne Personaldokumente Zutritt hat. Und diese teilweise völlig degenerierte " Bevölkerung " wählt immer wieder genau die Parteien, welche für die derzeitige desaströse Lage in diesem Gebiet verantwortlich ist. Dabei ist schon längst eindeutig :

    Der Kellner mit der Rechnung ist schon unterwegs. Nur das Eintreffen ist noch ein wenig strittig.  

     

     

     

    • Zitat: "… wählt immer wieder genau die Parteien, welche für die derzeitige desaströse Lage in diesem Gebiet verantwortlich ist."

      Ist mir ehrlich geschrieben auch ein Rätsel … muß irgendwie ein Politmasochismus sein.

    • Immerhin können wir auf unsere Soldaten stolz sein, daß ein Bomberpilot nach einem Einsatz in Jugoslawien öffentlich weinend zurückkam, was man einem bösen Deutschen nicht zugetraut hatte und was hoffentlich weiter Schule macht, damit die "westlichen" Kriegstreiber ihre Scheißkriege persönlich alleine machen.

      • So ist es. Ich lese gerade das Buch von Götz Bergander " Dresden im Luftkrieg. " Erst 100 Seiten bisher. Er ist derjenige, welcher die Wahrheit schreibt. Viele von den britischen Fliegern waren danach nicht mehr wie einst. Von  jedem Angriff der Britten wurden hunderte bis tausende Fotos gemacht. Ausgerechnet vom Angriff auf Dresden wären bis auf einige wenige keine übrig geblieben. Der Rest wäre gesperrt. So der Autor Bergander.  

         

        • Mit der heutigen Entscheidung von Trump betreffend Jerusalem haben die USA ihren eigenen Absturz verursacht, der Hegemon hat sich selbst torpediert:

          Will Durant
          Weltreiche des Gaubens
          Ullstein-Buch, Frankfurt 1981

          S.416

          "Derweil nahmen seine (Mohammeds) Visionen ihren Fortgang. Eines Nachts fühlte er sich auf wunderderbare Weise im Schlaf nach Jerusalem versetzt; dort erwartete ihn ein geflügeltes Pferd, Buraq, an der Klagemauer der jüdischen Tempelruinen, flog mit ihm in den Himmel und zurück; und durch eine zweite Wundertat fand sich der Prophet am Morgen wohlbehalten in seinem Bette in Mekka. Die Legende von diesem Flug machte Jerusalem zu einer dritten heiligen Stadt für den Islam."

          Die Türken wollen eventuell die diplomatischen Beziehungen zu den USA abbrechen, und was gibt es bei uns mit den ca. 10 Millionen jungen Moslems?  Derweil hat der Bayrische Rundfunk gestern ununterbrochen für eine Amnestie geworben, derzufolge wir Waffen inkl. Luftgewehre bis Mitte Juli 2018 abgeben sollen.  Während sich unsere Gefahr durch geopolitische Spannungen täglich steigert, arbeiten bei uns maßgebliche Kräfte daran, uns zu entwaffnen.  Wer nicht den Verrat erkennen kann, dem ist nicht zu helfen.

          • Was Trump angeht, bzw. "seine" Entscheidung bezüglich Jerusalem; da kam mir der letzthin propagierte Artikel von national-journal in den Sinn, in dem er gleichsam als neuer Heilsbringer gefeiert wird. Mein, sehr verehrter, Paul Graig Roberts, haut ja in die gleiche Kerbe; könnte es sein, daß diese Aktion sich, in Wirklichkeit, gegen Israel richtet???

  2. 05.12.2017

    Der Ausschluß Rußlands von den Winterspielen in Südkorea am 9. Februar 2018 könnte durchaus dazu führen, daß die Olympische Idee überhaupt begraben wird, was noch nicht einmal 1936 in Berlin erfolgte. 

    Unabhängig davon, ob gedopt wurde oder nicht, sind die Russen ein Volk, das Kälte kennt und auch die diesbezüglichen Sportarten.  Man kann deren Athleten nicht summarisch von der Winterolympiade ausschließen und noch dazu unter antinationalen Voraussetzungen.  Die meisten Sportler dürften nicht nur stolz auf sich selbst sein, sondern auch auf die Gemeinschaft, der sie angehören.  Die Forderung unter nicht-russischer Flagge anzutreten, beleidigt vorsätzlich den Nationalstolz der Russen.  Daß die Deutschen und Holländer keinen Nationalstolz (mehr) haben und sich nichts dabei denken, daß unter ihren Mannschaften sich auch zahlreiche Neger tummeln, zeigt eben, daß die Spieler vieler Staaten nur für sich persönlich antreten und nicht für die Gemeinschaft kämpfen, der sie entstammen.  Daß solche Gemeinschaften, wie die unsere, bei dieser Geisteshaltung dem Untergang eher früher als später entgegensehen, ist wohl außer Zweifel. 

    Der Kampf der Geheimlogen gegen Rußland geht somit auf allen Ebenen weiter und opfert jedes (angeblich ideale) Ziel wie die Olympische Idee.  Überhaupt sind die Provokationen gegen Rußland geradezu unerträglich.  Man hat ihre Diplomaten ausgewiesen, ihr Eigentum in den USA illegal konfisziert, ihren Sender RT zum Foreign Agent erklärt, ihren Journalisten die Akkreditierung zum US-Kongreß widerrufen und seit einem Jahr werden die Russen bezichtigt, sich in den amerikanischen Wahlkampf eingemischt zu haben – bisher ohne Beweise.  Daß Victoria Nuland angab, 6 Milliarden Dollar für den Regimewechsel in der Ukraine ausgegeben zu haben und Frau Merkels Handy überwacht wurde, ist wohl keine Einmischung???

    Es handelt sich ganz klar um kriegerische Maßnahmen bzw. Nadelstiche, die planmäßig solange gesteigert werden, bis die ganze Chose explodiert und der Dritte Weltkrieg da ist.  Vielleicht sind wir dann schon tot, bevor wir es hätten erfahren können.

      • 06.12.2017

        "Ich denke Russland ist klug genug, sich von diesen Kindereien nicht ins Bockshorn jagen zu lassen."  Hoffentlich, die Russen müssen allerdings bei allem auch bedenken, daß nach wie vor North Stream 2 nicht im grünen Bereich ist und die Amis uns zwingen wollen, ihr Gas abzukaufen.

        Die Entscheidung des Olympischen Komitees seine eigene Zukunft zu gefährden, ist für mich wieder ein klarer Beweis, daß alle führenden Organisationen, seien es die Parteien in Europa, deren Regierungen, die evangelische Kirche, das Olympische Komitee, das Rote Kreuz, die EZB allesamt mehr oder weniger von Geheimlogen unterwandert sind, die ihre Politik vollkommen unabhängig von unseren Wahlentscheidungen treffen, so daß es auf letztere gar nicht drauf ankommt.  Der Zustand kann nur geändert werden, wenn jeder, der ein öffentliches Amt anstrebt, eidesstattlich erklärt in welchen Organisationen er tätig ist.  Typisch ist auch die EZB.  Ursprünglich war geplant, daß nach Duisenberg und Trichet (übersetzt:  der Gauner)  der Präsident der Deutschen Bundesbank Axel A. Weber die EZB führen würde.  Dies wurde jedoch verhindert, so daß ein absolut linientreues  Geheimlogenmitglied namens Dragi (übersetzt:  aus der Familie der Drachen) das Amt übernahm.  Daß das Olympische Komitee die Zukunft des eigenen Ideals gefährdet durch einen heuchlerischen und demütigenden Ausschluß Rußlands, wundert mich kein bißchen, wenn man bedenkt, daß es nach der Auffindung von ca. 12000 ermordeten ponischen Offizieren durch Stalins Mörder 1943 sich kaum Vertreter des Roten Kreuzes der neutralen Staaten (Schweden und die Schweiz) als Zeugen finden ließen.  Dieses ungeheuerliche Verbrechen hielten die USA und England aus geopolitsichen Gründen unter der Decke, um Stalins Vernichtungskrieg gegen Deutschland nicht zu gefährden – und an der Unterschlagung der Tatsachen zulasten der Weltöffentlichkeit hatten diese humanistischen Organisationen wie das Rote Kreuz einen gehörigen Anteile, weil sie schon damals unterwandert waren.

  3. Den Amis geht es nicht um Sieg oder Niederlage in Afghanistan. Es geht darum sich in diesem Land ebenso festzusetzen, wie in anderen Ländern auch. Es geht darum Militärbasen auf Dauer zu errichten. Die Mohnfelder sollen ja auch recht lukrativ sein (hüstel). Und was Trump will, interessiert den industriell-militärischen Komplex nicht die Bohne. Das Gleiche passiert doch auch in Syrien, wo sie ebenfalls, vollkommen illegal, ihre Militärbasis errichten. Und Nordkorea wird auch noch drankommen. Das Ziel ist immernoch Russland. Die sind so irre, dass sie glauben, dass sie das schaffen werden. Seit Bestehen der VSA geht Mord und Totschlag von diesem Land aus. Das ist ihr American way of life. Angefangen mit den Indianern, werden sie keine Ruhe geben, bis sie die ganze Welt in Schutt und Asche verwandelt haben. Diese Spezies Mensch in Washington DC, gehört von der Erde gefegt, damit wir alle in Ruhe und Frieden leben können. Trump hat bei seinem Besuch in Saudi Arabien gesagt, dass alle  Terroristen von diesem Planeten gejagt werden sollen. Da könnten sie ja gleich mal bei sich anfangen.

  4. Nun,

    ich kann mich eines gewissen Grinsens nicht erwehren, auch Rußland, das die Majorität aller Schachwelt- und Großmeister stellt, mußte die Segel in Afghanistan streichen! Auch ein Robert Fischer, sofern er noch lebte, könnte da nicht weiterhelfen!

    Es ist, wie beschrieben, eine Niederlage!

    Uns, sollte das, allerdings, zu Denken geben!

    •  

      04.12.2017

      Da unsere Politiker absolut ungebildet sind, insbesondere Frau Merkel mit ihrer schwachen DDR-Bildung, haben sie natürlich keine Ahnung, worauf sie sich mit Afghanistan eingelassen haben.  Wer dort als Bundeswehrsoldat tätig ist, sollte sofort den Wehrdienst verweigern und nach Hause kommen, solange es noch kann.

      http://www.internetloge.de/arst/afghan.htm

      Theodor Fontane:

      Das Trauerspiel von Afghanistan

      Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
      Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
      "Wer da?" – "Ein britischer Reitersmann,
      Bringe Botschaft aus Afghanistan."

      Afghanistan! Er sprach es so matt,
      Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
      Sir Robert Sale, der Kommandant,
      Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.

      Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn,
      Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
      Wie wärmt ihn das Feuer, wie Iabt ihn das Licht,
      Er atmet hoch auf und dankt und spricht:

      "Wir waren dreizehntausend Mann,
      Von Kabul unser Zug begann,
      Soldaten, Führer, Weib und Kind,
      Erstarrt, erschlagen, verraten sind.

      Zersprengt ist unser ganzes Heer,
      Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
      Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
      Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt."

      Sir Robert stieg auf den Festungswall,
      Offiziere, Soldaten folgten ihm all',
      Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht,
      Die uns suchen, sie können uns finden nicht.

      Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
      So laßt sie's hören, daß wir da,
      Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus,
      Trompeter blast in die Nacht hinaus!"

      Da huben sie an und sie wurden's nicht müd',
      Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
      Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
      Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.

      Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
      Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
      Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
      Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.

      Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
      Vernichtet ist das ganze Heer,
      Mit dreizehntausend der Zug begann,
      Einer kam heim aus Afghanistan.

      • Zitat: "… haben sie natürlich keine Ahnung, worauf sie sich mit Afghanistan eingelassen haben."

         

        Was würde es ihnen nützen, wenn sie Ahnung gehabt hätten ???

        Merkel & Konsorten sind ja bekanntlich lediglich Lakaien und die haben Befehle auszuführen, ob mit oder ohne Ahnung spielt da keine Rolle.

        • 05.12.2017

          Die Afghanen sind ein stolzes Volk, räuberisch und von Natur aus kriegerisch.  Der Emir von Aghanistan trug immer den Titel "Licht der Arier", ihre Fluglinie "Ariana", was nicht daran ändert, daß sie auch fanatische sunnitische Moslems sind.  Sie sind sogar der Meinung von einem der Stämme Israels abzustammen, was mir einer erzählte.  Man sieht wieder, wie die Juden allüberall irgendwie ihre Spuren hinterlassen haben.  Es is für mich unendlich schade, daß Frau Merkel unser historisch gutes Verhältnis zu den stolzen  Afghanen zerstörte, aus der ihr eigenen Dummheit, Borniertheit, Herrsch- und Anbiederungssucht.  Die Afghanen sind noch nach dem Ersten Weltkrieg nach dem Waffenstillstand uns zu Hilfe geeilt. Gathorne-Hardy berichtet S. 26:

          http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/EnglandsMoslemPolitk.pdf

          "Durch den gleichen konvergierenden Druck derselben europäischen Mächte Rußland und Großbritannien war die Souveränität des Emirs von Afghanistan in ähnlicher Weise beeinträchtigt worden. Weil sie den russischen Druck fürchtete, hatte sich die afghanische Regierung mit der britischen Aufsicht über ihre Außenpolitik einverstanden erklärt. Den einzigen Grund, die britische Bevormundung zu ertragen, beseitigte im Jahre 1917 der Zusammenbruch des russischen Reiches. Die seit langem bestehende Freundschaft hatte die Hand des Emirs Hahibullah noch zurückgehalten. Aber kaum war er im Jahre 1919 ermordet worden, da griff sein Sohn und Nachfolger Amanullah Britisch-Indien an. Wohl endete dieser unüberlegte Akt der Aggression mit einer schnellen und vollständigen Niederlage. Aber die afghanischen Intrigen spielten weiterhin bei den folgenden Aufständen in Waziristan eine bedeutende Rolle. Die Friedensbedingungen enthielten schließlich den Verzicht auf die vorher ausgeübte Kontrolle der auswärtigen Politik Afghanistans."

          Ich glaube, die Engländer waren in ihrer ganzen Geschichte keine guten Christen, so daß dieses Land jetzt als erstes dem Islam vollständig anheimfallen wird:

          Englands Moslem-Politk S. 1:

          http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/EnglandsMoslemPolitk.pdf

          Karl Friedrich Becker’s Weltgeschichte, 7. Ausgabe, 14. Teil, Berlin 1838, S. 119 ff.

          "Die Ionischen Inseln wurden für einen Freistaat erklärt und durch einen Vertrag der Hauptmächte (vom 5. Nov. 1814) unter die unmittelbare Schutzherrschaft Englands verwiesen. Die Einwilligung der Pforte ward durch Überlassung der ehemaligen venetianischen Plätze Butrinto, Vonitza, Prevesa und Parga auf dem Festlande des alten Epirus erkauft. Ali Pascha, der fast unabhängige Statthalter der Pforte in diesen Gegenden, hatte sich längst in den Besitz dieser Städte gesetzt, und nur das einzige Parga, das von einem tapfern Volke bewohnt war, weder durch Gewalt noch durch List zu bezwingen vermocht. Jetzt nun wurden unter Zutun der Briten diese unglücklichen Christen ihrem Todfeinde überliefert, einem Ungeheuer, gegen dessen Gebahren das türkische Joch sanft und die Pforte eine milde Beschützerin schien. Der Vorgang verletzte auf das schneidendste den Geist, der Europa gegen die französische Gewaltherrschaft in die Waffen gerufen hatte. Aber es war nur das Vorspiel noch beklagenswerterer Begebenheiten, durch welche den Kabinetten der Dank der Weltbefreiung (Anm.: von Napoleon) in den Gemütern der Völker verkürzt werden sollte. Auch in anderer Weise bezeugten die britischen Minister, daß es nicht die Sache der Menschheit und der Christenheit war, für welche sie kämpften. Während sie die afrikanischen Neger zum Gegenstande ihrer zärtlichen Sorge, und die Abschaffung dieses, den übrigen Kolonialstaaten zur Erhaltung ihrer Kolonien schwerer als den Briten entbehrlichen Sklavenhandels zu einem Artikel aller Verträge machten, sahen sie mit Gleichgültigkeit zu, daß die Barbaresken der afrikanischen Nordküste (Anmerkung:  Libyen, Tunesien, Algerien, Marokko) im Mittelmeere Raub trieben, und jährlich eine große Anzahl christlicher Männer, Weiber und Kinder, die sie auf Kauffahrtei- und Frachtschiffen oder an den Küsten ergriffen, in eine Knechtschaft schleppten, die weit härter als die Sklaverei der Sieger, und in den meisten Fällen ärger als der Tod war. Die seemächtigen Briten taten nichts, dieses schmachselige Verhältnis zu ändern, und als der brave Seemann Sir Sidney Smith auf dem Kongresse zu Wien dasselbe zur Sprache brachte und einen Verein der christlichen Staaten zu gemeinsamer Hilfe vorschlug, wurde der Antrag bei Seite gelegt. So bestärkte sich bei vielen der längst von Englands Feinden ausgesprochene Verdacht, daß dieser Schandfleck Europas der Briten nicht mißfällig sei, weil die Seeräuber, die natürlich sich an die britsche Flagge nicht wagen und nur die Mindermächtigen anfallen, den Verkehr und die Schifffahrt der letzteren erschweren und dergestalt (nach den Grundsätzen der Handelspolitik) für den Vorteil Britanniens wirken. Und doch hatten sich die Briten im Pariser Frieden die Insel Malta für immer zusprechen lassen, ein Besitztum, welches sie auch an die ritterliche Verpflichtung hätte erinnern sollen, die vormals an dasselbe geknüpft gewesen war. (Anmerkung:  Bis 1798 wurde Malta vom Großmeister des Johanniter-Ordens regiert, dessen Aufgabe es war, die Christenheit gegen die ungläubigen Moslems zu schützen.)"

          • " Ich glaube, die Engländer waren in ihrer ganzen Geschichte keine guten Christen, so daß dieses Land jetzt als erstes dem Islam vollständig anheimfallen wird."

            Ich würde es zwar nicht soo ausdrücken wollen, aber, mit dieser Einschätzung, liegst Du durchaus richtig!

            Hatte mal, in jungen Jahren, von meinem Schwiegervater ein Buch bekommen, "Raubstaat England". Konnte damals allerdings nicht viel damit anfangen …

            https://germanenherz.wordpress.com/tag/raubstaat-england/

            • 05.12.2017

              Ich halte es im Augenblick für sehr gefährlich, überhaupt in muslimische Staaten zu reisen, weil ich befüchte, daß es wegen dem Tempelberg in Jerusalem durchaus zu einer Art Sizilianischen Vesper kommen könnte, derzufolge weltweit alle Nicht-Muslime sofort erschlagen werden.  Wenn Trump jetzt die Botschaft nach Jerusalem verlegt und die jüdischen Fanatiker den Felsendom in die Luft sprengen, könnte es fürchterliche Ergebnisse zeitigen.  Man bedenke, daß die Iraner einen El Kuds-Tag als Feiertag begehen, weil Mohammed vom Felsendom aus auf einem Esel gen Himmel aufgefahren sein soll. 

              https://de.wikipedia.org/wiki/Sizilianische_Vesper

              "Zum Ausbruch kam dieser Aufstand aber eher spontan und wohl auch verfrüht. Eine große Bevölkerungsmenge hatte sich zur Zeit der Vesper auf dem Platz vor der Kirche versammelt, um am Gottesdienst teilzunehmen, als eine Gruppe Franzosen sich unter die Menge mischte. Ein Sergeant begann damit, eine Frau mit seinen Zudringlichkeiten zu belästigen, bis der Ehemann über ihn herfiel und ihn erdolchte. Die anderen Franzosen, die hinzustürzten, sahen sich von einer wütenden und bewaffneten Menge umringt. Nicht einer überlebte – über 8.000 Franzosen wurden an diesem Tage ermordet."  Vermutlich waren es viel mehr, die in ganz Sizilien ermordet wurden, weil sie als Franzosen das Wort "ciceri" (Kichererbsen) nicht aussprechen konnten.

              Das könnte sich jetzt auch aus Jerusalem entwickeln, vgl. Gathorne-Hardy S. 33:

              http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/EnglandsMoslemPolitk.pdf

              "Im August 1929 fand eine Teilexplosion statt. Sie war ernst genug, um zu zeigen, welches die Folgen sein würden, wenn man die explosiven Ingredienzien ohne wirksame und erfahrene Aufsicht liegenließe. Bis jetzt hatte der Antagonismus der beiden Bevölkerungsteile nur ökonomische und kulturelle Gründe gehabt. Jetzt wurde das Feuer des religiösen Fanatismus wieder angezündet, und es rief den verhängnisvollen Funken hervor. Die Hitze wurde durch einen Streit um ein Stück alter Mauer entfacht, dem in den Augen beider Parteien eine besondere Heiligkeit eignete.

              Was für die Juden deshalb die „Klagemauer“ war, weil sie die letzte noch vorhandene Spur ihres Tempels darstellte, war für die Moslems der Stall des Buraq, des Tieres, das den Propheten in der „Nacht der Macht“ zum Himmel getragen hatte. Der Schauplatz der jüdischen Andachtsübungen ist ein Teil der erhaltenen Mauer des Haram-esch-Scherif, und das ist in den Augen des Moslems ein Bezirk besonderer Heiligkeit, weil er den Ort, von dem die Himmelfahrt des Propheten ihren Ausgang nahm, den Felsen-Dom und die Aqsa-Moschee umfaßt. Der in dieser Situation aufgehäufte Zündstoff wurde noch dadurch vermehrt, daß die jüdische Feier zur Erinnerung an die Zerstörung des Tempels mit dem Tage der moslemitischen Feier des Geburtstages Mohammeds zusammenfiel. Die Juden hatten sich das Recht, ihre Andachtsübungen an der „Klagemauer“ abzuhalten‚ lange ersessen, aber das Gebäude selbst und das Pflaster vor ihm war moslemitisches Eigentum. Unter dem türkischen Regiment wußten die Juden, daß sie sich ihres Privilegiums nur aus Duldung erfreuten, und so war damals keine Störung entstanden. Aber daß eine Gemeinschaft, die ermutigt worden war, Palästina als ihr „Nationalheim” anzusehen, die Tatsache, daß ihr heiligstes Gebäude in fremden Händen war, von Mal zu Mal übler vermerken würde, war nur natürlich. In den Anfangstagen der britischen Besetzung hatten die Juden fruchtlose Verhandlungen begonnen, um das an die Mauer angrenzende Pflaster käuflich zu erwerben. Aber dieser Versuch, den status quo zu ändern, hatte die Araber auch gegenüber der kleinsten Neuerung in den durch die Ersitzung festgelegten Gebräuchen mißtrauisch gemacht. Die Manatsbehörde mißbilligte daher solche Neuerungen offen und verhinderte sie. Sie hatte im Jahre 1925 verboten, an jene Stelle Sitze oder Bänke mitzubringen und im Jahre 1928 hatte sie einen Wandschirm entfernt, der zu dem Zweck, die männlichen und weiblichen (jüdischen) Teilnehmer beim Gottesdienst zu trennen, errichtet worden war. Diese Zwischenfälle hatten auf beiden Seiten eine steigende Propaganda hervorgerufen; man kann daher sagen, daß um dies aufreizende Symbol herum auf einem kleinen Gebiet von 110 Quadratmetern – bis in die jüngste Zeit bildete es den einzigen Zugang zu den anliegenden Wohnungen der moslemitischen Bewohner – der Streit von zwei Weltkräften, des Judentums und des Islams, konzentriert war.

              Im August 1929 endeten Demonstrationen beider Parteien mit einem sehr ernsten Ausbruch der Leidenschaften. Dabei büßten 133 Juden und 116 Araber ihr Leben ein und eine weit höhere Anzahl erlitt Verletzungen. Diese Unruhen erstreckten sich auch auf andere Teile des Gebietes. Sie machten es notwendig, die Truppen und Polizeikräfte zu erhöhen, die Presse einer strengeren Überwachung zu unterwerfen und die Erörterung von konstituitonellen Änderungen in Palästina zeitweilig zu verbieten."

              • Zitat: "Was für die Juden deshalb die „Klagemauer“ war, weil sie die letzte noch vorhandene Spur ihres Tempels darstellte, …"

                 

                Vollkommener Unsinn, denn die Klagemauer ist lediglich ein Stück von der Umrandung des Tempelberges, der Tempel selbst ist restlos beseitigt, so daß nichts und niemand mehr auf ihn hinweist !!!

                "Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf die Gebäude des Tempels aufmerksam zu machen.Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird."

                Matthäus 24, 1 – 2

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