Der Krieg kommt nicht, der Krieg ist längst da

von Wolfgang Arnold (saarbruecker)

Staatsschuldenkrise und Ukraine-Krise:

Nach Aussage des bekannten französischen Wirtschaftsprofessors und ehemaligen Präsidentenberaters Professor Dr. Alain Parguez wurde die sogenannte “Staatsschuldenkrise” erfunden und sorgfältig geplant, um eine totalitäre Gesellschaftsordnung zu errichten und zugleich Demokratie und die sozialen Sicherungsnetze zu zerstören. Die neue Herrschaft wird auf Angst und Unwissen beruhen. Nach Aussage des Chefs des französischen Opus Dei ist das Ziel, für immer Menschen in Europa zu schaffen, die Leid, Armut und Löhne hinnehmen unter dem Niveau in China. (Professor Parguez war an der Ausarbeitung von Mitterands Europaplänen beteiligt).

In welchem Maß Mitterand und seine Entourage in den eigentlich dahinter stehenden großen Masterplan eingeweiht waren, wissen wir nicht. Aus Publikationen führender US-Strategen (Kissinger, Brzezinski) ist allerdings bekannt, dass schon frühzeitig die Ukraine in diesen Plan einbezogen war. Inzwischen ist das Land zum Spielball der Drahtzieher geworden und Russland soll folgen. Ob die Rechnung aufgeht, ist völlig offen.

Eine Schlüsselrolle bei der Vorbereitung der Ukraine-Krise spielte offensichtlich Polen. Vermutlich nicht auf eigene Initiative. Als Mitglied der Nato hat das Land in der Nähe von Warschau jene gewalttätigen Aktivisten zu Scharfschützen ausgebildet, die im Februar/März diesen Jahres auf dem Maidan ausschlaggebend für den Sturz der Regierung Janukowitsch sorgten. Kaum zu glauben, dass die auf diese Weise an die Macht geputschten Politiker von Kiew keine willigen Vollstrecker der Nato-Politik sein sollen. In dieser Rolle haben sie jetzt die Stadt Slawjansk mit 15.000 Soldaten und schweren Waffen (Panzer, Artillerie und Schützenpanzer) umzingelt. (Allerdings fehlen den Truppen viele Dinge des täglichen Bedarfs. Die Regierung in Kiew bittet um Spenden für das Militär.)

Für die geplante „Befreiungsaktion“ der kommenden Tage ist ein Massenmord dort wohnhafter russischer Bürger nicht ausgeschlossen. Putin müsste zwangsläufig eingreifen.

Mit einer Sanktionsspirale tritt man Putin schon jetzt pausenlos auf die Füße (US-Elitetruppen in Polen, Downgrading Russlands durch Standard&Poors, Sperrung von Konten u.a.m.). Russland hat jetzt mit schwerem Geschütz geantwortet und Ausländern jeglichen Transport von Militär und Militärgütern durch sein Land untersagt. Im Klartext: Die Hauptversorgungsachse der Nato aus und nach Afghanistan existiert nicht mehr.

Nato-Truppen in der Falle. Sie sitzen mit ihrem schweren Militärgerät in Afghanistan fest. Schon die reine Versorgung der Truppen mit Lebensmitteln und Nachschub geht ab sofort nur noch per Luftbrücke. Die zwangsläufig nächste Frage ist, wie lange der Westen ohne russisches Öl, Gas und andere Rohstoffe seine Wirtschaft über Wasser halten will.

Putin hat alle direkten Telefonkontakte mit dem Weißen Hause auf Eis gelegt.

Viel muss sich nicht mehr aufschaukeln, um die heiße Phase eines größeren Krieges zwischen der EU und Russland los zu treten. Zuschauer und Nutznießer wären dann wie in früheren Fällen wieder einmal die USA.

Als Ergänzung dazu hier ein Gastbeitrag eines Lesers dieser Seite unter dem Pseudonym OKTOBERREGEN über Polens unrühmliche Rolle vor dem WKII und in diesen Tagen:

Die Attacken und Massaker polnischer irregulärer Soldateska – die aber durch die polnische, reguläre Polizei und Armee bewaffnet und angeleitet wurden – gegen sog. Volksdeutsche in Polen, aber erwiesenermaßen vor dem 01.09.1939 auch gegen Deutsche innerhalb des deutschen Staatsgebietes (Provinz Ostpreußen) und deutsche Luftfahrzeuge innerhalb der Flugrouten nach Danzig sowie gegen deutsche Eisenbahnzüge im sog. Korridor, die im Sommer 1939 in allen europäischen Zeitungen Schlagzeilen machten und die fatal an aktuelle Muster von „Demokratiebewegungen“ (Libyen, Syrien, jetzt Ukraine) erinnern, wurden nach dem Krieg natürlich „vergessen“…
Da war es dann der pöhse Reichskanzler aus Österreich, der für alles verantwortlich gewesen ist.
Ebenso „vergessen“ wurde die bis zum September 1939 nicht wieder aufgehobene Teilmobilmachung der polnischen Armee im März 1939 (nicht etwa wegen der Besetzung der sog. Rest-Tschechei durch deutsche Truppen und einer daraus entstehenden Bedrohungslage, sondern wegen polnischer Gebietsgelüste ggü. der Karpato-Ukraine, die an Ungarn gefallen war – man sah sich in Warschau um die sicher geglaubte Beute betrogen) und die völkerrechtswidrige und dummdreiste Besetzung des Teschener Landes im Gefolge des Münchener Abkommens vom September 1939 durch polnische Truppen.
Polen hatte in maßloser Selbstüberschätzung der eigenen, militärischen Fähigkeiten schon nach 1919 der Reihe nach alle Nachbarn mit Ausnahme der Tschecheslokwakei – an die man sich wegen deren Festungswerken und relativer, militärischer Stärke nicht heranwagte – überfallen, was insbesondere Stalin in seiner Kartei für spätere „Gebiets- und Bevölkerungsbereinigungen“ dick vermerkt hatte.
Da Stalin sich nicht lange mit halben Sachen oder humanitären Ankränkeleien aufhielt, zahlte den fürchterlichen Preis für diese Zwischenkriegsgroßmachtsträume Warschaus nach 1939 das polnische Volk.
So war das litauische Wilna bis 1939 von Polen okkupiert, und das britische Außenministerium stufte Polen noch bis weit in die 30er Jahre wegen der von Polen in der Westukraine und in Teilen Rutheniens durchgeführten, wie man heute sagte, ethnischen Säuberungen zumal unter der nicht-polnischen Intelligenz, die schon gegen Mitte der 20er Jahre die Ausmaße eines handfesten Bürgerkrieges angenommen hatten, als „Schurkenstaat“ ein.
Erst Churchill und seine Freunde kamen dann in der zweiten Hälfte der 30er Jahre zu einer anderen Bewertung – als man britischer- und US-amerikanischerseits realisiert hatte, dass die naiven und von maßloser Selbstüberschätzung getriebenen Polen als der ideale, nützliche Idiot für das Auslösen eines neuen Großkrieges unter Provozierung Deutschlands benutzt werden können.
Auch heute stehen polnische Blätter als Sprachrohr des politischen Establishments Polens mit vollständig absurden Kommentaren und plumpen Lügen (vgl. das als offiziös zu wertende Chauvinistenblatt „Rzeczpospolita“, dessen Ergüsse der „Deutschlandfunk“ fast jeden Mittag artig verliest) neben der faschistoiden Putschisten-Junta des Advokaten Jazenjuks (die nach Washingtons Gusto neben dem Verhökern der ukrainischen Ressourcen an „US-amerikanische“ „Investoren“ die einzige Aufgabe hat, durch fortgesetzte Provokationen Russlands und Übergriffe gegen russische Ukrainer den Konflikt immer weiter eskalieren zu lassen) an der Spitze der Kriegshetzer und Scharfmacher im Ukraine-Konflikt.
Offenbar träumt man in Warschau schon von einem neuen Groß-Polen mit eingemeindeter, erweiterter Westukraine und Ostgrenze am Dnjepr, wobei die €U (Bürlyn) dann die Rechnung bezahlt.
Viel gelernt hat man an der Weichsel aus der Geschichte offenbar nicht – denn es wird Polen und nicht Washington sein, dass, wenn sich die Dinge so fortentwickeln, bald russische Panzer und Raketen in seinem Vorgarten stehen haben wird – nicht nur im Oblast Kaliningrad.

Schlussbemerkung des Verfassers: Im Übrigen bin ich durchaus kein „Feind“ der Polen – der Durchschnittspole kann nichts für seine korrupte Regierung, zudem sind die Polen ein sehr nationalbewusstes Volk und (mindestens bisher) von keiner Gutmenschlichkeit und keinem Verausländerungswahn angekränkelt.

Sobald in der Ukraine russische und Nato-Waffen sprechen, werden das todkranke Weltfinanzsystem, der Dollar und der Euro ihr Waterloo erleben – der Euro vermutlich zuerst. Bei der zwangsläufig folgenden Schulden-Bereinigung werden die Deutschen erkennen, auf welchem Treibsand aus Target2-Krediten, Bürgschaften, ESM-Verpflichtungen ihre Wohlstands-Fata-Morgana ruht und was auf sie zukommt, sobald die EZB ihre Müllhalde aus Schrottpapieren offenlegen muss.

 

Richtig vorsorgen, clever tauschen – das sind ultimative Ratschläge für die Krise, die sich laut Martin Armstrong für mehrere Jahre abzeichnet. Höchste Zeit, sich mental und physisch vorzubereiten.

(Klick auf jedes Cover führt zu Infos u. Bestelladresse)

 

 

Eine Vision der kommenden Dinge:
Die Menschen, von denen in diesem Buch berichtet wird, stürzen durch Gewalt, Hunger, Seuchen, Aufruhr und Bürgerkrieg zunächst tief ins Chaos, lernen aber schnell, durch festen Zusammenhalt und energisches Zupacken ihre Lage zu verbessern.

Ein Hegemon im Niedergang verkompliziert stets die internationalen Beziehungen. Die wachsenden Unsicherheiten erhöhen die Risiken.

 

Der Krieg kommt nicht, der Krieg ist längst da
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1 Kommentar

  1. Hat dies auf Aussiedlerbetreung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:
    Glück, Auf, meine Heimat!

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