Der spektakulärste Mord des 20. Jahrhunderts

Saint John Hunt verbreitet ein Tonband seines verstorbenen Vaters

Von Prof. Dr. Wolfgang Berger (business-reframing)

F. Howard Hunt hat es ihm 2004 mit der Auflage gegeben, es erst nach seinem Tod zu veröffentlichen. In seinen 21 Dienstjahren bei der CIA war er an der Ermordung von Che Guevara und Allende, der Invasion der Schweinebucht in Kuba, den Putschen in Chile und Guatemala beteiligt. Er hat Nixons berühmten Watergate-Einbruch geleitet, der zur Amtsenthebung des Präsidenten führte. Nach dem Attentat an Präsident Kennedy ist er zunächst verhaftet, dann aber freigelassen worden.

Schon das bloße Wort ‚Geheimhaltung’ ist in einer freien und offenen Gesellschaft abstoßend“, hat John F. Kennedy in einem Vortrag vor der Presse gesagt: „Wir sehen eine rücksichtlose Verschwörung, die auf verdeckte Mittel setzt, um ihren Einfluss zu erweitern mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung. Es ist ein System, das militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet“.

 Nachdem F. Howard Hunt 88jährig gestorben ist, erklärt der Sohn, dass sein Vater vor seinem Tod „einen tiefen Konflikt und große Gewissenbisse“ hatte, weil er Kennedys Ermordung nicht verhinderte. Der Sohn verteilt jetzt weltweit Kopien der Audio-Kassetten mit dem Geständnis seines Vaters. Er will die geheime Machtzentrale und Schattenregierung entblößen, die die Freiheit der Amerikaner bedroht. Ein Radiosender strahlt das Geständnis aus:

Hunt-Vater berichtet dort, dass er Teil des CIA-Mordkommandos war, das Kennedy getötet hat, dass er einer von insgesamt drei Schützen war, dass der offizielle Einzeltäter Lee Harvey Oswald mit dem Mord nichts zu tun hatte, dass die CIA den Sündenbock Oswald präpariert, am richtigen Ort als Täter hingestellt und dann auch alle Beweise getürkt hat, dass Kennedy-Nachfolger Lyndon B. Johnson die Mordaktion mit geplant und anschließend vertuscht hat, dass dieser Jack Rubi beauftragt hat, Oswald zwei Tage nach dem Attentat öffentlich hinzurichten, und schließlich, dass auch seine eigene Frau (Saint John Hunts Mutter) 2002 durch einen Flugzeugabsturz umgebracht wurde – wohl aus Sorge, dass sie ihr Schweigen brechen könnte.

Madeleine Duncan Brown war 21 Jahre lang die Geliebte von Johnson und hat einen Sohn von ihm. Kurz vor ihrem Tod berichtet sie in einem Fernsehinterview: „Am Abend bevor Kennedy ermordet wurde, traf sich Lyndon B. Johnson mit Wirtschaftsgrößen aus Dallas, mit Bossen des Verbrechersyndikats und FBI Chefs. Nach diesem Treffen sagte zu mir: Ab Morgen werden diese verdammten Kennedys mich nie mehr in Verlegenheit bringen“. Auch Barr McClellan, Vater von Scott McClellan, Pressesekretär im Weißen Haus und Partner einer Anwaltskanzlei in Austin, die Johnson vertreten hatte, bestätigte 2003 in einem Buch, dass Johnson eine Schlüsselfigur beim Kennedy-Mord und seiner Vertuschung war.

Der spektakulärste Mord des 20. Jahrhunderts
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Kommentare

Der spektakulärste Mord des 20. Jahrhunderts — 5 Kommentare

  1. Aus einem Beitrag vom 1. Mai 2007 von Freeman:

    Tazit:“Der ehemaliger CIA Agent und Watergate Verschwörer E. Howard Hunt benennt die Täter welche Präsident Kennedy ermordet haben.

    Das Tonband mit seinem Geständnis am Totenbett, in dem E. Howard Hunt zugibt er wurde engagiert Teil des CIA Mordkommandos zu sein um JFK zu töten, wurde am Wochenende im US-Radio gesendet. „Zitat Ende

    https://alles-schallundrauch.blogspot.de/2007/05/der-mord-prsident-kennedy-und-das.html

  2. Dieter, wieder mal ein super Beitrag. Hast Du auch den Link, damit wir Schlafschafe uns das auch mal anhören können. 

  3. HEute macht man ein widerspenstiges und selbstbewußtes Volk anders kirre:
    MAn überzieht es mit lächerlichen Vorschriften sie sich hundertausende fauler Beamter nur zur Schikame einfallen lassen, importiert Millionen von nicht nutzigem Pack und erzähölt diesem Volk 70 Jahre lang es sei Schuld am Leid in der Welt.
    NAchdem man das Bildungssystem den 68 er Idioten zum Fraß vorgeworfen hat, sind deren unreife Hirngespinste zum Erziehungsmodell geworden.
    Das Ergebnis haben wir heute. Brot und Spiele bestimmen den Tag
    des Prekariats das sich darin auch noch sauwohl fühlt. Zum Dank für dieses Entgegenkommen seines Staatswesens dies auch immer wieder durch Pseudowahlen betätigt.
    Ach ist das Leben doch schön weil es uns so gut geht.

  4. Pingback: Schlagzeilen vom 6. Januar 2017 › Opposition 24

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