Deutschland im Übergang

von Karl Müller (zeit-fragen)

Am 9. Dezember 2016 hat die Gesellschaft für deutsche Sprache das Wort «postfaktisch» zum Wort des Jahres gekürt. In der Begründung heisst es, in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen gehe es zunehmend um Emotionen anstelle von Fakten. Immer grössere Bevölkerungsschichten seien aus Widerwillen gegen «die da oben» bereit, Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren. Insofern stehe das Wort für einen tiefgreifenden politischen Wandel.
Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat mit ihrer Wahl und ihrer Begründung einen deutlichen Hinweis auf die gezielte Polarisierung im gegenwärtigen Deutschland gegeben, nämlich den Versuch von «denen da oben», die Kritik an ihnen ins Abseits zu stellen und sich selbst so darzustellen, als würde sich das eigene Denken und Handeln an «Fakten» orientieren, an der «Realität», und sei deshalb auch «vernünftig», während die Kritiker «emotional» im Sinne von unvernünftig seien, «Tatsachen ignorieren» und sogar «Lügen akzeptieren».

Sollen die Bürger entmachtet werden?

Ganz offensichtlich sollen die Bürger «entmachtet» werden. Und wenn man hinzunimmt, dass das Wort «Brexit» den zweiten Platz belegt hat, weil das Ergebnis des Referendums ein «Triumph postfaktischer Politik» gewesen sei, dann wird das Ziel der Wortkür überdeutlich. Es fehlte lediglich ein dritter Platz für das Wort «Populist»; denn für «die da oben» sind es ja die «Populisten», die das dumme Volk hin zum «Postfaktischen» verführen, so dass es zum Beispiel Volksentscheide gibt, die «denen da oben» gar nicht passen.
Genau die Kreise, die in so vielen Fragen des Zusammenlebens einer «Diktatur des Relativismus» (Papst Benedikt XVI.) das Wort reden, wollen nun die Kritik an ihren ­Po­­­­sitionen und an ihren Mainstream-Medien mit dem Wort «postfaktisch» mundtot machen und dabei mit unbelegten Verschwörungstheorien und mit all ihren Machtmitteln gegen die Meinungsfreiheit hantieren.

Millionen von Opfern der Lügen von Politikern und Mainstream-Medien

Hinzu kommt, was am 12. Dezember 2016 auf der Internetseite www.nachdenkseiten.de mit dem Hinweis auf die Lügen unserer ­Politiker und der mit ihnen verbundenen Mainstream-Medien zu lesen war: «‹Fake news› können extrem gefährlich sein und sind für Millionen Todesopfer verantwortlich. Als besonders gefährlich haben sich dabei jedoch die ‹fake news› herausgestellt, die nicht nur über die Sozialen Medien, sondern über die klassischen Medien verbreitet werden.» Der Text listet drei von vielen Beispielen auf: die Lüge, dass irakische Soldaten 1990 in Kuwait Säuglinge aus den Brutkästen gerissen haben sollen; die Lüge vom «Hufeisenplan» während des Nato-Krieges gegen Jugoslawien; die Lügen des US-Aussenministers Colin ­Powell am 5. Februar 2003 im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen über vermeintliche irakische Massenvernichtungswaffen.
Grotesk ist das treffende Wort dafür; denn das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wenn man genauer hinschaut und erfasst, was tatsächlich passiert. Ja, man muss diese Vorgänge deutlich charakterisieren. Nur so lässt sich niemand verunsichern und seine Wahrnehmung absprechen; denn das ist das Ziel der Kampagne: «‹Wir da oben› machen es eigentlich gut, lasst Euch nur ja nicht von den ‹Populisten› täuschen und folgt lieber uns.» … Und gegen jeden, der nicht bereit ist zu folgen, gehen wir mit unseren Machtmitteln vor.
Wie sieht es mit «denen da oben» in Deutschland denn «faktisch» aus?

Was Recht und Gesetz ist

«Die da oben» dürfte es eigentlich gar nicht geben. Zumindest nicht nach Recht und Gesetz; denn Deutschland ist nach seiner Verfassung eine Demokratie, in der alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht und in der jeder Bürger gleichberechtigt ist. Die Französische Revolution hat die Privilegien des ersten und des zweiten Standes aufgehoben, und mit dem Grundgesetz von 1949 gilt dies auch für die Bundesrepublik Deutschland. Diejenigen, die öffentliche Ämter bekleiden oder gewählte «Volksvertreter» sind, sind an Recht und Gesetz gebunden und eigentlich «Diener» des Volkes, so zum Beispiel die wörtliche Übersetzung des Wortes «Minister», und bekleiden ihre Ämter lediglich auf Zeit – und über den Zeitraum müssen die Bürger bestimmen.
Dann gibt es die Bürger, die viel mehr Geld haben als ihre Mitbürger, die «prominent» sind, die in den Medien den Ton angeben und so weiter und so fort. Aber auch für diese Menschen gilt fast dasselbe wie für die Politiker in öffentlichen Ämtern. Mit der Ausnahme, dass sie rein rechtlich nicht an den Willen des Volkes gebunden sind. Aber selbst vom Eigentum heisst es in Artikel 14 des Grundgesetzes, dass «sein Gebrauch […] zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen» soll.
Nun lässt sich aber für das heutige Deutschland zeigen, dass sich diese kleine Gruppe aus der Gesamtbürgerschaft überdurchschnittlich gut persönlich kennt, häufig zusammenkommt, gemeinsam Feste feiert und Gesprächsrunden hat – auch international – … und dort Entscheidungen, auch zu politischen und wirtschaftlichen Fragen, vorab besprochen und vorab beschlossen werden.

Verfassungswidrige Machtstrukturen

Wir haben uns an dieses «Faktum» gewöhnt – leider; denn es ist eine Macht- und Entscheidungsstruktur entstanden, die sich jenseits von Recht und Gesetz bewegt, ausserhalb von Gewaltenteilung und Gewaltenkontrolle und ausserhalb des Verfassungsrahmens … verfassungswidrig. Und wenn viele Bürger den Eindruck haben, dass diejenigen, die sie gewählt haben, anderen Ideen und Interessen immer wieder und wohl auch immer öfter mehr verpflichtet sind als der Wählerschaft, dann ist das keine «Emotion», sondern ein «Faktum», das allerdings berechtigterweise auch Emotionen hervorruft. Kein Mensch ist aus Holz.
Wie ist es zu erklären, dass zentrale politische Entscheidungen wie die Einführung des Euro, die Machthäufung bei den Institutionen der EU, die Auslandeinsätze der Bundeswehr, die Migrationspolitik der Bundeskanzlerin gegen den Mehrheitswillen der Bürger getroffen wurden und diese Entscheidungen am Volk vorbei auch noch als Ausdruck von «Führungsstärke» beschönigt wurden – darüber hinweggehend, dass Deutschland schon einmal einen «Führer» hatte?
Kann man die Interessen und Ziele der Kreise, denen sich grosse Teile von «denen da oben» mehr verpflichtet haben als der Mehrheit der Bürger, konkret benennen? Man kann die Entscheidungen, die getroffen werden, untersuchen und herausfinden, für wen sie von Vorteil sind und für wen eher ein Nachteil. Und man kann versuchen, den Entscheidungen Ideologien zuzuordnen.

Randgruppenstrategie

Zum Beispiel: Herbert Marcuse, der wohl radikalste Vertreter der freudo-marxistischen «Frankfurter Schule», hatte nach dem Zweiten Weltkrieg postuliert, dass unter den Bedingungen seiner Zeit nicht mehr darauf zu hoffen sei, die klassische Arbeiterklasse als revolutionäres Subjekt zu aktivieren. Sie sei zu stark durch die autoritäre, lustfeindliche Familie, durch Schule und Medien manipuliert und durch den Konsum korrumpiert. Anders sei dies bei ganz offen «benachteiligten» und «unterdrückten» «Randgruppen» wie Frauen, nicht Heterosexuellen, Drogen«konsumenten», Ausländern und so weiter. Diese könnten deshalb revolutionäres Potential entfalten. Teile der damaligen «Linken» setzten fortan auf diese Strategie und erhofften sich radikale gesellschaftliche Veränderungen durch die «Emanzipation» von Randgruppen. Heute, im Jahr 2016, kann diese Ideologie auf viele Erfolge zurückblicken, sie reichen von den «Menschenrechts»-Vorstellungen der EU bis hinein ins Bundeskanzleramt.

Globalisierung und Freihandel

Zweites Beispiel: Globalisierung und Freihandel. Die deutsche Politik und die auf wirtschaftliche Hegemonie setzende Industrie des Landes tun alles, um einen immer grösseren Exportüberschuss zu erzielen, «Fachkräfte» aus aller Welt zu rekrutieren und die vier «Freiheiten» des EU-Binnenmarktes und das «Grundgesetz der Globalisierung» – Handel mit Waren und Dienstleistungen ohne Beschränkungen, Kapitalverkehrsfreiheit, Personenfreizügigkeit – weltweit durchzusetzen. Man ist stolz darauf, «Exportweltmeister» zu sein, steht für TTIP und CETA ein und fordert, Deutschland immer mehr zum «Einwanderungsland» zu machen. Über die Probleme, die mit dieser Politik verbunden sind, wird nicht gesprochen. Zum Beispiel darüber, was die Abwerbung von Fachkräften im Ausland bedeutet: Diese Menschen fehlen ihrem Herkunftsland und dessen wirtschaftlichem (Wieder-)Aufstieg. Zum Beispiel darüber, dass dauerhafter Exportüberschuss für andere Länder immer auch heisst, mit Handelsdefiziten leben zu müssen. Das nach wie vor geltende Stabilitätsgesetz aus dem Jahr 1967 hat der deutschen Politik nicht ohne Grund das Ziel eines gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts mit den Zielen Preisniveaustabilität, hoher Beschäftigungsgrad, stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum und … aussenwirtschaftliches Gleichgewicht (magisches Viereck) vorgegeben. Artikel 109 des Grundgesetzes verpflichtet die Haushaltswirtschaft von Bund und Ländern sogar verfassungsrechtlich auf das Ziel eines gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts.

Die EZB flutet mit Geld

Nicht weniger problematisch ist die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die von der deutschen Politik mitgetragen wird – gegen den Willen der Deutschen Bundesbank. Schon seit geraumer Zeit flutet die EZB die Geldmärkte. Auch die jüngste Entscheidung der EZB, die Zinsen auf niedrigstem Niveau zu halten und die Anleihen-Käufe über die bisherige Frist hinaus zu verlängern, hat vor allem eine Institution jubeln lassen: die Börse und deren Aktienkurse. Der Spekulationsgeldmarkt ist schon jetzt verantwortungslos aufgebläht. Die Warnungen gegenüber dieser Geldpolitik werden lauter, aber die Politik wird nicht verändert. Wer soll zahlen für den nächsten Crash? Und wer übernimmt die Verantwortung dafür?
Hinzu kommt: Insbesondere in Deutschland haben viele aus dem Mittelstand Ersparnisse zusammengetragen, um mit festen Zinsen einen bescheidenen Ertrag zu erzielen. Das Spekulieren an der Börse ist vielen Deutschen fremd. Die praktische Null-Zins-Politik der EZB richtet sich gegen diese Sparer. Ihr Ertrag geht gegen Null, und erneut muss der Mittelstand für eine fragwürdige Politik den Kopf hinhalten.

Immer mehr Menschen im Niedriglohnsektor

Die offiziellen Zahlen zur Situation der deutschen Wirtschaft und zum Ausmass der Arbeitslosigkeit täuschen. Der Anteil der von Armut bedrohten Menschen im Land hat nicht abgenommen. Im Gegenteil, die offiziellen Zahlen zeigen Jahr für Jahr eine Steigerung. Viele arbeitende Menschen bleiben mit dem Lohn ihrer Arbeit auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Die Zahl der Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor ist gestiegen und soll weiter steigen. Und wie diese Menschen ihren Lebensabend materiell absichern sollen, ist ungeklärt.

Die Rolle von Angela Merkel

Nach den Wahlen in den USA hat die «New York Times», die wohl bekannteste Mainstream-Zeitung der USA, geschrieben, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sei «die letzte Verteidigerin der freien Welt». Der scheidende US-Präsident Obama kam vor allem nach Deutschland, um Frau Merkel den politischen Hof zu machen und sie zu inthronisieren. Selbst die Schweizer NZZ am Sonntag befand am 20. November 2016 in einem zwei Seiten umfassenden Kommentar, Angela Merkel sei «die letzte ihrer Art», und konkretisierte: «In Europa marschieren die Populisten, in den USA regiert bald Trump, und Grossbritannien beschäftigt sich mit sich selbst. Mitten drin bleibt Angela Merkel die letzte Verteidigerin der liberalen westlichen Welt. Nach elf Jahren Bundeskanzlerin scheint sie heute wichtiger denn je – nicht nur für Deutschland.»
Es ist doch interessant, von wem Frau Merkel in den vergangenen Wochen erneut hochgelobt wurde, nachdem sie schon in den Jahren zuvor vor allem eins war: getragen von einer Riesenwelle massenmedialer Lobhudelei vor allem der deutschen Springer-Presse und des Bertelsmann-Medien-Konzerns. Man darf also fragen, für welche Interessen, für welche Ideologien und für welche Mächte diese Medienkonzerne stehen. Sicher ist: Alle diese Medien haben die Kriegspolitik der USA seit den neunziger Jahren voll und ganz unterstützt – und deshalb muss man das Wort von der «letzten Verteidigerin der freien Welt» durchaus auch militärisch verstehen; nämlich dass es um Kriege geht – auch gegen Russland.

Immer wieder: Feindbild Russland

Denn die Klage über die von «Populisten» gelenkte «postfaktische» Bürgerschaft nennt in einem Atemzug die vermeintlichen Kräfte im Hintergrund: Sie sässen im Kreml in Moskau. Die russische Regierung sei der Hauptfeind der «freien Welt», noch gefährlicher als IS und Terrorismus. Deshalb muss man schliessen: «Verteidigung der freien Welt» heisst im Klartext «Krieg gegen Russland». Und wenn man genauer hinschaut und erforscht, welche Positionen gegenüber Russ­land von denen vertreten werden, die als «Populisten» abgestempelt werden sollen: Fast jeder von ihnen will keinen Krieg mit Russland, will keinen Konflikt mit Russland, sondern Zusammenarbeit und ein Miteinander zum Vorteil beider Seiten.
Die Suche von «denen da oben» nach Trojanischen Pferden der russischen Politik hat an Intensität und Absurdität zugenommen, und man erinnert sich an die Zeiten McCarthys in den späten vierziger und den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als in allen Kritikern der US-Politik Kommunisten und Kommunistenfreunde gewittert wurden. Jetzt haben US-Think-tanks, US-Geheimdienste und US-Poli­tik dafür gesorgt, dass diese Sicht der Dinge in der ganzen «freien Welt» übernommen werden soll – vor allem in Deutschland. Der US-amerikanische «Atlantic Council» hat am 14. November 2016 eine «Studie» mit dem Titel «The Kremlin’s Trojan Horses» herausgegeben und eine neue Liste der von Russland gelenkten Trojanischen Pferde veröffentlicht. Auf der deutschen Liste («Key pro-Russian actors in Germany») stehen neben Pegida und dem poli­tischen Magazin Compact die Alternative für Deutschland, die Partei Die Linke, das Deutsch-Russische-Forum, der Petersburger Dialog und auch die SPD, namentlich werden SPD-Mitglieder wie Matthias Platzeck, Gerhard Schröder und Sigmar Gabriel genannt, sogar der CDU-Politiker Ronald Pofalla steht auf der Liste – also selbst Leute, die üblicherweise zu «denen da oben» gerechnet werden. Angela Merkel steht nicht auf der Liste.

Der Bogen ist überspannt

Aber der Bogen ist überspannt. Alles Gezeter und Geschrei wird nicht mehr helfen. Die Aufgabe besteht darin, die Zahl der «Opfer» des Übergangs so gering wie möglich zu halten. Auch in (nichtdeutschen) europäischen Mainstream-Medien mehren sich die kritischen Stimmen. Die deutschsprachige Ausgabe der russischen Internetseite Sputniknews – in deutschen Mainstream-Medien werden solche Dinge bislang noch nicht erwähnt – berichtete am 6. Dezember 2016 von einem Artikel in der auflagenstärksten dänischen Tageszeitung «Politiken», in dem ein Ende der «Russophobie» gefordert wird. Es könne in Eu­ropa keine Sicherheit geben, solange der Westen die Interessen Russlands kappe. Wörtlich heisst es im Artikel: «Wenn die Welt etwas wirklich nicht braucht, dann ist das ein neuer Kalter Krieg.» Es müsse mit der Unart Schluss ein, all jene als «Putins Trojaner» und Idioten zu stigmatisieren, die sich an der kopflosen Hetze gegen Moskau nicht beteiligen wollen. In den westlichen Medien bekomme «jeder Russophob» eine Kolumne, «wenn sein Artikel nur boshaft genug» sei. «Aber niemand glaubt den Äusserungen über die russische Aggression. Die Russland-Debatten erinnern an die Behauptung, die Erde sei eine Scheibe. Niemand macht sich die Mühe, über den Tellerrand hinauszuschauen, um die Ursachen schlechter Beziehungen zu ergründen.» Und zu lesen ist, dass der Westen Russland gegenüber zahllose Fehler begangen habe: die Prahlerei mit dem Sieg im Kalten Krieg gegen die UdSSR, die Ausweitung des Nato-Kontingents an die russischen Grenzen, die Erklärung Russlands zu einem Land dritter Klasse sowie der Versuch, die Ukraine und andere russlandnahe Länder in die Nato zu ziehen.

Deutschland steht vor der Wahl

2017 gibt es in Deutschland wichtige Landtagswahlen und die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Faktisch steht Deutschland vor der Wahl, seine Politik, sein Wirtschaftsleben und sein gesellschaftliches Leben der wohl auch kriegerischen «Verteidigung der freien Welt» in einer überholten unipolaren Weltordnung unter deutscher Führung zu widmen … oder der deutschen Verfassung, dem Völkerrecht und dem Streben nach einem für alle Seiten vorteilhaften Zusammenleben in einer multipolaren Welt.
Zu den Fakten der heutigen Welt gehört es, dass es viele Staaten und Völker in der Welt gibt, die nicht mehr bereit sind, nach der Pfeife fremder westlicher Mächte zu tanzen. Auch die Europäische Union wird in ihrer jetzigen Form nicht überlebensfähig sein.
Die kulturelle Attacke der vergangenen Jahrzehnte hat zu viele Opfer gefordert und ruft nun immer mehr Widerstand hervor.
Aber das «Imperium» hat noch nicht aufgegeben. Nun soll Deutschland die Kohlen aus dem Feuer holen. Sollte es dies tun wollen, wird es sich die Finger verbrennen.
Ein Mittel des imperialen Machterhalts ist die Polarisierung, in der die Bürgerschaft untereinander oder auch gegen «die da oben» so aufgestachelt wird, dass es zur Gewalt kommt. Das gilt es zu verhindern. Gefragt sind kluge Wege des Übergangs. Die werden sich finden lassen, auch in Deutschland, wenn sich die Menschen ehrlich begegnen und gleichwertig zusammentun, entschlossen und klar in der Sache … und menschlich im Umgang.

Deutschland im Übergang
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14 Kommentare

  1. http://www.metropolico.org/2016/12/23/hamburger-justizsenator-verhinderte-fahndung/

    Der grüne Justiz- und Gleichstellungssenator  Till Steffen soll mehr als zwölf Stunden lang verhindert haben, dass die Polizei auf ihrer Facebook-Seite nach dem Terror-Verdächtigen des Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt fahnden konnte. Steffen machte sich noch vor einem Monat dafür stark, dass »Shitstorms« künftig als »bandenmäßige Straftat« strafrechtlich verfolgt werden können. 

    Grünenpolitiker Steffen blockiert bereits seit Monaten die Internet-Fahndung

    http://www.metropolico.org/2016/12/23/hamburger-justizsenator-verhinderte-fahndung/

    „Der Grünenpolitiker Steffen blockiert bereits seit Monaten die Internet-Fahndung und arbeitet hier in engem Schulterschluss mit dem Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar zusammen. Schon mehrfach habe es deshalb Zoff mit dem Genossen Innensenator Andy Grote (SPD) gegeben, berichtet die Bild. Steffen habe seine generellen Bedenken immer wieder damit begründet, dass auf der Seite der Polizei in den Kommentarfeldern beleidigende oder volksverhetzende Inhalte verbreitet werden könnten.“ Der Terrorist wurde als sehr mobil bezeichnet“. Von Berlin nach Hamburg ist es nicht so weit. Wollen die uns ausrotten?

  2. Solche Anschläge werden geplant. Die meisten "Terroristen" sind
    staatlich gelenkt.  Siehe auch das Buch von Daniele Ganser  "Nato
    Geheimarmeen in Europa" – "Inszenierter Terror und verdeckte 
    Kriegsführung" (ISBN 987-3-280-06106-0).

    In den 70-80er Jahre wurden in Italien hunderte Menschen in die 
    Luft gebombt. Organisiert wurde das ganze vom italienischen 
    Geheimdienst, der CIA und koordiniert durch die NATO ! Die 
    Organisation die die Befehle ausführte hieß "Gladio" – das Schwert.

    Der italienische Premierminister Andreotti veröffentlich die Arbeit von
    Gladio 1990 im Parlament nachdem Richter Felice Casio Dokumente 
    fand.

    1980 explodierte auf dem Bahnhof von Bologna eine Bombe, wobei
    85 Menschen den Tod fanden und weitere 200 Menschen schwer
    verletzt wurden. Ausgeführt von Gladio. Gladio hat hunderte Menschen
    getötet. Ausgeführt vom italienischen Staat.

    In Deutschland wurde die Terrorgruppe aus der Organisation
    Gehlen (ORG) geboren. Ab 1952 war ein Name "Technischer 
    Dienst" (TD und BDJ)). Die Gruppen gab / gibt es in ganz Europa.
    In der Schweiz heißt die Gruppe P2.

    Der Sinn der Attentate von Gladio war: Die kommunistische Partei 
    sollte aus dem Parlament gehalten werden. Die Ermordung von 
    Aldo Moro geht auch auf das Konto von Gladio. Er wollte als 
    Oppositionsführer die Kommunisten in das Parlament holen.

    Es entsteht durch lesen des Buches der Eindruck, daß der Terror
    überwiegend von den Regierungen in Europa organisiert wird.

    https://www.youtube.com/watch?v=-EeNP9ouu_0&t=15s

    Auch Deutschland, Österreich und Italien sind im Handelsrecht 
    und nicht im Staatsrecht.

    Das Handelsrecht-Spiel heißt „Monopoly“ !

    Sie haben die Bank, sie machen die Spielregeln, sie besitzen alles
    von der Schloßallee bis zur Badstraße.
    Welche Chance hat ein mittelständischer Unternehmer der nicht
    zu einem ihrer Konzerne gehört ?

    Wer die Spielregel macht gewinnt immer …. oder ?

    Die Lösung ist: Wir sollten wieder in das Staatsrecht.

    Bitte unser Buch lesen:

    http://nestag.de/dokumente/Souveraener_Staat_durch_Friedensvertrag_zum_ersten_WK.pdf

    https://www.youtube.com/watch?v=UeniO41W_Bo

    http://www.gemeinde-neuhaus.de

    • @Deutsche Friedensbewegung:

       

      Natürlich sind terroristische Aktionen staatlich gelenkt. Man nehme nur die NSU als Beispiel.

      Sich selbst ermordete (ein Wortspiel) Akteure. Waffen die sich nach einer Selbsttötung von selber nachladen. Erstickte ohne Rauchgase in den Lungen (?). Gehen wir zu 9/11:

      Von Berufes wegen kann ich euch sagen daß derjenige ein reicher Mann wird, der mit Kerosin Stahl zum schmelzen bringt !!! Die Stahlträger der Türme waren zusammengenietet bzw. geschweißt und hatten eine Plattendicke von 8cm- also so dick wie die Panzerung eines Jagdpanzers WWII an der Frontseite.

      Ein Aluflieger wäre an den Träger gecrasht wie eine geöffnete, leere Aluminiumdose und an der Außenhülle angepinnt wie eine Mücke an einer Frontscheibe.

      Wo sind die Flugzeugreste des Pentagonanschlages? Noch nicht einmal die Triebwerke waren zu sehen. Triebwerke sind aus Legierungen gefertigt welche der Hitze des Treibstoffes dauerhaft ohne Verzug – erst recht nicht Auflösung (!) standhalten.

       

      Warum findet man MH370 nicht? Vielleicht hatte das Schiff mit präparierten Wrackteilen Verspätung und konnte seinen Fakewrackmüll nicht ausschütten? Zudem präsentiert man ein Aluteil nach über einem Jahr Salzwasser immer noch an der Wasseroberfläche treibend. Für WIE blöd hält man die Bevölkerung? Wer es nicht glauben will mag mal ein Stück Alufolie oder einen Alulöffel in ein Glas Salzwasser stellen und es beobachten … 1 Jahr ist eine lange Zeit – und Flugzeugalu muß nicht salzwasserbeständig sondern leicht sein. Also ist die Legierung von Flugzeugalu NOCH empfindlicher gegen Salzwasser als ein Löffel….

      Schrägbohrungen in Iraks Ölfelder- welcher Staatspräsident nimmt so etwas hin?

       

      Gläschen mit "gefährlichem Inhalt" als Kriegsgrund (vielleicht eher gefüllt mit Backpulver)?

       

      Lügen, Lügen, nichts als Lügen. Diese Lügner und Kriegshetzer gehören vors Haager Kriegstribunal und abgeurteilt. UND alle Lakaien die willfährig und speichelleckend mittaten dazu !

      Ich kann gar nicht die ganzen Lügen aufzählen die uns aufgetischt wurden. Ghaddafi als Ungeheuer und Trottel darzustellen- eine Frechheit. Er hatte es fertiggebracht in seinem Land die geringste Analphabetenquote Afrikas zu haben. Vielleicht konnten sogar mehr Menschen richtig lesen und schreiben als in VSA ?…lachend !

       

      Und immer wieder sterben / werden gesterbt (Wortspiel) die Terroristen ohne daß diese befragt werden könnten.

      Lügen über Haider, Vertuschungen um Barschels Tod …. Lügen, Lügen, Lügen …

      Ich bin dermaßen wütend, daß ich die Faust in der Tasche balle !!!

       

      Und dazu bekommen wir noch aufgetischt, daß wir es wären die die Lügen verbreiten …

       

  3. "Immer grössere Bevölkerungsschichten seien aus Widerwillen gegen «die da oben» bereit, Tatsachen zu ignorieren und sogar offensichtliche Lügen zu akzeptieren. Insofern stehe das Wort für einen tiefgreifenden politischen Wandel. "

    Die Begründung allein, ist ja schon der Hammer?

    Wer, wenn nicht "die da oben", ignoriert denn Tatsachen? Die exorbitant zugenommenen Fälle von Vergewaltigungen, Mord und Totschlag, inklusive sonstiger Übergriffe? Wer verbreitet denn die Lügen? Die, die sich damit rumschlagen müssen?

    Wer macht denn angeblich alternativlose Politik? Wer rettet "systemrelevante" Banken und meint damit das Geldsystem? Wer öffnet Tür und Tor für sogenannte "Flüchtlinge" und strebt damit die Vernichtung der weißen Rasse an? Wer exportiert "Demokratie" nach dem Irak, Lybien oder Syrien und einverleibt sich die Öl- und Gasquellen? Wer hetzt gegen Russland, als den für alles Böse zuständigen schlechthin, nur um eine "new world order" durchsetzen zu können?

    Wenn überhaupt etwas postfaktisch ist, dann ist es die Politik unserer Regierenden!

     

     

  4. Wenn wir bis zu den Wahlen warten, waren wir nicht reif genug! Damit meine ich aber nicht die Anwendung von Gewalt. Sollte es aber zu einem unliebsamen Wahlergebnis kommen, wird die ohnehin von vornherein ungültige Wahl (verbotene Listenwahl nach GG) sicher zurechtinterpretiert werden.

  5. Diese Wahlen werden zeigen ob diese Nation reif ist ihr Schicksal selbst

    zu bestimmen oder ob es sich weiter als Muli vor den Merkelkarren

    spannen läßt!

    • Diese Wahlen, kommen zu spät. Inzwischen erhalten hunderttausende "ihren" Deutschen Pass. Millionen kommen zusätzlich in Hartz4, in die Sozialversicherungen, mit mehreren Frauen und zig Kindern. Marokkaner, werden nicht ausgewiesen, weil sie nicht zurück genommen werden und, wenn das Frühjahr kommt, dann können Frauen nur noch mit starker Begleitung in's Schwimmbad oder joggen gehen. Bereits jetzt krächzt
      zwar der Muezim, in Deutschland, aber die Kirchenglocken schweigen. Die Kirchen helfen nicht den verfolgten Christen, sondern unterordnen sich der neuen Weltreligion. Dem Islam.

       

       

       

       

       

      • Der Islam als neue Weltreligion?

        Das glaube ich weniger. Der Islam, beziehungsweise, seine Anhänger werden nur dazu benutzt, um das alte Europa aufzulösen. Die, die dieses ursächlich betreiben, die Drahtzieher seit Jahrtausenden, sind jene, die sich dadurch erhoffen, ihre, ihnen prophezeite, Weltherrschaft zu errichten.

        https://www.youtube.com/watch?v=UbJWsbaY_qA

        • Das alte Europa aufzulösen. Das ist ja nichts anderes. Eine Auflösung kann es nicht geben. Es ist immer so, das andere Menschen, die freiwerdenden Positionen und gesellschaftlichen Rollen, so einnehmen, das sie dann dort dominieren.

          Diese dann, das Land, auch domestizieren. Das bedeutet, den Verlust europäischer Restkultur, wie Musik, ob klassisch, Volksmusik oder Rock. Der Verlust an Volksverblödung im TV., kann noch hingenommen werden, nicht aber Zensur, als die Einleitung in die Diktatur. Zensur ist immer der Anfang von Diktatur.

          Es gibt schon erhebliche Bücher, die auf dem "Index"stehen.  Der heutige moderne, aufgeklärte, Umgang zwischen Mann und Frau, wird völlig verschwinden. Die deutsche Frau, wird sich künftig völlig anders kleiden, völlig anders verhalten und trotzdem ständig Opfer werden. Weil sie Christin ist.

          Eine Vergewaltigungsaufforderung, steht in der Koran-Sure 2,224.

          "Die Weiber sind euer Acker, geht auf euren Acker, wie und wann ihr wollt"

          Unsere Politiker wissen das.

           

          Der Artikel 4, der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte", kurz AEMR, sagt, das niemand in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden darf – Sklaverei und Sklavenhandel, sind in allen ihren Formen, in der AEMR verboten

          Koran aber, betrachtet die Sklaverei als selbstverständliche Einrichtung.

          Die Unterscheidung zwischen Freien und Sklaven, ist laut Koran, ein Teil der "göttlichen Ordnung".

          "Und Allah hat die einen von euch, im Unterhalt vor den anderen ausgezeichnet.

          Nun geben aber diejenigen, die auf diese Weise ausgezeichnet sind, ihren Unterhalt, nicht an ihre Sklaven weiter, so dass sie im Besitzstand gleich wären" (Koran -Sure 16.71)

          Was passt besser in eine, in Rekordzeit völlig asozialisierte Geslleschaft? Wobei wir keine Gesellschaft mehr sind! Und warum?

          "Nun geben aber diejenigen, die auf diese Weise ausgezeichnet sind, ihren Unterhalt, nicht an ihre Sklaven weiter, so dass sie im Besitzstand gleich wären" (Koran -Sure 16.71)

          Zitate: Islamwissenschaftler Pastor Fouad Adel M.A.

          Also, man kann deuten, das die mehrfachen Rentensenkungen, genannt "Reformen", und die neuen Sozialgesetzbücher, wie SGB II bis XII, nichts anderes sind, als die neue Festlegung der Unterwerfung bestimmter ehemaliger anerkannter völlig normaler, gesellschaftlicher Gruppen, die nun mittels Enteignung (Rentenreformen), mittels Zwangsarbeit, der sie auch noch mit ihrer Unterschrift zustimmen müssen, um ein wenig Hartz4 zu bekommen, wie 1 EURO- Jobs, nichts anderes sind, als Anpassungsversuche, hiesigen Rechts, an die neue Rechtsform. Der des Koran. Denn, nur dieser taugt, mittels seiner Disziplinierung, seines Durchsetzungsvermögens und seiner Brutalität. Zu einer neuen Weltordnung. Saudi Arabien macht es vor. Finsterstes Mittelalter, in neuer Moderne, sorgen dafür, das alles still steht und über die leisesten Verfehlungen, die Todesstrafe steht.

          • https://de.wikipedia.org/wiki/Leibeigenschaft

            Die Leibeigenschaft oder Eigenbehörigkeit bezeichnet eine vom Mittelalter bis in die Neuzeit verbreitete persönliche Verfügungsbefugnis eines Leibherrn über einen Leibeigenen.

            Leibeigene waren zu Frondiensten verpflichtet und durften nicht vom Gutshof des Leibherrn wegziehen. Sie durften nur mit Genehmigung des Leibherrn heiraten und unterlagen seiner Gerichtsbarkeit.

            Nun geben aber diejenigen, die auf diese Weise ausgezeichnet sind, ihren Unterhalt, nicht an ihre Sklaven weiter, so dass sie im Besitzstand gleich wären" (Koran -Sure 16.71)

            Meist waren Leibeigene auch Grundhörige und oft war der Grundherr zugleich der Leibherr des Bauern. Grundhörige bewirtschafteten Grund und Boden ihres Grundherrn (Inwärtseigen) und schuldeten ihm als Gegenleistung Naturalabgaben und Hand- und Spanndienste. Die Leibeigenschaft galt nicht für die Bürger einer Stadt. Dort galt der Rechtsgrundsatz Stadtluft macht frei.

            Die Leibeigenschaft wurde durch die Geburt begründet; ausschlaggebend war der Stand der Mutter. Hatte ein Witwer Kinder aus mehreren Ehen, konnte dies sogar zur Wegnahme von Kindern führen.

            Freie konnten in Unfreiheit geraten. Die „Verjährung“ des freien Standes trat ein, wenn sich ein Freier in einer Gegend niederließ, wo die ländliche Bevölkerung leibeigen war. Selbst frei geborene Kinder wurden leibeigen, wenn ihre Eltern nach der Geburt leibeigen wurden. Wer sich als Freier nicht mehr wirtschaftlich halten konnte, konnte sich in Leibeigenschaft begeben. Um Wirksamkeit zu erlangen, musste diese Erklärung in einem Ergebebrief schriftlich abgegeben werden. Auch Masseneide nach vorgefertigten Mustern kamen vor, mit denen Untertanen sich verpflichteten, sich dem Leibherrn mit Leib und Gut nicht zu entfremden, in Württemberg 1282/1283 und 1296/1297, und in Basel 1499.

            In Württemberg kam es in Ausnahmefällen zum Austausch von Leibeigenen zwischen einzelnen Leibherren, insbesondere in angrenzenden Territorien. Ein Wechsel kam auch auf Initiative von Leibeigenen vor, meist wenn sie heiraten und deshalb wegziehen wollten, aber kein Geld für einen Freikauf hatten.

            Leibeigene konnten mit Gütern und auch einzeln verkauft werden. Meist verkaufte verarmender niedriger Adel Leibeigene an solventen höheren Adel.

            Beispiel Preußen

            Bereits das allgemeine preußische Landrecht von 1794 bezeichnete die Leibeigenschaft als unzulässig. Im Königreich Preußen wurde die Erbhörigkeit, Erbunterthänigkeit und Leibeigenschaft nach jahrzehntelanger stufenweiser Beseitigung erst 1807 durch Erlass des Königs im Zuge der Preußischen Reformen (Oktoberedikt) mit Wirkung zum Martinitag 1810 endgültig abgeschafft. Durch ein Edikt vom 14. Sept. 1811 wurde die Eigentumsverleihung der Bauernhöfe und die Abschaffung der Naturaldienste ausgesprochen

            (so Wikipedia)

            Bis dahin aber, konnte der Adel selbst, über das sogenannte "Kirchenpatronat", den Glauben, in der Kirche, auf seinem Landsitz, "vertreten".

            Nirgendwo, hatte ein unfreier Mensch, ein Leibeigner, Schutz oder Rechtsvertretung. Selbst in der Kirche wurden sie ausgeschnüffelt. "Vergebe mir Herr, ich habe gesündigt".

            Und, wo war denn bis zum Ende der Leibeigenschaft die "christliche Kirche" ?

            Immer auf Seiten der Sklaventreiber und der Lehnsherren. Und so schließt sich meiner Meinung der Kreis.

            Unsere heutige Freiheit, die haben wir durch die aufklärenden Klassiker erhalten, durch die einziehende moderne Form der Menschenansicht. Nicht aber, durch die Kirchen.

            Die Kirchen haben selbst, über Jahrhunderte, von der Art des Lebens profitiert und bildeten daraus ihr Vermögen. Deshalb wundert es mich nicht mehr, wie bei der "Verkündung von Hartz4", durch Peter Hartz, und Gerhard Schröder, auch oberste "Kirchenfürsten" vorhanden waren, die der geplanten Volksverarmung und Enteignung auch noch Beifall klatschten.

            Jahrhunderte, gab es zwischen dem Islam und dem, was die Kirchen, als christlichen Glauben verkündeten, kaum Unterschiede. Dieser christliche Glaube, wurde in die Moderne gezwungen. Und nun, man kann es sehen, man kann es hören, verwandelt er sich zurück, weil aus der Gesellschaft, der notwendige Gegendruck zu weiteren Aufklärung fehlt. Im Schatten dessen, bekamen wir eine Gesellschaftsform aufgedrückt, wie sie herzloser und verlogener nicht sein kann. Es wird gelogen und betrogen. Und die Naivität der echten guten Menschen, wird schamlos ausgenutzt.

            Es läuft alles wieder rückwärts. Wir landen dort, wo unsere Vor-Vor-Vorfahren, sich jeden Tag gegen Übergriffe und Willkür ausgesetzt sahen. Sie durften sich nicht verteidigen, weil ihr Leibherr, gleichzeitig ihr Richter war.

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