Die Bedeutung der Niedersachsen-Wahl

Von Ulrich Rippert (wsws)

Die Landtagswahl in Niedersachsen am kommenden Sonntag hat weit größere bundespolitische Bedeutung, als es auf den ersten Blick erscheint. Obwohl die Bundestagswahl schon drei Wochen zurück liegt, wurden alle Koalitionsverhandlungen und sogar vorbereitende Sondierungsgespräche für die Bildung einer so genannten Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen auf die Zeit nach der Niedersachsen-Wahl verschoben.

Die Bundesregierung und einflussreiche Kreise der herrschenden Klasse wollen das Wahlergebnis am kommenden Sonntag nutzen, um die politischen Karten zur Regierungsbildung auf Bundesebene nochmal völlig neu zu mischen. Sollte die SPD am Sonntagabend vorne liegen, wie es gegenwärtig Wählerumfragen andeuten, würde die Ankündigung von SPD-Chef Martin Schulz, die Sozialdemokraten stünden für eine kommende Bundesregierung nicht zur Verfügung, in Frage gestellt.

Schon jetzt hat der frühere SPD-Vorsitzende und noch amtierende Außenminister Sigmar Gabriel am Rande einer Wahlkampfveranstaltung im niedersächsischen Helmstedt erklärt, die Entscheidung, sich aus der Regierungsverantwortung zurückzuziehen, sei unter dem unmittelbaren Eindruck des für die SPD schlechten Wahlergebnisses in der Wahlnacht etwas voreilig getroffen worden. Wörtlich sagte Gabriel, der seine politische Hausmacht in Niedersachsen hat: „Der Katzenjammer kommt noch.“ Schon bald werde in der SPD Ernüchterung über diese Entscheidung einkehren.

Anfang August, knapp zwei Monate vor der Bundestagswahl, war die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen überraschend zusammengebrochen. Als die Grünen-Landtagsabgeordnete Elke Twesten ihren Wechsel in die CDU bekannt gab, verlor die Landesregierung in Hannover unter SPD-Ministerpräsident Stephan Weil ihre Mehrheit von einer Stimme.

Es gab damals viele Hinweise darauf, dass der Parteiwechsel von Elke Twesten das Ergebnis einer gezielten Intrige war. Bereits Wochen vor ihrer Entscheidung hatte sie Gespräche mit der CDU geführt. Es zirkulierten Gerüchte, dass ihr Fraktionswechsel durch Karriereversprechungen und lukrative Posten-Angebote erkauft worden sei.

Rechte Seilschaften in der CDU und in den Medien wollten die SPD am Vorabend der Bundestagswahl weiter schwächen und die Fortsetzung der Großen Koalition verhindern. Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben, lautete das Mantra vieler Kommentare. Die Große Koalition sei zu schwerfällig und zu träge für die großen Aufgaben der Innen- und Außenpolitik. Das gelte auch für die Bundeskanzlerin, die zwei Drittel ihrer zwölfjährigen Amtszeit im Bündnis mit der SPD regiert habe und dieses Bündnis am liebsten fortsetzen würde. Notwendig sei ein neues Regierungsbündnis und eine charismatische Führungsfigur.

Heute, drei Monate später, berichten dieselben Medien, die damals den Sturz der rot-grünen Landesregierung beklatscht hatten, sehr wohlwollend über den SPD-Wahlkampf in Niedersachsen. Die Bild-Zeitung gab selbst eine Wählerumfrage in Auftrag und titelte einige Tage später: „SPD überflügelt CDU in Niedersachsen.“ Die CDU habe in zwei Monaten einen Zwölf-Punkte-Vorsprung in Niedersachsen verspielt und die SPD sei erstmals seit April mit 33 Prozent in einer Umfrage wieder stärkste Partei.

Der Hauptgrund für diese veränderte Medienreaktion ist die dramatische Verschärfung der internationalen Krise und die ständig wachsenden Kriegsgefahr.

In diesem Zusammenhang ist ein Kommentar von Gabor Steingart im Handelsblatt bemerkenswert. Der Herausgeber der führenden deutschen Wirtschaftszeitung warnt vor einer Verharmlosung der akuten Kriegsentwicklung. Der „politische Hurrikan“ zwischen State Department, Weißem Haus und Capitol Hill werde sich sehr bald und sehr heftig auf Europa auswirken. „Es geht um Fragen zu Krieg und Frieden, auch wenn sie sich derzeit hinter einer Nebelwand von persönlichen Anschuldigungen zu verbergen scheinen“, schreibt Steingart.

Mit seinen unbeherrschten verbalen Angriffen auf andere Länder riskiere Trump, dass sich die Nation „auf den Weg in Richtung eines Dritten Weltkriegs begebe“.

Es sei sehr gefährlich, diese Weltkriegsgefahr zu verdrängen, warnt er. Deutschland wirke angesichts des „heraufziehenden Sturms wie narkotisiert mit jenem Betäubungsmittel, das sich Parteipolitik nennt“. Die Wirklichkeit werde verkannt, stattdessen dominierten parteipolitische Interessen und Gezänk. „Der amerikanische Sturmvogel, der vom heraufziehenden Unheil kündet, bleibt so unbemerkt.“ Aus Gründen der Bequemlichkeit habe man sich entschlossen, Trump zu unterschätzen und die Kriegsgefahr zu verharmlosen.

Am Schluss zitiert der Handelsblatt-Herausgeber den bekannten Autor Sebastian Haffner, der in seiner „Geschichte eines Deutschen“ die Atmosphäre der Vorkriegsjahre schildert, „die in ihrer vorsätzlichen Ahnungslosigkeit an die Gegenwart erinnert“.

Dieser Artikel macht deutlich, dass Teile der herrschenden Klasse sich neben einer Jamaika-Koalition auch die Option einer Fortsetzung der Großen Koalition offen halten wollen. Ein Regierungsbündnis von vier Parteien, das es in der Bundesrepublik bisher noch nie gab, könnte sich aufgrund innerer Konflikte als äußerst instabil erweisen. Hinzu kommt, dass FDP-Chef Christian Lindner und Grünen-Chef Cem Özdemir, die wichtige Ministerposten anstreben, angesichts der Herausforderungen durch die wachsende Weltkriegsgefahr als schwach und unerfahren gelten.

Es gibt innerhalb der herrschenden Klasse zudem außenpolitische Differenzen. Außenminister Gabriel und die SPD betrachten eine enge Zusammenarbeit mit Frankreich als beste Voraussetzung, Deutschland zu einer militärischen und politischen Weltmacht zu entwickeln. Sie unterstützen deshalb Präsident Macrons Vorschlag, einen europäischen Finanzminister und einen eigenen Haushalt für die Eurozone einzuführen.

Dabei schielen sie auch auf die französische Atombombe. Schon im Frühjahr hatte Die Zeit geschrieben, dass „gerade nicht-nukleare Staaten wie Deutschland in einem tiefen Dilemma stecken“, sollten die USA nicht mehr bedingungslos für ihre Sicherheit einstehen. Die SPD-nahe Wochenzeitung brachte eine deutsche Mitfinanzierung der geplanten Modernisierung der französischen Atomstreitmacht sowie ein begrenztes deutsches Mitspracherecht ins Gespräch.

Die FDP, die CSU und Teile der CDU lehnen Macrons Pläne dagegen entschieden ab. Sie fürchten, dass Deutschland tief in den Strudel der nächsten Finanzkrise gezogen wird, wenn es für Frankreich und andere EU-Staaten finanziell haften muss. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat kurz vor seinem Rücktritt Macron eine deutliche Abfuhr erteilt und stattdessen eine schärfere Kontrolle der Finanzen durch einen Europäischen Währungsfonds verlangt. Gabriel hat Schäuble deshalb scharf angegriffen. Die Grünen neigen in dieser Frage eher der SPD zu, während Bundeskanzlerin Merkel bisher schweigt.

Alle Parteien stimmen überein, dass die kommende Bundesregierung nach außen und nach innen massiv aufrüsten muss. Gestritten wird darüber, in welcher Formation diese Politik und die damit verbunden Angriffe auf die Arbeiterklasse am besten verwirklicht werden können. Soll die SPD in die Opposition gehen und einer Rechtsregierung aus CDU/CSU, FDP und Grünen den Rücken frei halten? Oder soll sie vielleicht doch Regierungsverantwortung im Bündnis mit den Unionsparteien übernehmen und in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund eine Art Regierung der nationalen Einheit bilden?

Immerhin hatte die SPD schon 1999 gemeinsam mit den Grünen den Weg für internationale Kriegseinsätze der Bundeswehr geebnet. 2014 stellte sich der damalige Außenminister und jetzige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dann an die Spitze der außenpolitischen Wende. Heute spielt sein Nachfolger Sigmar Gabriel den Scharfmacher in der Außenpolitik.

Wie immer die Entscheidung über die Regierungsbildung nach der Niedersachsen-Wahl am Sonntag ausgeht, fest steht, dass es sich um eine extrem rechte Regierung handeln wird, die ihre gesamte Politik auf militaristische Aufrüstung, Kriegsvorbereitung und Polizeirepression ausrichtet.

********

Ein erneuter Beweis, dass selbsternannte bürgerliche Parteien nicht wählbar sind. Es kann doch so schwer nicht sein, die Machenschaften dieser Banditen zu verstehen! 

Der Münsterländer Jens Spahn von der CDU betrachtet eine Jamaika-Koalition als „die Chance zum Aufbruch, zur Befriedung gesellschaftlicher Konflikte“.
Den schwarzen Wählern im ländlichen Münsterland mag er diesen Unsinn zwar verkaufen, aber ob das reicht, um ganz nach oben zu kommen? Was dieser Mann unter Aufbruch versteht, hat er allerdings nicht gesagt. Der Aufbruch Richtung Abgrund ist schon längst erfolgt.

Die Bedeutung der Niedersachsen-Wahl
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19 Kommentare

  1. mal sehen ob die Österreicher mit/trotz Kurz es schaffen diesen Artikel der Genfer Konvention duchzusetzen :):

    Artikel 44

    Kündigung

    1. Jeder vertragschließende Staat kann das Abkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu richtende Mitteilung kündigen.

    2. Die Kündigung wird für den betreffenden Staat ein Jahr nach dem Zeitpunkt wirksam, an dem sie beim Generalsekretär der Vereinten Nationen eingegangen ist.

     

    Wer die Genfer Konvention noch nicht durchgelesen hat, dem ist angeraten dies mal mit voller Konzentration zu tun und genau auf die Formulierungen zu achten, da gehen einem die Augen auf.

  2. ma sehen ob die Österreicher mit/trotz Kurz es schaffen diesen Artikel der Genfer Konvention duchzusetzen :):

    Artikel 44

    Kündigung

    1. Jeder vertragschließende Staat kann das Abkommen jederzeit durch eine an den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu richtende Mitteilung kündigen.

    2. Die Kündigung wird für den betreffenden Staat ein Jahr nach dem Zeitpunkt wirksam, an dem sie beim Generalsekretär der Vereinten Nationen eingegangen ist.

     

    Wer die Genfer Konventionen noch nicht durchgelesen hat, dem ist angeraten dies mal mit voller Konzentration zu lesen, da gehen einem die Augen auf.

  3. 15.10.2017

    Die Wahl der niedersächsischen Schlafschafe ist von keinem besonderen internationalen Interesse, jedenfalls wird die Wahl noch nicht einmal von den Russen erwähnt:

    https://www.rt.com/on-air/

    Mir ist es recht, nicht im russischen Fernsehen deutsche Laberheinis, die im wesentlichen dasselbe schwätzen, nicht als angebliche Opponenten vorgestellt zu bekommen.  Vielleicht muß Putin auch Rücksicht auf den "Deal" North Stream 2 nehmen.

    Hingegen wird die Bundestagswahl in Österreich von den Russen groß herausgestellt,  wo die FPÖ wohl an die 35 % erringen wird, also wohl fünfmal mehr als die verwandte AfD heute in Niedersachsen.  Der satanische Rundfunk hat bei uns ganze Arbeit geleistet, nicht nur daß er die Deutschen seit 70 Jahren fehlinformiert und regelrecht verdummt, sondern einen geradezu unglaublichen Meinungsdruck ausübt mit dem Meisterstück, daß unser Volk das nicht merkt, sondern sich auch noch für frei hält.  Wenn er sich für Bildung ausspricht, dann natürlich nicht, daß wir uns geistig bilden, um ihn zu durchschauen, sondern nur daß unsere Kinder naturwissenschaftlich-technische Fertigkeiten entwickeln, die er dann von den deutschen Sklaven weiter aussaugen kann.

    Die sogenannten Sozialdemokraten, d. h. die Arbeiterfeinde, die eindeutig am stärksten von Geheimlogen unterwandert sind, werden wohl als dritte Partei in Österreich hervorgehen, so daß eine Koalition von ÖVP und FPÖ denkbar ist, nicht aber bei uns, wo der Rundfunk gegen jede Koalition mit der AfD einen fanatisch-hysterischen Widerstand entwickelt.

  4. 14.10.2017

    Parteien sind Cliquen, die unter Überwachung des exterritorialen Rundfunks untereinander um die privilegierten Staatsstellen konkurrieren dürfen.  Ich bezweifle jedoch, daß  Parteien, die in einem nicht-souveränen Staat unter externer Überwachung stehen und im übrigen sich nur um persönlichen Ehrgeiz und eigene Finanzinteressen streiten, das allgemeine Wohl der Gesellschaft auch nur entfernt im Auge haben bzw. im Auge haben können.  Von daher soll man von der Niedersachsenwahl morgen nichts erwarten.  Es kann nur so kommen, daß die materiellen Interessen der einen Clique von den materiellen Interessen einer anderen Clique geschädigt werden. 

    Es handelt sich somit um keinen Sachverhalt, der innere Anteilnahme verdient hat.

  5. Thylorix sagt: Ich habe seit Jahren die Faust in der Hosentasche geballt! Dieses leicht durchschaubare Schmierentheater reicht mir!

    Ich genieße diese Seite und die Zuschriften und fände es schade, wenn der ein oder andere aus Resignation das Handtuch schmeißt. Neulich hörte ich in einem Vortrag, dass alles noch 10 x verrückter werden kann… Gleichzeitig gab es  Hinweise, wie man vermeidet, dass man dabei selbst unter die Räder kommt. Bin leider auch nicht der supercoole Typ, sondern genauso von der schönen Bescherung die uns aufgetischt wird, betroffen und jeden Tag aufs Neue bemüht, den Spagat hinzu bekommen, mein Leben zu genießen ohne die Entwicklungen zu verdrängen und wie ein Schlafschaf herum zu laufen. Die habe ich in meinem Bekanntenkreis zur Genüge. Also, hier geht’s los:

    „HIER IST EINE METAPHER, aber sie trifft den Kern: Wenn wir auf die Welt kommen, werden  uns Samenkörner geschenkt, und die Frage stellt sich: Was werden wir mit diesen Samen tun? Und was für Samen sind das?

    Es gibt einen Samen des Zorns, aber auch einen der Güte. Es gibt einen Samen der Liebe und einen Samen des Verstehens, und es gibt einen Samen des Zweifels und einen Samen der Unklarheit. Die Samen, die Sie in Ihrem Garten gesät haben, bestimmen, unter was für einen Baum Sie einmal sitzen werden. Wie erholsam es sein wird, hängt von den Samen ab, die Sie gesät haben.

    Jeder Samen hat etwas zu bieten. Wenn er gesät wurde und zu einem Baum heranwächst, weist er bestimmte Eigenschaften auf, die Sie entweder mögen oder nicht mögen.

    DER BAUM DES ZORNS

    Es geht nicht nur darum, die Samen zu säen. Sie müssen auch genährt, gewässert und beschützt werden. Man muss sich um sie kümmern, damit sie wachsen können.

    Die meisten von uns haben den Samen des Zorns ausgesät. Wir zögern nicht, uns diesem Baum des Zorns zu nähern. Doch wir können das Sekret, das er absondert nicht leiden. Also wollen wir diesem Baum nie wieder zu nahe kommen. Doch entweder vergessen wir das oder wir gewöhnen uns daran, unbewusst zu leben. Dann kehren wir ohne zu zögern zu diesem Baum zurück und bekommen seinen Saft wieder ab. Das ist entsetzlich, denn manchmal dauert es ein Leben lang, diesen ekelhaften Saft wieder loszuwerden. …………

    ……….Wenn Sie Ihren Garten betrachten, entdecken Sie vielleicht keinen Baum des Verstehens. Also fragen Sie sich, was für ein Baum das ist. Er ist jedoch nicht da, weil dieser Samen nie gesät wurde. Doch das Schöne ist, egal wann man diese Samen sät, sie werden sprießen. Dafür ist es nie zu spät.“…………………

    • 14.10.2017

      Möglicherweise meinen Sie es gut, aber hier bei einer politischen Krise sondersgleichen eine soche Samen-Erbauung anzubieten, könnte durchaus dazu führen, daß "der eine oder andere aus Resignation das Handtuch schmeißt". 

      Das muß einmal gesagt werden, wobei ich mich bei Sunny immer höflich zurückgehalten habe.  Wenn Sunny mit seinen abstrusen Methoden immer recht behalten hat, dann vielleicht, weil der Behördenvertreter die Befürchtung hatte bei näherer Befassung mit Sunny tatsächlich ihm Arbeit entstehen könnte, um einen Betreuer aussuchen zu müssen.

      • Hallo Ceterrum censeo, danke und

        mal auf die Schnelle: die Grundlage für politische Arbeit oder sagen wir besser die Grundlage, wenn man sich um das Gemeinwohl kümmern will, bildet das eigene Wohl, das eigene Wohlergehen, das eigene Sich-Wohl-Fühlen. Meine Freundin muss mich immer mal wieder erinneren, die Faust aus der Tasche    n i c h t    rauszuholen, wenn ich wegen dumm-deutsch-dreister Radfahrer die meinen auch auf schmalen Bürgersteigen und in der "falschen" Richtung fahrend Leute wegklingeln zu müssen, beginne die Countenance zu verlieren… Also ich habe meine Emotionen und ich rede – das ist wichtig – nicht der Verdrängung derselbigen das Wort. Sondern bemühe mich bewusst zu bleiben, die Vernunft walten zu lassen, gelassen zu bleiben und aus dieser Position/Einstellung heraus die Dinge anzugehen.

        Zorn, Wut, Ärger kostet Kraft – das ist das eine. Das andere ist, wenn ich mit diesen Emotionen auf Menschen zugehe, erreiche ich das Gegenteil!!! Und außerdem fühlt sich das für mich nicht so gut an.

        Aus innerer Zufriedenheit und Gelassenheit kann man mit Abwägung und manchmal sogar mit Humor an die Sache herangehen, man erreicht bei anderen dabei viel mehr und man selber fühlt sich nicht nur wohler sondern auch so viel stärker, wenn man den inneren Schweinehund erfolgreich an die Leine legen kann.

        Systeme und Staaten sind in der Menschheitsgeschichte schon oft den Jordan runter gegangen. Ich habe mal vor langer Zeit noch im Toten Meer baden können, da der Jordan aber selbst fast über die Wupper gegangen sein wird, wird das bald nicht mehr möglich sein. Soll ich deswegen in Sack und Asche gehen,Trauer tragen, oder nicht alles tun, um dennoch ein glückliches Leben zu haben. Mit einem erfüllten Leben meine ich kein egoistisches Leben auf Kosten anderer, sondern dass ich mich zuallererst um ein angenehmes Innenleben kümmere – und dann erst – s. o. – mich engagiere, das Leben der anderen Menschen auch (im Äußeren) angenehm zu gestalten.

         

        • friedolin sagt: 15. Oktober 2017 um 18:25 Uhr Hallo Ceterrum censeo, danke und………….Mit einem erfüllten Leben meine ich kein egoistisches Leben auf Kosten anderer, sondern dass ich mich zuallererst um ein angenehmes Innenleben kümmere –

          Es sollte heißen: … dass ich mich zuallererst    a u c h    um ein angenehmes Innenleben kümmere.

          Dazu noch dieses Zitat:

          Die Samen, die du heute erntest wurden vor langer Zeit gesät.

          The seeds of what you reap today were sown a long time ago. PR

          Dies gilt nicht nur für das Leben des einzelnen, sondern, wie wir jetzt schmerzlich erfahren dürfen,  auch für das Schicksal ganzer Völker.

          Aber, man oder wir können das ändern!

  6. für mich sind die wahlen und die wähler die wählen kein wunder mehr.

    hier in Bremen hat der bildungsreport herausgebracht, das ca. 50% der Bremer Schulabgänger nicht rechnen und nicht lesen können. das hat uns die 70 jährige sozi Bildungspolitik eingebracht. hinzu kamen noch vor ein paar jahren die grünen spinner und das chaos war da. es ist doch klar, dass solche menschen die nichts können, die wählen die ihnen geld geben. mittlerweile sind es mehr als 50% der wähler die vom Staat leben, also weiter so!

  7. Es war schnell zu bemerken, daß man den "Wahl(?)krampf" nicht mit Koalitionsgesprächen und dem Gezerre um die Freßtröge belasten wollte.

    Hinzu kommt die sog. Obergrenze für das die Menschen wirklich bewegende und aktuellste Thema (bitter lachend).

    Einige medial aufbereitete Abschiebungen und Verurteilungen- das wars, mehr braucht der Schlafmichel nicht.

     

    Ich habe seit Jahren die Faust in der Hosentasche geballt! Dieses leicht durchschaubare Schmierentheater reicht mir !

    1/4 Liter Diesel intravenös für die Grünen bitte…

    Schon damals im Jugoslawienkrieg hat dieses Politpack seine Unschuld verloren.

    Ein "Herr" Özdemir (übrigens einer von der transatlantischen Brücke) und seine Konsorten gehören – wie ein Normalbürger – wegen Drogenbesitzes angeklagt und abgeurteilt !

    Wer Drogen nimmt kann weder am Straßenverkehr teilnehmen geschweige denn die Verantwortung für über 80 Millionen Menschen tragen !

    Es gäbe noch so viel zu sagen- ich balle die Faust fester…

     

     

  8. Für mich steht folgendes fest:

    Alle, wirklich alle Politiker, die dieses Land verwalten, nicht regieren, sind  in nationalen sowie internationalen Krisenzeiten, wie im Moment, vollkommen überfordert. Und wenn ich mir vorstelle, dass solche Intelligenzbestien wie KGE einen Ministerposten anstreben, oder ein Lindner als Finanzminister gehandelt wird, oder ein Özdemir als Außenminmister, dann ist zu dem Zustand unseres Landes nicht mehr viel zu sagen.

    Es ist egal, was bei der NDS Wahl rauskommt, oder ob es Jamaika wird, oder gar wieder die Groko. Die Katastrophe ist perfekt. Denn hier kann jeder Trottel in die Regierung kommen, wenn er nur  den Mund weit genug aufmacht und es versteht, sich auf Kosten der Bevölkerung zu profilieren.

    Was ist nur aus diesem Land geworden, wo friedliche Menschen drüber nachdenken müssen, wie sie sich und ihre Familien in zukunft verteidigen können?

     

     

    • Kommen ein Asiate, ein Schwuler, eine Ossi-Frau und ein Rollstuhlfahrer in eine Bar.

      Sagt der Barmann: "Na, ihr seid ja eine lustige Truppe!"

      Sagt der Rollstuhlfahrer,

      "Also wisset S´e, des isch jetzt schon frech, wir sind die Bundesregierung!"

      Wie Du siehst, es war alles schon mal da!  😉

        • Freilich war das ein alter Hut.

          Für die neuen Verwalter, werden sich auch neue Witze finden lassen!

          KGE wird sicherlich Familien“gedöns“ übernehmen!

      • Da habe ich auch Einen

        Ein Bauer steht an seiner Weide, eine Limusiene hält an und ein Mann im Anzug steigt aus.

        "Guter Mann,  wenn ich Ihnen sage wie viele Kälber Sie haben, bekomme ich dann Eines?

        Der Bauer stutzt und sagt: Na ja ok!

        Der Anzug rennt zum Auto,  nimmt seinen Klapprechner raus,  geht auf einen Satelliten,  macht ein Bild,  druckt ein 20 seitiges Bild aus und zählt nach.

        "Sie haben 43 Kälber. " Der Bauer sagt: "stimmt"

        Der Anzug freut sich, holt sich ein Kalb und möchte es gerade einladen, als der Bauer sagt: ' Wenn ich erraten,  welchen Beruf sie haben,  bekomme ich mein Kalb zurück ?"

        Der Anzug stimmt zu.

        Bauer: "Sie sind Politiker! "

        Anzug:"Wie haben Sie das erraten? "

        Bauer: "Das ist einfach. Sie kommen ungefragt her, wollen gut etwas bezahlt werden, was ich längst wüsste, verschleudern Unsummen an Ressourcen, für etwas, was niemanden wirklich interessant findet und haben keine Ahnung,  von dem,  was sie da tun.

        UND JETZT GEBEN SIE MIR MEINEN HUND ZURÜCK !!!!!"

  9. Sorry, hatte ich ganz vergessen. Wen es interessiert, wie es im Münsterland zugeht.

    Im Münsterland hat sich die Zahl der Geburtshilfeabteilungen der Kliniken in den vergangenen 15 Jahren halbiert

    Finden Sie nicht auch, dass die CDU im Münsterland gute Arbeit geleistet hat? Insbesondere beim Stellenabbau in der Geburtshilfe. Und diese UNchristliche Partei erhält immer noch die meisten Stimmen. Unglaublich!

    Was soll's, genießen wir noch die kommenden warmen Tage. Die (ganz) kalten Tage stehen uns noch bevor.

    • Hallo Dieter,

      wahrscheinlich leben die Stammwähler der CDU/CSU einfach nur länger als die der SPD (quasi im Berufsleben totgearbeitet). Das würde das SPD-Debakel erklären (lachend). Ich kenne Personen die weiter ihr Kreuzchen an der Stelle machen weil sie es so gewohnt sind …

      Alles teures Theater um teils sogar ungelernte Faulenzer durchzufüttern. WEichelburg propagiert für diese Truppe eine gute Heimstatt zur Läuterung (wie er sagt…).
      Verwalter müssten doch für kleineres Geld zu haben sein…???!

      • Kannst es ja mal mit Hausmeistern probieren?

        Das würde, zunächst mal, die Mehrheiten komplett kippen!

        Es würde wieder ordentlich debattiert werden,

        die Sprache wäre wieder verständlich,

        und da sie eh Schlüsselgewalt haben,

        kommt da auch nicht mehr jeder rein!

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