Die Welt als Schachbrett – die kühle Strategie der USA

„Die USA haben fünf Milliarden Dollar in die Ukraine, und zwar in den Regime Change investiert.“ Für Kriege und weltweite Unruhestiftungen haben die USA Geld ohne Ende zur Verfügung. Geht es aber um die eigene Bevölkerung, ist kein Geld vorhanden. Immerhin beziehen über 40 Mio. US-Amerikaner Essensmarken und Zeltstädte steigen rasant an. Die Masse der US-Amerikaner verarmt und die Rüstungsausgaben nehmen von Jahr zu Jahr zu. Um die Weltherrschaft zu erhalten, opfert Washington seine Bevölkerung und nicht zuletzt auch seine Währung. Koste es, was es wolle. 

Wer sich den USA entgegenstellt, muss eliminiert werden. Starke Nationen müssen, mit welchen Mitteln auch immer, geschwächt werden. Für dieses Ziel hat die USA einen starken Partner – den Friedensnobelpreisträger EU. Nicht selten wurde der Friedensnobelpreis an Kriegsverbrecher vergeben.

Wenn die Ukraine der NATO beitritt, könnten dort Atomwaffen stationiert werden. Abrüstung war gestern. Eine neue Aufrüstung hat bereits begonnen. Der dritte Weltkrieg wird abermals auf europäischem Boden stattfinden. Die deutschen „Qualitätsmedien“ trommeln bereits dafür. Um den US-Dollar zu retten, ist die USA zu allem bereit. Die Zerstörung von Europa käme da den USA gerade recht. US-Agenten wie Ashton, Barroso, Juncker, Van Rompuy, Merkel, Schulz … usw. haben hierzu bereits hervorragende Arbeit geleistet.

Wenn die europäische Bevölkerung weiter schläft und zusieht, was hier abläuft, wird sie bald für ewig schlafen. Dem Hegemon ist es völlig egal, ob er 100.000 oder 100 Mio. Menschen vernichtet. Auf dem Weg zur Weltherrschaft ist das Töten von Mio. von Menschen nur Mittel zum Zweck.

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Marcel Joppa (Stimme Russlands)

STIMME RUSSLANDS Vor wenigen Tagen wurde in der Ukraine gewählt und, so wie es aussieht, bleibt politisch alles beim Alten. Wirtschaftlich aber könnte zumindest das Assoziierungsabkommen mit der EU Veränderung in das Land bringen. Welche das sein könnten und welche Rolle die US-Geopolitik dabei spielt, fragt Marcel Joppa für die STIMME RUSSLANDS den Wirtschaftsexperten und emeritierten Professor Bernd Senf. In umfassender Präzision beschreibt Senf dabei die geopolitischen Interessen der USA, die für ihn einem globalen Schachspiel gleichen.

„Die Ukraine befindet sich in einer sehr dramatischen Lage: Sie ist im Grunde als Staat pleite.“

„Es dauerte nur wenige Tage, dass sich auf dem Maidan in Kiew Massenkundgebungen entwickelten. Das sah aus, als wäre es spontan gewesen (…), aber bei näher Betrachtung kann man es auch etwas anders deuten: Es ist lange vorbereitet worden – durch eine große Zahl an Nichtregierungsorganisationen die von westlicher Seite in die Ukraine hineingetragen worden waren.“

„Das klare Bekenntnis zur EU- und Nato-Orientierung wird noch ein böses Erwachen mit sich bringen. Große Teile werden darunter sehr stark leiden.“

„Wenn die Ukraine beitritt, sind zusätzliche große Transferzahlungen notwendig und wer soll die tragen? Der Euroraum! Aber es sind wenige Länder, weil andere Länder mehr und mehr als Geberländer ausfallen: Wenn unter einer großen Zahl von Ertrinkenden sich alle an ein paar Rettungsschwimmer klammern, ziehen sie die letztlich auch noch mit in die Tiefe.“

„Die Erde und die Völker werden von den USA wie Schachfiguren auf einem Schachbrett, wo um der großen Strategiewillen auch mal Bauernopfer fällig sind, betrachtet. Auch so ein ganzes Land wie die Ukraine ist dann ein Bauernopfer.“

„Es wird alles, mit aller Gewalt, sei es maskiert als Humanitär-Bewegung, oder eben mit militärischer Gewalt gemacht werden, um zu verhindern, dass irgendwo auf dieser Welt eine weitere Großmacht wieder heranwächst, die den USA den Zugriff dieser Welt streitig machen könnte. Das ist eiskalte Geostrategie und dabei scheuen die Strategen auch keinerlei Opfer.“

„Die USA haben fünf Milliarden Dollar in die Ukraine, und zwar in den Regime Change investiert.“

„US-Abgeordneter Ron Paul formulierte 2006, dass die USA ein neues Imperium sind, ähnlich wie das römische, nur in den Mitteln etwas undurchsichtiger.“

„Es ist unglaublich, wie wir Jahrzehnte nach vermeintlicher und formaler Souveränität im Großen und Ganzen eine Politik betreiben, die nicht in erster Linie an den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Bevölkerungsmehrheiten ausgerichtet ist. Sondern ganz stark eine Unterwürfigkeit erkennen lässt, gegenüber der Hegemonialmacht USA“.

Die Welt als Schachbrett – die kühle Strategie der USA
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Kommentare

Die Welt als Schachbrett – die kühle Strategie der USA — 2 Kommentare

  1. An alle die keine Kriege wollen ……

    Wer hat den Krieg nach Syrien getragen ? Wer hat die sogenannten
    „Rebellen“ bewaffnet ? Wer hat den Irak, Libyen ins Chaos gestürzt ?

    Das sind auch wir !! Wir bezahlen einen großen Teil unserer Steuer
    und Abgaben für diese Kriege ! Die normale Steuerhöhe um ein
    Staatswesen ordentlich zu führen liegt zwischen 10 – 15 %
    Einkommenssteuer. (EK-St.)

    Die Russische Föderation hat 13 % EK-Steuer. Deutschland hatte vor
    1945 12 % EK-Steuer. Umsatzsteuer bis 1967 = 4 %. Arbeitnehmer
    haben damals keine Steuer bezahlt. Damit wurde damals auch noch
    ein Krieg finanziert !

    Wollen wir diese Kriege ? Wollen wir diese Kriege finanzieren ?

    Wer das nicht will muß um ein souveränes Deutschland kämpfen !
    Wie wird Deutschland wieder souverän ?

    Das geht nur durch einen Friedensvertrag für den WK I und die
    Fortsetzung den WK II den der deutsche Souverän fordert.
    Dann können wir wieder an den souveränen Staat vor 1914
    anschließen und die Finanzierung von Kriegen könnte –
    wenn die Mehrheit es will – eingestellt werden.

    Steht auf für den Weltfrieden !!

    https://www.youtube.com/watch?v=-nmYkp40Ous

  2. Pingback: Die Welt als Schachbrett – die kühle Strategie der USA | Gegen den Strom

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