Drohender Staatsbankrott… was ist zu tun?

von Andreas Popp (Wissensmanufaktur.net)

Herr Steinbrück hat ein vielsagendes Interview gegeben, indem er
unumwunden zugab, die deutsche Bevölkerung gemeinsam mit Frau
Merkel (freundlich ausgedrückt) hinter das Licht geführt zu haben. Im
Oktober 2008 erklärten die Beiden mit ernstem Gesicht im öffentlichen
Fernsehen eine “Garantie” der Spareinlagen aller Deutschen, da eine
Abhebewelle der Guthaben begann.

Ein klares Signal für eine Kernschmelze des Finanzsystems!

Am 13.9.2010 erschien ein Spiegelinterview mit Herrn Steinbrück, der ja
bekanntlich kein Finanzminister mehr ist…

Nur zwei kleine Auszüge:

Steinbrück: “Es gab eine spürbare Verunsicherung, und die Leute
begannen, ihr Geld von den Banken abzuheben. Dadurch sank die
Liquidität der Kreditinstitute, was wiederum das Vertrauen in die Banken
untergrub. Es drohte ein Teufelskreis, weswegen Kanzlerin Merkel und ich
uns schließlich zu jener berühmten Erklärung entschlossen haben, alle
Spareinlagen staatlich zu garantieren. Es hat funktioniert. Fragen Sie mich
nicht, was passiert wäre, wenn es nicht funktioniert hätte.”

Und weiter: “Wir wussten, dass wir uns auf dünnem Eis bewegen. Um es
deutlich zu sagen: Für eine solche Zusage fehlte uns eigentlich die
Legitimation. Es gab keine Rechtsgrundlage und keinen parlamentarischen
Rückhalt. Ich wundere mich bis zum heutigen Tag, dass die
Parlamentarier hinterher nie gefragt haben: Um Gottes willen, was habt
ihr da eigentlich gemacht?”

Den gesamten Artikel zum drohenden Staatsbankrott von Andeas Popp lesen Sie hier:
Drohender Staatsbankrott… was ist zu tun?

Und hier die erwähnte Vorrats-„Checkliste“ des Staates:
http://krisenfrei.de/Vorraete.pdf

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Die derzeitigen Gold- und Silberpreise sagen eigentlich alles.
Muss ich nicht weiter kommentieren, denn ein Ende der Preisentwicklungen nach oben  ist noch lange nicht in Sicht.
Das Vertrauen in den Dollar,  Euro, Pfund, Yen … ist dahin, und deshalb wird die Flucht in Edelmetalle weiter zunehmen.

Drohender Staatsbankrott… was ist zu tun?
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Kommentare

Drohender Staatsbankrott… was ist zu tun? — 6 Kommentare

  1. Drohender Staatsbankrott… was ist zu tun?

    Das ist ganz einfach. Ab zur Bank, alles weg, alles abräumen, und gleich wieder in Edelmetalle umsetzen.
    Entweder postwendend bei der Bank, oder beim Goldhändler.
    Noch besteht die Möglichkeit. Wer auf Metall sitzt, der kann den Bankrott gemütlich abwarten. Wer zu lange wartet, könnte das Nachsehen haben.

    Gold ist nicht beliebig vermehrbar, wenn erst die ganz Großen zuschlagen- dann wird es eng- den letzten beißen dann die Hunde.
    Es braucht auch immer ein bisschen Glück- Riecher oder einfach Kalkül, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt zu tun.
    In der Krise zählt nich die Höhe der Rendite, sondern einzig die Sicherheit, mit möglichst wenig Einbußen nach dem Tag X dazustehen.
    Denn- verlieren werden alle, egal wer-wo und wie. Niemand kommt ungeschoren davon.
    Der TAG X – der wird kommen, egal wann- in 1-2-oder 3JHR.- morgen oder übermorgen-wer weiß?-Gold unnd Silber rostet nicht.
    Also, viel Glück euch allen!
    Wer als Letzter rennt- zur Bank nach Geld- -der könnte Pech haben.
    Auch hier gilt: Die Bank hat nicht genug für alle da. Wenn Scheinchen alle sind- ist alle!

  2. Die Krise soll vorbei sein, aber ich glaube das wird noch weiter Finanzielle Schwierigkeiten geben. Der Volk kriegt das am meisten zu spüren. Was meinen Sie was wie noch alles ertragen müssen?

  3. Sehr gut aufgepasst! Ich habe das Interview auch nur Schwach in Erinnerung und habe das dann auch schnell vergessen! Ich denke, diese ganze Krise wird irgendwann noch ihr Nachspiel haben! Es ist ja insgesamt viel Geld künstlich (z.B. Abwrackprämie) in die Wirtschaft gepumpt worden. Mir ist noch in Erinnerung, dass irgendwer mal gesagt hat, dass das Geld auch mal irgend wann wieder herausgepumpt werden muss! Ich kann mir kaum vorstellen, dass das bis heute geschehen ist! Oder ich habe wieder mal nicht aufgepasst! Ich bin auch nicht überzeugt davon, dass man da langsam aus der Krise herauskommt. Es ist doch gar nicht so lange her mit Griechenland! Jetzt scheint auch Portugal zu bröckeln, was die Kreditwürdigkeit betrifft. Insgesamt denke ich, dass der Aufschwung, denn Deutschland zur Zeit genießt, sehr mit dem Export zusammen hängt! Das kann aber Morgen auch schon vorbei sein, denn auch andere Länder haben ihre Wirtschaft künstlich angekurbelt. Mich persönlich würde es nicht wundern, wenn aus irgend einem Grund Morgen wieder eine Finanzkrise anfangen würde. Das ganze Finanzsystem ist einfach zu kompliziert geworden, als das man wirklich alles verstehen könnte.

  4. Pingback: MMS-Verbot in Bayern - yoice.net

  5. Herr Steinbrück gehörte zum Arbeistkreis von Clemens und Schröder, der Rheinadel wusste schon immer wie man Fäden zieht.
    Staatsbankrott? Schlichtweg gesehen sind wir Pleite, denn wir können die 1.703.312.747.269 Euro nicht zurück zahlen. Man kann es drehen und wenden wie man will, wir bezahlen einfach eine Summe an diverse Gläubiger und hoffen, dass die uns leben lassen.
    http://www.steuerzahler.de/
    Und diese Gläubiger sind Freunde und Gönner von Hr.Steinbrück. Was erwarten wir also von dem Mann?
    Steinbrück als Mitglied im Aufsichtsrat von Bertelsmann und Bundestagsabegordneter hat nur ein Problem, er weiß nicht zu sagen warum er Mitglied in der SPD ist.
    In dem Sinne, nicht ärgern sondern einfach denken.
    http://harrygambler2009.wordpress.com/

    • Hallo Harrygambler,

      „… wir können die 1.703.312.747.269 Euro nicht zurück zahlen.“

      Das mit dem „nicht zurück zahlen“ stimmt, aber das ist nicht die richtige Zahl der Verschuldung.
      krisenfrei schreibt in seinem Artikel Alternativen zum derzeitigen Geld (http://krisenfrei.de/Sordon_Alternativen-zum-derzeitigen-Geld.pdf):

      „7,85 Billionen Euro, mehr als das Dreifache des BIP, fehlen derzeit dem [deutschen] Staat, um die Verschuldung abzutragen“, mehr als das Dreifache des BIP … Abgesehen davon hat Deutschland offiziell nur etwa 1.800 Mrd. Euro
      Schulden. Wie passt das zusammen?

      Und das wissen auch die Banken, aber denen geht es nur um die Zinsen, denn die sind das eigentliche Problem.

      An dieser Stelle zitiere ich Henry Ford:
      „Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“

      In diesem Sinne: Alles Gute

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