Früher oder später?

Unsinniger Weise wurden mal wieder die Uhren um eine Stunde zurück verdreht. Doch das Unausweichliche wird dadurch weder aufgehalten noch verzögert. Wenn man könnte, so drehte ich die Uhr um wenigstens 30 Jahre zurück, ließe sie stehen und fände mich in einem Deutschland wieder, wo man einst gut wie gerne lebte. Trieben mich damals Tatendrang und Lebenshunger aus dem Haus, so mahnen mich heute „diffuse Ängste“ zur Vernunft, den von massenhaft importierten Gesetzlosen beherrschten „öffentlichen Raum“ besser zu vermeiden. Erst kürzlich las ich von einem deutschen Mann, der im Bahnhofsviertel meiner Stadt, als er nach Feierabend seinen Bus nachhause erreichen wollte, von einem ausländischen Schlägertrupp knapp am Friedhof vorbei in das nächste Krankenhaus geprügelt wurde.

Na ja, wohl ein alltäglicher Einzelfall in Deutsch-Islamien.

Da kommt Sorge auf, wie ich mit zunehmendem Alter meine Zeit verbringe. Doch vielmehr mache ich mir Sorgen um die jüngeren Generationen. Vor ca. 8 Jahren hatte ich eine kleine Freundin, die mir sehr ans Herz gewachsen war. Damals wohnte ich in einem typischen Migrantenviertel und war über die gesamten 13 Jahre die ich dort verbrachte, zumeist der einzige Deutsche im Haus. Es herrschten unbeschreibliche Zustände. Doch gut 2 Jahre bevor ich durch meine Hausverwaltung das Angebot für eine Wohnung an einem besseren Standort erhielt, zog in eine freigewordene Wohnung eine deutsche alleinerziehende Frau mit 2 Kinder ein.

Der Junge war 11 und das Mädchen 7.

Als meine neue Nachbarin gerade einzog, saß ich auf der Bank vor dem Haus und das Mädchen kam gerade heraus, um die neue Umgebung zu erkunden. Als sie mich sah, kam sie sogleich vertrauensvoll auf mich zu, sprach mich an und setzte sich zu mir. Ich mochte sie vom ersten Augenblick an, als sie da so vor mir stand. Nachdem sie etwas herum tobte, stieß sie sich die Hand und klagte über ihr Aua. Ich bat sie mir doch ihre Hand mal zu zeigen wo es wehtut.

So streckte sie mir ihre Hand entgegen und nachdem ich sah das sie nicht verletzt war, streichelte ich kurz darüber und blies den Schmerz weg. Dann war sie wieder glücklich und lachte. Das war der Beginn einer einer Freundschaft, die aus einer Art Liebe auf den ersten Blick hervorging. Ihre Mutter, mit der ich mich im Verlauf der folgenden Zeit etwas befreundete, bemerkte immer wieder, das es ungewohnlich sei, das die Kleine so vertrauensselig auf eine unbekannte Person zugeht.

Nach dieser ersten Begegnung sah ich die Kleine Lisa einige Wochen nicht mehr, doch eines Tages, ich kam gerade vom einkaufen, da sah ich sie schon vom weitem wie sie vor dem Haus spielte. Erstaunlicherweise erkannte sie mich sofort und stürmte auf mich zu. So besuchte ich meine Nachbarin häufiger und die kleine Lisa hängte sich relrecht an mich. Wenn ich da war suchte sie meine Nähe und wich mir nicht mehr von der Seite. Ja, sie konnte mich aber auch becharmen und sie tat es.

Wenn ich da an meinem Platz saß, so stand sie immer wieder vor mir, blitzte mich an mit ihre Augen und lachte, als ob sie es wüsste, wie sie damit mein Herz immer wieder aufs neue eroberte.

Sie war meine kleine Freundin und ich liebte sie abgöttisch.

Sie wertete mein Selbstwertgefühl ungemein auf und berührte mit ihrer Zuneigung, mit ihrem großen Vertrauen, mit ihrem lachen und ihrer sorglosen Fröhlichkeit mein Herz. Da ich selber keine Kinder habe, ermöglichte sie mir es nachzuempfinden, wie schön es sich anfühlen mag, wenn man Kinder hat die man liebt.

Damit hat sie mir ohne es ahnen zu können, sehr viel gegeben, denn sie hat mit ihrem großen Herz mein Leben mit einer wertvollen Erfahrung bereichert.

Als ich dann von dort wegzog, vermied ich einen traurigen Abschied und hatte nur ihrer Mutter von meinem bevorstehenden Abgang erzählt. So zog ich mit schwerem Herzen weg und ich vermisse meine kleine Freundin heute noch immer sehr, da ich sie nicht mehr sah.

Doch nun packt mich die blanke Wut, weil ich Angst um die Zukunft meiner kleinen Freundin habe.

Als ich sie damals verlassen musste war sie 8 und ist seit Mai 14. Wenn ich mir vorstelle wie es in Deutschland sein wird wenn sie in 36 Jahren mein Alter erreicht, dann packt mich nicht nur das nackte Grausen, sondern es steigt ein unaussprechlicher Groll in mir hoch, dass ich zu zittern beginne.

Wenn ich mir vorstelle, wie sie in der von Migrantenkindern dominierten Schule diskriminiert und drangsaliert, von den linken Lehrern mit Gender-Mainstream verdorben und selisch zerstört, oder von einem dahergelaufenen Goldstück begrapscht, gar vergewaltigt wird, dann macht mich dieser Gedanke krank. Es ist schon unzumutbar genug, dass sie ihre Kindheit in dem islamisch geprägten Umfeld des Wohnviertels verbringen musste.

Damals wurde gerade gut 100 Meter von unserem Haus entfernt eine Moschee fertiggestellt und ich will nicht wissen wie Übel es in dieser Gegend mittlerweile geworden ist, falls sie dort noch wohnt.

In ganz Deutschland explodiert die Gewalt der hereingeholten Kriminalität und trotzdem hört die Regierung nicht auf, komplette Gesellschaftsstrukturen kulturferner Völker die unsere Gesetze und Gesellschaftsnormen offen ablehnen hereinzuholen. Selbst die Polizei räumt öffentlich ein, der Situation nicht mehr Herr werden zu können und die Angst in der Bevölkerung wächst zunehmend an.

Auch die Islamisierung wird unaufhörlich befördert und nahezu täglich werden neue, meist aus dem islamischen Ausland finanzierte Moscheen aus dem Boden gestampft und die Grenzen bleiben weiterhin zum ungehinderten Übertritt für islamische Verbrecher geöffnet, die als Flüchtling getarnt in unser Land gelassen werden, um uns zu töten.

Tja, wer hat nur an der Uhr gedreht, das wir heute zwar eine Stunde früher haben, aber die Zeit für eine gute, lebenswerte wie sichere Zukunft in Deutschland wohl abgelaufen ist? Gott mit uns.

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Quellen:

SoundOffice

http://www.freiewelt.net/nachricht/frau-erwischt-fahrraddieb-er-schreit-nazi-du-passanten-gehen-auf-frau-los-10072531/

 

 

Früher oder später?
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10 Kommentare

  1. 30 Jahre reichen da lange nicht…

    Die Invasion fing schon vor mehr als 500 Jahren an als ein Teil der Khazaren, ein Turkvolk, Nachfahren der Hunnen, nach Europa kamen und unter anderem Namen mit gestohlener Identität, den "Adel" und das Christentum mit dem Schwert mitbrachten…

    Und so muss man nicht mutmaßen warum die Krankenkassen und die Deutschen schon seit vielen Jahren (nicht nur dafür!!) zahlen…

    Deutsche Krankenkassen zahlen für türkische Angehörige in der Türkei mit

    Schließlich sind die Türken Verwandte der Khazaren/ Judentürken . Diese sitzen durch Betrug, List und Tücke weltweit an allen Schaltstellen der Macht.

    Nicht klagen..EUer Schattensystem steckt hinter den "Revolutionen" als Jakobiner in Frankreich, "Kommunisten" in Rußland…EUer Sanhedrin hat doch immer den "Kleinstadtjuden" vorge-

    schrieben wie sie sich zu verhalten haben. Mit 612 Gesetzen und der Macht des Khazarenjüdischen Gerichtes…

    Wer nicht mitmacht, wird noch heute ausgeschlossen! Und viele "Deutsche" wissen nicht einmal dass sie selbst eigentlich von diesen ursprünglich abstammen, denn dieses Wissen ging in den Familien oft verloren.

    Deutschland hat so viele Kriege und Dezimierungen erlebt, es ist anzunehmen dass es nicht einmal 10 Millionen wirklich Deutsche gibt. Trotzdem sind aber auch viele frühere Juden zu Deutschen geworden weil sie nicht mehr "Juden" seien wollten und dieser Knechtschaft durch einige Wenige dieser Khazaren Mafia entrinnen wollten. Sie wollten "deutsch" sein. Eine Zukunft ohne Repressalien, etwas mit Fleiß und Ehrlichkeit aufbauen.

    Seit 1914 mindestens ist die hunnische Schattenmacht am Ruder und  zieht weltweit eine Schneise der Verwüstung und des Mordens nach sich. Schaut Euch doch die wertlose Nahrung an die uns krank macht. Medizin die uns nicht heilt, Betonwüsten und Zerstörung der Natur die den  wirklichen Deutschen  heilig war…

    Und Arbeit die früher eine Freude und Berufung war (sieht man noch an den alten Fachwerkhäusern, Uhren…) wird pervertiert zu einem Hamsterrad welches kaum noch zu überbieten ist an Krankheit!

    Sie verstecken sich hinter falschen Identitäten…und wir haben sicher KEINE "deutsche" Regierung…so wenig wie die anderen Europäer.

    "Wenn die Gefangenen Zions erlöst sind, werdet Ihr sein wie die Träumenden…" so steht es in der Bibel.

  2. Moslems mögen ihre Kinder beschneiden, was ich furchtbar finde, aber noch furchtbarer finde ich die geistige Beschneidung der (bio-)deutschen Christen, egal ob katholisch oder evangelisch. Die Moslems, die ich kenne, sind alle gegen die (weitere) Zuwanderung, einer würde bei der nächsten Wahl die AFD wählen, sie befürchten (zu Recht, denke ich leider) dass wir hier Zustände bekommen, wie sie sie von ihren früheren Heimatländern her kennen. Langfristig möglicherweise sogar schlimmere Zustände.

    Was bei uns abgeht hat auch – aber am wenigsten – mit der Moslemreligion zu tun. Ich habe Anfang der 70iger Jahre in Paris gearbeitet, und dort "am eigenen Leib" das kennengelernt, war wir heute bei uns die Antifa nennen. Und die da so "drauf" waren, das waren waschechte Franzosen. Die haben damals schon Fensterscheiben in Wohnhäusern eingeschmissen (ich war da drin…) und eine Versammlung – friedlich und unpolitisch mit ca. 200 Leuten) wurde von denen mit großen Stöcken gewalttätig gesprengt. Auch da war ich dabei.

    Ich wohnte im Quartier Latin, 5. Bezirk, Innenstadt, mit einer der besten Bezirke und wenn meine Freundin mal alleine im Jardin du Luxembourg (= ein schöner, kleiner Park) spazieren gehen wollte, musste sie quasi spieß ruten laufen, das sie andauernd von den Maghrebinern (Algerier etc) angequatscht wurde auf einen Kaffee. Schlimm, aber damals war es noch friedlich was diese Muslims anging. Ich will mit diesem Absatz sagen, dass ich natürlich die Problematik der ungebremsten Zuwanderung kenne. Aber nochmals: die wird nicht von Muslimen gemacht, sondern von der deutschen Regierung, die wiederum von den Deutschen gewählt wurde, die schon länger hier leben, sehr gut genährt und oft hervorragend ge- und ausgebildet sind. Wenn ich dann höre, die „Neger“ hätten einen niedrigeren IQ als die Biodeutschen, dann denke ich, wie blöd muss man sein, um so etwas von sich zu geben oder sogar zu glauben. Man unterhalte sich mal mit studierten und  „gebildeten“ evang. Pastoren oder Gutmenschen, da ist mir jeder Analphabet (fast) lieber….

    Schlimm war – um auf Paris zurückzukommen und auf das Jahr 1971, die kasernierte Polizei, die war in Drancy stationiert, am Stadtrand, zufällig gleich neben meiner Arbeitsstelle, hinter hohen Mauern. Und ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich einmal vor der "um mein Leben" gelaufen bin, um nicht von den Schlagstöcken zusammengeschlagen zu werden. Alles nur weil man an einer friedlichen Demonstration teilnahm, die gegen den Autobahnbau entlang der Seine war. Ich bin mit meiner Freundin in Panik bis in den 5 Stock eines Wohnhauses geflüchtet und dort haben wir uns in einer Toilette – so eine Hocktoilette wie man sie völlig deplaziert in Gutmenschenart bei uns  für die Muslims bauen wollte -eingeschlossen. Übertrieben? Nicht wenn man gesehen hat, wie die flics die Leute mit Schlagstöcken traktiert haben. Und die Polizisten waren damals auch waschechte Franzosen.

    Worüber reden wir? Der wildgewordenen Turbokapitalismus (= die Gier der Superreichen ist institutionalisiert worden)  macht die ganze Erde platt, wir sitzen alle zusammen auf einem Ast, den man /wir dabei sind abzusägen. Wir sollten uns darauf konzentrieren was wir als Menschen gemeinsam haben und wie wir die Dinge gemeinsam zum Positiven wenden können.

    Noch was: "meine "Musels" haben vielleicht mehr Kinder als die Biodeutschen, aber gemeinsam haben alle Eltern das Interesse, das es eine Zukunft (für ihre Kinder) gibt. "Meine (eingedeutschten)  Musels" sind ganz entsetzt und traurig, wenn sie mir erzählen, dass ihre Kinder auf dem Gymnasium einerseits sehr gut (z.B. im Fach Deutsch!!) sind, andererseits aber immer weniger lernen, weil "Flüchtlings"kinder in der Klasse sitzen, die kein Wort Deutsch können, aber bis zum Abitur mit  durchgezogen werden sollen.

    Somit und in diesem Sinne plädiere ich für eine größtmögliche Ausgeglichenheit bei der Thematik Muslime/ Flüchtlinge etc.  Dass das einem (jeden) nicht immer leicht fällt, ist mir klar, geht mir auch so. Daher meine gelegentlichen Beiträge zu solchen Themen wie Ärger, Hass, Neid etc. . Diese „schönen“ Eigenschaften sind nicht nur nicht „zielführend“, sondern sehr abträglich für das eigene Wohlempfinden.

    • Yep,

      man hüte sich vor Pauschalisierungen oder gar Gleichsetzungen (auch im Sinne von Übertragungen)!

      Nur, je "fremder" die Themen, desto leichter kann das auch passieren.

      Da "menschelt" es dann halt auch mal, ohne gleich böse Absicht unterstellen zu müssen. 😉

      friedolin, ich denke, "Dein Plädoyer" wird hier, durchweg, auf offene Ohren stoßen!  

       

      • 30.10.2017

        "Dein Plädoyer" wird hier, durchweg, auf offene Ohren stoßen!

        Einverstanden!

        Das Problem ist nur, daß es die unproblematischen Moslems nicht sind, die uns derzeit Sorgen machen, weil sie doch bei geänderten krisenhaften Zeitläuften uns gefährlich werden können.  Ich habe drei muslimische Mieter, zwei davon Frauen ohne Hidschab, einen Marokkaner mit 8 Kindern, der jeden Abend seinen Burnus anzieht und die Koransendungen aus den Golfstaaten lauscht.  Die Moslems bei uns müssen deswegen weg, weil sie nur hier sind, um gegebenenfalls gegen uns aufgehetzt zu werden.  Selbstverständlich ist, daß nur die allerwenigsten Moslems sich in ihrer Religion genauer auskennen, genauso wie die sog. Christen bei uns, die ein bißchen Katechismusunterricht genommen haben oder (widerwillig) lernen mußten, wenn überhaupt. 

        Als Student war ich mit einem intelligenten Afghanen befreundet, der Schweinefleisch aß, Bier trank und von Scheiß-Rasul-Allah sprach ("der Scheiß-Gesandte, Prophet Gottes").  Aber die Sittenlehre, die Mohammed für die Afghanen vorgeben hatte, war auch für ihn schon seit Jahrhunderten vorgegeben, so daß er davon nicht abweichen wollte noch konnte, schon wegen seiner Familie und des von ihm verehrten Vaters.  Als sich unglücklicherweise eine Deutsche in ihn verliebt hatte, wurde der Sohn selbstverständlich beschnitten, bekam einen afghanischen Vornamen und er meinte, es sei eine schwere Beleidigung, wenn ein unbeschnittener seine Tochter heiraten wollte.  Türkische Frauen lassen sich nach meinen Erfahrungen erst nach der Menopause mit deutschen Männern ein, so daß es zu fruchtbaren Mischehe nicht kommt.  Ich bezweifle, daß die gelungene Integration, die uns Frau Merkel und der satanische Rundfunk anpreisen, bei jungen Türkinnen vor der Menopause mit deutschen Männern irgendwie nennenswert zustandekommen.  Vielleicht nur bei Bauchtänzerinnen, die von der eigenen Nation abgelehnt werden.

        Mein afghanischer Kommilitone wurde dann von seiner deutschen Ehefrau zuletzt abgelehnt, so daß er mit den beiden Kindern nach Kabul entfliehen mußte.  Die Ursache war, daß er den Scheidungswunsch der Deutschen in Kabul nie hätte erklären können.  Dort scheidet sich prinzipiell nie eine Frau, was vielleicht auch religiös gar nicht möglich ist, es sei denn, der Mann ist homosexuell und kommt seinen ehelichen Verpflichtungen nicht nach.

  3. 29.10.2017

    Der satanische Rundfunk informiert uns seit 50 Jahren nicht über den Islam, obwohl es seine gottverdammte Pflicht gewesen wäre.  Unser Volk wurde vom Rundfunk gänzlich uninformiert in das größte Problem seiner Geschichte hineingetrieben, weil der Rundfunk, der von allen Eliten hoffiert wird, keinen Islamkunde verbreitete, so daß wir uninformiert der Gewalt und dem Haß der Muslime gegenüberstehen.

    Wenn ich zur Zeit bei Hermann Vambery, Die Reise in Mittelasien, von Fraktur digitalisiere, finde ich zahlreiche Hinweise, die der Rundfunk uns hätte geben können.  Z. B. die Türken sind nicht so fanatisch wie die Neger im Westen Afrikas bzw. die Turkmenen und Usbeken in Mittelasien, oder die Sittenlehre des Islam ist für uns völlig fremd und unbekannt, so daß wir bei uns Leute haben, die ganz anders denken als wir:

    Hermann Vambery:  "Unvergeßlich ist mir, was ich in Bochara von den religiösen Bestrebungen sowohl der Regierung als auch des Volks gesehen habe. Ich hörte immer sagen: „Bochara ist die wahre Stütze des Islam", doch scheint mir dieser Titel zu gering, man könnte es „das Rom des Islam" nennen, denn Mekka und Medina sind nur sein Jerusalem. Bochara ist sich dieser Superiorität bewußt und brüstet sich damit vor allen Völkern des Islam, ja sogar gegen den Sultan (in Istanbul), der offiziell als Religionschef anerkannt ist, dem man es aber nur schwer verzeihen kann, daß in seinen Ländern durch den Einfluß der Frengi (Europäer) vieles verfälscht worden ist. In meinem Charakter als Osmanli (Türke) wurde ich oft zur Rechenschaft gezogen, 1) warum der Sultan nicht alle Frengis (Europäer) umbringt, da sie in seinem Staate leben und nicht Dschisie (Tribut) bezahlen; warum er nicht jährlich Dschihad (Religionskrieg) unternimmt, da er an allen seinen Grenzen Ungläubige hat; 2) warum die Osmanli, die doch Sunniten sind und der Sekte der Ebu Hanife angehören, nicht den Turban und die vorschriftsmäßigen bis zum Knöchel reichenden langen Kleider tragen, warum sie keinen langen Bart und kurzen Schnurrbart haben, gleich der „Glorie aller Weltkreaturen" (wie der Prophet genannt wird); 3) warum die Sunniten sowohl in Konstantinopel als auch in Mekka das Esan (Aufruf zum Gebet) singend hersagen, was eine schreckliche Sünde ist; warum nicht alle Hadschis werden, da sie doch so nahe an den heiligen Orten wohnen usw."

    Über den Turban:

    "Bekanntlich stellt der Turban das Leichentuch vor, das jeder fromme Muselman zur steten Erinnerung an den Tod auf dem Kopfe tragen muß. Der Koran befiehlt nur ein Leichentuch (Kefen) von sieben Ellen; die Frömmlinge aber übertreiben es und tragen oft 4 — 6 Leichentücher, d. h. 18 – 42 Ellen Tulbends auf dem Kopfe."

    Wie gefährlich es war, eine unverschleierte Frau anzusehen:

    "In Chiwa sowie in ganz Mittelasien weiß man nicht, was Grausamkeit ist; dies Verfahren gilt für ganz natürlich, da Sitten, Gesetze und Religion damit übereinstimmen. Der gegenwärtige Chan wollte sich den Ruf eines Beschützers der Religion verschaffen, den er dadurch zu erlangen glaubte, wenn er das kleinste Vergehen gegen die Religion mit großer Härte bestrafte. Einen Blick auf eine tiefverschleierte Dame zu werfen genügte, um durch Redschm, wie die Religion befiehlt, hingerichtet zu werden. Der Mann wird gehängt, die Frau nahe am Galgen bis zur Brust in die Erde eingegraben und gesteinigt. Da es in Chiwa keine Steine gibt, so gebraucht man Kesek (harte Erdschollen), das arme Opfer wird dadurch schon beim dritten Wurf ganz mit Staub bedeckt, und der von Blut triefende Körper gräßlich entstellt, bis der letzte Atemzug ihn von den Qualen befreit. Nicht nur Ehebruch, sondern auch andere Vergehen gegen die religiösen Vorschriften ließ der Chan mit dem Tode bestrafen, so daß in den ersten Jahren seiner Regierung die Ulemas seinen Religionseifer abkühlen mußten; doch vergeht kein Tag, an dem nicht jemand von der Audienz des Chans durch das verhängnißvolle "Alib barin" (nehmt ihn mit) weggeführt wird."

     

    • Fortsetzung der Religionsdiskussionen von Hermann Vambery in Buchara:

      "Ich tat mein Möglichstes, um die Ehre der biedern Osmanli (Türken) in Betreff der Religion zu retten, und wenn ich auch hier und da mit Erröten das „pater peccavi"  ("Vater, ich habe gesündigt."  Lukas 15, 18)  sagen mußte, so konnte ich in meinem Innern den Türken nur gratulieren, daß sie unter dem Einflusse des verfälschten Islam so manche gute Eigenschaften und schöne Charakterzüge haben, während ihre am Born  (an der Quelle) des reinen Glaubens sich labenden Religionsgenossen nur der schwarzen Lüge, der Heuchelei und Verstellungskunst fröhnen. Wie oft mußte ich an den Chalkas (Ring oder Kreis) teilnehmen, wobei die Frömmlinge nach dem Gebet dicht nebeneinander in der Runde niederhocken, um in Tewedschuh (Anschauung) oder, wie es die westlichen Mohammedaner nennen, Murakebe versunken über die Größe Gottes, die Herrlichkeit des Propheten und die Nichtigkeit unsers Daseins nachzusinnen. Wenn man als Fremdling diese Leute mit dem großen Turban, den niedergeschlagenen Augen, den in den Schoß herabhängenden Armen in ihrer zerknirschten Stellung ansieht, muß man glauben, daß sie lauter höhere Wesen sind, welche die Last des irdischen Daseins abwerfen wollen, und den arabischen Spruch: „Ein Scheusal ist die Welt, und die nach ihr streben, sind Hunde", tief in sich anfgenommen haben. Betrachtet man sie weiter, so sieht man, daß viele aus tiefem Nachdenken in noch tiefern Schlaf versunken sind, aber obwohl sie wie die Jagdhunde schnarchen, darf man sich durchaus nicht wundern oder eine Einwendung machen, denn der Bochariot würde einen zurechtweisen und sagen: „Diese Männer haben es so weit gebracht, daß sie selbst während des Schnarchens an Gott und die Unsterblichkeit der Seele denken." In Bochara wünscht man vor allem nur die äußere Form. Jede Stadt hat ihren Reis (Religionsaufseher), der mit dem Dere (eine vierzüngige Peitsche) die Straßen oder öffentlichen Plätze durchziehend in Religion prüft, die Unwissenden, mögen es auch sechzigjährige Greise sein, auf 1 — 14 Tage in die Kinderschule schickt, und zur Gebetstunde jedermann in die Moschee treibt. Ob der Greis in der Schule lernt oder schläft, ob jedermann in der Moschee betet oder an sein unterbrochenes Tagewerk denkt, das geht niemand etwas an. Die Regierung will das Äußere haben, das Innere ist nur Gott bekannt."

    • Nein, nicht durch M. wurde er in den Schlaf gezwungen sondern durch die Geschichtslügen die es schon seit vielen Hunderten Jahren gibt.

      Oder denken Sie wirklich dass der wirkliche Gott einen „Jesus “ erst tötet und dann wieder zurück schickt?

      Das ist doch eher Jahwe,  Gog und Magog…
      Der muß seine Macht beweisen…
      Der Gott den ich spüre, muss keine „Macht“ beweisen…
      Und er will das Gute für jeden Menschen und für jedes Lebewesen…

      • Richtig, was gottgewollt ist, ist göttlich! Jedes Atom! 

        Und bedarf keiner Erbsünde, noch einer Entschuldung!

        Das alles, ist reines Menschenwerk!

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