Gebt mir meinen Weltuntergang!

Ja, wir leben in der schlimmsten aller denkbaren Welten. Das Volk ist verblödet, die Politiker allesamt Idioten, das Bier wird immer teurer und geblitzt bin ich auch wieder worden. Diese Drecks-Welt soll gefälligst untergehen, lieber heute als morgen, lieber gleich als nachher.

Solche Gedanken bekomme ich gelegentlich im Chat zu lesen. Ich habe volles Verständnis dafür, daß einem diese Welt und insbesondere Merkeldeutschland zum Hals heraushängt. Ein Volk, das einen „Wahl-O-Mat“ im Internet aufsucht, seine Ansichten ungeschminkt eingibt und anschließend geschockt ist, wenn das Ergebnis dieses Anflugs von gesundem Menschenverstand ProNRW oder NPD lautet. Besonders lieb sind mir jene Leute, die dann trotzdem CDU oder SPD ankreuzen, weil sie ihrer eigenen Meinung nicht vertrauen.

Natürlich ist das Duckmäusertum, natürlich ist das die Folge einer alles erdrückenden Umerziehung, und natürlich ist das die den Deutschen angeborene Feigheit vor dem Staat. Wir sind längst soweit, daß wir Propaganda nicht mehr als solche erkennen. Irans Regierungschef Ahmadinedschad ist ein Holocaustleugner – richtig oder falsch? Falsch, und zwar in mehrfacher Hinsicht. Dieser völlig daneben geratene Begriff stammt aus dem deutschen Strafrecht, er betrifft folglich deutsche Staatsbürger und Handlungen auf dem Gebiet der BRD – also nichts, was ein Iraner in Persien von sich gibt. Von der Wortbedeutung ist ein Leugner jemand, der etwas wider besseres Wissen abstreitet. Eigenes Wissen erlangen Sie jedoch nicht durch Hörensagen, also aus zweiter oder dritter Hand, sondern nur durch eigenes Erleben. Kein Einziger der heutigen „Leugner“ hat die Ereignisse wirklich erlebt, folglich kann er nicht leugnen, sondern eben glauben oder nicht. Ahmadinedschad glaubt an Allah und den Mahdi, aber eben nicht an den Holocaust. Und ja, er darf das, er darf das sogar öffentlich sagen, denn er unterliegt NICHT dem Strafrecht der BRD.

Weil „Holocaust-Ungläubiger“ zwar korrekt ist, aber eben nicht den dogmatischen Absolutheitsanspruch genügt, wird eben das unsinnige „Holocaust-Leugner“ verwendet. Sehen Sie den Hut dort auf der Stange? Verneigen Sie sich, grüßen Sie ihn ehrerbietig! Tun Sie es nicht, wird Sie allerdings niemand mehr dazu zwingen, einen Apfel vom Kopf Ihres Sohnes zu schießen, denn das Führen von Schußwaffen unterliegt strengsten Einschränkungen. Wenn Sie heute Geßlers Hut nicht grüßen, zerrt Sie der freieste Staat auf deutschem Boden vor seine Gerichte, zu einem Schauprozeß, bei dem es nicht um Gerechtigkeit, sondern um die Bestrafung der Ketzerei geht.

Also hinweg damit! Haut den Staat in Stücke, wie in Frankreich 1789, köpft seine Repräsentanten, stellt sie an die Wand, wie in Rußland 1917. Revolution, Weltuntergang, Blut muß fließen!

Wirklich?

Bedauere, aber eine Revolution ist kein Fußballspiel, das mit Verlängerung und Elfmeterschießen nach drei Stunden vorüber ist. Bis nach einer Revolution geordnete Verhältnisse einkehren, vergehen Jahre. In diesen Jahren herrschen Willkür und Rechtlosigkeit. Und ein Weltuntergang ist noch viel schlimmer!

Wenn das heutige politische System zusammenbricht, ist es leider nicht so, daß jeder, der mal einen nationalen Gedanken geäußert hat, dafür das goldene Parteiabzeichen erhält und von nun an kostenlos in der Straßenbahn fahren darf. Wenn das heutige Finanzsystem zusammenbricht, werden Goldbesitzer nicht in Sänften von Orgie zu Orgie getragen, selbst der schöne Traum, ganze Straßenzüge für eine Hand voll Krüger-Rand zu erstehen, wird ein Traum bleiben.

Jeder Hartz-IV-Empfänger lebt heutzutage besser, als mindestens 90% aller Menschen während des Weltuntergangs. Der „Hartzer“ ist bestimmt nicht reich, er muß sich entscheiden für drei Mahlzeiten am Tag oder ein paar Flaschen Bier oder einer Packung Zigaretten. Aber er hat die Wahl, er kann sich entscheiden. Es gibt die Tafeln, die es erlauben, Geld von den Mahlzeiten zu Zigaretten umzuschichten. Es gibt die Second-Hand-Shops und andere Einrichtungen, welche die Ausgaben für Kleidung oder Geschirr im Rahmen halten. Ich sage nicht, daß das Leben am Existenzminimum leicht ist, aber man kann sich einrichten, über Jahre und Jahrzehnte so leben.

Ölembargo

Was passiert, wenn vier Wochen kein einziger Tropfen Öl ins Land kommt? Das Finanzwesen, die Regierung, alles andere bleibe, wie es ist. Wir sind damit noch weit von Revolution und Weltuntergang entfernt, wenn wir genau hinschauen, haben wir noch nicht einmal eine Krise, weil die strategischen Reserven für die dreifache Zeit reichen sollten.

Wir müssen trotzdem davon ausgehen, daß wir massive Einschnitte erleben werden. Heizöl? Die Firmen werden noch liefern, in der ersten Woche, 1.000 Liter für 2.000 Euro, also marktgerechte Preise. An den Tankstellen wird rationiert, es gibt nur 20 Liter – für 100 Euro. Die Regale in den Supermärkten werden leerer, die Nachlieferungen verzögern sich. Sie kommen als Pendler nicht mehr zur Arbeit, weil Ihnen das Benzin ausgeht.

Es drohen Stromabschaltungen, weil das Ausland nicht mehr bereitwillig unsere Versäumnisse ausgleicht. Ein Krieg ist nicht nötig; hoffen wir, daß weder unsere amerikanischen noch unsere israelischen Freunde durchdrehen, dann wird eine vernünftige Lösung möglich. Das Öl fließt nach dieser Zeit wieder, aber nicht mehr zum alten Preis. Ein paar Existenzen wurden vernichtet, und es geht uns allen jetzt schlechter als vor der Krise, aber daran sind wir seit Anbruch der merkelhaften Zeiten gewöhnt.

Währungsreform

Das Ölembargo aus dem Nichts ist ein reines Gedankenspiel, denn abgesehen von Amerikanern und Israelis verhält sich die Welt durchaus rational. Wie ich zu dieser Einschätzung komme? Nun, wenn Personen aus Saudi-Arabien Flugzeuge in Hochhäuser rammen, wäre das für Sie ein Grund, Afghanistan und den Irak anzugreifen? Und wenn Sie wollen, daß das leidige Thema der jüdischen Siedlungspolitik aus den Nachrichten verschwindet, würden Sie dann so laut mit dem Säbel rasseln, daß ein Krieg gegen den Iran nahezu unumgänglich wird? Eben!

Eine Währungsreform ist viel wahrscheinlicher, verglichen mit dem grundlosen Ölembargo. Kümmern wir uns nicht um die Logistik, sondern schließen Samstag um 22:00 Uhr alle Geschäfte und alle Bankautomaten gehen offline. Sonntag um 20:00 Uhr, in den Abendnachrichten, erfahren wir gutmütigen Untertanen, daß ab Montag nur noch die Neue Mark gesetzliches Zahlungsmittel ist. Alle Konten wurden bereits auf Mark umgestellt, Bargeldbestände seien binnen vier Wochen bei den Banken einzureichen und umzutauschen. Bargeldlose Zahlungen würden ab 0:00 Uhr in Mark abgewickelt, die Bankautomaten geben bereits die neuen Scheine aus.

Erst mal sind alle enttäuscht, die geglaubt hatten, für die Umstellung benötige man ein langes Wochenende und Bankfeiertage. Wer noch keine Mark in den Taschen hat, bezahlt mit der EC-Karte, und wer keine Karte besitzt, muß sich eben beim Bankschalter anstellen. Das ist nicht so schlimm, die Unannehmlichkeiten sind schnell vorüber.

Sprechen wir über die Bedingungen der Währungsreform. Allein gehen wir nicht aus dem Euro, wer anderes behauptet, billigt vermutlich einer Angela Merkel ein rudimentäres Rückgrat zu. Möglich wäre ein Euro-Ausstieg Griechenlands, Portugals oder Irlands, wo wir in der Folgezeit noch den Euro behalten. Am Ende werden jedoch alle Länder zu nationalen Währungen zurückkehren, denn eine Währungsunion von Luxemburg, Österreich und Finnland ist nicht besonders effektiv.

Wir sind den Euro los und wir haben die D-Mark wieder. Und, Wunder über Wunder, der Ausstieg erfolgte eins zu eins, ohne die Plünderung deutscher Sparkonten. Das halbe Pfund Butter hat am Samstag 1,29 Euro gekostet, und am Montag kostet es 1,29 Neue Mark. Die 2.738,63 Euro auf dem Sparbuch der Oma Tüttelbek sind zu 2.738,63 Mark geworden. Keiner sägt deswegen am Ruhesessel der Kanzlerin. Der Weltuntergang ist abgesagt.

Zumindest für ein paar Wochen geht es uns gut, denn die Mark wertet auf, wodurch sich Öl und andere Importwaren verbilligen. Lieferungen ins Ausland, die in Euro ausgehandelt wurden, werden nach Umrechnungskurs in den neuen Währungen bezahlt, obwohl diese mittlerweile abgewertet haben. Lieferungen nach Deutschland werden in Neuen Mark beglichen, obwohl diese mittlerweile aufgewertet hat. In der Phase des Übergangs werden wir also mehr bezahlen und weniger bekommen.

Obendrein besteht der ESM weiter, wir bezahlen denselben Betrag in Mark, der in Euro festgelegt worden war. Unsere lieben Miteuropäer zahlen ebenfalls, aber in ihren abgewerteten Weichwährungen, denn der „Verrechnungseuro“ besteht fort, bei der Flexibilität der Politik vermutlich für ewige Zeiten. Für Target 2 und alle anderen Verbindlichkeiten bekommen wir pro ausstehenden Euro nur noch Pfennige zurück, je nach Land 50 Pfennig oder auch nur 5 Pfennig. Für unsere chinesischen Freunde wird das ein echtes Konjunkturprogramm, denn wer sich Made in Germany nicht mehr leisten kann, nimmt gerne Made in China.

Nun geht es uns Woche für Woche schlechter, unsere Exporte brechen ein, dafür zahlen wir munter weiter an Europa und an alle Anderen, die von uns auch bisher schon Geld genommen haben. Wir haben immer noch merkelhafte Zeiten, die Krise dauert und dauert, es gibt einfach kein Entrinnen.

Hyperinflation

Ich will nicht ausschließen, daß diese Hyperinflation im Euro stattfindet. Das ständige „Weiter so!“ und das Retten der Esperanto-Währung um jeden Preis suggerieren dies, und das ständige Gelddrucken der Europäischen Zentralbank sorgt dafür, daß wir schon auf dem besten Weg in diese Hyperinflation sind. Aus erzieherischen Gründen – man möchte uns die D-Mark-Ambitionen für alle Zeiten abgewöhnen – gehe ich davon aus, daß auf diese Weise eher die Neue Mark an die Wand gefahren wird. Wenn der Ausstieg aus der jetzigen Gemeinschaftswährung durch eine Hyperinflation erfolgt, würde einer künftigen Gemeinschaftswährung zu sehr mißtraut.

Eine Hyperinflation bedeutet, daß die Butter zuerst von Monat zu Monat, dann von Woche zu Woche, von Tag zu Tag und schließlich von Stunde zu Stunde teurer wird. 1923 war das ein großes Problem, weil immer neue Scheine mit immer noch mehr Nullen gedruckt und unters Volk gebracht werden mußten. Heute ginge das bargeldlos, zweimal täglich wird der Lohn auf Ihr Konto überwiesen. Ab Dienstag sind Sie Einkommensmillionär, zwei Wochen später schon Einkommensmilliardär und die neueste App blendet sowohl bei Ihrem Kontostand als auch bei der bargeldlosen Bezahlung die überflüssigen Nullen aus.

Oma Tüttelbek hat natürlich ein kleines Problem, die Druckerfarbe zum Nachtragen vergangener Renteneinträge in ihr Sparbuch ist teurer als die ausgewiesenen Beträge. Ihre Ersparnisse sind weg, die staatliche Rente hinkt in ihren Erhöhungen nach und die Rentenversicherung, die ihr verstorbener Mann abgeschlossen hat, ging im Konkurs der Versicherungsgesellschaft unter.

1923 führte das nicht zur Revolution! Es hat jemand in München versucht, es ist ihm jedoch nicht gelungen. Die deutsche Bevölkerung hat sich mit der Krise abgefunden, sie hat das Erbe ihrer Vorfahren, vom Silbergeschirr bis zum Gemälde, an die zahlreichen Ausländer verkauft, die mit ihren harten Währungen wie Heuschrecken ins Land eingefallen sind. Nicht der erste Weltkrieg, diese Inflation hat das Erbe von Generationen aufgezehrt, ließ Wohlhabende zu Bettlern werden. Die bitterste Not gab es jedoch nicht in der Inflation 1923, sondern erst in der Wirtschaftskrise von 1931 und ’32.

Die Verhältnisse sind jedoch nicht mehr jene von 1923. Damals wurde das Deutsche Reich zum Billiglohnland, verglichen mit der Zeit ab 1930 herrschte Hochkonjunktur. Bei einer heutigen Hyperinflation werden alle Länder der Eurozone betroffen sein, vermutlich auch die USA, Großbritannien und Japan. Große Teile der Weltwirtschaft kommen dadurch zum Erliegen. Die BRD des Jahres 2012 ist weitaus mehr von Importen abhängig als das Deutsche Reich von 1923. Heute heißt Hyperinflation Hungersnot.

Und noch etwas ist gravierend anders als 1923: Mindestens 20% der Wohnbevölkerung in der BRD hat keine deutschen Vorfahren. Die Solidargemeinschaft Volk ist in Auflösung begriffen. Wie reagieren Muselmanen, die heute bereits bei Zeichnungen, die ihrer Ansicht nach Mohammed ungünstig darstellen, einen Bürgerkrieg vom Zaun brechen wollen, wenn die großzügige Hand, die sie bisher umfassend versorgt hat, leer geworden ist? Dann wird geschossen und geknüppelt, dann werden Steine geworfen und Brandsätze!

Regimewechsel

Hurra, es hat sich ausgemerkelt! Die faule Kanzlerin wird mit Schimpf und Schande davongejagt und halb Deutschland probiert das Koma-Saufen. Hoffen wir außerdem, daß ihr weder Röttgen noch von der Leyen nachfolgt, sondern ein Überraschungskandidat, der auf den ersten Blick sogar vernünftig aussieht. Leider ist das nicht Treugott Rechtschaffen, sondern ein Volldemokrat aus der CDU. Der beginnt mit einer höchst populären Maßnahme: Rauswurf statt Integration, Eltern haften für ihre Kinder.

Wer sich dann darüber beschwert, daß vor seiner Moschee an einem Stand Schweinsbratwürstl verkauft werden, wird gleich mit seiner gesamten Verwandtschaft ausgewiesen. Jeder Asylbewerber, der sich nicht erinnern kann, woher er kommt, wird zum Afghanen erklärt, und, da die Bundeswehr dort die Freiheit erkämpft hat, in dieses Land ausgeflogen. Wenn fünf Deutsche einen Türken verdreschen, wird dieser anschließend von der ganzen Springer-Presse als gefährliches Subjekt und Aggressor beschimpft, die Deutschen hingegen als Patrioten verherrlicht, die Heim, Herd und Kinder heldenhaft vor unerwünschten Invasoren beschützt haben.

Damit sind die positiven Seiten aber auch schon aufgezählt. Die neue Regierung besteht aus fanatischen Holocaust-Bekennern, die einen Polizeistaat einführen. Alles wird überwacht, bei kleinen Vergehen bereits hart durchgegriffen. Die innere Ordnung wird mit Knüppeln wiederhergestellt. Die Solidarität mit Israel und die Zahlungen an die EU werden weitergeführt, die Steuern werden erhöht und die Hyperinflation mit einer erneuten Währungsreform beendet.

Geht es Ihnen nun besser? Mitnichten! Hartz IV wird noch immer bezahlt, allerdings gegen Arbeitsverpflichtung. Der Mindestlohn heißt nun Grundlohn und alle Leiharbeiter bekommen nur noch diesen Grundlohn bezahlt. Die unteren Tarifgruppen werden auf diesen Grundlohn abgesenkt, wir müssen schließlich sparen. Wenn Sie in einen Staat reisen wollen, der nicht dem Maastricht-II-Abkommen über den neuen Euro beigetreten ist, müssen sie Devisen bei einer staatlichen Stelle beantragen, sowie einen Fragebogen zum Zweck der Reise ausfüllen. Der beliebteste Kanzler im deutschen Fernsehen ist weiterhin Adolf Hitler, doch der amtierende ist fast so präsent mit seinen wöchentlichen Ansprachen.

Das Strafgesetzbuch wird um ein paar Paragraphen erweitert, die vielen Leuten bekannt vorkommen: Kanzlerbeleidigung, Defätismus, Wirtschaftskraftzersetzung… Die Todesstrafe bleibt abgeschafft, dafür werden Arbeitslager eingeführt. Nicht unter diesem Namen, man wird da eher von der „Freiluft-Resozialisierung“ sprechen. Wer Polizisten mit einem Elektro-Rasierer bedroht, wird in Notwehr, wer sich umdreht, um seine Papiere zu holen, auf der Flucht erschossen. Und die deutschen Staatsanwälte und Richter werden ihre Pflicht dem Staat gegenüber treulich erfüllen, so als hätte es eine Affäre Filbinger nie gegeben.

Revolution!

Das Volk steht auf mit den Soldaten… Das ist eine alte Schauung, ein Ereignis, das dann eintritt, wenn „die ganze Lumperei aufkommt“. Gelegentlich sollen „Rechtsradikale“ ja Staatsanwälten und Richtern mit einem „Volksgerichtshof“ drohen, aber das ist natürlich Unsinn. Die Damen und Herren in Justiz und Politik würden sich glücklich schätzen, wenn sie sich im Falle einer Revolution tatsächlich vor einem Volksgerichtshof verantworten dürften. Dieser sucht nach Rechtsgründen, jene Leute, die dann die Gerichtsbarkeit in die Hand nehmen, suchen nur nach Bäumen mit starken Ästen, Laternenpfählen oder massiven Wänden.

Die Laienrichter begleichen bereitwillig alte Rechnungen. Wer sollte ihnen Einhalt gebieten? Rechtsradikale Kameradschaften sind keine disziplinierte SA oder SS, die auf Befehl mit dem Wüten aufhören. Linksradikale Anarchos sind keine Rot-Front, sondern schlichte Randalierer, die sich darüber freuen, wenn sie nun ungehemmt zuschlagen dürfen. Wer keinen Abgeordneten oder Bürgermeister erwischt, hängt schon mal einen CSU-Ortsvorsitzenden. Und wo Staatsanwälte und Richter ausgehen, sind schon mal Gerichtsdiener an der Reihe.

Eine Revolution gleicht einem Buschfeuer, das erst zum Erliegen kommt, wenn nur noch verbrannte Erde übrig ist. Sie und ich, wir haben nur zwei Möglichkeiten: mitmachen oder verstecken. Selbst wenn Ihr Herz zehnmal dazu tendiert, bei diesen Festivitäten mitzumachen, rate ich Ihnen dringendst, sich zu verstecken. Die Revolution ist blanke Anarchie, da sind nicht nur Gold und Silber, sondern sogar Raviolidosen und neue Stiefel ein Grund, den lieben Mitrevolutionär zum Feind des Volkes zu erklären.

Ein kleiner Hinweis an alle, die sich mit Vorräten eingedeckt haben: Wenn Sie in der ersten Woche der Revolution drei Zentner wiegen, stört das keinen. Wenn Sie nach einem halben Jahr Revolution immer noch drei Zentner auf die Waage bringen, dann, nun, dann wird das zuständige Revolutionskomitee etwas für Ihre Gesundheit tun. Anders ausgedrückt: Freunden Sie sich mit dem Gedanken an, bei vollen Vorratslagern Kohldampf zu schieben, wenn Sie überleben wollen.

Krieg…

Ein Krieg ist für den Normalmenschen das schlimmste denkbare Ereignis. Für amerikanisch-jüdische oder israelisch-jüdische Führungspersonen ist ein Krieg jedoch ein Dauerzustand, der tunlichst herbeizuführen ist, falls gerade nirgendwo einer stattfindet. Schon allein deshalb, weil Krieg gut fürs Geschäft ist. Die Rüstungsfirmen müssen schließlich produzieren und wenn sich das eigene Volk bedroht fühlt, kann man die Steuern erhöhen. Wenn gerade kein Feindesland greifbar ist, führt man eben Krieg gegen den Terror oder gegen Drogen. Merkels „Kampf gegen Rechts“ ist Volksverhetzung zum gleichen Zweck.

Ich habe eingangs nach einem Weltuntergang gerufen und jetzt ist er da. Unsere israelischen Freunde haben den Iran bombardiert, unsere amerikanischen Freunde verteidigen sofort die armen Opfer… Nicht die Perser, die Juden natürlich, denn die sind schon per Definition die Opfer. Jetzt hat das Ölembargo endlich einen Grund, der wirtschaftliche Zusammenbruch wird wahrscheinlich, Hyperinflation, Regimewechsel und Revolution wären denkbare Folgen.

Am Anfang haben sich nur Amis und Juden mit den Persern gekloppt, während Russen und Chinesen dafür sorgen, daß die Perser ihre frisch gelieferten neuesten Kriegsspielzeuge unter realitätsnahen Bedingungen an den Amerikanern ausprobieren. Ein paar Atombomben fallen, die Islamisten dürfen gegen die Israeli Doomsday Forces kämpfen und brauchen nicht mehr mit Taschenmessern auf deutsche Polizisten einzustechen. Die allseits beliebten Selbstmordattentäter gehen auf Weltreise und nach den Schauungen wird New York teilweise renaturiert.

Noch ist alles ganz weit weg, irgendwo hinten, in der Türkei. Und dann kommen endlich die Russen. Hey, wir warten schließlich schon seit hundert Jahren auf sie! Stellen Sie sich bitte nicht an den Straßenrand, winken Sie nicht mit weiß-blau-roten Fähnchen, bieten Sie keinen Wodka an, rufen Sie nicht „Druschba!“ – die Herrschaften sind nur auf der Durchreise, die haben einen wichtigen Geschäftstermin an der Atlantikküste. Ein paar Fliegerbomben auf Bundeswehrkasernen gehören zum Spiel, und sollten tatsächlich Reste der Bundeswehr ausrücken, beantwortet das die Frage, ob der Leopard 2A7 besser ist als der T90S. Reservisten brauchen nicht einzurücken, erstens haben die aktiven Soldaten alles Kriegsmaterial verbraucht und zweitens sind wir schon vollständig besetzt, ehe der erste Reservist eingekleidet ist.

Geht es Ihnen jetzt besser? Nach den Schauungen werden Polen und die Tschechei von den Amerikanern mit Chemiewaffen geplättet, die Franzosen schwingen sich zu Heldenlegenden auf und von den Russen sieht nicht einer die Heimat wieder. Mit einer Hand voll Gold können Sie dann ganze Straßenzüge aufkaufen, an denen zwanzig, fünfzig oder hundert Ruinen darauf harren, auf Ihre Kosten wieder aufgebaut zu werden. Ja, die Leichen dürfen Sie ebenfalls bestatten, die gehören Ihnen, sie sind Bestandteil des Arrangements. Brot und Butter ist nicht im Angebot, aber ein paar Ruinen mehr dürfen es gerne sein. Hungrige Mitmenschen durchsuchen die Keller nach Eßbarem, die freuen sich bestimmt, wenn Sie ihnen sagen, wo gerade Feldarbeiter benötigt werden.

Der liebe Gott wirft mit Steinchen…

Sie sind aber wirklich hartnäckig! Ich habe Ihnen doch schon so viel geboten, von der Währungsreform bis hin zum Atomkrieg… Aber bitte, wenn Sie wirklich das ganze Programm haben wollen…

Werfen wir einen göttlichen Kiesel in die Nordsee. Was dann passiert, kennen Sie aus Asterix und Obelix, das Wasser räumt dort immer das Schwimmbecken. Eine nette kleine Flutwelle schwemmt England hinfort und besucht Frankfurt am Main. Wir verabschieden uns von unseren norddeutschen und rheinischen Mitbürgern, unsere muselmanischen Freunde sind uns jetzt dankbar dafür, daß wir sie außer Landes getrieben haben. Ganz grob: Wenn Sie nördlich von Frankfurt leben, sollten Sie Ihr Häuschen so 300 Meter über N.N. haben, südlich reichen schon 200bis 250 Meter.

Erdbebensichere Bauweise wäre sehr zu empfehlen, womöglich verschiebt sich die Polachse. Deutschland rückt dann nach Süden, wir erfreuen uns ab sofort an italienischem Wetter. Drei Tage Finsternis sind ebenfalls im Programm, vermutlich weil der Impakt solange den Himmel verdunkelt.

Jetzt sind Sie hoffentlich glücklich. Sie dürfen Ihre Vorräte auffuttern, jeden Mitmenschen, der sich in hilfesuchenden Horden ihren wohlgefüllten Lagern nähert, als Plünderer erschießen. Ja, Sie dürfen diesen Leuten sogar die Köpfe abhacken und sie zwecks Abschreckung auf die Grenzpfähle Ihres Territoriums stecken. Der Umtauschkurs für Gold ist dann 1:1, also ein Gramm Gold gegen ein Gramm Raviolidose, falls Sie als Händler erkannt und nicht als Plünderer erschossen werden.

Mehr Weltuntergang kann ich Ihnen nicht bieten, ich bin schließlich nur ein Amateur. Die Profis von Hollywood haben auch nicht mehr hinbekommen, in „Mad Max“ oder „Waterworld“. Natürlich könnte ich noch die ganze Erde sprengen oder in die Sonne werfen, das wäre zwar ein noch größerer Weltuntergang, doch davon hat keiner etwas. Bleiben wir also bei den Light-Versionen und Sie bekommen nicht nur einen Logenplatz, Sie erhalten sogar einen Überlebensgutschein und die umfassende Berechtigung zur Teilnahme am Wiederaufbau.

Treugott Rechtschaffen

Ja, so heißt er, der Kanzler der Zukunft und des Wiederaufbaus. Wir haben unseren Weltuntergang bekommen, jetzt ist der Wiederaufbau angesagt. „Siehe, ich mache alles neu!“ Haben Sie das schon mal gehört? Allerdings sind SIE derjenige, der hier in der Ich-Form spricht. Sie räumen die Trümmer zur Seite, Sie pflügen die Felder um, Sie klopfen den Mörtel von den Ziegelsteinen, Sie hungern und frieren in zugigen Ruinenkellern.

1945 gab es einen Schwarzmarkt, da konnten Sie bei den Besatzern Dinge eintauschen. Die hatten schließlich alles… Nach dem Weltuntergang gibt es keine Besatzer! Was wollen Sie eintauschen? Silber gegen Konserven? Nur, wer gibt dann noch Konserven ab? Schnaps gegen Werkzeuge, das wird vielleicht möglich sein. Die alte Währung „Amizigaretten“ dürfen Sie jedoch getrost vergessen.

Ein geordnetes Leben wird erst nach einigen Jahren wieder in Gang kommen, mit Glück sind es drei, mit weniger Glück zehn Jahre. Dann wird wieder gehandelt, dann ist Ihr Silber, ist Ihr Gold Zahlungsmittel. Als Edelmetallbesitzer gehören Sie zu den Wenigen, die ihre Altersversorgung über den Weltuntergang hinweggerettet haben. Oma Tüttelbeks Sparbuch ist nurmehr ein nettes Andenken, die hundert Unzen Silber, die sie heute, an diesem 9. Mai 2012 dafür bekommen hätte, würden sie die nächsten zehn Jahre ernähren – nachdem die Wirren des Weltuntergangs vorüber sind.

Die bessere Welt, die in vielen Religionen angekündigt wird, kommt immer zu einem hohen Preis. Jesus Christus erscheint nach der Apokalypse, Baldur und Ostara übernehmen nach Fimbulwinter und Götterdämmerung. Der jüdische Messias braucht die Endschlacht von Armageddon, der schiitische Mahdi benötigt ebenfalls eine Endzeitschlacht. Per aspera ad astra, haben die Römer formuliert. Die alte Welt muß sterben, damit die neue Welt erscheint. Unter Treugott Rechtschaffen wird alles besser, das neue Deutsche Reich erfüllt die Träume aller, die es erleben dürfen. Das aber werden nicht viele sein!

Auf zum Weltuntergang!

Sie können an einem eitrigen Zahn sterben. Der Zahn vergiftet nach und nach Ihren Körper, er muß also raus. Dummerweise wird sich Ihr Leiden erst einmal verschlimmern, bevor es besser wird. Und es ist nicht mit dem Ziehen des Zahnes getan, die Wunde erfordert eine Nachsorge, dann werden die Zähne daneben abgeschliffen und erst, wenn die Brücke eingesetzt ist, haben Sie alles überstanden. Trotzdem, der Zahn muß raus, Sie müssen alles auf sich nehmen, es ist zu Ihrem Besten.

Diese heutige Welt belügt und betrügt uns, die Wahrheit ist ein seltenes, kostbares Gut geworden. Uns wird anerzogen, unsere Vorfahren als Verbrecher zu verachten. Uns wird eine neue Religion angedreht, die als historische Wahrheit zu glauben ist, alle Zweifel werden bestraft. Uns wird bei jeder Gelegenheit eingeredet, daß das, was früher als unnatürlich und verachtenswert angesehen wurde, heute nicht nur normal, sondern gleich Vorbild ist. Ich bin schwul und das ist gut so? Nur, wer zahlt den Schwulen und Lesben dereinst die Rente? Hinterdeppendorf ist bunt? Warum ziehen die Hinterdeppendorfer nicht gleich in die Türkei oder nach Afrika, um sich mittellos der Güte der dortigen Einwohner auszuliefern?

Der Weltuntergang wird Ihnen die Geldillusion nehmen, jene Ersparnisse, die Sie für Ihre Zukunft angesammelt haben. Der Trick des Systems besteht darin, daß Ihnen Sicherheit vermittelt wird, die in Wirklichkeit nicht existiert. 5.000 Euro sind immer noch eine schöne Summe, eine Reserve, falls das Auto repariert werden muß, ein beruhigendes Polster für Notfälle. Und doch – 5.000 Euro waren einmal 10.000 Mark, dafür hat man einen kleinen ausländischen Neuwagen oder einen guten Gebrauchten bekommen. Für 5.000 Euro bekommen Sie heute nur eine uralte Karre. 10.000 Mark waren ein Pfund Gold, für 5.000 Euro gibt es nur noch ein viertel Pfund. Sie können sich zurücklehnen und zuschauen, wie Ihr Geld immer weniger wert wird. Trotzdem, ganz ohne Barreserve leben sie noch unsicherer.

Sie bekommen Lohnerhöhungen, immer mal wieder ein paar Prozent, doch das sind nur Placebos, denn die wirkliche Inflationsrate wird durch Tricks retuschiert. Wenn Sie nicht zu den Bestverdienern gehören, hatten Sie selbst nach der offiziellen Statistik seit Einführung des Euros Reallohnabschläge hinnehmen müssen. Mit der realen Inflationsrate fallen diese Lohnkürzungen noch deutlich erschreckender aus. Ihre Krankenkassenleistungen werden reduziert, Ihre Beiträge steigen, dafür werden Großfamilien in Hinteranatolien ohne jede Eigenleistung durch deutsche Krankenkassen behandelt. Zuwanderer, die Sozialhilfe empfangen, werden in deutschen Krankenhäusern als Privatpatienten behandelt.

Von Ihrem sinkenden Einkommen werden atomwaffentragende Unterseeboote für Israel subventioniert, Sie bezahlen die höchsten Beiträge für die EU, damit weit weg von Ihnen schöne Straßen gebaut werden, die Sie nie befahren werden. Die Straßen vor Ihrer Haustür verfallen dafür zu Schlaglochpisten. Sie bezahlen die ganzen Rettungsschirme der EU, damit jene Staaten, die Ihr Geld zuvor mit vollen Händen ausgegeben haben, jetzt nicht den Bankrott verkünden müssen. Diese ganzen Zahlungen leisten Sie zusätzlich, obwohl Sie das Sozialamt für die ganze Welt finanzieren.

Sie sind als Deutscher in Ihrer Existenz bedroht. Wenn Sie Gesetze übertreten, wird das mit aller Härte bestraft, bei einem Zuwanderer wird das „kulturelle Tradition“ entschuldigt. Der eine Muselman setzt durch, daß im Klassenzimmer Ihrer Tochter das Kreuz abgehängt wird, 20 Elternpaare christlicher Kinder zählen dabei nicht. Der Schulunterricht ist längst zum Experimentierfeld für jeden selbsternannten Bildungsfachmann degeneriert. Lerne Schreiben ohne Regeln, lerne Rechnen ohne Zahlen, und alles bitte schön antiautoritär, spielerisch, völlig ohne Zwang. Noten sind verpönt! Deutsche Kinder haben auf jene Rücksicht zu nehmen, die bei der Einschulung kein Wort Deutsch können, und das gefälligst bis zum Ende aller Schultage.

Das klingt verrückt? Ja, das ist verrückt! Das alles ist geplant, durch die künstliche Dekadenz sollen Sie bei einem Weltuntergang hilflos und gefügig werden, damit die ach so wohltätigen Kräfte hinter den Kulissen Sie erretten und zu ewiger Dankbarkeit verpflichten können. Wobei es diesen Kräften völlig egal ist, ob Sie, ob ausgerechnet SIE überleben. Sie sind für diese Herrschaften eine Zahl in der Statistik, ein dazugezähltes Bit bei einer siebenstelligen Zahl. Sie dürfen gerne verrecken, aber wenn Sie überleben, sollen Sie diesen Herrschaften für immer die Füße küssen.

Sie sollen den Weltuntergang fürchten, um Ihr bißchen Leben fürchten, um Ihren Besitz, um Ihren Wohlstand. Laufen Sie gefälligst im Hamsterrad, lieben Sie den Großen Bruder! Schauen Sie tagtäglich die Aktuelle Kamera, die jetzt „Tagesschau“ heißt, verfolgen Sie tiefgläubig den Schwarzen Kanal, obwohl Eduard von Schnitzler unterhaltsamer war als Guido Knopp. Schalten Sie Fußball ein, und Talkshows! Vor allem Talkshows, denn da sagen alle die Wahrheit, da sind die Politiker so richtig Menschen. Glauben Sie! Glauben SIE! GLAUBEN SIE!

Wenn nicht, müssen Sie leider dran glauben.

Was an dieser alten, verdammten Welt wollen Sie retten?

Sie haben nichts zu verlieren, außer Ihren Ketten, außer dem Würgehalsband, das sich immer enger um Ihre Kehle zuzieht. Der eiternde Zahn wird Sie umbringen, die schleichende bakterielle Vergiftung wird Sie trotz aller Antibiotika letztlich töten. Der Zahn wird Ihnen entfernt, ohne Betäubung. Die Wunde blutet aus, der ganze Mist wird herausgespült. Dann beginnt die Heilung… Wochen und Monate werden Sie mit dieser Zahnlücke herumlaufen, endlich ist alles repariert.

Die Herrschaften, die Sie ins Unglück stürzen wollen, müssen in diesem allerletzten Schritt va banque spielen, sie müssen alles, jeden Cent, jedes Gramm Edelmetall, Haus und Hof, jeden Tropfen Blut, ihre ganze Existenz auf den Spieltisch legen. Alles klein geschrieben, jetzt könnte der gleiche Satz noch einmal stehen, mit großen Pronomen. Im ersten und zweiten Weltkrieg konnte die Gegenseite mit gezinkten Karten spielen, den Einsatz immer weiter erhöhen, bis Deutschland die Mittel ausgegangen sind, um noch mitzugehen. Im dritten Weltkrieg, im Weltuntergang, gib es keine gezinkten Karten. Wir sind alle „all in“, es geht um alles.

Ich habe das Bild schon einmal benutzt: Ein Hundert-Meter-Lauf, bei dem alle einen Windhund bekommen, der sie kraftvoll davonzieht. Sie jedoch bekommen statt des Windhundes einen Rucksack mit einem Zentner Steine aufgeladen. Trotzdem sind Sie am Ende der Schnellste, knapp, aber gewonnen. Sie haben das Wirtschaftswunder geschafft, dank Ihrer Arbeit liegt die deutsche Wirtschaft seit Jahrzehnten an der obersten Spitze Europas. Nach dem Weltuntergang gibt es keine Windhunde mehr, der Rucksack mit den Steinen ist ebenfalls weg. Wie wird der Lauf dann ausgehen?

Was mich so sicher sein läßt? Es bricht alles zusammen! Integrationsbeauftragte, Frauenbeauftragte, Schwulenbeauftragte sterben aus, weil niemand sie bezahlt – oder sie passen sich an, ergreifen einen vernünftigen Beruf. Der Glaube an Sankt Holocaust stirbt aus, weil keinen mehr das Leiden der Juden vor siebzig Jahren interessiert, der sich um die nächste Mahlzeit sorgen muß. Für die Idiotien in der Kindererziehung ist keine Zeit mehr, da gibt es den Frontalunterricht und den Rohrstock, alles andere ist Luxus. Wer kein Deutsch kann, bekommt keinen Dolmetscher mehr gestellt. Diese Leute lernen dann ganz schnell Deutsch, weil keiner einem etwas gibt, der sich nicht verständlich ausdrückt. Die wohlmeinenden Richter sind allesamt in der Revolution umgekommen, der Migrantenbonus wird zu einem massiven Migrantenmalus, weil jeder diesen Zudringlingen vorwirft, daß sie nicht das Weite gesucht haben, als das noch möglich war.

Das „lieber tot als Sklave“ (Lever tout as slav) wird Ihnen nicht angeboten. Auch wenn Sie noch so gerne Sklave geblieben werden, es geht nicht. Vogel friß oder stirb – das ist die Wahl, vor die Sie im Weltuntergang gestellt werden. Schlagen Sie nach beim alten Darwin, denn in der Katastrophe gilt wirklich, daß alles ausstirbt, das sich nicht anpassen kann.

Das ist der Fehler, das Unbekannte in der Rechnung. Den Hintergrundmächten läuft die Zeit davon und es ist ihnen nicht gelungen, die Deutschen so grundlegend umzuerziehen, wie sie sich das erhofft haben. Deshalb wird der Druck mehr und mehr erhöht, doch dieser Druck ist zugleich ein Training, das die Chancen der Deutschen immer weiter verbessert. Denken Sie an den Hundert-Meter-Lauf – die ständige Förderung läßt die Anderen immer schlechter werden, der Rucksack, in den immer mehr hineingepackt wird, seinen Träger immer stärker.

Der Weltuntergang wird schrecklich, denn er wird genau das, was ich dort oben im Fahnenspruch angekündigt habe: Derzeit leben wir in finsterster Sklaverei, uns drohen blutige, totbringende Zeiten, und erst am Ende werden wir die goldene Zukunft erleben! Nicht alle, Millionen Leben werden vergehen, doch dann brechen bessere Zeiten an.

Sie müssen nicht wie ich an Seelenwanderung glauben. Wenn Sie es tun, stellen Sie sich bitte eine letzte Frage: Wann wollen Sie wiedergeboren werden? Im Schwarz, im Rot oder im Gold? Durch Ihren Tod in der roten Phase sichern Sie sich die Wiedergeburt in der goldenen Zeit. Dafür lohnt sich der Kampf, dafür lohnen sich die Opfer.

Und deshalb: Gebt mir endlich meinen Weltuntergang!

©Michael Winkler

Quelle: Michael Winkler

Gebt mir meinen Weltuntergang!
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