Gold-Experte: „Der Weg nach oben ist jetzt frei“

Ist Geld nicht mehr gefragt? Rückzahlung von Gelder  über eine Lieferung von Goldunzen? Im folgenden Interview (s.u.) erklärt Günther Luitz sehr einleuchtend, wohin der Goldpreis noch hingehen könnte. Seiner Ansicht nach sind 20.000 USD beim Goldpreis durchaus gerechtfertigt. Da kann man nur noch sagen: Einsteigen und anschnallen!

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Die turbulente Woche an den Märkten hat die Anleger verstärkt in den Goldpreis getrieben. Gold ist stärker gefragt denn je. Für Günther Luitz von der HDV Leimen ist eines klar – Gold ist die Ersatzwährung schlechthin. Die Börsianer bleiben heute trotz der Arbeitsmarktdaten nervös und die Stimmung erinnert nach wie von an Panik wie zu Zeiten Lehmans. Wie es um den Goldpreis steht, das erfahren Sie in diesem Interview.

Für Günther Luitz ist Gold eine Ersatzwährung: „Je nachdem wie stark die Turbulenzen werden, hat man ja schon gesehen, dass in den USA im Bundesstaat Utah die Goldwährung wieder eingeführt worden ist.“ Außerdem habe die Deutsche Bank in London einen Vertrag über 120 Millionen Dollar abgeschlossen; die Rückzahlung dieser Gelder über 48 Monate läuft nicht über einen Geldvertrag, sondern über eine Lieferung von Goldunzen. Damit sei seine These bewiesen, dass Gold durchaus wieder eine attraktive Zahlungsalternative sei. 

Beim Goldpreis werde man zwar weiterhin starke Schwankungen erleben können, doch es werde weitere Wachstumsschübe nach oben geben, so der Rohstoff-Experte. „Diese Wachstumsschübe sind deshalb da, weil momentan mehr Käufer da sind, als Verkäufer auf dem Markt.“ Dass sich dieser Run auf Gold zu einer Blase entwickeln könnte, sieht der Experte erst einmal nicht. Allerdings auf längerfristig gesehen sagt Günther Luitz: „In der Blase sind wir noch lange nicht angekommen, noch lange nicht.“ Er rät den Anlegern in solch unsicheren Krisenzeiten mindestens 20 bis 30 Prozent des Gesamtvermögens, einschließlich Immobilien, in Gold zu investieren, plus Minenwerte. In aktuellen Situationen sollte man sich hier also stärker positionieren.

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Gold-Experte: „Der Weg nach oben ist jetzt frei“
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2 Kommentare

  1. „Dem Gold verdanken wir die Arbeitsteilung und damit auch die Kulturgüter, denen wir uns erfreuen. Dem Gold aber verdanken wir auch wieder, dass von den geschaffenen Gütern der bei weitem größte Teil, und zwar das Beste, dem Schmarotzertum verfällt. Ist doch das Gold der Vater des Kapitalismus. Dank seinen körperlichen (Edelmetall) und seinen gesetzlichen Vorrechten (gesetzliches Zahlungsmittel) nimmt das Goldgeld eine Ausnahmestellung ein unter den Gütern, deren Austausch auf das Geld angewiesen ist. Das Goldgeld ist darum auch zum allgemeinen Sparmittel geworden, und der Sparer gibt es nicht wieder heraus, es sei denn, dass man ihm einen Zins verspricht. Früh oder spät verfällt aber alles Geld, das der Staat als Tauschmittel in Umlauf setzt, der Kasse irgendeines Sparers, sodass wiederum alles umlaufende Geld aus den Sparkassen kommt, also mit Zins belastet den Markt betritt, um seine Tätigkeit als Tauschmittel zu erfüllen. Diese Doppeltätigkeit des Geldes als Tauschmittel und als Sparmittel ist gegensätzlicher Natur und als Missbrauch des Tauschmittels zu betrachten. Dadurch, dass dem Güteraustausch nur verzinsliches Geld zur Verfügung steht, wird der Zins Vorbedingung der Warenerzeugung überhaupt.
    …So kam mit dem Gold und der Arbeitsteilung zugleich der große Friedensstörer, der Zins, auf die Welt. Die Arbeitsteilung an sich verlangt keinen Zins. Wer sollte da auch Zins zahlen und weshalb? Die Arbeitsteilung hätte also den Menschen allgemeinen Wohlstand bringen sollen, da sie ja kein Vorrecht einzelner, sondern allen Menschen zugänglich ist. Aber aus den Händen des Goldes empfing die Menschheit diese Götterkraft nur unter der Bedingung des Zinses, und damit auch der Trennung der Menschen in arm und reich. Als ob neidische Götter der Menschheit den Machtzuwachs nicht gegönnt, die Unabhängigkeitserklärung der Menschen vom göttlichen Gängelband gefürchtet und dem dadurch vorgebeugt hätten, dass sie nach dem Grundsatz „teile und herrsche“ den Zins als Spaltpilz in die Menschenfamilie eingepflanzt hätten!“
    Silvio Gesell

    Es gibt keine wie auch immer geartete „politische Lösung“ für die „Finanzkrise“ (korrekt: globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes), die ab August den endgültigen Zusammenbruch des zivilisatorischen Mittelalters, in dem wir (noch) existieren, herbeiführen wird,…
    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/der-bevorstehende-crash.html
    …sondern nur eine technische Lösung, die wiederum das, was wir heute als „hohe Politik“ bezeichnen, überflüssig macht: eine konstruktive Geldumlaufsicherung (originär: Freigeld) in Verbindung mit einem allgemeinen Bodennutzungsrecht (originär: Freiland). Dieser eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus = echte Soziale Marktwirtschaft), wäre in technischer Hinsicht sogar schon vor der Geburt von Sir Arthur Charles Clarke (1917 – 2008) möglich gewesen, kann aber erst im Angesicht der Apokalypse verwirklicht werden! Die Ursache ist eine künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten, die vor Urzeiten erforderlich war, um den Kulturmenschen im wahrsten Sinn des Wortes „wahnsinnig genug“ für das Unternehmen „Arbeitsteilung mit Konstruktionsfehlern“ zu machen. Anderenfalls hätte das, was wir (noch) „moderne Zivilisation“ nennen, gar nicht erst entstehen können.
    Allein die reale Angst vor der größten anzunehmenden Katastrophe der Weltkulturgeschichte (Armageddon) kann, sobald sie größer geworden ist als die seit dem „Auszug der Israeliten aus Ägypten“ eingebildete Angst vor dem Verlust der Religion, den Wahnsinn beenden. Aber wie schon Jesus von Nazareth sagte: „Fürchtet euch nicht!“
    Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:
    http://www.deweles.de/willkommen.html

  2. So viel zur Nachfrage von Goldmünzen:

    Währungsunion 2002, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Quedlinburg 2003, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Bamberg 2004, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Fußball WM 2005, 100 Euro, 1/2 oz 605.00 EUR ausverkauft
    Weimar 2006, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Lübeck 2007, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Goslar 2008, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Trier 2009, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft
    Würzburg 2010, 100 Euro, 1/2 oz 600.00 EUR ausverkauft

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  1. rewfarasfvmsdr

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