Goldblase? – Noch lange nicht!

Bei uns gibt es jeden Mittwoch und Sonntag sogenannte Anzeigenblätter, die voll von Anzeigen zum Goldankauf sind. Z.B: „Wir kaufen Ihr Altgold zu Höchstpreisen“.  Allerdings sind die Ankaufpreise für 1 Gramm Gold erbärmlich und dennoch herrscht Hochbetrieb bei den Goldankäufern. Die Leute verscherbeln ihr wertvolles Gold und erhalten dafür bedrucktes, buntes Papier, das langfristig immer gegen NULL tendiert.

Die Masse glaubt halt den Systemmedien – so war es schon immer, und so wird es auch immer bleiben. Mit Aktien ist es genau so. Wer nicht auf Empfehlungen hört und gegen den Strom schwimmt, schwimmt meist entspannter zum Ziel. Wer ist nicht schon mal mit einem Investment böse auf die Nase gefallen? Ich auch, aber ich habe daraus gelernt. Die Investmentbanken und insbesondere  Das PPT und die FED  entscheiden, wo es lang geht.

Zurück zum Thema Gold. Auf unserem Planeten gibt es ca. 155.000 Tonnen Gold bei einer Bevölkerung von fast 7 Mrd. Menschen. Demnach kämen auf jeden Menschen knapp über 22 Gramm Gold. Verlässliche Statistiken, wieviel Gold prozentual gesehen sich im Privatbereich befinden, gibt es nicht.
Deutschland besitzt angeblich rund 3.400 Tonnen Gold. Pro Bürger sind das ca. 41,5 Gramm, also in etwa doppelt soviel wie durchschnittlich auf jeden Erdenbürger anfallen. Wahrscheinlich ist, dass nicht einmal fünf Prozent der Deutschen privat über so viel Gold verfügen.

Laut wikipedia lagern beim IWF und allen Zentralbanken weltweit rund 30.684 Tonnen Gold. Bei den ETF’s ca. 2.004 Tonnen. Und wo befinden sich die restlichen knapp 80 Prozent des weltweiten Goldbestandes? Ein nicht geringer Teil im goldverarbeitetem Gewerbe, sowie an den Fingern und am Hals vieler Menschen. Bei Industrieprodukten findet Gold im Gegensatz zu Silber eher eine untergeordnete Rolle.

Wieviel Gold sich bei den wenigen Superreichen auf diesem Planeten befinden, werden wir nie erfahren, aber eins ist Gewiss: Gold war und wird auch immer Echtes-Geld bleiben, auch wenn die Gelddruckmaschine „Ben Bernanke“ dies verneint. Dieser Mann hat genauso viel Ahnung von Ökonomie wie ein Goldfisch. Der (noch) EZB-Chef Trichet ist das gleiche Kaliber. Beide handeln kriminell und wurden für ihre Arbeit sogar noch geehrt. Die Welt befindet sich in einem unerträglichen Lügensumpf.

Sie merken schon, dass ich vom eigentlichen Thema „Goldblase“ immer wieder abkomme. Aber nun konkret. Der Golddrückerkolonne geht langsam die Luft aus bzw. das physische Gold. Der Goldpreis ist wieder da, wo er vor einigen Wochen stand, als die Golddrückerbande mächtig draufhaute und den Goldpreis bis knapp 1.700 USD drückte. Die Goldbugs haben sich nicht unterkriegen lassen und haben sich entsprechend eingedeckt. Noch in diesem Jahr ist mit einem Goldpreis von über 2.000 USD zu rechnen. Und dann? Nichts und dann! Die Golddrückerbande wird das Spielchen solange weiter spielen, bis kein physisches Metall mehr vorhanden ist. Dann heißt es für den USD und den Euro Schach-Matt! Aus – vorbei! Gehen Sie zurück auf Start. Ein neues Papiergeldspiel beginnt.

Warum sich Gold noch lange nicht in einer Blase befindet erklärt im folgenden Video …

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=gfsa5llRUOU&version=3&hl=en_US]

 

Letztendlich stellt sich aber die Frage, was man nach einem Währungscrash für sein Gold und Silber an Kaufkraft noch bekommt. Das weiß heute niemand, aber mit Sicherheit mehr als mit dem Papiergeld Euro und USD. Wir werden sehen was sich langfristig durchsetzt. Papiergeld (Schulden) oder Gold (echtes Geld).

 

Goldblase? – Noch lange nicht!
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)

Kommentare

Goldblase? – Noch lange nicht! — 2 Kommentare

  1. Gold ist sicher, Gold ist immer gleich wert! Gold eignet sich auch gut als Kapitalanlage bzw. Geldsicherung und das geschieht derzeit. Denn jeder hat Angst um sein hart verdientes Geld und um seine Existenz. Denn wenn es kein Papiergeld mehr gibt und uns eine Währungsreform oder gar Geldentwertung bevorsteht, so ist man mit Gold auf der sicheren Seite!

  2. „Letztendlich stellt sich aber die Frage, was man nach einem Währungscrash für sein Gold und Silber an Kaufkraft noch bekommt.“

    Ein Stück Blei, das sich mit hoher Geschwindigkeit nähert.

    Soviel zum Ökonomie“verständnis“ eines goldbugs. Warum es diese Spezies sogar noch im 21. Jahrhundert gibt, ist erst zu verstehen, wenn man die Religion verstanden hat:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/grande-finale.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.