Goldblase ? – Wer’s glaubt !

Geht es dem Autor des Artikels (s.u.) lediglich um das „Recht haben“?
Es kommt mir fasst so vor!
Nun, jeder hat seine eigene Meinung, wenn es speziell um Gold u.a. Edelmetalle geht.
Das ist auch gut so.

Nur frage ich mich, welche Banken ihren Kunden Gold empfehlen? Ist es nicht eher so, dass Banken ihren unwissenden Kunden bankeigene Produkte aufschwatzen, die sie gerne los werden wollen? Und wie war das vor der Lehman-Pleite? Den Leuten wurden Zertifikate und sonstigen Schrott von der Lehman-Bank aufgeschwatzt. Dabei wurde immer wieder betont: Lehman ist eine so große Bank, die niemals pleite gehen kann. Nein, Banken (HRE, IKB …) können niemals pleite gehen – im Extremfall steht ja der Steuerzahler dafür gerade. Hierbei geht es auch nicht um die Rettung der Banken, sondern um die Rettung der Großsparer, die ihre Milliönchen bei den Banken hinterlegt haben. So viel zu den Banken.

Nun zum Gold und dem Titel des Autors: Gold – eine Blase platzt.
Natürlich, irgendwann platzt jede Blase. Das haben Blasen nun mal so an sich. Nur hat der Autor dabei vergessen, dass der Goldpreis inflationsbereinigt über 2.000 USD stehen müsste. Der Autor hinterfragt auch nicht, dass der Goldpreis schon seit etlichen Jahren von einigen Großbanken, die der FED angehören, massivst manipuliert wird. Und genau diese Manipulation geht so lange weiter, bis sich die Big-Player mit Gold auf niedrigem Niveau eingedeckt haben. Und dann?

Was ist mit den Staatsverschuldungen? Alles kein Problem? Alles im Griff? Schön wäre es.
Es sollte jedem klar sein, dass die Staatsschulden niemals auf NULL gefahren werden können. Diese Problematik erwähnt der Autor mit keinem Wort. Typisch Maimstream-Geschwafel. So nach dem Motto, wie es alle Politiker handhaben: Nach mir die Sintflut.

Und wenn ich das richtig verstanden habe, würde der Autor sogar sein Haus verkaufen. Nee, nicht wirklich, oder? Gibt es was besseres als seine eigenen vier Wände? Lebt es sich als Mietsklave, und alle paar Jahre höhere Mieten zu zahlen, etwa besser? Ansichtssache!

Was die Inflation anbetrifft, macht sich der Autor keine Sorgen. Beste Voraussetzungen also, sein Papiergeld den Banken anzuvertrauen. Als Großsparer (Mehrfachmillionär) könnte er in diesem Fall vielleicht richtig liegen und Recht bekommen. Im Extremfall wird ihm der Staat (Politiker) schon unter die Arme greifen, wie die Politmafia es bisher immer gemacht hat.

Hier nun der Artikel:  http://blog.zeit.de/herdentrieb/2011/02/01/gold-eine-blase-platzt_2714

Goldblase ? – Wer’s glaubt !
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3 Kommentare

  1. Der Goldpreis sinkt,hä oder? Nein der Aufschlag für Goldmünzen steigt,ein Schelm wer dabei an Verarsche denkt.So manch einer schreibt was von Goldblase,Gold ist eine Versicherung.Natürlich kann man auch für eine Versicherung zuviel bezahlen das nenn ich dann aber anders.

  2. Natürlich gibt es da verschiedene Meinungen.
    Aber die Mathematik wird zeigen, wer Recht hat.
    In den nächsten drei Jahren müssen die Euro-Länder Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien etwa 2000 Mrd. Euro Staatsschulden refinanzieren. Wohlbemerkt, alle Staaten, auch Deutschland, erhöhen immer noch ihre Staatsschulden gigantisch. Es ist noch nicht 1 Euro wirklich eingespart/zurückgezahlt worden. Dann, in 3 Jahren, sind die Länder ja auch nicht schuldenfrei, sondern nur noch höher verschuldet.
    Das sind die Fakten, die man nun schön oder schlecht reden kann.
    Ich für meinen Teil habe meine Lebensversicherung (310.000,00 Euro) auszahlen lassen,
    und ich habe 2009 für das Geld physische Edelmetalle gekauft.
    Haben die“ Schönredner“ Recht, und ich hoffe es, dann habe ich auch nichts verloren, dann tausche ich die Metalle irgendwann zurück. Aber ich würde Alles verlieren, wenn die“ Schlechtredner“ Recht hätten.
    Blasen sehen immer die Leute bei einer Anlage, in die sie nicht investiert haben.
    Meiner Meinung nach kommt der große Knall um 2014.
    Mich interessiert im Moment nicht der Gold-oder Silberpreis, sondern erst in 9 Jahren, wenn ich das erste Geld für meine Altersversorgung benötige.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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