Heilpflanzen fachkundig vorgestellt

Zwei Drittel aller Patienten wollen naturheilkundlich behandelt werden. Trotzdem grenzt die Schulmedizin die Naturheilkunde noch immer aus.

Das seien doch Hausmittelchen, ohne wissenschaftliche Basis, glauben viele Ärzte. »Falsch«, sagt Andreas Michalsen,  seit 2009 Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin und Inhaber der Stiftungsprofessur für klinische Naturheilkunde am Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Seine Erkenntnis:

»Die moderne Naturheilkunde ist wissenschaftlich fundiert, und sie ist die einzige Antwort auf die steigende Zahl chronischer Leiden.«

In den USA wird die naturheilkundliche Medizin mit 250 Millionen Dollar jährlich staatlich unterstützt, in Deutschland ist Andreas Michalsen einer der Pioniere, die tradiertes Heilwissen und modernste Forschung auf innovative Weise miteinander verbinden.

Massive Nebenwirkungen und mangelndes Vertrauen – die Medikamenten-Medizin steckt in einer Sackgasse. Immer mehr Forscher interessieren sich deshalb für die Wirkprinzipien traditioneller Heilverfahren. Professor Andreas Michalsen erzählt, warum er den konventionellen Pfad der Medizin verlassen hat und welches Potenzial der Natur er mit seinen Patienten täglich neu entdeckt.

Längst haben wir die Geschichten und Volksweisheiten über unsere heimischen Pflanzen vergessen und auch das Wissen um die Wirkung von Johanniskraut, Beinwell und Augentrost liegt vergraben unter Bergen von Rezeptblöcken und Medikamentenschachteln. Karin Buchart und Miriam Wiegele heben den fast vergessenen Schatz der Natur-Apotheke und rufen uns wieder ins Gedächtnis, was in den jeweiligen Kräutern, Blumen und Bäumen steckt.

Begleiten Sie unsere Autorinnen auf ihrem Weg durch Wald und Wiese und kehren Sie zurück mit einem Korb voll kluger Ratschläge und altbewährten Rezepten. Für Freunde der  Natur-Apotheke eine besondere Sammlung wertvollen Pflanzenwissens.

Aus einer Kunden-Rezension bei Amazon:

Die einzelnen Pflanzen werden jeweils auf einer Doppelseite vorgestellt; auf der linken Seite findet sich der informative Text mit Angaben zur Botanik, Geschichte, Inhaltsstoffen und Wirkung sowie der Heilanwendung, dazu oft ein Rezept für eine Paste, Tinktur, Tee, o.ä. . Die jeweils rechte Seite zieren wundervolle Abbildungen der entsprechenden Pflanzen und Pflanzenteile mit Legende, so, wie wir sie aus alten Biologiebüchern oder Wandkarten zum Biologieunterricht kennen. Die vorgestellten Pflanzen sind alphabetisch sortiert, von Arnika bis Wermut; daran schließen sich Rezepte für den Jahresverlauf an. Jeweils eine Doppelseite pro Monat ist mit monatstypischen Rezepten gefüllt, wobei auch jeweils die zu erwartende Wirkung mit aufgeführt und erklärt wird.

Beitragsfoto: eigene Aufnahme

Interessanter Beitrag: Das ganze Potenzial der Natur nutzen!

Heilpflanzen fachkundig vorgestellt
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4 Kommentare

    • Mache auch gerne, ausgedehnte Spaziergänge, mit der besten, aller Ehefrauen, und, kann es nur bestätigen! Der Wald, ureigenstes Refugium, "der hier schon länger Lebenden", ist der Flucht- oder Regenerationspunkt, schlechthin! Gänzlich unabhängig von den Jahreszeiten, bietet allein er, die Möglichkeit, zu sich zu finden. Ohne Coach, oder sonstige psychologische Betreuung!

       
       

       

       

      • Darum beneide ich Euch wirklich da Unten…die schönen Wälder. Wenn Du noch eine tolle Frau an Deiner Seite hast kann Dir nix passieren, das stimmt. (*Doppelneid gerade*:)

        Auch das Elb-Sandstein-Gebirge in Sachsen, woah! 9 Stunden und kein Mensch weit und breit. Wußte nicht, daß wir solch schöne Landschaft in Deutschland haben. Ein richtiger Urwald, der aussieht wie der Grand Canyon. Man muß teilweise auch klettern. Völlig naturbelassen, direkt an der Tschechischen Grenze.

        Die Liebe zum Wald scheint wohl noch tief in unseren barbarischen Genen verwurzelt zu sein?

        Allerdings gibt mir das Meer hier oben auch Entspannung.
        Zwei Kumpels haben Boote, ich ein Angelkayak.
        Rausfahren, Anker werfen und Pilken/Blinkern…einfach schön! Denn auf dem Wasser beherrscht wirklich nur leises Geplätscher die Szenerie. Oder Tauchen: Ein geniales Gefühl. Stress in der Arbeit….danach ans Meer, ab in die Kombi und unter Wasser nichts als Stille. Könnte nicht ohne:)

        LG Zulu

  1. Danke für den weiteren Buchtipp Wolfgang!

    Nun kann die Sammelbestellung ja bald rausgehen.
    (…mag nicht diese Einzel-Pakete; tut nicht Not dafür so viele Bäume zu fällen)
    Subjektiv -also für mich gesehen- bringt eine geführte Kräuterwanderung evtl. noch mehr?

    Wollte noch immer mal mit einem Pilz-Experten durch den Wald streifen.
    Davon hab ich nämlich so gut wie keine Ahnung.
    Wir haben auch nicht viele hier. Da geh ich nicht bei, auch wenn ich etwas Grundlagen-Wissen hab. Kann das einfach besser abspeichern, wenn ich es selbst angefasst habe. Einen Zunderschwamm z.B. muß man doch mal selbst zersägt haben, um die verschiedenen Schichten zu erkennen?
    Dann wird man das nie wieder vergessen.

    „Deine 7er Schulnoten liegen an den 6 Gehirnerschütterungen“, hat der Fach-Arzt damals gesagt. Mein Kurzzeitgedächtnis sei jetzt beschädigt.

    Ach so? Lag eher an Desinteresse.
    Brauch nicht mit Zahlen rechnen, die es nicht gibt.
    Dann gehe ich da auch nicht hin. Und tschüß.

    Naja, daß die einen nur krank reden um Geld zu verdienen wissen wir ja jetzt. Könnte noch weitere Geschichten erzählen…"Wer zwei Bier pro Tag trinkt ist Alkoholiker. Sie müssen zum Entzug, aber vorher noch die Leber röntgen" (bei besten Blut- und Druckwerten?? Haut bloß ab!), „Ihr Herz liegt schief“, „Ihre Blutkörperchen sind zu groß“,“ Ihr Knie muss aufgeschnitten werden“ und was nicht alles. Habe Liebeskummer. „Hier, Psychopharmaka für Sie“ Hahaha!

    Wohl eher die Frage, wer hier die Spritze braucht.

    KEINE Krankheit. Bekomme vielleicht alle 3 Jahre mal ne kleine Erkältung. Aber so was wie Fieber oder so? Keine Ahnung was das ist. Solche Spinner. Wandere 30km den Brocken rauf, am nächsten Tag den Wurmberg 25km und fahre 150km Rad. Jeden anderen Tag 10km hoch und runter unterwegs…

    Blabla, jedenfalls: Kerze an, in die Decke mümmeln, Buch lesen. Praktisch machen und ausprobieren. Dann sitzt das definitiv. Dennoch immer gut, die Bücher hinterrücks im Regal zu haben. Man kann sich schließlich wirklich nicht alles merken, da hatten die „Verkäufer“ ausnahmsweise mal recht:)

    LG Zulu

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