Holen Sie ihr Geld von der Bank …

… bevor es andere machen oder der Staat es einkassiert.
Wie lange unser Geld auf der Bank noch sicher ist, weiß niemand. Zwar hat uns die Kanzlerin, Frau Merkel, am 5. Oktober 2008 vermittelt: „Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind.“ Sicher ist gar nichts in diesem kaputten Geldsystem. Was aber sollte sie auch sagen? Sie musste es sagen, um die Sparer zu beruhigen, damit diese nicht panikartig ihr Geld von den Banken abzogen.
Dann nämlich wäre das Bankenchaos groß gewesen. Die letzten, die sich in die Schlange eingereiht hätten, um ihr Geld abzuholen, wären aller Wahrscheinlichkeit nach leer ausgegangen.
So sieht das aus, wenn Bankkunden um ihr Geld fürchten.

 

Und so hätte es auch in Deutschland ausgesehen, wenn Frau Merkel im Oktober 2008 etwas anderes gesagt hätte. Vorerst einmal sind die Bürger beruhigt und vertrauen weiterhin ihr Erspartes den Banken an. Das aber könnte sich schnell ändern. Wann genau, weiß niemand. Wenn aber die Bürger die Lügen der Politiker satt haben, und nicht länger die täglich verteilten Beruhigungspillen schlucken wollen, könnte der Tag X schneller eintreten, als von vielen erwartet.
Wenn Sie jedoch eines Tages aufwachen und erfahren, Ihr Geld ist weg, ist alles zu spät.

Wie jetzt bekannt wurde, steht die Kabul-Bank in Afghanistan vor dem Kollaps. Die Bankkunden fürchten um ihre Einlagen und ziehen massenhaft ihr Geld ab. Innerhalb von nur 48 Stunden haben die Kunden 180 Mio. Dollar abgehoben. Angeblich soll sich die Bank mit Immobilien in Dubai verzockt haben. Präsident Karsai beruhigt wie einst Frau Merkel: „Sogar wenn das komplette afghanische Finanzsystem zusammenzubrechen droht, hätten wir genug Geld, es zu stützen„.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,715506,00.html

Na also, was kann denn da noch schief gehen. Verantwortliche in Afghanistan haben von den westlichen Ländern gelernt. Wenn sich die Banken verzocken, wird schon der Staat einen Rettungsschirm über die Zockerbanken spannen, und das dann fehlende Geld holt sich der Staat dann natürlich von seinen Bürgern zurück. Von wem denn auch sonst! Unsere Politiker sind nämlich von jeglicher Haftung ausgeschlossen. Indem der Wähler sein Kreuzchen macht, legitimiert er die Politiker, seine Steuern von unten nach oben zu verteilen. Dem Bürger wird von seinem hart erarbeitendem Geld immer mehr abgezogen und an die da Oben verteilt.

Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ (Bertold Brecht)

Holen Sie ihr Geld von der Bank …
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17 Kommentare

  1. Hello super schöner Webblog den ihr da habt. Bin gerade über die Google Suche darüber gestolpert. Gefällt mir echt super gut. macht weiter so. MFG Martina 103958

  2. Sehr geehrte Leserschaft.

    Da ich erst jetzt auf diese Seite gestoßen bin, gehe ich davon aus, dass andere ebenso noch diesen Artikel lesen werden – auch wenn er bereits 1,5 Jahre alt ist.

    Ich möchte auf das ‚kleine‘ Missverständnis hinweisen, dem die meisten Menschen unterliegen, nämlich dass sie/Sie Geld auf der Bank haben. Das hat niemand.
    Es gibt in einer solchen Einrichtung natürlich Geld, was jedoch nicht Ihnen gehört (auch nicht teilweise), sondern der jeweiligen Bank.
    Sobald Sie Geld einzahlen, ist es nicht mehr Ihres, denn Sie leihen es der Bank. Sie leihen es jemandem, von dem Sie nicht wissen, was er damit anstellt.
    Was auf Ihrem Kontoauszug zu sehen ist, ist der Betrag, den die Bank Ihnen schuldet.
    Deswegen verlieren Sie bei einem Totalausfall (Bankrott) den Anspruch auf Ihr – angeblich vorhandenes – Geld.
    Ab dem Zeitpunkt der Einzahlung ist es bereits nicht mehr dort, wo Sie es wahrscheinlich immer noch vermuten.

    Das ist der Grund, warum es bedeutend sicherer ist, sein Geld privat aufzubewahren, sei es sogar zuhaus.
    Es ist – gerade heute mehr denn je – unwahrscheinlicher, dass das Geld durch Einbruch/Diebstahl verloren geht, als durch eine Banken-Pleite; die in jedem Fall kommen wird, solange es Bargeld gibt, weil dies – durch die enorm geringe Eigenkapitalquote – den Banken zum Verhängnis werden wird.

    Deshalb bemüht man sich auch so fleißig Bargeld abzuschaffen, es ist das größte Sicherheitsrisiko einer Bank.
    Ab dem Tag gäbe es keine Banken-Pleiten mehr, denn sie würden lediglich (elektronische) Zahlen verlieren.
    So, wie sie heute schon bei einer Eigenkapitalquote von 2% (oder sogar weniger) 98% (oder mehr) in Form elektronischer Zahlen/ ‚Werte‘ meist als Kredite ausgeben.
    Dies geht solange gut, bis so viele Leute ihren Anspruch auf ihr Geld geltend (nicht zufällig verwandt, denn auch (Bar-)Geld ist nur ein Anspruch auf Leistung, den man geltend machen kann -> Geld(schein) = Schuldschein) machen, dass die Eigenkapitaleinlagen überstiegen werden. Eine Bank wäre dann also zahlungsunfähig und pleite.
    Diese Diskrepanz zwischen Zahlungsunfähigkeit und Pleite ist das eigentlich absurde und perfide unseres modernen Finanzwesens.
    Denn alle Banken (außer den wenigen kleinen, die tatsächlich nur mit dem wirtschaften, was sie an Einlagen haben) sind pleite, aber eben nicht zahlungsunfähig – nur darauf kommt es an.

  3. Ja! Ich halte so etwas auch für sehr wahrscheinlich! Politiker können mit Rhetorischen Mitteln sehr gut umgehen. Das sieht man immer wieder im Fernsehen bei so Sendungen wie „Maybritt Illner“ oder „Menschen bei Maischberger“. Es ist schon eine Kunst auf jede Kritik immer abschwächende/lenkende Argumente zu haben. Und das Menschenmassen immer durch Menschen mit Charisma beeinflussbar waren oder sind, das zeigt uns die Geschichte nur zur Genüge! Ich habe es zumindest nicht weit bis zu meiner Bank. Sie liegt auf der anderen Straßenseite und falls sich eine Schlange bildet, wäre ich auch schnell zu Stelle!

  4. Es gibt Bücher, in die lohnt es sich nicht rein zu schauen. Wir sollten uns nicht immer gegeneinander aufhetzen lassen. Unser Problem sind nicht die Ausländer, das sind Menschen wie wir alle. Unser Problem ist ein System, in dem einige am Tag soviel verdienen wie der Durchschnittsbürger im Monat oder gar im Jahr! Unser Herr Sarrazin hat sicher in dem Buch auch die 127 Millionen vergessen, die er in den Sand gesetzt hat mit den BVG-Deal in Berlin. Mit Spekulationen an der Börse wird die Geldmenge ja nicht vermehrt, man stiehlt es ganz legal bei anderen! Für mich ist das legaler Betrug! Und für diesen Betrug stellen wir auch noch unser Geld zur Verfügung! Ich brauche keine Zinsen auf meine Spareinlagen, ich will ein korrektes Finanzsystem!

  5. Man sollte sich mehrfach absichern. Halbare Lebensmittel und andere Gebrauchsgüter des täglichen Bedarfs und natürlich Tauschmittel, wie Tabak, Alkohol und Kaffee sind wichtig. Erst dann Gold und Silber.

    • Was soll los sein auf den Straßen? Anfangs wird da die Polizei sein. Später wird sich das Militär dazu gesellen. Das geht so ein bis zwei Monate. Bis auch die: hunger haben. Wenn in Deutschland Banken sterben, sterben in ganz Europa die Banken und dann… wohl auch die in der Welt. Es wird nicht das Szenario von 1929 werden. Das hat über ein Jahr gedauert und forderte rund eine Million real verhungerter Menschen (ich mag mich irren – schreibe das aus dem Stegreif). Damals war das Geld noch an Gold gekoppelt (ca 20%). Das ist unser Geld Heute nicht mehr. Nur deshalb… können Geldscheine ohne Ende gedruckt werden, ohne „die sonst üblichen“ Konsequenzen. Aber, ich schweife ab.

      Wir holen das Geld von der Bank? Wir erwarten den Kollaps der Finanzmärkte, den großen Crash, das Aus an den Börsen? Ich denke nicht, das wir das wollen, uns wirklich vorstellen können: was das bedeutet. Aber, OK – spielen wir das mal durch – als quasi Kurzfilm. Vergessen Sie alles das Sie über 1929 gelesen und gesehen haben. Das Szenario wird weit schlimmer. Der Finanzmarkt von Damals ist mit dem von Heute nicht zu vergleichen. Wenn Heute die Börsen der Welt schließen müssen – werden wir uns in kürzester Zeit: in der Steinzeit wiederfinden. Warum? Gegenfrage… Was würden Sie wohl ein Jahr lang machen, wenn ihre Kreditkarte nichts mehr wert ist, keine Bank offen hat? Und das auf der ganzen Welt… Es würde keinen Monat dauern und alle Systeme der globalen Zivilisation wären irreparabel zusammengebrochen. Nein, Sie können nicht… eben mal schnell zum deutschen Bauern und Nahrung holen. Dafür müßten Sie zur Kornkammer nach Amerika fliegen, oder nach Rußland, zu den Rinderfarmen nach Argentinien, oder zu den Aquakulturen nach Brasilien. Nur wie, wenn kein Flugzeuge und Schiff Sie befördern kann? Nein, Sie werden keine Schuhe bei einem deutschen Schuster kaufen können..: China. Ja, die Klamotten und Konserven im Schrank sind alles, das sie für lange Zeit haben – die Sie wahrscheinlich sogar überleben werden. Pakistan, Indien, China und Co: liefern nichts mehr. Nein, Sie werden gar nichts kaufen können, denn es gibt ja: kein Geld mehr. Und Ihr Gold, Platin, Silber, oder sonst Etwas… hat keinen Wert – wird nie wieder einen haben. Das lebt erheblich länger als Sie. Wenn Sie nicht verhungern, erfrieren, oder mit Ihrem Blinddarm Glück hatten: dann bringt Sie irgend ein Stärkerer um. Es sei denn… Sie sind der Stärkere.

      Das… wird auf den Straßen los sein – weltumspannend. Das Szenario bauen Sie sich bitte selbst bis ins Detail aus. Das wäre ein toller Thriller für´s Kino. Erleben will ich das nicht in Echtzeit. Unsere Finanz- und Wirtschaftsmärkte sind weit enger und radikaler global verknüpft: als 1929. Ein 1929 in 20XX: möchte ich mir nicht im Detail ausmalen. Eines ist mir dabei jedoch deutlich geworden. Geld abheben, oder in Gold, Platin und Silber wandeln… ist überflüssig. Der globale Zusammenbruch unserer Zivilisation braucht kein halbes Jahr. Danach werden wir lange keine mehr haben. Unser liebster Freund… wird ab da …unsere Keule sein. Oder, was glauben Sie: wer uns zu Hilfe kommt? Die vom Mars? Ala… „Made in Universe“?

  6. … am 5. Oktober 2008 vermittelt: …

    Und nur 3 Tage später, „…… am 8. Oktober lud sie wichtige Medienvertreter und Verleger ins Kanzleramt. Sie beschwor die Runde:

    Aus Gründen der Staatsräson dürften die Bürger nicht die volle Wahrheit über die katastrophale Lage der Staatsfinanzen erfahren.

    Die Medien sollten zurückhaltend über die tatsächliche Lage berichten. Sonst gerate das Land außer Kontrolle!“ (Dies habe ich mir aus einem Newsletter rauskopiert. Weiß leider nicht mehr wo)

    In AmiLand sterben die Banken wie die Fliegen. Und, steht so etwas in der Blöd oder in sonstigen Verdummungsmedien? Natürlich nicht. Wir haben ja Aufschwung.
    Ihr braucht nur über den Teich zu schauen und das durchlesen:
    http://www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=1589

    Das Spiel ist AUS!
    Die meisten wissen es nur noch nicht.

  7. Und wenn Geld von der Bank geholt wird… dann bitte in Silber, Platin oder Gold. Denn, wenn nicht in Naturalien: tauschen wir ein „Nichts“ gegen das andere ein. Wo der „Abholschein“ für echtes Geld rum liegt… spielt wohl kaum die Rolle. Ob bei der Bank, oder unter der Matratze: Nichts bleibt Nichts – wird nach einem Crash – weniger als Nichts sein. Ja, es können natürlich vom Geld auch Naturalien gekauft werden, die nach dem Crash ihren „Wert“ haben werden. Nur kaufen Sie kein Auto. Denn das… wird kein Benzin zum Fahren haben und wird Ihnen niemand abkaufen. Kaufen Sie sich ein Pferd. Das bringt von A nach B. Das wird Ihnen abgekauft – getauscht – werden. Zur Not kann das geschlachtet werden. Oder… Sie horten Stangen von Zigaretten. Das war auf „Schwarzmärkten“ immer ein beliebtes „Zahlungsmittel“. Geld abheben macht keinen Sinn – wenn – man davon überzeugt ist: daß es zum Zusammenbruch kommt.

  8. Es gibt einen Ausweg. Muss nur umgesetzt werden:
    Fritz Vogt, der Direktor der kl. Bank Deutschlands, sagte mal in einem Radio-Interview: „Reich sein bedeutet, dass ein Anderer arm ist!“ Dazu sei angemerkt, dass 6% der Deutschen 80% des Vermögens halten.
    Ist es da nicht ungemein interessant, das ausgerechnet diese Reichen Probleme lösen wollen, die wir, die Gesellschaft, ohne ihre ungemeine Raffgier in gar keinem Fall hätten? Gilt auch für die USA!
    Sie lieber Leser zahlen jährlich rund 8.000€, dank versteckter Zinsen, die in jedem Produkt einkalkuliert sind, an genau diese Reichen, um ihren Reichtum angemessen zu verzinsen.
    Was hilft ist eine 100% Vermögenssteuer ab z.B. einem Vermögen von 100 Millionen € und eine Zinsbegrenzung auf max. 2,5%. Mit 100Mio.€ stirbt keiner den Hungertod!!!
    Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang das Bandbreitenmodell (www. bandbreitenmodell.de), das nur mit einer Steuer auskommt und die Arbeitnehmer wieder vom Nenner zum Zähler befördert, indem es Arbeit und Steuer verknüpft! Es gäbe in diesem Wirtschaftsmodell 94% Gewinner, der Binnenmarkt könnte sich vor Umsätzen nicht retten und unsere Staatsverschuldung wäre in max. 5 Jahren abbezahlt!!!

  9. Wer hat denn noch sein Geld bei einer Bank?
    Okay ein paar Notgroschen für alle Fälle.
    Wenn die Millionäre oder Milliardäre ihr Geld abziehen ist es vorbei mit den Banken.
    Die leben doch nur von ihren Zinsen – und damit, wie es aussieht, sehr gut.
    Die Amis sind schon längst pleite.
    Alle anderen Staaten auch, da sie am Dollar gebunden sind.
    Je länger der Crash hinaus gezögert wird, desto schlimmer wird er.
    Alles wird zusammen brechen.
    Die Menschen werden sich um Lebensmittel prügeln.
    Mord und Totschlag wird es geben.

    @ krisenfrei,
    deine Seite gefällt mir sehr gut.
    Wer sich informieren will, ist hier gut aufgehoben.
    Sorry, aber dein Forum ist ein wenig altbacken.

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