Initiative zur Senkung der Verschuldung Griechenlands

Eine in den USA gestartete Initiative will durch den Aufkauf griechischer Staatsanleihen zur Senkung der Verschuldung Griechenlands beizutragen.

Die gemeinnützige Organisation Greece Debt Free (GDP) hat eine Initiative zur Reduzierung der griechischen Verschuldung unter Beteiligung einfacher Bürger, aber auch Unternehmer übernommen. Die Initiative stammt von dem 33-jährigen Petros Nomikos, einem Spross der Reeder-Familie, der sein Interesse auf den Versuch der Entwicklung von Strategien konzentriert hat, welche der Erholung der griechischen Wirtschaft helfen.

Wie die Zeitung Ta Nea anführt, brachte die Initiative in bereits den ersten vier Tagen ihres Bestehens Gelder zusammen, die ausreichen, um Schulden im Gesamtbetrag von etwa 2.200.000 Euro abzutragen.

Spenden und Merchandising für Aufkauf griechischer Obligationen

Die GDF akzeptiert Spenden zum Zweck des Kaufs griechischer Staatsanleihen zu den niedrigeren Preisen, zu denen sie auf den internationalen Märkten gehandelt werden. Die GDF hilft danach bei der Minderung der Verschuldung mittels der Entwertung der in Rede stehenden Obligationen. Und zwar kauft sie keine Obligationen vom griechischen Staat und finanziert auch nicht den griechischen Fiskus, sondern kauft auf den internationalen Märkten Titel von Dritten auf.

Ebenfalls gestattet laut Herrn Nomikos die DGF jedem griechische Bürger oder jedem, der Griechenland helfen möchte, online abzustimmen und Produkte zu wählen, welche das Logo der GDF tragen und mit 50% des Wertes ihrer Gewinne zur Minderung der griechischen Staatsverschuldung auf die selbe Weise beitragen. Um das GDF-Logo führen zu können, muss sich jedes in das Programm aufgenommene Produkt sogar verbindlich verpflichten, 50% des Wertes seiner Gewinne für die Minderung der griechischen Verschuldung bereitzustellen. Hört ein Produkt auf, diese 50%-Regel zu befolgen, wird die Genehmigung zur Beteiligung an der GDF öffentlich widerrufen, während die User mittels Facebook, Twitter und GreeceDebtFree.com einschlägig benachrichtigt werden.

Ich denke, diese Bemühung kann Griechenland helfen. Ich möchte meinem Land helfen. Die Krise ist die stärkste nationale Herausforderung“, erklärt Herr Nomikos. Er selbst stellte außer seinem eigenen Beitrag zur Tilgung der Verschuldung ungefähr 300.000 Dollar für die Schaffung der GDF bereit und meint, die ihn in dieser seiner Bemühung umgebenden Menschen seien all jene, die Griechenland lieben und helfen wollen.

Alle Vorgänge der gemeinnützigen Organisation erfolgen gemäß den Gesetzen des Staates Delaware, und sie unterliegt der Gesetzgebung über karitative Stiftungen der USA, die jeden politischen Einfluss ausschließt. Sie hat keine Beschäftigten, wird von Freiwilligen geleitet und hat keine Betriebskosten, während die Beiträge vollständig in die Tilgung der griechischen Verschuldung fließen, außer einem minimalen Betrag, der sich auf die Provisionen für den Kauf der Obligationen bezieht.

(Quelle: Ta Nea)

Relevanter Artikel: Jeder Grieche kann sich für 3000 Euro freikaufen

Quelle: gr-blog

 

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2 Kommentare

  1. Das kann doch nur ein schlechter Witz sein!
    Delaware gehört zu den Steuerparadiesen in denen Stiftungen mit anonymen Geldgebern schalten und walten können (natürlich steuerfrei).
    Ein griechischer Reeder entdeckt seine soziale Ader – wer’s glaubt ist selber schuld.
    Entweder ist das ein neues Modell für Steuerflüchlige oder ein neues Ponzischema ala Madoff.

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