Islamischer religiöser Fundamentalismus ist weit verbreitet

Religiöser Fundamentalismus unter Muslimen ist in Westeuropa kein Randphänomen. Zu diesem Ergebnis kommt Migrationsforscher Ruud Koopmans vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in seiner Auswertung einer repräsentativen Befragung von Einwanderern und Einheimischen in sechs europäischen Ländern.

Zwei Drittel der befragten Muslime halten demnach religiöse Gesetze für wichtiger als die Gesetze des Landes, in dem sie leben. Drei Viertel von ihnen finden, es gebe nur eine mögliche Auslegung des Korans.

Diese Werte sind deutlich höher als die Anteile der entsprechenden Antworten unter einheimischen Christen. Von diesen stellen nur 13 Prozent religiöse Regeln über staatliches Recht, und knapp 20 Prozent bestreiten, dass die Bibel unterschiedlich ausgelegt werden kann. Die starke Tendenz zu religiösem Fundamentalismus unter Europas Muslimen ist für Ruud Koopmans alarmierend.

„Fundamentalismus ist keine unschuldige Form strenger Religiosität“, erklärt der Soziologe. „Unsere Untersuchung zeigt vielmehr, dass Menschen mit fundamentalistischer Haltung gleichzeitig Gruppen, die von ihrem Standard abweichen – wie Homosexuellen oder Juden –, feindselig gegenüberstehen.“ Fast 60 Prozent der befragten Muslime lehnten Homosexuelle als Freunde ab, 45 Prozent denken, dass man Juden nicht trauen kann, und ebenso viele glauben, dass der Westen den Islam zerstören will. Die entsprechenden Werte unter christlichen Befragten im Vergleich: Immerhin 9 Prozent sind offen antisemitisch, 13 Prozent wollen keine homosexuellen Freunde, und 23 Prozent glauben, dass die Muslime die westliche Kultur zerstören wollen.

Im Six Country Immigrant Integration Comparative Survey wurden in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Schweden 9.000 Menschen mit türkischem oder marokkanischem Migrationshintergrund sowie jeweils eine einheimische Vergleichsgruppe befragt. Erstmals kann auf dieser Basis die Frage nach Ausmaß und Auswirkungen des religiösen Fundamentalismus in Europa empirisch bearbeitet werden.

Ruud Koopmans stellt seine Studie vor im Artikel „Fundamentalismus und Fremdenfeindlichkeit. Muslime und Christen im europäischen Vergleich“ in der gerade erschienen Dezember-Ausgabe der WZB-Mitteilungen. Unter dem Titel „Migration und Integration“ versammelt dieses Heft Beiträge aus der WZB-Forschung zu Einwanderungspolitik, Einstellungen und Werten, Medien, Fremdenfeindlichkeit und interkulturellen Beziehungen.

Zum Artikel (PDF)

Ergänzend bitte dazu auch lesen: Wann brennen in Buntingen Scheiterhaufen?

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Islamischer religiöser Fundamentalismus ist weit verbreitet
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3 Kommentare

  1. https://www.nzz.ch/international/video/nzz-standpunkte-gott-will-blut-sehen-ld.152835

    «Der Islamismus ist nur eine konsequente Umsetzung dessen, was im Koran steht.
    Die Haltung gegenüber Ungläubigen, die Haltung gegenüber Gewalt – das ist eine Umsetzung des politischen Auftrags des Islams. Der Islam ist mit diesem politischen Auftrag geboren.

    Es gibt einen Geburtsfehler des Islams, nämlich die Vermischung von Glaube, Politik, Wirtschaft und Gesetzgebung, und zwar seit der ersten Stunde.»

    Und genau aus diesem Grunde gehört der Islam eben nicht zu Deutschland und es wird höchste Zeit dies hier umzusetzen, denn dieser Islam ist für Nicht-Muslime definitiv tödlich.

    • 25.03.2017

      Es handelt sich um eine absolut zutreffende Darstellung des Islam.  Vgl.

      http://www.mmnews.de/index.php/politik/99108-wilders-islam-ist-eine-als-religion-verkleidete-ideologie
      24.02.2017

      „ARD Gerd Wlders Interview: Er vergleicht den Islam mit totalitären Systemen wie Kommunismus oder Faschismus: "Im Koran steht mehr über Antisemitismus als es jemals in Hitlers 'Mein Kampf.

      WDR Pressemitteilung:

      Die in der niederländischen Verfassung garantierte Religionsfreiheit ist nach Ansicht der niederländischen Politikers Geert Wilders nicht auf den Islam anwendbar, da es sich beim Islam weniger um eine Religion als um eine Ideologie handele, die sich als Religion verkleide.

      In einem Exklusivinterview für das "ARD Europamagazin – Bericht aus Brüssel" vergleicht er den Islam mit totalitären Systemen wie Kommunismus oder Faschismus: "Im Koran steht mehr über Antisemitismus als es jemals in Hitlers 'Mein Kampf' oder anderen furchtbaren Büchern gab", behauptet Wilders, der gerne provoziert und auch schon mal von "marokkanischem Abschaum" spricht.“

      Umso erstaunlicher ist, daß die katholische Kirche diese glasklare Erkenntnis nicht teilt, die aufgrund ihrer kirchengeschichtlichen Erfahrungen dies am besten wissen sollte.  Im Ergebnis hält die katholische Bischofssynode die AfD für nicht wählbar und der Papst warnt vor Populismus in Europa.  Sollten auch die Kirchen vom Geld unterwandert sein und genauso sich verzweifelt und letztlich vergeblich um einen Wechsel bemühen wie Trump derzeit:

      https://www.rt.com/news/382251-eu-risks-dying-pope-rome/

      "The Pope has condemned the rise of nationalism and anti-immigrant populism in Europe and has urged EU countries to show unity, as representatives from the 28-nation bloc gather to mark the 1957 Treaty of Rome."

      "It helps to keep in mind that Europe is a family of peoples and that – as in every good family – there are different sensitivities, yet all can grow to the extent that all are united.”

      “Where generations longed to see the fall of those signs of forced hostility, these days we debate how to keep out the ‘dangers’ of our time: beginning with the long file of women, men and children fleeing war and poverty, seeking only a future for themselves and their loved ones," Francis said.

      “Europe finds new hope when she refuses to yield to fear or close herself off in false forms of security. Quite the contrary, her history has been greatly determined by encounters with other peoples and cultures; hers is, and always has been, a dynamic and multicultural identity.”

      Der Papst wirbt für die multikulturelle Gesellschaft (!!!)  und wegen der geringeren Geburtenrate der Christen auch für den Untergang der autochthonen Völker Europas.

      Mehr sag' ich nicht!

  2. 24.03.2017

    Man muß sich auch in die Moslems hineinversetzen, um zu verstehen, warum sie sich für grenzenlos im Recht halten und uns abgrundtief dumm und unmoralisch.  

    Seit der Gründung des Staates Israel werden die Palästinenser grenzenlos verarscht, und es erfolgte eine jüdische Kolonisierung gegen alles Recht und Anstand, die man zum Ersatz immer Hitler unterschob, aber nie beweisen konnte.  Zuletzt gab es noch die Fiktion zweier Staaten nach der jüdischen Eroberung 1967 (Sechstagekrieg), die bereits in ihrem Ansatz Lüge war, weil zwei Staaten nicht bestehen konnten, wenn Israel ständig im Westjordanland Juden ansiedelt.  (Da der Schwiegersohn von Trump Jude ist, meinte Netanjahu jetzt das Trugbild dieser Zweistaatenlösung endlich zerreißen zu können.  Trump will jedoch primär nur innenpolitisch seinen Laden in Ordnung bringen. Daß Israel und die Saudis wieder heimlich zusammenarbeiten ist wieder besonders inkonsequent.)

    Zum Unrecht an den Palästinensern mußten wir alle den Mund gehalten wegen des Meinungsterrors des Lügen-Rundfunks und haben uns somit  in den Augen der Sympathisanten der Palästinenser schuldig gemacht – und jetzt haben wir die Quittung.

    Die Moslems halten uns deswegen für dekadent und unmoralisch und meinen zur Strafe unser Land uns auch wegnehmen zu dürfen.

    Da der Koran prinzipiell auch Gewalt gegenüber den Ungläubigen gestattet und zum höheren Ruhme seines Gottes Allah gibt es in seiner Geschichte immer auch wieder fanatisch gewalttätige  Strömungen.  So z. B. die Senussi im 19. Jahrhundert, die Nachtigal bei seinen Entdeckungsreisen fast zum Verhängnis geworden wären:

    http://gruenguertel.kremser.info/wp-content/uploads/Afrika_Moslems_Buschick.pdf

    "Beinahe hätte Nachtigal  umkehren müssen. Abgesandte der Senussi, einer mohammedanischen, überaus fanatischen religiösen Sekte, die in Borku eine Niederlassung gründen wollte, bestürmten die Araber, den Fremden als Ungläubigen auszustoßen.  In dieser kritischen Lage erstand ihm ein Retter in einem umherziehenden  arabischen Gelehrten, der das nicht gerade  überzarte Gewissen der Araber durch Koranstellen beruhigte."

    In ähnlicher Weise wurde die Christen in den Maghreb-Staaten von Fanatikern vertrieben oder getötet, obwohl sie viele Bischöfe zum Konzil von Nicäa entsandt hatten.

     

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