Kurkuma – Apotheke in der Wurzel

Wenn es heißt, gegen jede Krankheit sei ein Kraut gewachsen, dann ist dieses „Kraut“ mit Gewißheit Kurkuma. Das Pulver aus der Gelbwurz ersetzt bald eine ganze Apotheke und gehört dank langer Haltbarkeit nicht nur in Krisenzeiten in jeden Haushalt.
Ihre Wirkstoffe Curcumin bzw. die Curcuminoide unterstützen den Körper bei der Bildung von T-Zellen (weißen Blutkörperchen), die bei der Krankheitsbekämpfung unerlässlich sind. Curcumin beeinflusst ebenfalls die sogenannten B-Zellen, die einzigen Immunzellen, die Antikörper bilden können. Auch Makrophagen – Fresszellen, die Viren oder Bakterien erkennen und abbauen – werden stimuliert, ebenso wie die Killer-Zellen, die erkrankte Zellen erkennen und zerstören.

Freies Curcumin, so wie es in der Natur vorkommt, passiert ungehindert die Blut-Hirn-Schranke, die für Fremdmoleküle normalerweise nahezu undurchdringbar ist. Damit sind natürliche Curcuminoide ausgezeichnete Wirkstoffe für die Behandlung von neurodegenerativen (Autoimmun-)Erkrankungen aller Art wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Alzheimer. Curcumin kann mithelfen, dass sich Myelin-Schichten im Gehirn, vereinfacht gesagt, die „weiße Hirnsubstanz“, nicht vorzeitig abbauen und unser Hirn bis ins hohe Alter leistungsfähig bleibt. Tatsächlich gibt es in Indien, wo Kurkuma als Gewürz fast täglich genossen wird, wenig Alzheimer-Erkrankungen. Von außerordentlich hoher Bedeutung ist in diesem Zusammenhang der Sauerstoff-Schub, den die Kurkuma-Substanzen im menschlichen Körper auslösen. Bereits eine Stunde nach der Aufnahme von Kurkuma sind die Sauerstoffwerte im Blut deutlich besser.

Da Kurkuma außerdem eine Menge „Psychohormone“ enthält, kann es – insbesondere bei der Verwendung zusammen mit anderen Substanzen wie beispielsweise Piperin – auch unsere Stimmungslage verbessern. Curcumin und Piperin kombiniert gelten als potente natürliche Alternative zur Behandlung von Depressionen.

74_Kurkuma-Piperin-Kraftfutter-fuer-Zellen1Die Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse. Sie hat eine knollenartige, fleischige Wurzel, wird bis zu einem Meter hoch und hat wunderschöne weiße oder pinkfarbene Blüten. Die alten Schriften der indischen Veden belegen, dass die Pflanze schon vor fünftausend Jahren als Heilmittel verwendet wurde. Die Kurkuma war bereits damals eines der wichtigsten Gewürze und galt sogar als heilig.

Doch dass die alten Veden nicht auf den Kopf gefallen waren, erkennt spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends auch die westliche (Bio-)Medizin. Die Kurkuma ist in ihrer Gänze zwar noch lange nicht erforscht, aber mit ihren mehr als 10.000 chemischen Substanzen und über 600 potenten Heilstoffen gilt sie schon jetzt beinahe als Universalheilmittel. Sie enthält bis zu fünf Prozent ätherische Öle und bis zu drei Prozent ihres Hauptwirkstoffs Curcumin, der auch für die gelbe Färbung verantwortlich ist. Es ist denn auch vor allem das Curcumin, welches das Interesse der Forschung geweckt hat.

Pflanzen, die unter extremen Bedingungen gedeihen, verfügen häufig über besonders starke Wirksubstanzen. Im Fall der Kurkuma bedeutet dies ein Leben in sumpfigem Boden unter sengender Sonne. Aus dem simplen Grund, dass sie sich gegen Hunderte oder gar Tausende natürliche Feinde behaupten muss, besitzt die Kurkuma eine Fülle von Abwehrstoffen. Die Curcuminoide zählen zu den potentesten Giftstoffen in der Natur!

Curcumin hemmt nachweislich die Synthese der entzündungsauslösenden Prostaglandine (Gewebshormone) und wird deshalb von der Weltgesundheitsorganisation WHO gegen Rheuma empfohlen. Auch bei Arthritis zeigt Kurkuma Wirkung.

Kurkuma kann bei der Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, denn Curcumin hemmt die Entwicklung von Osteoklasten, also von Zellen, die Knochensubstanz abbauen. Kurkuma-Wirkstoffe können zudem bei Frauen nach der Menopause Östrogen-Defizite teilweise ersetzen und dadurch einem Knochenschwund vorbeugen und ihn auch stoppen.

Kurkuma reduziert freie Radikale und ist somit ein natürliches Antioxidanz. Daher kommt es beispielsweise auch bei der Behandlung von (chronischen) Herzerkrankungen zum Einsatz.

Kurkuma stimuliert die Produktion von Magensaft und Galle und hat dadurch einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Probleme, welche auf einer gestörten Fettverdauung beruhen.

Kurkuma ist einer der wirkungsvollsten Fatburner der Natur. Eine ganze Reihe ihrer Inhaltsstoffe haben fettreduzierende Eigenschaften, beispielsweise indem sie den Zellstoffwechsel anregen und Verdauungsprozesse beschleunigen oder die Wasserversorgung der Zellen optimieren. Sie unterdrücken außerdem die Entstehung und das Wachstum spezifischer Fettzellen, die für Übergewicht und Fettleibigkeit mitverantwortlich sind.

Kurkuma wirkt Kollagen-verjüngend und stimuliert dadurch den Neuaufbau des Bindegewebes. In der Schönheitspflege soll es sich positiv auf Haut und Haare auswirken.

Kurkuma ist krebshemmend. Krebs ist grundsätzlich ein Prozess, bei dem die Mitochondrien5 , die „Energiekraftwerke“ in den Zellen, durch oxidative Schädigung wie technische Strahlung, Umweltgifte, chronische Entzündungen usw. schrittweise absterben. Dadurch wird die Zellatmung gestört, die Zellen müssen fortan die für ihre Existenz benötigte Energie durch Vergärung von Zucker erzeugen. Ohne Mitochondrien aber, die gewissermaßen auch als kleines Immunsystem innerhalb der Zelle agieren, breitet sich der Krebs aus. Demnach kann dieser Prozess gestoppt und umgekehrt werden, wenn es gelingt, die eigenständige Vermehrung der Mitochondrien anzuregen und die Zellatmung wieder in Schwung zu bringen. So gesunden auch die Zellen und eine Heilung ist möglich. Die Kurkuma fungiert in diesem Prozess durch ihre vielfältigen Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen als eigentliche Schlüsselsubstanz. Wie oben erwähnt wirken die Curcuminoide unter anderem entzündungshemmend, entgiftend, antioxidativ und immunstimulierend – alles Eigenschaften, welche helfen, die kränkelnden Mitochondrien und damit die Zellen wieder auf Vordermann zu bringen. Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit von Curcumin sowohl in präventiver wie auch therapeutischer Hinsicht bei verschiedenen Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs. Es konnte auch festgestellt werden, dass Curcumin hilft, Tumorzellen zu verringern, die Transformation von normalen Zellen in Tumorzellen verhindert und den Körper bei der Zerstörung von mutierten Krebszellen unterstützt, ohne dabei gesunde Zellen zu beschädigen. (Etwas, was die Chemotherapie nicht schafft!).

94260031478965zDer Nutzen von Kurkuma – wegen seines aktiven Inhaltsstoffs Curcumin – ist sowohl durch die moderne schulmedizinische Forschung als auch durch die jahrhundertelange erfolgreiche Anwendung in Indien und China belegt.
Immer mehr Mediziner und Forscher erkennen, dass Entzündung die Ursache der meisten Krankheiten ist, selbst wenn sich die Entzündung nicht direkt bemerkbar macht. Das bedeutet, dass die Verwendung von Kurkuma (Curcumin) vielfachen Nutzen bringt. Mehr über Wirkungsweisen und Anwendung bei pfiffimed.

Kurkuma – Apotheke in der Wurzel
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8 Kommentare

  1. Hallo liebe Leser

    Sind nicht gerade die sogenannten alternativen Naturmittel als der Anfang der heutigen Pharma anzusehen?
    Behandelt,gestreckt, haltbar gemacht, bekömmlicher ergänzt, usw.usw.

    Warum muß der Mensch immer wieder zu Mitteln greifen die er doch niemals zu seinen normalen Nahrungsbestand zählt, ja die er nicht einmal in seinem Lebensbereich finden würde?

    Der Mensch verfügt doch über Möglichkeiten bei körperlichen Problemen zu helfen ohne diese ganzen Aufwand an Pharmamittel, Naturmitell oder phantasievollen Essvorschriften.
    Mit der Bios-Logos-Methode wird in wenigen Tagen bei Krankheiten geholfen die sogar allgemein als unheilbar eingestuft sind.

    Ich versuche schon seit Jahren diese Methode in das Ausbildungssystem der heutigen Schulmedizin ohne finanzielles Interesse zu integrieren.
    Wie erwartet ohne Erfolg aber mit beeindruckenden Repressalien dagegen.

    Mir bleibt nur noch übrig zur Kritik aufzurufen.
    Der Mensch ist keine Laborratte und nicht nur ein Wirtschaftsfaktor der Medizin.

    Gerne würde ich detailierter in das Thema einsteigen allerdings befürchte ich in den Verdacht zu kommen ich würde Reklame betreiben wollen.

    Gruß Reiner

  2. Meine Frau hat seit 14 Monaten eine sehr intensive Osteoporose mit einer Vielzahl von begleitenden Beschwerden. Bislang konnte noch kein Arzt wirklich richtig helfen. Auch eine sog. REHA verlief nicht zufriedenstellend…aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
    Dieses Mittel werden wir jedenfalls ausprobieren.
    Danke denjenigen, die so etwas publizieren !

    Erich Richter und Ehefreu

    • Hallo Herr Richter,

      lesen Sie hier mal ein wenig quer,
      da sind viele Erkenntnisse bei Herrn Stocker zu finden,
      wie u.a. Biologische Transmutation von Mineralien

      http://josef-stocker.de/gesund3.htm
      http://josef-stocker.de/silicium.pdf

      Da gibt es noch etwas, das ich erinnere, aber leider in meinen Unterlagen nicht mehr finde. Es klingt merkwürdig, doch vielleicht fühlt es sich für Sie ja „richtig“ an.
      Der menschliche Körper soll in der Lage sein Kalzium selbst zu bilden und zwar indem Mensch Sand isst. Also einfach ausprobieren, wenn das Ihrem Forschergeist entspricht und WohlSein.

  3. 01.05.2016

    „Wenn es heißt, gegen jede Krankheit sei ein Kraut gewachsen, dann ist dieses „Kraut“ mit Gewißheit Kurkuma.“

    Lieber Herr Arnold,

    vielen Dank für Ihren Hinweis, den ich jetzt für einen 68jährigen jugoslawischen Freund ausprobieren will, der als Bauarbeiter viel geraucht und Bier getrunken hat, im übrigen meine Grundstücke pflegte.

    Er hat nach einer Speiseröhrenkrebs-Operation am 19. Januar immer mehr abgenommen, wohnt jetzt in einer Wohnung von mir, und wir hoffen, dass nach dem Absetzen der Chemo der Appetit wieder zunimmt.

    http://www.habichtswaldklinik.de/appetitlosigkeit-bei-krebs.html

    „Appetitlosigkeit bei Krebserkrankungen ist ein ernst zu nehmendes Problem. Durch die verminderte Aufnahme von Nährstoffen kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

    Oftmals ist der Körper durch den Tumor, aber auch durch Behandlungen wie Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie enorm belastet. Wundheilung und Regeneration erfordern einen hohen Energiebedarf.

    Manchmal führt eine Tumorerkrankung schon vor der Diagnosestellung zu einem schleichenden Kräfteverfall, Gewichtsabnahme und zunehmender Erschöpfung. Dies kann sich langsam über Monate entwickeln. Im Rahmen der Krebserkrankung kann es zu Störungen im Magen-Darm-Trakt kommen. Oft sind die Symptome uncharakteristisch (Völlegefühl, Veränderungen im Geschmack, Schluckstörungen, Stuhlunregelmäßigkeiten), so dass sie primär nicht auf eine Krebserkrankung hindeuten. Kommt es zu einer Metastasierung, bei der auch die Verdauungsorgane betroffen sind, ist der Appetit eingeschränkt, weil die erforderliche Stoffwechselleistung nicht erbracht werden kann.“

    Die 39,95 Euro für Kurkuma-Kapseln habe ich soeben beim Kopp-Verlag investiert, und ich werde Sie über das Ergebnis informieren.

    Gruß,

    xyz

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