Martin Schulz greift wieder zur Flasche

von WiKa (qpress)

Dummsdorf: Es ist einfach nicht jeder für das harte Politikgeschäft geeignet. Besonders jene nicht, die sich gerieren wie das Fähnchen im Wind. Dazu gehört offensichtlich auch Grossmaul “Nie wieder Schulz“. All seine Gelübde, vornehmlich sich selbst, allerdings auch den Genossen der unteren Chargen gegenüber, es wirklich nie wieder zu tun, sind faktisch nicht einen einzigen Schuss Pulver wert. Die mentale Belastung bestimmter Politiker ist derart belastend. Der Drang sich irgendwann innerlich wieder Luft zu verschaffen bricht sich dann zwangsläufig die Bahn.

Das Elend war absehbar, aber die ganze SPD hat zu 100 Prozent darauf gehofft, nein gar darauf vertraut, dass es nicht passiert. Und nun das? So wie es aussieht kann man ihm nicht allein die Schuld daran geben. Selbst Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier soll ihn bedrängt haben, doch besser wieder zur Flasche zu greifen. Weitere machtversessene Personen aus der SPD sollen ihn bedrängt haben. Vornehmlich Minister aus der geschäftsführenden Regierung, in großer Not um ihre Sorglospositionen.

So scheint es eine ausgemachte bis unabwendbare Sache zu sein, dass Martin Schulz wieder zur Flasche greift. Ja geradezu greifen muss. Neben den Vertretern aus der eigenen Partei, machten weitere sogenannte demokratische Kräfte ordentlich Druck. Besonders die unerkannte Lobby scheute sich nicht, ihm die Pulle zum “Wohl der Nation” wieder mit Macht auf den Tisch zu knallen. Das hat mit Demokratie rein gar nichts zu tun. Martin Schulz greift wieder zur FlascheDie Polit-Mafia unter der Reichstagskuppel ist übereingekommen, dass es dem Wähler nicht zuzumuten ist, über sein eigenes als auch das Schicksal der Bananenrepublik Deutschland in so kurzer Folge ein weiteres Mal zu entscheiden.

Der größte Beweggrund ist Angst

Auch Großmäuler sind nicht angstfrei. Besonders innerhalb der SPD als auch der CDU/CSU sitzt die Angst tief, dass sie im Falle von Neuwahlen abermals mächtig Verluste zu verkraften haben. Ganz besonders wenn sie offen mit der Absicht antreten würden, eine Wiederholung der großen Koalition anzustreben. Das erst gäbe die nächste große (F)Lasche vom Wähler. Genau diese These wird von diversen Umfragen gestützt, soweit sie noch online sind. Beigefügt der Screenshot einer Befragung die vermutlich auch die WELT/N24 überrascht haben dürfte. Solche Umfragen sind nicht zielführend und müssen rasch ausgeblendet werden. Die Mehrzahl der Wähler will einfach keine Wiederauflage der großen Koalition, nur darf man das angesichts der realen Absichten nicht laut werden lassen. Eine eigene Umfrage dazu gibt es im Anschluss.

Martin Schulz greift wieder zur FlascheUnd so greift Martin Schulz behände nach der alt bekannten Merkel-Flasche. In diesem Fall wird es besser sein die SPD-Basis nicht mehr über eine große Koalition abstimmen zu lassen, weil die große Gefahr bestünde, dass von dort eine Ablehnung käme. Ergo muss man sich selbst ein wenig Gewalt antun, den großen Kasper mimen und so tun als wäre man ein Mann von Welt. Diese Merkel-Flasche wird es richten! Nach Gebrauch und Genuss des Inhalts geht wieder alles wie geschmiert und völlig reibungslos über die Bühne wie schon in der Legislatur davor. Es ist bezeichnend, dass diese Bagage eher zur Flasche greift, als dem Souverän eine weitere Gelegenheit zu geben, ihnen eine Lasche zu verpassen. Es ist nur die konsequente Fortsetzung der Aussetzung der Demokratie, die sich innerhalb des Bundestages schon offen im Fraktionszwang zeigt. Machtbesoffen wie sie alle sind, ist “Merkel Schmier” das meist benötigte Gleitmittel der kommenden Legislaturperiode sein.

Martin Schulz greift wieder zur Flasche
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2 Kommentare

  1. Der Schulz hat es nicht verdient so grausam verhöht zu werden.  Mit der Verneinung einer weiteren großen Koalition wollte er den Untergang der SPD vermeiden, aber die Hintergrundmächte haben anders beschlossen, lassen sich von einem bloßen Agenten nicht reinreden, vermutlich weil in vier Jahren nach der restlichen Merkel-Zeit Parteien nicht mehr gebraucht werden, so daß die Arbeiterverräter-Partei SPD auf der wohlverdienten Müllhalde der Geschichte landet.  Die große Koalition wird kommen, muß kommen, weil nur so die Vergewaltigung der Deutschen ihren Höhepunkt durch Merkel erreichen kann, wobei die Scheingegensätze zwischen SPD und CDU ziemlich gut zur anstehenden Faschingszeit passen.  Die SPD ist für den Flüchtlingsnachzug, die CDU dagegen, wobei Merkel uns seit 2015 um mindestens 2 Millionen Moslems bereichert hat.  Was soll man von solchen gegenteiligen Ansichten halten, die doch identisch sind?

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