Merkels NEIN zur Rente mit 70 oder nur eine Wahlkampfaussage?

von Gert Flegelskamp (flegel-g)

Angela Merkel hat lt. Zeit ein Machtwort gesprochen und der Rente mit 70, also eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre, eine Absage(1) erteilt, wie uns die ZEIT zu sagen weiß. Die Anhebung des Renteneintrittsalters war von „Ökonomen“ gefordert worden. Wir wissen, wenn Merkel einmal NEIN sagt, ist das in Stein gemeißelt, das haben wir bei der Maut gesehen.

Tja, mit den Ökonomen ist das so eine Sache. In meiner Vorstellung haben sie ähnliche Eigenschaften wie Statistiker, also als Werkzeuge benutzen sie Taschenrechner, Excel-Tabellen, die sie auf PCs oder Tablets selbst erstellen und deren Basis in bestimmten Bereichen nichts anderes als Annahmen sind. Sie sind auf die Wirtschaft und die Politik fixiert, also die Bereiche, die für eine entsprechend getürkte Beweisführung auch horrende Honorare zahlen. Das ist vielleicht stark verallgemeinert, aber Ökonomen mit anderen Schlussfolgerungen gelingt es dann wohl zu selten, das Interesse der Presse zu gewinnen.

Hier möchte ich ein kleines Wahlstatement einfügen. Liebe Wähler, die ihr die AfD wählen wollt, bedenkt, dass die Gründer dieser Partei genau aus dieser Ecke kommen und sehr enge Kontakte zu einigen sehr mächtigen Wirtschaftskreisen unterhalten.

Doch zurück zum Thema. Diese „Ökonomen“ haben bei ihren Rechenkünsten immer die Wirtschaft, also die Unternehmen im Blick und wie uns seit langer Zeit eingehämmert wird, muss die Wirtschaft wachsen, immerzu und immerdar. Das jede Form von Wachstum grundsätzlich begrenzt ist, scheint in den Köpfen dieser Ökonomen keinen Platz zu finden.

International scheint das etwas anders zu sein, wenn ich den Artikel der Süddeutschen(2) richtig verstanden habe. Das, was dort nun geäußert wird, habe ich zu Zeiten der täglichen Berichte über TTIP und CETA bereits erörtert und mit entsprechenden Bildern einer Oxfam-Studie(3) unterlegt.

Natürlich führen diese deutschen Ökonomen das ewig gleiche Statement an, dass unsere Kinder das alles zahlen müssen. Das stimmt teilweise, denn alles, was irgendwann angespart wurde, muss zum Zeitpunkt der Fälligkeit von den arbeitenden Generationen getilgt und somit erwirtschaftet werden.

Halten wir zunächst rein gewohnheitsmäßig fest, dass die gesetzliche Rente kein Geschenk des Staates an die Alten ist, sondern eine Versicherungsleistung, die unter dem Schutz des Art. 14 GG steht, der aber immer wieder von den jeweils aktuellen Gesetzgebern unterlaufen wurde, mit Hilfe das BVerfG. Jede aus den Beitragseinnahmen entnommene Sonderleistung (die so genannten Fremdlasten) ist ein Fall der Untreue des Staates auf Basis der von ihm eingeführten Doppelfunktion als Gesetzgeber und gleichzeitig als Versicherungsunternehmer.

Die gesetzliche Rente ist KEINE soziale Einrichtung, denn das wäre sie nur, wenn sie für alle gälte, also jeder Bürger Beiträge entrichten müsste, um dafür später eine Rente zu beziehen. Das BVerfG hat das zu Unrecht behauptet, das gesetzliche Rentensystem sei ein Solidarsystem und dem Gesetzgeber, also dem Staat, damit einen großen Freiraum zugebilligt, sich aus den Beitragseinnahmen widerrechtlich zu bedienen, um einem privilegierten Kreis Steuervorteile zu verschaffen.

Diese immer wieder verwendete Demographie-Keule wird auch bei ständiger Wiederholung nicht wahrer. Kein Wunder, dass diese Ökonomen ihre Zukunftsphantasien nur bis ins Jahr 1960 gestalten, denn ab dieser Zeit sind die geburtenstarken Jahrgänge zum größten Teil ins Nirwana abgewandert und die Ausgaben für die Renten werden drastisch sinken, weil nur noch die geburtenschwachen Jahrgänge nachrücken. Das nennt sich Nivellierung und macht dann die PR-Aussage der Vergreisung zum reinen Propaganda-Trick. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die geburtenstarken Jahrgänge auch für höhere Einnahmen an Rentenbeiträgen geführt und Überschüsse erzeugt haben, für die Politiker aber stets Verwendungsmöglichkeiten am Rentensystem vorbei gefunden haben.

Ebenfalls vergessen die Ökonomen, dass „unsere Kinder“ nicht nur die Renten erwirtschaften müssen, sondern auch die überzogenen Ansprüche von Vorständen, Ökonomen, Beamten, Politikern usw., denn alle haben Anspruch auf irgendwelche Alterseinkünfte und die meisten von ihnen, ohne je einen entsprechenden Beitrag geleistet zu haben.

Nehmen wir die Politiker. Pro Jahr ihrer Zugehörigkeit zum Parlament erwerben sie einen Alterseinkünfte-Anspruch von 238,54 Euro, also in einer einzigen Legislaturperiode (4 Jahre) bereits 954,16 Euro, ein Betrag, der pro weiterer Anwesenheit im Parlament einer weiteren Legislaturperiode um 954,16 Euro wächst. Nicht ganz richtig, denn bei jeder Diätenerhöhung wächst auch der Anspruch um den gleichen prozentualen Anteil, ebenso, wie die Alterseinkünfte der bereits in Pension gegangenen Politiker. Das bedeutet, bereits knapp 1,5 Legislaturperioden Anwesenheit im BT reichen Politikern, um einen Rentenanspruch zu erwerben, der bereits über der (fiktiven) Durchschnittsrente eines Beitragszahlers der gesetzlichen Rente liegt, der 45 Jahre Beiträge entsprechend dem jeweils aktuellen Durchschnittseinkommen gezahlt hat, das bedeutet ein Entgeltpunkt pro Jahr (aktuell 1.336,05 fiktive Durchschnittsrente). Das sehr viele Renten unter dem Durchschnitt liegen, muss wohl nicht erwähnt werden, vor allen die von Rentnern und Rentnerinnen, die in ihrer Erwerbsvita Unterbrechungen hatten.

Nehmen wir mal die Beamten. Wenn sie die Karenzzeit von 5 Jahren erreicht haben, haben sie bereits einen Mindest-Pensionsanspruch von 1.660,- Euro, ganz ohne eigene Beitragsleistung. Eine solche Rente erreichen nur wenige Beitragszahler der gesetzlichen Rente in ihrem gesamten Arbeitsleben. Zwar ist die Karenzzeit gleich (5 Jahre, bevor man Renten- bzw. Pensionsansprüche geltend machen kann), aber für den gesetzlich Rentenversicherten gibt es keine Mindestrente. Seine Rente berechnet sich ausschließlich aus den erreichten Entgeltpunkten (incl. gutgeschriebener oder ersatzweiser Entgeltpunkte, z. B. Mütterrente, Russlanddeutsche etc.) eines jeden Jahres. Dass sich die Pension eines Beamten aus den Bezügen errechnet, die er in den letzten beiden Jahren erhalten hat (eine zwischenzeitliche Erhöhung wird nicht angerechnet) und deren Höhe nicht gedeckelt wird, wie man das mit der Beitragszahlung der gesetzlich Versicherten über die Beitragsbemessungsgrenze macht, ermöglicht Pensionen, die mehr als das Dreifache einer höchst möglichen gesetzlichen Rente ausmacht.

Nun jammern Beamte ja stets, wenn sie solche Argumente hören oder lesen, dass sie zwar keine Beiträge für ihre Pension leisten, diese aber versteuern müssen (was den noch jüngeren Beitragszahlern bald ebenfalls ins Haus steht) und außerdem ihre Einkünfte niedriger als die der Beitragszahler waren. Aber Bruttoeinkommen sind nicht das, was ausgezahlt wird und daher ermitteln wir mal provisorisch, wie das mit den Nettozahlungen ist. Die Fakten, Beamte zahlen keine Arbeitslosenversicherung und keine Rentenversicherung. Bei der Krankenversicherung ist entscheidend, ob sie in die gesetzliche Krankenversicherung einsteigen (dann zahlen sie die gleichen Beiträge wie gesetzlich Versicherte, oder das Beihilfe-Angebot des Staates nutzen, der 70% Beihilfe (der tatsächlichen Aufwendungen) zahlt. Die privaten Versicherungsunternehmen haben daher Sondertarife für Beamte, wenn diese die restlichen 30% plus Zusatzangeboten versichern wollen.

Meine diesbezüglichen Aussagen beziehen sich auf Beamte des Bundes. In Ländern und Gemeinden ist das teilweise anders geregelt,

Gehen wir davon aus, ein gesetzlich Versicherter hat ein Einkommen von 2.000,- Euro brutto. Steuern müssen beide zahlen, die lassen wir also mal außen vor.

Dann sieht das so aus:

Der gesetzlich Versicherte zahlt 9,35% von brutto 2.000 Euro an die Rentenversicherung, der Beamte nichts. Verbleiben dem gesetzlich Versicherten 1.813,- Euro. Er zahlt außerdem 1,5% an die Arbeitslosenversicherung, von den 2.000,- Euro brutto, das macht noch mal 30,- Euro Abzüge, somit verbleiben ihm noch 1.783,- Euro. Die Steuern wurden (bis 2005) aber vom Brutto vor den Sozialabgaben gezahlt.

Also wäre ein Einkommen des Beamten von 1.783,- monatlich weniger als die 2.000,- Euro des gesetzlich Versicherten, im Grundsatz aber gleich, weil die vorgenannten Abzüge den Beamten nicht treffen. Hätte der Beamte ein Einkommen von 1.783,- Euro, stünde er sogar besser als der gesetzlich Versicherte, denn Letzterer müsste die Steuern für 2.000,- Euro brutto zahlen und auch die Beiträge für die Krankenversicherung und Pflegeversicherung gingen von 2.000,- Euro Bruttoeinkommen aus und wären damit höher, als die des armen Vergleichs-Beamten, der „nur“ 1.783,- und damit über 200,- Euro „weniger“ als der gesetzlich Versicherte verdient hat.

Dass Beamte eine Arbeitsplatzgarantie haben, faktisch also unkündbar sind, dass sie Familienzuschläge bekommen und neben dem Kindergeld auch beim Gehalt Kinderzulagen, dass sie alle drei, später alle 2 Jahre automatisch mehr Geld bekommen, ist von Beginn an festgelegt. Dass sie innerhalb ihrer Laufbahngruppe (einfacher, mittlerer, gehobener Dienst) alle paar Jahr Anspruch darauf erheben können, in die nächsthöhere Stufe ihrer Laufbahngruppe zu kommen, wird auch gerne unterschlagen.

All diese Garantien hat der gesetzlich Versicherte nicht. Meist kommen Beamte dann mit dem höhnischen Satz: „Hättest ja auch Beamter werden können!“ Der Spruch ist sowas von dumm. Man stelle sich vor, das ginge wirklich und alle würden Beamte. Wer würde dann dem Staate die Einnahmen verschaffen, aus denen seine Gehälter und Pensionen gezahlt werden?

Machen wir uns nichts vor, es sind mit absoluter Mehrheit die gesetzlich Versicherten, die das System am Laufen halten. Wenn Unternehmer jammern, dass sie die höheren Steuern zahlen, ist zuerst die Frage zu beantworten, wer ihnen denn überhaupt erst die Möglichkeit gibt, so viel einzunehmen, dass sie hohe Steuern zahlen müssen.

Arbeiter und Angestellte halten das System am Laufen. Sie sind es, die Gräben ausheben, die Bagger und Kräne bedienen, die Häuser bauen, die LKWs fahren, an den Kassen der Lebensmittelkonzerne sitzen, dort die Regale einräumen, in den Unternehmen die Produktionen fahren, in der Verpackungsindustrie die Verpackung steuern, in den Konzernen an den Computern sitzen, in den Verwaltungen die unterschiedlichsten Aufgaben wahrnehmen usw. usf.

Würden alle Arbeiter und Angestellten auf einen Schlag ihre Arbeit nicht mehr ausführen, wäre binnen 1 bis 2 Wochen das absolute Chaos ausgebrochen. Die Regale der Supermärkte wären leer, die Fließbänder in den Fabriken stünden still, die Roboter in den verschiedensten Einsätzen wären nutzlos, kein Flugzeug würde mehr starten, kein LKW die Straßen befahren usw. usf. Ich glaube, niemand kann das Chaos berechnen, dass dann ausbrechen würde. Arbeiter und Angestellte sind das Herz eines Staates, nicht die Konzernmanager, nicht die Ökonomen, nicht die Politiker, nicht die Firmeninhaber und alle wissen, wenn das Herz aufhört zu schlagen, stirbt der Körper.

Das ist vielleicht die Lösung. Jeder sollte den Staat als Körper betrachten und in diesem Körper wären viele Ökonomen (nicht alle) ein Tumor, Politiker das Alzheimer-Syndrom, die Steuerhinterzieher die Blutgerinnsel in den Adern, die Konzernmanager die Verstopfung des Darms und den Rest kann sich jeder selbst ausmalen.

Man stelle sich vor, ohne Bauarbeiter würde kein Haus entstehen und nun wollen diese Wahrheitsverdreher diese Bauarbeiter bis 70 schuften lassen? Arbeitsplätze schmelzen durch die Robotisierung wie Butter in der Sonne, aber alle sollen nun noch 5 Jahre länger arbeiten? Für mich gehören diese Leute in eine Heilanstalt, obwohl ich nicht glaube, dass deren Wahnsinn heilbar ist.

Doch all das beruht auf dem Aberglauben, man könne in die Zukunft sehen, indem man heutige Daten nimmt und durch Hochrechnungen ein Abbild der Zukunft erhält. Statistiker haben Rechenmodelle erfunden, mit denen sie die Lebenserwartung vorhersagen. Das ist, als würde jemand einen Kuchen auf Seite stellen und darauf warten, dass er größer wird. Doch der Kuchen verfault nur.

Selbst wenn die Statistiker mit ihren Hochrechnungen Recht behielten, ist es unseriös, diese Angaben auf die Bezieher einer gesetzlichen Rente zu verwenden. Die Rentenbezieher sind ein geschlossener Personenkreis und für den müsste dann eine nur diesen Kreis bestimmende Statistik erstellt werden. In ihren Wirtschaftsstatistiken verwendet das Stat. Bundesamt auch für jeden Wirtschaftskreis eine eigene Statistik.

Dass sie das nicht auch für die Rentner bei der Statistik der Lebenserwartung machen, ist sicher kein Versehen, sondern politisch diktiert, denn die Daten liegen in einer Genauigkeit vor, wie in keinem anderen Zweig, schließlich hat die Rentenversicherungsanstalt Bund alle erforderlichen Daten und erstellt daraus auch regelmäßige Jahresberichte. Und eine Vorauskalkulation der Lebenserwartung wäre anhand der seit 100 Jahren vorliegenden tatsächlichen Sterbefälle auf Basis jeden Berufszweigs erheblich leichter. Wie hieß es früher? „Weil Du arm bist, musst Du früher sterben.“ Das ist immer noch so, ausgenommen in den statistischen Daten, das einzige System in diesem Staat, in dem alle Menschen gleich zu sein scheinen.

Fußnoten

(1) Ökonomen kritisieren Merkels Nein zur Rente mit 70 NEIN zur Rente mit 70?
(2) Super-Firmen greifen an Die Macht der Konzerne
(3) Oxfamstudie Megakonzerne
(4) Lebenserwartung für Jungen 78 Jahre, für Mädchen 83 Jahre Stat. Bundesamt

Merkels NEIN zur Rente mit 70 oder nur eine Wahlkampfaussage?
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52 Kommentare

  1. @ Angsthase,

    "Ist das jetzt Satire?"

    Klar doch, das war jetzt Jürgen3 ! cheeky

    Nee, ist mein völliger Ernst! Französische Forscher haben das nachgewiesen, mit dem Betonieren. Es ist auch richtig, daß alle Pyramiden, ob in Afrika, Südamerika oder in Bosnien (gell, da glotscht?), Bezugspunkte zueinander haben.  Stellt sich nur die Frage, da ja, angeblich, keiner der Erbauer von dem anderen wußte, welches Kulturvolk könnte das, damals schon, bewerkstelligt haben? Zweierlei steht auf jeden Fall fest. Es waren keine Außerirdischen, und, es muß wohl zur See fahrend gewesen sein!

  2. Das ist ja lustig?

    Jetzt hat Frau Merkel doch auch eine "Obergrenze"?

    Naja, als Nichtwähler, brauche ich mit diesen Äußerungen, nicht weiter zu befassen!

  3. Nein zur Rente mit 70, richtig so, wie soll Goldmann/ Sachs zu unseren Beiträgen kommen. Also hat Sie Rente mit 85 schon beschlossen. Man könnte sich ja die Beiträge auch auszahlen lassen.

    • Da geht es doch nur noch darum, möglichst viele Rentenanwärter vor Eintritt der Rente wegsterben zu lassen.

      Kaum ein Arbeitnehmer, insbesondere in der heutigen Zeit, wird bis 7o arbeiten können. Die Leute sind doch mit 40 schon ausgemerkelt. Wenn diese in die Erwerbsunfähigkeitsrente gelangen, dann bekommen die doch nur noch ein Zuckerli. Jedenfalls kein Geld, von dem man leben kann. Und, wer wird denn einen Job bis 70 ausüben können, selbst, wenn er "top fit" wäre? In den heutigen Unternehmen, gilt man schon als alt, wenn man um die 40 Jahre alt ist.

      Und dann frage man, warum diese sogenannten Regierungen jeden Dreck aus Brüssel umsetzen. Hier wird ein Bus- oder LKW- Fahrer zur beschränkten / befristeten Fahrerlaubnis gezwungen. Alle 5 Jahre müssen teure Untersuchungen durchgeführt werden, die meisten Fahrer müssen diese selbst zahlen. Bis zum 50. Lebensjahr kann er fahren, aber alle 5 Jahre zur Untersuchung gehen und sich alle 5 Jahre einen neuen Führerschein ausstellen lassen, der das vermerkt und bestätigt.

      Danach gibt es eine teure Sonder- oder Altersuntersuchung. Da darf man insgesamt, mit den neuen Papieren, mit 500 Euro rechnen. Nur, wer kann das alle 5 Jahre bezahlen? Das hat es doch in den 1980ern gar nicht gegeben, da machte man seinen Lappen beim Bund oder in der Lehrwerkstatt und fuhr bis ins hohe Alter. Die heutigen LKW- Fahrer sitzen ab 60 beim Job-Center und vielleicht bezahlt das noch einmal den Schein für 5 Jahre.

      Ein Wahnsinn, der in anderen EU- Ländern, außer den Benelux Staaten, Spanien, Frankreich und Italien, einfach untergeht.

  4. Über Pensionen vor einer Wahl zu diskutieren, bringt nichts. Die Pensionen sind überhaupt ein Thema, über die man bei dem Wanderereinfall in Germany überhaupt keine Vorhersagen machen kann, außer man ist ein besonders guter Hellseher,und es kommt kein Nachzug und die Wanderer bleiben lieber zu Hause. .. Was aus den Pensionen wird, werden alle bald erfahren. Höher werden sie sicher nicht werden und das Antrittsalter wird sicher nicht gesenkt. Das weiß jeder, der nachdenkt.Alle Reden darüber sind wie Sirenenklänge. Lockend.

    • Sehr richtig @Olga

      Werde bestimmt nicht bis 70 arbeiten, wenn neben mir Kollegen schon mit 28 oder 49 ins Gras beißen. Ausgesaugt und ausgelaugt. Verbrauchte Sklavenware. Und die anderen, die es tatsächlich bis zur Rente schaffen wühlen anschließend vor meinem Fenster nachts im Müll, um evtl. noch 3-5 Jahre Abklingzeit zu feiern, denn Arbeit macht ja bekanntlich frei. Da wollen wir unbedingt hin, zu diesen gemütlichen/stressfreien paar Stündlein?

      Was für´n Puff! Vorher nachdenken, jupp.

      Aber: Es geht nicht nur uns so.
      Hab mal einen Amerikaner getroffen.
      Der war 77 und noch voll im Dienst, nur nicht mehr so voll im Saft.
      Konnte kaum noch laufen.
      Aber er habe keine andere Wahl, sagte er.
      Sonst würde er verhungern in seinem Land. Tsss…

      Arbeit macht also doch nicht frei?
      Was denn nun??

      "Beruf kommt von Berufung und Arbeit ist das Salz des Lebens!" hat mein Berufsschullehrer mal gereihert.
      Ach ja? Bin denn mal draußen, eine schmöken…"Haben Sie etwa ein Problem mit Autorität?" Ja, wenn nichts dahintersteckt? "Das ist aber direkt…"

      War ein nettes Gespräch und bekam anschließend sogar schon wieder schulfrei, lol!
      Perfekt.
      [Er hatte im Grunde natürlich recht: Hab WIRKLICH ein Problem mit Autorität!]

      Ein Musiklehrer sagte mir mal (war nur da wegen den Mädels, hehe): "Mit einer 7 in Musik bekommen Sie niemals einen Job! (…bedeutet wohl soviel wie: Höre mir zu oder verrecke?). Die Bosse kucken stehts auf die C-Fächer."

      Häääh? Bin ich auch aufgestanden und gegangen.
      Ist mir zu doof so´n Quatsch.

      Hab die Lehre anschließend übrigens als Zweitbester (nem Kumpel parallel noch mitgeholfen…) der Stadt abgeschlossen und wurde dafür feierlich geehrt.
      Was für´n Widerspruch.

      "Fachidiot" ist wohl als eigene Gattung-Mensch in den Geschichtsbüchern zu verzeichnen.

      Nur soviel zur Rente.
      Oh man, bin wohl schon wieder etwas abgeschweift.
      Aber macht ja nix:)

      LG Zulu

        • Nun ja, hab schonmal erwähnt, daß es für mich nicht sonderlich gesund sein könnte hier öffentlich-ausführlich darüber zu schreiben. Hab mir halt privatvorsorglich schon recht frühzeitig Gedanken gemacht. Seit 9/11? Oder gar schon davor?

          Achtsamkeit ist das Zauberwort. Und eine ausgefeilte Taktik:)

      • Arbeit macht bei den wenigsten Menschen frei. Geht nur, wenn man eine Arbeit hat, die man ziemlich selbständig verrichten kann. Ansonsten ist man nur frei an freien Tagen, im Urlaub und in der Nacht. Am freiesten ist man dann, wenn man die Pension gesund und noch unternehmungslustig erreicht. Das will man aber sicher nicht. Kostet das Geld und das ist für die Wanderlinge gedacht.Am besten viel Arbeit , wenig Lohn und nicht krank werden und bis zum Umfallen für die Süßlinge arbeiten.

        • Nun, über "Arbeit" wurden schon in der Bibel Aussagen getroffen …

          Im Sozialismus, gleich welcher coleur, nahm sie auch einen enorm wichtigen Rang ein.

          Anscheinend wurde sie schon immer, über das produktive Tätigsein, hinaus, benutzt?

          Da ich weder Gelehrter noch Philosoph bin, muß ich jetzt einfach mal einen, aktuellen, Aspekt der (sinnvollen) Arbeit herausgreifen.

          Leute, die beschäftigt oder produktiv tätig sind, haben keine Zeit, über andere herzufallen, egal, in welcher Form!

           

           

          • Hmm. Ja, das stimmt, Du trotzdem Hobby-Philosoph Jürgen:)

            Da sind wir eigentlich wieder bei dem anderen Artikel:
            Wie fülle ich effektiv den Verstand, damit er nicht mehr denken kann?
            Also…

            Irgendwo schließt doch immer dieser Kreis–>ARBEIT.
            Beschult, zugemüllt, bombardiert, getrimmt und ausgemerkelt.
            Du hast gefälligst zu arbeiten oder zu rechtzeitig krepieren.

            So einfach ist das?
            Tut mir leid, so sehe ich das momentan. Ist das verkehrt?
            Das muß doch jemand wollen?
            Da steckt doch ein System dahinter!

            1% Psychopathen?

            Also entweder ist das (weltweit wohlgemerkt) ein Selbstläufer geworden & wir alle Erdenbürger haben den Verstand verloren…
            Oder, da steckt eine….naja, hab ich ja neulich schon geschrieben….also mehr übergeordnete "Sache" dahinter.

            Hmm. Die Frage des Lebens:)

            • Es ist schon so, daß Arbeit, über die Jahrhunderte entwertet und aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Wer, stellt schon noch was her, von Anfang bis Ende? Allenfalls das Handwerk, das dann keiner mehr bezahlen kann.

              Das unser Denken, natürlich systematisch, dahingehend geschult wird, um diese Form der Arbeit überhaupt bewerkstelligen bzw. ertragen zu können dürfte klar sein. Das siehst Du völlig richtig!

              Wo kämen wir hin, jeder würde nur noch soviel arbeiten, daß es für die persönlichen Bedürfnisse reicht; oder gar, nach Lust und Laune?

              Dennoch bin ich der Auffassung, daß der Mensch, auch ohne Notwendigkeit, gerne produktiv ist; gerne etwas "schafft". Sei es einen Stuhl oder auch ein Kunstwerk!  Der nordeuropäische Mensch, hat es nicht anders gelernt. Schon aufgrund der Lebensgrundlagen in wechselnden Jahreszeiten war er darauf angwiesen, daß im Winter die Bude warm ist und die Speis´kammer gefüllt.

              Wie gesagt, Arbeit wurde entwertet und zum Symbol des Seins heraufstilisiert. Und alles nur, um die Menschheit noch besser ausbeuten zu können!

              • "Es ist schon so, daß Arbeit, über die Jahrhunderte entwertet und aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Wer, stellt schon noch was her, von Anfang bis Ende? Allenfalls das Handwerk, das dann keiner mehr bezahlen kann".

                Ich denke ein Bauer könnte das. Sein eigenes Saatgut zurück behalten trocknen und bis zur nächsten Saison aufbewahren. Die Vorteile, alte Sorten mit uralten Merkmalen, eigenem Geschmack.

                Aber das Saatgut wird heute angeliefert, ist von der Züchtung her auf schnellen Wuchs und Ertrag ausgerichtet. Schmeckt dafür in Nordfriesland so wie in Bayern.

                Zu allem Überfluss wird Monsanto gespritzt, um das Unkraut zu vernichten und den Maiswuchs zu stoppen. Nicht nur, das diese Mittel als krebserregend gelten, sie wandern auch ins Grundwasser ab. Nach spätestens 10 Jahren, sind sie im Grund- somit im Trinkwasser.

                Dann können die privatisierten Wasserwerke über Aktivkohle filtern, noch und nöcher, obs was bringt, ist die andere Frage. Bei uns hat man schon so viel Wasserentnahmestellen still gelegt. Da kommt nur noch unberechenbare Brühe heraus. Endlich können die „Neubesitzer“ der Wasserwerke, die Preise erhöhen.

                • Ja…….Außerdem soll  Monsanto Getreide gezüchtet haben, wo man die Körner nur einmal in den Boden geben kann und die dann nur einmal  keimen können, aber  man kann die Körner dann nur essen, weil keimfähig sind die nicht mehr.  Im nächsten Jahr ist  neues Saatgut zu kaufen und so geht das weiter. Großer Profit für diese Zuchtfirmen. Wäre das ein großes Unglück, wenn sich das durchsetzt.

            • Kleine Geschichte: ….Geht das mit der Arbeit sicher schon seit .ca. 2-3000 Jahre. Gab es da angeblich Ureinwohner und humanoide Lebewesen. Dann kamen Fremde, die beschlossen die Humanoiden intelligenter zu machen, damit diese  für sie arbeiten konnten. Die Ureinwohner waren damit einverstanden und wurden dafür in die Technik und in die Wissenschaften eingeweiht. Beide begannen die durch Genmanipulation intelligenteren Humanoiden auszubeuten. Frage mich, wie das heute ist. Sind wahrscheinlich die Fremden mit den damaligen Ureinwohnern längst gemischt. Das Ausbeuten haben sie noch nicht verlernt. Die ehemaligen Dummies sind jetzt zwar nicht mehr dumm, aber noch immer nicht clever genug, etwas gegen die Ausbeuterei zu unternehmen. Beuten ihrerseits die Tiere aus.

                  • Nicht nur da!  🙂

                    Die einen schreiben von gefallenen Engeln, andere von Riesenmenschen, die die Pyramiden gebaut haben sollen …

                    Selbst in Asterix und Obelix wird mit den Riesenquadern nur so um sich geworfen. Wer die behauen haben soll, darüber schweigt man sich natürlich aus! Na ja, Walt Disney hat, nicht nur damit, seinen Auftrag mehr als erfüllt!

                    Dabei ist es mehr als simpel. Die Pyramiden wurden, schlichtweg, betoniert!

                     

                    • Ist das jetzt Satire? Ich meinte das druchaus ernst mit den Pyramiden, welche ja nachweislich, zusammen mit anderen Bauwerken rund um den Globus, wie auf einer Perlenkette aufgereiht sind, ohne, dass die Ägypter und andere Zivilisationen voneinander wissen konnten. Das nur als Beispiel. Und die Sphinx schaut genau auf einen Punkt, an dem sich alle 26.000 Jahre eine bestimmte Sternenkonstellation wiederholt. Das ist kein Science fiktion.

                    • Die in Ägypten? Ja, die wurden betoniert. Menschengemacht. Denke, da war die alte Welt schon ausgestorben. Oder verlassen.

                      Jedoch noch konstruiert nach überlieferten Gesetzen von Goldener Schnitt und Himmelskonstanten. Man sieht das immer gut an der Struktur der Bauwerke. Der Pharaonenkult herrscht bis heute. An vielen Häuser-Fronten sieht man wiegesagt die Dreiecke und das Auge des Ra darüber (so ´ne kleine runde Dachluke z.B.).

                      DAS, was Miss Kasner ständig mit ihrer Raute symbolisiert: Sie formt eine Pyramide, die auf ihren Hosenanzug-Knopf zeigt symbolisiert ein Erkennungszeichen.

                      "Ich gehöre treu dazu." Zu Okultimsmus und Menschenkontrolle.

                      Es gibt weit aus mehr Bauwerke auf der Erde, die tausend mal älter sind. Noch. In Syrien und Irak werden die letzten Reste grad erfolgreich zerbombt. Und wie bitte hat man diese riesen Steine (Balbek (was Götterdorf bedeutet), Jerusalem, Osterinseln usw.) da hin bekommen??

                      Wiegesagt: Habe ein paar der riesen Klamotten gesehen, das reicht mir.

                      Das geht gar nicht! Nichtmal heute.
                      Unser riesiger Stadtkran hebt 900 T. Steht zwar drauf, ist aber bei der Hälfte schon mal auseinandergeflogen. Die Zahnräder rieselten gar in die umliegengen Wohngebiete. Und schon gar nicht transportiert er solche Teile 80km weit auf Berg-Gipfel oder in Wüsten usw.

                      Wenn die alten Sumerer schon selbst den winzingen Pluto in Stein gemeißelt hatten, obwohl er erst 1930 offiziell entdeckt worden sein soll, lol, dann frage ich mich, wie dumm WIR bereits sind? Und natürlich zu welchem Zweck. Wer baute solche riesen-Stelen in die Wüste? Warum baut man Abbildungen von RIESEN?

                      Götterkult: Warum sind die Geschichten über Götter in allen Kulturen stets die absolut gleichen? Natürlich verschiedene Namen, wegen der Sprache und der Verfälschungen…Selbst in der Bibel sind ja noch Reste vorhanden.

                      Nur: Wer richtet seit jahrtausenden Konstruktionen weltweit nach den Sternen aus? Weltweit ein Gürtel von Bauwerken mit nur 10km Breite? Das ist doch kein Zufall!

                      Also: Entweder war mal jemand hier.
                      Oder: Wir gehen grad an unserem eigenen Verstand zu Grunde?

                      Na.Is ja auch egal. Prost!no

      • Arbeit ist der Wermuthtee für das Leben. Gäbe es das Geld nicht, müßte man nichts bezahlen, bräuchte man keine Arbeit. Außer man ist ein Arbeitomane. Kann man ohne nicht leben.   

        • Deine Schlußfolgerung, "gäbe es das Geld nicht", bringt das Problem auf den Punkt!

          Es hat aber auch niemand behauptet, daß, Arbeiten um Leben zu können, richtig sei!  🙂

        • Mir hat mal eine Psychologin gesagt, das die Arbeit doch den Mensch erst ausmache. Ich war platt. Das mag für die Geld machenden Akademiker gelten, aber nicht für Menschen, die täglich mit dem real existierenden Sadismus konfrontiert werden.

        • Wie sollten Gewürze, Salz, ersetzen können?

          Salz, Natriumchlorid, ist essentiell für den Menschen! Zur Speicherung von Wasser im Körper, für den Blutdruck und, last but not least, als der Gegenspieler von Kalium.

          Man sollte vorsichtig sein, auch im Umgang, mit Nichtwissen!

          Arbeit ist auch kein "unfreiwilliger" Zwang!

          Stell Dir vor, egal wie Arbeit heute auch aussehen mag, keiner würde sie mehr aufnehmen? Da würde, nicht nur die Olga, ganz blöd aus der Wäsche gucken!

          Es ist mittlerweile so, daß die Reichen von den Fleißigen leben. Ich kann aber, desto trotz, jedem nur raten, seinen „Begriff von Arbeit“ einfach mal zu überdenken! 🙂

           

          • Wenn heute keiner mehr arbeiten gehen würde, müßten alle autark leben und ins Tauschgeschäft einsteigen. Abgesehen davon, dass die ganze Infrastruktur zusammenbrechen würde, wäre es gar nicht mehr möglich, dass jeder einen eigenen kleinen Bauernhof besitzen würde. Das sind Träumereien Einzelner oder kleinen Gruppen, aber sicher nicht geeignet für die ganze Menschheit.

             

            • Wohl wahr, aber darum ging es nicht!

              Unsere Beamten, Börsianer, SozPäds und sonstiges unnötiges …, was in den letzten Jahrzehnten herangezogen wurde, aufgrund der vorherrschenden Gesinnung, sie alle, und zwar ausnahmslos alle, leben von den Händen derer, die arbeiten! Etwas produzieren, sei es Nahrung, Maschinen oder Gebrauchsgegenstände!

              Und, nicht nur die, schauen auf jene herab, von ihrer Rolf Benz Couchgarnitur, als wären es Aussätzige!

              • Ich denke, wer ein reiner Sesselpupser ist und keine handwerlichen Fähigkeiten besitzt, geht in der kommenden Zeit sowie erstmal unter. Vielleicht erledigt sich dann so manches von allein. Wäre wünschenswert.

      • Es wird wahrscheinlich so bleiben: Die Generation so um 1920 geboren und die nachfolgende Generation  so um 1950 geboren, werden eine normale Pensionszeit mit einer Pension, mit der sie leben können, haben können. Bei den nachfolgenden Generationen ab der Generation 1985 geboren, wird das schwer noch funktionieren. Wo soll bei den sicher in Zukunft noch mehr Arbeitslosen, die ja selbst erhalten werden wollen, von der älteren Generation, das funktionieren. Doch die, die heute neu im Land sind, werden kaum arbeiten und Eltern, die etwas für sie zahlen können, gibt es sicher spärlich und die jetzt ganz Jungen werden auch schwer eine Arbeit finden. Wahrscheinlich kaum eine Arbeitsstelle. Das Ganze wird sich vielleicht erst wieder  2100, mit Glück, normalisieren. Wird jeder selbst für eine Privatversicherung sorgen müssen. Wie weit das dann funktionieren wird, muß man einen Hellseher fragen. Vielleicht kommt ein Geldregen von irgendwo her und diese Probleme sind dann weg….Probleme bei zuviel Menschen schlagen sich auch im Pensionssystem nieder. ..Können Ältere nicht bis 100 Jahre arbeiten, weil es keine Jobs gibt und die dann den Jungen die Arbeit wegnehmen würden. Außerdem gibt es nicht viel nicht körperlich belastende und ziemlich streßfreie Arbeiten für Grannies……Lösung wissen die so cleveren Politiker sicher. Wie immer…..

        • Dazu braucht es keine Hellseher, SECURENTA war glaub ich 2006. Der Rentenversicher hat die Gelder von etwa 60000 Kunden wissentlich in eine Insolvente Firma Investiert, über 2 Millarden einfach so weg.

          Lief auch damals auf Frontal 21.

  5. 09.09.2017

    Ihre Aufzählung der Vorteile der Beamtengehälter ist nicht ganz vollständig. 

    Reiche Beamte müssen die 30 % Selbstbehalt der Beihilfe nicht versichern, weil sie dies aus ihrem Vermögen bezahlen können. 

    Im Todesfall wurde für meinen Vater drei Monatsmieten Beamtenpension gezahlt, zusätzlich das Sterbegeld der DAK, letzteres wurde nach seinem Tod halbiert und dann ganz abgeschafft. 

    Es gab jahrzehntelang die beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben der Sozialausgaben, die bei den abhängig Beschäftigten jedoch regelmäßig nur zu Bruchteilen der gesamten Sozialausgaben ausreichten, so daß die Rentenbeiträge überwiegend aus versteuertem Einkommen zwangsweise bezahlt werden mußten.  Und jetzt müssen die Renten trotzdem voll versteuert werden!

    Die Beamten konnten von der Pauschale der beschränkt abzugsfähigen Sonderausgaben steuerfrei Lebensversicherungen ansparen oder Bausparverträge anlegen. 

    Die deutsche Rentenkasse dient auch nach wie vor der Alimentierung jüdischen Renten in Israel, deren Erstattung  vom Schäuble weitgehend unterschlagen werden dürfte. 

    Last not least mußten aus den Sozialkassen der hiesigen abhängig Beschäftigten die Sozialleistungen unserer Neubürger wie Frau Merkel und Herrn Gauck ab 1990 subventioniert werden, was eine gesamtstaatliche Aufgabe, insbesondere der Beamten, gewesen wäre.

    Die Privilegierung der Beamten ist geradezu unerhört, und die Wasserträger so eingeschüchtert, daß eine Verbesserung des Systems durch eine Wahlbeteiligung nicht zu erwarten ist.  Man sollte das System seine abschüssigen Weg alleine weitergehen lassen.

    http://krisenfrei.de/warum-es-sich-nicht-lohnt-an-der-bundestagswahl-zu-beteiligen/

    • Natürlich wäre bei dieser verkommenen Politik im Selbstbedienungsladen Bundestag die Wahlenthaltung das Beste. Nur solange die Wahlenthaltung um die 30 Prozent liegt, ändert Wahlenthaltung gar nichts. Allerdings bei 80 oder gar 90 Prozent sehr viel. Dann würde fast ein ganzes Volk die Politik ablehnen und die Gewalten im Staat erheblich verschieben. Bedeutet Judikative und Exekutive spalten sich von der Legislative ab und die Politik verliert ihre Macht. Es gäbe Volksaufstände und die Veränderungen kommen von innen, denn nur wer Polizei und Militär hinter sich weiß kann überhaupt noch einen Staat führen. Doch ob die daraus resultierenden bürgerkriegsähnlichen Verhältnisse zielführend sind, ist mehr als nur fraglich und kann nicht im Interesse eines Volkes liegen. Leider ist das System so aufgebaut, dass nur über eine Wahl Veränderungen eintreten können. Für Veränderungen stehen jedoch derzeit nur AfD und die LINKE zur Verfügung, wobei die LINKE allerdings keinen Plan hat wie sie ihre Wohltaten finanzieren kann, weil sie gleichzeitig Deutschland mit Migranten fluten will. Somit verbleibt im derzeitig vorherrschenden Migrationswahnsinn die AfD als einzige Alternative übrig. Doch Vertrauen in die Politik kann auch keine AfD erzeugen, denn letztendlich will auch diese Partei nur das Volk ausbeuten.

      • 09.09.2017

        "Doch Vertrauen in die Politik kann auch keine AfD erzeugen, denn letztendlich will auch diese Partei nur das Volk ausbeuten."

        Gert Flegelskamp:  "Hier möchte ich ein kleines Wahlstatement einfügen. Liebe Wähler, die ihr die AfD wählen wollt, bedenkt, dass die Gründer dieser Partei genau aus dieser Ecke kommen und sehr enge Kontakte zu einigen sehr mächtigen Wirtschaftskreisen unterhalten." 

        D. h. Hans-Olaf Henkel und Konsorten, Lucke und Meuthen sind  beamtete Professoren!  Konrad Adam war von 1979 bis 2000 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und dann bis 2007 Chefkorrespondent und Kolumnist der Tageszeitung Die Welt in Berlin.  Frau Petrys Ex ist beamteter Pfarrer und Gauland eine dubiose Figur, die schon unter den unterschiedlichsten Winden gesegelt ist und diverse Artikel über Disraeli usw. veröffentlicht hat.  Wo soll da die Änderung herkommen???

  6. Ca. 3.000 EURO Steuergeld kostet jeder eingereiste Migrant monatlich und erhält dafür das komplette „Rundumsorglospaket“. Anschließend kommt die nach deutschem Recht geltende Familienzusammenführung zum Tragen, also je nach Familienstärke nochmal 5 bis 10 Personen. So können locker arabische- und afrikanische Großfamilien 30.000 EURO an Steuergelder monatlich vom Staat kassieren und wenn es sein muss ein Leben lang. So kosten 1 Million Migranten monatlich dem Staat 3 Milliarden EURO, was aus Steuermitteln zu finanzieren ist. Doch eine Rente von z. B. 1.000 EURO an einem deutschen Bürger aus Steuermitteln zu zahlen, ist der Staat nicht fähig. Es ist ein verlogenes politisches Schauspiel, welches kaum noch steigerungsfähig ist. Die Politik aller etablierten Parteien hat den Sozialstaat abgeschafft, doch als Ausgleich dafür den „Wohlfahrtsstaat für die ganze Welt“ erschaffen.

    Die Rentenpolitik ist seit Kanzler Schröder ruiniert. Das Auslagern von Teilen der staatlichen Rentenkassen zu der privaten Versicherungswirtschaft nutzte alleinig den Lobbyisten und somit im Sinn der Eliten. Das einzig Vernünftige wäre die Rücknahme dieser lobbyistenfreundlichen Politik. Doch die Eliten hacken sich untereinander keine Augen aus, deshalb wird lobbyistenfreundliches Stückwerk produziert. Wohlwissend das eine Absenkung des Rentenniveaus auf 46 Prozent nicht ausreichend ist, wird dieses noch als politischer Erfolg dargestellt. Hier verweigern die ach so EU treuen Politiker die Vorgaben der EU, die eine Absenkung unter 60 Prozent als Grenze zur Alterarmut definiert. Selbst die heutigen 48 Prozent liegen unterhalb der EU Vorgaben. Erstaunlich für diese Politdarsteller ist, dass die Bundesregierung mit ihrer angeblichen Finanzstärke die ganze Welt retten kann, aber bei ihren Rentnern noch nicht einmal das von der EU als Mindestmaß definierte Rentenniveau zur Verhinderung der Altersarmut einhalten kann. Noch nicht einmal sind diese Politschauspieler dazu bereit die Besteuerung der Renten zurückzunehmen, Rentenniveauabsenkung und noch kassieren um ihre ausufernde bürgerfeindliche Politik auf biegen und brechen durchzuziehen. Wer sich brüstet eine schwarze Null einhalten zu können, die lediglich auf der EU Minuszinspolitik zurückzuführen ist, muss in der Lage sein die Renten aus Steuermitteln zu stützen und nicht zusätzlich noch bei den „Minirenten“ abkassieren. Wer 45 Jahre in die Rentenkassen einzahlte steht eine auskömmliche Rente zu, ohne politische Almosen. Wer aus nachvollziehbaren Gründen, die häufig in politischen Fehlern begründet sind, keine 45 Jahre erreicht, muss selbstverständlich eine aus Steuermitten aufgestockte Rente erhalten. Dafür sind sämtliche versicherungsfremde Leistungen, von Bundeswehr bis zur Mütterrente, voll aus dem Steuertopf zu finanzieren. Höchste Zeit wird es ebenfalls das endlich Politiker, Beamte, Freiberufler und andere „Rentenschmarotzer“ endlich ihren Beitrag zu der gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Es muss damit aufhören das bestimmte Leute alles rausziehen, aber nie einen Beitrag dazu leisten. So funktioniert kein sich „nennender Sozialstaat“, der schon längst zu einem Wohlfahrtsstaat für die falschen Personen ausgeufert ist.

    • 3000 € als Geschenk an Wanderer, die nichts geleistet haben, als sich die Schuhsohlen, wenn überhaupt, durchgegangen haben. ….Für 3000 € Ntto.- Gehalt, muß man schon eine gute Ausbildung haben und eine echte Leistung erbringen. …Gibt Menschen, die nur zum Verwöhnenlassen  leben. Hat jemand einmal gesagt: nicht neidig sein, froh sein, daß man selbst arbeiten darf… Ja, große Ehre. Und wie wäre das umgekehrt?? Würden die  Wanderer  auch für andere sorgen und darüber froh sein.?  Ob das irgendwie die Stimmung heben  kann und das Verständnis dafür zum Blühen bringen kann?   Leben wir ja jetzt in einer Zeit, wo es genug gibt, das einen zum Frohsein bringen soll.   Gibt es da aber manchmal eine Frohsein-Hemmung. Braucht man in der Zukunft wahrscheinlich für Vieles eine besondere Gabe zum Frohsein.

  7. Wenn Merkel die Rente mit 70 ablehnt können wir davon ausgehen, dass das Renteneintrittsalter noch weiter angehoben wird. Dies wird alternativlos sein. Und trotzdem werden über 80 % derjenigen, welche zur Wahl gehen, wieder diejenigen wählen, die gegen ihre eigenen Interessen arbeiten.

    Und was die Beamten anbetrifft. Ich arbeite als Beschäftigter im Öffentlichen-Dienst. Wenn ich den Beamtenkollegen tagtäglich so zuhöre, könnte ich zur Erkenntnis kommen, dass dies die ärmste Berufsgruppe überhaupt ist. Deswegen werden sie auch ständig "krank" und müssen sich über Wochen und Monate zu Hause bleiben. Mein Trost ist, dass es denen genauso ergehen wird wie den griechischen, spanischen und italienischen Beamten und Pensionisten. Kürzung auf niedrigstes Niveau.

    Außer bei Polizei und Armee. Diese könnten ansonsten auf die Idee kommen die Parlamente zu "besuchen".

    • für mich ist es klar, dass Merkel die rente mit 70 ablehnen wird. aber es wird auch nirgendwo geschrieben das die rente auf ca. 40% vom netto abgsenkt wird.

      auch wird den menschen nicht klar und deutlich erklärt, dass sie auf die rente steuern, krankenkassenbeiträge und Pflegeversicherung leisten müssen. ganz zu schweigen von zuzahlungen bei Erkrankungen, zahnersatz, sowie rezeptgebühren.

      all dieses mußte früher auch nicht bezahlt werden und das geld reichte trotzdem.

      heute geht alles geld für die nutzlosen zugezogenen drauf!

  8. Um diesen bankrotten Staat zu retten:

    Rente ab 85, wer vorher stirbt belastet seine Nachkommen mit

    Strafabgaben von 25% des Fehlbetrags.

    Es lebe die Sklaverei!  

  9. Die Rente ist am Ende… Wenn man die Leute bis 70 oder 80 arbeiten läßt, dann heisst das ja nichts anderes als das das System einer Rente, die über den Generationenvertrag finanziert wird, nicht mehr haltbar ist.

    Denn faktisch sind die meisten Menschen Anfang/Mitte 60 ohnehin nicht mehr in der Lage, mit der heutigen Arbeitswelt schritt zu halten. Die heutige Arbeitswelt in der durch die ganzen Produktivätsfortschritte und Rationalisierungsprozesse, die Arbeitslast für den Einzelnen extrem verdichtet wurde.

    Rente mit 70 bedeutet eben faktisch Rentenkürzung für alle, die nicht mehr können.

    Damit bringt man immer mehr Menschen Richtung Sozialhilfe und kann irgendwann einen Systemwechsel vollziehen, da das System ohnehin auf eine Mindestversorgung auf Sozialhilfeniveau hinausläuft.

    Das ist eben das Ergebnis und Wesen der repäsentativen Demokratie, bei der fast immer gegen die Interessen von 99% der Wähler entschienden wird. Würde man aber mal umdrehen und Entscheidungen fällen die für 99% der Wähler gut wären, dann wäre auch genug Geld für eine angemessene Altersversorgung aller Menschen in der BRD da.

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