Nachlese zum Wissensforum 2011

Wer war da und kann hier kurz berichten?

Das Wissensforum 2011 vermittelte eine historische Dimension. Pia Kästner sagt: „Stehende Ovationen ließen die Halle beben. Alle Erwartungen wurden weit übertroffen.“

Die Messlatte lag hoch. Die Ankündigung des Wissensforums der Wissensmanufaktur, die mit international bekannten Topreferenten des geradlinigen Denkens aufwartete, führte binnen vier Wochen zu einem ausverkauften Haus. „Wir wiesen auf diese Veranstaltung eigentlich nur über unsere Homepage und unseren Newsletter hin“, erklärte das überwältigte Team des Instituts für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik. Über 800 hochmotivierte Besucher waren anwesend. „Wir hätten eher Platz für mehr als 2.500 Personen gebraucht, wenn wir die vielen Interessierten hinzurechnen, denen wir leider absagen mussten.“ Die herbstlich dekorierte Halle vermittelte eine wohlige Atmosphäre, wie man sie nicht selbstverständlich vorfindet, wenn man solche Veranstaltungen besucht.

Der bekannte Historiker, Kommunikationswissenschaftler und Filmemacher Michael Vogt startete mit sehr klaren Aussagen zu unserer gar nicht so freien Medienwelt. Die Quintessenz lässt sich mit dem Begriff Propaganda zusammenfassen. Umso wichtiger sind gerade die alternativen Medien in der Internetszene, die  auch eine Gefahr für die Machtsysteme bedeuten, welche logischerweise informierte Bürger fürchten. Vogt sprach deutlich ungeklärte Fragen an, wie 9/11 oder andere wichtige Themen, wie den propagierten Selbstmord von Uwe Barschel, den Impf-Wahn, die verschwiegenen Gefahren der Gentechnik, das CO2-Märchen oder die AIDS-Propaganda. Teilweise erschüttert, zumindest aber beeindruckt gingen die Besucher in die erste Pause.

Bernd Senf erläuterte in seiner bekannten, typischen Art die Ursachen unserer heutigen Symptome, die verzinste Geldschöpfung aus dem Nichts. Er startete mit einem Lied „Wo sind die Milliarden hin?“ mit welchem er ein überraschendes, musikalisches Talent auf die Bühne zauberte. Senf beeindruckte seine gebannten Zuhörer mit seinen leicht verständlichen Erklärungen der Zusammenhänge. Die Art und Weise, wie Geld durch bestimmte Herren geschöpft und in Umlauf gebracht wird,  ist die wesentliche Ursache aller dramatischen Entwicklungen des Geldsystems, das wurde mehr als klar.

Tief berührt waren die Besucher von Wolfgang Berger, der in höchst gekonnter Präzision bei gleichzeitig emotionaler Rhetorik die Verwerfungen dieses Systems deutlich machte und auch einen entscheidenden Ausweg argumentierte: „Das fließende Geld“. Er beschrieb die eingeknickte Schröder-Regierung, die sich von der Deutschen Bank erpressen ließ, als sie mit der Abwanderung nach London drohte, falls man die Bankregularien nicht deutlich lockere. „Dann sollen sie doch gehen“ sagte Berger unzweideutig,  „wir sind doch wohl in der Lage ein paar neue Banken zu gründen, die dann sogar die Interessen der Bevölkerung berücksichtigen.“ Tosender Beifall war die Antwort der Zuhörer.

Karl Albrecht Schachtschneider brannte ein regelrechtes Feuerwerk fast schon als Nachruf auf unseren ehemaligen Rechtsstaat ab. In sehr deutlicher Sprache nannte er die Rechtsbeugungen des Euro-Wahns beim Namen und scheute sich auch nicht, den Begriff zu nennen, den er als letzten Ausweg des Volkes gegen diesen Wahnsinn erkennt: „Revolution!“ Diese Rede wurde mit langanhaltenden, stehenden Ovationen belohnt. Man spürte die unglaubliche Energie, die sich immer stärker entwickelte.
Wissensforum - standing ovations

Mit Spannung wurde der abschließende Vortrag „Plan B“ von Andreas Popp und Rico Albrecht erwartet, die angekündigt hatten, den Weg zu einer tatsächlichen Neuordnung zu formulieren. Nach einer Einleitung von Popp übernahm Albrecht das Wort und stellte die lang erwartete Alternative zu „alternativlos“ vor, eine neue, nachhaltige Gesamtordnung und vor allem auch der konkrete Weg dorthin. Die wesentlichen Bestandteile des „Plan B“ sind fließendes Geld, soziales Bodenrecht, bedingungsloses Grundeinkommen und Pressefreiheit. Auf dem Weg dorthin ist die Konvertierung von bestehenden, festverzinslichen Wertpapieren des Staates in Zahlungsmittel vorgesehen. Mit dieser revolutionären Maßnahme könnte man einen sauber kontrollierten Staatsbankrott durchführen, der die Menschen entschuldet, aber nicht enteignet. Er gab bekannt, dass sich die Wissensmanufaktur bereits mit der Formulierung der notwendigen Gesetzesentwürfe und einem Verfassungsentwurf beschäftige, wobei Karl A. Schachtschneider unterstützend mitwirkt. Für den Fall dass der Abbau des Rechtsstaates noch weiter voranschreiten sollte, was im bestehenden System mathematisch zwangsläufig geschehen müsse, wies auch Albrecht wie bereits zuvor Schachtschneider auf Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4 hin. Eines wurde klar und Berthold Brecht wurde zitiert: „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“. Albrecht hat die Maßnahmen, die dann notwendig werden könnten, bereits ausgearbeitet. Er ließ die Katze aus dem Sack und erklärte offen, dass er den Text verfasst hat, der unter dem Begriff „Steuerboykott“ bereits seit Jahren große Verbreitung gefunden hat.


Wissensforum - Andreas Popp und Rico Albrecht

Nun betrat Andreas Popp erneut die Bühne, der das Konzept einer nachhaltigen Gesamtordnung mit Rico Albrecht gemeinsam entwickelt hat. Popp fasste in seiner unvergleichlichen Art diesen großen Tag noch einmal vor einem tief berührten und motivierten Publikum zusammen. Er forderte den Verfassungsschutz auf, endlich tätig zu werden, indem die verfassungsfeindlichen Personen angegangen werden, und die sitzen in großer Stückzahl z.B. im deutschen Bundestag! Natürlich gibt es auch geradlinige, ehrbare Abgeordnete, die unter diesen Machenschaften leiden, die man laut Schachtschneider als „faschistisch“ definieren kann. Ein sehr langer Applaus der von den Sitzen springenden Zuhörer verwandelte die Atmosphäre in dem Saal zu einem großen energetischen Erlebnis.


Wissensforum - Referenten

Im letzten Teil der „großen Runde“ aller Referenten hinterfragte der bekannte Journalist und n-tv Börsenexperte Frank Meyer, der den Tag mit Bravour moderierte, einzelne Themen um das Geldwesen und deren Lösungen. Das Ende der Veranstaltung leitete Andreas Popp mit einer flammenden Rede zu unserer völlig aus dem Ruder gelaufenen Zeit ein. Er sprach Klartext, wie es sonst nicht üblich ist und wollte auch auf die vorgegebene Political Correctness keine Rücksicht nehmen. Ein tosender langer Applaus mit höchster Begeisterung rundete diesen Ausnahmetag bestens ab. Es flossen Tränen der Begeisterung und der Rührung.

Das Wissens-Forum 2011 kann trotz bzw. durch die unglaublich klaren Reden und Aussagen der Teilnehmer auch als Tag der Gefühlsachterbahn bezeichnet werden, ein Zustand, der uns so unglaublich fehlt.
Wissensforum - Abschluss

Diesen Tag wird man wohl wirklich nicht vergessen, bei dem es einmal nicht um Kommerz und Gewinnoptimierung zu Lasten unserer aller Erde ging und der sich trotzdem immer wieder um Geld drehte.

Ein Fernsehteam nahm den ganzen Tag auf und arbeitet nun an der Erstellung einer DVD, die über die Wissensmanufaktur in Kürze zu erhalten sein wird. Dieses Film-Dokument hat einen historischen Tag festgehalten, in dem freiheitsliebende Bürger deutlich machten, sich gegen diese unglaubliche Unterdrückungssystematik friedlich (!) wehren zu wollen.

Quelle: http://www.wissensmanufaktur.net/wissensforum

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