Nahost wird zum elitären Russisch Roulette

Oha-Doha: Die Lage wird immer unübersichtlicher. Wer spielt da eigentlich mit, oder besser noch, gegen wen? Da werden sich selbst die vorgeblichen Nahost-Experten so schnell nicht einig. Die letzte konzertierte Aktion gegen Katar, seitens der arabischen Brüder, zeigt wie uneins sich alle diese Terrorfürsten dort sind. Länder, die offenbar genügend „Change“ (Kleingeld) übrig haben, um andere Regionen mittels Terror nach ihren Vorstellungen zu drangsalieren. Die Liste der erlauchten Mitspieler ist allerdings um einiges länger als man im erstem Moment vermuten möchte.

Donald Trump hat es fast geschafft sein eigenes Land, die USA, in einen veritablen Casino-Betrieb zu verwandeln. Dessen ungeachtet mischen die Amerikaner natürlich auch total ungeniert in Nahost mit. Immerhin haben die USA als Weltpolizist so etwas wie ein ererbtes Anrecht auf alle Erdölquellen dieser Welt, möchte man meinen. Zumindest auf die Ölquellen, die sie sich relativ gefahrlos mit militärischer Gewalt oder aber mit gekauften Lokalfürsten aneignen können. Entscheidend ist am Ende der Einfluss auf diese Quellen, den Besitz mag man formal bei ein paar „Hanseln“ vor Ort belassen.

Jetzt scheint es eine Gruppe von Zockern (Spielern) in Nahost zu geben, die man gar nicht so genau lokalisieren kann. Den Ereignissen folgend (also den Blutspuren), darf man aber festhalten, dass diese Gruppe richtiggehend versessen darauf ist, die gesamte Region irgendwie in Aufruhr zu versetzen. Obgleich der Islam untrennbar mit der Farbe „Grün“ verbunden ist, sind sich längst nicht alle Herrscherhäuser in der Region „Grün“. Dort kann man lernen, dass Glaube nicht gleich Glaube ist und auch das die „Brüder im Geiste“ sich aus Glaubensgründen schon mal gegenseitig abschlachten … wenn gerade keine Ungläubigen mehr für diesen Zweck zur Verfügung stehen.

Man kann sogar soweit gehen, dass die Araber dort das Russisch Roulette komplett neu erfunden haben. Wem die klassische Form nicht mehr reicht, der spielt jetzt die arabische Variante. Das scheppert viel besser und der Kick ist einfach genial, wenn man es überlebt. Durch die Umkehrung des Prinzips, hier jetzt 5 von 6 Kammern ordentlich geladen, steigt die Erfolgsquote bei dieser Variante ganz ungemein. So in etwa kann man realistischerweise die rund um den persischen Golf entstehende Situation realistisch beschreiben.

Nein, diese neue und hochriskante Variante des „politischen Glücksspiels“ mit garantiert tödlichen Folgen kann man weder online spielen noch ist sie ein Angebot der GVC-Casinogruppe, die sich bekanntermaßen rein auf virtuelles Glücksspiel konzentriert. Aber unser Big-Business-Man, der Donald Trump, der scheint größte Lust darauf zu haben hier mitzuspielen. Wenn es nach ihm ginge, dann würde er das geladene Ding gerne mal den Iranern zum Abdrücken in die Hand geben.

Anders als sein Vorgänger Barack Obama, der wenigstens oberflächlich eine Beruhigung der Situation mit dem Iran versuchte, ist Donald Trump bemüht eine Lunte nach der anderen in Brand zu setzen, in der Hoffnung, das irgendeine davon alsbald richtig durchschlägt. Er erweckt geradezu den Eindruck, Meister der Spaltung zu sein. Er tritt höchstselbst dabei als Scharfmacher auf. Das schöne aus Sicht der Zocker aus Übersee ist die Willigkeit, mit der sich die Araber in der Region gut und gerne gegenseitig verheizen lassen.

An anderer Stelle wird wie folgt berichtet: Wie der Katar-Eklat eine ganze Region aus dem Gleichgewicht bringt. Nun, mit Glücksspiel hat diese Form der offensichtlichen Eskalation nicht wirklich etwas gemein. Sehr wohl aber mit den Erkenntnissen (Informationen), die dank unserer medialen Vorfilter, nur nach dem Glücksprinzip bis zu uns durchdringen. Da ist es enorm schwierig die „Guten“ von den „Bösen“ zu unterscheiden. Am einfachsten geht das bei uns für den Laien immer noch wie folgt: Die Guten sind jene, die von uns (dem Westen) Waffen kaufen und die Bösen sind jene, die ihr Waffen-Gelumpe bei den Russen oder Chinesen kaufen. So einfach kann man Feindbilder konstant stabil halten. Naja, lassen wir das hier jetzt besser mal nicht ausufern.

Nahost wird zum elitären Russisch Roulette
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4 Kommentare

  1. Russisches Roulette ist eigentlich gegen das, was heute wirklich gespielt wird, harmlos. Menschenjagd (Todesjagd)heißt das Spiel. Entweder kann man dabei entwischen oder man wird von den vielen grausamen Verfolgern erlegt. Frage mich, was die Spielveranstalter der KriegsspieleAG eigentlich kriegen. Geld nicht. Beissen die sicher nicht an einem Hungertuch herum. Brauchen sicher nur das immense Glücksgefühl, das manche empfinden, wenn sie Lebewesen leiden sehen. Gibt davon sicher schon sehr viele Lüstlinge, denn in den von Krieg betroffenen Ländern weiß man nicht mehr, wer da aller mitspielt. Länder will man aufteilen? Habe geglaubt, daß die NWO höchstens 3 Länder nur  mehr auf der Erde haben will. Bei Kriegen und besonderen Spielen kommt die Bestie in vielen Menschen zum Vorschein, die sonst gut versteckt wird. In Kriegsgebieten werden ja auch Waffen getestet, das kann man ja nur dort. Das zu dem Glücksgefühl ist wahrscheinlich, für die Spielorganisatoren,  solange sie nicht selbst Figuren in dem Spiel sind, very grandios. Wüßte ein Spiel für die: sich in den Weltraum in einer Rakete ohne Ziel schicken lassen.Nervenkitzel garantiert!

  2. Und wie ist es stets beim Roulette? Die Bank gewinnt immer. Und wer die Croupiers sind, wissern wir ja mittlerweile,oder?

      • Das war nur sinngemäß gemeint. Wer die Bank ist, wissen wir bereits, das sind die Strippenzieher auf diesem Planeten. Und die Croupiers sind die Vasallen aus allen Bereichen. Und wir sind die Jetons Ich warte schon auf den Tag, an dem es dann heiß: Rien ne va plus!

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