Marktwirtschaft ohne Kapitalismus

Meine kommenden Blog-Beiträge werden sich auf Silvio Gesell beziehen und ganz speziell auf sein Hauptwerk (Band 11): „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“.

In diesem Beitrag aber möchte ich einige interessante Zitate zur „Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ herausstellen. Den Autor der Zitate und den Link finden Sie am Ende dieses Beitrages.

„Sobald eine kapitalistisch pervertierte Marktwirtschaft anfängt zu
schrumpfen, ist sie niemals mehr in der Lage, sich auf einem etwas niedrigeren
Niveau zu stabilisieren, sondern sie bricht komplett zusammen!“

Ganz besonders in den USA ist dieser Schrumpfungsprozess zu beobachten. Und das nicht erst seit heute, sondern bereits seit einigen Jahren.

Damit das Geld in Bewegung (im Umlauf) bleibt, werden heute zwei Mechanismen eingesetzt, die aber beide in ihrer Wirkung destruktiv sind:

1. die schleichende Inflation
2. die Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins)

Beide Mechanismen zerstören jede Volkswirtschaft mit mathematischer Präzision!

Sie brauchen nur in die USA und in die EU schauen. Fällt Ihnen was auf?
Griechenland, Irland, Portugal …

Der Privatkapitalismus ist das genaue Gegenprinzip zur freien Marktwirtschaft,
und nicht nur systemische Ungerechtigkeit der allerschlimmsten Art, sondern
auch die eigentliche Ursache für Massenarbeitslosigkeit, Umweltzerstörung
und Krieg.

Haben wir das nicht alles schon?

„Der Staat hat sich weder in die freie Marktwirtschaft einzumischen, noch hat er
Beamtenheere mit Aufgaben zu beschäftigen, die ebenso trivial oder
bedeutungslos sind wie die theologischen Debatten, an welche die besten
Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Die eigentliche Aufgabe des
Staates besteht darin, neue Zukunftsperspektiven zu erarbeiten!“

Genau das ist der Punkt. Der Staat sollte sich um das Wohlwollen der Bevölkerung kümmern und Armut tunlichst verhindern. Die meisten Politiker aber zeigen dafür wenig Interesse. Stattdessen fördern sie den Reichtum.

„Die konstruktive Geldumlaufsicherung, welche die beiden eingangs genannten
destruktiven Mechanismen ersetzt, ist die unbedingte Voraussetzung für
absolute Gerechtigkeit, allgemeinen Wohlstand und den Weltfrieden.“

„In einer kapitalistisch pervertierten Marktwirtschaft hängt der Kapitalismus
allein an der durch die parasitäre Wertaufbewahrungsfunktion des Zinsgeldes
hervorgerufenen Rentabilitätshürde der Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins).“

Das Problem unseres Geldsystems ist der Zins. Auch Silvio Gesell hat den Zins verflucht und als das große Übel des Geldsystems schon frühzeitig erkannt. Daher …

Das von der ANWW für die praktische Anwendung favorisierte Quartalsgeld verliert 2% vom Nennwert pro Quartal, also 8% pro Jahr.

… ist die Lösung des Problems ein negativer Zins. Mit anderen Worten: Wer sein Geld hortet und nicht in den Wirtschaftskreislauf bringt, wird mit 2 % pro Quartal bestraft.

Um den Zusammenhang besser zu verstehen, empfehle ich Ihnen, den kompletten Artikel von Stefan Wehmeier (2009) zu lesen.

Quelle: http://www.deweles.de/files/soziale_marktwirtschaft.pdf

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Führer durch den Euro-Dschungel

Von Manfred Gburek, 25. März 2011

Führer durch den Euro-Dschungel

Wenn Politiker ein Problem nicht lösen können, verschieben sie die Lösung in die Zukunft und lassen verlautbaren, das sei die Lösung. So geschehen beim jüngsten EU-Gipfel, denn der hier ausgehandelte „Europäische Stabilitätsmechanismus“ (ESM) soll erst von 2013 an wirksam werden. Er sieht vor, dass Deutschland 21,7 Milliarden Euro Grundkapital einschießen und mit 168,3 Milliarden Euro bürgen soll. Wofür bürgen? Das wird die Zukunft zeigen. Warum überhaupt bürgen? Damit der Euro erhalten bleibt – bis auf Weiteres, versteht sich, trotz Portugal, trotz Griechenland, Irland und demnächst womöglich Italien, Spanien, Belgien etc.

Alles in allem war der EU-Gipfel ein einziges politisches Manöver, was einmal mehr belegt, dass der Euro weniger eine ökonomische als eine politische Währung ist. Politiker hatten ihn gewollt, also wurde er über die Köpfe der Bürger hinweg eingeführt. Immerhin waren die Briten, Dänen, Norweger und Schweden so schlau, sich das nicht gefallen zu lassen. Also besteht die EU aus 27 Mitgliedsländern, von denen nur 17 den Euro als Währung haben. Von diesen 17 sind einige so schwach, dass sie von den starken immer wieder aufs Neue durchgepäppelt werden müssen.

Das kann noch viele Jahre so weiter gehen – aber auch abrupt enden, sobald ein neues internationales Währungssystem unter Beteiligung aller wirtschaftlich bedeutenden Länder näher rückt. Beide Alternativen sind möglich, doch die erste ist realistischer, weil sie eher dem Denk- und Verhaltensmuster von Politikern entspricht. Wobei anzumerken ist, dass die Notenbanker nur Staffage sind, sobald es darum geht, politische Ziele durchzusetzen. Das war am eindrucksvollsten zu beobachten, als Altkanzler Helmut Kohl gegen den Willen des damaligen Bundesbank-Präsidenten Karl Otto Pöhl die D-Mark in den neuen Bundesländern durchsetzte.

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Euro weg, EU kaputt

Am 23.03.2011 stand im SPIEGEL ONLINE ein Artikel mit dem Titel:

Euro weg, EU kaputt

Autor: Sven Böll

Er hat Volkswirtschaft und Politik in Bonn, Berlin und Paris studiert und ist seit September 2009 Redakteur im Ressort Wirtschaft bei SPIEGEL ONLINE, seit März 2010 stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft.

Hier sein Artikel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,743950,00.html

Ich möchte einige Passagen aus seinem Artikel herausstellen und kommentieren.

  1. „“Ja klar, ach ne, lieber doch nicht“-Kandidatur von Noch-Bundesbankchef Axel Weber um die Präsidentschaft der Europäischen Zentralbank.“

Sorry, aber Herr Weber hat m.E. für sich eine sehr gute Entscheidung getroffen, nicht Präsident der Europäischen Zentralbank werden zu wollen. Wer möchte denn schon gerne ein Schoßhund von Frau Merkel sein? Sie etwa, Herr Böll?

2. „Bricht die Eurozone auseinander, steht die Bundesrepublik als alleiniger Verantwortlicher am Pranger. Nicht nur am europäischen, sondern am weltweiten.“

Wer bitte schön hat die Bilanzen gefälscht, um in die EURO-Zone aufgenommen zu werden? Und welche EU-Länder haben fahrlässig gehandelt und Schulden über alle Ohren angehäuft?

3. „Die Bundesrepublik wäre politisch und wirtschaftlich isoliert. Schlimmer noch: Eine Renationalisierung der Währung würde auch zu einer Renationalisierung der Politik führen.“

Na und! Der EU-Wasserkopf ist völlig überflüssig und kostet der BRD GmbH jährlich über 20 Mrd. Euro. Würde man das Geld in die Volkswirtschaft stecken, wäre das Problem der Binnenkonjunktur geringer als derzeit. Ich bin nicht bereit, Geld für Nuttenbesuche der EU-Abgeordneten zu zahlen.

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Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus ?

Grundgesetz, Artikel 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

Das war einmal.

(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

Das Volk darf zwar wählen, aber die Organe der Gesetzgebung handeln gegen das Volk.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

Ha, ha, ha! Wer’s glaubt!

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Na also, was hindert uns noch daran, das Kanzleramt zu besetzen und alle verantwortlichen Politiker zum Teufel zu jagen. Verblödungssender, wie etwa RTL, SAT1 … usw. einzuschalten, ist natürlich bequemer.  So wird das nix mit dem Widerstand gegen die Verarmung Deutschlands!

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Widerstand ist Recht

Die Staatsgewalt geht nicht vom Volke aus sondern von Banken, Konzernen, Medien und Politikern, die ihre gemeinsamen Interessen gegen den Willen des Volkes durchsetzen. Ihre Autorität über das Leben der Menschen wächst dank der Struktur des Geldsystems immer weiter, während der Staat systematisch immer tiefer in die Schuldenfalle getrieben wird.

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Das verdrängte Risiko der Atomkraft

Die Geschäfte mit dem Atomstrom.
Wie Deutschland und die Welt auf AKW setzten.
Der Deutsche Staat haftet mit über 2,5 Mrd.  Euro für den Bau eines brasilianischen AKWs im Erdbebengebiet.
Ein sehr interessanter Bericht.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=-5LOyfYOVXk]

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Wolfgang Clement und die Atomkraft

Zum Atomlobbyisten Wolfgang Clement.
So ist er und seine Einstellung zur Atomkraft.
Wen’s interessiert. Hier einige Videos zu diesem Heuchler:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=eWQmMPiUc_g]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=CNc3puE9-T0&NR=1]

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H.A.A.R.P.

Es sind nicht nur Treibhausgasemissionen: Washingtons Neue Weltordnungs-Waffen haben die Möglichkeit, den Klimawandel auszulösen.

Von Michel Chossudovsky – Professor für Wirtschaftswissenschaften, Universität von Ottawa und TFF Mitarbeiter, Autor von „The Globalization of Poverty, zweite Auflage, Common Courage Press

Die wichtige Debatte über die globale Erwärmung unter der Schirmherrschaft der UNO sieht ein unvollständiges Bild des Klimawandels; zusätzlich zu den verheerenden Auswirkungen der Treibhausgasemissionen auf die Ozonschicht, das Klima der Welt gibt es nun Klimawaffen als Teil einer neuen Generation von anspruchsvollen „nicht-tödlichen Waffen.“ Sowohl die Amerikaner als auch die Russen haben die Fähigkeit das Weltklima zu manipulieren entwickelt.

In den USA ist die Technologie unter dem Hochfrequenz-Active Aural Research Program (HAARP) als Teil der („Star Wars“) Strategic Defence Initiative (SDI) perfektioniert. Jüngste wissenschaftliche Hinweise darauf, dass HAARP voll funktionsfähig ist,ist  die Fähigkeit von HAARP  Überschwemmungen, Dürren, Wirbelstürme und Erdbeben auszulösen.

HAARP ist eine Massen-Vernichtungswaffe aber nicht Bestandteil von Verhandlungen

Vom militärischen Standpunkt aus ist HAARP eine Massenvernichtungswaffe. Potentiell stellt es ein Instrument der Eroberung dar, selektiv landwirtschaftlichen und ökologischen Systeme ganzer Regionen zu destabilisieren.

Zwar gibt es keine Beweise dafür, dass diese tödliche Technik verwendet wurde, aber die Vereinten Nationen sollten die Frage eines“ökologischen Krieges“ neben der Debatte über die klimatischen Auswirkungen von Treibhausgasen führen.

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Ein Umweltminister und sonstiger Regierungsdreck

„Nach dem Abitur 1984 am Städtischen Gymnasium in Rheinbach absolvierte Röttgen ein Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Bonn, welches er 1989 mit dem Ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem Referendariat bestand er 1993 auch das Zweite juristische Staatsexamen. Seit 1993 ist er als Rechtsanwalt zugelassen. 2001 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn mit der Arbeit „Die Argumentation des Europäischen Gerichtshofes – Typik, Methodik, Kritik“

Röttgen sieht den Umweltschutz durch die christliche Ethik geboten. Gott habe die Natur und den Menschen geschaffen, dies verpflichte zur „Wahrung der Schöpfung“ hierfür könne die Bibelgeschichte von der Erschaffung der Welt im 1. Buch Moses Impulse geben: „Die Bewahrung der Erde muss genau diesem Urbild des Schöpfers folgen. Lebensräume respektieren und schützen, Leben ermöglichen, Ordnung schaffen, das ist göttliche Schöpfung und gleichzeitig Gottes Auftrag an uns Menschen.““

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_R%C3%B6ttgen

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So, so, Röttgen „sieht den Umweltschutz durch die christliche Ethik geboten.“

Er ist Befürworter der Verlängerung von AKW-Laufzeiten und hält den Umweltschutz für ein christliches Gebot. Was für ein Heuchler!

Keinerlei Hinweise in seinem Lebenslauf für etwaige Kenntnisse bezüglich Atomphysik. Dennoch erklärt er der deutschen Bevölkerung, dass durch die Japan-Katastrophe keine Gefahr für Deutschland besteht. Fachleute hingegen sehen das ganz anders. Tschernobyl? Es könnte noch schlimmer kommen!“

Was aber soll man auch von einer Kanzlerin erwarten, die Null Ahnung von Volkswirtschaft hat und die die überwiegende Meinung der Bevölkerung (gegen Afghanistan-Einsatz, gegen die EU, gegen deutsche finanzielle Hilfen für EU-Staaten, gegen AKW …) vollständig ignoriert? Diese Frau ist komplett unfähig, kompetente Minister für die Umwelt-, Innen-, Außen-, Wirtschaft-, Finanz-, … Politik zu nominieren.

Allerdings, und das muss man Frau Merkel zu gute halten – es gibt in dieser Regierungskoalition keine fähigen Köpfe, die entsprechende Ämter mit Kompetenz bekleiden könnten.

Armes Deutschland. Die Zukunft sieht mit dieser Regierung düster aus.

Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung, denn in diesem Monat haben die Bürger von Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Chance, dieser chaotischen und atomfreundlichen Regierung einen Denkzettel zu verpassen.

Zu Mappus möchte ich mich hier nicht weiter äußern. Die Wähler in BW werden sicherlich erkannt haben, welch zwielichtige Gestalt sie dort für die nächsten 5 Jahre erwartet!

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Lehren aus dem japanischen Drama

Von Manfred Gburek, 11. März 2011

Lehren aus dem japanischen Drama

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben an den Märkten zunächst zu rückläufigen Aktienkursen in Tokio und an anderen Börsen (speziell bei den Aktien der Rück- und sonstigen Versicherer), zu sinkenden Rohstoffpreisen und zu neuer Yen-Stärke wegen der Repatriierung von Geldern nach Japan geführt. Über die weiteren Folgen kann man trefflich spekulieren, sei es, dass weitere Erdbeben und Tsunamis folgen, sei es, dass der ersten Reaktion an den Märkten eine zweite, dritte und vierte folgt.

Der Phantasie der Anleger sollten da keine Grenzen gesetzt sein: Werden japanische Aktien noch einmal ihr bisheriges Tief vom März 2009 testen? Das wären, gemessen am Stand des Nikkei-Index vom Freitag, nachdem er schon kräftig gefallen war, noch einmal 28 Prozent Minus. Welche Unternehmen in anderen Ländern springen für die ausfallende japanische Produktion ein? Welche Folgen hat das Erdbeben für den Grundstücksmarkt? Zieht man jetzt weltweit Konsequenzen aus dem ausgerufenen Notstand japanischer Atomkraftwerke? Wie hoch soll die Rekord-Verschuldung Japans noch steigen, bis die Bevölkerung, die mit einem sehr hohen Anteil die Schuldenlasten trägt, nicht mehr zahlen kann oder will?

Früher ging man nach Ereignissen, die sich kurzfristig negativ auf die Märkte ausgewirkt hatten, wieder zur – entweder positiven oder weiteren negativen – Tagesordnung über. Dann dominierten erneut die ökonomischen Überlegungen, nach dem internationalen Crash vom Oktober 1987 ebenso wie nach den Anschlägen auf die Twin Towers in New York vom September 2001 und nach dem verheerenden Tsunami im Pazifik vom Dezember 2004. Nach dem Crash erholten sich die Aktienkurse, weil das wirtschaftliche Umfeld positiv war. Nach den Anschlägen gingen sie weiter in den Keller, weil Wirtschaft und Börse ohnehin schon angeschlagen waren. Und nach dem Tsunami setzte sich der Kursanstieg – außer in den betroffenen Ländern – weltweit fort, als wäre nichts gewesen.

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Hyperinflation ante portas

Hyperinflation ante portas

Vor einem Jahr haben mein Co-Autor und ich in unserem Artikel „Inflation und Staatsbankrotte ante portas„ darauf hingewiesen, dass es zu Inflation (Hyperinflation) und Staatsbankrotten kommen wird. In fast allen Medien wird inzwischen über Inflation geschrieben, die angeblich noch moderat ausfällt. Lassen Sie sich nicht von diesen Lügen täuschen. Die Inflationsrate ist um einiges höher, als die in den Mainstream-Medien und vom Statistischen Bundesamt bekannt gegebenen 2,2 Prozent. Der dafür zugrunde gelegte Warenkorb für den Maßstab der Inflation ist nichts weiter als ein Lügengerüst. Er wird so zusammengestellt, um die offizielle Inflation möglichst gering zu halten.

Die Lebensmittel- und Energiepreise sind in letzter Zeit enorm gestiegen. Schuld daran sind u.a. auch die Zentralbanken, die den Banken und Zockern billiges Geld zur Verfügung gestellt haben, mit dem sie insbesondere die Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben haben. Schauen Sie sich nur einmal an, wie die Preise vieler Lebensmittel (z.B. Kakao, Kaffee, Mais, Reis, Weizen Zucker … etc.) in letzter Zeit angestiegen sind.

Jetzt, nachdem die Inflation voranschreitet, tun sich die Zentralbanken schwer, mit Leitzinserhöhungen gegenzusteuern. Das Problem liegt auf der Hand. Die USA, die EU-Staaten, Großbritannien, Japan … usw. haben gewaltige Staatsschulden und mit jedem Prozent mehr Zinsen wächst die Staatsverschuldung exponentiell. Das hat zur Folge, dass immer mehr Vertrauen in die Währungen (Papiergeld) schwindet.

Und was macht der kluge Geldbesitzer wenn sein Geld immer weniger wert wird? Er legt es in Sachwerte an. Die besten Sachwerte sind immer noch Edelmetalle, Ackerland und Immobilien, wobei Immobilien vom Pleitestaat sehr hoch besteuert werden können, da diese im Grundbuch registriert sind. Edelmetallbesitz hingegen wird vom Staat (noch) nicht erfasst. Kommt aber noch!

Noch aber gibt es die Gelegenheit, Edelmetalle ohne staatliche Registrierung zu erwerben. Das könnte sich aber schnell ändern, wenn z.B. dem Staat die Einnahmen ausbleiben. Wenn dem Staat das Geld ausgeht, wird er es sich u. a. auch von den Edelmetallbesitzern holen – in welcher Form auch immer.

Die Inflation bei Lebensmitteln und Energie ist kaum noch aufzuhalten. Das gleiche gilt für die Staatsverschuldungen, die derart aus dem Ruder gelaufen und mit hoher Inflation auch nicht mehr aufzuhalten sind.

Stellen Sie sich schon mal darauf ein:

HYPERINFLATION UND STAATSBANKROTTE ANTE PORTAS!

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Die Export-Narren

Die Export-Narren

Deutschland profitiert vom Euro?

von Andreas Popp
„Hurra, wir sind Export-Weltmeister…“ bzw. kämpfen mit dem 20-mal größeren China um diesen „Titel“. Aber werden wir dadurch wirklich reicher oder eher ärmer?

Es ist an der Zeit, auch das Thema Exportüberschüsse einmal näher zu untersuchen. Immer wieder erklärt man dem Volk, dass die Deutschen am meisten vom Euro profitieren. Mit diesem Unsinn möchte ich mich in dieser Ausgabe beschäftigen.

Was sind eigentlich Exportüberschüsse?

Es gibt zwischen den verschiedenen Regionen dieser Welt einen regen Handel. Da die Deutschen z.B. keine Oliven haben, macht es Sinn, diese in Spanien zu kaufen. Die deutsche Ingenieurskunst ist hingegen weltweit als erstklassig zu bezeichnen, weshalb Ausländer gern diese Leistung einkaufen. Dieser sogenannte Außenhandel klingt also völlig vernünftig und das ist er meist auch.

Eine wesentliche Problemursache liegt (wie so oft) im Geldsystem, welches im Jahre 1944 durch die US-Dollar-Leitwährung vereinheitlicht wurde. Diesen Gedanken verstehen nur Wenige, wenn man z.B. sagt, dass der Dollar in Japan „Yen“ heißt und in Europa „Euro“. Im Breton-Woods-Abkommen wurde der US Dollar von allen relevanten Ländern des Globus als Weltleitwährung abgesegnet. Der mit 25% goldunterlegte Dollar fungierte als Ersatz für eigene physische Edelmetalle in den verschiedenen Staatstresoren. Die Dollarüberschüsse aus Exportgewinnen hätte man also in pures Gold bei der FED (Federal Reserve) eintauschen können. Als Anfang der 1970er Jahre Frankreich von diesem Recht Gebrauch machen wollte, schloss der damalige Präsident Nixon das „Goldfenster“. Seitdem ist der Dollar quasi wertlos und das Geldmengenkorrektiv aufgehoben.

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Wie funktioniert Geld ?

Schuldgeldsklaven aufgepasst!
Nicht nur zum Spaß hat Mayer Amschel Rothschild einst gesagt:

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

Und so sollte es kommen.
Mit der Einführung des Federal Reserve Systems (FED) wurde sein Traum wahr.

Seit dem schöpft die Rothschild-Dynastie Geld aus dem Nichts und verarmt somit die Menschen auf diesem Planeten.

Wer sich regelmäßig DSDS anschaut, sollte einfach mal auf diese Volksverblödung verzichten und sich die  folgenden Videos anschauen. Hier wird dieses Ausbeutungssysten für halbintelligente Lebensformen einfach genial dargestellt.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=mfu_in_order&list=UL]

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Freiheit für Bradley Manning !

Wie abartig, stumpfsinnig und menschenverachtend muss man sein, um Bradley Manning des Hochverrats zu verurteilen? Bradley Manning hat absolut richtig gehandelt, um der Welt zu zeigen, wie widerwärtig Kriege sind.

Alle Kriegstreiber gehören vor ein Kriegstribunal. Bradley Manning sitzt im Knast und Soldaten (Mörder), die unschuldige Zivilisten und Kinder sinnlos töten – und sich auch noch darüber lustig machen – laufen frei herum.

WAS FÜR EINE WELT !

Danke an Panorama für den ausführlichen Bericht.


[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=kgxjnjygJCM&feature=related]

Und dann noch das:

Marinesoldaten nehmen Bradley Manning die Kleidung weg

Jason Ditz

Nach der Bekanntgabe von 22 weiteren Anklagepunkten gegen ihn wurde die Kleidung des Gefreiten Bradley Manning von den Wärtern der Marinebasis der Vereinigten Staaten von Amerika in Quantico, Virginia, weggenommen, so dass er nackt in seiner Zelle blieb.

Die Wegnahme von Mannings Kleidungsstücken wurde von seinem Anwalt David E. Coombs bekannt gegeben, welcher sagte, dass Mannings Kleidung um 5 Uhr morgens entfernt und ihm befohlen wurde, nackt vor seiner Zelle zu stehen. Berichte deuten darauf hin, dass er seine Kleidung erst nach mindestens sieben Stunden zurück bekam.

Coombs Bericht wurde später bestätigt von Marinesprecher Leutnant Brian Villiard, der beteuerte, er könne nicht öffentlich erklären, warum Mannings Kleidung entfernt wurde, denn „ich kann Ihnen das nicht erklären, ohne die Privatspäre des Gefangenen zu verletzen.“

„Es steht mir nicht zu, das zu erklären,“ beharrte Villiard. Der Sprecher des Pentagon Geoff Morrell betonte später, Mannings Behandlung sei gerechtfertigt wegen „der Schwere der Anklagen, die gegen ihn erhoben werden“ und ist erfolgt, um die nationale Sicherheit zu schützen.

Gegen Manning wurden Anklagen wegen der Weitergabe geheimer Dokumente an „den Feind“ erhoben, wobei das Pentagon keinerlei Erklärungen abgab, wer „der Feind“ eigentlich ist. Manning wird auch verdächtigt, die Quelle der WikiLeaks-Dokumente zu sein, die Spitzenfunktionäre der Vereinigten Staaten von Amerika in Verlegenheit brachten und weit verbreitete Kriegsverbrechen in Irak und Afghanistan enthüllten.

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2011_03_05_marinesoldaten.htm

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