Lehren aus dem japanischen Drama

Von Manfred Gburek, 11. März 2011

Lehren aus dem japanischen Drama

Das Erdbeben und der Tsunami in Japan haben an den Märkten zunächst zu rückläufigen Aktienkursen in Tokio und an anderen Börsen (speziell bei den Aktien der Rück- und sonstigen Versicherer), zu sinkenden Rohstoffpreisen und zu neuer Yen-Stärke wegen der Repatriierung von Geldern nach Japan geführt. Über die weiteren Folgen kann man trefflich spekulieren, sei es, dass weitere Erdbeben und Tsunamis folgen, sei es, dass der ersten Reaktion an den Märkten eine zweite, dritte und vierte folgt.

Der Phantasie der Anleger sollten da keine Grenzen gesetzt sein: Werden japanische Aktien noch einmal ihr bisheriges Tief vom März 2009 testen? Das wären, gemessen am Stand des Nikkei-Index vom Freitag, nachdem er schon kräftig gefallen war, noch einmal 28 Prozent Minus. Welche Unternehmen in anderen Ländern springen für die ausfallende japanische Produktion ein? Welche Folgen hat das Erdbeben für den Grundstücksmarkt? Zieht man jetzt weltweit Konsequenzen aus dem ausgerufenen Notstand japanischer Atomkraftwerke? Wie hoch soll die Rekord-Verschuldung Japans noch steigen, bis die Bevölkerung, die mit einem sehr hohen Anteil die Schuldenlasten trägt, nicht mehr zahlen kann oder will?

Früher ging man nach Ereignissen, die sich kurzfristig negativ auf die Märkte ausgewirkt hatten, wieder zur – entweder positiven oder weiteren negativen – Tagesordnung über. Dann dominierten erneut die ökonomischen Überlegungen, nach dem internationalen Crash vom Oktober 1987 ebenso wie nach den Anschlägen auf die Twin Towers in New York vom September 2001 und nach dem verheerenden Tsunami im Pazifik vom Dezember 2004. Nach dem Crash erholten sich die Aktienkurse, weil das wirtschaftliche Umfeld positiv war. Nach den Anschlägen gingen sie weiter in den Keller, weil Wirtschaft und Börse ohnehin schon angeschlagen waren. Und nach dem Tsunami setzte sich der Kursanstieg – außer in den betroffenen Ländern – weltweit fort, als wäre nichts gewesen.

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Hyperinflation ante portas

Hyperinflation ante portas

Vor einem Jahr haben mein Co-Autor und ich in unserem Artikel „Inflation und Staatsbankrotte ante portas„ darauf hingewiesen, dass es zu Inflation (Hyperinflation) und Staatsbankrotten kommen wird. In fast allen Medien wird inzwischen über Inflation geschrieben, die angeblich noch moderat ausfällt. Lassen Sie sich nicht von diesen Lügen täuschen. Die Inflationsrate ist um einiges höher, als die in den Mainstream-Medien und vom Statistischen Bundesamt bekannt gegebenen 2,2 Prozent. Der dafür zugrunde gelegte Warenkorb für den Maßstab der Inflation ist nichts weiter als ein Lügengerüst. Er wird so zusammengestellt, um die offizielle Inflation möglichst gering zu halten.

Die Lebensmittel- und Energiepreise sind in letzter Zeit enorm gestiegen. Schuld daran sind u.a. auch die Zentralbanken, die den Banken und Zockern billiges Geld zur Verfügung gestellt haben, mit dem sie insbesondere die Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben haben. Schauen Sie sich nur einmal an, wie die Preise vieler Lebensmittel (z.B. Kakao, Kaffee, Mais, Reis, Weizen Zucker … etc.) in letzter Zeit angestiegen sind.

Jetzt, nachdem die Inflation voranschreitet, tun sich die Zentralbanken schwer, mit Leitzinserhöhungen gegenzusteuern. Das Problem liegt auf der Hand. Die USA, die EU-Staaten, Großbritannien, Japan … usw. haben gewaltige Staatsschulden und mit jedem Prozent mehr Zinsen wächst die Staatsverschuldung exponentiell. Das hat zur Folge, dass immer mehr Vertrauen in die Währungen (Papiergeld) schwindet.

Und was macht der kluge Geldbesitzer wenn sein Geld immer weniger wert wird? Er legt es in Sachwerte an. Die besten Sachwerte sind immer noch Edelmetalle, Ackerland und Immobilien, wobei Immobilien vom Pleitestaat sehr hoch besteuert werden können, da diese im Grundbuch registriert sind. Edelmetallbesitz hingegen wird vom Staat (noch) nicht erfasst. Kommt aber noch!

Noch aber gibt es die Gelegenheit, Edelmetalle ohne staatliche Registrierung zu erwerben. Das könnte sich aber schnell ändern, wenn z.B. dem Staat die Einnahmen ausbleiben. Wenn dem Staat das Geld ausgeht, wird er es sich u. a. auch von den Edelmetallbesitzern holen – in welcher Form auch immer.

Die Inflation bei Lebensmitteln und Energie ist kaum noch aufzuhalten. Das gleiche gilt für die Staatsverschuldungen, die derart aus dem Ruder gelaufen und mit hoher Inflation auch nicht mehr aufzuhalten sind.

Stellen Sie sich schon mal darauf ein:

HYPERINFLATION UND STAATSBANKROTTE ANTE PORTAS!

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Die Export-Narren

Die Export-Narren

Deutschland profitiert vom Euro?

von Andreas Popp
„Hurra, wir sind Export-Weltmeister…“ bzw. kämpfen mit dem 20-mal größeren China um diesen „Titel“. Aber werden wir dadurch wirklich reicher oder eher ärmer?

Es ist an der Zeit, auch das Thema Exportüberschüsse einmal näher zu untersuchen. Immer wieder erklärt man dem Volk, dass die Deutschen am meisten vom Euro profitieren. Mit diesem Unsinn möchte ich mich in dieser Ausgabe beschäftigen.

Was sind eigentlich Exportüberschüsse?

Es gibt zwischen den verschiedenen Regionen dieser Welt einen regen Handel. Da die Deutschen z.B. keine Oliven haben, macht es Sinn, diese in Spanien zu kaufen. Die deutsche Ingenieurskunst ist hingegen weltweit als erstklassig zu bezeichnen, weshalb Ausländer gern diese Leistung einkaufen. Dieser sogenannte Außenhandel klingt also völlig vernünftig und das ist er meist auch.

Eine wesentliche Problemursache liegt (wie so oft) im Geldsystem, welches im Jahre 1944 durch die US-Dollar-Leitwährung vereinheitlicht wurde. Diesen Gedanken verstehen nur Wenige, wenn man z.B. sagt, dass der Dollar in Japan „Yen“ heißt und in Europa „Euro“. Im Breton-Woods-Abkommen wurde der US Dollar von allen relevanten Ländern des Globus als Weltleitwährung abgesegnet. Der mit 25% goldunterlegte Dollar fungierte als Ersatz für eigene physische Edelmetalle in den verschiedenen Staatstresoren. Die Dollarüberschüsse aus Exportgewinnen hätte man also in pures Gold bei der FED (Federal Reserve) eintauschen können. Als Anfang der 1970er Jahre Frankreich von diesem Recht Gebrauch machen wollte, schloss der damalige Präsident Nixon das „Goldfenster“. Seitdem ist der Dollar quasi wertlos und das Geldmengenkorrektiv aufgehoben.

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Wie funktioniert Geld ?

Schuldgeldsklaven aufgepasst!
Nicht nur zum Spaß hat Mayer Amschel Rothschild einst gesagt:

„Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“

Und so sollte es kommen.
Mit der Einführung des Federal Reserve Systems (FED) wurde sein Traum wahr.

Seit dem schöpft die Rothschild-Dynastie Geld aus dem Nichts und verarmt somit die Menschen auf diesem Planeten.

Wer sich regelmäßig DSDS anschaut, sollte einfach mal auf diese Volksverblödung verzichten und sich die  folgenden Videos anschauen. Hier wird dieses Ausbeutungssysten für halbintelligente Lebensformen einfach genial dargestellt.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=mfu_in_order&list=UL]

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Freiheit für Bradley Manning !

Wie abartig, stumpfsinnig und menschenverachtend muss man sein, um Bradley Manning des Hochverrats zu verurteilen? Bradley Manning hat absolut richtig gehandelt, um der Welt zu zeigen, wie widerwärtig Kriege sind.

Alle Kriegstreiber gehören vor ein Kriegstribunal. Bradley Manning sitzt im Knast und Soldaten (Mörder), die unschuldige Zivilisten und Kinder sinnlos töten – und sich auch noch darüber lustig machen – laufen frei herum.

WAS FÜR EINE WELT !

Danke an Panorama für den ausführlichen Bericht.


[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=kgxjnjygJCM&feature=related]

Und dann noch das:

Marinesoldaten nehmen Bradley Manning die Kleidung weg

Jason Ditz

Nach der Bekanntgabe von 22 weiteren Anklagepunkten gegen ihn wurde die Kleidung des Gefreiten Bradley Manning von den Wärtern der Marinebasis der Vereinigten Staaten von Amerika in Quantico, Virginia, weggenommen, so dass er nackt in seiner Zelle blieb.

Die Wegnahme von Mannings Kleidungsstücken wurde von seinem Anwalt David E. Coombs bekannt gegeben, welcher sagte, dass Mannings Kleidung um 5 Uhr morgens entfernt und ihm befohlen wurde, nackt vor seiner Zelle zu stehen. Berichte deuten darauf hin, dass er seine Kleidung erst nach mindestens sieben Stunden zurück bekam.

Coombs Bericht wurde später bestätigt von Marinesprecher Leutnant Brian Villiard, der beteuerte, er könne nicht öffentlich erklären, warum Mannings Kleidung entfernt wurde, denn „ich kann Ihnen das nicht erklären, ohne die Privatspäre des Gefangenen zu verletzen.“

„Es steht mir nicht zu, das zu erklären,“ beharrte Villiard. Der Sprecher des Pentagon Geoff Morrell betonte später, Mannings Behandlung sei gerechtfertigt wegen „der Schwere der Anklagen, die gegen ihn erhoben werden“ und ist erfolgt, um die nationale Sicherheit zu schützen.

Gegen Manning wurden Anklagen wegen der Weitergabe geheimer Dokumente an „den Feind“ erhoben, wobei das Pentagon keinerlei Erklärungen abgab, wer „der Feind“ eigentlich ist. Manning wird auch verdächtigt, die Quelle der WikiLeaks-Dokumente zu sein, die Spitzenfunktionäre der Vereinigten Staaten von Amerika in Verlegenheit brachten und weit verbreitete Kriegsverbrechen in Irak und Afghanistan enthüllten.

Quelle: http://www.antikrieg.com/aktuell/2011_03_05_marinesoldaten.htm

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Die neue Ära wird ungemütlich

… wohl wahr, wohl wahr, Herr Gburek. Da stimme ich mit Ihnen völlig überein.

Der Schuldenmeister, alias Heli-Ben kann noch so viel Geld abwerfen – die US-Wirtschaft kommt dadurch nicht in Schwung. Im Gegenteil. Durch die anziehende Inflation, die in einigen Jahren in eine mögliche Hyperinflation ausarten könnte, wird das globale Aufschwungpflänzchen mehr und mehr abgewürgt.

Der US-Dollar hat als Weltleidwährung ausgedient. Ob allerdings der Euro dafür geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. Die Chinesen attackieren bereits den Dollar. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,748730,00.html

Wo das noch hinführen wird, bleibt abzuwarten. Generell sei noch anzumerken: Wenn der Dollar kippt, sind alle anderen Währungen auch am Ende.

Hier der gute Kommentar von Manfred Gburek, 4. März 2011

Die neue Ära wird ungemütlich

Kaum hatte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in der jüngsten Sitzung des EZB-Rats eine Bemerkung gemacht, die man als Hinweis auf demnächst steigende Zinsen interpretieren konnte, machte der Euro im Vergleich zum Dollar einen Satz nach oben. Eine Reaktion, die Aufsehen erregte. Warum, liegt auf der Hand: In der Vergangenheit konnten die Zentralbanken beschließen, was sie wollten – sobald Unruhen in einem wichtigen Ölförderland aufkamen oder sich zu Ölkrisen entwickelten, reagierten die Märkte mit einem Dollar-Anstieg.

Steht uns jetzt eine Zeitenwende bevor oder ist sie schon da? Gehen wir den Dingen auf den Grund. Trichet hat seine Bemerkung bitterernst gemeint. Das geht auch aus den Protokollen der vergangenen Wochen hervor, als er sich zu Lohnerhöhungen wie folgt äußerte: „Das wäre das Dümmste, was man machen könnte.“ Und sein Mitstreiter Lorenzo Bini Smaghi assistierte ihm eher zufällig, als er hinausposaunte, viele Nahrungsmittelpreise würden wohl dauerhaft oben bleiben. Als Opfer von streikbedingten Verspätungen der Deutschen Bahn, weil zur Abwechslung mal wieder die Lokführer gestreikt haben, möchte ich Trichets Aussage ergänzen: Das „Dümmste“ – nennen wir es lieber das Konsequenteste – könnte man nicht nur machen, man wird es machen, nämlich die Lokführerlöhne erhöhen.

Auf den Punkt gebracht, haben wir es hier mit einem Kräfteviereck zu tun: Zinsen – Währungen – Öl – Löhne. Die beiden zuletzt genannten lassen sich in einem Begriff zusammenfassen: Inflationstreiber, was sich, wie wir am Freitag wieder erlebt haben, positiv auf Gold und Silber auswirkt. Und wer es konkret an einem Beispiel aufgehängt haben möchte: Bleibt der Ölpreis auch nur auf dem aktuellen Niveau, fallen im Euro-Raum je Haushalt zusätzliche Kosten von jährlich rund 200 Euro allein für Benzin und Heizöl an. Wer das für Kleinkram hält, sollte sich vergegenwärtigen: So eine Mehrbelastung trifft vor allem Bevölkerungsschichten, die ohnehin schon mit geballter Faust in der Tasche herumlaufen. Von daher kommen zumindest unruhige Zeiten auf uns zu, wenn nicht sogar mehr.

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Inflation, Währungsreform, Staatsbankrott

Was soll ich noch groß zu diesem Thema sagen? Die EZB denkt darüber nach, in absehbarer Zeit wegen möglicher Inflationsgefahren den Leitzins zu erhöhen. Meint der „weise“ Herr Trichet wirklich, mit einer Zinserhöhung von eventuell 50 Basispunkten die Inflation noch in den Griff zu bekommen? Eine Inflation der extrem hoch verschuldeten Staaten ist mehr als beabsichtigt.
Die Inflation ist auch mit einer mageren Zinserhöhung nicht mehr aufzuhalten. Vor etwa 2 Jahren lag der Ölpreis bei etwa 30 US-Dollar. Jetzt schwankt der Ölpreis um die 100 USD – Tendenz steigend. Nicht nur der Ölpreis, sondern auch die Erdgas- und Strompreise haben in den letzten 2 Jahren kräftig zugelegt.
Und was ist mit den Lebensmittelpreisen? Schauen Sie sich nur mal die Preissteigerungen von Kakao, Mais, Reis, Zucker … usw. an. Mit dem billigen Geld der Zentralbanken werden die Zocker geradezu eingeladen, die Rohstoffpreise in die Höhe zu treiben.
Die Zentralbanken gehören längst abgeschafft – aber das ist ein anderes Thema.

Schauen Sie sich nur die folgenden Videos an, und dann machen Sie sich selbst ein Bild, was noch so alles auf Sie zukommen wird.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=7jGz1DNafDo&feature=mfu_in_order&list=UL]

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Ministerium für Industrie, Technologie und Außenhandel

Bevor dieser Pranger von Michael Winkler nächste Woche wieder verschwindet, möchte ich seinen Pranger hier für spätere Leser festhalten.

Es lohnt sich, ihn zu lesen.

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MITA (2.3.2011)

Ministerium für Industrie, Technologie und Außenhandel

Ich bin kein Freund von Bürokraten, denn eine einstmals sinnvolle Verwaltung tendiert dazu, mehr und mehr Aufgaben an sich zu reißen, um so an Wichtigkeit zuzunehmen und damit an Geld, Personal und Macht zu wachsen. Ich kenne natürlich Parkinsons Gesetz, das mir schon einmal einen Pranger wert gewesen war, wonach jede Verwaltung bestrebt ist, in die Selbstbeschäftigung und damit in die Sinnlosigkeit auszuwuchern. Ganz ohne Verwaltung geht es leider auch nicht, hin und wieder muß Sankt Bürokratius ein Opfer dargebracht werden.

In Zeiten von Plagiatsaffären bei Bundesministern möchte ich vorausschicken, daß ich hier zwei bewährte Ideen aufgreife und zusammenführe. Zum einen das Ministerium MITI (Ministry of International Trade and Industry), das japanische Wirtschaftsministerium. Verwechseln Sie dieses Ministerium bitte nicht mit der verschnarchten Behörde, zu der Erhards ehemaliges Ministerium inzwischen verkommen ist. Aus politischen Gründen wurde das deutsche Ministerium zurechtgestutzt, wichtige Abteilungen wurden ins Finanzministerium umgegliedert. Dabei zeigten sich wieder einmal die Unzulänglichkeiten der Parteien-Demokratie: Damit das Wirtschaftsministerium dem kleinen Koalitionspartner überlassen werden konnte, wurde es auf Bonsai-Format kleingeschnitten.

Das MITI hatte folgende Aufgaben, bei dem es vom Finanzministerium unterstützt wurde (Laut Brockhaus, Wissenmedia GmbH):

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Euro bedeutet: Am Ende bezahlen immer die Deutschen

Die griechische Staatsverschuldung nahm in 2010 um 41,75 Mrd. Euro zu. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von 14 Prozent. Inzwischen hat Griechenland eine Staatsverschuldung von über 340 Mrd. Euro angehäuft. Gegenüber dem BIP von rund 230 Mrd. Euro liegt die Staatsverschuldung bereits bei 148 Prozent.
Bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 6 Prozent müsste Griechenland jährlich gut 20 Mrd. Euro an Zinsen aufbringen – bei einer Neuverschuldung von 41,75 Mrd. Euro!
Und was ist mit der Tilgung der Schulden? Daran ist gar nicht zu denken.

Griechenland ist pleite. Andere EU-Staaten allerdings auch. Die Eurokraten (allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel) aber werden dies bis zum letzten Atemzug niemals zugeben und pumpen weiterhin ungedecktes Geld in den maroden EU-Sumpf.

Daher gilt für die Zukunft und zur Absicherung seines Vermögens:
Wer Gold und Silber hat, hat immer Geld!

Propagandafront hat es in seinem Artikel „Die Griechen zahlen nicht – komme, was wolle“ auf den Punkt gebracht.

Hier der Artikel:

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Solange die Europäische Union den europäischen Völkern wirtschaftliches Wohlergehen versprechen konnte, war alles in Ordnung. Mittlerweile hat die EU aber nichts mehr zu bieten, außer lähmende Austeritätsmaßnahmen. Die Aufstände und Unruhen werden weiter zunehmen

The Daily Bell, 28.02.2011

„Sie blockieren die Mautkassen an den Autobahnen, um Fahrern eine kostenlose Durchfahrt zu ermöglichen. Sie decken die Fahrkartenautomaten der U-Bahn mit Plastiktüten ab, so dass die Fahrgäste nicht zahlen können. Ja selbst Ärzte beteiligen sich und halten die Patienten davon ab, die Gebühren für die staatlichen Krankenhäuser zu entrichten.

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Hyperinflation – Staatsbankrott – Krieg

Prof. Dr. Hans Bocker erklärt in Video 1, wie ein Zusammenbruch des Währungs- und Wirtschaftssystems durch Hyperinflation, Staatsbankrott und Krieg herbeigeführt wird.

Marc Faber (Video 2) bezeichnet die Notenbanken als Drogenhändler, womit er auch Recht hat.

In Video 3 redet Volker Pispers wie immer Klartext. Man beachte bitte die Pointe über Westerwelle (Freiheitssstatue) am Schluss.

Viel Spaß.

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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=gUMQJuU8G5U&feature=related]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=1GCEHqB-5-g&feature=related]

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=zIJiyNnZd_o&feature=related]

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Die nicht mehr vermeidbare Inflation

Von Manfred Gburek, 25. Februar 2011

Die nicht mehr vermeidbare Inflation

Wenn Uto Baader seine Stimme erhebt, mag das jenseits von München, wo er die nach ihm benannte Bank führt, keine große Aufmerksamkeit erregen. Wenn er sich, wie vor Wochenfrist geschehen, im Interview mit der renommierten Börsen-Zeitung auf einer ganzen Seite auslassen darf, beginnt man zu stutzen. Und wenn er behauptet, auf längere Sicht seien „Inflationsraten von rund 5 Prozent“ möglich, reizt das Interview zum Weiterlesen.

Baader ist keiner der üblichen gelackten Banker, sondern praktizierender Börsianer mit jahrzehntelanger Erfahrung an der Handelsfront. Dementsprechend redet er nicht lange um den heißen Brei, sondern kommt sofort zur Sache: „Die Federal Reserve ist heute der größte Hedgefonds der Welt und die EZB der zweitgrößte.“ Fed und EZB sind immerhin für die Geldwertstabilität in den USA bzw. im Euro-Raum verantwortlich, die EZB nach ihren Statuten mehr als die Fed. Und Hedgefonds sind unkontrollierbare Finanzkonstrukte, deren Manager so ziemlich alles dürfen, was Geld bringt – und was Geld vernichtet.

Fasst man die Aussagen von Baader zusammen, lautet das Ergebnis: Die beiden größten Hedgefonds der Welt müssen in Zukunft mit 5 Prozent Inflation zurechtkommen. Aber wie? Die Fed hat, anders als die EZB, auch die Aufgabe, die Konjunktur in Schwung zu halten. Folglich widmet sie sich ihr gerade jetzt mit aller Kraft, weil der rechte Schwung einfach nicht kommen will. Um die Inflation kümmert sie sich zurzeit eher am Rande, denn sie ist bestrebt, um fast jeden Preis der Welt die Deflation zu verhindern. Im Euro-Raum gelten 2 Prozent Inflation als angemessen. Aber was heißt das schon? Müssen Griechenland, Irland & Co. ein weiteres Mal gerettet werden, wird die EZB nicht gerade auf die Geldbremse treten, um eine höhere Inflation zu verhindern.

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Welt – Macht – Geld

Vor einiger Zeit hat mir ein Leser eine sehr interessante Seite empfohlen. Zu der Zeit muss ich wohl sehr beschäftigt (bin ich eigentlich immer) gewesen sein und habe der Seite wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Beim Löschen vieler alter Mails bin ich zum Glück erneut auf diese Seite gestoßen und stellte fest, dass mich der Inhalt mehr und mehr fesselte.
Lange Rede, kurzer Sinn, hier nun einige Auszüge aus dieser Seite. Vorab noch dieses Zitat:

„Eine brillante und vor allem investigative Tour de raison zur Finanz- und Geldtheorie. Wer Fakten will, um den Phantomen der Weltwirtschaft und ihrer Krise auf die Spur zu kommen, wird hier die Antworten finden, die er schon lange gesucht hat.“ (Peter Weibel)

Wie die Welt auf den Dollar gekommen ist (1944)

Heute stellt der US-Dollar mit großem Abstand die wichtigste Währung der Welt dar. Er dominiert den internationalen Handel mit Öl, Metallen, Rohstoffen, Nahrungsmitteln etc. ebenso wie die weltweiten Zentralbankreserven, die zu rund 65 Prozent in US-Dollar gehalten werden.

Die Entwicklung des US-Dollars zur Weltleitwährung festigte die Position der USA als Supermacht und hat die Welt in einer Weise geprägt, wie es nur wenige historische Ereignisse vermögen; Marshallplan, Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg, Wirtschaftswunder, Mondfahrtprogramm, Kalter Krieg, Vietnamkrieg, Ölkrise, Irakkrieg, Globalisierung und vieles andere mehr – etwa der Klimawandel – wären ohne den US-Dollar als Weltleitwährung anders verlaufen.

Seine Sonderrolle erhielt der US-Dollar im Jahr 1944 durch die Konferenz von Bretton Woods, einem Kurort im US-Bundesstaat New Hampshire. Allerdings gestaltete sich diese Konferenz nicht etwa so, wie häufig angenommen: Denn keineswegs hatten sich die dort vertretenen 44 Nationen nach langen Debatten rational begründet auf den US-Dollar als Weltleitwährung geeinigt. Vielmehr wurde dieser dazu gekürt, ohne dass die Konferenzteilnehmer dies bemerkt oder auch nur besprochen hätten. Denn dieses Ergebnis wurde erst Monate später bekannt und führte unter anderem zu Protesten der britischen Regierung.

Im Vorfeld dieser Konferenz spielten die imperialistischen Währungspläne Nazi-Deutschlands eine wesentliche Rolle; ebenso die im Auftrag der britischen Regierung von Sir John Maynard Keynes entwickelten Vorstellungen einer supranationalen Wirtschaftsordnung.

http://weltmachtgeld.tnparty.eu/index.php/Wie_die_Welt_auf_den_Dollar_gekommen_ist_%281944%29

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Der Kriegs- und Lügenminister …

… ist für Frau Merkel „alternativlos“.

Was für ein Schmierentheater ziehen die da oben ab? Dreister kann die CDU/CSU in der Öffentlichkeit nun wirklich nicht mehr lügen. Ich habe mich gebogen vor Lachen als ich mir die folgenden Videos angeschaut habe. Der Michael Glos war einfach nur köstlich. Ein ganz heller Kopf. Besser als jedes Kabarett. Der mit Abstand unfähigste Wirtschaftsminister, den Deutschland je hatte.

Nach diesen Plagiatsvorwürfen: Die Pro-Guttenberg-Welle bei Facebook

„Im Netz gewinnt jetzt die Pro-Guttenberg-Welle an Fahrt: Bis zum Wochenende dominierte in Sachen Verteidigungsminister, Plagiatalarm und Internet nur das Guttenplag-Wiki die Berichterstattung. Das ganze Web, so schien es, war mit der Suche nach fehlenden Fußnoten in der Doktorarbeit beschäftigt. Doch inzwischen formiert sich online eine kräftige Gegenstimme. Via Facebook sammelte ein Medienunternehmer schon über hunderttausend Unterstützer auf der Site „Gegen die Jagd auf Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg“.“
http://meedia.de/details-topstory/article/die-pro-guttenberg-welle-bei-facebook_100033339.html?tx_ttnews[backPid]=23&cHash=a645b05602b67fe47f7a98c81b649fd0

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=nWlRXM-47MM]

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