Krisenmanager Jörg Asmussen

Wer ist Jörg Asmussen?
In den Videos (s.u.) finden Sie einige Antworten.

Während seiner Zeit als Abteilungsleiter für Nationale und Internationale Finanzmarkt- und Währungspolitik saß Asmussen als Vertreter des Bundes im Aufsichtsrat der Mittelstandsbank IKB, die im Sommer 2007 infolge der Krise am US-amerikanischen Subprime-Markt in eine Schieflage geraten war und zu deren Rettung die staatseigene Förderbank KfW Milliarden zur Verfügung stellen musste. Asmussen setzte sich dabei massiv dafür ein, die Papiere zu kaufen, die später die Krise der IKB auslösten.

Im Finanzministerium wird gezockt – von Verbindungsmännern der Finanzmafia, wie z.B. Staatssekretär Asmussen, rechte Hand von Finanzminister Steinbrück (Video 1).

Die Wettgeschäfte mit Versicherungen, Verbriefungen, Derivaten gab es vor der Krise und es gibt sie noch immer. Der Gesetzgeber hat sie selbst ermöglicht, um den Finanzplatz Deutschland zu stärken. 20 Jahre lang hat der Bundestag die Regeln gelockert. Jetzt folgen hektische Reparaturmaßnahmen. Aber eigentlich müsste man das Rad wieder zurückdrehen. Doch zu eng scheinen die Verflechtungen zwischen Politik und Banken (Video 2).

Hier nun die Videos, in denen der Krisenmanager beleuchtet wird:

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Was den Goldpreis bewegen wird

Von Manfred Gburek, 28. Oktober 2011

Was den Goldpreis bewegen wird

Die Preise von Gold und Silber haben auf die vorläufige sogenannte „Euro-Rettung“ fast gar nicht reagiert. Das mag der eine oder andere Edelmetallfan bedauerlich finden, zumal die europäischen Aktienkurse unter Führung der Bankaktien wenigstens für einen Tag in die Höhe schossen und damit zu suggerieren schienen, nun sei alles bestens. Doch man kann die jüngste Entwicklung auch anders betrachten: Stünde wirklich alles zum Besten, hätte der Goldpreis einbrechen müssen, weil Gold ja zu einem erheblichen Teil die Funktion als sicherer Hafen ausübt, die sich dann erübrigen würde. Von einem solchen Einbruch ist nichts zu sehen, insofern kann die mangelnde Preisreaktion sogar als positives Signal für die Edelmetalle gewertet werden – zumal Minenaktien, die Sie gerade jetzt unbedingt weiter halten sollten, große Kurssprünge nach oben vollziehen.

Die Beschlüsse von Brüssel sind „eine Mischung aus Verträgen, Wünschen und Absichtserklärungen“, habe ich in meiner Kolumne bei wiwo.de geschrieben. Schon einen Tag später hat das Bundesverfassungsgericht das Verfahren der deutschen Nothilfe zugunsten des Euro-Rettungsfonds für vorläufig nicht anwendbar erklärt. Die obersten Richter begründen ihren Beschluss im Wesentlichen mit den Entscheidungsrechten des Bundestages, die nicht von einem aus nur neun Personen bestehenden Sondergremium wahrgenommen werden dürfen.

Jetzt braucht man sich nur vorzustellen, was noch alles von griechischen, italienischen und sonstigen obersten Richtern oder Politikern im Euro-Raum entschieden werden könnte. Vor allem Italien dürfte da ein Wackelkandidat sein. Denn das dem Land verordnete Sparprogramm wird verschiedene parlamentarische und außerparlamentarische Gremien durchlaufen müssen. Dann wird sich zeigen, wie viel die Versprechen, die man Silvio Berlusconi in Brüssel abgerungen hat, wirklich wert sind.

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Deutsches Dummvolk ?

Deutsches Dummvolk ?

Was ist denn das für eine provozierende Überschrift, mag sich der Leser fragen. Für wen hält der sich, der dies behauptet? Was bildet der sich ein?

Nun, man kann „Dummheit“ auch freundlicher umschreiben, z.B. mit „Unmündigkeit“, wie es Immanuel Kant bereits 1784 getan hat:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. ‚Sapere aude [lat.: „wage es, zu denken“]! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘ ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Genau, habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Angeblich nutzt der Mensch nur 10 Prozent seiner Gehirnleistung! Wie dem auch sei, die Gehirnforschung soll nicht Gegenstand dieses Beitrags sein. Vielmehr möchte ich auf einen interessanten Text hinweisen, der mit dem Titel, „Die Diktatur des Kapitals“, bei mmnews zu finden ist. Erstaunlich finde ich, dass es zu diesem Beitrag von Norbert Knobloch nur einen einzigen Kommentar (bei mmnews eher ungewöhnlich) gibt, der allerdings in keinem Zusammenhang zu dem Inhalt des Textes steht.

Ich weiß nicht, wie Sie diesen Text (Video) einordnen, aber mich hat der Text (Video) jedenfalls sehr beeindruckt und spiegelt m.E. das Verhalten der Mehrheit des deutschen Volkes wider.

Hier nun der Text:

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung verhält sich gegenüber der Politik wie ein Ehemann, der weiß, daß ihn seine Ehefrau betrügt, sich aber verzweifelt einzureden versucht, daß sie ihm treu sei. Jedesmal, wenn sie alleine weg war, fragt er sie, wo sie war und mit wem. Er kennt die Antwort, hofft aber verzweifelt, daß die Ausreden seiner Frau glaubwürdig genug klingen, um sich weiter selber belügen und vormachen zu können, es wäre alles in Ordnung. Er zieht eine angenehme Lüge der unangenehmen Wahrheit vor. Genau so verhält sich das deutsche Volk. Es will die Tatsachen – die Verbrechen der deutschen Politiker gegen das und ihren Hochverrat am deutschen Volk – partout nicht zur Kenntnis nehmen. Es will die Wahrheit nicht wahrhaben. Es will sich der Wirklichkeit nicht stellen. Das ist – bei Erwachsenen – pathologisch (klinisch krank) und wird in der Philosophie, in der Psychiatrie und in der Psychologie als »Unmündigkeit« bezeichnet.

»Unmündigkeit« ist, nach der immer noch besten, treffendsten Definition des größten Denkers des Abendlandes, des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804), das Unvermögen, sich selber seines eigenen Verstandes zu bedienen. Beruht diese Unvermögen auf (geistiger) Trägheit oder Denk-Faulheit sowie Feigheit und Unterwürfigkeit gegenüber (falschen) „Autoritäten“, Obrigkeit und Macht (Politikern, Beamten, „Experten“), so ist die Unmündigkeit selbstverschuldet:

„Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung [Manipulation] eines Anderen [Dritten] zu bedienen. Selbstverschuldet ist sie [die Unmündigkeit], sofern sie nicht in einem Mangel des Verstandes, sondern [in einem Mangel] des Mutes und der Entschließung [des Willens / der Entschlußkraft] begründet ist, sich seiner [des Verstandes] ohne Leitung eines Anderen zu bedienen.“  (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1783; Anm. d. d. Verf.)

Zur Mündigkeit gehören vor allem Kritikfähigkeit und Urteilsvermögen – hohe Künste, die junge Menschen von Eltern und Lehrern vermittelt bekommen (sollten), die man sich aber auch selber aneignen kann. Sie setzen die genaue Kenntnis und das exakte Verständnis dessen, was es zu kritisieren und zu beurteilen gilt, voraus; darüber hinaus noch das Verstehen von Zusammenhängen, Erkennen von Fehlern und Vermeiden ihrer Wiederholung, Erfahrung im Fällen von Urteilen (die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem, Wesentliches von Unwesentlichem und tatsächliche Argumente von bloßen Meinungen zu unterscheiden) sowie ein gesundes Wertempfinden und Mut.

Das lernt man nur in der Praxis auf der Basis der Theorie – also durch (geistige) Arbeit und mit willentlicher Anstrengung. Das aber ist nichts anderes als »Disziplin« und »Studium«: das lateinische Nomen »disciplina« bedeutet wörtlich »Wissenschaft« oder »Schulung«, das verwandte Substantivum »discipulus«: »Schüler«; beide stammen von dem lateinischen Verbum »discipere«: »etwas unterscheidend erfassen«. Das lateinische Verbum »studere« bedeutet wörtlich: »sich mit Eifer und Fleiß um etwas bemühen«. Das Wort »Eifer« hat hier eine ausschließlich positive Bedeutung, nämlich Interesse, Initiative und Engagement. Doch den allermeisten heutigen Menschen gebricht es an Disziplin, Studium und Mut. Wir brauchen daher eine neue Aufklärung.

„»Aufklärung« ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“  (Immanuel Kant, Kritik der praktischen Vernunft, 1783)

Das Problem ist, daß sich hier „die Katze in den Schwanz beißt“: die allermeisten Menschen wollen gar nicht aufgeklärt werden, was wiederum ein Kriterium selbstverschuldeter Unmündigkeit ist.

Die meisten biologisch „erwachsenen“ Menschen sind mental und psychisch retardiert oder regrediert, das heißt geistig und seelisch zurückgeblieben oder zurückgeschritten bzw. zurück-gefallen. Sie befinden sich (bestenfalls!) auf dem geistigen und seelischen Niveau eines elf- oder zwölfjährigen Kindes. Deutlich formuliert: Sie sind zu ungebildet, zu dumm, zu schwach, zu faul und zu feige, selbst-/eigen- und sozialverantwortlich zu leben und sich der Realität zu stellen. Es handelt sich meist um obrigkeitshörige Opportunisten (vgl. Heinrich Mann, Der Untertan), die ihre Autonomie aus Schwäche, Feigheit und Bequemlichkeit auf- und abgegeben haben (vgl. Arno Gruen, Der Verrat am Selbst). Statt ihr Leben aktiv selber zu leben, lassen sie sich manipulieren.

Dann sollte aber auch die Konsequenz gezogen werden: Entmündigung auch de jure! Wer sich freiwillig auch nur fünf Minuten solch total niveaulosen, schwachsinnigen, kranken Schund und kulturellen Müll wie „Dallas“, „Denver Clan“, „Lindenstraße“, „Die Fußbroichs“, „Big Brother“, „Dschungel-Camp“, „Deutschland sucht den Superstar“ (Dieter Bohlen), „Germanys next Topmodel“ und „Einsatz in vier Wänden“ (Tine Wittler) ansieht oder eine dieser täglichen „Talk-Shows“ für Voyeure (Arabella Kiesbauer, Bärbel Schäfer) mit gescheiterten Existenzen, perversen Exhibitionisten, asozialen Nichtsnutzen und abnormen Freaks einschaltet, der ist sofort zu entmündigen, und dem sind sofort die Wahlberechtigung und die Geschäftsfähigkeit zu entziehen!

Denn durch und mit seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit macht sich der Unmündige in erheblichem Maße mitschuldig an dem Unrecht und an den Verbrechen der herrschenden Klasse sowie ihrer willfährigen Handlanger und skrupellosen Schergen, der korrupt-kriminellen deutschen Politiker. Der Unmündige ermöglicht durch seine selbstverschuldete Unmündigkeit überhaupt erst die Ungerechtigkeit, das Leid, die Not und das Elend, welche die Hochfinanz und die Politik verursachen. Durch seine selbstgewählte Ignoranz und Passivität läßt sie gewähren und deren Verbrechen zu. Schweigen ist in diesem Fall Zustimmung!

Die französische Journalistin und Publizistin Viviane Forrester („Der Terror der Ökonomie“, „Die Diktatur des Profits“) nennt das in ihrem gleichnamigen Buch „La Violence du Calme“. Das ist in diesem Sinn-Zusammenhang schwierig zu übersetzen; vielleicht trifft die freie Übersetzung „Die Gewalttätigkeit der Gleichgültigkeit“ es noch am besten. Gemeint ist die verhängnisvolle Wirkung, sind die fatalen Folgen willenloser, feiger Widerstandslosigkeit, gleichgültiger, fauler Passivität angesichts eines großen begangenen Unrechts, eines ungeheuren verübten Verbrechens. Diese Widerstandslosigkeit, diese Passivität sind pathologisch, asozial und gemeingefährlich.

Denn die wenigen Mündigen, die aktiv Widerstand leisten wollen, die sich zur Wehr setzen wollen, die retten wollen, was noch zu retten ist, werden durch die und von den vielen selbstverschuldet Unmündigen in die absolute Minderheit gesetzt und machtlos gemacht. Die selbstverschuldet Unmündigen boykottieren, sabotieren und torpedieren mit ihrer Passivität alle Anstrengungen der Mündigen und reißen diese mit in den Untergang. Das klagt der Verfasser an und verurteilt er.

Aus Faulheit, Feigheit und Schwäche selbstgewählte, also selbstverschuldete Unmündigkeit ist hochgradig asozial! Der selbstverschuldet Unmündige ist ein gemeingefährlicher Volksschädling!

„Alles, was die Bösen brauchen, sind die Guten, die nichts tun.“ (unbekannt)

Anbei noch, etwas ausführlicher, das Video

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=tfgVhc4Culg]

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Gold ist Geld und die beste Versicherung …

… sagt der Edelmetallexperte James Turk.
Stimmt.
Aber Gold ist nicht nur Geld in Form des grünen Klopapiers Dollar oder des Falschgelds Euro.
Nein, Gold und Silber ist „Echtes Geld“.
Papiergeld ist nur eine Illusion, die sich irgendwann in Luft auflösen wird.

Wir erleben es gerade. Die westlichen Zentralbanken drucken Papiergeld ohne Ende. Weder Güter noch Dienstleistungen rechtfertigen diese lawinenartige Geldmenge, die früher oder später zur Hyperinflation führen wird. Der Schulden-Tsunamie wird auf der Erde gewaltige Spuren hinterlassen. Chaos und Elend könnten die Folgen sein.

Natürlich kann man Gold und Silber nicht essen. Papiergeld zur Not schon, aber satt wird man davon auch nicht! Für Gold oder Silber bekommt man aber in Notzeiten notwendige Lebensmittel. Ich habe bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Gold und Silber als Überlebens-Versicherung immer noch günstig zu haben ist.
James Turk ist der gleichen Meinung. In dem folgenden Video sagt er u.a.:

Edelmetalle kurz vor der Explosion ! ! !
Gold ist kein Spekulationsobjekt — Gold ist eine Versicherung. Mit Gold kaufen Sie die beste Versicherungspolice der Welt. Wenn andere Menschen alles verloren haben, halten Sie mit Gold und Silber noch einen echten Wert in Händen.

 

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=vYWwkQ1KY-w]

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Gesetzliches Geldmonopol wiederherstellen

Das Geld regiert die Welt – oder es dient ihr

von den kontrapunkt* Autoren Philippe Mastronardi und Peter Ulrich**

Die Staaten haben die Finanzmärkte in die Freiheit entlassen, ohne ihnen Verantwortung zu überbinden. Nun herrscht das Geldsystem über das politische System. Unter dem heutigen Finanzmarktregime wird sich das nicht ändern. Erst wenn sich Geld nur noch im Rhythmus der wirtschaftlichen Real­entwicklung vermehren lässt, können spekulative Finanzblasen verhindert werden und stabile Verhältnisse einkehren.

Es musste soweit kommen, dass Rating-Agenturen ihr Urteil über die Weltmacht USA sowie über verschiedene hoch verschuldete Euro-Länder fällten, bis uns die Einsicht dämmerte, wie verkehrt unsere gegenwärtige Wirtschaftswelt ist. Da entscheiden tatsächlich private Firmen über die Vertrauenswürdigkeit ganzer Staaten und begründen ihr Urteil im Fall der USA etwa damit, es genüge nicht, die Sozialprogramme nur an den Rändern zu beschneiden; sie müssten grundsätzlich reformiert werden. Je nach Belieben könnte die Begründung auch ganz anders lauten, da die urteilende «Instanz» frei von jeder öffentlichen Rechenschaftspflicht walten kann. Die betroffenen Regierungen wehren sich zwar jedes Mal verbal gegen die Verurteilung, finden aber auf den Finanzmärkten kein Gehör. Die Herrschaft des Ratings kennt keine demokratischen oder rechtsstaatlichen Prozeduren der Gewaltenteilung – sie steht also offenbar über ihnen und ist nicht verhandelbar. Die Wahrheit wird von privat ernannten Experten verfügt. Diese folgen der Logik des Finanzmarktes, nicht der öffentlichen Vernunft.

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Fällt der Euro, fällt die Merkel …

… leider nicht, denn heute stimmen die Oppositionsparteien GRÜNE und SPD für den gehebelten EFSF. Nicht nur Merkel, sondern die Regierungsparteien, bestehend aus CDU/CSU/FDP, sowie  die Oppositionsparteien GRÜNE und SPD sind nicht mehr wählbar. Sie verkaufen und verarmen heute das deutsche Volk.

Bereits jetzt schon ist Deutschland Zahlmeister für die ganz EU. Nach der Abstimmung heute im Bundestag geht es uns erst so richtig ans Leder – ans Geld. Wobei doch dieser Tag die beste Gelegenheit wäre, die Merkel mal so richtig in den Hintern zu treten und Lebewohl zu sagen. Aber nein, unsere Bundestagsabgeordneten sind „Ja-Sager“ und Volksverräter.

Lesen Sie dazu den folgenden Kommentar von Michael Winkler

Fällt der Euro, fällt die Merkel (26.10.2011)

Die Dame in den häßlichen, grellbunten Hosenanzügen erzählt zwar, daß der crashende Euro Europa zum crashen bringe, doch das ZDF hat das eingeschränkt, daß der Euro wohl nur unser aller Kanzlerin zum Platzen bringen werde. Die Befreiung vom Euro sollte uns den Abtritt einer ohnehin ungeliebten Kanzlerin wert sein. Das ist nichts Persönliches, denn rein persönlich betrachte ich das Verschwinden dieser Selbstdarstellungs-Kanzler-Strohpuppe als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk.

Der Euro als Gemeinschaftswährung einer europäischen Wirtschaftszone war ursprünglich eine Idee der Nationalsozialisten. Hitler hatte das planen lassen, mit einer Zentralbank in Linz. Ich bin überzeugt, jene Planung hätte funktioniert. Statt eines größeren Frankreichs, das große Teile Europas als Kolonialreich gockelhafter Enarchen betrachtet, hätte es ein größeres Deutschland gegeben, eine internationale Wohlfahrtszone. Allerdings hätten zu diesem Europa nur die Nordstaaten gehört, insbesondere der Südosten Europas wurde explizit ausgeschlossen.

Die Wirtschaftsregierung in Berlin hätte jedem Volk, jeder Nation das zugewiesen, was den Stärken dieser Nation entspricht. Das Ziel wäre eine partnerschaftliche Arbeitsteilung gewesen, ein Austausch von Leistungen, statt der ausbeuterischen Geldwirtschaft, bei der jeder versucht, seine Konkurrenten zu unterbieten und auszuschalten. Eine einheitliche Finanz-, Wirtschafts- und Steuerpolitik hätte eine Konvergenz bewirkt, ohne die Querverteilung durch Subventionen und den irrsinnigen Wasserkopf überbezahlter Beamter in Brüssel.

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Die letzten Tage im Führerbunker

Gastbeitrag von Marco D.

Die letzten Tage im Führerbunker

Es ist Ende April 1945. Ich bin Funker tief unten im Führerbunker im eingeschlossenen Berlin.  Bisher habe ich meinen Dienst immer ordentlich erfüllt und habe mir wenig Gedanken über das gemacht, was „DIE DA OBEN“ in der letzten Zeit so alles getrieben haben. Aber so langsam fange ich an, mir Sorgen zu machen. Ich sitze hier hinter meterdicken Betonmauern. Noch können mir die Stalinorgeln, die unerbittlich ihre Geschosse auf das Stadtgebiet abfeuern nichts anhaben. Aber wie ergeht es wohl den Menschen, die diesem Feuer ohne Schutz ausgesetzt sind (Menschen, die von 1 Dollar am Tag leben müssen und jeden Monat dank Spekulationen auf Nahrungsmitteln noch weniger Nahrung für ihren hart erarbeiteten Lohn bekommen)?

Es hat doch alles mal so gut angefangen. Die Aufrüstungsprogramme (Globalisierung, Deregulierung des Finanzmarktes) haben doch Arbeit und bescheidenen Wohlstand für VIELE und großen Wohlstand für WENIGE gebracht. Nach den ersten Blitzkriegen waren viele sogar begeistert („Exportweltmeister“; sinkende Arbeitslosenzahlen). Die Verluste an der Front (steigende Leiharbeitsverhältnisse, Hartz4) hielten sich in Grenzen und wurden von vielen akzeptiert oder hingenommen.

Doch dann kam Stalingrad (Lehman-Pleite). An diesem Punkt hätten wir eigentlich aufwachen müssen. Doch stattdessen forderte man uns zum totalen Krieg auf. Totaler und brutaler, als die Welt ihn je gesehen hat (Schulden mit noch mehr Schulden bekämpfen). Und viele schrieen JA. Einige aber wollten das nicht mitmachen und forderten andere dazu auf, das System zu beenden.

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Lasst Banken endlich pleite gehen !

Lasst Banken endlich pleite gehen !

 Immobilienkrise

Wer hat uns diese Finanzkrise, in der wir uns schon seit Jahren befinden, eingebrockt? Die Banken, oder deutlicher gesagt, deren Bankster. Ja, sie wollten das große Geld machen. Der schnöde Mammon lockte. Big Money hieß das Zauberwort. Aber wie kam es zu dieser Finanzkrise?

Der eigentliche Verursacher war die US-Notenbank (FED). Der damalige FED-Chef, Alan Greenspan, betrieb seit Anfang 2001 eine unverantwortliche Niedrigzinspolitik. Nach dem „angeblichen“ Terroranschlag (offizielle Version) auf das WTC am 11. September 2001 wurde diese Niedrigzinspolitik fortgesetzt. Bis zum Sommer 2003 sanken die Zinsen von etwa 6,5 auf 1 Prozent. Das Geld war so billig wie nie. Der Traum von einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung war groß.

Menschen, die kaum oder gar kein Eigenkapital hatten, konnten sich in den USA Häuser kaufen. Immobilienfinanzierer und Regionalbanken waren da sehr großzügig und verliehen viele Milliarden Dollar an Kreditnehmer mit zweifelhafter Bonität. Subprime Loans wurden diese zweitklassigen Hypothekendarlehen genannt, die allerdings etwas teurer als herkömmliche Darlehen waren. Diese höhere Risikoprämie betraf Schuldner, die über keine Sicherheiten verfügten. Die Nachfrage war größer als das Angebot. Die Immobilienpreise explodierten.

Nachdem die FED die Zinsen nach und nach erhöhte, konnten viele neue Hausbesitzer ihre Zinsraten nicht mehr bezahlen. Die Nachfrage nach Immobilien ging zurück, die Immobilien-preise fielen. Da viele Menschen wegen der gestiegenen Zinsen ihre Kredite nicht mehr bedienen konnten, kam es zu vermehrten Zwangsvollstreckungen und zu einer gewaltigen Immobilienkrise, die bis heute zu einer großen Bankenkrise führte.

Bankenkrise

In der Not ist man erfinderisch. Um die Risiken bei den Subprime Loans klein zu halten, bündelten die Immobilienfinanzierer die Kredite und verkauften diese als Gesamtpakete überwiegend an Banken und Hedgefonds weiter. Somit wurden die Risiken auf viele Schultern verteilt. Diese undurchsichtigen Finanzprodukte brachten daraufhin so manche Banken, die sich dieser annahmen, ins Wanken. Letztendlich basierten diese Produkte auf faule Kredite. Es kam zu Abschreibungen von mehreren Milliarden. Betroffen hiervon waren nicht nur viele US-Banken, sondern auch etliche Banken aus dem Euro-Raum und deutsche Banken, unter anderem auch Landesbanken. Die Zockerei bei den Banken um den schnöden Mammon war grenzenlos. Das Vertrauen unter den Banken war zerstört, denn niemand wusste, welche Bank wie tief im Subprime-Sumpf steckte. Daraufhin verliehen sich die Banken untereinander kein Geld mehr.

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Wie EU-Abgeordnete ihre Taschen füllen …

UPDATE: 22.10.11

Danke an Olaf S. für den Hinweis, dass das folgende Video nicht mehr existiert.
Macht aber nichts, dann gibt es eben ein neues Video.

———————————————————————————————————————–

… und das ohne jegliche Skrupel.
Über 14.000 Euro pro Monat für überflüssige Tätigkeiten.
Schaut selbst:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?feature=player_profilepage&v=GX6nIEH77DU]

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Risiken streuen, Chancen nutzen

Von Manfred Gburek, 21. Oktober 2011

Risiken streuen, Chancen nutzen

Die Euro-Länder mit Deutschland und Frankreich als Vorreiter haben zwei Möglichkeiten, ihren Streit zu schlichten und damit ihre Krise wenigstens zum Teil zu bewältigen: Entweder sie schaffen es, ein finanzielles Gerüst zu konstruieren, auf dem sie in den kommenden Jahren aufbauen können, oder sie vollbringen noch ein Wunder. Gelingt ihnen beides nicht, ist mit dramatischen Turbulenzen an den Kapitalmärkten zu rechnen.

Da Wunder selten vorkommen, bleibt de facto nur die Gerüst-Alternative. Beginnen wir dazu mit einem aberwitzigen Vorschlag von EU-Kommissar Michel Barnier, der allen Ernstes dafür plädiert, die Ratingagenturen so lange von der Bewertung eines Landes abzuhalten, wie es um Hilfe des Euro-Rettungsschirms oder des Internationalen Währungsfonds bittet. So tief ist das Niveau also schon gesunken. Man braucht sich wohl nicht mehr zu wundern, wenn demnächst ein weiterer Politiker vorschlägt, nur Regierungen dürften Länder raten.

Wie sieht nun die Alternative aus? Etwa so, wie Frankreich sie haben will, ohne dass Deutschland sie wieder kassiert. Andeutungen zu ihrer Ausgestaltung gab es zuletzt ja hinreichend, nur dass sie uns nicht als konkrete Vorschläge, sondern als Warnungen erreichten. Ein Beispiel: „Dann würde wohl bald die Notenpresse heiß laufen, und der Euro wäre tatsächlich am Ende“, warnte ifo-Volkswirt Kai Carstensen vor der zurzeit heiß diskutierten Alternative, dem Euro-Rettungsschirm eine Banklizenz zu erteilen. Und der frühere EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing äußerte sich wie folgt warnend zur monetären Finanzierung der öffentlichen Hand: Wer erwäge, deren Verbot aufzuheben, öffne der Politik „den Zugang zur Notenpresse“.

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Silber: Wir werden noch viel Freude haben

Günstig nachkaufen – Gelegenheit nutzen

Silber hat derzeit das Problem, dass es zwischen den Stühlen steht. Einerseits Industriemetall, andererseits Edelmetall. Erst kürzlich mussten die Industriemetalle einen herben Einbruch verzeichnen und auch der Goldpreis – der große Bruder von Silber – ließ kräftig nach. Ob es jetzt wieder mit dem Silberpreis aufwärts geht und ob wir gerade Einstiegskurse sehen, das erfahren Sie im ersten Teil unseres Silberinterviews mit Günther Luitz von der HDV Leimen.

Der Silberpreis ist in den letzten 10 Jahren von 4 Dollar auf 50 Dollar angestiegen, fiel dann auf 26 Dollar zurück und notiert heute bei 32 Dollar. Nimmt man die Spanne von 4 Dollar auf heute 32 Dollar, so ergibt sich eine Performance von 800 Prozent. Der derzeitig Druck, der auf dem Silberpreis lastet, geht von mehreren Faktoren aus: Spekulanten, Industrienachfrage, Goldpreis, Politik. Aber Günther Luitz von der HDV Leimen sieht noch einen anderen Grund: 43 Prozent der Weltbevölkerung, die in Ländern wie Brasilien, Indonesien, Indien und China leben, wollen den gleichen Lebensstandard wie die westlichen Länder. „Und wenn die da hin kommen, dann brauchen wir viel viel mehr Silber als heute. Das heißt also da werden wir über diesen Druck von heute gar nicht mehr sprechen, wenn das kommt.“ Weiterlesen “Silber: Wir werden noch viel Freude haben” »

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Das Euro-Abenteuer geht zu Ende

Das Euro-Abenteuer geht zu Ende
Mit der Einheitswährung zerstört sich Europa selbst

Von Prof. Dr. Wilhelm Hankel, Königswinter (D)

Staat und Währung lassen sich nicht trennen. Weil die EU bei der Schaffung des Euro diese fundamentale Tatsache glaubte übergehen zu können, steht die Europäische Einheitswährung vor dem Scheitern. Der Währungs-Spezialist Dr. Wilhelm Hankel beurteilt auch die angekündigten «Rettungsmassnahmen» als untauglich.

So, wie der Euro «gerettet» werden soll (was ohnehin zum Scheitern verurteilt ist), werden den dafür kräftig zur Kasse gebetenen Euro-Staaten essenzielle «Königsrechte» der Parlamentsdemokratie entzogen, während die Staaten, denen damit geholfen werden soll – in Wahrheit werden nur ihre Geldgeber, die Banken, entschuldet –, unter das Finanzdiktat der EU und des in dieses Programm mit eingebundenen Internationalen Währungs-fonds (IWF) gestellt, im Klartext: Politisch entmündigt werden. Demokratie in Europa sollte anders aussehen!

Bevölkerung wehrt sich
In der Bevölkerung wachsen Skepsis, Besorgnis und Widerstand gegen diese Europa-Politik. Man demonstriert auf der Strasse und stimmt mit dem Geldschein gegen den Euro und seine «Rettung» auf Kosten des Steuerzahlers ab. Man fragt zu recht: Was ist das für ein Europa, das seinen Staaten zwar die Aufgaben belässt, aber die Instrumente und Mittel nimmt, diese zu lösen? Die Instrumente werden auf die EU-Ebene verlagert, doch dort besteht weder die Verpflichtung noch die Bereitschaft, an der Lösung der den Nationalstaaten belassenen Aufgaben – wie der gegenwärtigen Krisenbekämpfung – mitzuwirken. Die EU, ein Nicht-Staat, der gerne ein echter werden möchte, zerstört Europas traditionelle Staatenwelt und Kultur, ohne das Vakuum, das er schafft, zu füllen.

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Wir werden von Geisteskranken regiert !

Von Alexander Hartmann

Rettungspakete führen tiefer in die Krise –
Trennbankensystem statt Hyperinflation!

Nach der Zustimmung des slowakischen Parlaments zur EFSF-Erweiterung zeigten sich Europas Politiker „erleichtert“, obwohl sie wissen müssen, daß damit der Zusammenbruch des Finanzsystems nur um wenige Tage aufgeschoben wird, während die Nationen noch tiefer in den Ruin getrieben werden. Aus der Krise heraus führt nur ein Trennbankensystem, das uns die Last der toxischen Papierwerte vom Hals schafft.

Wenn sich fast alle offiziellen Stimmen darin einig sind, daß eine bestimmte Maßnahme absolut notwendig sei, um die Krise zu beheben – dann muß man beim heutigen Geisteszustand der Regierungen und der Finanzwelt davon ausgehen, daß gerade diese Maßnahme 1. absolut nichts dazu beitragen wird, diese Krise zu überwinden, und 2. mit größter Wahrscheinlichkeit schon kurzfristig eine noch weit größere Krise herbeiführen wird.

So zitterte das gesamte offizielle Europa und schrie „cruzifige“, weil das slowakische Parlament in der vergangenen Woche die Zustimmung zur Erweiterung der EFSF verweiterte, und es schrie „hosianna“, als daraufhin die slowakische Regierung stürzte und das slowakische Parlament dann zwei Tage später mit einer neuen Mehrheit der EFSF-Erweiterung doch noch zustimmte.

Nun herrscht Hochstimmung bei den Regierungen und Banken – jedenfalls vorläufig, aber das kann sich schon in der kommenden Woche wieder ändern, wenn nicht mehr zu bestreiten ist, was schon jetzt völlig klar ist: daß auch die aufgestockte EFSF viel zu klein ist, um die Löcher in den Bilanzen der Banken zu stopfen.

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