Börsen-Experte empfiehlt griechische Staatsanleihen !?

Ist es denn zu fassen, Griechenland ist pleite und der Börsen-Experte Frank Lehmann empfiehlt im folgenden Video 2-jährige griechische Staatsanleihen.
Ab Min. 10:25. Schauen Sie sich dabei nur mal das Gesicht von Herrn Prof.  Sinn an.
Frau Maybrit Illner redet in diesem Zusammenhang sogar von Schnäppchen.

Weiter sagt Herr Lehmann, dass wir in 2-5 Jahren eine Inflation von 3-5 Prozent haben werden. Auf welchen Planeten lebt der denn? Die wahre Inflation liegt jetzt schon um einiges höher als 5 Prozent. Der derzeitige Warenkorb,  der zur Bemessungsgrundlage der Inflation dient, entspricht heute in keinster Weise der Realität. Alles nur Fälschung.

Auf die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise in den letzten Monaten/Jahren muss ich hier nicht näher eingehen. Jeder wird es in seinem Geldbeutel selber gespürt haben. Nur auf eins möchte ich noch hinweisen, und zwar auf meinen Blogeintrag vom 20. Februar 2011: Staatsanleihen – raus, raus, raus !

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Der Zins und sein moralischer Schatten

Bis heute ist der Preis des Kredits mit dem Stigma des Anstößigen behaftet

Zur Rolle des Zinses in der modernen Wirtschaft

Von Otmar Issing (Der Autor war damals Chefvolkswirt und Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank)

In der Frankfurter Chronik zur Judenverfolgung im Mittelalter heißt es: „Propter usuras vexabantur“ – Wegen des Wuchers wurden sie gequält. Wucher, das war das Synonym für die Geldleihe gegen Zins, ein Geschäft, das den Christen nach dem kanonischen Zinsverbot untersagt war.

Verbietet die Obrigkeit eine wirtschaftliche Aktivität, für die es in einer Gesellschaft jedoch Bedarf gibt und ohne die, wie beim Kredit, nur eine beschränkte Existenz und kaum Spielraum zur Entwicklung gegeben ist, dann werden die Menschen Mittel und Wege finden, das Verbot zu umgehen. Eine naheliegende Möglichkeit besteht darin, dieses Geschäft Außenseitern zu überlassen. Genau dies geschah im Mittelalter. So wurde der „Geldhandel“ ab etwa der Mitte des zwölften Jahrhunderts der Hauptberuf der Juden, zumal man sie im Laufe der Zeit immer mehr aus anderen Gewerben herausgedrängt hatte.

Damit war eine Minderheit wirtschaftlich ausgegrenzt und auf eine Tätigkeit verwiesen, die durch weitere politische Eingriffe, wie extreme Steuern und Schuldenerlasse, belastet wurde. Das dadurch erhöhte Risiko der Kreditvergabe spiegelte sich in teilweise horrenden Zinsen wider, ein Ergebnis, das den Gläubiger speziell bei den Schuldnern, aber auch in der Bevölkerung ganz allgemein nicht gerade beliebter machte. Wenngleich hier sicher nicht die einzige Ursache liegt, so muß man doch dem Haß auf die „Wucherer“ eine wesentliche Rolle bei der Auslösung der schrecklichen Pogrome dieser Zeit beimessen.

Das Zinsnehmen stand lange Zeit auf einer Stufe mit den Kapitalverbrechen, der Wucherer wurde in die Gesellschaft von Brandstiftern, Räubern, Blutschändern und Huren eingereiht. Hinter dieser moralischen Verdammung steht zum einen die damalige Haltung der Kirche zum Zins und Zinsnehmen. Diese Aversion blieb aber keineswegs auf das Christentum beschränkt. So enthält etwa die Thora ein ausdrückliches Verbot des Darlehnszinses, freilich nur für Darlehen unter den Israeliten, und die Schwierigkeiten der Akzeptanz des Phänomens Zins im Islam reichen bekanntlich bis in unsere Zeit.

Die Sehnsucht noch der zinslosen Wirtschaft

In der Scholastik diente zum anderen neben der Bibel die Autorität des Aristoteles für die Stigmatisierung des Zinses. Nach der Lehre „des“ Philosophen in seiner „Politik“ war das Gewerbe des „Wucherers mit vollstem Recht eigentlich verhaßt, weil es aus dem Gelde selbst Gewinn zieht und nicht aus dem, wofür das Geld doch allein erfunden ist“. Der Zins stammt „als Geld vom Gelde. Daher widerstreitet auch diese Erwerbsweise unter allen am meisten dem Naturrecht“. Nach Edgar Salin sind von da an die Geldleihe und der Geldhandel überhaupt mit dem schwersten Fluch belegt, den die Philosophie und später auch die Theologie zu schleudern vermögen. Sie sind wider die Natur.

Das aristotelische Verdikt wird heute schwerlich noch jemanden beeindrucken, und mit einer Doktrin aus dem gemeinhin als „finster“ apostrophierten Mittelalter wird sich ansonsten kaum ein Bürger unserer so aufgeklärten Zeit identifizieren. Ob aber nun die Meinungen der Vergangenheit das Bewußtsein der heute Lebenden stärker beeinflussen, als dies für möglich gehalten wird, oder ob dies nicht zutrifft, so bleiben doch berechtigte Zweifel, ob der Zins – um mit dem bekannten österreichischen Kapitaltheoretiker Eugen von Böhm-Bawerk zu sprechen – jemals seinen „moralischen Schatten“ vollständig losgeworden ist. In der innerlichen Ablehnung, der die moralische Ächtung leicht folgt, liegt wohl auch die Wurzel dafür, daß die Sehnsucht nach der zinslosen Wirtschaft zum Beispiel am Rande von Kirchentagen immer wieder ihre Anhänger versammelt.

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Bankrotterklärung Europas durch einen Wirtschaftsweisen

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen.
Andreas Popp redet wie immer Klartext, u.a. auch über Herrn Norbert Walter, diesem …
Einfach klasse.
Vielen Dank, lieber Andreas! 

Das entsprechende Video finden Sie auf seiner Seite.

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Oder: Warum die Menschen ihre Ersparnisse verlieren werden…

von Andreas Popp

Es gibt einen sogenannten Sachverständigenrat in unserem Land, besser bekannt unter dem Begriff „die Wirtschaftsweisen“. Während diese Institution normalerweise eher durch linientreue Erfolgsverkündungen und Durchhalteparolen auffällt, kam nun plötzlich ein Funke Wahrheit durch. Dies wiegt umso schwerer, wenn man die „political correctness“ berücksichtigt, an die sich die Wirtschaftsweisen normalerweise strikt halten.

In einem Pressartikel der Börsenzeitung vom 4.6.2011 erklärte eines der Mitglieder in wenigen Nebensätzen, dass unser Finanzsystem quasi auf der Basis der kompletten Willkür aufgebaut ist. Die Deutlichkeit, mit der Herr Bofinger diesen Zustand beschreibt, stellt aus unserer Sicht eine neue Qualität dieser verwirrenden Gesamtordnung dar. Er betonte unzweideutig, „dass die Geschäftsbanken solange neues Geld produzieren könnten, wie es sich im Rahmen des Leitzinsniveaus noch rechnet“. Das Lehrbuch-Modell beschreibt dagegen, dass Banken erst dann Kredite vergeben dürfen (und nur so entsteht ja bekanntlich Geld), wenn sie Einlagen durch Sparer erhalten, oder wenn ihnen die Notenbank am Geldmarkt eine Anleihe abkauft.


Auszug aus dem Interview der Börsenzeitung vom 4.6.2011

Frage:
Aber wieder wird der Aufschwung auf Pump finanziert. Wer hält den Mechanismus eigentlich am Laufen: Sind es die Sparer, die ihre Anlagen wie vor der Krise in die USA transferieren? Oder findet die Geldschöpfung im Bankensystem statt, gefördert durch die viel zu niedrigen Zinsen der Notenbanken?

Bofinger:
Beides. Es ist ja nicht so, dass das Verschuldungsniveau durch eine vorgegebene Ersparnisbildung begrenzt wird, wie in den Lehrbüchern immer suggeriert wird. Stattdessen gilt: Banken können so lange uneingeschränkt Kredite schöpfen, wie sich das angesichts des Leitzinsniveaus noch rechnet. Die einzelne Bank ist also nie richtig restringiert. Wenn sie Liquidität benötigt, geht sie einfach zur Notenbank, oder sie holt sich die Refinanzierung am Geldmarkt. Das hat nichts mit dem Lehrbuch-Modell zu tun, wo Banken nur dann Kredite vergeben, wenn sie zufällig eine Einlage durch einen Sparer bekommen oder wenn ihnen die Notenbank am Geldmarkt eine Anleihe abkauft.


Diese im ersten Moment für den Laien nicht besonders revolutionär klingende Aussage Bofingers hat gewaltige Konsequenzen für alle Bürger, die über Sparguthaben verfügen. Wer nun als Betroffener noch ruhig bleibt (nach dem Motto, „Das kriegen Die schon wieder hin“), sollte spätestens jetzt sein Weltbild hinterfragen.

Regelmäßige Leser oder Zuschauer unserer Veröffentlichungen wissen, dass Banken nur dann durch Kredite neues Geld erzeugen dürfen, wenn sie gewisse Auflagen für Mindestreserven in Form von Spareinlagen und einen „Hauch“ von Eigenkapital erfüllen. Auf diese Weise sollte das Volumen der Geldschöpfung durch Banken eigentlich begrenzt werden. Laut Bofinger spielt diese Grundlage im Rahmen der Krise offenbar nun keine Rolle mehr.

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Misstrauen in Währungen, Vertrauen in Gold

Von Manfred Gburek, 8. Juli 2011

Misstrauen in Währungen, Vertrauen in Gold

So nervös wie am vergangenen Donnerstag war EZB-Chef Jean-Claude Trichet schon lange nicht mehr. Er lamentierte, machte den anwesenden Journalisten Vorwürfe, fuhr ein ums andere Mal aus der Haut und verteidigte den Kauf maroder Staatsanleihen. Den Rest konnten Sie den Medien entnehmen: Leitzinserhöhung wie erwartet, Wiederholung im Herbst möglich. Die Marktteilnehmer reagierten so, wie es dem obersten europäischen Geldwächter gar nicht passen konnte, nämlich ohne seine Aussagen zu würdigen. Das heißt, was auch immer die EZB in Zukunft beschließt, sie wird bis auf Weiteres kaum noch für voll genommen.

Wenn sogar die auf eine ausgewogene Berichterstattung bedachte Börsen-Zeitung Kritiker zitiert, die die EZB „als involvierte Bad Bank“ ansehen, besteht Anlass, ein wenig hinter deren Kulissen zu blicken – und da tun sich Abgründe auf. Bad Bank bedeutet ja nichts anderes, als dass risikoreiche Anlagen ihre Bilanz verunzieren. Über deren aktuellen Umfang kann man streiten, solange die EZB sogar portugiesische, griechische und irische Anleihen für kaufwürdig hält. Nicht streiten lässt sich dagegen über die Höhe des EZB-Engagements (Kredite und Staatsanleihen) in den sog. PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien). Nach der letztverfügbaren Statistik geht es hier um annähernd 450 Milliarden Euro.

Diese Zahl mag, für sich genommen, in Anbetracht der ganzen Milliarden-Rettungsaktionen noch nicht so viel Aussagekraft besitzen. Aber wenn man sie im Verhältnis zu den Aktiva der EZB-Bilanz (1,9 Billionen Euro) betrachtet, kann es einem schon eiskalt den Rücken herunterlaufen: 23,7 Prozent. Eine Geschäftsbank würde darüber pleite gehen. Dagegen bleibt der EZB, wie jeder anderen Notenbank auch, ein solches Schicksal erspart. Denn sie kann ja, symbolisch formuliert, in Abstimmung mit den Euro-Ländern und zu deren Lasten Geld drucken – was am Ende zwangsläufig zur Inflation führen muss.

Bevor ich mich diesem Thema widme, hier noch zwei Schmankerl aus der Welt des großen Geldes, die verdeutlichen, dass es kaum Alternativen zum Weiter-so gibt. Da antwortete doch tatsächlich EZB-Direktoriumsmitglied Jürgen Stark am 25. Juni der FAZ auf die Frage, ob er eine Chance sehe, dass Griechenland pünktlich und vollständig Zinsen und Tilgung für die aufgehäuften Schulden zahle: „Das ist die Arbeitshypothese.“ Bei dieser Antwort fiel mir schlagartig das Beispiel von den drei Schiffbrüchigen ein, die auf einer Insel gestrandet waren und eine Konservendose öffnen wollten, ohne einen Dosenöffner zu besitzen. Der erste, ein Physiker, wollte das Dosenblech mit gebündelten Sonnenstrahlen zum Schmelzen bringen. Der zweite, ein Geologe, plädierte dafür, mit Steinen auf die Dose einzuschlagen. Der dritte schließlich, ein Volkswirt, begann zu argumentieren: „Angenommen, wir haben einen Dosenöffner.“

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Der Flächenbrand wird mühsam aufgehalten

Aktueller Newsletter von Gerhard Spannbauer (krisenvorsorge.com)

Erster Bundesstaat der USA erklärt den Bankrott


Minnesota hat am Freitag die Zahlungsunfähigkeit erklärt. Öffentliche Einrichtungen wie Museen, Zoos und Nationalparks wurden geschlossen, Bauarbeiten an öffentlichen Gebäuden und Straßen eingestellt, 22.000 staatliche Angestellte bekommen keinen Lohn mehr – und das vorerst auf unabsehbare Zeit.

Man versucht nun, durch eine Besteuerung der Wohlhabenden wenigstens so viele Steuereinnahmen zu schaffen, daß zumindest Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser weiter betrieben werden können.

Minnesota ist nur einer von vielen im Grunde längst bankrotten Bundesstaaten der USA. Dennoch behält die USA immer noch die bestmögliche Bonitätsstufe von AAA, ein klares Zeichen für die Seriosität und Rechtschaffenheit von Ratingagenturen.

Kaum jemand will das „Tafelsilber“ Griechenlands

Das griechische Parlament fügte sich zwar dem verordneten drakonischen Sparpaket und gab damit auch die griechischen Staatsbetriebe zum Verkauf frei. Mehr als 50 Milliarden Euro sollen die Verkäufe dem verschuldeten Land bringen.

Zum Verkauf stehen 39 Flughäfen, 850 Seehäfen, die Eisenbahnstrecken samt Bahnhöfen, Autobahnen, Kläranlagen, Energiegesellschaften, Banken, Tausende Hektar Entwicklungsland, Spielcasinos und die nationale Lotterie Griechenlands.

Im Claridges Hotel in Athen riefen die Vertreter der griechischen Regierung die Interessenten für den Notverkauf zusammen. Kaufinteresse aber gab es fast nicht.

Die möglichen Investoren haben auch ganz handfeste Gründe. Die meisten Staatsbetriebe machen keine Gewinne, sondern produzieren Verluste.

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Die Lüge vom Libyen-Krieg

Saddam Hussein hatte im Jahre 2000 angekündigt, mit den Europäern Öl in Euro zu handeln und nicht umständlich in Dollar. Hätte er damals gewußt, dass diese Aussage sein Todesurteil bedeutet, hätte er sicherlich geschwiegen.  Die Weltpolizei USA konnte sich das nicht gefallen lassen und mithilfe von Tony Blair und anderen Deppen von Staatsoberhaupten befahl George W. Bush den Angriff (20. März 2003) auf den Irak.

Der eigentliche Kriegsgrund, der Irak besäße biologische Kriegswaffen, war, wie die US-Administration mittlerweile zugegeben hat, eine Lüge.
Das Ziel des Irak-Krieges wurde erreicht: Inzwischen haben die US-Ölmafiosis das irakische Öl unter Kontrolle.

Muammar al Gaddafi hatte vor einiger Zeit angekündigt, auch nicht länger grünes Klopapier (US-Dollar) für libysches Öl zu akzeptieren. Statt Dollars wollte er libysches Öl in Gold (Gold-Dinar) abrechnen und der westlichen Welt nicht mehr zur Verfügung stellen. Wie konnte er nur? Schließlich ist Libyen militärisch nur ein Winzling gegen den Rest der „US-hörigen“ Welt.

Das hat er nun davon und wird vom IStGH als Mörder, Vergewaltiger …  angeklagt. Wer hier wohl Druck auf den IStGH ausgeübt haben mag?

Dennoch, der Kriegsgrund für die Libyen-Invasion ist nichts anderes als eine unverschämte Lüge der „US-NATO“.
Schauen Sie sich bitte folgende Videos an und bilden Sie sich selbst eine Meinung zu diesem mörderischen Kriegseinsatz in Libyen.

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Der Gold-Dinar ist der Kriegsgrund

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=XZIRuxmbxOI]

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Banken und Politiker plündern Bürger

Nicht das Sie denken, Politiker vertreten unsere Interessen, also die Interessen der Bürger bzw. die Interessen ihrer Wähler. Wo denken Sie hin!
Nein, Politiker vertreten die Interessen der Banken. Und nicht nur das. Die Banken bestimmen sogar das politische Geschehen. Politiker sind Marionetten der DEUTSCHEN BANK. Was die bestimmt, setzen unsere Politiker um.

Griechenland ist schon seit mindestens einem Jahr pleite und das war den Banken, aber auch den Politikern mehr als bewußt. Seit dem konnten die Banken ihre griechischen Schrottpapiere nach und nach bei dem Steuerzahler abladen. Mit der Hilfe unserer bankenfreundlichen Politiker ist das überhaupt kein Problem. Schäuble und Merkel machen’s möglich.

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie von unseren Politikern und Banken betrogen werden, schauen Sie sich folgenden Videobeitrag an.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=WjbRmWaWFGw]

 

Tun Sie was dagegen:

1. Holen Sie Ihr Geld von ihrer Bank
2. Wählen Sie keine banksystemgesteuerten Parteien, damit Sie sich nicht mehr schwarz/gelb/rot/grün ärgern müssen

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Und warum nicht G.W. Bush oder die NATO …?

Die Richter des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) in Den Haag haben Haftbefehle gegen den libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi, sowie seinem Sohn Saif al-Islam und seinem Schwager, dem Geheimdienstchef Abdullah Senussi, erlassen.

In einer mehr als 70 Seiten umfassenden Anklage mit mehr als 1.200 einzelnen Dokumenten wirft ihnen der IStGH-Chefankläger Luis Moreno-Ocampo Verbrechen gegen die Menschlichkeit, systematische Vergewaltigung von Frauen sowie Morde und Folter an Hunderten von unschuldigen Menschen vor.

 „Der unabhängige Gerichtshof wurde durch das Römische Statut errichtet. Dem Vertrag sind bislang 114 Staaten beigetreten, darunter alle EU-Staaten. Neben den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates USA, Russland und China lehnen bislang unter anderem die Atommächte Indien und Pakistan, einige arabische Staaten sowie der Sudan, Israel, Nordkorea, Kuba und der Iran eine Mitgliedschaft im IStGH ab.

Auch Libyen ist nicht Mitglied. Dennoch konnte der IStGH-Chefankläger im Libyen-Konflikt ermitteln, nachdem der UN-Sicherheitsrat eigens ein entsprechendes Mandat erteilt hatte.“ (Zeit-Online)

Die Anklageschrift, die über 70 Seiten umfasst, habe ich nicht gelesen und kann sie daher auch nicht verifizieren. Einiges davon mag sicherlich zutreffen, denn Gadaffi, wie wir alle wissen, ist kein Unschuldsengel (z.B. Lockerbie, La Belle).

Nur, und diese Frage muss erlaubt sein: warum wurde G.W. Bush für seine Kriegsverbrechen im Irak und Afghanistan bis heute nicht vom IStGH angeklagt? Immerhin ist der ehemalige US-Präsident für über eine Mio. Tote durch den Irak-Krieg verantwortlich. Noch heute leidet das irakische Volk unter den Folgeschäden des barbarischen Irak-Krieges.

Hier wird eindeutig mit zweierler Maß gemessen.
Der Vorwand, der Irak besäße Biowaffen, war eine Lüge. Den USA ging es lediglich um das irakische Öl und um nichts anderes. Die US-Ölgiganten sind dort mittlerweile gut im Geschäft.

In Libyen geht es um nichts anderes. Oder glaubt wirklich jemand, dass sich die USA für die Menschenrechte in Libyen einsetzen? Menschenrechte und USA? Dafür hat sich dieses Kriegsimperium noch nie interessiert. In Syrien werden tagtäglich Menschenrechte verletzt. Dort gibt es aber kein Öl. Von daher darf Assad machen was er will. In Bahrein und Saudi-Arabien werden auch Menschenrechte verletzt. In diesen Ländern aber werden Demonstrationen gegen das Regime mit freundlicher Unterstützung der USA gnadenlos niedergeschlagen und in den Lügen-Medien kaum verbreitet.

So ist das nun mal, die USA darf alles. Deren Präsidenten dürfen töten so viel sie wollen und werden nicht vom IStGH angeklagt. Sie werden sogar noch für ihre Kriegsgelüste belohnt, indem sie den FRIEDENSNOBELPREIS bekommen.

Und was ist mit der NATO, die Geschosse mit abgereichertem Uran verwendet? Ist das kein Kriegsverbrechen?

Man, was ist das für eine Welt!

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Das Satansimperium steht in Flammen

Jetzt deutlich sichtbar, der Währungskrieg bringt USrael um seine globale Vormachtstellung in der Welt

Der Beginn vom schnellen Ende des Reiches der Finsternis

Die USA, immer schon gelenkt von der jüdischen Lobby, in den letzten 20 Jahren sogar total, konnten in der Vergangenheit ihre Weltmacht mit ihrer militärischen Überlegenheit leicht sichern. Die enormen Kosten für die weltweiten Unterwerfungskriege der USA finanzierte der Rest der Welt durch den Zwangskauf von US-Dollars im globalen Handel.

Als Weltleitwährung musste jedes Land im internationalen Handel mit US-Dollar bezahlen, somit dieses Papier ständig neu kaufen. Dadurch konnte USrael beliebig viele Dollars drucken und alle seine verbrecherischen Militäraktionen somit auf den Rest der Welt abwälzen.

Diese Situation hat sich geändert. Und zwar durch die in rasantem Tempo zu Weltmächten aufsteigenden Länder wie China und Indien. Dahinter folgen Russland, Brasilien und auch die Türkei, selbst Südafrika macht mit. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, BRICS-Staaten genannt, verwenden seit April 2011 nicht mehr den Dollar als Handelswährung, sondern rechnen in ihren eigenen Währungen untereinander ab. „Der Dollar bekommt eine Gegenmacht. Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika beschließen Handel in eigener Währung und gegenseitige Kredite.“ (Welt, 15.04.2011, S. 13)

Auch die Türkei macht mit, schon seit 2010: „Türkei und China wollen auf Handel mit Dollar verzichten. Die Türkei und China wollen künftig bei ihren Handelsbeziehungen auf den US-Dollar verzichten. Künftig werde der Handel in türkischer Lira und chinesischem Yuan abgewickelt, teilte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan mit.“ (Welt, 09.10.2010, S. 17)

Gibt es ob dieser Veränderungen schon sichtbare Niederlagen USraels in diesem Währungskrieg? Ja, die gibt es. Der Dollarausfall durch den Handel der BRICS-Staaten in ihren eigenen Währungen hat dazu geführt, dass „Obongo“ den wichtigen Afghanistan-Krieg nicht mehr bezahlen kann und sich nunmehr gezwungen sieht, aus Afghanistan abzuziehen. USrael muss die Bodenschätze Afghanistans China überlassen. „Wie hätte Karzai seine politische Unabhängigkeit besser demonstrieren können als mit der Vergabe der Abbaurechte für die größte Kupfermine der Region an die Chinesen – gegen den massiven Widerstand der USA? Oder mit der ehrenvollen Verabschiedung seines Staatsgasts aus Iran, Präsident Mahmud Ahmadinedschad, während Obama gerade in Kabul einflog?“ (spiegel.de, 07.04.2010)

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EU: Wer betrügt, wird befördert !

Werden Sie EU-Politiker und Sie können lügen und betrügen was das Zeug hält. Und wenn Sie genug gelogen und betrogen haben, werden Sie dafür auch noch mit einer Beförderung belohnt.

Vor einer Woche hatte die Universität Heidelberg der Europaabgeordneten Silvana Koch-Mehrin den Doktortitel entzogen. In ihrer Dissertation, „Historische Währungsunion zwischen Wirtschaft und Politik“, die sie im Jahr 2000 vorgelegt hatte, befanden sich auf 80 Textseiten mehr als 120 Plagiatsstellen.

Nur wenige Tage später warf sie dem Promotionsausschuss vor, dass er von den Schwächen ihrer Arbeit wusste, aber dennoch ihr den Doktortitel verliehen habe. Frau Koch-Mehrin weist alle Schuld von sich. Nicht sie sei für ihre schlampige Arbeit schuld, sondern die Uni. Als Täterin macht sie sich zum Opfer – ganz einfach.

Des Betrugs überführt hat sie ihre Ämter, bis auf das Abgeordnetenmandat im europäischen Parlament, niedergelegt. Ein guter Schachzug, wie sich im Nachhinein herausstellen sollte.

Laut SPIEGEL wurde Frau Koch-Mehrin jetzt Vollmitglied im Forschungsausschuss des Europaparlaments. Interessant dabei ist, dass sich die Mitglieder des Ausschusses um die „Verbreitung und Auswertung wissenschaftlicher Erkenntnisse“ kümmern. Wurde durch den Entzug des Doktortitels von Frau Koch-Mehrin nicht gerade erst bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, wissenschaftlich zu arbeiten? In der EU scheint diese Erkenntnis völlig irrelevant zu sein.

Betrachten auch Sie die Beförderung von Frau Koch-Mehrin als reine Farce? Inzwischen gibt es eine Online-Petition, „in der Koch-Mehrin zum Rücktritt aus dem Ausschuss und als Abgeordnete des Europaparlaments aufgefordert wird“.

Wer glaubt, dass uns in Brüssel ehren- und glaubhafte Politiker vertreten, sieht sich am Beispiel von Frau Koch-Mehrin getäuscht. Wie in der Bundes- und Landespolitik geht es auch im EU-Parlament um reine Postenschacherei. Wer am besten lügen und betrügen kann, hat gute Chancen, möglichst schnell befördert zu werden. Dabei sollte man nicht vergessen, dass sie bei der Europa-Wahl als „Dr. Silvana Koch-Mehrin“ für sich geworben hat.

Aber was soll’s. Unsere EU-Diktatur macht’s möglich. Dort sind Lügner und Betrüger sehr willkommen. Der ganze Haufen in Brüssel ist nicht anderes als eine Geldvernichtungsmaschine, die die Bürger der einzelnen Staaten ausplündern und mehr und mehr verarmen. Diese unnützen Bürokraten machen sich ein schönes Leben auf unsere Kosten.

Brecht hatte völlig recht: „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber“.

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Silber: Lohnt jetzt der Einstieg ?

Silber wird in der Industrie für mannigfaltige Produkte benötigt. Ohne Silber kein Handy, kein Fernseher, kein Computer … usw. Bei einer Staatspleite kann die Kaufkraft des Papiergeldes gegen Null tendieren – jene von Silber NIEMALS!

Zudem sei anzumerken, dass die Produktion von Silber langsamer steigt als die Nachfrage. Und vor allem: Ungefähr eine Jahresproduktion aller Minen auf der Welt, die Silber fördern, wurde bereits als Papier-Silber verkauft, obwohl das Metall noch in der Erde verweilt.

Dass der Silberpreis an den Terminmärkten schon seit Jahrzehnten manipuliert wird, ist nichts Neues. Das kriminelle Spielchen wird sicherlich auch noch eine Weile so weitergehen. In meinem Artikel „Gold und Silber? – Was denn sonst!“ habe ich die kriminellen Machenschaften kurz beschrieben.

Aber schauen Sie selbst, was die Experten zu Silber zu sagen haben:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=yx3MZHk-GHY]

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EZB – Europäische Zocker Bank

„Der Karlspreis, eigentlich Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen (seit 1988 Internationaler Karlspreis zu Aachen), wird alljährlich in Aachen für Verdienste um die Europäische Einigung verliehen“ (wikipedia). In 2011 wurde dieser Preis dem EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet verliehen. Für Verdienste um die Europäische Vereinigung?
Na, dann schauen wir doch mal, welche Verdienste ihm gebühren.

Am 1. November 2003 trat Jean-Claude Trichet das Amt des Präsidenten der EZB an.
Die Aufgabe der EZB besteht in erster Linie darin, für Preisstabilität in der Euro-Zone zu sorgen und nicht etwa im Erwerb von Staatsanleihen der EU-Mitgliedsstaaten und der Entsorgung von Schrottpapieren europäischer Banken.

Bezüglich desVertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) hat Jean-Claude Trichet gleich in mehrerer Hinsicht verstoßen. Oder doch nicht? Wurden etwa die Gesetze so luschenhaft ausgelegt, dass der EZB-Präsident nach gutdünken handeln kann? Zumindest scheint es so, wenn man sich die Art. 123 AEUV und Art. 125 Abs. 1 AEUV etwas genauer anschaut.

Art. 123 AEUV – Das Schuldtitelerwerbsverbot

Hinsichtlich des Verhaltens der Europäischen Zentralbank ist Art. 123 AEUV zu beachten, der ein Verbot der Finanzierung mitgliedstaatlicher Haushalte durch die EZB statuiert. Dazu werden direkte Zentralbankkredite ebenso verboten wie der unmittelbare Erwerb von Schuldtiteln, das heißt Staatsanleihen.

Die EZB umgeht dieses Verbot zur Zeit, indem sie die Anleihen der betroffenen Staaten nicht direkt von den öffentlichen Emittenten übernimmt, sondern mittelbar am Kapitalmarkt erwirbt. Auch hierfür gilt jedoch: Das Wort „unmittelbar“ ist bewusst in Art. 123 AEUV aufgenommen worden, um der Zentralbank eine Offenmarktpolitik ohne größere Begrenzungen zu ermöglichen. Man kann es nicht nachträglich im Wege der Interpretation wieder aus dem Vertrag streichen.

Der Rettungsschirm ist damit in allen seinen Aspekten von europäischem Recht gedeckt. Dennoch bleibt ein gewisses Unwohlsein zurück: Die gegenwärtige Krise zeigt, dass die Währungsunion nicht zum Nulltarif zu haben war. Der in Art. 125 Abs. 1 AEUV festgeschriebene Haftungsausschluss behält zwar seinen Sinn – aber es wird deutlich, dass dieser nur in der Gewährleistung eines Notausgangs besteht.

Wenn alle Stricke reißen, können die einzelnen Mitgliedstaaten aus der Währungsgemeinschaft flüchten, ohne die Schulden der anderen mitnehmen zu müssen. Umgekehrt wird die Gemeinschaftswährung jedoch nur so lange Bestand haben, wie sich die Mitgliedstaaten – wie soeben geschehen – politisch nach außen als Haftungsgemeinschaft definieren.

Es ist nicht zu leugnen, dass das bei der Vereinbarung des Maastrichter Vertrages so nicht gesehen oder jedenfalls nicht so dargestellt wurde. Inwieweit das ökonomisch als positiv oder negativ zu bewerten ist, ist eine andere Frage. Das Recht entscheidet diese Frage aber nicht. Vielmehr überlassen die europäischen Verträge diese Beurteilung bewusst den politischen Entscheidungsorganen. Und die Politik wird auch die Verantwortung zu tragen haben, wenn es schiefgeht.

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Interview mit Peter Boehringer

Interview mit Peter Boehringer

Sehr geehrter Herr Boehringer,

Sie sind Gründer der PBVV Vermögensberatung (München), sowie Gründungsvorstand der Deutschen Edelmetall-Gesellschaft e.V.
Erlauben Sie mir bitte einige Fragen.

krisenfrei.de:
Bei goldseitenblog.com veröffentlichen Sie in gewissen Abständen interessante Artikel zu Gold und Silber, sowie zu anderen aktuellen Themen. In Ihrem Artikel vom 08.04.2011 titeln Sie das Aus der deutschen Silber-Zehner. Silber-Zehner aus einer Cu-Ni-Legierung?
Sollte man statt dieser Silber-Zehner, wobei dieser Begriff schon an Betrug grenzt, nicht besser gleich 1 und 2 Eurocent Münzen massiv sammeln? Zumindest ist bei diesem Zahlungsmittel der Materialwert höher als der Nominalwert.

Peter Boehringer:
Rein rechnerisch wäre das in der Tat heute schon plausibel. Ich gebe aber drei Dinge zu bedenken:

  1. Wenn jemand seinen Zeit- und Arbeitsaufwand zum Sammeln der 1- und 2-Eurocent-Münzen mit einbezieht, dürfte die Rechnung bei der absolut pro Münze wirklich minimalen Gewinnspanne eher unattraktiv aussehen. Nicht zufällig konzentrieren sich professionelle Kupferdiebe nicht auf die Kassen von Supermärkten mit 1- oder 2-Eurocent-Münzen, sondern stehlen lieber gleich einige Kilometer bzw. Tonnen Kupferkabel. Dabei ist die Gewinnspanne bereits heute derart attraktiv, dass sogar Starkstromkabel nicht sicher vor dem Diebeszugriff sind, obwohl es bereits einige Tote bei derartigen Diebstählen gegeben hat…
  1. Die „Profis“ rechnen noch immer mit dem Kupferpreis pro Tonne – nicht pro Unze oder (wie bei Münzen) gar pro Gramm. Die Tonne kostet derzeit etwa 9000 Dollar. Lebensgefahr, Gefängnisgefahr oder Beschaffungsaufwand werden im Tonnenbereich akzeptiert. Bei Münzen ist dies nicht der Fall. Sobald der Kupferpreis nicht mehr in Tonnen oder Kilogramm, sondern in UNZEN oder Gramm bepreist wird, sollten wir diese Frage erneut debattieren. Dann wird Kupfer zum Edelmetall avanciert sein. Bis dahin macht die Kollektion von Kupfermünzen eigentlich nur für Unterbeschäftigte Sinn.
  1. Wer 50.000 Münzen zusammen hat, muss diese mehrere Hundert Kilogramm dann noch zur Schmelze bringen („Portokosten“!). Diese behält dann garantiert nochmals 30-50% ein. Fazit: Die Silberzehner waren in der bis Januar 2011 erhältlichen echten Silberversion zu genau 10 EUR einfach attraktiver und praktikabler.

krisenfrei.de:
Geht es dem BMF bei der Ausgabe der neuen „Silber-Zehner“ (Cu-Ni-Legierung) nicht vielmehr darum, dem Münzsammler „billiges“ Metall zu Höchstpreisen zu verscherbeln? Immerhin braucht der hochverschuldete Staat jeden Euro, den er sich früher oder später so oder so von dem „kleinen“ Bürger holen wird.

Peter Boehringer:
Doch, genau darum geht es und ging es eigentlich immer. Bei der Erstausgabe der Silberzehner (2002) bis mindestens noch 2006, als ich erstmals über die Silberzehner Vorträge gehalten habe, waren die impliziten Aufpreise über dem damaligen Silber-Materialwert prohibitiv hoch. Das änderte sich erst durch den seit Anfang 2009 massiv von 8 $ auf bis zu 20 $/oz angestiegenen Silberpreis. Da der Verkaufspreis der Silberzehner immer stabil auf noch dazu MWSt-freien 10 EUR/Münze gehalten worden war, wurde dieser Aufpreis aber mit stetig steigendem Silberpreis immer geringer und die Münzen daher immer attraktiver. Im Oktober 2010 stellte der Staat daher die Emission der 925er Sterlingsilber-Ausgabe ein und verschlechterte die Legierung auf 625/1000, weil der Materialwert der 925-er-Version den Nominalwert von 10 EUR fast eingeholt hatte. Und der Bürger sollte aus Sicht des Staates hier ja nicht auch noch ein gutes Geschäft ohne Risiko nach unten (10 EUR = Deflationsschutz) machen können. Und so kam es eben zur Münzverschlechterung.

=> Der Staat hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass nur 4 Monate (!) nach der Verschlechterung sogar in der 625-er Variante der Materialwert den Nominalwert wieder erreichen würde. Den Grund dafür hatte ich hier http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2011/04/08/das-aus-der-deutschen-silber-zehner-nach ja ausführlich beschrieben. Nach diesem peinlichen Erlebnis hatte die BuBa dann genug. Auch der 625er-Silberzehner wurde nach nur einer Ausgabe (!) eingestellt. Heute gibt es nur noch pro-forma eine Silberzehner-Münze, deren Preis eben nicht mehr fixiert ist auf 10 EUR wie in all den Jahren seit 2002, sondern deren Preis mit dem Silberkurs schwankt, so dass der Materialwert per Definition niemals mehr den Verkaufspreis erreichen kann. Jedenfalls nicht mehr kurz nach der Emission, denn es wurde zugleich ein heftiger Aufpreis pro Münze eingeführt, der mit dem Charakter eines „gesetzlichen Zahlungsmittels“ so gar nicht mehr zusammengeht. Es ist reine Show-Politik der BuBa, dass es einen deutschen „Silberzehner“ heute überhaupt noch gibt: Ein gesetzliches Zahlungsmittel mit riesigem Aufgeld und sogar MWSt ist ein reiner Witz; eingeführt nun ab Juni 2011 zu dem einzigen Zweck, das Gesicht der BuBa zu wahren und die Münzverschlechterung bzw. die Inflation von Papiergeld ggü. Silber zu kaschieren.

krisenfrei.de:
Sie schreiben in Ihrem Artikel Silber bei 50 Dollar: Zurück zur Natur vom 25.04.2011
„… dass der Silbermarkt seit mind. 15 Jahren von Spekulanten beherrscht war!“
Glauben Sie, dass sich dies jemals ändern wird, und was sind Ihrer Meinung nach die Gründe?

Peter Boehringer:
Das vollständige Zitat von mir lautet wie folgt:

Der Silbermarkt wurde v.a. von Short-Spekulanten beherrscht. Und höchstwahrscheinlich von halbnackten oder nackten Short-Spekulanten – wegen ihrer extrem hohen Konzentration auch Manipulateure genannt. Er wurde kontrolliert über die Comex und über
unallokierte (vulgo: ungedeckte) GoldSilber-Konten und mutmaßlich sogar über einige GoldSilbervehikel mit veröffentlichten (aber niemals gleichzeitig und physisch auditierten) Barrenlisten.“

=> Eine Einschränkung sollte man vielleicht machen: es gab zugegebenermaßen …

Das vollständige Interview finden Sie hier:
http://krisenfrei.de/Sordon_Interview_PBoehringer.pdf

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