Frohes Stressfest

Von Ronald Gehrt

Liebe Leserinnen und Leser,

mein lieber Gesangsverein, was bin ich heute besinnlich. Aber man kann sich dieser
wunderbaren Zeit auch nicht entziehen. Die stressverzerrten Grimassen im Supermarkt, wo
schreiende Mütter schreiende Kinder bändigen., während das Nonstop-Weihnachtsgedudel
aus der Dose sukzessive die Gehirnzellen auflöst. Wo die Betreiber, vom Andrang mal
wieder völlig überrascht, nur vier von zehn Kassen öffnen. Wo mit vorweihnachtlicher
Gelassenheit im Schneematsch wild hupend um die Parkplätze gekämpft wird. Das zaubert
doch unwillkürlich ein Lächeln auf die Lippen. Und überhaupt … ist Ihnen auch aufgefallen,
wie freundlich die Atmosphäre auf den Straßen in der Vorweihnachtszeit immer wieder ist?
Mal von der blanken Mordlust einiger Zeitgenossen abgesehen?
Aber sei es drum, in dem Moment, in dem das Essen am heiligen Abend auf dem Tisch steht,
sind all die Mühen und der Stress vergessen. Es sei denn, man ist der Gastgeber. Oder
der/diejenige, der/die an diesem Abend einzige Gelegenheit hat, bei versammelter Familie
endlich mal ein paar brisante Themen auf den Tisch zu bringen, die sich bei solchen
Zusammenkünften einfach wunderbar ausdiskutieren lassen. Was dazu führt, dass die
festliche Stimmung zwei Stunden nach Eintreffen der Gäste bereits eisigem Schweigen und
Grüppchen- oder Rudelbildung weicht.

Und doch, und doch, zwischen Magendrücken und Weihnachtsoratorium, zwischen
Entsorgung von Geschenken, die keiner haben will und dem Umtausch des Pullovers von
Tante Waltraud, die vergessen hat, dass man seit über drei Jahrzehnten nicht mehr zwölf
Jahre alt ist … ja, da bleibt immer ein wenig Zeit, in sich zu gehen. Über sich selbst, die
Familie, das Leben an sich und die wirtschaftliche Lage nachzudenken. Der Weg zu
Letzterem ist nicht weit, von Stressfest zu Stresstest, dem „Wort des Jahres 2011“. Die
Banken haben sich derlei unterziehen müssen, die Staatsfinanzen manchen Landes ebenso.
Und die Politiker unterziehen sich dieser Prozedur momentan in Form eines Langzeittests.

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Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (III)

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

DRITTER BRIEF

Berlin, 5. Januar 1921

Einen Satz, mein lieber James, kannst Du Dir gar nicht fest genug in Deinen Verstand hämmern. Der Satz, der die Quintessenz meines vorigen Briefes ausmacht, lautet: „Geld ist die Verkörperung eines Güteranspruchs, der dadurch entstanden ist, dass jemand etwas geleistet, die Gegenleistung aber noch nicht erhalten hat.“ Oder kürzer: „Geld verkörpert den aus einer Leistung entstandenen Anspruch auf gleichwertige Gegenleistung.“ Dieser Satz ist das A und O der ganzen Geldlehre. Aus ihm ergibt sich alles, was über das Geld zu sagen ist, eigentlich von selbst. Würden nur alle Völker sich diesen harmlosen Satz einprägen und niemals gegen seinen Sinn verstoßen, so würde es in der ganzen Welt kein Geldelend und keine Valutafrage geben.

Sobald der Anspruch auf Gegenleistung, den jeder marktmäßige Güteraustausch zur Folge hat, durch das Geld gesichert wird, geht mit ihm eine äußerliche Veränderung vor sich. Du erkennst das sofort, wenn Du Dir einen konkreten Fall vorstellst. Denke Dir einen Arbeiter, der für 200 Mark Arbeit geleistet, das heißt, sich einen Anspruch auf Güter im Werte von 200 Mark erworben hat. Er hat diesen Anspruch bis zum Zahltage ausschließlich gegen seine Arbeitgeber. (Bis zum Zahltage gewährt jeder Arbeiter seinem Arbeitgeber Kredit.) In dem Moment aber, wo dieser dem Arbeiter die 200 Mark auszahlt, fällt der Anspruch gegen ihn selbst fort. Die Beiden sind „Quitt“ . Dadurch ist aber nicht etwa auch der Anspruch an sich erloschen, vielmehr bleibt derselbe, im Gelde verkörpert, in der unveränderten Höhe von 200 Mark bestehen. Nur richtet sich der Anspruch jetzt nicht mehr gegen einen Einzelnen, den Arbeitgeber, sondern gegen die Gesamtheit, den Markt. Der Arbeiter kann die ihm für seine Arbeit zugesicherte Gegenleistung nunmehr einkassieren, wo und in welcher Form er will. Er kann sich beim Schuster ein Paar Stiefel, beim Kaufmann Lebensmittel und Zigarren, beim Gastwirt Bier kaufen. Erst wenn er das getan und seine 200 Mark ausgegeben hat, ist sein Güteranspruch erloschen. Dann erst ist der Zweck des Tausches erfüllt, den der Arbeiter mit seinem Arbeitgeber vorgenommen hat: er hat für seine Arbeitsleistung Stiefel, Lebensmittel, Zigarren und Bier eingetauscht. Der Empfang des Geldes war nur eine Zwischenstufe, die notwendig war, weil der Arbeitgeber die Waren, die der Arbeiter zu erhalten wünschte, nicht selbst hatte, weil es mithin einer Garantie bedurfte, dass der Arbeiter die durch seine Hände Arbeit verdienten Waren auch wirklich irgendwo erhielt.

Halte das recht fest, mein Sohn: Solange jemand für eine Leistung keinerlei Gegenwert, auch nicht in der Interimsform von Geld erhalten hat, besitzt er lediglich einen Anspruch an eine bestimmte Person, nämlich eine Forderung an den Empfänger seiner Leistung. Unser Arbeiter beispielsweise hat zunächst eine Forderung in Höhe von 200 Mark einzig und allein an seinen Arbeitgeber. Sobald aber derselbe Jemand Geld für seine Leistung erhalten hat, besitzt er eine Forderung an die Allgemeinheit.

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Bundespräsident spricht Klartext !

 

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Und weil’s so schön war, noch den!

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Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (II)

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

ZWEITER BRIEF

Berlin, 2. Januar 1921.

Wie kommt es, lieber James, dass die Menschen unter denen sich doch auch kluge, selbständig denkende Leute befinden, das Wesen des Geldes so schwer ergründen können? Ich glaube, es kommt daher, dass sie von Kindesbeinen auf mitten im Gelde leben, zu eng mit ihm verwachsen sind und daher nicht die nötige Distanz zu ihm finden. Das Geld verrichtet eine bestimmte Funktion im täglichen Leben, nämlich die Funktion des Kaufens und Bezahlens, mit solcher Selbstverständlichkeit, dass man nur schwer von der Vorstellung loskommt, das Geld und die Funktion seien ein und dasselbe. Und der Sprachgebrauch bestärkt uns in dieser Vorstellung. Wenn wir einen gewissen Dickhäuter mit einem langen Rüssel „Elefant“ nennen, so kann kein Zweifel daran bestehen, dass ein Elefant nichts anderes als dieser gewisse Dickhäuter mit dem langen Rüssel ist. Und wenn wir alle Dinge, mit denen wir im Alltagsleben kaufen und bezahlen, „Geld“ nennen, so ist Geld natürlich nichts anderes als das Ding, das jeweils als allgemeines Kauf- und Zahlmittel dient. Ob es sich dabei um Goldmünzen oder papierne Scheine, um Salzbarren oder Kaurimuscheln handelt, ist gleichgültig, solange man nur in seinem Lande damit kaufen und bezahlen kann, denn alles, womit man das zu tun vermag, nennt der Sprachgebrauch „Geld“.

Hinter dieser allbekannten Funktion steckt aber ein verborgener Sinn, ein Gesetz. Ganz wie hinter dem Vorgang des fallenden Steins, des rollenden Rades bestimmte Naturgesetze stecken. Diesen Gesetzen kommt man nicht auf die Spur, solange man ein Rüsseltier Elefant, und den Elefanten ein Rüsseltier nennt, sich also begrifflich immer im Kreise dreht. Wenn man sich aber vergegenwärtigt, was allen Vorgängen und Funktionen einer bestimmten Art gemeinsam, was das Typische in ihnen ist, so kommt man sehr schnell hinter ihre tiefere Bedeutung und hinter die Gesetze, denen sie gehorchen.

Denke also, lieber James, jetzt einmal nicht an das Geld, das den Verkehr vermittelt, sondern überlege Dir, welchen Sinn der wirtschaftliche Verkehr zwischen den Menschen als solcher hat. Dann drängt sich Dir zunächst eine Beobachtung auf, die schon, viele Menschen vor Dir gemacht haben: dass nämlich dieser Verkehr im Grunde genommen nur ein Tauschverkehr ist. So kompliziert unser Wirtschaftsleben auch aussieht, letzten Endes läuft es doch lediglich darauf hinaus, dass täglich zahllose Gegenstände für den Verbrauch hergestellt und zu diesem Zweck zwischen Herstellern, Händlern und Verbrauchern ausgetauscht werden. Wer auch immer eine Ware verkauft oder eine Leistung anbietet, immer kommt es ihm darauf an, andere Waren oder andere Leistungen dafür zu erhalten. Mache einmal die Probe. Blicke um Dich herum und prüfe, woraus sich das Vermögen Deiner Nachbarn zusammensetzt, das heißt, was sie für ihre Jahrzehnte lang geleistete Arbeit eingetauscht und aufgesammelt haben. Was siehst Du dann? Du siehst Häuser, Möbel, Kunstgegenstände. Ferner siehst Du Maschinen, Wagen, Schiffe. Endlich siehst Du Gegenstände des täglichen Bedarfs, nämlich Vorräte an Kleidung, Wäsche, Fleisch, Brot. Alle diese Dinge sind der wirkliche Gegenwert für die Waren, welche Deine Nachbarn verkauft, und für die Arbeit, die sie geleistet haben.

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Papiergeld ist periodisch zum Crashen verdammt (I)

Briefe eines Bankdirektors an seinen Sohn

 ERSTER BRIEF

Berlin, in der Silvesternacht 1920/21.

Mitternacht. Draußen, lieber James, läuten die Silvesterglocken wieder einmal ein tolles Jahr zu Grabe. Ein weihevoller Moment für die Menschen, die sich die Stunden ihrer inneren Erhebung vom Kalender vorschreiben lassen. Disraelis »two nations«, die beiden großen Völker, in die jeder sogenannte Kulturstaat sich spaltet, leben in diesem Augenblick ihr Dasein doppelt intensiv. Der Reichtum steigert sein Wohlleben in Wein, Tanz und Spiel bis zum Rausch; ich blicke ihm von meinem Arbeitszimmer aus in die festlich blitzenden Fenster.

Die Armut, die ich nicht sehe, weil sie sich in weit entfernten Stadtvierteln zwischen ihre kahlen vier Wände verkriecht, bringt dem neuen Jahr das schuldige Opfer, indem sie die Tränen des Alltags doppelt reichlich fließen lässt. Ich selbst habe, wie Du weißt, keinen Sinn für Feierlichkeit. Aber ganz kann ich mich der Magie der Silvesternacht dennoch nicht entziehen. Sie zwingt mich zur inneren Sammlung, zur geistigen Einkehr, und manche unklare Empfindung in mir nimmt feste, scharf umrissene Gestalt an.

Ich sehe mich gleichsam auf dem schmalen Grat stehen, der die beiden großen Völker in unserem Vaterlande trennt, die Tanzenden hier, die Weinenden dort. Und indem ich hinunterblicke in dieses zweigespaltene Leben und Treiben, ist es mir, als könnte ich deutlich alle Hebel und Räder des großen Mechanismus erkennen, der die sozialen Verhältnisse der Länder und Kontinente bestimmt und der dem profanen Auge meist verborgen bleibt.

Mein geschärfter Blick übersieht die wirtschaftlichen Gesetze, die Reichtum und Armut entstehen, anwachsen, stillstehen oder abnehmen lassen. Ich sehe, wie unter bestimmten Voraussetzungen die Scheidewand zwischen dem Volk der Besitzenden und dem der Besitzlosen sich hebt oder senkt. Und mit erschreckender Klarheit drängt es sich mir auf, wie verhängnisvoll jene ewigen Wirtschaftsgesetze gerade in dem eben abgelaufenen Jahre wirksam gewesen sind: Um ein ungeheures Stück hat sich die schroffe Scheidewand zwischen den beiden Völkern eines und desselben Landes erhöht. In verdreifachter Menge fließen diesseits die Tränen, jenseits der Wein. Und zugleich mit der Scheidewand wächst aus; dem uralten Groll der beiden Völker, die einander niemals verstehen werden, ein ungeheurer Hass empor, der eines Tages die Kulturwelt in Trümmer legen wird, wenn man seine Ursachen nicht noch rechtzeitig beseitigt.

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Klartext zu Gold und Aktien

Von Manfred Gburek, 16. Dezember 2011

Klartext zu Gold und Aktien

Wirtschaftsthemen mit den Schwerpunkten Staatsschulden-, Banken- und Euro-Krise haben inzwischen von der ganzen Bevölkerung Besitz ergriffen. Jetzt auch von der Gesellschaft für die deutsche Sprache, die „Stresstest“ zum Wort des Jahres und „hebeln“ auf den zweiten Platz gewählt hat. Stresstest, das ist, aus aktueller Sicht durch die ökonomische Brille betrachtet, unter anderem der Unsinn, den die in London residierende Bankenaufsicht European Banking Authority (EBA) neulich zum zweiten Mal verzapft hat. Und die Milliarden zur Euro-Rettung nach oben hebeln, das ist längst von gestern, denn mittlerweile sind diesem – sagen wir zwölften – Rettungsversuch längst der dreizehnte bis zwanzigste gefolgt. Die Erkenntnis aus der Wort-des-Jahres-Klauberei: Die Krise vernebelt die Köpfe.

Da scheint es sich gut zu treffen, dass jetzt nach Kanzlerin Angela Merkel und Bundesbank-Präsident Jens Weidmann auch Christine Lagarde Tacheles redet, ihres Zeichens Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), nachdem ihr Vorgänger Dominique Strauss-Kahn offenbar mal wieder seine Hormone nicht im Griff hatte: Madame fürchtet, es könnte zu einer weltweiten Depression kommen, und plädiert für Prophylaxe, die im Kern der Krise beginnen müsse, der – na klar – in Europa und speziell im Euro-Raum zu finden sei. Die Erkenntnis hier: Lagarde bemüht das böse D-Wort, nicht um etwa die tatsächlich drohende Depression abzuwenden, sondern um im Streit über die Aufstockung der IWF-Finanzen in Richtung Merkel und Weidmann ein Machtwort zu sprechen.

Hier geht es nicht mehr allein um die Bewältigung der Krise, die längst zur Hydra ausgewachsen ist, sondern um taktische Spielchen. Das verwirrt die Teilnehmer an allen relevanten Märkten so sehr, dass sie die Kurse bzw. Preise rauf und runter jagen, zuletzt überwiegend runter. Das wirkt sich vorübergehend negativ auf Aktienkurse, Edelmetall- und Rohstoffpreise aus, zumal schon wieder Schwarzmaler am Werk sind, die – wie das ifo-Institut – mal eben ihre 2012er Wachstumsprognose für Deutschland vom Sommer (plus 2,3 Prozent) kassieren und durch eine neue von nur noch 0,4 Prozent ersetzen.

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Good Bye Atomkraft – mit der Bitte um Eure Unterstuetzung !

Von Michi Kitazawa-Engel

Liebe Deutsche AtomkraftgegnerInnen,

ich bewundere Euch in Eurem Kampf um die Verhinderung des Castortransportes nach Gorleben im letzten Monat! Es ist ja erstaunlich, dass in diesem Land die Anti-Atom-Bewegung so stark ist, dass solch ein Artikel in einer landesweiten Zeitung erscheint!!:
http://www.sueddeutsche.de/politik/anti-atom-proteste-bundesverdienstkreuz-fuer-die-castor-gegner-1.1218511

Es stimmt wohl, was der Autor dieses Artikels meint: Wenn die Japaner auch so kampfesmutig gegen Atomkraft gewesen waeren wie Ihr, waere dieser Super-GAU in Fukushima vielleicht nicht passiert…

Deshalb bitte ich Euch, nachdem Ihr Euch vom Kampf gegen den Castor gut erholt habt, meinen Landsleuten etwas von Eurer wiedergewonnenen Kraft abzugeben:
Gerade laeuft die dritte Unterschriften-Sammlung “Good Bye Atomkraft” in Japan. Deren erste und zweite Sammlung wurde ab diesem Mai bereits von mehr als 5.000 Menschen in Deutschland unterschrieben (mittels Papierformular). Nach Hinweisen mehrerer Unterzeichner kann sie jetzt auch im Internet unterschrieben werden:
http://fukushima.greenaction-japan.com/2011/10/27/petition-03-save-life-and-lifestyle-environment-and-nature-a-petition-to-say-goodbye-to-nuclear-power-plants/

Allerdings ist diese Online-Petition nur in Englisch verfügbar. Aber es gibt auf dieser Seite auch die deutsche Uebersetzung der Forderungen – nämlich auf dem Papierformular (weiter unten, auf “Unterschriftensammlung “Good bye Atomkraft” – für Leben, Natur und Umwelt [PDF]” klicken).

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Warum ich keine GEZ-Gebühren mehr bezahle

7  Fragen 

an den Fernseh- und Rundfunkrat

oder: Warum ich keine GEZ-Gebühren mehr bezahle


Sehr geehrter Damen und Herren,,

mein Name ist Werner May und ich bin Politischer Künstler. Bei der Recherche zu einem Buch über diesen Staat und seine Organe bin ich auf einige Widersprüche gestoßen.
Als Vertreter der Medien, bitte ich Sie folgende Fragen zu beantworten.
Ich werde mir erlauben Ihre Antworten auf meiner Internetseite zu veröffentlichen.

Im Rundfunkstaatsvertrag (RStV) vom 31. August 19911 steht im § 1 Anwendungsbereich:
(1) Dieser Staatsvertrag gilt für die Veranstaltung und Verbreitung von Rundfunk in Deutschland in einem dualen Rundfunksystem.“
Der § 2 a Allgemeine Programmgrundsätze beginnt so:
(1) Die in der Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland (ARD) zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten…“

In dem Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland vom 12. Sept. 1990 (2+4 Vertrag) heißt es: „Das vereinte Deutschland wird die Gebiete der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und Ganz Berlins umfassen…“
Im 2+4 Vertrag heißt es weiter: „Die Ratifikationsurkunden … werden bei der Regierung des vereinten Deutschland hinterlegt“ und „Die Urschrift dieses Vertrags … wird bei der Regierung der Bundesrepublik Deutschland hinterlegt.“

Demnach gibt es 2 Regierungen, eine für „das vereinte Deutschland“ und eine für die „Bundesrepublik Deutschland“.

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Führt die Euro-Krise in einen europäischen Bürgerkrieg?

Euro-Krise: Die Währungsunion selbst ist das Problem

von Prof. Dr. Fritz W. Scharpf, emeritierter Direktor am Kölner Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung

zf. Der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist es zwar nicht gelungen, die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union auf ein weiteres gemeinsames Vorgehen bei der Euro- und Staatsschuldenkrise festzulegen. Dennoch haben sie erreicht, dass die Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten dem «Plan B» zustimmten, einen neuen Vertrag neben dem EU-Vertrag abzuschliessen.

Alle Euro-Staaten sollen verpflichtet werden, eine gesetzliche Schuldenbremse einzuführen, automatische Strafen bei zu hohen Haushaltsdefiziten zu akzeptieren, der EU-Kommission bei «zu hoher Verschuldung» die Vollmacht für Eingriffe in das nationale Haushaltsrecht zu geben und gegebenenfalls vor dem Europäischen Gerichtshof verklagt werden zu können. Der auf Dauer geplante ESM, mit dem einem zentralen Geldinstitut dauerhafte Zugriffsrechte auf nationale Haushaltsmittel in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro garantiert werden sollen, soll schon 2012, nicht erst 2013, seine Arbeit aufnehmen.

Die Befürworter dieser Beschlüsse sprechen von einem entscheidenden Schritt hin zu einer «Fiskalunion», also einer Zentralisierung der bislang nationalen Haushaltspolitik. Die Regierungen der Euro-Staaten verfolgen damit den Weg einer weiteren Gleichschaltung innerhalb der Euro-Staaten und übergehen die Warnungen namhafter Fachleute, so wie sie auch im folgenden Beitrag zum Ausdruck kommen.

Die Euro-Krise spaltet Europa: In Griechenland, Irland, Portugal und Spanien (GIPS-Staaten) protestieren die Massen gegen die Spardiktate der Deutschen und der «Troika» (Europäische Zentralbank, EU-Kommission und Internationaler Währungsfonds). Und in Berlin, Frankfurt und Brüssel sieht man die Schuld allein bei den GIPS-Ländern, die über ihre Verhältnisse gelebt und gegen alle Regeln des Stabilitätspaktes verstossen haben. Weil man jedoch glaubt, dass Europa scheitert, wenn der Euro kippt, und dass dieser kippt, wenn auch nur ein GIPS-Staat insolvent wird, müssen die Sünder um jeden Preis gerettet werden. Aber um die Kredithilfen zu erhalten, sollen sie unter der Kuratel der Troika drakonische Sparauflagen erfüllen.

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Über 200 Jahre Zentralbanken … und nichts daraus gelernt !

Über 200 Jahre Zentralbanken … und nichts daraus gelernt !

 Inflation

Vor über 200 Jahren gab es schon Zentralbanken, die die Regierungen für ihre Kriege mit Geld versorgten. Genau wie heute wurde Geld ohne Ende gedruckt und in Umlauf gebracht. Das Ergebnis war, wenn mehr Geld als Waren und Dienstleistungen vorhanden ist – und ist auch heute noch: Inflation. Inflation ist eine versteckte Steuer, die die Bürger mittel- bis langfristig enteignen.

In naher Zukunft wird auch auf uns eine galoppierende Inflation zukommen, denn „Die Politik will die Inflation“. Und wen haben wir das zu verdanken? Den Zentralbanken und den Politikern! Sie verhalten sich verantwortungslos, indem sie Schulden mit immer mehr Schulden bekämpfen wollen. Die Begründungen, die hochverschuldeten Staaten und Banken zu retten, sind haltlos. Nicht die Staaten oder Banken werden gerettet, sondern die Vermögen der Reichen!

Der 3. und 7. US-Präsident – Ein Kampf gegen die Banken

Thomas Jefferson, der 3. US-Präsident (1801-1809), schrieb 1814 an John Adams, der vor ihm US-Präsident war:

„Stets war ich der Feind der Banken, nicht derjenigen, die Zinsen für echtes Geld verlangen, sondern ein Feind derer, die uns ihr eigenes Papier unterschieben und damit unsere Währung gefährden. Mein Eifer gegen diese Institutionen war so ehrlich und offen, dass ich als Wahnsinniger verspottet wurde von der Brut der Bank-Krämer, die von der Öffentlichkeit die erschwindelten und armseligen Gewinne stehlen wollten … Sollten wir einen Altar dem alten Papiergeld der Revolution errichten, das Individuen ruiniert, aber die Republik gerettet hat, und alle früheren und künftigen Bankkonzessionen und gleichzeitig auch alle Banknoten selbst darauf verbrennen? Denn diese ruinieren sowohl die Republik als auch die Menschen. Doch es kann nicht getan werden. Die Besessenheit ist zu stark. Sie hat mit ihren Irreführungen und Täuschungen alle Mitglieder der Regierungen und alle Individuen ergriffen.“

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Die Wahrheit in 4 Minuten

Brandrede Farrakhan’s an Vertreter der Mainstream-Medien.

Unbedingt anschauen!

 

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Aufruf an alle aktiv denkenden Menschen

Von Andreas Popp

In letzter Zeit wird es immer deutlicher, wie sich die Gruppen der ähnlich gesinnten Systemkritiker weiter entzweien lassen. Dieser aus meiner Sicht gefährliche Zustand sollte dringend thematisiert werden, denn die herrschende Macht rüstet den Propagandaapparat massiv auf. Lassen Sie mich kurz ausholen, denn als „alter Hase“ der Wirtschaftsordnungs- und Gesellschaftskritik kann ich wohl recht gut die Veränderungen in einer mittlerweile entstandenen, regelrechten, leider oft semiwissenden Szene erkennen. Ich darf wohl auch als Beispiel dafür herhalten, wenn es um tendenziöse Diffamierungskampagnen geht, die man gegen mich bzw. uns ins Feld führt.

Vor Jahren schrieb ich mein Buch „Das Matrix-Syndrom“, in dem ich unter anderem die deutsche Geschichte in bestimmten Teilen hinterfragte. Aus meiner Sicht haben niemals die Menschen Krieg geführt, denn das waren immer die Regierungen. Es heißt, dass die Wahrheit als erstes im Krieg stirbt, aber die ist schon lange vor jeder sichtbaren Auseinandersetzung gestorben. Denken wir aktuell an den Irak-, Afghanistan-, Libyenkrieg oder den angehenden Irankrieg (hoffentlich nicht!), die alle grundsätzlich auf Lügen basieren. Ich will nicht zu weit ausholen, aber auch die militärischen Auseinandersetzungen, die wir als dunkelste Zeit unserer Heimat bezeichnen, basierten auf Lügen und Intrigen der vielen beteiligten Regierungen. Dass ich nach diesen niedergeschriebenen Erkenntnissen von Propagandavertretern zu einem Rechtsradikalen abgestempelt wurde, war mein Risiko, obwohl ich immer wieder speziell auch auf die damalige deutsche Regierungsschuld hinwies. Ich lief während meiner Recherchen einige Male tief erschüttert z.B. durch die Gedenkstätte Bergen Belsen und habe mich gefragt, wie man Menschen zu unglaublichen Greultaten grundsätzlich anstiften kann. Weiterlesen “Aufruf an alle aktiv denkenden Menschen” »

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Finanzmoloch kontra Euroland

Von Manfred Gburek, 9. Dezember 2011

Finanzmoloch kontra Euroland

Vor einer Woche fiel hier der Begriff „transatlantischer Geldkrieg“, jetzt offenbart sich dieser Krieg mit einer tragikomischen Variante: Großbritanniens Premier David Cameron ist zum EU-Gipfel nach Brüssel gereist, um wie ein Auswechselspieler, den sein Trainer die Bank drücken lässt, ohne dessen Einwilligung aufs Fußballfeld zu rennen und mitzuspielen. Was Günter Netzer bei Borussia Mönchengladbach 1973 gelang, bleibt dem Briten-Premier verwehrt: Er bekam von Angela Merkel, Nicolas Sarkozy & Co. mit 17 Euro-Ländern und neun EU-, aber noch nicht Euro-Ländern im Rücken die Rote Karte und zog schmollend von dannen, um seine Bockigkeit in London als Sieg feiern zu lassen – den die Briten ihm aber als Niederlage ankreiden.

Ein solches Benehmen ist nur zu verstehen, wenn man das Verhältnis Großbritanniens zu den USA im geschichtlichen Zusammenhang einbezieht: Sie kämpften im 2. Weltkrieg Seite an Seite, zogen gemeinsam in den Irak- und Afghanistan-Krieg und sprechen eine weitgehend gemeinsame Sprache, die international verwendet wird – in den EU-Gremien und als zweite Sprache in den meisten Ländern der Welt, sogar in China, wo man sich zumindest in den Metropolregionen auf englisch ganz gut durchkämpfen kann. Nur gibt es zwischen den USA und Großbritannien einen entscheidenden Unterschied: Die einen sind Weltmacht, die anderen längst nicht mehr.

Wirtschaftlich gesehen ist der Unterschied noch größer: Während die USA trotz der ganz verschiedenen wirtschaftlichen Strukturen der Großräume New York und Los Angeles, Atlanta und San Francisco einen zusammenhängenden Block mit derselben Währung (sogar einer Weltwährung) bilden, ist Großbritannien bezüglich Warenverkehr zwar mit Kontinentaleuropa verbunden, aber bei Weitem nicht so verwachsen wie Deutschland mit Frankreich, Italien oder den Niederlanden.

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