Griechenland

Im 331. Pranger beschreibt Michael Winkler unser heutiges Geldsystem, das auf Lug und Trug aufgebaut ist.

Leider ist er nicht darauf eingegangen, das die Nutznießer dieses Betrugsgeldsystems die Reichen sind, deren Zinsen und somit ihr leistungsloses Einkommen bei all den Rettungsschirmen und Bürgschaften gesichert werden. Der Staat unterstützt dieses auch noch, indem er massiv die Steuerzahler ausplündert. Nun denn.

Hier nun der 331. Pranger von Michael Winkler

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Griechenland (1.6.2011)

Ist Griechenland nun bankrott oder nicht? Die Antwort lautet Ja, auf beide Fragen. Also, selbst nach den primitivsten Buchhaltungsregeln ist Griechenland pleite, total überschuldet und nicht mehr zu retten. Wer als Grieche an seinem Vermögen hängt, schützt es vor den einheimischen Banken, indem er es entweder bar nach Hause unter die Matratze holt, oder indem er es auf ausländischen Konten in Sicherheit bringt. Die modernen Griechen haben mit jenen altehrwürdigen Herrschaften nichts mehr zu tun, deren Namen wir in der Schule mit Ehrfurcht auszusprechen gelernt haben. Sokrates, Platon, Solon usw. hätten niemals auf Papier vertraut, sondern Gold und Silber gehortet. Andererseits darf das, was offensichtlich ist, nicht offenkundig werden, denn wenn Griechenland über den Rubikon geht, dann bekommt das ganze Euroland ein Problem. Ein Staatsbankrott in Athen bringt sehr viele Banken ins Straucheln.

Warum? Erinnern wir doch einmal an ein Parade-Gierchen, den zufällig dem jüdischen Glauben anhängenden Vorsitzenden der „Deutschen“ Bank, Josef Ackermann: Der wollte auf das Eigenkapital seiner Bank 25% Rendite erzielen. Das zu erreichen erfordert keinerlei Kunstfertigkeit, sondern nur ausgeprägte Erwerbsgene. Ich lasse im Folgenden die Einheiten „Milliarden“ oder „Billionen“ einfach weg, damit die Summen überschaubar bleiben. Und, da man in der Bankenwelt so gerne Inglistanisch spricht, überschreibe ich diese Lektion mit „Banking made simple“:

Man gründe eine Bank mit 4 Euro Eigenkapital und sammele 96 Euro Fremdkapital ein, beispielsweise über das Sparbuch der Oma Tüttelbek. Jetzt hat man 100 Euro und zahlt dafür – großzügig – höchstens zwei Prozent Zinsen. Dieses Kapital verleiht man an Bedürftige und kassiert dafür mindestens sechs Prozent Zinsen. Aus dieser kleinen Zinsdifferenz bezahlt man die Manager-Gehälter, die noch höheren Erfolgsprämien, die Bankpaläste, die Dienstwagen und Dienstreisen der Manager, die Werbung, um weitere Kunden anzulocken, und ein paar Hobbys des Chefs, wie Sportvereine oder Formel 1. Am Ende bleibt ein mickriges Prozent als Gewinn übrig. Ein Prozent auf die kompletten 100 Euro, natürlich! Auf das Eigenkapital von 4 Euro sind das – wie von dem überragenden Finanzgenie angekündigt – satte 25 Prozent.

Und weil das ganze so einfach ist und wenig Arbeit erfordert, bekommt ein Herr Ackermann zwölf Millionen Euro pro Jahr für seine außergewöhnliche Leistung. Allerdings ist es langweilig, das Spargeld von Oma Tüttelbek für ein bis zwei Prozent zu verzinsen und es an solide Schuldner für sechs bis zwölf Prozent weiterzuverleihen, deshalb haben Herr Ackermann und seine Glaubensbrüder in Baal Mammon wunderbare Umverteilungsinstrumente ersonnen. Diese funktionieren in etwa so: Sie gehen zur Bank, werden von einem jungen Mann mit Worten und viel Inglistanisch überschüttet, bekommen einen bunten Prospekt und leisten eine Unterschrift. Ein bis fünf Jahre später bekommen Sie die Nachricht, daß Ihr Geld jetzt einem Anderen gehöre (vorzugsweise der Bank) und Sie bitteschön zu einem weiteren Beratungsgespräch vorbeischauen möchten.

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Gold und Silber ? – Was denn sonst !

In den letzten Jahren sind die Gold- und Silberpreise kräftig gestiegen. Wie oft hört und liest man in den Medien, dass der Gold- und Silberpreis gestiegen sei. Was bedeutet es eigentlich, wenn die Preise von Gold und Silber steigen? In einer freien Marktwirtschaft bestimmen das Angebot und die Nachfrage die Preise. Ist das Angebot gering und/oder die Nachfrage hoch, steigt der Preis. Bei Gold und Silber scheint das Gesetz von Angebot und Nachfrage jedoch nicht zu gelten. Das könnte daran liegen, dass Edelmetalle keine Ware wie jede andere ist. Edelmetalle waren jahrtausendelang Zahlungs- bzw. Tauschmittel. Das hat sich zwar glücklicherweise geändert, die Folgen wirken jedoch bis heute nach, vor allem, weil das heutige Papiergeld von manchen für alle derzeitigen Krisenerscheinungen auf der Welt verantwortlich gemacht wird. Stimmt das wirklich, oder liegt es vielmehr an dem Zins und Zinseszins?

Weiter unten wird in einem Video sehr gut erklärt, warum und wie der Gold- und Silberpreis kontrolliert und manipuliert wird und nicht aufgrund von Angebot und Nachfrage steigt.

Sinkt die  Kaufkraft einer Währung, steigt gegenüber dieser Währung logischerweise unter anderem auch der Goldpreis – es sei denn, jemand möchte genau das verhindern. Der Goldpreis z.B. steigt tatsächlich nicht einfach nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage, sondern wird gegenüber den Währungen „gefixt“, d.h., offensichtlich versucht jemand damit zu verstecken, dass die Kaufkraft der Währung sinkt. Doch liegt Letzteres am Papier?

Wenn zwei Erscheinungen gleichzeitig auftreten, wie in diesem Fall das Geld aus Papier und das Sinken der Kaufkraft dieses Papiergeldes, heißt das noch lange nicht, dass beide ursächlich verknüpft sind. Doch wenn nicht das Papier, wer verhindert dann eine stabile Kaufkraft unserer Währung?

Es ist tatsächlich der Zinseszins, der den Staat quasi dazu zwingt, weitere Kredite aufzu-nehmen, um wenigstens die Zinsen zu bedienen. An einer Tilgung der Staatsschulden ist gar nicht zu denken.

Geldvermögen und Staatsschulden

Die meisten Staaten dieser Welt haben inzwischen gewaltige Schuldenberge angehäuft. Das trifft auch für Unternehmen und Privathaushalte zu. Schulden auf der einen Seite bedeutet gleichzeitig aber auch Guthaben auf der anderen Seite. Und wer befindet sich auf der Guthabenseite? Natürlich die Superreichen, die durch die Zinszahlungen auf ihr Guthaben bei den Banken leistungsloses Einkommen erzielen. Bei den ganzen Rettungsschirmen der maroden EU-Staaten handelt es sich nicht um die Rettung der Staaten oder der Banken, die deren Staatsanleihen im Depot haben, sondern um die Rettung der Zinsen der Superreichen. Darum geht es letztendlich und um nichts anderes.

Und wenn die Banken keine Schuldner finden, um die Zinsen der Reichen zu bedienen, dann muss der Staat die Schulden bei den Banken aufnehmen, um unser Zinsgeldsystem aufrecht zu erhalten, damit die Superreichen ihr Geld nicht von den Banken abziehen und privat horten. Dann nämlich würde unser Betrugsgeldsystem wie ein Kartenhaus zusammen fallen. Das Ganze klingt wie Erpressung? Natürlich wird der Staat von den Superreichen erpresst. Was dachten Sie denn?

Den kompletten Artikel finden Sie unter: http://krisenfrei.de/Sordon_GoldundSilber.pdf

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Ehec – eine Waffe im Finanz-Welt-Krieg ?

Wurde die Massenvernichtungsbombe Ehec als Waffe im Finanz-Welt-Krieg über der BRD gezündet?

»Der Virologe Alexander Kekule von der Universität Halle sagte, der „Worst Case“ dürfe nicht ausgeschlossen werden, „dass die Bakterien absichtlich ausgebracht wurden“. Er nannte den aktuellen Ausbruch im „Tagesspiegel“ „ungewöhnlich und beunruhigend“. Das HU-Syndrom sei selbst bei betroffenen Kindern und bei gesunden Erwachsenen eher selten. Auch müsse das gleichzeitige Auftreten von mehr als 400 Erkrankungen und Verdachtsfällen eigentlich schnell zur Identifizierung der Quelle führen.« (focus.de, 25.05.2011) 

Es stehen für das Welt-Bankster-Kartell große Entscheidungen an, was die sklavische Unterwerfung der Welt unter ihre Finanzherrschaft betrifft. Insbesondere soll die BRD weitere Garantien für die Wall-Street-Institute abgeben. Merkel und Westerwelle zeigten sich in den vergangenen Monaten etwas zu widerspenstig, wie die Abstimmung am 18. Februar 2011 bei den Vereinten Nationen (gegen Israel) sowie die Nichtteilnahme am Krieg gegen Libyen zeigen. Soll mit dem Einsatz einer biologischen Ehec-Bombe aus dem ABC-Waffenarsenal der „Weltbeglücker“ die BRD erneut auf Linie gebracht werden? Mit Hilfe von Monsanto vielleicht, wie Verschwörungsexperten vermuten? Monsanto tobt sich übrigens in Spanien und Portugal besonders wild aus. Aber nicht außer acht lassen darf man die Möglichkeit, dass ABC-Angriffe über die Chemtrails in die entsprechenden Länder getragen werden könnten.

Ein ABC-Warnangriff könnte überdies auch den südlichen EU-Ländern gelten, die, anders als die naiven Deutschen, aufgewacht sind und die sogenannten Schulden ihrer Länder als Betrug begreifen. Die andauernden Proteste in Spanien stehen zum Beispiel unter dem Motto: „Keine Krise, sondern Betrug“. In Griechenland formiert sich eine Bewegung hin zur Machtübernahme mit dem schönen Namen: „Ich zahle nicht“. Die Betrugsschulden, die sozusagen nur aus Wetten bestehen, sollen nicht anerkannt werden. Somit könnte der Ehec-Angriff diesen Ländern signalisieren, „das kann euch auch passieren, wenn ihr nicht weiterschlaft und bedingungslos Tribut abliefert“. Und die Deutschen sollen vielleicht gemahnt werden, sich von den südlichen Protesten „nicht wecken zu lassen“. Noch wichtiger: USrael muss den Euro zerstören, um die Weltherrschaft mit dem Dollar behalten zu können. Mit „Gurkenlügen“ werden die Deutschen gegen Spanien aufgehetzt. Gerade bei einem derart phobischen Volk wie den Deutschen, man denke an die Fukushima-Hysterie, könnte  der spanische Export nach Deutschland zum zusammenbrechen gebracht werden. Auch der Tourismus nach Spanien könnte „sterben“. Die letzten Einnahmequellen brächen so für das angeschlagene EU-Land weg, die Staatsschulden können nicht mehr bedient werden, die EU bricht auseinander. Der Euro zerplatzt, der Dollar überlebt vorübergehend. Gurken sollen vom Laster auf die Straße gefallen und dort mit dem Erreger aus den Labors der ABC-Waffen-Hersteller kontaminiert worden sein. Wie blöd muss ein Volk sein, solch einen Mist zu glauben.

Das Lobby-Weltsystem steht durch die aufkommenden Mächte wie China und Indien ohnehin auf der Kippe. Besonders deshalb, weil sich andere wichtige Nationen bereits deutlich ab- und diesen kommenden Weltmächten zuwenden. Deshalb vielleicht auch der HAARP-Angriff auf Japan (Fukushima), das sich bislang hartnäckig weigerte, sein Finanzsystem der Wall-Street komplett zu übereignen. Soll die revoltierende Welt zur Räson gebracht und gleichzeitig die Überbevölkerung reduziert, sowie die nicht mehr aktiven „Fresser“, wie Rentner und „Unbrauchbare“, biologisch aus dem Finanzleistungssystem „ausgegliedert“ werden?

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Griechenland-Pleite

Von Andreas Popp, Mai 2011

Kurze Stellungnahme zum Thema Griechenland

Die treuen Freunde unseres unabhängigen Instituts kennen das „Dilemma“ der politischen Korrektheit, wenn es um systemkritische mediale Veröffentlichungen geht. Man „darf“ bestimmte Dinge einfach nicht so sagen, wie man sie wirklich meint, sondern muss einen bestimmten Kodex (sprich die „political correctness) einhalten. Nun ist es außerdem nicht möglich, in ein paar Minuten Interview überhaupt tiefgreifende Zusammenhänge rüber zu bringen.

Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich es als sehr positiv empfinde, dass konstruktive Kritiker (wie wir) trotzdem immer wieder von Sendern wie n-tv eingeladen werden und auch recht weit gefasst sprechen können.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie wissen natürlich, dass ich zur Griechenlandmisere viel mehr zu sagen hätte, zumal dieses Thema nur ein „Symptom“ der verfehlten Eurokonstruktion im Rahmen der Dollarleitwährung beschreibt.

Insider, die sich mit unseren Forschungen lang beschäftigen, erkennen bei der Griechenlanddebatte längst die eigentliche Ursache der gesamten Verwerfungen: Das verzinste Geldsystem und bestimmte „Aggregate“.

Mir ist wichtig, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass auch die „geliebte Deutsche Mark“ grundsätzlich ein ähnliches Schicksal erfahren würde, wenn auch mit stark verzögertem Verlauf der Verelendung und natürlich auf nationaler Ebene.

Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns nicht nur mit den Problemen dieses globalen Wahnsinns, den man uns als „alternativlos“ verkaufen will, nein wir haben konkrete Lösungsansätze der Verwerfungsursachen längst entwickelt. Dazu muss aber die Volkswirtschaftslehre und das Finanzwesen komplett neu definiert werden, was bedeutet, dass die derzeitige sogenannte Wissenschaft erst einmal grundsätzlich in Frage gestellt werden muss. Es liegt auf der Hand, dass bestimmte Lobbyisten, die dieses System seit Generationen für sich nutzen und gigantische leistungslose Einnahmen generieren, hier eher allergisch reagieren. Leider beeinflussen diese Personen natürlich auch die Bildungseinrichtungen und somit ebenfalls die Hochschullehrer, die einen bestimmten Lehrstoff durchzupauken haben. Als gewünschtes Ergebnis erhält man dann oft System-Aktivisten, denen man durch dogmatische Maßnahmen ein freies Denken abgewöhnt hat.

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Unterschriftensammlung “Good bye Atomkraft”

An alle AKW-Gegner!

Fukushima ist überall!

Bitte unterstützen Sie folgende Aktion mit Ihrer Unterschrift.

Sehr geehrter Premierminister Naoto Kan,

Nach der Katastrophe im AKW „Fukushima Daiichi“ fordern wir Sie zu
verantwortungsvollem Handeln auf, führen Sie eine sofortige Entscheidung für erneuerbare Energien herbei!

[1] Japan muss sich von der Atomenergie endgültig verabschieden, indem alle AKWs abgeschaltet werden!

1. Nach der Katastrophe im AKW Fukushima müssen alle anderen AKWs in der Reihenfolge der Höhe der Wahrscheinlichkeit von Erdbeben und Tsunamis stillgelegt werden, wodurch letztendlich die Abschaffung der Atomenergie erreicht wird.

2. Alle Pläne für den Bau von neuen sowie für die Erweiterung von bestehenden AKWs müssen widerrufen werden.

3. Die Wiederaufarbeitungsanlage in Rokkasho-mura und der Schnelle Brüter in Tsuruga müssen geschlossen werden. Die Aufarbeitung von MOX-Brennstäben muss beendet werden.

[2] TEPCO und die Regierung müssen Verantwortung für die Katastrophe übernehmen!

1. Informationen über die Katastrophe, die nachfolgende Verseuchung der Umwelt und die Strahlenbelastung der Menschen müssen an die Öffentlichkeit gebracht werden.

2. Die Evakuierungszone muss erweitert werden. Insbesondere müssen die Bewohner im hochverstrahlten Gebiet sowie Schwangere, Säuglinge, Kinder und SchülerInnen sofort evakuiert werden.

3. Die Erhöhung der zulässigen Strahlenbelastung auf 20mSv pro Jahr fuer Nicht-AKW-Arbeiter muss widerrufen werden. Die provisorischen Grenzwerte bei Lebensmitteln müssen ebenfalls heruntergesetzt werden. Eine Gesamt-Strahlenbelastung von 1mSv pro Jahr (incl. Innerer Strahlung) muss eingehalten werden.

4. Jegliche Strahlenbelastung der betroffenen Bewohner (von aussen und durch Innere Strahlung, aus der Luft, von Wasser und Lebensmitteln u.s.w.) muss dabei berücksichtigt werden. Die Gesundheit der Bewohner muss langfristig ärztlich kontrolliert werden. Für evtl. Strahlenschäden muss Entschädigung geleistet werden.

5. Die Erhöhung der Strahlengrenze auf 250mSv pro Jahr für AKW-Arbeiter muss widerrufen werden. Die Gesundheitskontrolle der hoher radioaktiver Strahlenbelastung ausgesetzten AKW-Arbeiter und die Sicherheitskontrolle ihrer Arbeitsbedingungen müssen gründlich durchgeführt werden. Für evtl. Strahlenschäden müssen ebenfalls Entschädigungen geleistet werden.

6. Das Einleiten von Radioaktivität ins Meer muss aufhören.

7. Für die materiellen Schäden der Bewohner, Angestellten, Arbeiter, Bauern und Fischer im betroffenen Gebiet müssen ebenfalls Entschädigungen geleistet werden.

8. Aller Schadenersatz für die Katastrophe im AKW Fukushima muss vorzugsweise vom Betreiber TEPCO geleistet werden.

Hier der entsprechende Link: http://www.jca.apc.org/mihama/fukushima/goodbyeatomkraft.pdf

Unterschreiben Sie bitte, scannen Sie die Unterschriftenliste und senden Sie mir bitte die Scan-Datei zu.
Sie können aber auch die Unterschriftenliste direkt an silber-engel@bank-einbruch.de senden.
Von dort aus wird dann das komplette Unterschriftenpaket an den japanischen Anti-AKW-Verein versandt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Als kleines „Danke schön“ hier ein Bildschirmschoner zur Anti-AKW-Bewegung.

http://www.bank-einbruch.de/bankeinbruch_014.htm

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen
krisenfrei

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Eurobetrug

Wer hat die besseren Argumente?

Frank Steffel (CDU), da hört man einen echten Lügen-Politiker, garantiert nicht.
Hans-Olaf Henkel und Prof. Hankel sprechen überdeutlich die Missstände des Euro und die Fehler der ganzen Rettungspakete an.

Ärgerlich nur, dass Frau Maischberger diese beiden Herren nur selten aussprechen ließ.

Folgendes Zitat passt m.E. sehr gut zu dem Thema:

„Mir ist kein Beispiel aus der Geschichte bekannt, wo ein Staat ausgeplündert wurde, um das Vermögen einer Gesellschaft ziellos zu vernichten“ 

Stoppt den Irrsinn!

Zu: „Deutsche fürchten Sozialkürzungen“ vom 7. 4. 2011

Und die Menschen haben recht. Mir ist kein Beispiel aus der Geschichte bekannt, wo ein Staat ausgeplündert wurde, um das Vermögen einer Gesellschaft ziellos zu vernichten.

Da ist die unselige Frau Angela Merkel unterwegs, um mit dubiosen Rettungsschirmen mediterrane und andere Verschwender vor den Folgen ihrer eigenen Disziplinlosigkeit zu bewahren.

Nun sind auch noch die Grünen in dieser Mission unterwegs. So forderte jüngst Frau Künast, das Lager in Friedland für (Nord-) Afrikaner zu reaktivieren. Um die Nachfrage nach deutschen Sozialleistungen zu erhöhen, haben die Grünen im Bundestag nun sogar einen Antrag zur Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes eingebracht. Dabei hätte die Abschaffung des Gesetzes zur Folge, dass für (Wirtschafts-) Asylanten die Kürzung der Sozialleistung in den ersten drei Jahren um 30 Prozent entfallen würde. So hofft man, die Zahl der „Bedürftigen“ im Inland zu erhöhen.

Das Ziel ist klar: Hat man erst die Staatsfinanzen ruiniert, kann man die Bürger noch mehr schröpfen. Wann hört dieser Irrsinn endlich auf?

Helmut Ries, Ludwigsau Quelle: http://globalfire.tv/nj/11de/wortmeldung/nr02.htm

Hier nun die Videos:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=isBn9Nv40XI]

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Mit Liquidität auf die Lauer legen

Von Manfred Gburek, 20. Mai 2011

Mit Liquidität auf die Lauer legen

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, den heutigen Beitrag ganz dem Thema Anlagestrategie zu widmen, die für uns alle selbstverständlich sein sollte, aber oft nur unzureichend realisiert wird. Doch wegen der Affäre um den zurückgetretenen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn muss ich Sie vorher unbedingt auf einen Punkt hinweisen, der in der ganzen Diskussion um Schuld oder Unschuld des Angeklagten unter den Tisch fällt: Er hat gewagt, den durch eine Sperrminorität der der USA von den Amerikanern abhängigen Internationalen Währungsfonds mit dem Ziel stärkerer Regulierung zu reformieren. Das kann man je nach Interessenlage als Schritt in die richtige Richtung oder aber als Affront gegen die USA interpretieren.

Mehr Regulierung bedeutet in diesem Fall unter anderem: Eingriff in den internationalen Kapitalverkehr. Außerdem: „Beschäftigung und Gleichstellung als Basis für wirtschaftliche und politische Stabilität, Wohlstand und Frieden“. (Zitat aus einer Rede von Strauss-Kahn, die er vor kurzem auf dem Höhepunkt seiner Karriere hielt) Er wagte sogar, dieses Credo als IWF-Auftrag und als Kern politischer Aufgaben darzustellen. So schafft man sich Feinde. Und wäre Strauss-Kahn nicht über die jetzige Affäre gestolpert, hätte es ihn früher oder später anderweitig erwischt. Das Thema Regulierung ist auf jeden Fall erst einmal vom Tisch. Das bedeutet für den IWF: zurück auf Los. Und für den internationalen Kapitalverkehr: Es darf weiter gespielt werden – mit Währungen, Anleihen, Aktien, Rohstoffen, Edelmetallen usw.

Womit wir bei Gold und Silber angekommen wären. Die jüngsten Zuckungen der Preise beider Edelmetalle bestätigen, dass die Auffanglinien nach unten, wie hier vor zwei Wochen prognostiziert, beim Gold zwischen 1500 und 1450 Dollar, beim Silber zwischen 35 und 30 Dollar halten dürften. Die Preise werden, wie zuletzt am Freitag geschehen, zwischendurch nach oben auszubrechen versuchen, dann aber wieder gestoppt. Die Kursschwankungen der Edelmetallaktien untermauern diese These.

Anlagestrategisch bedeutet das: Physische Bestände an Gold und Silber auf jeden Fall halten, Edelmetallaktien auspendeln lassen und vor 2009 gekaufte wegen der in diesem Fall nicht zu zahlenden Abgeltungsteuer im Zweifel lieber länger halten als die seit 2009 gekauften. Ich werde ab und zu von meinen Freunden gefragt, wie ich es mit der Liquidität halte. Antwort: Ich liebe sie. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Wer in Börsenzeiten wie jetzt – Zinswende hinter uns, relativ hohe Kurse der gängigen Industrieaktien, Zockermentalität wie im Fall des LinkedIn-Börsengangs – über ein ordentliches Liquiditätspolster verfügt, sollte sich damit auf die Lauer legen und auf Kurschancen warten. Derweil verzinst sich das auf dem Konto liegende Tagesgeld mit steigendem Zinstrend immer höher.

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Kaufe jetzt, zahle später!

Von Michael Winkler

Kaufe jetzt, zahle später! (11.5.2011)

Im folgenden Artikel geht es um Griechenland, um andere europäische Länder, um Gier, Schulden und Bankrott, um menschliche Größe und bürokratische Kleinlichkeit. Wirtschaft und Mißwirtschaft werden angesprochen, die Demokratie und sogar die Zukunft.

Stellen Sie sich vor, Sie werden volljährig und beziehen ein eigenes Einkommen. Das passiert tagtäglich und die Folgen sind durchaus nicht spektakulär: Sie werden kreditwürdig. Jetzt lasse ich Sie auch noch heiraten und einen Hausstand gründen. Da fallen mir uralte Begriffe ein: Aussteuer und Mitgift. Die eigenen Ersparnisse, Hochzeitsgeschenke, Gaben der Eltern und Schwiegereltern, sowie die ominöse Aussteuer haben es früher erlaubt, einen eigenen Hausstand zu gründen. Wobei ich mit „früher“ ausnahmsweise nicht das ausgehende Mittelalter meine, sondern fünfziger und sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Die Familie zog in eine Neubauwohnung – damals wurde sehr viel gebaut – und richtete sich ein, so gut die Mittel es erlaubten. Die Wohnung wirkte zunächst spartanisch, nach und nach wurde hinzugekauft, der billige Kompromiß aus der Gründerzeit landete schließlich auf dem Sperrmüll. Nach zehn bis zwanzig Jahren war die Wohnung fertig eingerichtet.

Neben diesem konservativen Modell gab es das Modell des „Abstotterns“, der Ratenzahlung. Kaufe jetzt, zahle später – der vorgezogene Konsum. Ein Modell, das wunderbar funktioniert hat, in dieser Zeit. Die Wohnung war in kurzer Zeit komplett eingerichtet, durch das Wirtschaftswunder wuchs das Einkommen erfreulich an und hielt die Raten im erträglichen Rahmen.

Und dann kam die Zeit, in der dieses Modell weniger gut funktionierte, die Zeit nach 1990, die Gegenwart. Im Vertrauen darauf, daß sie die Kredite zurückzahlen könnten, wie es ihre Eltern getan haben, mit steigenden Einkommen, haben sich die Leute verschuldet. Nicht nur für eine Wohnungseinrichtung, sondern auch für ein schönes Auto und eine Urlaubsreise. Deficit spending, Geld ausgeben, das man nicht hat, das man aber in guten Zeiten wieder hereinwirtschaftet.

Beleuchten wir noch kurz, wozu das gepumpte Geld ausgegeben wurde: Es gibt da durchaus einen Bereich „Investitionen“: Ein Herd, um Essen zuzubereiten, spart Geld für Restaurants. Ein Kühlschrank erlaubt, Lebensmittel zu lagern und Sonderangebote zu nutzen. Beim Auto könnte man streiten, ob da nicht ein Fahrrad genüge. Allerdings erwarten viele Arbeitgeber „Mobilität“, also sind wir großzügig und rechnen es zum Investitionsbereich, zumindest mit dem Anteil, den „ein kleiner Gebrauchter“ kosten würde. Die zweite Kategorie dient dem Komfort, nennen wir sie „Kultur“: dazu zählen die Möbel und der Anteil des Familienautos, der zur Repräsentation draufgelegt wurde. Ja, man kann auf der Luftmatratze schlafen, die Kleider im Umzugskarton lagern und die ausgemusterte Campingausstattung der Schwiegereltern als Eßecke benutzen. Eine Massivholz-Schrankwand, eine Leder-Sitzgarnitur und ein Designer-Schlafzimmer sehen natürlich viel besser aus, eben kultivierter. Bleibt noch die Urlaubsreise, die unter „Verschwendung“ eingeordnet werden müßte. Der freundliche Ausdruck dafür ist „Konsum“.

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Negativ-Zinsen oder unendliche Staatsverschuldung ?

Ich kann nicht umher, das Thema Negativ-Zins erneut aufzugreifen. Selbst ein Computer, der vor etwa 2 Jahren in den USA mit Daten zu Inflation und Wirtschaftslage gefüttert wurde, errechnete tatsächlich Minuszinsen! Die Forscher waren überrascht, denn Negativ-Zinsen gelten als undenkbar.

Willem Buiter, Professor an der London School of Economics, ist da allerdings anderer Meinung: „Es gibt keinen theoretischen oder praktischen Grund dafür, dass die Federal Funds Rate, der wichtigste US-Leitzins, nicht bei minus fünf Prozent oder wo auch immer liegen könnte“.

Sein Harvard-Kollege Greg Mankiw argumentiert ähnlich und vergleicht die Einführung negativer Leitzinsen mit der Erfindung negativer Zahlen: „Frühe Mathematiker haben die Idee negativer Zahlen für absurd gehalten“.

Leider wurde nicht näher darauf eingegangen, welche Fakten dem Computer eingeimpft wurden, um das Ergebnis von Negativ-Zinsen auszuspucken. Minuszinsen, so die einhellige Meinung, könnte dazu führen, dass die Sparer ihr Geld von den Banken abziehen und privat aufbewahren und somit das Geld dem Wirtschaftskreislauf fehlen würde.

Buiter und Mankiw sind überzeugt, dass sich dieses Problem lösen ließe, indem die Regierung z.B. einmal pro Jahr jeden zehnten Geldschein für ungültig erklären würde. Um die Menschen davon abzuhalten, Bargeld zu horten, schlägt Buiter folgendes vor: Bargeld müsse weniger wert sein als Geld auf dem Konto oder dem Sparbuch. „So entstünde eine Art Wechselkurs zwischen Münzen und Scheinen auf der einen und Kontoeinlagen auf der anderen Seite.“ Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang eine Bargeld-Steuer.

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Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

An alle machtgeilen Politiker, geldgierbesessenen Energiekonzernen, sowie AKW-Befürwortern!

Lesen Sie bitte folgenden Artikel und hören Sie endlich auf, Atomenergie für sicher und das Volk für blöd zu erklären. Es ist eine dreiste Lüge, Atomstrom gegenüber anderen Energiequellen für preiswert darzustellen. Beim Atomstrom geht es nicht nur um die Gewinnung und Herstellung von Energie, sondern hauptsächlich um die Endlagerung des Abfalls dieser höchst gefährlichen Energiegewinnung. Die Folgekosten der Endlagerung des Atommülls sind heute kaum abzuschätzen und werden möglicherweise um ein vielfaches höher sein als die Kosten, die zur Gewinnung regenerativen Energien anstehen.

Mal ganz abgesehen von den Kosten zur Entwicklung neuer Energiequellen:
Wie viel Menschen sind bereits durch Plutonium … etc. verstrahlt und getötet worden? Und die Erbfolgen, die Tschernobyl hervor brachten und jetzt Fukushima? Ist ein Menschenleben nichts mehr wert? Zählen nur noch Profite? Aber wen interessieren schon Menschenleben! Hauptsache die Aktionäre werden mit fetten Dividenden und einer guten Rendite bei der Stange gehalten – nicht wahr!

Das gleiche gilt selbstverständlich auch für (Ex) Politiker, die für Pro-Atomenergie-Vorträge oder Wahlk(r)ampf-Lügen satte Honorare erhalten. Wohlgesonnene Atomlobby-Befürworter sollen schließlich für ihre Bemühungen, Atomenergie für sicher zu erklären,  nicht leer ausgehen. Derartige Lügen zu verbreiten, müssen halt schon ordentlich bezahlt werden.

Hier nun der hervorragende Artikel von Rico Albrecht (wissensmanufaktur)

Energiewahn in der Wachstumswirtschaft

Die Lüge vom Atomausstieg – und wie er wirklich geht

von Rico Albrecht

„Wir brauchen keine Atomkraft, denn der Strom kommt aus der Steckdose…“ ist ein gern gebrauchtes Schlagwort, wenn man sich über Atomkraftgegner lustig machen will. Und dann fragt man sie, wo der ganze Strom denn herkommen soll. Viel intelligenter wäre jedoch die Frage, wo er eigentlich hingeht…

Ewiges Wirtschaftswachstum ist der heilige Gral, den alle Systempolitiker suchen, denn „Wachstum schafft Arbeit“ und „Sozial ist, was Arbeit schafft…“ Egal, wie unsinnig oder gar schädlich die jeweilige Arbeit auch sein mag – jeder beschwert sich, wenn man ihm seine Arbeit abnehmen will. Hinterfragt man diesen Umstand aber genauer, dann geht es den Menschen jedoch nicht um Arbeit sondern um Einkommen.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gilt als Indikator für unseren Wohlstand. Wächst das BIP, dann geht es uns angeblich gut, bleibt es einmal „nur“ gleich, dann soll dies eine große Krise sein. Dabei gibt das BIP jedoch nur den Wert aller Waren und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres verbraucht werden. Neben den notwendigen Dingen, die den Menschen dienen, wird das BIP also auch dadurch erhöht, dass z.B. Waffen und Munition verbraucht werden, immer mehr kranke Menschen Medizin verbrauchen, sich immer mehr Menschen gegenseitig betrügen und dann verklagen, gigantische Propaganda- und Verwaltungsapparate die Menschen drangsalieren, immer mehr Ressourcen zu Müll verarbeitet werden und bei alldem immer mehr Energie verbraucht wird. All das schafft zwar jede Menge Arbeit, aber ist das etwa sozial?

Theoretisch gibt es auch Möglichkeiten, Einkommen zu generieren, das vom Wirtschaftswachstum und dem damit verbundenen Arbeitseinsatz und Energieverbrauch unabhängig ist. Man findet solche Lösungen jedoch leider nur jenseits des Tellerrandes unserer herrschenden Finanz- und Wirtschaftssysteme, weshalb sie bisher in Medien, Bildungswesen und Politik kaum diskutiert werden. Der Ausweg aus der Energieproblematik liegt in der Umstellung des Wirtschaftssystems, das auf ewiges Wachstum ausgelegt ist, auf eine Neuordnung, die einer ethisch einwandfreien Bedürfnisbefriedigung dient und Wohlstand auch ohne Wachstum ermöglicht. Solche Systeme gibt es in der Theorie schon lange – und sie würden auch praktisch funktionieren, wenn man sie nur zuließe.

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Goldpreis und Silberpreis, Dollar und Euro unter der Lupe

Von Manfred Gburek, 6. Mai 2011

Goldpreis und Silberpreis, Dollar und Euro unter der Lupe

Was geschieht gerade mit Gold und Silber? In Bezug auf Silber lässt die Frage sich kürzer beantworten: Margin Mania, das Spiel mit den Einschüssen für Terminkontrakte. Dieser Spuk kann bleiben, verschwinden, wiederkommen usw., was einmal mehr die traditionell hohe Volatilität des Silbers – starke Schwankungen – unterstreicht.

Natürlich können bei so einer Gelegenheit nicht Kommentare ausbleiben, die Vergleiche mit dem Ende der Silberhausse Anfang 1980 ziehen, als die Gebrüder Hunt aus Texas, damals Multimilliardäre und Pro-Silber-Spekulanten, mittelbar zu Margin-Opfern wurden. Sie hatten zusammen mit einer Gruppe anderer, auch europäischer Anleger einen Corner versucht. Mit dieser Methode, die man, auf die damaligen Verhältnisse bezogen, am besten als „Anti-Silber-Spekulanten in die Ecke drängen“ bezeichnet, wollten die Hunt-Brüder und ihre zahlreichen Mitstreiter diese Spekulanten zwingen, dem steigenden Silber um jeden Preis hinterher zu laufen. Das Manöver misslang, Details kann man in diversen Chroniken nachlesen. Parallelen zur aktuellen Margin Mania? So gut wie keine.

Nun zum Gold. Vorab der letzte Satz meines vorwöchigen Kommentars, den ich heute nochmals bekräftige: „Falls es zu Preisschwankungen kommen sollte, behalten Sie am besten die Nerven, denn sie werden nur eine weitere Unterbrechung im anhaltenden Aufwärtstrend sein.“ Der Goldpreis schwankt inzwischen kräftig, was sich – außer mit den gängigen Argumenten zur aktuellen Entwicklung von Angebot und Nachfrage – auch anhand einer grundsätzlichen, aus dem langfristigen Preistrend abgeleiteten Überlegung erklären lässt:

Der Goldpreis begann im Frühjahr 2001 nachhaltig zu steigen, nachdem der erste abrupte Anstiegsversuch vom September 1999 gestoppt worden war. Ausgangsbasis war ein Preis von etwa 260 Dollar bzw. 290 Euro. Das Euro-Dollar-Verhältnis betrug damals nur rund 0,90, war also im Verhältnis zu heute (zwischen 1,45 und 1,50) sehr niedrig. Bleiben wir bei runden Zahlen und vergleichen wir das Preisniveau von rund 1500 Dollar bzw. 1000 Euro mit dem vom Frühjahr 2001, ergibt sich ein Anstieg um 477 bzw. 245 Prozent, also ein sehr hoher Gewinn in Dollar und ein immer noch hoher in Euro. So weit die traditionelle Rechnung.

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Zinsen verarmen die Gesellschaft

Vor kurzem habe ich in diesem Blog einen vierteiligen Auszug von der „Freigeld-Zinstheorie von Silvio Gesell“ (aus seinem Werk: Die natürliche Wirtschaftsordnung; Band 11) reingestellt. Ehrlich gesagt hatte ich mit interessanten Kommentaren zu diesem Thema gerechnet. Leider war dies nicht der Fall. Nun ja, vielleicht mag es daran liegen, dass sich kaum jemand ein gesundes Wirtschaftswachstum ohne Zinsen vorstellen kann und von daher der Auszug von Gesell erst gar nicht gelesen wurde. Es gibt Leute, die Gesell für langweilig halten und sogar der Meinung sind, dass Gesell ein Kommunist war. Wer sein bedeutendes Werk (s.o.) gelesen hat, kann unmöglich einen Kommunisten in ihm gesehen haben.

Zugegeben, Silvio Gesell ist manchmal nicht ganz einfach zu verstehen, aber seine Theorie vom Freigeld, die er vor etwa 100 Jahren zu Buche schrieb, beschreibt genau das, was die Reichen so sehr hassen. Schwundgeld!

Er war der Meinung, das alles verfügbare Geld sich im Umlauf befinden und für die Wirtschaft zur Verfügung stehen sollte. Auf gehortetem Geld sollten Minuszinsen anfallen. Und genau dieses Szenario versuchen die Superreichen mit aller Gewalt zu verhindern, denn dann würden sie sich mittels leistungslosem Einkommen nicht noch weiter bereichern können. Unser heutiges Zinseszinssystem ist nämlich der Grund, warum Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden.

Wenn jemand Zinsen auf der Einnahmenseite verbucht, muss ein anderer dafür bezahlen. Und dies sind in der Regel die Verbraucher – die Masse. Jedes Produkt, welches Sie kaufen, beinhaltet Zinsen, die Sie an die Geldverleiher zahlen. Ein Unternehmer, der ein Produkt herstellt und dafür einen Kredit aufnimmt, zahlt für diesen Kredit Zinsen. Diese Zinsen sind im Preis des Produktes enthalten. Das heißt: Mit jedem Joghurt, den Sie kaufen, auch wenn er nur 35 Cent kosten sollte, machen Sie die Reichen immer reicher.

Natürlich brauchen Sie den Joghurt, das Gemüse, das Fleisch und sonstige Lebensmittel. Auch hätten Sie gerne ein Auto, einen PC, eine Stereoanlage, einen Fernseher … usw. So soll es ja auch sein in einer Konsumgesellschaft, aber bedenken Sie, das der Endverbraucher auf alle Produkte, die er erwirbt, im Durchschnitt ca. 30 Prozent Zinsen zahlt.

Meinen Sie wirklich, dass Sie etwas geschenkt bekommen? Die Reichen verschenken nicht einen Cent! Die Gier nach Geld und Macht ist in unserem heutigen Geldsystem grenzenlos – mitunter auch krankhaft.

Wenn Sie mir oder Silvio Gesell nicht glauben, dass unser Zinseszins-Geldsystem die Gesellschaft auf Dauer verarmen wird, dann vielleicht dem „killerzins“. Der killerzins zeigt unmissverständlich auf, warum Arme ärmer und Reiche reicher werden.


Warum Arme ärmer und Reiche reicher werden

Zinsen zu erhalten wird als etwas positives angesehen. Doch meistens übersieht man: Was der eine an Zinsen erhält, muß der andere an Zinsen zahlen.

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Inflation und Gold, Brot und Spiele

Von Manfred Gburek, 29. April 2011

Inflation und Gold, Brot und Spiele

Im alten Rom verlangte das Volk „panem et circenses“, Brot und Spiele. Es bekam beide, und das nicht zu knapp. Heutzutage passiert Ähnliches, nur dass statt der aus den sogenannten Sandalenfilmen bekannten Wagenrennen jetzt Fußballspiele für alle und Geldspiele für Banker angesagt sind. Obendrein genügt statt der vielfachen römischen Feierorgien schon eine einzige Traumhochzeit in London, um ganze Völkerscharen rund um den Globus zu verzücken.

Keine Frage, ein Großteil der Welt lebt über seine Verhältnisse. Dazu passen denn auch einige aktuelle Meldungen, die nicht gerade zum Jubeln sind: Das Statistische Bundesamt hat für Deutschland per April eine Inflationsrate von 2,4 Prozent ermittelt, Eurostat eine für dieselbe Zeit im Euro-Raum von 2,8 Prozent. Die deutschen Einfuhrpreise lagen im März um 11,3 Prozent über denen vor einem Jahr, die Preise für importierte Energie sogar um 36,4 Prozent. Der starke Euro konnte einiges abfedern, aber wehe, wenn er im Vergleich zum Dollar wieder an Wert verliert.

Der Goldpreis, der am Freitag rasant in die Höhe schoss, reagierte damit wohl endlich auf die jüngste mit Spannung erwartete Pressekonferenz von Fed-Chef Ben Bernanke, dessen Aussagen den Verdacht aufkommen ließen, dass er die US-Wirtschaft wahrscheinlich auch über den 30. Juni hinaus mit Geld überschwemmen wird. Womit Brot (Boni für Banker) und Spiele (was Banker mit dem Geld machen) in einer neuen Variante daherkommen.

Da ich davon ausgehe, dass Sie stark in Gold, Silber und Edelmetallaktien engagiert sind, möchte ich zunächst den starken Anstieg des Goldpreises zum Anlass für einige Interpretationen nehmen. Bemerkenswert ist zunächst, dass der Silberpreis im Vergleich dazu hinterher gehinkt ist. Das sollte man allerdings nicht überinterpretieren. Viel beachtlicher finde ich, dass die meisten großen Gold- und Silberaktien mit der Entwicklung der beiden Edelmetalle nicht mehr Schritt halten. Daraus habe ich schon die Konsequenzen gezogen, einen Teil von ihnen verkauft, einen Teil behalten und Ihnen das hier vor drei Wochen geschrieben. Vor zwei Wochen habe ich Ihnen dann noch einmal geraten, es ebenso zu tun wie ich. Es hat sich bisher auch als richtig erwiesen, die physischen Bestände weiter zu halten.

Nochmals möchte ich Sie in diesem Zusammenhang auf einen psychologischen Faktor hinweisen: Wenn Sie beim jetzigen Kursniveau der Edelmetallaktien zu stark in ihnen engagiert sind und darüber hinaus auch noch hohe Metallbestände besitzen, verlieren Sie nicht nur den Blick für andere Anlagen, sondern können Sie auch nicht mehr ruhig schlafen. Dann wandert Ihr erster und Ihr letzter Blick jeden Tag auf die Kurse, und Sie ärgern sich furchtbar über jeden Kursrückgang. Falls Sie sich jedoch von einem Teil Ihrer Aktien – sagen wir, von der Hälfte – schon getrennt haben, egalisieren Sie den Ärger über Kursrückgänge mit der Freude über die mitgenommenen Gewinne.

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