Keynes’ Bancor-Plan

Vorbemerkung des Herausgebers

Auf der berühmten Konferenz von Bretton Woods (1944) stellte John Maynard Keynes als Leiter der britischen Delegation seinen von ihm selbst entwickelten Plan zur Schaffung einer „International Clearing Union“ (ICU) vor. Dieser Plan sah vor, dass die Mitgliedsländer der ICU ihre Handelsbeziehungen mit Hilfe einer supranationalen Verrechnungseinheit „Bancor“ gegenseitig verrechnen, wobei alle Mitgliedsländer – nicht nur Schuldner-, sondern auch Gläubigerländer – einem gleichen Druck ausgesetzt sein sollten, ihre Bilanzen ins Gleichgewicht zu bringen. (Collected Writings Vol. 25 – Activities 1940 – 1944, Cambridge 1980, S. 168 – 195)

Anstelle von Keynes’ Bancor-Plan wurde auf der Konferenz von Bretton Woods der US-amerikanische White-Plan angenommen, demzufolge der US-Dollar zur internationalen Leitwährung wurde. Das Institutionengefüge aus IWF, Weltbank und GATT/WTO wurde zum Symbol der ökonomischen Überlegenheit des industrialisierten Nordens gegenüber dem sog. ‚unterentwickelten’ Süden.

Keynes’ Bancor-Plan geriet für längere Zeit in Vergessenheit. Um ihn wieder in die Diskussion zu bringen, veröffentlichte Prof. Jan Kregel eine von ihm angefertigte deutsche Übersetzung des Bancor-Plans in der Zeitschrift „Lettre international“ (Nr. 2/1988, S. 39 – 49). Ein Jahr später übersetzte Werner Liedke die englische Originalversion nochmals in Deutsche und veröffentlichte diese Übersetzung in dem von Stefan Leber herausgegebenen Buch „Wesen und Funktion des Geldes“ (Stuttgart 1989, S. 325 – 349).

In der Zeitschrift „Intervention – Zeitschrift für Ökonomie“ erinnerte Dr. Elke Muchlinski vor wenigen Jahren an die Grundgedanken von Keynes’ Bancor-Plan: „Erstens war es ein zentrales Anliegen von Keynes, bilaterale Lösungen des Zahlungsbilanzausgleichs zu vermeiden, da er hierin einen Grund für weitere Kriege sah. Zweitens wollte er die Gläubiger- und Schuldnerländer symmetrisch durch eine Anreizstruktur zum Abbau der Überschuss- bzw. Defizitpositionen ihrer außenwirtschaftlichen Bilanzen bewegen. Drittens lag Keynes daran, die internationalen Finanztransaktionen von der Verwendung einer nationalen Währung und damit von der nationalen Geldpolitik unabhängig zu gestalten. … In all diesen drei Punkten vertrat die amerikanische Seite eine gänzlich andere Position – dies war der Grund des Scheiterns des Plans von Keynes auf der Konferenz in Bretton Woods 1944. In der Herausarbeitung der ökonomischen Wechselwirkungen zwischen Schuldner- und Gläubigerländern liegt eine Chance für eine Änderung des bisherigen Verständnisses. Eine Chance, die Keynes in den 1940er Jahren deutlich heraus gearbeitet hat und die bei aktuellen Vorschlägen zur Umgestaltung des IMF Beachtung finden sollten.“ (Dr. Elke Muchlinski: Kontroversen in der internationalen Währungspolitik –Retrospektive zu Keynes-White-Boughton und IMF, in: Intervention – Zeitschrift für Ökonomie Nr. 1 / 2005, S. 58 und 71 – 72)

Mit der freundlichen Erlaubnis von Werner Liedke wird hier nachfolgend seine deutsche Übersetzung von Keynes’ „Proposals for an International Clearing Union“ wiedergegeben. (Werner Onken)

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Waffenhandel – Ein todsicheres Geschäft !

Was wären die USA ohne Waffengeschäfte? Sicherlich nicht das, was sie schon immer waren und heute noch sind – der größte Kriegstreiber weltweit. Die USA waren in der Weltgeschichte an den meisten Kriegen beteiligt und daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern. Die USA sind weltweit der größte Waffenproduzent und –lieferant. Sie liefern z.B. Waffen an Länder, die sie später gerne überfallen und deren Waffen sie dann zerstören. Nachdem diese Länder bzw. deren Waffen zerstört und viele Menschen getötet wurden, verkaufen die USA an diese Länder erneut US-Waffen. Ein äußerst lukratives, aber auch ein verdammt dreckiges Geschäft.
Das Letztere aber kümmert die US-Verantwortlichen herzlich wenig. Hier zählen lediglich die Milliarden-Geschäfte.

Menschenrechte? Welche Menschenrechte! Seit wann interessieren sich Waffenhändler für Menschenrechte?

Ein gutes Beispiel ist Irak. Das genauer auszuführen, würde hier zu weit führen.
Volker Pispers hingegen kann das auch viel besser:

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Bausparen, Lebensversicherungen? – Nein Danke!

Sie wollen Ihr Geld lukrativ anlegen und wissen nicht wie? Schalten Sie die Glotze ein und hören Sie der Werbung zu, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen. Mit Bausparverträgen, Lebensversicherungen und Riesterrenten sind Sie auf der sicheren Seite. Zumindest wird Ihnen dies in den Werbespots versprochen.

Kein Wort von dem, was Sie dort hören, ist wahr. All diese Finanzhaie wollen nur an Ihr schwer verdientes Geld, um den Vorständen fette Prämien zahlen zu können. Tappen Sie nicht in die berühmte Mausefalle dieser Lügner. Das Detail steht im Kleingedruckten und wird Ihnen verschwiegen.

Schauen Sie sich besser die folgenden Videos an:

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Geld? – Welches Geld?

Unser Geld auf den Bankkonten ist nichts anderes als virtuelles Geld, welches gar nicht vorhanden ist. Es sind nur Zahlen, die sich auf ihrem Konto befinden. Wenn alle Bürger nur 2 Prozent ihrer Ersparnisse von den Bankkonten holen, ist unser angeblich so tolles Geldsystem am Ende. Die restlichen 98 Prozent des Geldes existieren gar nicht als verfügbares Geld bei den Banken. Es ist nur virtuell, also nicht real vorhanden.

Unser Geldsystem basiert auf Schuldgeld. Mit den Zinsen, die Sie für Ihre Schulden zahlen, machen Sie Reiche noch reicher. Nicht nur Ihre privaten Schuldzinsen zahlen Sie an die Reichen, sondern auch die Zinsen für die Schulden, die der Staat jährlich macht, zahlen Sie – mit Ihren Steuern. Die Schulden, die der Staat macht, werden nicht weniger, sondern Jahr für Jahr mehr. Der Staat ist nicht in der Lage, die jährlichen Zinsen für die angehäuften Schulden zu bezahlen. Daher muss der Staat jedes Jahr neue Schulden machen. Was meinen Sie wohl, warum Sie trotz Mehrarbeit immer weniger Geld in der Tasche haben! Der Staat nimmt es Ihnen, um es den Reichen zu geben.

Dieses Geldsystem (Zins und Zinseszins) wird dazu führen, dass Reiche immer reicher werden und die Armut zunehmen wird. Nicht wir leben über unsere Verhältnisse, sondern der Staat lebt über unsere Verhältnisse.

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J.F. Kennedy Ermordung – Teil III

Ex-Präsident Johnson an der Ermordung Kennedys beteiligt?

John F. Kennedy wurde während seiner Amtszeit zum Erzfeind des Judentums, „Amalek“. Damit hatte er sein Leben in den Augen der Kabale verwirkt. Mit seiner Entscheidung, die amerikanische Bundesbank (FED) wieder unter staatliche Kontrolle zu bringen und Israel das nukleare Waffenprogramm zu verweigern, zwang er die Kabale zum sofortigen Handeln. Wären seine Direktiven Politik geworden, hätte das Machtjudentum seinen Zugriff auf die Weltmacht Nummer eins verloren und der Terror-Staat Israel wäre kaum zu retten gewesen. Also mußte Kennedy sterben.

Und so kam es, wie es kommen musste, er fiel einem Mossad-Attentat zum Opfer, folgt man der Beweisführung von Mark Lane. Mark Lane ist ein jüdischer Rechtsanwalt, der mit allen dazugehörigen Dokumenten in seinem Buch Plausible Denial die Federführung des Mossad bei der Ermordung von JFK nachgewiesen hat.

Wir vom National Journal haben darüber hinaus Kennedys „Amalek“-Status des öfteren ins Rampenlicht gerückt, um die Psyche der Kabale zu verdeutlichen. Neben der FED-Verstaatlichung und der Atomwaffen-Verweigerung an Israel, war Kennedy auch noch erklärtermaßen ein Bewunderer Adolf Hitlers, was sein Leben nicht sicherer machte.

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Der Pranger zum Jahresausklang …

… von Michael Winkler hat es mal wieder in sich.

Einiges daraus würde ich mir für 2011 wünschen.
Anderes hingegen besser nicht, wobei früher oder später …
Lassen wir uns überraschen, was 2011 noch so alles auf uns zukommt.
Bestimmt nichts Gutes aus der Irrenanstalt aus Deppendorf.


Anfang vom Ende (29.12.2010)

2011 wird ein Venus-Jahr, sagen die Astrologen, die gerade jetzt wieder Konjunktur haben. Ein Jahr der Liebe und der glücklichen Ereignisse, denn dafür steht die Venus. Für die B- und C-Promis stehen Vorschauen in diversen Blättchen, nach denen ihnen Erfolg, mehr Ruhm und noch mehr Geld ins Haus steht. Wir, das Publikum, dürfen noch faszinierter zu jenen Leuten aufblicken, die ohnehin auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

Leider sind das „Wohlfühl-Astrologen“, deren Fähigkeiten sich auf so profunde Erkenntnisse wie „Nach den opulenten Weihnachtsfeiertagen täte dem Löwen mehr Bewegung richtig gut“ oder „In diesen Tagen sorgt frische Luft beim Stier für einen klaren Kopf und neue Ideen“. Das schließt allerdings nicht aus, daß sich auch Krebse mehr bewegen sollten oder Skorpione von frischer Luft profitieren.

Meine Hofastrologin teilt die Menschheit nicht illustriertenwirksam in zwölf Tierkreiszeichen auf, ihre Voraussagen betreffen auch nicht irgendwelche Werbesternchen oder Fernseh-Dauernervensägen. Ich werde mich bei ihr allerdings nur mit einem Satz bedienen, der wichtig genug ist, um hier aufgeführt zu werden:

Schließen Sie Ihre Vorbereitungen bis März 2011 ab!

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Die Finanzkrise ist eine Systemkrise

In diesem Blog-Eintrag geht es um die Themen Finanzkrise, DAX, Geld, Gold, Goldstandard … usw. Nicht nur der Inhalt ist sehr interessant, sondern auch die unten eingefügten Videos sollte sich der kritische Leser nicht entgehen lassen.

Vorab aber möchte ich Peter Cooper, US-amerikanischer Industrieller und Philanthrop (1791-1883), der seinerzeit bereits erkannt hat, dass die Bankster die Macht an sich reißen und die arbeitende Bevölkerung verarmen werden, kurz zitieren:

„Die Bankiers werden die Verabschiedung von Gesetzen propagieren, durch die ihre Macht gestärkt wird. Sie werden nie aufhören, mehr zu wollen, solange es noch mehr gibt, das den hart arbeitenden Massen des amerikanischen Volkes abgepresst werden kann.“

Über 200 Jahre danach hat sich nichts geändert. Oder?

Die Finanzkrise ist eine Systemkrise

Die Ursache der aktuellen Finanzkrise wird in den Medien praktisch ausnahmslos falsch wiedergegeben. Tatsächlich liegt die Ursache für die aktuelle Finanzkrise nämlich tief in unserem kapitalistischen Geldsystem selbst, das ein nicht nachhaltiges System mit einem Webfehler, einem eingebauten Verfallsdatum ist. Den offensichtlichen Profiteuren dieses Systems, den „gierigen Banken“, die Schuld an der aktuellen Finanzkrise zu geben, greift zu kurz, denn ein nachhaltiges und stabiles Finanzsystem darf die beobachtete Ausbeutung der Gesellschaft durch die „gierigen Banken“ gar nicht erst ermöglichen. Im Folgenden wird anhand des Lebenszyklus unseres kapitalistischen Finanzsystems sein Webfehler offen gelegt. Eine ausführliche Darstellung mit entsprechenden Belegen würde hier den Rahmen sprengen, daher stattdessen hier der Versuch einer verkürzten und daher zwangsläufig stark vereinfachten Zusammenfassung:

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J.F. Kennedy – Teil II

Vernichtet der Mossad die Kennedy-Familie?

John F. Kennedy sen. beging zwei Todsünden gegenüber Israel und den Macht****n. Er beabsichtigte, ihre Weltkontroll-Basis in den USA zu zerschlagen, indem er die Federal-Reserve-Bank (US-Bundesbank) ihren Klauen entreißen und wieder der US-Regierung unterstellen wollte. Weiterhin verweigerte er Israel das amerikanische Atomwaffen-Programm. Für die *******en Machtzentren kam das einer totalen Entmachtung gleich, was gemäß den *******en Gesetzen nicht nur mit seinem, sondern mit dem Tode seiner ganzen Familie gesühnt werden sollte. Kennedys Nachfolger, Lyndon B. Johnson, übergab das Atombomben-Programm gleich am Anfang seiner Amtszeit dem Staat Israel, der seither damit die Welt bedroht. Selbstverständlich war nach Kennedy auch nicht mehr die Rede davon, die Federal Reserve Bank dem Staat zu unterstellen.

Für das führende ****ntum besteht physische Existenz alleine in der totalen Macht gegenüber den Nicht****n. Verlieren die Führungs****n die Federal Reserve Bank, verlieren sie die Kontrolle über Amerika. Die FED ist ein privates *******es Unternehmen, das die amerikanische Währung druckt. Dieses Druckerzeugnis verleiht die *******e Führungsetage an den Staat gegen Zinsen. D.h., jeder Amerikaner muß, ohne Geld geliehen zu haben, sogar auf den Lohn seiner Arbeit bereits Zinsen bezahlen (als Teil seiner Steuern). Und ohne Atomwaffen wäre das Mutterland und Rückzugsgebiet der Macht****n nicht unangreifbar. Landraub, Vertreibungen und Völkermord könnten dann in Israel nicht mehr so reibungslos geschehen.

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Die Abschaffung des Bargeldes als echte Terrorgrundlage gegen die Menschheit!

von Andreas Popp (http://www.wissensmanufaktur.net/)

Es ist „cool“, wenn schon junge Menschen mit einer Kreditkarte zahlen
und „old fashioned“, wer noch mit Zetteln und Münzen hantiert. In Anbetracht
unserer verrohten Welt, in der man mit vermeintlich modernen 3 D
Brillen jetzt auch noch räumlich perfekt das spritzende Blut der heutigen
„Movies“ genießen kann, scheint es immer schwerer zu werden, überhaupt
noch wache Menschen zu finden, die zu Denken in der Lage sind und
folgende Aussagen nachvollziehen können. Aber es gibt erfreulicherweise
auch immer mehr freie Persönlichkeiten jeder Altersgruppe, die das
Rückgrat durchdrücken und sich wehren wollen…

Wie heißt doch die tibetanische Weisheit?

Ein Baum der fällt macht mehr Lärm, als ein Wald der wächst!

Auch wenn ich mich wiederhole:

“Darauf bauen wir in der Wissensmanufaktur!“

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Die Rede, die John F. Kennedy das Leben kostete

Meine Damen und Herren, Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen diese Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, indem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, daß der Vorwand der Sicherheit mißbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.

Ich habe nicht die Absicht, so etwas zu dulden, sofern dies in meiner Kontrolle liegt, und kein Beamter meiner Administration, egal in welchem Rang, zivil oder militärisch, sollte meine Worte hier und heute Abend als eine Entschuldigung interpretieren, Nachrichten zu zensieren oder dezent zu unterdrücken, unsere Fehler zuzudecken oder der Presse und der Öffentlichkeit Tatsachen vorzuenthalten, die sie erfahren sollten.

Wir haben es mit einer monolithischen und ruchlosen weltweiten Verschwörung zu tun, die ihren Einfluß mit verdeckten Mitteln ausbreitet: mit Infiltration statt Invasion, mit Umsturz statt Wahlen, mit Einschüchterung statt Selbstbestimmung, mit Guerillakämpfern bei Nacht, statt Armeen am Tag. Es ist ein System, das mit gewaltigen menschlichen und materiellen Ressourcen eine komplexe und effiziente Maschinerie aufgebaut hat, die militärische, diplomatische, geheimdienstliche, wirtschaftliche, wissenschaftliche und politische Operationen verbindet. Ihre Pläne werden nicht veröffentlicht, sondern verborgen, ihre Fehlschläge werden begraben, nicht publiziert, Andersdenkende werden nicht belobigt, sondern zum Schweigen gebracht, keine Ausgabe wird in Frage gestellt, kein Gerücht wird gedruckt, kein Geheimnis enthüllt.

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Umverteilung auf Umwegen

Richtig Herr Gburek, ich bin mal wieder ganz Ihrer Meinung.
Bei den deutschen Rotariern läuft alles nach Plan.
Und in Frankreich hat der Rotarier Nicolas Sarkozy auch alles im Griff.
Die Verarmung der Bevölkerung läuft auf vollen Touren.

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von Manfred Gburek, 17. Dezember 2010

Umverteilung auf Umwegen

Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, hat offenbar ein besonderes Gespür für das richtige Timing, jedenfalls von seiner Warte aus betrachtet: Er lud unseren Internationalen Club Frankfurter Wirtschaftsjournalisten zum 13. Dezember ein. Es wurde ein richtig netter Abend – bis auf die Tatsache, dass Trichet uns die eigentliche Sensation vorenthielt und sich dadurch vor unliebsamen Fragen schützte: die EZB-Kapitalerhöhung.

Deren Einzelheiten gelangten dann in den darauf folgenden Tagen auf wundersame Weise über verschlungene Medienpfade ans Licht der Öffentlichkeit. Lesen Sie zu deren Hintergründen am besten meine letzte Kolumne bei wiwo.de. Deren Quintessenz: Auf dem Umweg über die EZB-Kapitalerhöhung wird Deutschland wieder einmal etwas ärmer gemacht. Dass auch die anderen Länder des Euroraums Opfer bringen müssen, steht zwar außer Frage, aber das deutsche Opfer ist am größten.

Die Medien, denen das Attribut „Mainstream“ anhaftet, behandelten das brisante Thema bezeichnenderweise eher am Rande. Stattdessen konzentrierten sie sich auf das Blabla vom Gipfel der Staats- und Regierungschefs, das man in einem einzigen Satz hätte zusammenfassen können: Das Fortbestehen des Euro wird mit allen Mitteln verteidigt, koste es, was es wolle. Wenn allerdings ein Euroland nach dem anderen auf offener internationaler Bühne regelrecht vorgeführt wird, kostet die Verteidigung immer mehr Geld – primär deutsches Geld.

Während in Deutschland die Leute wegen des Bahnprojekts Stuttgart 21 oder aus Anlass des Castor-Transports vergleichsweise friedlich demonstrieren, gehen Griechen, Italiener und bald sicher auch wieder Franzosen viel rabiater vor. Dann fliegen schon mal Steine und Molotowcocktails. So etwas kann indes auch in Deutschland passieren, wie sich am Vandalismus im Berliner In-Viertel Prenzlauer Berg oder in Hamburg gezeigt hat.

Die Motive der Streikenden und der Randalierer mögen noch so unterschiedlich sein, einen gemeinsamen Nenner gibt es doch: Es ist der Unterschied zwischen Arm und Reich, zwischen dem Establishment (klassischer Fall: Politiker) und allen, die vom Establishment bevormundet werden. Arm und Reich, das bedeutet nicht nur: hier Arbeiter und Angestellte, da Unternehmer, Manager und Banker. Das bedeutet auch: hier Griechen, Iren, Portugiesen, Spanier u.a., da Deutsche.

Aus dieser Konstellation ergibt sich unausweichlich eine Folge, mit der Sie auf jeden Fall rechnen müssen: Umverteilung. Dazu benutzen Politiker – aus Anlass der EZB-Kapitalerhöhung im Verbund mit Notenbankern – gern Umwege. Als Rot-Grün an der Macht war, fand die Umverteilung unter dem Schlagwort „soziale Gerechtigkeit“ statt. Das war geradezu harmlos im Vergleich zur aktuellen Euro-Umverteilung. Seinerzeit, als der Euro noch in den Kinderschuhen steckte, war die Umverteilung vor allem national, dagegen ist sie heute in erster Linie international: Deutschland und Frankreich gegen den Rest der Euroländer (was sich aber schnell ändern kann), Industrieländer (vulgo Steuerwüsten) gegen Steueroasen, USA gegen China, Ratingagenturen gegen Länder, die – wirklich oder nur angeblich – ihre Finanzen nicht im Griff haben, US-Banken gegen Gold usw.

Irgendwie treffen sich nationale und internationale Umverteilung immer wieder, was aus Anlass der verschiedenen Rettungsversuche zugunsten des Euro besonders deutlich zu erkennen ist: Wenn Kanzlerin Angela Merkel die Parole ausgibt, mit dem Euro-Fall falle auch Europa, hört sich das zunächst nur wie eine Floskel an. In Wahrheit ist es aber schon der Vorgriff auf die nächsten Transferzahlungen in Richtung der finanziell schwachen Euroländer, nur dass nicht allein die Kanzlerin, sondern auch so gut wie alle anderen Politiker das Wort „Transfer“ meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Das Thema Euro hat in letzter Zeit – über das ganze Gerede zur Rettung der Gemeinschaftswährung hinaus – einen seltsamen Dreh ins Surreale bekommen. Da werden Passanten auf der Straße gefragt, ob sie die Mark zurück haben wollen, Euro-Befürworter und -Gegner diskutieren sich im Fernsehen die Köpfe heiß, Professoren und Kommentatoren machen Vorschläge zur Euro-Rettung, die auf theoretischen Hirngespinsten beruhen – und US-Medien machen dort weiter, wo sie mit Österreich (erfolglos) und mit Griechenland (erfolgreich) angefangen haben: Indem sie den Euro nach Strich und Faden schlecht reden, was natürlich dem Dollar zugute kommt.

Falls Sie Gold und Silber besitzen, brauchen Sie sich darüber allerdings keine Sorgen zu machen. Denn als – hoffentlich ständiger – Beobachter der Märkte stellen Sie ja fest, dass jeder Euro-Rückgang gegen den Dollar bei stagnierendem Gold- und Silberpreis in Dollar Ihnen einen Gewinn in Euro beschert, folglich Ihre Kaufkraft innerhalb des Euroraums erhöht. Diese Phase hält seit geraumer Zeit an. Das heißt, die frühere Regel (schwacher Dollar = starkes Gold und Silber in Dollar) ist fürs Erste außer Kraft gesetzt.

Geht man den Ursachen dieses Phänomens auf den Grund, stellt sich heraus, dass die aktuelle Dollar-Stärke im Vergleich zum Euro nicht allein auf dem Mist der US-Medien und -Ratingagenturen gewachsen ist, sondern dass die amerikanische Konjunktur anspringt. Die Renditen der US-Staatsanleihen sind ja schon gestiegen, die meisten Wirtschaftsindikatoren ebenfalls. Sogar der Immobiliensektor vermeldet hier und da etwas Positives, was allerdings noch kein Anlass zum Jubeln sein sollte.

Angenommen, die Renditen der Anleihen steigen weiter, und zwar nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland (in den anderen Euroländern sowieso) und weltweit (vor allem in China), dann wäre das ein Spiegelbild fallender Anleihenkurse. Eine solche Entwicklung lässt sich in der Regel als Anstieg der Inflationserwartungen interpretieren. Kommt sie erst einmal in Gang, ist sie nicht so schnell zu stoppen. Von ihr profitieren die Edelmetallpreise. Grund genug, zu Weihnachten das eine oder andere Gold- oder Silberstück auf den Gabentisch zu legen. In diesem Sinn: Besinnliche, vor allem aber auch frohe Weihnachten!

Quelle: http://www.gburek.eu/

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Der Bilderberger Helmut Schmidt …

… ein Meister der Rhetorik.

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt ist einer der am häufigsten geladenen Gäste der Bilderberg-Konferenzen, sagt der Focus.

Mag schon sein, aber welcher Politiker hat schon eine weiße Weste. Immerhin ist er in Deutschland einer der beliebtesten Ex-Politiker aller Zeiten.

„Schmidt-Schnauze“ war immer noch besser als G.W. Bush oder Obama, den er mit Hitler verglich (s. eines der unteren Videos). Frau Merkel bescheinigt er auch kein gutes Zeugnis. Zu Westerwelle hat er nicht viel zu sagen (s. erstes Video), aber was er sagte, war einfach genial.

Jedenfalls kann kein Politiker der heutigen Zeit ihm auch nur annähernd rhetorisch das Wasser reichen. Und obendrein ist er auch noch intelligent, was man von vielen Politikern nun wahrlich nicht behaupten kann.

Das erste Video zeigt, wie man mit wenigen Worten eine ganze Menge sagen kann. Die weiteren Videos zeigen, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt und einige Probleme offen ausspricht.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=tg3Ld7bkBTM&feature=related]

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SILBER – Thorsten Schulte bei GoldMoney

Muss man das noch näher kommentieren?
Schaut’s euch einfach an.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=5EYWyJwa2Ko]

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