Schuldgeld oder Edelmetalle ?

Die USA haben ein Schuldenberg angehäuft, der nicht nur die USA, sondern die ganze Welt vor riesige finanzielle Probleme stellt. Schulden werden mit weiteren Schulden finanziert, indem immer wieder neue Staatsanleihen ausgegeben werden. „US-Staatsanleihen bleiben eine erstklassige Anlage mit einem liquiden Markt, den es so für kein anderes Wertpapier gibt.“ Das zumindest meint Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Berenberg Bank. http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Bonds-sind-erstklassige-Anlage-article3199551.html

Hat die Berenberg Bank möglicherweise einen gewaltigen Batzen von derartigen Schrottpapieren und will diese bei unwissenden Anlegern unterbringen?

Warum wohl steigen seit geraumer Zeit die Gold- und Silberpreise? Bestimmt nicht, weil US-Bonds eine erstklassige Anlage sind, und das weiß er auch. Er weiß aber auch, das sich Staatsschulden exponentiell vermehren. Um das zu erkennen, muss man kein Professor der Mathematik sein. Es gibt genügend Grafiken, die dies verdeutlichen.

Andreas Hoose z.B. erklärt anhand der Vermehrung von Bakterien in dem folgenden Video sehr gut, wie Schulden sich exponentiell vermehren.

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=PFajvilTX-s&feature=player_embedded]

Eine Exponentialfunktion der US-Schulden von 1940 bis heute sieht z.B. so aus.

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Schuldenpolitik und Staatspleiten

Die ehemaligen Bundesfinanzminister Alexander Möller und Karl Schiller sind wegen Neuverschuldungen des Bundes, die sie nicht verantworten konnten, zurückgetreten. Damals ging es um gerade mal 2 bzw. 3 Mrd. Euro. Und heute! Jährliche Neuverschuldungen im dreistelligen Mrd.-Bereich sind nichts außergewöhnliches mehr. Herr Schäuble hat es fertig gebracht, Deutschland in 2010 mit 319 Mrd. neu zu verschulden.

Und, tritt er deswegen von seinem Amt zurück? Wo denken Sie hin. Im Gegenteil, er macht weiter (Schulden!?). So weit ist es mit unseren Schuldenpolitikern gekommen. Moral gegenüber dem Volk, das immer höher verschuldet wird, kennen diese Lügner nicht. Ihnen ist es gleichgültig, ob das Volk immer mehr verarmt. Die Armut in Deutschland war in den letzten 50 Jahren noch nie so groß wie heute. Und sie nimmt weiter zu – dank unserer überaus unmoralischen Politiker.

Hier eine Auflistung der Bundesfinanzminister und deren ungefähren Neuverschuldungen:

Alexander Möller (1969-1971) Neuverschuldung 3 Mrd.
Karl Schiller (1971-1972) Neuverschuldung 2 Mrd.
Helmut Schmidt (1972-1974) Neuverschuldung 5 Mrd.
Hans Apel (1974-1978) Neuverschuldung 33,5 Mrd.
Hans Matthöfer (1978-1982) Neuverschuldung 56 Mrd.
Gerhard Stoltenberg (1982-1989) Neuverschuldung 75 Mrd.
Theo Waigel (1989-1998) Neuverschuldung 428 Mrd.
Oskar Lafontaine (09/1998-03/1999)
Hans Eichel (1999-2005) Neuverschuldung ca. 300 Mrd.
Peer Steinbrück (2005-2009) Neuverschuldung ca. 250 Mrd.
Wolfgang Schäuble (seit 09/2009) Neuverschuldung ca. 350 Mrd.

Folgendes Video ist 9 Jahre alt, aber immer noch sehenswert:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_4FzvwtHKLs]

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„Arbeit muss sich wieder lohnen“!

Na ja, von jemandem, der durch Abwesenheit im EU-Parlament glänzt und bei seiner Dissertation angeblich abgeschrieben haben soll, kann man auch nicht viel erwarten. In der Talkshow „Hart aber Fair“ im Deutschen Staatsfernsehen (6.5.2010) wurde Frau Dr. (?!) Silvana Koch-Mehrin gefragt, um wie viel Euro die deutsche Staatsverschuldung in 75 Minuten zugenommen habe. Ihre Antwort: 6.000 Euro.

Sagenhaft! Allein  in einer Sekunde sind es schon über 4.000 Euro.

Ich weiß zwar nicht, wie langsam die Uhr von Frau Koch-Mehrin tickt, aber, und das ist in diesem Zusammenhang das erstaunliche – sie warb auch noch mit dem Slogan: „Arbeit muss sich wieder lohnen“! 

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[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=1gVSRXrJVjk&feature=player_embedded]

Wissen Sie, dass Frau Koch-Mehrin Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments ist. Zudem noch Stellvertretendes Mitglied der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Kroatien und seit 2004 Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament.

Sie hat Geschichte und Volkswirtschaftslehre studiert und ist Unternehmensberaterin. Mal ehrlich: Wenn Sie ein Unternehmen hätten, würden Sie sich von so einer fachkundigen Unternehmensberaterin, die sich sehr gut mit Staatsverschuldungen auskennt, beraten lassen? Bei einer derartig geballten Kompetenz ist ihr Beratungshonorar bestimmt nicht gering. Entscheidend aber ist bei einer Unternehmensberatung nicht die Höhe des Honorars, sondern das Preis/Leistungs-Verhältnis.

Natürlich hat Frau Koch-Mehrin Recht, wenn sie behauptet: „Arbeit muss sich wieder lohnen“! Wer aber mit diesem Slogan vor Wahlen wirbt, der sollte sich dies bitte schön auch für sich selbst in Anspruch nehmen und nicht von anderen erwarten. Apropos Erwartungshaltung: Hat nicht ihr Parteikollege Guido W. vor den Bundestagswahlen 2009 Steuererleichterungen versprochen? Über 14 Prozent der Wähler, die ihre Stimme abgaben, haben diesen Unsinn tatsächlich geglaubt. Ich wusste gar nicht, dass es in Deutschland so viele Hotelbesitzer gibt!

Vielleicht sollte die FDP einfach mal mit ihren drei Buchstaben werben:

 Für Deutschlands Pleite

Die Wahrheit aber wollen die Wähler nicht hören – sie wollen belogen werden!

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Die Freigeld-Zinstheorie nach Silvio Gesell – Teil 4

Teil 1:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/03/31/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-1/

Teil 2:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/04/01/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-2/

Teil 3:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/04/08/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-3/

Liebe Leser,

Silvio Gesell schrieb sein Werk vor über 90 Jahren und erkannte, dass nicht der Darlehenszins, sondern der Urzins volkswirtschaftliches Gift sei, denn der Urzins wird nicht durch Nachfrage und Angebot bestimmt. Der Urzins erlaubt dem Kreditgeber, sich ohne eigene Leistung zu bereichern.

Er war auch der Meinung, dass Gold in einem gesunden Geldsystem (Freigeld) als Währungsindikator unbedeutend sei. Nämlich dann, wenn nur der Staat die Geldmenge so regelt, dass der Preisindex stabil bleibt. Voraussetzung dafür, dass das vernünftig funktioniert, ist allerdings, dass das Geld umlaufgesichert ist.

Hier nun der letzte Teil der Leseprobe aus „Die Natürliche Wirtschaftsordnung durch Freiland und Freigeld“, von Silvio Gesell.

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Seite 357

Wir sagten, daß das Geld als Tauschmittel darum Kapital ist, weil es den Warenaustausch

unterbinden kann, und folgerichtig müssen wir nun auch sagen können,

daß, wenn wir dem Geld durch die vorgeschlagene Umgestaltung die Fähigkeit

nehmen, den Warenaustausch zu unterbrechen, das Geld als Tauschmittel kein

Kapital mehr sein kann, d. h., daß das Geld den Urzins nicht mehr erheben kann.

Gegen diese Folgerung ist nichts einzuwenden; sie stimmt.

Aber wenn man nun weiter folgern und sagen würde: da das Geld von den Waren

keinen Zins mehr erheben kann, so wird man auch am Tage der Einführung des Freigeldes

schon mit zinsfreien Darlehen rechnen können, so stimmt das nicht.

Als Tauschmittel, unmittelbar den Waren gegenüber (also im Handel) wird das

Freigeld kein Kapital sein, ebensowenig wie die Waren einander gegenüber sich als

Kapital erweisen können. Mit dem Freigeld werden die Waren frei von Zins ausgetauscht

werden. Aber bei seiner Einführung wird das Freigeld Marktverhältnisse antreffen,

die sein Vorgänger, das Gold, für den Darlehenszins geschaffen hatte, und

solange diese Marktverhältnisse bestehen, d. h. solange Nachfrage und Angebot auf

dem Darlehensmarkt (in all seinen Formen) die Erhebung eines Zinses gestatten, wird

man auch bei Freigelddarlehen Zins zahlen müssen. Das Freigeld stößt bei seiner

Einführung auf die Massenarmut, deren Folge der Zins ist. Diese Armut muß erst

verschwinden. Und sie verschwindet nicht von einem Tage zum anderen. Hier heißt

es arbeiten. Und solange diese Armut nicht beseitigt ist, werden Arbeitsmittel und

Waren in allen Formen der Darlehensgeschäfte (nicht des Tausches) Zins abwerfen.

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Es ist Zeit für Revolution

We Ain’t Got Time to Bleed: Es ist Zeit für Revolution

Von Jesse Ventura

Sie steuern unsere Welt. Du hast die Luft die wir atmen, verschmutzt das Wasser, das wir trinken vergiftet und urheberrechtlich geschützt was wir essen. Wir in Ihrer Kriege, sterben für Ihre Ursachen und unsere Freiheiten zu opfern, um Sie zu schützen. Sie haben unsere Ersparnisse aufgelöst, zerstört unsere Mittelschicht und verwendet unsere Steuergelder zu Rettungspaket Ihre unendliche Gier. Wir sind Sklaven zu Ihrem Unternehmen, Zombies, um Ihre Äther, Diener zu Ihrem Dekadenz. Du hast unsere Wahlen gestohlen, ermordet unsere Führer und unsere Grundrechte abgeschafft als menschliche Wesen.

Sie besitzen unser Eigentum, unsere Arbeitsplätze weg transportiert und geschreddert unsere Gewerkschaften. Sie haben aus der Katastrophe profitiert, destabilisiert unsere Währungen und hob unsere Lebenshaltungskosten. Sie haben unsere Freiheit monopolisiert abgestreift unserer Erziehung, und haben fast unsere Flamme erlischt.

Wir sind betroffen … wir sind Blutungen … aber wir keine Zeit zu bluten bekam. Wir werden die Riesen in die Knie zu bringen und Sie werden Zeuge unserer Revolution!

Quelle: http://translate.google.de/translate?hl=de&sl=en&u=http://coto2.wordpress.com/2011/04/14/we-aint-got-time-to-bleed/&ei=YcaoTcm4D8fvsgaolsyFBw&sa=X&oi=translate&ct=result&resnum=1&ved=0CCYQ7gEwAA&prev=/search%3Fq%3DWe%2BAin%2527t%2BGot%2BTime%2BTo%2BBleed.%2BIt%2527s%2BTime%2Bfor%2Bthe%2BRevolution.%26hl%3Dde%26sa%3DG%26prmd%3Divns

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Silberzehner werden unattraktiv

Heute gab das Bundesfinanzministerium bekannt, dass die 10-Euro-Gedenkmünzen künftig in zwei verschiedenen Legierungen herausgegeben werden.

1. Beginnend mit der 10-Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Automobil“ werden die Münzen in der Prägequalität „Normalprägung“, die zum Nennwert (10 Euro) in den Verkehr gebracht werden, aus einer Kupfer-Nickel-Legierung hergestellt.

2. Die Münzen in der höherwertigen Sammlerqualität „Spiegelglanz“ werden auch künftig aus Silber (625 Silber/375 Kupfer) geprägt. Diese Münzen, die zur Unterscheidung mit der Aufprägung „Silber 625“ gekennzeichnet sind, werden zu einem über dem Nennwert liegenden Preis veräußert. Dieser wird gebildet durch den Materialwert des Silbers zum Zeitpunkt der Ausgabe (Londoner Fixing) zuzüglich eines Aufschlages von 10 Euro sowie der Mehrwertsteuer. Der Mindestpreis wird 15 € betragen. (Bundesfinanzministerium)

Die 10-Euro-Gedenkmünze „125 Jahre Automobil“, die am 5. Mai 2011 ausgegeben werden sollte, gibt es nun angeblich am 9. Juni 2011. Für die noch ausstehenden 10-Euro-Gedenkmünzen des Jahres 2011 bleiben die Ausgabetermine unverändert.

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Der Kauf dieser Silberzehner wird in zweierlei Hinsicht unattraktiv. Die „Normalprägung“ zum Preis von 10 Euro enthält überhaupt kein Silber mehr und hat somit nur noch einen geringen „inneren“ Wert.

Die Sammlerqualität „Spiegelglanz“ enthält zwar nach wie vor 625/1000 Silberanteile, wird aber zu 15 Euro ausgegeben. Der Silbergehalt dieser Münze beträgt 10 Gramm. Der heutige Silberpreis liegt bei ca. 28 Euro/Unze. Entsprechend hat die Sammlerqualität einen Silberwert von etwa 9 Euro. Um den Ausgabepreis von 15 Euro zu erreichen, müsste der Silberpreis/Unze bei 46,65 Euro stehen. Für ausgeschlossen halte ich das nicht, aber wäre es in dem Fall nicht sinnvoller, Silbermünzen mit reinem Silbergehalt zu kaufen?

Vergleichen Sie das mal z.B. mit einer Maple Leaf. Die können Sie z.Z. für ca. 32 Euro erwerben, haben dafür aber eine komplette Unze Silber. Gegenüber dem Silberzehner (Sammlerqualität) mit nur 10 Gramm Silber ist dies eine Ersparnis von knapp 15 Euro.

Ob die neuen Silberzehner unter diesen Voraussetzungen weiterhin reißenden Absatz finden werden? Vorstellen kann ich es mir nicht.

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Zinsgeld oder freies Marktgeld ?

Zinsgeld oder freies Marktgeld ?

Alle Währungen beruhen auf Zinsgeld und werden den Bürgern vom Staat aufgezwungen. Durch die Umstellung (Währungsreform) von der alten D-Mark auf den Euro hat sich daran nichts geändert. Der Euro ist wie die D-Mark ein staatliches Zinszwangsgeld, das heute von der EZB (Europäische Zentralbank) geregelt wird. Welche EU-Länder den Euro als Tausch-mittel (Zinszwangsgeld) nutzen, zeigt die folgende Grafik.

Ab dem Jahr 2002 wurde das deutsche Volk gezwungen, den Euro als Zinszwangsgeld zu akzeptieren. Seit dem nahm die deutsche Staatsverschuldung von 1.200 Mrd. Euro (in 2001) auf inzwischen ca. 2.000 Mrd. Euro zu. Mit anderen Worten: Seit der Euro-Einführung erhöhte sich die deutsche Staatsverschuldung um etwa 66 Prozent – und das in nicht einmal 10 Jahren. Das muss man den verantwortlichen Politikern, die während dieser Zeit Deutschland regiert haben, lassen. Sie haben, was die Staatsverschuldung anbetrifft, nicht gekleckert, sondern mächtig geklotzt. Zu den Staatsverschuldungen wird unter anderem mit einigen Grafiken weiter unten noch näher eingegangen.

Zinsgeld als herrschendes Geldsystem

Das staatliche Zinsgeldsystem ist ein herrschenden Geldsystem, das nur den Reichen zugute kommt. Es verursacht Finanz- und Wirtschaftskrisen und ist ein Fremd- und Störfaktor freier Märkte. Wirtschaftliche Depressionsphasen (Massenarbeitslosigkeit und Rezession) sind die Folge dieses Zinsgeldsystems. Thorsten Polleit und Michael von Prollius schreiben in ihrem Buch Geldreform vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld. Was aber ist schlechtes Staatsgeld? Silvio Gesell hingegen sagte sinngemäß: Entweder staatliches Geld oder überhaupt kein Geld. Wird unser Geld denn tatsächlich vom Staat kontrolliert? Leider nicht! Es sind die Zentralbanken, die von wenigen Großbanken beherrscht werden.

Hier zunächst ein kurzer Auszug aus dem o.g. Buch:

„Das freie Marktgeld ist ein denkbar einfaches Arrangement: Es entsteht aus dem freien Angebot von und der freien Nachfrage nach Geld, ohne Dazutun und Manipulation des Staates oder irgendwelcher Interessengruppen. Freies Marktgeld fügt sich nahtlos ein in die Ordnung freier Märkte, die für materiellen und zivilisatorischen Fortschritt sorgt wie keine andere Wirtschaftsordnung. Freies Marktgeld ist daher nicht nur gutes Geld, sondern es macht Konjunkturverläufe auch weniger schwankungsanfällig, weil freies Marktgeld Fehlinvestitionen und damit Wirtschaftskrisen entgegenwirkt. Der Spielraum für wachstumsschädliche Marktinterventionen, die regelmäßig aus Wirtschafts- und Finanzkrisen erwachsen und diese anschließend hervorruft, wird zurückgedrängt. Damit wird auch die Bedrohung der Freiheit, die latente Gefahr monetärer Planwirtschaft, entschärft.“

Quelle: Lichtschlag-Buchverlag

Immer wieder ist von unseren Politiker zu hören, dass Freiheit und Wohlstand als gesell-schaftliches Ziel in den Vordergrund gestellt wird. Das ist eine dreiste Lüge, denn mit dem Zinsgeldsystem ist dies nicht möglich. Wäre die Alternative freies Marktgeld? Jein! Zinsloses Geld (Freigeld nach Silvio Gesell) hingegen schon.

Das Zinsgeldsystem mit unendlicher Geldmengenausweitung führt immer wieder zu Blasen an den Finanzmärkten. Darauf haben schon Mises und Hayek (Österreichische Schule ) hingewiesen. Zinszwangsgeld, welches durch die Zentralbanken kontrolliert und geschaffen wird, ist „schlechtes“ Geld. So lange aber Zentralbanken Geld aus dem Nichts schöpfen, und unsere verantwortlichen Politiker „soziale Gerechtigkeit“ nicht beabsichtigen, werden weiterhin die Eliten von dem Zinsgeldsystem profitieren.

Bankrotte Banken, insbesondere deren Großsparer (Milliardäre) werden mit dem staatlichen Zinsgeldsystem in zweierlei Hinsicht am Leben erhalten, indem:

  1. die Geldmenge erhöht wird und
  2. der Steuerzahler durch Rettungspakete (HRE, IKB, u.v.a. mehr) dafür gerade stehen muss

Das Zinsgeldsystem dient nur allein den Großsparern, die wegen der Zinsen ihr Vermögen den Banken leihen, anstatt es in Umlauf zu bringen. Zinseinnahmen sind leistungsloses Einkommen, für das letztendlich der Bürger auf alle Produkte, die er erwirbt, zahlt. Und ebenso durch Steuern, die regelmäßig vom Staat erhoben werden.

Könnte freies Marktgeld (z.B. Gold, Silber oder regionales Geld …) dem Geldschöpfungs-prozess der Zentralbanken ein Ende bereitet werden? Weiterlesen “Zinsgeld oder freies Marktgeld ?” »

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Krankenversorgung zum Nulltarif

Das Thema ist schon alt, dennoch möchte ich es erneut in Erinnerung rufen. Ich vermute, dass die meisten Bürger, die Monat für Monat ihre Krankenversicherungsbeiträge zahlen, folgendes nicht wissen:

„Deutsche Krankenversicherungen müssen für Familienmitglieder ausländischer Arbeitnehmer die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen bezahlen – selbst wenn diese gar nicht in Deutschland wohnen, sondern in ihrem Heimatland. Das gilt sogar für viele Eltern von in Deutschland krankenversicherten Ausländern aus der Türkei und den Nachfolgestaaten Jugoslawiens.“ (WamS, 13.04.2003)

Und was unternimmt unser Gesundheitsminister, Philipp Rösler (FDP), dagegen? Nichts! Im Gegenteil. Er beabsichtigt, die Kopfpauschale für die Krankenversicherten einzuführen und sie somit noch weiter schröpfen. Dieser Mann könnte demnächst sogar neuer Vizekanzler der BRD GmbH werden. Und dann …
Weitere Spekulationen überlasse ich Ihnen.

Zurück zur „Krankenversorgung zum Nulltarif“ für Familienmitglieder ausländischer Arbeitnehmer, die nicht in Deutschland wohnen. Rechtsgrundlage zur Plünderung der Krankenversicherungen ist das deutsch-türkische Abkommen vom 30. April 1964 über Soziale Sicherheit. Dieses Abkommen existiert jetzt 47 Jahre. Fragen Sie mal den Bundestagsabgeordneten, den Sie gewählt haben, ob er/sie daran etwas ändern möchte. Wahrscheinlich weiß er/sie nicht einmal, dass es dieses Abkommen gibt. Ich kenne keinen Politiker, der sich für die Aufhebung dieses Abkommens einsetzen würde. Zumindest habe ich im Netz keinerlei Bedenken eines Abgeordneten zu diesem Abkommen gefunden.

Dafür aber mehrere Kommentare besorgter Bürger. Hier ein guter Beitrag zu diesem Thema:

Weiterlesen “Krankenversorgung zum Nulltarif” »

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Mit Edelmetallen und Aktien gegen die Inflation

Von Manfred Gburek, 8. April 2011

Mit Edelmetallen und Aktien gegen die Inflation

Ein wenig irritiert habe ich die Handelsblatt-Schlagzeile vom Freitag zur Kenntnis genommen: „Der Kampf gegen die Inflation beginnt“. Mit einem Anstieg des europäischen Leitzinses von 1 auf 1,25 Prozent? Kann der Kampf so gewonnen werden? Das ist, als würde man mit der Schrotflinte auf eine ganze Elefantenherde schießen. Herde deshalb, weil man sich die Inflation mit etwas Phantasie als Herde vorstellen kann, und zwar als eine vielbeinige, die massiv in Bewegung geraten ist: Die Preise von Gold, Silber, Platin, Palladium, Kupfer, Nickel, Zink, Blei usw. sind nicht mehr zu halten, der Preis von Mais hat sich innerhalb Jahresfrist verdoppelt, der Baumwollpreis sogar verdreifacht.

Das heißt, wir haben es mit einer Edelmetall- und Rohstoffinflation zu tun, die sich vom Mythos Gold bis zu den Vorprodukten von Lebensmitteln und Kleidungsstücken erstreckt. Dagegen wirkt die aktuelle offizielle Inflationsrate des Euro-Raums in Höhe von 1,6 Prozent geradezu lächerlich, und auch die für das ganze Jahr 2011 prognostizierte von 2,6 Prozent wird der eigentlichen Inflation nicht gerecht.

Ist es da verwunderlich, dass der Gold- und der Silberpreis – in Dollar – von Rekord zu Rekord eilen? Ist es nicht, zumal die Edelmetallbullen auch die folgende Überlegung anstellen: Erhöht Europa den Leitzins, schadet das dem Dollar, solange der US-Leitzins unten bleibt. Würde der erhöht, träfe das die Wirtschaft drüben. Bliebe er dagegen auf dem jetzigen Niveau nahe Null, bestünde die Gefahr, dass die Inflation in den USA um sich greift. So weit ein wenig Theorie. Weiterlesen “Mit Edelmetallen und Aktien gegen die Inflation” »

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Die Freigeld-Zinstheorie nach Silvio Gesell – Teil 3

Teil 1:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/03/31/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-1/

Teil 2:
http://krisenfrei.wordpress.com/2011/04/01/die-freigeld-zinstheorie-nach-silvio-gesell-%E2%80%93-teil-2/

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Und hier nun die dritte Leseprobe zur Freigeld-Zinstheorie von Silvio Gesell

Seite 354

erstattet werden. In der Hoffnung auf diese Erstattung baut er das Mietshaus. Er will

als Sterblicher vor seinem Tode die Früchte seines Fleißes selber genießen und kann

deshalb nur Arbeiten unternehmen, die sich in Abschreibungen wieder auflösen. Wenn

er und sein Werk in der Auflösung Schritt halten, dann hat er richtig, d. h. privatwirtschaftlich

richtig gerechnet. Arbeiten von Ewigkeitswert sind nicht Sache des Sterblichen,

sondern des Ewigen, des Volkes. Das Volk, das ewig lebt, rechnet mit der Ewigkeit

und sprengt die Felsen weg, obschon diese Arbeit keinen Zins abwirft und sich

auch nicht in Abschreibungen auflöst. Im Tode noch entwirft der alte Staatsförster

den Plan für das Aufforsten einer Einöde. Diese Dinge sind Staatsangelegenheiten.

Der Staat aber wird solche Arbeiten immer nur in dem Umfange unternehmen, wie

ihm dazu Geld zinsfrei zur Verfügung gestellt wird. Solche Unternehmungen stehen

infolgedessen der Zinsfreiheit nicht im Wege, sondern liegen in ihrem Rücken.

Wer jenen Einwand erhebt, vergißt auch, daß, wenn es sich um eine einfach Erweiterung

des Unternehmens handelt (10 Drehbänke anstelle von 5, 10 Ziegelmaschinen,

wo bisher 5 arbeiteten, usw.), diese nicht ohne entsprechend vermehrte

Arbeiterzahl ausgenutzt werden kann. Die Nachfrage nach Geld für die Vergrößerung

einer Fabrik bedeutet also auch gleichzeitig eine entsprechend vergrößerte

Nachfrage nach Arbeitern, die durch erhöhe Lohnforderungen den vom Unternehmer

von der Erweiterung seines Unternehmens erwarteten Vorteil wieder zunichte machen.

Durch einfaches Vergrößern seiner Fabrik kann also ein Unternehmer keinen besonderen

Vorteil von den zinsfreien Darlehen erwarten, und darum wird die Zinsfreiheit

ihn nicht reizen, eine grenzenlose Nachfrage nach zinsfreien Darlehen zu halten.

Diese Grenze ist durch die Lohnforderungen der Arbeiter gezogen, denen ganz allein

die Zinsfreiheit zugute kommt. Und das ist ja auch ganz natürlich, denn das

Verhältnis des Unternehmers zum Arbeiter unterscheidet sich im Grunde in nichts

von dem Verhältnis, das zwischen Pfandleihern* und Pfandborgern besteht, wobei

ein Herabgehen des Zinses auch den Borgern zugutekommt.

Weiterlesen “Die Freigeld-Zinstheorie nach Silvio Gesell – Teil 3” »

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Die BRD GmbH 2015 pleite?

Seit kurzem kursiert ein Video im Netz, das bei Pro Sieben (Galileo-Magazin) gesendet wurde. Hier wird simuliert, wie eine Staatspleite funktioniert.

„Nach der weltweiten Wirtschaftskrise und mitten in der Eurokrise, kommt immer häufiger die Frage auf, was passiert eigentlich, wenn die Staatsschulden immer weiter wachsen und Deutschland irgendwann pleite ist? Wie funktioniert das? Ab wann ist ein Staat eigentlich pleite? Galileo hat zu dem Thema am 29. März 2011 einen sehr guten Beitrag gesendet.“ (Beschreibung des YouTube Videos)

Demnach soll die BRD GmbH 2015 den Staatsbankrott verkünden. Mag ja sein, aber de facto ist die BRD GmbH schon heute pleite, da die Ausgaben weit höher sind als die Einnahmen und daher der Schuldenberg Jahr für Jahr weiter ansteigen wird. Und deshalb wird dem Bürger immer noch weiter in die Tasche gegriffen. Glauben Sie aber nicht, dass das auch auf die Reichen zutrifft. Nein, denn die bekommen weiterhin ihre satten Zinsen auf ihr Vermögen von uns, dem Steuerzahler. Selbst eine Vermögenssteuer würde daran nichts ändern. Im Gegenteil, der Komapatient „Pleitestaat“ würde dadurch nur künstlich länger beatmet werden. Weiterlesen “Die BRD GmbH 2015 pleite?” »

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Staaten und andere Gelddiebe

Manfred Gburek hat heute in seinem Artikel noch mal deutlich gemacht, dass Investitionen in Staatsanleihen ein riskantes Geschäft ist, dass große Verluste zur Folge haben könnte. Er schreibt z.B., das Anleger …“Staatsanleihen zunehmend nicht mehr als sogenannten sicheren Hafen ansehen, sondern als havarierten Schrott.“ Die seit einigen Tagen steigende Umlaufrendite ist kein Grund zum jubeln, denn mit steigenden Umlaufrenditen fallen die Kurse der Anleihen.

In meinem Blog-Eintrag, „Staatsanleihen – raus, raus, raus !“, vom 20.02.2011 habe ich bereits auf die hohen Staatsverschuldungen und die Gefahren von Staatsanleihen hingewiesen. Gut möglich, dass die Umlaufrendite weiter steigen wird, und was das für die Kurse bedeutet, dürfte nicht schwer zu erraten sein. Banken und Versicherungen müssen, um ihre Klientel, die Großsparer bzw. deren Zinsen zu bedienen weiterhin in Staatsanleihen investiert sein. Ein Kleinanleger sollte Staatsanleihen, sowie Lebensversicherungen tunlichst meiden.

Lesen Sie nun den Artikel von Manfred Gburek vom 1. April 2011:

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Staaten und andere Gelddiebe

Immer wenn der Goldpreis im frühen New Yorker Handel vorübergehend einbricht, sind die Kommentatoren schnell mit haarsträubenden Begründungen zur Stelle. So auch am Freitag, als sie den kurzfristigen Preiseinbruch mit der niedrigen Arbeitslosenquote in den USA begründeten. Als der Goldpreis sich dann wieder schnell erholte, hätten sie konsequenterweise argumentieren müssen, dass eigentlich eine viel niedrigere Arbeitslosenquote erwartet worden war und der Goldpreis deshalb wieder stieg.

Natürlich sind solche und ähnliche Begründungen totaler Unsinn, weil eine unmittelbare Beziehung und damit Kausalität in diesem Fall an den Haaren herbeigezogen wird. Aber sie gibt mir Anlass für einige grundsätzliche Überlegungen nicht nur zum Gold, sondern auch zu sonstigen Anlagen. Dazu veranlasst hat mich unter anderem der steile Anstieg der deutschen Umlaufrendite: von 2,82 auf zuletzt 3,15 Prozent, und das innerhalb von nur knapp zwei Wochen.

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Die Freigeld-Zinstheorie nach Silvio Gesell – Teil 2

Und hier nun die zweite Leseprobe zur Freigeld-Zinstheorie von Silvio Gesell

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Seite 350

In der Natur wird übrigens das Sparen ganz allgemein ohne Aussicht auf Zins

geübt. Die Bienen und Hamster sparen, obschon ihnen der gesammelte Vorrat keinen

Zins, wohl aber viele Feinde verschafft. Bei den Naturvölkern wird auch gespart,

obschon dort von Zins keine Rede ist.* Warum soll nun der Kulturmensch anders geartet

sein? Man spart, um sich ein Haus zu bauen, man spart für die Hochzeit, fürs

Alter, für Krankheitsfälle, und in Deutschland sparen manche sogar für ihre Totenmesse

und für die Begräbniskasse. Und das Begräbnis wirft dem Toten doch keinen

Zins ab. Und übrigens, seit wann spart denn der Proletarier für die Sparkasse?

Brachte das in den Matratzen verborgene Geld früher Zins ein? Und solche Sparanlagen

waren doch noch bis vor 30 Jahren allgemein Sitte. Auch die Wintervorräte

bringen keinen Zins ein, dagegen viel Verdruß.**

Sparen heißt, mehr Ware erzeugen als verbrauchen. Aber was macht der Sparer,

macht das Volk mit diesen Überschüssen an Waren? Wer verwahrt diese Waren auf,

und wer bezahlt die Kosten des Aufbewahrens? Wenn wir hier antworten: der Sparer

verkauft seine Erzeugungsüberschüsse, so verlegen wir die Frage vom Verkäufer auf

den Käufer, und auf ein Volk als Ganzes ist diese Antwort überhaupt nicht anwendbar.

Wenn nun jemand Ersparnisse macht, d. h. mehr Waren erzeugt als verbraucht,

und findet einen, dem er den Überschuß unter der Bedingung verleihen kann, daß

ihm seine Ersparnisse ohne Zins, aber auch ohne Verluste, nach Jahr und Tag erstattet

werden, so ist das für den Sparer ein außerordentlich vorteilhafter Handel.

Spart er doch die Unterhaltungskosten seiner Ersparnisse. Er gibt 100 Tonnen frischen

Weizen in seiner Jugend, und im Alter erhält er 100 Tonnen frischen Weizen gleicher

Güte zurück. (Siehe die Robinsongeschichte Seite 319 ff.)

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