Parlament lässt die Hinterbliebenen im Stich

Italien trauert um Tote vom Breitscheidplatz. Deutesches Parlament nicht bereit für Trauerveranstaltung .Stellen wir uns vor, es hätte nach einen ähnlichen LKW-Anschlag gegen „Schutzsuchende“ mit 12 Toten gegeben. Was hätte dieser Staat dann wohl alles aufgeboten?

Text aus JUNGE FREIHEIT

Der deutsche Bundestag befindet sich aktuell in der Winterpause. Die nächste offizielle Sitzung des Parlaments findet am 18. Januar 2017 statt. Man sollte annehmen dürfen, dass bei der ersten Sitzung nach einem derart gravierenden Vorfall wie den Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten dieser Opfer gedacht würde. Doch weit gefehlt.

Laut übereinstimmenden Pressemeldungen (unter anderem »Zeit«) wird es weder eine Gedenkveranstaltung noch eine Gedenkzeremonie im Bundestag für die Opfer dieses terroristischen Anschlags geben. Weil Merkel und Co. derzeit im Urlaub sind, finden keine Sitzungen statt. Und offenbar liegt zwischen Tatzeitpunkt und dem Termin der ersten Sitzung im Januar zu viel Zeit, als dass die Menschen im Land noch einmal an diesen Anschlag erinnert werden sollen.

Ohnehin hielten sich die politisch Verantwortlichen in diesem Land hinsichtlich ihrer Bekundungen für die Opfer auffallend zurück. Die Anwesenheit bei dem mehr oder minder offiziellen Pressetermin am Anschlagsort war für Merkel und Umfeld nicht mehr als die Wahrnehmung einer Pflichtveranstaltung. Doch darüber hinaus war von den politischen »Eliten« wenig bis gar nichts zu vernehmen. Der Ruf nach Lichterketten für die Opfer, zur Errichtung von Mahnwachen und Aufruf zu Spontandemonstrationen, gerne von Claudia Roth in jedes sich bietende Mikrofon geheult, blieb dieses Mal nahezu komplett aus.

Offizielles Gedenken nach einem Terroranschlag: In westlich-demokratischen Ländern eine Selbstverständlichkeit. Nicht aber in Deutschland. Der Deutsche Bundestag beabsichtigt keine Zeremonie für die Opfer des Berliner Weihnachtsmarkts-Attentats. Folgenden Brief sandte der Hamburger Autor und Historiker Michael den Hoet deshalb an den Präsidenten des Bundestages, Dr. Norbert Lammert. (Wortlaut)

Parlament lässt die Hinterbliebenen im Stich
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14 Kommentare

  1. Zitat: "Man sollte annehmen dürfen, dass bei der ersten Sitzung nach einem derart gravierenden Vorfall wie den Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt mit zwölf Toten dieser Opfer gedacht würde."

     

    Naja, wenn keine Juden unter den Opfern waren, dann besteht auch keine Notwendigkeit, wäre ja noch schöner, um irgendwelche Deutschen zu trauern, wollen mal froh sein, wenn wir gnädiger weise noch unter der Rubrik "Mensch" eingeordnet werden … naja, aus der Vergangenheit wissen wir ja nur allzu gut, daß Opfer und Opfer nicht immer das Gleiche ist und Mensch ist auch nicht gleich Mensch.

    Eine Million Araber sind nicht einmal einen jüdischen Fingernagel wert …

    http://youtu.be/Q-rZ_ZaAyAs

  2. Der Brief an Lammert ist der einzig richtige Weg! – Ich wollte einen ähnlichen Kommentar schon gleich nach dem Anschlag im Forum von meta.TS veröffentliclhen. ER WURDE ES NICHT, obwohl ich nur nach den Opfern und deren Angehörige fragte.

      • Weißt du, der gesunde Menschenverstand läßt doch daran zweifeln. 12 Tote und 50 Verletzte. Jeder von diesen Menschen hat doch
        Familie, Verwandte, Nachbarn, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen, Vereinskameraden usw. Und nirgendwo irgendein Mucks? Wie soll das funktionieren? Außerdem müßte es doch auf einem vielbesuchten Weihnachtsmarkt zig Augenzeugen geben, die das gesehen haben. Panik. Nichts, außer dubiosen Interviews. Man kann doch so viele Menschen nicht beeinflussen. Das funktioniert nicht. Was ist da wirklich angelaufen?

        • Die Geldbörse des 24-jährigen Tunesiers Anis Amri war in dem Führerhaus des Lkw gefunden worden, der am Montag in einen Weihnachtsmarkt gerast war. 

          Quelle: ZEIT ONLINE

           

          Wie praktisch, nicht wahr ???

          • Moin Stahlfront!

            Geldbörse, Reisepass, Id-Card, Ausweis usw usw. Das ist doch eine generelle Begleiterscheinung bei solchen "angeblichen Anschlägen". Dass "man" uns für so dumm hä#lt das zu glauben, das macht mich schon seit langem wütend.

            Ist wirklich praktisch diese "dooooofen unordentlichen Typen", müssen die das alles verlieren?

            Mehr sollte man dazu nicht sagen

            • Die Geheimdienste haben für solche getürkten Funde einen Fachausdruck, man, der will mir einfach nicht einfallen … indecision naja, bei 9/11 lag ja auch so ein Ding auf dem "Schutthaufen" … die Masse des Volkes schluckt's, und das ist ja in einer Demokratie die Hauptsache, da stören ein paar kritische Geister nicht die Bohne !!!

              • Grins, wie recht Du doch hast mit 9/11

                Ist übrigens wohl eine Parallele zu Pearl. Da wurden die Vsa 4 (vier) Tage vorher durch Cheltenham (England) auf den bevorstehenden Angriff hingewiesen. Die Reaktion? Es wurde das einzige wichtige Schiff, der Flugzeugträger "Hornet" seeklar gemacht und der lief dann überstürzt aus, in sichere Gewässer. Die dann versenkten Schlachtschiffe, waren so überaltert und marode, dass die in offener See schon bei Windstärke 2 gesunken wären. Was sind schon rund 3.000 Tote?

                Kurz zu 009/11 eine Frage, hatte das ausgewählte …. …… an dem Tag, rein zufällig, gerade einen Feiertag, an dem kein Gläubiger arbeiten darf?

    • Ich bin, nach wie vor, überzeugt davon, daß es ein abgekartetes Spiel war. Aber, es sind grottenschlechte Spieler! Wenn schon, dann muß man das auch so richtig durchziehen, wie in Frankreich. Dadurch, daß sie es nicht für nötig hielten, haben sie sich endgültig entlarvt. Dieser Bluff ging gründlichst in die Hose!

      • Da stimme ich Dir uneingeschränkt zu.

        Aber erkläre das mal der breiten Masse! 

        Ich bin bei ET auf einen Kommentar von einem Berliner gestoßen, der die Örtlichkeit bestens kennt.

        Laut seiner Aussage gab es ca. 4 min. vor "Lkw- Ankunft" einen Schuß und die Leute rannten weg, nur die Eingeweihten blieben…

        Somit ist es durchaus ein mõgliches Szenario ohne jegliche Tote!
        Die Frage bleibt: wie hat er mit annähernd 60 km/h die erste enge Linkskurve im Markt mit der angeblichen Stahlladung gemeistert?
        Schon wieder ausgetrickste Physik?

        • Das mit dem Schuss muß stimmen. Denn ein Augenzeuge hat das irgendwo auch schon mal gesagt. Man hat es dann in den Zusammenhang gebracht mit dem toten Polen.

        • Na ja, wenn schon zwei Passagierflugzeuge zielgerichtet in Türme gelenkt werden können … und das von "Hobbypiloten" … In einem Video hieß es, es sähe aus, wie wenn der Truck rückwärts in den Stand gefahren sei. Wir glauben, was wir sehen?

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