Pervertierte Demokratie schafft „Wahlsieger“, die keine sind

Schon seit Jahrzehnten wird nur selten positiv gewählt. Zumeist wird die Stimme abgegeben, um Schlimmeres zu verhindern. Wie realitätsfremd muss man sein, sich mit einem Stimmenanteil von knapp 22 Prozent als Wahlsieger zu bezeichnen – siehe Berlin? 76 Prozent der französischen Wähler wollten Macron im ersten Wahlgang nicht als Präsident. Im ersten Wahlgang zur Parlamentswahl konnte Macrons Partei nur zwei Sitze erobern, von 577 möglichen. Zieht man dazu noch die niedrige Wahlbeteiligung in Betracht, gibt es in der westlichen Welt keinen Staatschef, keine Regierung, die ein Mandat der Mehrheit der Wähler für sich reklamieren kann.

Nehmen wir uns diesbezüglich das Wahlergebnis 2005 in Deutschland vor, als Frau Merkel erstmals zur Kanzlerin gekürt wurde. Hier ein Auszug aus dem Werk „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“: Angefangen damit, dass sich die „Volksparteien“ soweit aneinander angenähert haben, dass sie kaum noch zu unterscheiden sind. Betrachten wir doch einmal, welcher Anteil der Deutschen tatsächlich seine Stimme für Angela Merkel gegeben hat: 27,8 % für die CDU. 7,4 % für die CSU. Das sind 35,2 %. Davon dürfen wir getrost 3 % abziehen für Wähler der CSU, die eigentlich nicht Frau Merkel, sondern Herrn Stoiber gewählt haben. Bleiben 32,2 %. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 75 % bundesweit. Das ergibt: nur 24.9 % der Wahlberechtigten haben Frau Merkel zur Kanzlerin erkoren. Genauer betrachtet sind es noch viel weniger. Innerhalb der CDU war Frau Merkel ja nicht unumstritten. Man darf also davon ausgehen, dass auch diejenigen, die Frau Merkel gar nicht wollten, ihr dennoch ihre Stimme gegeben haben, weil sie noch weniger einen Kanzler Schröder wollten. Es ist zwar spekulativ, aber ich denke, man kann davon ausgehen, dass auch Frau Merkel im Kanzleramt dem echten Willen von weniger als 20 % der Wahlberechtigten entspricht. Soviel zur Wahl 2005 in Deutschland.

Die Regel sind Negativwahlen, um “Schlimmeres” zu verhindern

Ein Blick auf die Präsidentenwahl 2016 in Österreich zeigt noch Schlimmeres als die Wahl Macrons: Mit 50,3 Prozent hat van der Bellen die Hofburg erobert, mit Hilfe des ORF und Konsorten. Betrachtet man aber den ersten Wahldurchgang, muss man feststellen, dass tatsächlich nur etwa 24 Prozent der Österreicher diesen Präsident wollten und gut 35 Prozent Hofer. Dass jetzt der Transatlantiker van der Bellen die Wahl trotzdem gewonnen hat, ist einer Negativwahl geschuldet. Die nächsten 26 Prozent, die ihm ihre Stimme gegeben haben, wollten eigentlich nicht ihn, sondern lediglich verhindern, dass es Norbert Hofer wird. So haben wir jetzt einen Zustand, mit dem niemand zufrieden sein kann. Die aktuellen Umfragewerte zur Beliebtheit van der Bellens belegen das. Sie liegen unter zehn Prozent.

Zurück nach Frankreich. Eine aktuelle Studie belegt, dass kaum jemand, der jünger als 35 ist, seine Stimme für Macron abgegeben hat. Das ist kein Wunder, denn vielleicht muss man schon unter Altersdemenz leiden, wenn man vergessen hat, dass Macron zwei Jahre lang Wirtschaftsminister war und es in dieser Zeit massive und gewalttätige Proteste gegen seine Politik gegeben hat. Dass er jetzt Präsident ist, liegt vornehmlich daran, dass sich mit Hilfe der Medien eine Allianz gebildet hat, die le Pen unbedingt verhindern wollte. Keiner der Kandidaten konnte ursprünglich mehr als 24 Prozent der Wähler überzeugen. Dass es dann ausgerechnet der junge Macron wurde, dürfte auch daran liegen, dass man die ewig gleichen Versagerköpfe einfach nicht mehr sehen will. Warum sonst ist Hollandes Partei in die Bedeutungslosigkeit abgestürzt?

Sehnsucht nach Veränderung vs. Furcht vor dem Unbekannten

Und was wird in Deutschland sein? Frau Merkel kann sich ja gerade an großartigen Umfrageergebnissen delektieren. Wir wissen, was in letzter Zeit von Umfrageergebnissen zu halten ist. Natürlich sagt eine Mehrheit, dass sie Merkel als Kanzlerin dem Dampfplauderer Schulz vorzieht. Aber die Frage war schon falsch gestellt, vorsätzlich oder aus Unvermögen. Hätte die Frage gelautet, ob Merkel, Schulz oder Udo Lindenberg und Stefan Raab als Kanzler gewünscht wird, dann wäre Merkels Ergebnis aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich schlechter ausgefallen. Man kann feststellen, dass jede auch noch so kleine Hoffnung auf neue Gesichter eine (Wahl-)Euphorie auslöst. Es gibt offensichtlich eine Sehnsucht nach Veränderung, nach einem Aufbrechen verkrusteter Strukturen, die aber in Konkurrenz steht zu der Furcht vor dem Unbekannten, verbunden mit dem Wunsch nach “ungefährlicher” Kontinuität.

Die repräsentative Demokratie ist verkommen zu einer Scheindemokratie. Welche Wahl haben wir denn? Wir dürfen diejenigen wählen, die uns eine Politmafia auf ausgekungelten Listenplätzen präsentiert. Es wird schon beinahe als Sensation wahrgenommen, wenn Parteien Urwahlen zur Kandidatenauswahl veranstalten. Die Wahl des Bundespräsidenten ist eine Farce. Wer wählt denn diejenigen aus, die dann darüber abstimmen? Demokratisch? Der Ausgang der letzten Wahl zum Bundespräsident stand von Anfang an fest; war bereits vorab zwischen Merkel und der SPD abgesprochen. Wie war der Vorwurf an Russland? “Wenn der Ausgang einer Wahl schon vorab feststeht, dann kann es keine demokratische Wahl sein.” Das Perfide daran ist, dass genau das auf die Wahl des deutschen Präsidenten zutrifft, jedoch nicht auf Putin. Letzterer genießt das Vertrauen einer überwältigenden Mehrheit und so ist die Wahl in Russland tatsächlich ein Leuchtfeuer der Demokratie. Und zwar in dem Sinn, dass in Russland positiv gewählt wird, dass man nicht Putin wählen muss, um Schlimmeres zu verhindern, sondern weil man ihn als Präsident haben, erhalten will.

Die wirklich brisanten Themen werden ausgespart

Einen Tiefpunkt in Sachen Demokratie markiert das Jahr 1976. CDU/CSU erhielten 48,6 Prozent der Stimmen. Die Regierung wurde aber von der SPD (42,2%) und der FDP (7,3%) gebildet, die zusammen auf nicht mehr als 49,5 Prozent kamen. Wir hatten also eine Regierung, die von mehr als der Hälfte derjenigen, die ihre Stimme abgegeben hatten, nicht gewünscht war. Allgemein ist es demokratische Praxis, dass die stärkste Partei die Regierung stellt und wenn diese dann nur knapp an der absoluten Mehrheit gescheitert ist, kann nur noch von einer Pervertierung des Wählerwillens gesprochen werden, wenn sie in der Opposition bleiben muss.

Die westliche Demokratie verkommt mehr und mehr, wie die Wahlergebnisse zeigen. Wer heute über 30 Prozent Stimmenanteil kommt, feiert sich bereits als großer Sieger. Manchmal schon mit 22,8 Prozent, siehe Berlin. Das dürfte vor allem daran liegen, dass keine Partei das aufgreift, was den Bürgern wirklich auf den Nägeln brennt. Stationierung von fremden Truppen und Atomwaffen. Auslandseinsätze der Bundeswehr und natürlich soziale Gerechtigkeit. Der “Gerechtigkeitsmessias” Schulz ergeht sich in Dampfplauderei und macht keine konkreten Aussagen oder gar Wahlversprechen, was die Besteuerung von Kapitaleinkünften anbelangt. Nicht einmal die LINKE legt hierzu ein konkretes Versprechen vor, obwohl es wirklich ein Skandal ist, dass Kapitaleinkünfte nur mit 25 Prozent versteuert werden im Gegensatz zu produktiver Arbeit, die mit fast dem Doppelten bestraft wird. Alle größeren Parteien kuschen vor dem Kapital und so ist es wohl nicht falsch, hier von einem Parteienkartell gegen die eigene Bevölkerung zu sprechen.

Nichts fürchten die Parteien in Deutschland mehr, als bundesweite Volksabstimmungen. Abgesehen davon, dass uns diese in Deutschland nach wie vor von den Alliierten verboten sind – auf Länderebene dürfen wir das –, würden diese Volksabstimmungen das Parteienkartell aufbrechen. Es würde mit einiger Wahrscheinlichkeit zu Abstimmungen über genau die Themen kommen, die uns bislang von den Parteien verweigert werden. Es gibt wohl beispielsweise keinen Zweifel daran, wie eine Abstimmung darüber ausfallen würde, ob Kapitaleinkünfte mit dem gleichen Steuersatz zu behandeln sind, wie Einkommen aus Arbeit. Warum also verweigern sich die Parteien Themen, mit denen sich, richtig präsentiert, absolute Mehrheiten erreichen ließen? Die Antwort dürfte so einfach wie fatal sein: Wir haben keine Demokratie, sondern eine schwach verbrämte Parteiendiktatur, die mehr und mehr zu Unmut und Wahlverweigerung führt, den Kontakt zum Wähler nicht nur verloren hat, sondern absichtlich verweigert.

Wie sieht es mit der viel gepriesenen Freiheit aus?

Ja, wir haben die Freiheit aus 30 verschiedenen Jogurtsorten auszuwählen. Aber wir haben nicht die Freiheit, darüber zu bestimmen, ob wir gemütlich dimmbare Glühlampen vorziehen oder krumme Gurken. Wir haben nicht die Freiheit, darüber abzustimmen, ob und gegen wen wir unsere jungen Männer in den Krieg schicken – darüber bestimmen die Parteigranden. Aber was ist das schon gegen die Freiheit der Wahl, von welcher der überbordend vielen Versicherungen wir betrogen werden wollen? Oder gar welcher der Ölgesellschaften wir ihre kartellartig eingepreisten Produkte abkaufen. Durfte irgendjemand in Deutschland darüber abstimmen, ob wir den Euro wollen oder Bulgarien und Rumänien als EU-Mitglied? Nein, darüber bestimmen selbstherrlich die Parteihäuptlinge, weil wir ja zu blöd sind, eine eigene Meinung dazu zu haben. Freiheit und Demokratie? Nur noch eine Chimäre, am Leben erhalten mit “Brot und Spielen”.

Wenn nicht noch etwas Gravierendes geschieht bis September, dann steht das Ergebnis der Wahl schon fest: Die nächste Groko mit Merkel als Kanzlerin. Nicht umsonst wird uns ja jetzt bereits vorgegaukelt, dass eine Mehrheit Merkel behalten will. Es ist dann gleich, wer der oder die Juniorpartner sein wird/werden. Die wichtigen Themen bleiben selbstverständlich liegen und man wird dann wieder ausrechnen können, wie viele wirklich Merkel als Kanzlerin wollten. CDU/CSU werden wahrscheinlich keine 40 Prozent erreichen und so kann man schon heute sagen, dass bei einer Wahlbeteiligung nahe 50 Prozent anschließend wieder nur weniger als 20 Prozent die Kanzlerin ihrer Wahl erhalten. Da bleibt dann als einzige Hoffnung übrig, dass wir mit einer neuen Partei im Bundestag wenigstens wieder eine Opposition bekommen, die den Namen verdient. Oder rafft sich doch noch eine Partei dazu auf, wirklich wichtige Themen als Wahlprogramm aufzugreifen? Oh, Entschuldigung, ich träume schon wieder von echter Demokratie.

Quelle: anderwelt

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Pervertierte Demokratie schafft „Wahlsieger“, die keine sind
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17 Kommentare

  1. 17.06.2017

    Apropos Merkel. Heute war Frau Merkel zum vierten Mal beim Papst in Rom, um sich hinsichtlich ihrer Politik briefen zu lassen.  Die katholische Kirche versteht sich bekanntlich auch als eine Organisation, die durch Machtmittel das Christentum und deswegen ihre eigene Stellung sichern will.  Möglicherweise haben wir es neben den üblichen Denkfabriken bzw. Konzeptgruppen der Plutokratie noch eine katholische Geheimloge, die Einfluß nimmt.  (Wojtyla soll zum Zusammenbruch der Sowjetunion auch beigetragen haben.)  Und warum ist der Papst so huldvoll zu Frau Merkel, die die deutsche Asylgesetzgebung gebrochen hat, und warum hilft er uns nicht die Übernahme Europas durch den Islam und durch Neger zu verhindern?

    Welche Zielsetzungen will der Papst erreichen, womöglich auf welchen – großen – Umwegen?  Engdahl schreibt, er habe sich nicht nach dem selbstlosen Franz von Assisi benannt, wie es uns der Rundfunk erzählt, sondern nach dem Mitbegründer des Jesuitenordens Francisco de Xavier.

    F. William Engdahl, Die Denkfabriken, Kopp-Verlag, Rottenburg 2015, S. 45-46

    Rockefeller, der Vatikan und Latino-Diktatoren

    Die Kombination aus rechtsgerichtetem Antikommunismus im Vatikan und den Rockefeller-Kreisen in den Vereinigten Staaten – vermittelt über die Bilderberg-Gruppe – wurde in den 1970er-Jahren überdeutlich in der Rolle des republikanischen US-Außenministers und führenden Bilderberger-Mitglieds Henry Kissinger und in der amerikanischen Unterstützung für „antikommunistische“ klerikalfaschistische Militärdiktaturen im überwiegend römisch-katholischen Lateinamerika. Das deutlichste Beispiel waren Chile unter General Pinochet, der durch einen CIA-Putsch gegen den sozialistischen Präsidenten Salvadore Allende an die Macht kam, und Argentinien nach dem US-unterstützten Videla-Putsch von 1976.

    Kissinger, lebenslang ein Verbündeter der Rockefellers, garantierte die verdeckte Unterstützung der US-Regierung für die argentinische Militärdiktatur unter Jorge Rafael Videla. In der Zeit des Zweiten Weltkriegs baute die Rockefeller-Familie große Geschäftsinteressen in Lateinamerika auf, während Nelson Rockefeller als Präsident Roosevelts Koordinator für interamerikanische Angelegenheiten fungierte.

    Von 1976 an waren das Militär und die Todesschwadronen des Videla-Regimes verantwortlich für die Ermordung oder das „Verschwinden“ von bis zu 30 000 argentinischen Künstlern, Intellektuellen, Sozialisten, Gewerkschaftsführern und Kommunisten. Das Terrorregime währte bis 1983.

    Dass das Militär unter Videla mit Kissingers Zustimmung jeden, der sich ihrer Spielart einer faschistischen Diktatur widersetzte, als „Terroristen“ bezeichnete, erscheint im Rückblick wie ein düsterer Vorgeschmack auf den von Washington unterstützten Krieg gegen ethnische Russen in der Ukraine im Jahr 2014.

    Eine unschöne Rolle bei den Morden und Grausamkeiten in Videlas „schmutzigem Krieg“ gegen die Opposition spielte der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio. Priester aus seinem Orden erhoben den Vorwurf, er sei als Provinzial-Oberer der argentinischen Societas Jesu (Jesuiten) 1976 in die Entführung zweier Jesuitenpater durch die argentinische Marine verwickelt gewesen. In der Zeit der Videla-Diktatur und ihrer Gräueltaten gegen Zivilisten blieb Bergoglio stumm.

    Im März 2013 wählte das Konklave der Kardinäle Kardinal Bergoglio zum neuen Papst, er gab sich den Namen Franziskus. Die offizielle Website der Gesellschaft der Societas Jesu nannte einige Stunden nach der Wahl den Jesuitengründer Francis Xavier (= Francisco de Xavier) als wahren Namenspatron, ersetzte diese Darstellung jedoch plötzlich zugunsten des sympathischeren Franz von Assisi. Damit wurde der Orden seinem Warenzeichen getreu: Täuschung bei der Verfolgung seiner Ziele."

    • Der folgende Eid ist von der "Gesellschaft Jesu", aufgeschrieben von den Jesuiten in Paris.

       

      Der Eid der Jesuiten. — I, A.B. , jetzt in der Gegenwart des allmächtigen Gottes, der gesegneten Jungfrau Maria, dem gesegneten Erzengel Michael, dem gesegneten Hlg. Johannes dem Täufer, den heiligen Aposteln, Hlg Petrus und Hlg. Paulus, und den heiligen und himmlischen Heerscharen, und vor dir meinem geistigen Vater, erkläre ich von meinem Herzen, ohne Vorbehalt, dass Seine Heiligkeit der Papst Urban der Vikar Christi an Seiner statt ist, und das wahre und einzige Haupt der Katholischen oder Universalen Kirche auf der ganzen Erde; und dass ihm, Seiner Heiligkeit, der Schlüssel der Vollmacht, zu binden und zu lösen,   gegeben ist durch meinen Erlöser Jesus Christus, er die Macht hat ketzerische Könige abzusetzen, Fürsten, Staaten zu stürzen, Königreiche, und Regierungen, und alle als ungesetzlich gelten, wenn sie nicht seine heilige Zustimmung haben, und dass sie dann ganz sicher zerstört werden; deshalb werde ich bis zum letzten diese lehre   und die Rechte Seiner Heiligkeit und Traditionen gegen alle  thronräuberische Autorität der  Ketzer (oder Protestanten) verteidigen; insbesondere gegen die jetzige vorgetäuschte Vollmacht der Kirche von England, und aller Anhänger, anbetracht dessen, dass sie und die Kirche widerrechtlich und ketzerisch sind, und im Widerspruch zur heiligen Mutter Kirche Roms sind. Ich verzichte und entsage mich  jeglicher Verpflichtung mich unterzuordnen  gegenüber ketzerischen Königen, Fürsten oder Staat, Protestanten genannt, oder Gehorsam zu üben gegenüber eins ihrer untergeordneten Beamten oder Offizieren. 

      Ich erkläre des weiteren, dass die Lehre der Kirche von England, der Kalvinisten, Hugenotten und anderer mit dem Namen Protestanten zu verdammen sind und sie selbst sind verdammt und zu verdammen, die nicht ebenso handeln. Ich erkläre weiter, dass ich allen Agenten Seiner Heiligkeit überall helfen und assistieren werde, wo immer ich auch bin, ob in England, Schottland oder Irland, oder irgendeinem anderen Gebiet oder Königreich, das ich betrete; die ketzerische Lehre der Protestanten bis ins letzte ausrotten und all ihre vorgetäuschten Mächte und Regeln      zerstören werde.  

      Ich verspreche außerdem und erkläre, dass ich  auf jede religiöse Ketzerei verzichte um die Interessen der Mutterkirche zu verbreiten, alle  Ratschläge ihre Mitarbeiter geheim halten und als Privatangelegenheit behandeln werde, die sie mir anvertrauen und sie weder direkt noch indirekt durch Worte oder schriftlich oder was auch immer für Umstände verraten werde;  jedoch alles ausführe, was vorgeschlagen und mir aufgetragen oder dargelegt wird, durch euch als meinem geistigen Vater oder durch irgend einen dieses heiligen Klosters. 

      Ich, A. B., schwöre bei der gesegneten Dreieinigkeit  und den heiligen Sakramenten,  alles als heilig zu halten; Und ich rufe alle himmlischen und herrlichen Heerscharen an, Zeugen zu sein, für meine wirkliche Absicht, diesen meinen Eid zu halten. Als Zeugnis  nehme ich dieses sehr heilige und gesegnete Sakrament der Eucharistie; und bezeuge das gleiche des weiteren durch meine Hand und versiegele es in das Angesicht dieses heiligen Klosters, an diesem ——– Tag des ——– An. Dom., &c. —- McGavins Protestant, Vol. ii. p. 256. 

       

      Quellee: Ausschnitt einer Gedenkenschrift einer herrlichen Reformation im 16. Jahrhundert, von  S.S. Schmucker, D.D., erneuerter Druck von den originalen Druckplatten aus dem Jahre 1838, begrenzte Auflage, erschienen bei The Word Publications, 1984, P.O. Box 35695, Phoenix Arizona 85069, USA.

       

  2. Wer bei einer Wahl die "Mehrheit" hat, hat gewonnen, egal ob nun mit 22 % oder mit 35,2 %.

    Aber eine Wahlbeteiligung von nur 75% bedeutet ja, dass 25 % nicht gewählt haben…

    Es ist also nicht von einer "Mehrheit" auszugehen, die Merkel gewählt haben.

    Merkel ist eine Heuchlerin. Angela Merkel über Helmut Kohl: "Dankbar, dass es ihn gegeben hat." und "Helmut Kohl ist damit zu einem Glücksfall für uns Deutsche geworden."

    Angela Merkel hat Helmut Kohl eiskalt abserviert. Ekelhaft.

     

  3. Zitat: "Dass er jetzt Präsident ist, liegt vornehmlich daran, dass sich mit Hilfe der Medien eine Allianz gebildet hat, die le Pen unbedingt verhindern wollte."

    So ist es, … diese Medien sind sich für nichts mehr zu schade und sind letztendlich noch viel schlimmer, wie jede gewöhnliche Nutte, denn eine Hure legt sich oft nur deshalb ins Bett, weil sie oft keine andere Möglichkeit sieht, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, sie tut es aber nicht zum Schaden anderer … die Journaille hingegen nimmt bei ihrem selbstsüchtigen Treiben die so genannten Kollateralschäden billigend in Kauf, denn daß ein Macron, welcher schon als Wirtschaftsminister die letzte Lusche war, nun als Präsident zum Segen für die Franzosen werden soll, dürfte selbst der einfältigste Froschschenkelfresser nicht annähernd annehmen, gleichwohl sich mein Mitleid für dieselben in Grenzen hält, was für geschichtslose Gutmenschen wieder mal schwer verständlich sein dürfte.

    Wer von ihnen weiß z.B. von einen General Ezéchiel du Mas, comte de Mélac, welcher im Zuge der pfälzischen Erbfolgekriege zur Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV halb Südwestdeutschland niederbrennen ließ, hier als Brückenfigur in Hirsau mit der Fackel in der Hand.

     

  4. Also einfach mal davon absehend, das Wahlen in Deutschland womöglich ungültig sind und sowieso nichts bringen:

    Von der jetzigen Ausgangslage aus gibt es außer der AFD oder vielleicht Ch. Hoerstels Partei nichts, aber auch gar nichts wählbares im Angebot. CDU, SPD, GRÜNE, FDP, LINKE usw – sie alle wollen die Islamisierung nicht aufhalten, nicht die Grenzen schließen, die Invasion und Umvolkung nicht stoppen. Sie wollen alle die verfluchte "One World", Globalisierung, EU-Zentralisierung, noch mehr Invasoren, Islam und kulturellen Niedergang.

    Möglicherweise leide ich ja unter Wahrnehmungsstörungen, aber so stellt es sich für mich eben dar und das erzeugt permanenten Bluthochdruck in mir, das es immer schwerer wird, Wutanfälle zu unterdrücken oder in Resignation zu verfallen.

    Deutschland war abgesehen von diverse Fragwürdigkeiten, ein super Klasse Land und damit meine ich hauptsächlich auch den überwiegenden Teil der deutschen Gesellschaft, die damals noch nicht dem gutmenschlichen links-grün Wahn verfallen war. 

    Vieles was damals ganz normal oder machbar war, ist heute undenkbar. Als ich z.B. Mitte der 80ger, gerade 18 geworden, dem Lockruf der Freiheit folgte, brach ich alle Zelte hinter mir ab und trampte für etwa 2 Jahre mit Rucksack und Isomatte durch Deutschland. Auch hielt ich mich oft in meiner Heimatstadt auf. Fast Wehmütig denke ich an die tagelangen Saufgelage in Parks mit super Leute die man so traf  zurück, die Pfeifen kreisten, man pennte auch dort. Manchmal schlief man auch auf Fußabstreifer in Ladeneingänge, leerstehende Häuser, oder bezog Lager an öffentliche Grillstellen und Spielplätze.

    Doch all das würde ich heute nicht mehr machen. Trampen oder im freien nächtigen, es sei denn man suchte sich ein sehr abgelegenes, verborgenes Plätzchen, ist nahezu undenkbar aufgrund der Gefahrenlage durch wilde Invasoren und andere durchgeknallte Psychopathen oder Zeitgenossen.

    Der Witz an der Sache ist, früher mokierte man sich über "Spiesser" die einem vermeintlich das Leben schwer machten. Doch heute, nachdem ich letztendlich nach einem längeren Umweg doch noch Erwachsen, bzw "anständig" wurde und einiges der Werte annahm, gegen die ich in meiner Jugend rebelliert hatte, ist das scheinbar alles nichts mehr Wert, weil diese Werte heute scheinbar nichts mehr gelten und plötzlich rechtspopulistisch oder sonst was alles sein sollen.

    So resultiert die Erkenntnis daraus, das innerhalb der vergangenen 30 Jahre in der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland mächtig etwas schief gegangen sein muss, weil war ich damals auch ein gesellschaftlicher Außenseiter, wie kann es sein, das nachdem ich mich wie ich meine positiv gewandelt habe, heute wieder einer bin?

    • " So resultiert die Erkenntnis daraus, das innerhalb der vergangenen 30 Jahre in der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland mächtig etwas schief gegangen sein muss, weil war ich damals auch ein gesellschaftlicher Außenseiter, wie kann es sein, das nachdem ich mich wie ich meine positiv gewandelt habe, heute wieder einer bin? "

      Sound, Deine Beschreibung kann ich sehr wohl nachvollziehen. Ich war, in meiner Jugend, gewiß nicht so drauf wie Du; aber, habe mich an allem, was zum Establishment gehören könnte, abgearbeitet, inklusive KDV.  Irgendwann hat man dann andere Sorgen. Weil, man heiratet, bekommt Kinder und kommt beruflich voran. Dann lernt man die Netzwerke, gegen die man zuvor vehement angegangen ist, schätzen. Das alles passiert, zumindest bei den meisten, unmerklich.

      Und heute, mit Mitte oder Ende 50, stehst quasi wieder am Anfang! Das ist aber nicht unser Unvermögen oder Versagen. Wir wurden betrogen! Ganze Generationen wurden, schlichtweg, verarscht!

    • 16.06.2017

      "So resultiert die Erkenntnis daraus, das innerhalb der vergangenen 30 Jahre in der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland mächtig etwas schief gegangen sein muss, …"

      Der Paradigmenwechsel war der Fall des Ostblocks 1989.  Nachdem die Sowjetunion gefallen und die One-World-Order etabliert war, konnten die den "Westen" konstituierenden Geheimlogen so richtig die Sau rauslassen und unseren sowieso geplanten Untergang beschleunigen.  Ohne 1989 hätte es keinen Jugoslawienkrieg gegeben mit drei europäisch-muslimischen Staaten (Bosnien, Kossovo, Albanien), keine EU, die die Grenzen prinzipiell immer offenlassen muß, keinen Euro und keine grüne Politik, die uns erst recht den Todessstoß versetzt hat.  Die Grünen sind eine extern bezahlte Truppe von Desperados, von CIA oder Soros besoldet, die ohne Staatsknete nicht überleben könnte.  Und da auch die CDU/CSU extern besoldet wird, arbeiten sie jetzt mit den Grünen zusammen, in Hessen ist ganz unnötig ein Jemenite Stellvertretender Ministerpräsident (Tarek Al-Wasir طارق الوزير ).  Die Grünen haben auch den Staatsapparat unterwandert, so daß der gesamte öffentliche Dienst en bloc neu anfangen müßte.  1990 fing auch sofort mit den Grünen das Einzäunungsverbot für private Liegenschaften an und  der Kampf gegen den Waffenbesitz.  Man darf bei der Bundeswehr mit Waffen hantieren, um für Staatszwecke zu töten, darf aber privat keine Waffen besitzen.  Da die Grünen uns vernichten wollen, ist ihr Bestreben vorrangig uns zu entwaffnen und zu entmannen.  Und der Rundfunk arbeitet mit ihnen zusammen;  denn er läßt die Grünen zu allen politischen Themen vorrangig zu Wort kommen und selbst in den Satiresendungen oder Karnevalveranstaltungen werden die Grünen niemals scharf aufs Korn genommen nämlich  hauptsächlich ignoriert.

      Die Bundesrepublik müßte komplett neu aufgebaut werden, um hier irgendetwas zum Besseren zu wenden;  denn was hier an staatlichen Strukturen vorhanden ist, ist fast alles super-faul.

    • "Doch all das würde ich heute nicht mehr machen. Trampen oder im freien nächtigen, es sei denn man suchte sich ein sehr abgelegenes, verborgenes Plätzchen, ist nahezu undenkbar aufgrund der Gefahrenlage durch wilde Invasoren und andere durchgeknallte Psychopathen oder Zeitgenossen."

       

      JA wir wurden verarscht, betrogen, missbraucht, … und das ist doppelt und dreifach verwerflich/heimtückisch und hinterlistig, weil die Deutschen zum größten Teil ehrlich sind, Mitgefühl haben und einen enormen Vertrauensvorschuss geben. Die Deutschen Völker stehen vor Allem für Gerechtigkeit,
      doch diese wird uns von allen Seiten ausgetrieben, seit Jahrhunderten –
      ein möglicherweise tötlicher Fehler, wie wir jetzt sehen, wenn es um das Weltliche geht,
      doch

      ein Schritt in eine Qualität der Entwicklung des wahren MenschSeins
      die ihresgleichen sucht und auf dieser Erde eher bei den Naturvölkern zu finden ist.

      Ob und wie wir aus diesem Schlamassel herauskommen? Ich weiss es nicht,
      doch eine Lösung kann noch in jeder Sekunde zu uns finden
      – so meine Hoffnung.

      • "  … weil die Deutschen zum größten Teil ehrlich sind, Mitgefühl haben und einen enormen Vertrauensvorschuss geben. Die deutschen Völker stehen vor Allem für Gerechtigkeit, …"

        So sehe ich das auch, gerade unser Anstand, d. h. auf unserem Koppelschloß "Gott mit uns", wurde uns zum Verhängnis und führte zu unserem Untergang.

        Ich finde, das hat der Reichskanzler Bülow ganz gut beschrieben:

        Fürst von Bülow, Denkwürdigkeiten, Berlin 1930, Band 1, S. 26 – 27:

        "Das Bild der internationalen Lage von 1897, wie ich es mir vor Augen führte, zeigte neben manchen Lichtseiten auch ernste und tiefe Schatten. Seit Anbeginn der deutschen Geschichte waren wir infolge unserer ungünstigen geographischen Lage in der Mitte von Europa Angriffen mehr ausgesetzt gewesen als irgendein anderes großes Volk. Eingekreist waren wir, um mich einer von mir in meiner „Deutschen Politik“ später gebrauchten Wendung zu bedienen, tatsächlich seit dem Vertrage von Verdun, das heißt seit dem 11. August 843. Unser westlicher Nachbar war das französische Volk, das unruhigste, ehrgeizigste, eitelste, im wahren Sinne des Wortes das militärischste und nationalistischste aller europäischen Völker, seit dem letzten deutsch-französischen Krieg von uns durch einen Graben getrennt, den, wie mir noch 1913 ein hervorragender französischer Historiker schreiben sollte, nichts, gar nichts zu überbrücken imstande war. Im Osten umfaßten uns slawische Völkerschaften, von Abneigung gegen den Deutschen erfüllt, der ihnen Lehrer zu höherer Kultur gewesen war, den sie aber gerade deshalb mit dem giftigen Haß verfolgten, den ein ungeberdiger, vielfach roh veranlagter Zögling für den würdigen und tüchtigen Hauslehrer empfindet. Das galt noch mehr als für die Russen für die Tschechen und namentlich für die Polen, die seit der Gründung eines großpolnischen Reiches durch Boleslaw Chrobry, das heißt seit 900 Jahren, Ansprüche auf unsern Osten erhoben. Die Beziehungen zwischen Deutschen und Engländern hatten im Laufe der Jahrhunderte geschwankt. Im großen und ganzen stand John Bull immer auf dem Standpunkt, daß er den armen deutschen Vetter wohl begönnern und protegieren, ihn auch hier und da zu grober Arbeit verwenden, aber nicht als gleichberechtigt anerkennen wollte. Im Grunde mochten uns die anderen alle nicht. Solche Antipathie gegen uns bestand schon, bevor der Neid auf unsere von Bismarck geschaffene Macht und Wohlfahrt die Abneigung gegen uns noch erheblich verschärfte. Unsere geringe Beliebtheit war übrigens auch darauf zurückzuführen, daß wir die Bedeutung der Form unterschätzten, den Schein, wo doch schon der griechische Philosoph darauf hingewiesen hatte, daß die Menschen in ihrer großen Mehrheit nach dem Schein urteilen und fühlen, nicht nach dem Wesen der Dinge. Solche Auffassung und Gefühlsweise konnte sich der ernsthafte, gründliche, immer auf den Kern der Dinge gehende und deshalb für die Schale zu gleichgültige Deutsche schwer vorstellen."

  5. @Dieter, Sie haben das Problem beschrieben, so wie es leider ist. Was könnte man über die Länderverfassungen erreichen? Da scheint es genau so, wie Sie es beschreiben, noch Spielraum zu geben.

    Warum wohl, soll die Hessische Landesverfassung weiter kastriert werden?

    http://www.tagesspiegel.de/politik/koalitionsvertrag-in-hessen-schwarz-gruen-will-todesstrafe-abschaffen-per-volksentscheid/9238062.html

    Man legt den verzweifelten Änderungsersuchen, der Machthaber, ein Mäntelchen der Modernisierung über, und schon fallen die "Smartphones" drauf rein. Von wegen, der Abschaffung der Todesstrafe. Man muss schon reichlich naiv sein, dies zu glauben. Die "Verfassung der EU", sieht genau das vor. Nämlich die Todesstrafe!

  6. 15.06.2017

    "Wir haben keine Demokratie, sondern eine schwach verbrämte Parteiendiktatur, die mehr und mehr zu Unmut und Wahlverweigerung führt, den Kontakt zum Wähler nicht nur verloren hat, sondern absichtlich verweigert. …
    Freiheit und Demokratie? Nur noch eine Chimäre, am Leben erhalten mit “Brot und Spielen”. " Bzw. Fußball, dem der Rundfunk häufig ein Drittel seiner Nachrichten widmet.

    Deswegen sagte Lammert nach dem Brexit-Votum:  So was wie in Großbritannien wäre bei uns nicht passiert!

    Demokratie kann nur überzeugen, wenn sie von ethisch hochstehenden Politikern persönlich vorgelebt wird, was bei uns leider nicht der Fall ist, so daß die vorliegende Demokratie, d. h.  synonym zu diesen (unethischen) Politikern, abzulehnen ist.  

    Beispiel:

    a) Wahlentscheidung:  Wenn man jemand wählt, muß man doch davon ausgehen können, daß der Gewählte sein gegebenes Versprechen einhält, ansonsten wurde man betrogen.  Die Strategie der politischen Klasse, die von Diäten lebt und auch immerfort von Diäten weiterhin leben will, illusioniert jedoch die Wähler vorsätzlich vor der Wahlentscheidung, um nach der Wahl schon zuvor bekannte aber verheimlichte Grausamkeiten loszulassen.  Die Rentner wurden voriges Jahr und dieses Jahr ein bißchen bei Laune gehalten, aber nach dem September diese Jahre wird der Kassensturz gemacht und dann ist in Zukunft mal drei Jahre lang leider nichts mehr drin, obwohl man das schon vor der Wahl wußte.

    b) Wahlentscheidung:  Oder Schäuble, der dank seiner Geheimlogen-Verbindungen schon seit 1972 fest im Sattel sitzt, obwohl jeder von uns bei seinen Vergehen schon mehrmals geschaßt worden wäre, wollte im Mai 2010 unbedingt Griechenland in der Euro-Zone halten, obwohl die Griechen mit ca. 2,5 % des EU-BIP für uns völlig belanglos sind.  Es ging eben um das prinzipielle Ziel der Geheimlogen, daß die Euro-Zone wächst und sich nicht verkleinert.  Jedem, der sich ein bißchen mit Zinseszinsen auskennt, war jedoch damals schon bekannt , daß Griechenland hoffnungslos verloren war.  Die von uns für die Banken in Griechenland versenkten Milliarden  hat Schäuble jedoch uns nur als vorübergehende Maßnahme verkauft, durch die wir sogar Zinsen verdienen würden.  Leider gilt auch hier das Dichterwort:  "Das eben ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären."  Wie von vorneherein klar war, konnte Griechenland ohne eine finanzielle Schenkung nicht auf die Beine kommen, was der IWF wiederholt festgestellt hat.  Jetzt will Schäuble diese glasklare Erkenntnis unbedingt erst nach der Bundestagswahl rauslassen, damit die Wähler erst nach der Bundestagswahl erkennen, daß er – mutmaßlich – hunderte von Milliarden Euro von Steuergeldern sinnlos verpulvert hat.  Daß die Griechen total frustriert sind  und seit Jahren kein Licht am Ende des Tunnels sehen, ist Schäuble scheißegal.  Es geht ihm nur darum, daß er uns bis zur Bundestagswahl illusionieren und betrügen kann und seine Verschwendung unserer Steuergelder erst hinterher rauskommt.  Denn hinterher wird seine Logenfreundin ihn wegen seiner Unverzichtbarkeit natürlich weiter halten.

    • Ja, … was hat ein Schäuble und eine große Bank gemeinsam, richtig, sie sind beide systemrelevant, was dann natürlich auch alles über dieses verkommene System aussagt !!!

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