Smartphono-Manie und eine unappetitliche Beobachtung!

Es ist ein Graus, doch ich musste eine Busfahrt unternehmen, um in der Stadt einige Besorgungen zu tätigen. Da sage mal einer Busfahren wäre langweilig, vor allem wenn man bewusst kein Smartphone (SM) mit sich herumträgt. Meist schüttel ich nur noch verständnislos den Kopf, wenn ich den Bus betrete und die wie in Trance versunkenen Smombies sehe, die völlig entrückt auf ihr SM starren. Selbst mit Mühe ist es nicht möglich, sie für ein kurzweiliges Gespräch zu begeistern. Sie schauen nicht mal auf wenn man sie anspricht. Doch es ist mitunter äußerst amüsant, Smombies zu beobachten, oder deren Telefonate mit anzuhören.

Nachdem ich einen guten Platz im hinteren Teil vom Bus gefunden hatte, bezog ich sogleich meinen Beobachtungsposten.

Mit mir waren 6 weitere Personen eingestiegen, von denen 4 bereits an der Haltestelle mit ihrem Teil beschäftigt waren. Von den anderen beiden zog einer, kaum das er sich gesetzt hatte, sogleich sein SM hervor, um es bis zur Endstation ohne Unterlass zu befummeln und anzustarren. Oft versuche ich einen Blick zu erhaschen, was jemand gerade auf seinem SM denn so interessantes ansieht, doch oft kann ich nur einen hoffnungslos, widerwärtig verschmuddelt verschmierten Display erkennen.

So verging etwas Zeit und es stiegen weitere Fahrgäste zu. Mein Blick blieb an einer ungefähr 30-jährigen, übergewichtigen Frau hängen, die wankend, ihre Tasche unter den Arm gepresst, in der einen Hand mit ner Wurstsemmel und in der anderen Hand ihr SM hätschelnd, ohne den Blick davon abzuwenden, überall anstoßend, sich schnaufend durch den Bus bugsierte, bis sie sich ausgerechnet an dem Platz mir gegenüber in den Sitz plumpsen ließ.


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Mich schauderte es in diesem Moment und in Gedanken taufte ich sie Bömbchen.

Doch das Schauspiel was mir noch bevorstand, hat dafür gesorgt, dass ich den weiteren Tag über nichts mehr essen wollte. Nachdem ich, um mich zu sammeln etwas aus dem Fenster geschaut hatte, riskierte ich einen Blick zu Bömbchen. Breitbeinig, den Doppelsitz für sich beanspruchend, stopfte sie sich gerade genüßlich schmatzend den Rest ihrer fettigen Wurstsemmel in den vom Senf verschmierten Mund, während sie krümelnd über das SM gebeugt, ihre Ohrstecker zurecht rückte.

Kurzfristig dachte ich darüber nach, ob ich an der nächsten Haltestelle den Platz wechseln soll, entschied mich aber zu bleiben.

Bömbchen indessen, wechselte das SM in ihre andere, von der Wurstsemmel fettigen, senfverschmierten Hand, um in ihrer Tasche zu kramen, während sie unablässig mit ihren fettigen Fingern über den Display ihres SM strich, bis sie schließlich nach umständlichen suchen eine Tube Creme aus ihrer Tasche gefischt hatte.

Mir stockte allmählich der Atem, während ich mich nach einer Zigarette und nem Becher Kaffee sehnte.

Doch Bömbchen kannte keine Gnade. Sie legte gerade ihr SM auf ihr Knie, um sich ausgiebig, hingebungsvoll die Hände einzukremen. Regungslos, um Fassung ringend, blickte ich unbeteiligt wirkend im Bus umher. Nach gefühlten 10 Minuten hatte Bömbchen ihre etwas eigentümliche Körperpflege abgeschlossen, versenkte die Cremetube in ihrer Tasche, und griff sogleich mit ihren Creme-Pfoten nach ihrem SM, um es sogleich wieder zu betatschen.

Völlig konfus mit aufsteigender Übelkeit, saß ich auf meinem Platz und hoffte, das diese Fahrt bald zu Ende gehen möge. Gott mit uns.

*****


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Smartphono-Manie und eine unappetitliche Beobachtung!
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8 Kommentare

  1. ÖPNV ist ein gutes Stichwort. Heute erlebt man in den überfüllten Bussen und Bahnen alle Gruppen, die natürlich fast alle auf Steuerzahlers Kosten fahren. Lautes gequatsche in allen Sprachen, ebenfalls telefonieren in allen Sprachen und wegen Überfüllung durch die alles kostenlos Nutzenden auch kaum noch Luft zum atmen. Soll aber gemäß den Grünen gesünder sein als Diesel. Doch für die vielen hochbezahlten Halbgescheiten, mit monatlichen Einkommen zwischen 10.000 und 20.000 Euro, die so alle mehr oder weniger unnütze Posten auf Steuerzahlers Kosten bei den Verkehrsunternehmen bekleiden ist es die gewünschte Vielfalt. Diese von sich selbst meinende Hochinteligenz besitzen Dienstfahrzeuge und Häuser im Grünen, kennen die wirklichen Zustände des ÖPNV nicht, wissen ebenfalls nicht was in diesem Staat los ist. Kungeln mit Politikern, die ebenfalls von dem Steuerzahler bezahlt werden, um  Zuwendung  von Steuergeldern zu erhalten um den angebotenen Mist noch grauenhafter zu gestalten. Alles Gutmenschen mit viel Geld,  an dem das wirkliche Leben vorbeiläuft. Sind nicht gewillt die Hälfte ihrer üppigen und nicht gerechtfertigten Gehälter für ihre geliebte Migration abzugeben, denn bezahlen sollen ihre Multi-Kulti Wünsche natürlich das gemeine Volk.

  2. Oh F… jetzt muss ich meinen mattbraunen Lambo wieder umlackieren lassen……das geht schliesslich gar nicht, daß ich in nazifarben rumfahre,….

  3. Ich befürchte, diese Smartphone-Generation ist nicht mehr zu normaler Kommunikation fähig. Nimmt man ihnen dieses Ding weg, gehen sie sterben.

  4. hallo 

     

    ja dem kann ich nur beipflichten überall sieht man diese menschen wie sie unablässig auf dieses telefon starren   es gruselt mich auch wenn ich mal nicht mit dem fahrrad unterwegs bin und die öffentlichen benutzen muss  aber selbst wen ich mit dem fahrrad unterwegs bin begegnen einem diese zombies sie nehmen einfach ihre umwelt nicht mehr wahr …

    • Leider kann ich manchmal nicht mehr anders, weil diese Gesellschaft kann man nicht mehr Ernst nehmen. Kürzlich wurde ich auf offener Straße plötzlich von einer Frau, vermutlich eine Linksextremistin, als Nazi beschimpft, weil ich eine braune Cordhose an hatte. Aber ich wusste nicht, das wie sie mich belehrte, nur Nazis und Rassisten braune Cordhosen tragen würden. Doch man lernt halt nie aus. Die Hose ziehe ich aber trotzdem noch an.

      • Das "leider" kannst Du, ruhigen Gewissens, weglassen!

        Solange es so ist, wie es ist, ist unsere schärfste Waffe, das Wort! Es mag manchmal zweischneidig sein (es könnte auf uns selbst zurückfallen), aber, wir sollten es nutzen! Stilmittel, wie Überzeichnung oder Ironie, sind unangreifbar, und, sie tun weh!

        Weiter so!

        Danke für Deine Beiträge!

        Jürgen

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