Sta.si heißt jetzt Ver.di

Der Landesbezirk Niedersachsen/Bremen von Ver.di hat seinen Mitgliedern eine Handlungshilfe zur Bespitzelung, Denunziation und Zersetzung „rechtspopulistischer“ Kollegen in Betrieb und Verwaltung zur Verfügung gestellt.

Re-Posting des gleichlautenden Artikels von Vera Lengsfeld:

Das bemerkenswerte Dokument ist Stasimethode, wie sie im Buche steht. Ganz im Stil der berüchtigten „Richtlinie Nr. 1/76 zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge (OV)“ legt Ver.di hier dar, wie gegen die feindlich-negativen Kräfte des Rechtspopulismus im Betrieb vorgegangen werden soll.

Zunächst sollen „mögliche Konstellationen“ zusammengestellt werden, bei denen operative Vorgänge ansetzen könnten. Sodann sollen die feindlich-negativen Elemente aufgeklärt werden („immer ein offenes Ohr und ein offenes Auge“). Dann setzt der operative Vorgang an: Beobachten, Bearbeiten, Isolieren, Outen, rechtlich belangen, in Workshops umerziehen, Versetzen, keine Aufstellung auf gewerkschaftlichen Listen, Funktionsverbot in der Gewerkschaft, Ausschlussverfahren. Dabei immer abgestimmt vorgehen und, ganz wichtig: „Aufpassen, dass Rechtspopulisten nicht als Opfer oder Märtyrer wahrgenommen werden!“. Das steht sogar zweimal da, in roter Farbe und mit Ausrufezeichen.

Schon die Stasi wusste: „Die politische Brisanz der Zersetzung stellt hohe
Anforderungen hinsichtlich der Wahrung der Konspiration.“ So warnt auch Ver.di vor möglichen brisanten Auswirkungen eines betrieblichen operativen Vorgehens seiner Inoffiziellen Mitarbeiter.  Wenn schon operativer Vorgang, dann so, dass ein „positives Signal an die Beschäftigten“ entsteht. Solidarisierung „mit den Falschen“ muss verhindert werden. Hat die Zielperson ein gutes „Standing“, oder gar eine „Hausmacht“? Dann kann man es sich vielleicht doch nicht erlauben, sich mit ihr anzulegen. Bei „verschrobenen Einzelgänger/innen“ droht hingegen weniger Gefahr. Auf gar keinen Fall dürfe der Vorgang am Ende gegen ver.di-Aktive gewendet werden können.

Nun, ob das bei dieser Stasi-Handlungshilfe klappt? Schon kurz nach ihrem Bekanntwerden heißt es, Ver.di verlasse damit den „Boden der Verfassung, den eigenen Gewerkschaftsauftrag und den Rahmen politischer Kultur westlicher Gesellschaften“. Es gibt auch erste Anfragen von Investigativjournalisten. Wie Ver.di schon selbst erkannte und auch die Stasi leidvoll erfahren musste: Bespitzelung, Denunziation und Zersetzungsmaßnahmen – und auch schon die Anleitung dazu – können Folgen haben, „mit denen man vorher nicht gerechnet hat.“

Dazu passend: Das Problem der intellektuellen Idioten

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Sta.si heißt jetzt Ver.di
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15 Kommentare

  1. Der DGB war schon immer ein ziemlich diktatorischer Haufen.

    Als BR-Mitglied war ich früher in der DAG. Bei uns im Betrieb waren die DAG und die ÖTV vertreten.

    Bei der DAG wurden Maßnahmen von unten, von der Basis ganz demokratisch entschieden.

    Es herrschte ein regen Diskussionsklima. Und bei Abstimmungen stimmten auch nicht immer alle gleich ab. Das war auch für die DAG völlig in Ordnung.

    Wegen dieser Freiheiten waren die DAG-Mitglieder eben in der DAG!

    Ganz anders war das nämlich bei der ÖTV. Dort wurde den Mitgliedern "vorgesagt“ was gewünscht wird. Und dies wurde dann (immer einstimmig! = Fraktionszwang!) so umgesetzt.

    Dann fusionierten plötzlich die DAG und die ÖTV, wurden zu VERDI und schlagartig herrschten bei uns ÖTV-Verhältnisse.

    Wenn Mitglieder sich nicht dem „Fraktionszwang“ beugten wurde gemobbt und gestänkert.

    Auch von der gewerkschaftlichen Betreuung vor Ort bekam man Gegenwind.

    Das jetzige Verhalten von Verdi ist also eigentlich nicht neu aber immer noch widerlich

     

    • Kann ich nur bestätigen. Die HBV hatte, weil wir nicht auf Linie waren und nicht mit Trillerpfeifen wie die Deppen rumlaufen wollten, bei der BR-Wahl eine eigene HBV-Liste aufgestellt, gut, die ist mit Pauken und Trompeten den Bach runter gegangen. Von da an war doch klar, was die wollten, Macht und Einfluß haben. Ich war zu der Zeit Betriebsratsvorsitzender und als ich dann die Gewerkschaftsaffen darauf aufmerksam machte dass es in der blauen Bibel (Müller Fitting usw) im § 2 heißt "Der Betriebsrat ist zum Wohle des Unternehmen und der Mitarbeiter tätig", man achte auf die Reihenfolge! Nein, da mochten uns die HBV-Affen nicht mehr, und wir haben denen Hausverbot erteilt. Das hat richtig Spaß gemacht, wie ein Sekretär nach dem anderen angekrochen kam. Wir haben tolle Arbeit gemacht, ganz ohne die korrupte HBV.

      Der Arbeitnehmer hat 2 Feinde! Welche? 1. die Kirchen und 2. die Gewerkschaften, beide haben nichts anderes im Sinn als ohne Arbeit an das Geld der Menschen zu kommen. Leider krankt auch heute noch das System genau an diesen Fehlern, warum? Weil es den meisten ja noch gut geht, aber lassen wir das!

  2. (Alptraum, Alptraum……Jürgen haut immerzu mit nem „B“ auf mein Mors…kann nich schlafen!)

     

    Recht er hat! Entschuldigen Sie. Bin flüchtig und nicht ganz bei der Sache. Darf ich bleiben?

  3. Und was kommt als Nächstes? Aushören der Schüler, was ihre Eltern so denken? Bespitzelung von Mitgliedern in Sportvereinen?

    Es wird der Tag kommen, da kann man niemanden mehr vertrauen. Ich will endlich aus diesem Albtraum aufwachen!

    • Meine liebe, das heißt "Alptraum"!

      Der Traum von der Alb, ist irgendwo, zwischen recht ansehnlich, volljährig und heiratsfähig!

      Do kenn i mi aus!

    • @Ahoi Angsthase: Du hattest mich mal einst ganz lieb gewarnt…jetzt tue ich es? Aber nur auf diesen Kommentar bezogen…mein beschränktes Gekritzel benötigst Du sicherlich nicht.

      Dein sogn. "Albtraum" ist DEIN LEBEN. Es gibt kein Anderes. Finde Dich damit ab. Und alles was Du Dir hier oder sonst wo reinziehst WIRD faktisch zu Deinem Leben. Unser wahres, inneres Selbst (DU/ ICH) vs. unser Weltbild (gemachtes/ von Aussen/ Verstand/Ego)… Beides ist eng miteinander verwoben. Manchmal übernimmt einer (der Verstand) die Oberhand. Er lässt uns selbst das wahre ICH/SELBST vergessen bzw. wird taub darauf zu Hören.

      (…Zulu verzichtet jetzt ausnahmsweise auf nen Roman, aber der Drang war da:)

      Angsthase: Ich denke an Dein schönes Haus. Deine gewissen Vorbereitungen, die grandiose Natur drum herum usw., wow! Da würde ich auch gern leben (Jeg personlig elsker Norge:).

      DAS IST DEIN LEBEN! Dein wahrgewordener Traum. Es klingt wunderbar, LEBE DAS!

      Du wohnst quasi nebenan. Wir können hier "virtuell" miteinander reden. Das ist doch toll und bin sehr dankbar dafür (LG @Dieter!) War auch viele Jahre in "Second-Life"…fand ich noch viel…ähm, wow… cooler, wirklich!) Aber Real-Life ist doch das Beste? Wenn wir es nur wieder täglich dazu machen.

      Oww: Zu dem Thema Verdi bin ich gar nicht gekommen….kann aber nen Lied singen zur IGM! Verdammich. Nächstes Mal….schlaft gut:)

       

      LG Zulu

       

       

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