Stromnetz kurz vor dem Zusammenbruch

Das Stromnetz stand Gerüchten nach in letzter Zeit kurz vor einem Black Out. Der Outdoor-Experte Tim Macwelchgibt in diesem äußerst unterhaltsamen Buch mit ironischem Unterton und attraktiven Illustrationen die wichtigsten Survival-Tipps für alle, die draußen nicht nur spazierengehen wollen. Einfach alles überleben: Vom Bärenangriff bis zum Weltuntergang – Ein Lesevergnügen der Extraklasse!

Unter Franks gesammeltes Halbwissen gibt es einen umfassenden Beitrag zum Thema:

Können Sonne und Wind Kohle- und Atomkraftwerke ersetzen?

Wenn man die Diskussionen zur Energiewende verfolgt, fällt auf, dass erstaunlich viele Leute ernsthaft daran glauben, man könne durch die Installation von Solaranlagen  und Windrädern Atomkraftwerke ersetzen oder den Bau weiterer Kohlekraftwerke vermeiden.

Es gibt aber verschiedene technische Fakten, die dem entgegen stehen. In diesem Artikel werden einige davon aufgeführt. Zum ihrem besseren Verständnis werden auch einige allgemeine technische Grundlagen erklärt, die bei der Energieversorgung eine Rolle spielen.

Es geht mir in meiner Kritik bei der Nutzung von Wind und Sonne nicht um Beschönigung herkömmlicher Energieerzeugung – ich bin sehr für einen vernünftigen und schonenden Umgang mit diesem Planeten und für eine durchdachte Energieversorgung – aber das Ganze muss technisch auch funktionieren. Es muss ein schlüssiges Gesamtkonzept vorhanden sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Ein solches Gesamtkonzept ist bei unserer Energiewende bisher leider nicht zu sehen.

Der deutsche Strommix

Wenn man sich die Bestandteile der deutschen Stromversorgung ansieht, scheint es um die EE gar nicht so schlecht zu stehen: Bereits in den letzten Jahren wurde aus EE fast so viel Strom produziert, wie in den Kernkraftwerken.

Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien

So verteilte es sich im Jahr 2010 und da seit 6.8.2011 acht Reaktoren abgeschaltet* wurden, fehlen nun 8,8 GW Nennleistung aus dieser Quelle. Da seit dieser Zeit auch weitere Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen in Betrieb genommen wurden, dürfte nun der Anteil der EE inzwischen sogar höher sein – wer es nachrechnen will, findet hier die Daten. Wir gewinnen mehr Strom aus EE als aus AKW – warum können wir diese dann nicht bereits heute stilllegen? Das hat etwas mit dem zeitlichen Abfolge der Energieproduktion im Tagesverlauf zu tun.

(* Die Abschaltung der Reaktoren erklärt den scheinbar sprunghaften Anstieg des Ausbaus der EE seit dieser Zeit)

Stetige und planbare Stromversorgung

Das ist der Tagesverlauf des Strombedarfs:

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast , Urheber: Joes-Wiki, Lizenz: CC http://de.creativecommons.org

Man sieht, dass der Verlauf an Werktagen und am Wochenende unterschiedlich ist. Der Verlauf hat auch Unterschiede zwischen Sommer und Winter, da im Winter mehr geheizt wird und mehr Licht benötigt wird. Dieser Verlauf ist natürlich auch nie absolut identisch, wenn man mehrere aufeinander folgende Tage auswertet, aber er folgt durchaus (fast) immer diesem Schema. Insofern kann man als Energieversorger stets einplanen, dass man am Tag x (beispielsweise am Dienstag in vier Wochen) um 8 Uhr in der Stadt y ungefähr den Strombedarf z haben wird. Stromversorgung ist also halbwegs planbar und muss dann stabil verfügbar sein.

EE sind aber nur zum Teil so planbar. Die Windstärke und die Sonneneinstrahlung sind wetterabhängig. Wind ist dabei nur mit Einschränkungen vorhersehbar. Er kann tagsüber mehrfach auf- und abflauen, er kann mehrere Tage ganz ausbleiben. Durch immer bessere Auswertung meteorologischer Daten sind in den letzten Jahren immerhin Fortschritte bei der Prognose von Windstärken möglich geworden. Beispielsweise stellte SIEMENS 2011 eine Software vor, mit der man bis zu Tagen im Voraus Erträge aus Windenergieanlagen (WEA) mit bis zu 90% Genauigkeit voraussagen kann. Die Informationen über die zu erwartenden Stromstärken können zumindest für den aktuellen Tag öffentlich abgerufen werden und stehen so auch allen Netzbetreibern und anderen Energieerzeugern zur Verfügung.

Bei der Sonne sieht es mit der Planbarkeit grundsätzlich besser aus, denn immerhin ist logischerweise absehbar, dass es durch sie tagsüber hell sein wird. Die Unwägbarkeit hierbei ist Bewölkung. Zwar erzeugen Solarzellen auch dann noch elektrische Energie, allerdings ist das deutlich weniger und nachts nutzt PV natürlich gar nichts. Die obige Grafik zeigt den Strombedarf an Wintertagen….

Inhalt:

(Vollständiger Beitrag hier)

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Beitragsbild: eigene Aufnahme

Stromnetz kurz vor dem Zusammenbruch
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27 Kommentare

  1. Laßt Euch nicht irre machen.

    Die Tochter meiner Nachbarin ist bei einem Energie-Versorger tätig und meinte nur ganz trocken, daß der " es passiert bald " Zustand schon seit Jahren real ist. Dazu paßte auch eine Nachricht von einer Freundin, wo beim letzten Sturm Stromausfall war. Begründet wurde das so : Durch den Sturm wurde Salz von der Nordsee an Land geweht und daher ist der Strom dann ausgefallen.

    Absolut glaubhaft….. die Küstenstädte haben ja auch nie Kontakt mit Salzluft…..

  2. Die Lösung ist schon längst da und es ist irre sie nicht zu nutzen.

    Die Zeit sich ernsthaft mit alternativen Technologien zu beschäftigen ist gekommen. Eines vorweg: Auf Verbrennungsmotoren werden wir erst mit der Einführung des Tesla-Generators verzichten können. Vorläufig gilt weiterhin (Zeit): Emissionsfreie E-Autos gibt es gar nicht, weil der Strom=Treibstoff dazu, sofern wir nicht Tesla-Generatoren oder Atomkraft einsetzen, durch Verbrennung erzeugt werden muss. Wind und Sonne können dieses Problem auch nicht allein lösen. Denn es gibt Flauten und Nachts scheint die Sonne nicht. Die meisten Autos würden sicher gerade Nachts aufgeladen werden.

    Alternative Energien nutzen zur Stromerzeugung

    Sicher gäbe es Alternativen. Alkohol aus Zuckerrüben, Öle aus Raps und Hanf, Wasserstofferzeugung (Wasserstoff-Pipelines gibt es bei uns in NRW schon seit 1938! z.B. AirLiquide) in südlichen Ländern. Letzteres könnte da auch für bessere Lebensbedingungen sorgen. Diese Energiequellen wären zweifelsohne funktionsfähig. Man will es offensichtlich alles nicht. Frau  Merkel sagt zu Tesla-Generatoren: Eine Technologie, an welcher die Bundesregierung kein Interesse hat. Gleiches gilt allem Anschein nach auch Raps- und Hanföl, sowie für Wasserstoff. Wir machen es nicht! Ein Türke hat schon vor langer Zeit einen Tesla-Generator gebaut, den wir von Messen und aus dem Internet kennen. Vermutlich wird er jetzt endgültig verschwinden: Türkischer Magnetmotor aufgekauft! Für die Schublade? Wasserstoff, eine Technologie die kaum einer will!

    Künstliche Super-Sonne hilft Treibstoff-Forschern

    Und dann wäre da ja auch noch eine Supertechnologie, aber ganz sicher wird man Argumente finden, um diese Technologie nur in Ausnahmefällen einsetzen zu können. Künstliches Benzin soll aus Wasserstoff und CO2 hergestellt werden, das wäre klimaneutral und die Technologie dazu existiert schon (hier). Nur sprechen wir besser nicht darüber, ein komplettes Weltbild ist in Gefahr! Wie heuchlerisch ist es von Klimaschutz zu sprechen und Fakes in die Welt zu setzen (hier muss ich Dr. Penner zustimmen), nur um nichts ändern zu müssen. Doch halt das ist auch falsch, ändern wird sich schon etwas, nur in die falsche Richtung. Wir riskieren lieber den Wegfall von millionen von Arbeitsplätzen. Denn wir haben schließlich kein Interesse an Technologien, die uns noch helfen könnten. Das ist irre!

    • Knapper werdende Ackerflächen, für die Erzeugung von Brennstoffen zu nutzen, ist auch nicht der Weisheit letzter Schluß! Der Mensch braucht vorrangig etwas zu essen. Wenn er dann satt ist, kann er ja an´s Fahren denken!

      Wenn ich sehe, daß die Lagerhaltung vieler Betriebe mittlerweile auf die Strasse verlagert worden ist. Da gäbe es gerade genug Hebel, zumindest mal mit dem, was man hat, sorgsamer umzugehen!

  3. Warum wird in Deutschland nicht ein dezentrales Energiekonzept aufgestellt?

    Weil die Lobbyisten der Energiekonzerne das nicht wollen.

    Und die Politik ist so korrupt, dass sie darauf hört.

    Merkel hat mit ihrer "Energiewende" und dem plötzlichen Atomausstieg, nach dem Unglück in Fukushima, was so in Deutschland NIEMALS stattfinden kann, ein gewolltes Chaos angezettelt.

    Merkel als studierte Physikerin muss wissen, dass Atomkraftwerke schon immer potenziell ein Risiko darstellten. Das war vor dem Unglück in Fukushima/Japan schon so. In Deutschland wird es aber kein solches Erdbeben bzw. Tsnunami geben.

    Erst die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern, dann wieder zurück, dann wieder der Ausstieg.

    Merkel ist komplett verrückt.

    Es werden im Norden von Deutschland (Nordsee) Windkraftanlagen gebaut, dann müssen riesige Stromtrassen gen Süden gelegt werden, wann auch immer, um den Strom vom Norden in den Süden zu schaffen. Völlig verrückt. Im bin kein Experte, aber was soll das? Unzählige Windkrafträder wurden z.B,. in Bayern vor allem im Norden (Oberfranken) gebaut, nur hier weht anscheinend der Wind. Doch im Süden Bayern's, im Alpenvorland, in Oberbayern, wo 99% die CSU wählen, will Horst Seehofer keine Windräder, seine Wähler wollen das nicht. Das verschandelt die Landschaft. Ich weiss, dass es ein Gutachten über die Windregion Oberbayern bzw. Alpenvorland gab, das zuerst besagte, es wären dort gute Bedingung für Windkrafträder. Dan aber machte die CSU mit Horst Seehofer ein neues Gutachten und plötzlich weht kein Wind mehr im Alpenvorland.

    Was Deutschland hier macht ist Selbstmord.

    • Ein dezentrales Energiekonzept sollte langfristig tatsächlich angestrebt werden!!

       Dem steht jedoch das staatlich forcierte EEG (Solar/Wind) diametral entgegen, da Solar/Wind in der jetzigen Form auf ein starkes zentrales Netz- z.B.  zur Ausregelung der stochastischen Erzeugungaus Sonne und Wind –  angewiesen sind, wie ein Fisch auf Wasser.

      Durch das EEG wurden auch nach meiner Meinung die Weichen schon vor Jahrzehnten politisch gestellt, leider nicht in Richtung dezentrales Energieversorgungssystem, das z.B. auch von Dr. Hein/Saurugg  favorisiert wird, sondern 180 Grad dazu diametral. Hier nun gleichzeitig an zwei sich diametral unterscheidenden Systemen zu werkeln, ist ein Ding der Unmöglichkeit angesichts der Dimension des Problems.

      Ja, es geht auch nach meiner unmaßgeblichen Meinung mit der "Energiewende" genau in die falsche und für das Land zutiefst verheerende Richtung. Aber es ist so wie es ist: Primat der Politik!!

       

      Es wird wohl starke Gründe der Politik für diese Entscheidung geben – dazu sage ich lieber öffentlich nichts weiter – warum politisch die Weichen so gestellt wurden. Die Stromunternehmen sind es sicher nicht, die dies getan haben, sie fressen der Politik in der Zwischenzeit wohl aus der Hand und haben grundsätzlich "nichts" zu entscheiden als die technische Realisierung der politisch vorgegebenen Ziele, so illusorisch und zerstörerisch diese auch aussehen mögen.

       

      Kleine Anmerkung:

      Bei der Frage des Nutzes einerseits und der Zerstörung andererseits, gibt es wohl- wie fast immer – zwei Seiten derselben Medaille. Es kommt damit also auf den Standpunkt an.

       

      Gruß an alle

      Peter

       

       

      • "Es wird wohl starke Gründe der Politik für diese Entscheidung geben…"

        Ja die gibt es sehr wohl. Und ich behaupte, es ist die Lobby der Energie-Konzerne.

        Es gibt sicher immer "2 Seiten derselben Medaille" bzw. kommt es damit also immer auf den Standpunkt an, aber es ist mit Sicherheit IMMER im Interesse der Konzerne. Keiner dieser Konzerne möchte doch Verluste machen. Seien wir doch ehrlich, es geht immer um den Profit.

         

        • @Zodiac

          Leider vermute ich stark, dass es ganz anders und noch mit viel schlimmerem Hintergrund ist. Ich werde mich hüten, dazu auch nur noch einen weiteren Satz zu sagen (sog. Verschwörungstheorie vom feinsten).

          freundlichen Gruß

          Kleine Ergänzung:
          Die betreffenden Unternehmen machen keine Gewinne sondern sind nahezu bankrott!

          Peter

           

          • Wieso Peter? Hau raus! Verschwörungstheorien sind gut! 🙂
            Enthalten auch immer auch ein Stück Wahrheit.
            Z.B. mit dem Öl. Manche sagen, es sei das "Blut der Erde" und nicht endlich.
            Kommt nicht von den Urzeitbäumen. Weiß ich nicht.
            Aber in Russland haben sie angeblich ne versiegte Ölquelle wieder anzapfen können? Weißt Du etwas darüber?

  4. Es gibt so tolle Maschinen,
    womit autarke Stromversorgung von Haushalten
    oder Fahrzeugen hergestellt werden könnte.
    Damit wäre das Netz-Problem gelöst.
    Wasserauftriebskraftwerk, Stelzer Motor, Magnetmotor…usw.
    Alternativen gibt es genug!

    Die Industrie will es nicht,
    denn wem gehört das Öl-Imperium? JP Morgan und Co.
    Das Thema Freie Energie ist generell sehr interessant,
    und gerade aus dem deutschsprachigen Raum (D/Ö/S)
    kommen sensationelle Erfindungen. ARGH, die schon wieder!
    [Danke für die Links!]

    • Hallo @zulu

      ich kann es verstehen und würde mir auch wünschen dass es so ist! Dann wüßte ich genau, dass das derzeitige Kettenrasseln nur Theaterdonner ist.

      Aber leider ist dem nicht so:

      https://www.mathepeter.eu/beiträge-zur-mathematik-und-physik/nutzung-der-freien-raumenergie/

       

      Viel eher gilt, dass das Ölzeitalter – obwohl über die Hälfte in der Erde bleiben wird – bereits in wenigen Jahren als Netto Energiebereitstellung (nicht z.B. für Militärautos und auch nicht für Pharmacy, Kunststoffherstellung usw.) – aller Wahrscheinlichkeit nach rasch zu Ende geht: Studie der Hills Group zum sich rasch 1 nähernden Faktor von ERoEI (Energy Return on Energy Invested).

      Wenn an der freien Raumenergie und Konsorten etwas reales wäre, dann würden die globalen "Menschenspieler" keine solche Risiken eingehen wie dies derzeit der Fall ist, um für eine verhältnismäßig geringe Zeitspanne an "Spielverlängerung" des real existierenden Ponzi Wirtschaftssystems (exponentielles Verhalten) Zugriff auf die Rohstoffreserven zum Beispiel Russlands zu erhalten. Dies läuft real  ja auf eine nukleare Konfrontation hinaus, die ggf. ganz leicht und rasch auch ungewollt in der Lage ist, die Menschheit in Sekunden ins Steinzeitalter zurück zu befördern oder ganz auszulöschen. Auch für die "Menschenspieler" ist es damit ein erhebliches existenzielles Risiko, das auch sie wohl nur ungern eingehen (und einen nuklearen Schlagabtausch auf Westeuropa oder sogar nur D zu beschränken, dürfte ebenfalls ein Wunschdenken bleiben) wenn da nicht das Problem des zu Ende gehenden Ölzeitalters wäre (und nicht nur das, sondern fast alle für unsere Zivilisation lebensnotwendigen Rohstoffe und Mineralien gehen faktisch in absehbarer Zeit zu Ende).

      Ich denke deshalb, dass solche "Alternativen" vor allem darauf abzielen "dumme" Investoren oder staatliche  Forschungsgelder zu kreieren. Dazu zähle ich auch die bereits zig- Milliarden schluckende Fusionsforschung ohne praktische Ergebnisse, die aber wohl militärische Aspekte mit umfasst.

       

      Wenn es solche Dinge wie "Wasserauftriebskraft" als Netto Energielieferanten geben könnte – die Elementar physikalisch ausgeschlossen sind, also auch ohne den Begriff der Entropie zu bemühen  – dann ließe sich das einfach nicht unter der Decke halten bzw. die "Seite" die  so etwas besitzt, hätte damit das Machtspiel auf dieser Erde gewonnen.

      Die Probleme bei allen solch hochgelobten Dingen – wie z.B. Wasserstoffwirtschaft oder Elektro Autos – liegt nicht in der ingenieursmäßig verhältnismäßig einfachen  und simplen Aufgabe, solche Dinge herzustellen. Das Problem liegt immer darin, die dazu notwendige Infrastruktur aufzubauen und die alternative Energieform technisch und in großen Mengen – vor allem aber mit einem Gesamt EreOI von deutlich über 1 – bereit zu stellen.

       

      Wie gesagt, ich verstehe den Wunsch und auch die Vorstellung, dass so etwas aus Profitinteresse torpediert werden könnte. Dies kommt sicher in kleineren, relativ unwesentlichen Dingen und für  eine begrenzte Zeit, auch häufiger vor. Für die existentielle Frage der Energieversorgung der Menschheit ist es meiner Meinung und Erfahrung nach aber völlig ausgeschlossen. Alles was ich mir dazu näher angeschaut habe, gab keinen Raum für sogenannte Verschwörungstheorien.

      Ich denke deshalb dass es hier besser ist vorsichtig zu sein, um nicht dem "Totschlag Argument" Verschwörungstheorie in die Hände zu spielen.

      freundlichen Gruß

       

      Peter

       

       

       

       

       

      • Ja sicher Peter. Im großen Stil ist das alles Utopie und gar nicht realisierbar. Dafür ist es längst zu spät. Müßte ja auch weltweit gleichzeitig geschehen. Wie Du schon sagst, der Energieaufwand um so eine Infrastruktur aufzubauen, die alte abzubauen ist schlichtweg unmöglich, auch aus Mangel an Rohstoffen etc. Wird keine E-Flugzeuge geben usw.

        Immer nur Einzelprojekte, wie den Solarflieger oder den Katamaran. Den hab ich sogar live im Bau gesehen. Der ist einmal um die Welt gebraust. Ja, aber halt nur ne Studie. Warscheinlich verschimmelt der jetzt irgendwo…

        Also wird weiter geflickschustert werden und das alte Pferd solange geritten bis es ganz umfällt. Dessen bin ich mir bewusst. Solange beschäftige ich mich noch nicht mit dem Thema, bin nur drauf gestoßen, wie ich einen unabhängigen Generator für mein Wohnmobil bauen kann, der nicht auf Verbrennung funktioniert, woist. Also im kleinen Rahmen. Insellösungen. Evtl. auch für die Wohnung. Daher vielen Dank für Deinen Link!

        Werd ich gleich mal durchackern:)

        LG Zulu

  5. Wenn der Strom hier (in der jetzigen angespannten Situation) für längere Zeit ausfällt, bricht die Hölle aus. Alleine schon die psychische Belastung sollte man nicht unterschätzen.

    Vor einiger Zeit fiel bei uns der Strom mal spät abends für ca. 1 Std.aus. Ohne erkennbaren Grund (Gewitter usw.). Zum Glück war es im Sommer. Aber die Dunkelheit im ganzen Ort war gespenstisch. Auch die Stille dazu, weil so spät keine Autos mehr fuhren, war sehr unangenehm. Niemand wußte was los war. Da man sich ja eigentlich für so etwas schon gewappnet hatte, wegen der ganzen Chaostheorien, dachte man, wenn so etwas mal passiert, bleibt man gelassen. Nee, bleibt man nicht. Es gehen sofort alle inneren Alarmlampen an und man ist mit einem Schlag hellwach. Zum Glück war es aber harmlos.

    Damit möchte ich nur sagen, man redet immer darüber, wie gut man sich vorbereitet hat, aber wenn dieser Fall dann eintritt, merkt man erst, wie einen das erstmal schockiert, weil man das Schlimmste befürchtet. Und im Winter, wenn dann die Heizung nicht mehr funktioniert, das Telefon und Handy ausfällt, man keinerlei Informationen hat, was passiert ist, wird es dann so richtig lustig, wenn man nicht weiß, wie lange der Stromausfall dauert und was der Grund ist.

    Man kann sich noch so gut es geht mental auf Gefahrensituationen einstellen, erst wenn der Fall eingetreten ist merkt man, wie der Körper automatisch/instinktiv reagiert. Diese Erfahrung war für mich hochinteressant. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen, auch die "Coolsten" bleiben dann nicht mehr cool, wenn sie auch noch so gut es geht vorgesorgt haben. Ganz einfach, weil wir nicht darauf trainiert sind.

    In normalen Zeiten hat man einfach gelassen abgewartet. Heutzutage ist das aber was ganz anderes. Der Körper schaltet sofort in den Alarmzustand. Das ist ein sehr komisches und belastendes Gefühl.

    • das was du da beschreibst, wissen unsere "Zugereisten" ganz genau. sie kommen alle aus kriesengebieten wo das tagtäglich passiert. den rest kann sich der Michel aber nicht vorstellen!

    • "In Wiesbaden und im Mainz ist es am Donnerstagmorgen zu einem größeren Stromausfall gekommen. In Mainz sei der gesamte Großraum betroffen, sagte ein Polizeisprecher. Auch ganz Wiesbaden sei ohne Strom, phasenweise sei er aber wieder da, sagte ein Polizeisprecher auf der anderen Rhein-Seite. Ursache soll nach ersten Erkenntnissen ein Brand in einem Umspannwerk sein".

      https://www.rheinpfalz.de/lokal/artikel/grosser-stromausfall-in-mainz-und-wiesbaden-1/

    • Trainiere das regelmäßig. Im Dunkeln rumlaufen, damit man sich besser einprägt wo alles liegt.
      Ein Griff, und der muß sitzen. Alles hat seinen festen Platz.
      In jedem Raum ne Taschenlampe und eine Waffe, eine Kerze und natürlich was zum Anzünden.

      Hab erst einmal nen Stromausfall erlebt. Da hat aber´n schusseliger Baggerfahrer das Kabel durchtrennt. 8 Std. Ja, ist schon ein urig-mulmiges Gefühl. Alles still. Kein Surren mehr.
      Sitzt hier und bist machtlos. Bei Euch da unten soll das ja häufiger vorkommen?

      Kälte ist Mist. Dafür hab ich auch noch keine Lösung gefunden.
      Eine Infrarot-Heizung vielleicht? Strom hätte ich ja. Mit Sonne^^
      Vielleicht mein Klappgrill, den kann man mit Kohlen fühlen wie ein Kamin,
      und oben zumachen. Der glüht sehr lange nach. Im VW Bus gut,
      aber der wird sicher nicht die ganze Bude warmhalten.
      Dagegen hätte ich wohl nur meine Norwegen-Klamotten…

        • Haha, nein:) Der wird natürlich draußen angemacht. Der funktioniert aber genial. Hab 2 davon und seit Jahren in den Bussen in Betrieb. Der ist sogar selbstreinigend, wiederverwendbare Kohle. Die wird durch Luftabschluß erstickt und in einer feuerfesten Tasche verpackt. Man kann sofort nach dem Essen weiterfahren. Keine Gefahr. Die abstrahlende Hitze hält noch Stunden vor.

          Warte mal…hier: Son Of Hibachi Auch cool nur für´n Park-Picknick, weil keine heiße Asche entsorgt werden muß. Bei YouTube gibt´s auch viele Videos drüber. Kann ihn als Langzeit-Tester nur empfehlen.
          Ne Drahtbürste und ein paar Handschuhe sollte man aber schon in die Tasche mit reinpacken.

    • Bei uns fällt eigentlich jedes Jahr, mind. einmal die Fernheizung aus. Der letzte Stromaufall über viele Stunden, bis in die Nacht, war diesen Sommer. Auch so etwas kommt hier mindestens einmal im Jahre vor.

      • Ach was? Is ja ne Katastrophe, Schilda! Okay, dann versteh ich die Aufregung.
        Wiegesagt, hier Oben noch nicht. Einmal im Elternhaus, aber das wurde vorher angekündigt.
        Mußte die Straße vormittags für 3 Stunden totgeschaltet werden, aber das ist ja kein "Ausfall" und völlig okay.

        Was für´n rotter Saustall hier, wa…unglaublich!

        • Früher,so in den 70er Jahren, sind wenigstens noch Lautsprecherwagen durch den betreffenden Straßenzug gefahren, und haben mitgeteilt, wie lange die Schadensbehebung wohl dauern wird. Heute, wird das verschwiegen. Du siehst nur am blinkenden Video oder im an/aufgetauten Kühlschrank, das mal wieder der Strom ausgefallen ist. Ruft man dort an, mittels Handy, dann bekommt man noch nicht einmal das Wort "Entschuldigung" zu hören". Nur ein schnippisches oder beleidigt wirkendes: "Wir sind schon dran". Oder: "Bislang hat sich noch keiner beschwert". Und andere Sprüche aus der, privatisierten städtischen Szene, die sich alle gleichen. Wie hoch aber der gesamt wirtschaftliche Schaden ist, scheint denen egal zu sein.

  6. Die Leute  sind mittlerweile  so verwirrt, dass  sie  sogar  einer Rotations Steuer zustimmen  würden  ! Wenn die Misanthropen  behaupten  würden ,  dass die Erde  sich schneller (oder weniger ) dreht,  wenn  man nicht zu viel  atmet dann würden  sich nicht wenige  zum Atemstillstand überreden  lassen!Nur um zu beweisen  , dass  ??? Was ??! 

  7. Danke, Wolfgang, für die fachlich korrekte Ausarbeitung. Solche Darlegungen hört man leider nicht mehr von den Fachleuten, die eigentlich für die Optimierung der Energieversorgung fürstlich entlohnt werden. "Man hat sich halt mit der schwachsinnigen Praxis abgefunden, wie andere mit den permanenten Kriegen, Morden und Zerstören. Wer soll den Laden bloß wieder in Ordnung bringen? Wenn ich die Vertreter der grüne Truppe sehe muss  ich mich sofort entleeren; sie sind eine Schande fürs Vaterland.

     

    • Hallo Rita,

      Die Unternehmen haben es wohl lange versucht, das Fähnlein von Technik und physikalischen Gesetzen aufrecht zu erhalten. Dann wurde ihnen aber massiv gezeigt, dass die Politik das alleinige Primat hat: Gesetzesänderungen und die Macht über die weitgehenst gleich geschalteten öffentlichen Medien haben die Unternehmen schnell an den Rand des Bankrotts gebracht , Wohlverhalten wird belohnt. Da spuren sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen schnell, wenn es an die bürgerliche oder wirtschaftliche Existenz geht

      ich denke auch, dass ohnehin die buchstäblich lebenswichtigen Strukturen der Energieversorgung zu gegebener Zeit in die "richtigen Hände" kommen werden.

      Eine wahre Begebenheit dazu:

      Bei einer hochrangigen Veranstaltung wurde von einem Vertreter der technischen und physikalischen Vernunft darauf hingewiesen, dass bei den "Stromnetzen das Kirchhoffsche Gesetz" (physikalische Maschen- und Knotenregel als Basis des in einem Netz sich einstellenden Lastflusses) zu beachten wäre. Von einem anwesenden Vertreter des Staates wurde darauf nur erwidert: "Gesetze können geändert werden".

       

      Warum fällt mir dabei nur immer wieder " das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ein"? Alles apllaudiert dem nackten und hässlichen Kaiser – oder ist es gar eine nackte Kaiserin – und lobpreist den ausgesuchten Geschmack der Kleidung (Politik) in höchsten Tönen! Als Günstling des Hofs gibt es ja auch viel Belohnung in Form von Penunzen und Verdienstorden.

       

      Peter

      Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1 und 3

      (1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

       

       

        Carpe Diem!

      Was auch immer das dominierende "Böse" unseres einzigartigen und wunderbaren Globus mit uns vor hat:

                          Bleiben wir menschlich und anständig!

       

       

       

       

      whatever the ruling evil on our unique, precious and most wonderfull planete plans and will do with us,

      let’s stay decent and human

       

  8. Mich erschreckt immer wieder aufs Neue, wie wenig technisches Verständnis die Entscheidungsträger und öffentlich Diskutierenden in den Stromdiskussionen (Abschaltungen, E-Autos etc.pp) aufweisen.

    Sollten wir nicht sogar einen Dr in Physik als Kanzlerette haben??? Mir deucht die hat sogar schon in der weiterführenden Schule vor dem Studium Physik geschwänzt.

    Wenn ein Grünling dummes Zeug daherschwätzt lächelte ich früher milde- leider haben es die schlimmsten  Dummschwätzer geschafft durch ständige Wiederholungen den Leuten falsche Informationen einzuprägen.

    Strom ist eine heikle Angelegenheit. Strom lässt sich nicht mal so eben verschieben, wandeln, erzeugen, ineinanderspeisen.

    Wir haben vor den Häusern Trafokästen stehen. Selbst darin geschehen schon Dinge die der Normalbürger nicht versteht (Phasenverschiebung, Dreiphasenstrom als Schlagworte).

    In Diskussionen habe ich immer öfter feststellen müssen, daß fehlender Sachverstand durch lautstarkes Brüllen ersetzt wurde.

    Ich wünsche viel Spaß dabei, wenn die Grünlinge selbsterzeugten Strom mit einer satten Phasenverschiebung oder falscher Stromart ins Netz einspeisen oder als dritter in der Warteschlange im Winter (bei niedriger Akkukapazität) das E-Auto aufladen müssen…

    Man könnte laut schreien vor Zorn …

     

    Wobei ich noch nicht einmal Gegner von selbsterzeugtem Strom bin- eben dort wo es Sinn macht … und bitte nicht abgeschaltete Windräder mit dem möglichen Maximumstrom vergüten … Das ist so wie wenn ein Fiseur umso mehr Geld bekommt je weniger Haare er schneidet.

     

    • Zitat: " … und bitte nicht abgeschaltete Windräder mit dem möglichen Maximumstrom vergüten … Das ist so wie wenn ein Fiseur umso mehr Geld bekommt je weniger Haare er schneidet."

       

      Leider läuft es genau so, das Risiko trägt allein der "Verbraucher" !!!

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