Tabu Bundesbankschatz: Hat Amerika unser Gold geklaut?

Gastbeitrag von Wolfgang Eggert (http://www.doriangrey.net/)

Der größte Goldschatz der Geschichte ist verschwunden

Acht Skandale in einem

 Griechenland ist pleite, Italien steht kurz davor, Spanien und Portugal haben auch schon bessere Tage gesehen. Geht es nach Brüssel, den Banken und „unserer“ politischen Elite, sollen wir es wieder richten: Der letzte wirklich rundum solvente EU-Staat, dessen Arbeitsmoral und Zuverlässigkeit weltweit geradezu sprichwörtlich sind, soll den sonnigen Süden Europas, der im wahrsten Sinne des Wortes mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen baden gegangen ist, wieder aus dem Wasser ziehen. Soweit Skandal Nummer 1.

In der Diskussion, wie diese Fantastillionen durch den deutschen Michel aufzubringen sind, ist, da mehr Arbeit und höhere Steuern leicht in Unmut und parteipolitischen Stimmeneinbussen ummünden, zuletzt die Idee aufgekommen, den durch uns, unsere Eltern und Großeltern durch Arbeitsleistung angesparten Bundesgoldschatz über den europäischen Tresen zu schieben.

Damit würde erstens eine von den Eurokraten befürchtete Rückkehr zu einer starken, abgesicherten D-Mark unmöglich gemacht. Zweitens wäre die finanzielle Souveränität Deutschlands versenkt, was die laufenden Planungen bedient, alle nationel-haushaltlichen Hoheitsgewalten nach Brüssel zu verlagern. Drittes Kalkül: Der dumme Deutsche würde einen solchen Ausverkauf im realen Arbeitsleben kurzfristig gar nicht „merken“ und sich ergo auch nicht an der Wahlurne darüber beschweren. Soweit Skandal Nummer 2.

Deutschland hat nach den USA die größten Goldreserven. Doch wo befindet sich dieses Gold? Der Löwenanteil (ca. 3.400 Tonnen) lagert in den USA. Und nun kommen wir zu Skandal Nummer 3: Nicht wenig spricht dafür, dass dieser Schatz gar nicht mehr in der Macht des deutsches Zugriffs liegt. Da die amerikanischen Staats- und Zentralbehörden das Gold qua Pleite als eigene Absicherung brauchen. Oder, und das ist die schlimmere Variante: Da sie es längst verliehen, verkauft oder an ihren größten Gläubiger, die private Notenbank FED weitergereicht hat.

Hier kommen wir zu Skandal Nummer 4: Amerika, die letzte „kulturelle“ und geomilitärische Supermacht unserer Zeit, gehört nicht sich selbst, sondern einem von den Geldhäusern Rotschild und Rockefeller dirigierten Privatverein namens FED, ausgeschrieben FEDeral Reserve. Dieses Konglomerat ist im Besitz des grandiosen Rechts, die „Staats“-Währung

Dollar zu drucken und auszugeben. „Amerikanische“ Regierungen schaffen sich also nicht ihr eigenes Geld, sondern sie leihen es sich bei dieser Kreditstelle, indem sie ständig wiederkehrend die Arbeitsleitung ihrer Untertanen an diese verpfänden.

Das ist in etwa so, als würden Sie, lieber Leser, Ihrem Nachbarn Ihren sauerverdienten Lohn verpfänden. Sie erhalten zwar ihren Lohn weiterhin ausgezahlt und dürfen darüber verfügen, aber der Nachbar verdient ständig und steigend daran mit, setzt jährlich höhere Steuern für Sie an, erhält Hypotheken auf Ihr „Eigen“Heim. Es gab nur einen Präsidenten in der jüngeren amerikanischen Geschichte, der dieses verrückte System ändern wollte: Am 4. Juni 1963 unterschrieb John F. Kennedy die sogenannte Executive Order 11110.

Die Order beinhaltete die Auflösung des Federal Reserve Systems und sollte die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückführen. Wenige Monate später wurde Kennedy Opfer eines Attentats. Sein Nachfolger Lyndon B. Johnson erklärte die Order als erste Amtshandlung für ungültig, sodass die Privatbanken das sich bereits im Umlauf befindliche neue Geld umgehend wieder „einkassieren“ und vernichten konnten.

Von hier kommen wir zeitlich fließend zum nächsten Skandal – mittlerweile Nummer 5 in unserer Serie: Es ist der Umstand, dass die FED den Bundesschatz der Vereinigten Staaten, die nationalen Goldreserven, sukzessive in ihre Hand bekam. Hintergrund: Nach dem Zweiten Weltkrieg kletterten die amerikanischen Auslandsverbindlichkeiten durch eine ungebrochen offensiv-kriegerische Politik (Korea, Vietnam) steil empor. Bereits 1960 überstiegen sie mit 18,7 Milliarden Dollar erstmals den (auf 35 Dollar pro Unze taxierten) nationalen Goldbestand.

In der Folge kam es seit zu immer größeren Umtauschaktionen von Dollarbeständen (oder der üblichen börsennotierten Schuldüberschreibungen, mit denen der Staat sein Geld bei der FED „kaufte“) in physisches Gold, das bis dahin für eine korrekte Deckung der umlaufenden Noten gedient hatte. Damit begann der amerikanische Bundesschatz aus Fort Knox wie Wasser abzufließen. Jedoch wurden alle Versuche, gegen diese Nacht- und Nebelaktionen etwas zu unternehmen (etwas seitens der langjährigen Kongressabgeordneten Frank Chelf, in dessen Wahlkreis Fort Knox lag) von den Rockefeller- und Rothschild-Lobbyisten in der Regierung konterkariert.

Angesichts des schwindenden Dollar-Gold-Gleichgewichts und der sich leerenden Bundeslager erkannte das Weiße Haus seit Mitte der 60er Jahre die Wichtigkeit, die auf dem Gold beruhte. Also trat Washington auf seine Verbündeten zu, um diese zu „überzeugen“, sich dem bis dahin gewährleisteten Versprechen der US-Regierung, jede Dollarnote zu einem festen Kurs in Gold zu tauschen, nicht weiter anzuschließen. Dabei wurden auch Pressionen ausgeübt, und wir kommen hier, zumindest aus deutscher Sicht, zu Skandal Nummer 6: Um gegenüber Bonn zum erwünschten Ziel zu kommen, drohten die USA damals unter anderem mit einem teilweisen Truppenabzug, was angesichts der politischen Lage – der Kalte Krieg befand sich auf dem Höhepunkt – eine militärische Gefährdung des bundesrepublikanischen „Frontstaats“ bedeutet hätte.

In einem Interview, welches Karl Blessing kurz vor seinem Tod im Mai 1971 dem SPIEGEL gab (Überschrift ,Der Brief gilt leider noch heute’), sagte der frühere Bundesbank-Präsident: ,Dann kam die Geschichte mit den Truppen.’ Und der SPIEGEL fragte: ,Sie meinen die Drohung der Amerikaner: Wenn ihr den Dollar nicht auf diese Weise stützt, ziehen wir die Truppen aus der Bundesrepublik zurück?’ Darauf antwortete Karl Blessing:

Die Drohung war immer im Hintergrund da. Der Brief gilt leider heute noch, den ich damals geschrieben habe.’“ Link Der Brief mit Datum vom 30. März 1967 war eine offiziöse Erklärung Blessings an den damaligen FED-Chef William Martin, in welchem er versprach, Deutschland werde seine Dollarreserven weder jetzt noch künftig in Gold des US-Schatzamts umtauschen. Link Blessing bereute diesen Kotau. „Ich erkläre Ihnen heute“, sagte er dem SPIEGEL, „dass ich mich selber persönlich schuldig fühle auf dem Gebiet. Ich hätte damals rigoroser sein müssen gegenüber Amerika. Die Dollar, die bei uns anfielen, die hätte man einfach rigoros in Gold umtauschen müssen.“

Genau so hielten es die Franzosen. Mutiger als ihre kriecherischen Nachbarn pochten sie 1968 auf die US-Verpflichtung, ausländische Forderungen und Dollarbestände zum Kurs 35$/oz in Gold zu tauschen. Da er die Usancen amerikanischer Politik kannte, holte sich Staatschef DeGaulle die in handliche Barren gewandelten Devisen mitsamt der ausgelagerten nationalen Goldbestände kurzerhand mit einem Kriegsschiff aus New York ab.

Zwei unmittelbare Folgen dieser Transaktion: 1. In Paris brachen die großen Mai-Unruhen aus, die das Ende der Ära DeGaulle bedeuteten. 2. Die USA beendeten das jahrzehntelang gültige Festpreisverhältnis des Dollar zum Gold, zunächst nur für den ausserzentralbanklichen, freien Markt. 1971 hob Präsident Nixon die Währung-Edelmetall-Konnexion dann vollständig auf. Was die amerikanische Währung ohne Bindung an diesen „echten“ Sachwertdeckung ließ. Erst seitdem kann das Bankkonsortium soviel Geld drucken, wie es nur will. Und dies geschieht auch. Mit einer Sintflut weiterer Zinseszinsbereicherungen seitens der FED, welcher der amerikanische Staat heute komplett verschuldet und somit ausgeliefert ist. Was Skandal Nummer 7 darstellt.

Was aber ist nun mit den eingangs dieses Artikels erwähnten Tausenden Tonnen physischen Goldes, welches der deutsche Staat in den USA lagert? Dieses „Outsourcing“ war während des kalten Krieges mit strategischen Gründen erklärt worden. In einem Konfliktfall hätte der Megaschatz leicht zur Beute der Roten Armee werden können. Nun existiert diese heute aber ebenso wenig wie die Sowjetunion. Die Grenzen sind gefallen, alle ehemaligen Ostblockstaaten haben sich mittlerweile mit der EU oder der NATO assoziiert. Warum holt Berlin also die immensen Goldbestände der Bundesbank nicht nach Frankfurt? Weil es – Skandal Nummer 8 – die Amerikaner schlicht und ergreifend nicht wollen.

Bruno Bandulet, Ex-Chef vom Dienst der Tageszeitung DIE WELT und Herausgeber des monatlichen Informationsdienstes GOLD & MONEY INTELLIGENCE (G&M) schreibt dazu: 
“Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte mir gegenüber: ‚Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand. Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.“ Bandulet zitiert ferner ein früheres Mitglied des Zentralbankrates, wonach die Bundesbank ihr Gold allenfalls nur unter einem Vorwand und in kleinen Mengen aus New York abziehen könne – alles andere werde als Misstrauensbekundung aufgefasst.

Nun lagert das deutsche Bundesgold nicht in den US-Bundes-Magazinen von Fort Knox sondern im Kellern der privaten New Yorker FED. Mehrfach ist deswegen bereits die Befürchtung laut geworden, dass der Bestand unter die staatlich-amerikanischen Abschreibung an das private Konsortium gefallen ist. Und selbst wenn die FED im deutschen oder amerikanische Auftrag das Gold für die Bundesregierung verwaltete, stellte sich die Frage, wie viel davon überhaupt noch da ist. Es muss nachdenklich stimmen, dass das amerikanische Schatzamt seit über 50 Jahren keine unabhängige Prüfung der in den USA eingebunkerten Goldbestände mehr zulässt.

Rein theoretisch könnte also der Tresor der Federal Reserve Bank leergeräumt sein – und niemand würde es mitkriegen. Die Hälfte der Barren sind auf jeden Fall bereits nach Expertenmeinung nicht mehr in den Geldspeichern: Der amerikanische Goldexperte James Turk behauptet, die Bundesbank habe bereits 1700 Tonnen Gold, also ungefähr die Hälfte ihrer Reserven, „auf amerikanischen Wunsch hin ausgeliehen“. Turk ist ein seriöser Marktkenner.

Sicher ist: Amerikanischer Großbankenmacht kommt man selten ungestraft in die Quere. „Ich glaube, es wäre mir genauso gegangen wie Herrn Herrhausen“, antwortete Josef Ackermann auf Maybrit Illners Frage, warum er nicht für einen Schuldenerlass bei zahlungsunfähigen Ländern plädierte. Alfred Herrhausen, damals Chef der Deutschen Bank wie heute Ackermann, hatte sich 1989 gegen den heftigen Widerstand seiner amerikanischen Berufskollegen für den Erlass zum Beispiel der mexikanischen Schulden stark gemacht. Er wurde am  30. November 1989 von einer Bombe zerfetzt. Die Bombenleger wurden nie ermittelt.

Dass es nicht immer gleich zum Äußersten kommen muss, dass es auch eine „gesunde Karrierekorrektur“ mitunter auch schon tut, zeigt das Beispiel des CDU Bundestagsabgeordneten Martin Homann, der im August 2002 von der Regierung wissen wollte, wo sich das Gold der Bundesbank eigentlich wirklich befinde. Ein Jahr später lag seine Karriere nach einem Antisemitismuskesseltreiben in Scherben.

Noch schneller wurde Dominique Strauss-Kahn auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Nach offiziellen Angaben Wladimir Putins und des russischen Geheimdienstes FSB war der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei der US-Regierung vorstellig geworden, weil diese etwa 190 Tonnen des angeblich in Ft.Knox lagernden IWF Goldbestandes nicht herausrücken wollte. Als Strauss-Kahn nachbohrte, ob das Gold überhaupt noch an Ort und Stelle sei, wurde er im Handumdrehen wegen eines „Sexualdelikts“ unrasiert vor ein amerikanisches Gericht gezerrt. Selbst US-Politiker wie der republikanische Kongressabgeordnete Ron Paul zweifeln, ob die in den USA eingelagerten Goldbestände tatsächlich physisch noch vorhanden sind.

Vor diesem Hintergrund wären Pläne innerhalb der deutschen Regierung, Brüssel das Gold der Bundesbank für Rettungsschirme und ähnliche Spirenzchen anzubieten, nicht nur eine erbärmliche Kapitulation, sondern darüber hinaus ein geschickter Schachzug. Frei nach dem Motto: Wir kriegen es eh nicht zurück, schlagt ihr Euch darum.

Da sage einer noch, Finanzwirtschaft wäre nicht spannend.

Quelle: http://www.doriangrey.net/

Tabu Bundesbankschatz: Hat Amerika unser Gold geklaut?
0 Stimmen, 0.00 durchschnittliche Bewertung (0% Ergebnis)

Kommentare

Tabu Bundesbankschatz: Hat Amerika unser Gold geklaut? — 17 Kommentare

  1. Pingback: Manches muss einfach gemeldet werden... - Seite 104

  2. Bemerkenswert ist schon, daß die Bundesbank auch offiziell relativ selten in den USA eine Vollaufnahme macht … und daß Sie dafür das letzte Mal relativ wenig Zeit gebraucht hat. Weniger als man braucht, wenn man alle Barren zählt… und dann stellt sich die Frage, ob die Barren, die man denen zeigt, nicht auch noch 5 anderen „Eigentümern“ als deren Eigentum gezeigt werden… 🙂

    • Wenn es um Gold geht, sollte man niemandem vertrauen. Keiner weiß, ob die Barren überhaupt echt sind oder einen Wolframkern besitzen. Mit dem Verkauf hat der „Lagerhalter“ (FED) dann ein Echtheitsproblem. Ob wir nun eine Wolfram- oder eine Goldreserve in den USA besitzen, darüber lässt sich nur spekulieren. Auf anderen Seiten wird bestätigt, dass die FED sich weigert, ihr verwaltetes Gold auf seine Echtheit zu untersuchen. Würde zu viele Kosten verursachen.

  3. Nur mal kurz überlegt. Wenn das Gold bis 2099 gesichert ist, wieso verlangen dann manche hohen EU-Rädelsführer, unser deutsches Gold zu verkaufen und damit die Schulden der Peripheriestaaten zu bezahlen, damit der Euro stabilisiert wird?
    Obama äußert sich doch sooo besorgt über die Finanzlange in Europa. Daher müsste er doch erfreut zustimmen, ohne sich der Lächerlichkeit preis zu geben, und das Deutsche Gold, (vielleicht noch) lagernd in seinem Lande, zum Verkauf frei zu geben, um die globale Finanzwirtschaft zu stabilisieren. Deutschland hält sich dann eine Hintertüre auf, transferiert das Geld auf Konten mit deutscher Kontrolle und schon ist der Wert wieder in deutscher Hand. Damit kann man dann psychisches Gold kaufen und in Deutschland einlagern. Einen sicheren Ort dafür wird man schon finden. Den Politikern fällt auch garantiert etwas ein, warum sie das Geld nicht für die Schuldentilgung der Siestaländer bereitstellt. Im Erfinden von Märchen sind sie doch kaum zu schlagen! Und schon ist das vertraglich festgefrorene Auslands-Gold-Problem gelöst.

    Goldige Grüße … Th. Berger

    • Die Idee wäre an sich wirklich prima. Auf diese Weise könnte man tatsächlich mit dem Verkaufserlös den Ankauf seines eigenen Goldes finanzieren. Die Sache hat halt den Haken, dass Gold in diesen Mengen eben nicht physisch sondern mit Papier gehandelt wird. Die physische Auslieferung darf gemäß der Spielregeln nicht gefordert werden.

      Wer es doch machte, bekam vor ein paar Monaten so lange buntes Papier (ich glaube die nennen es „Geld“) in den Hals gestopft, bis er wieder mit einem neuen Optionsschein zufrieden war. Einfach weil sie nicht liefern konnten.

      Wir bekommen also wieder nur ein Papier das dann besagt, dass wir das, was uns ohnehin schon gehört, nochmal gekauft haben. Für dieses Papier bezahlen wir aber den Spread zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis.

      Das tatsächlich noch im Markt befindliche, physisch vorhandene Gold (vermutlich um die 1,5% des Wertes der gehandelten Papiere) soll inzwischen bei Miles and More die Super-Premium-Card bekommen haben, weil das Zeug inzwischen zum Zwecke des Vorzeigens um die ganze Kugel geflogen wird. Zumindest die Barrenware. Vermutlich die Hälfte mit Wolfram-Kern :-))

      Sonnige Grüße!
      🙂

      • Was in 88 Jahren ist, weiß kein Mensch. Mein gesunder Menschenverstand sagte mir immer, nicht gierig, sondern mit weniger zufrieden zu sein. Das Wenige aber sicher zu besitzen! Daher wäre es sinnvoll, das Gold der Deutschen bei der FED zu verkaufen und damit Europa zu unterstützen, aber nur im Hinblick, dass Deutschland dann auch der Hauptprofiteur wäre, ist ja auch unser Geld/Gold.
        Die Deutsche Haftung von 211 Mrd. an Garantien wird wohl kaum zur Rettung des Euros ausreichen. Dieses Geld muss aber höchstwahrscheinlich, so oder so gezahlt werden, wenn das Eurospiel noch weitere Jahre am Laufen gehalten wird. Und das wird es wohl. Ob der Deutsche Staat das Geld nun aus seinen Bürgern durch noch mehr Steuern erpresst und damit selbst einen Bürgerkrieg oder massive Unruhen riskiert bzw. erzeugt oder stattdessen die Bürger entlastet und das FED-Gold für die Tilgung der Garantien sinnvoll verwendet, das sind zwei denkbare Wege. Zum Wohle des Deutschen Volkes (paar Millionen Ausländer mitgezählt) würde ein Verkauf des Goldes rechtfertigen und unser Ansehen in der Welt sogar noch steigern, denn wir verwenden unser Gold für die Stabilisierung der Weltfinanzwirtschaft. Macht das bspw. Italien? Nein!.
        Nach meinem Wissen beträgt die derzeitige Deutsche Goldmenge bei der FED ca. 3500 Tonnen, was einen runden Gegenwert von 140 Mrd. € ausmacht. Da das Gold sowieso konfisziert und somit unerreichbar für uns ist, wäre eine Verwendung für Europa und damit auch für Deutschland sinnvoll und vernünftig. Die ganze Welt kauft derzeit Gold. Wenn 3500 Tonnen auf den Markt geschmissen werden, wird Gold preiswerter und die Weltwirtschaftslage stabilisiert sich zusehens, da der Goldpreis ein starker Indikator für die Weltwirtschaft und Weltfinanzlage ist. Die Goldkäufer profitieren, weil sie günstig nachkaufen können. Nur wer Aktien besitzt, wird vorübergehend etwas in den Verlustbereich rutschen, falls er recht neu dabei ist.
        Deutschland bildet dann mit Österreich, Frankreich und der Schweiz eine Eurokernzone, alle Südstaaten bekommen ihre Landeswährung zurück und werten diese ab. Der Euro wertet auf und Deutschland kann nun preiswert physisches Gold auf dem Weltmarkt kaufen. Dies nach und nach, wie es auch andere Staaten der Welt praktizieren.
        So verfahrend, haben wir das durch Amerika bis 2099 verwaltete Gold zum größten Teil wieder in eigener Hand.

        Goldige Grüße … Th. Berger

        S

  4. Hat es sich immer noch nicht herumgesprochen, daß der deutsche Goldschatz mit Geheimvertrag v. 21.5.49 bis 2099
    beschlagnahmt von den drei westalliierten Mächten ist?
    Der geheime Schandvertrag sieht weiter vor, daß die Politik in allen Medien nichts zulassen darf an Kampagneen gegen die
    Siegermächte, also nur über deren Kriesgverbrechen schreiben, berichten, ist schon zuviel. Denn: kein deutsches Gericht
    darf gegen einen Angehörigen der Siegermächte klagen, das Nürnberger Tribunal muß bsi 2099 beachtet und befolgt werden, an dt. Unis oder in Schulbüchern muß die Nürnberger Siegerjustiz-Tyrannei befolgt werden!
    Außerdem hat der jeweilige Bundeskanzler dies den drei Siegermächten schriftlich zu bestätigen, er muß auch die
    „Regelung“ gehimhalten, Gen. Egon Bahr berichtete im ZEITMAgazin darüber!
    Lebt ihr hinter dem Mond, daß ihr das nicht wißt?

    • Die sogenannte „Kanzlerakte“ ist eine Fälschung. Nach Informationen des Nachrichtendienstes „PHI“ wollte sich damit ein mittlerweile hoher Beamter, der einem der Redakteure bekannt ist, für antideutsche Fälschungen der Alliierten rächen.

      Inhaltlich ist die „Kanzlerakte“ allerdings nicht ganz falsch, auch wenn es dem Autor vermutlich nicht klar war, da Deutschland immer noch unter Besatzungsrecht steht und die BRD sozusagen dort oben drauf gebaut wurde und eine Nichtregierungsorganisation und vermutlich in Trägerschaft der Firma Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH (bzw. mittlerweile meines Wissens umbenannt in Deutsche Finanzagentur) ist.

      Lesenswerte Einstiegsliteratur dazu ist „Das Deutschland-Protokoll“, Band 1, kürzlich in Neuauflage erschienen.

  5. „Frei nach dem Motto: Wir kriegen es eh nicht zurück, schlagt ihr Euch darum.“

    Genau, darauf gesch…en. Deutschland schafft es auch ohne dieses Gold, was sie auch nicht nach dem Krieg hatten.

  6. Ob das Gold nun noch da ist oder nicht, spielt keine große Rolle. Fakt ist, das das deutsche Gold deswegen in den USA ist weil wir den WK2 verloren haben. Mehr braucht man nicht zu sagen, außer das die volle Souveränität ein Märchen ist,………..lach………………………

  7. Das ist doch die beste Möglichkeit, das nicht mehr vorhandene Gold aus den BuBa-Büchern zu bekommen. Dessen Wert wird beim ESF als Sicherheit hinterlegt. Wenn dann alles crasht, ist auch egal, daß das Gold längst weg ist.

  8. Pingback: 21. Jahrhundert » Blog Archiv » Tabu Bundesbankschatz: Hat Amerika unser Gold geklaut? « krisenfrei

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.