USA – Der Aufschwung ein Schwindel

Das Wahlkampfteam von US-Präsident Obama will den Wählern einreden, daß dessen Politik langsam, aber stetig eine wirtschaftliche Erholung schafft und er wiedergewählt werden muß, damit das Land nicht in die »schlechten Zeiten« von George W. Bush zurückfällt. Während seiner jüngsten Rundreise im Wahlkampfbus durch die umkämpften Bundesstaaten Ohio und Pennsylvania meinte Obama in Bezug auf die Arbeitslosigkeit: »Es ist da draußen immer noch  hart, aber die neuesten Wirtschaftszahlen zeigten einen Schritt in die richtige Richtung.« Tatsächlich ist kaum nachvollziehbar, was an den Beschäftigungszahlen für Juni in die richtige Richtung weisen soll. Nach Angaben des Amts für Beschäftigungsstatistik (BLS) wurden im Juni netto 80.000 Arbeitsplätze geschaffen, davon sind aber 25.000 keine Vollzeitjobs; die Arbeitslosenquote bleibt bei 8,2 %. Wie auch eigene Daten von EIR [Executive Intelligence Review] belegen, schrumpft die Gesamtzahl der Beschäftigten in der USA in kaum glaublichem Tempo. Heute haben nur 58,6 % der erwachsenen Amerikaner bezahlte Arbeit. Es gibt in der USA 5 Mio. Arbeitsplätze weniger als 2008, dem Jahr, als Obama gewählt wurde. In der Produktion sind es 590.000 weniger, im Bausektor sogar 1,05 Mio. weniger. Im Juni 2012 gab es in der Produktion einen weiteren Rückgang und nur eine minimale Verbesserung in der Baubranche. In den Großstädten liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 35 bis 50 %. Die Arbeitslosigkeit unter den Afro-Amerikanern stieg diesen Juni von 13,6 auf 14,4 %.

Und das bezeichnet Obama als Schritte in die richtige Richtung? Und an den Problemen soll die Altlast von G.W. Bush schuld sein? Dies erklärt zum Teil, warum so viele demokratische Politiker Obama im Stich lassen. Das bringt an sich allerdings noch keine Verbesserung, da hinter Mitt Romney dieselben Wall-Street-Kräfte stehen, die Obama ins Amt gehievt hatten.  [1]  In diesem Licht muss man die neuerlichenSchlagzeilen betrachten, die uns die Presse hinsichtlich des US-Dollars soebeben geliefert hat, dass nämlich der Dollar einem Comeback stünde……. Wie sich  dies in Wirklichkeit verhält, legt der nachfolgenden Aufsatz dar:

Die zusammenbrechende Wirtschaft der USA und das Ende der Welt – Von Paul Craig Roberts 
In der vor kurzem erschienenen Kolumne »Kann die Welt Washingtons Überheblichkeit überleben?« habe ich versprochen zu untersuchen, ob die Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika zusammenbrechen wird, ehe Washington uns in seinem Streben nach der Weltherrschaft in eine Konfrontation mit Rußland und China bringt.

Dieses Thema wird auf http://www.paulcraigroberts.org/  wohl weiterhin behandelt werden, so daß also dieser Artikel nicht das letzte Wort dazu sein wird.

Washington befindet sich seit Oktober 2001 im Krieg; in diesem Jahr hatte Präsident George W. Bush einen Vorwand ausgeheckt, um den Überfall der USA auf Afghanistan zu befehlen. Dieser Krieg wanderte in die zweite Reihe, als Bush einen weiteren Vorwand ausheckte, um den Überfall auf den Irak im Jahr 2003 anzuordnen, einen Krieg, der ohne erkennbaren Erfolg 8 Jahre lang andauert und den Irak in ein Chaos gestürzt hat, mit tagtäglich Dutzenden von Toten und Verwundeten, einem neuen starken Mann an der Stelle des illegal hingerichteten ehemaligen starken Mannes, und der Wahrscheinlichkeit, daß die weiter anhaltende Gewalt zum Bürgerkrieg wird. Nach seiner Wahl schickte Präsident Obama törichterweise weitere Soldaten nach Afghanistan und erneuerte die Intensität dieses Krieges, der jetzt in seinem 11. Jahr steht und keine Erfolge erbracht hat.

Diese beiden Kriege waren teuer. Gemäß Schätzungen von Joseph Stiglitz und Linda Bilmes belaufen sich die Kosten für den Krieg gegen den Irak für die Steuerzahler der USA auf insgesamt 3 Billionen $. Das Gleiche gilt für den Krieg gegen Afghanistan. Anders gesagt verdoppelten die beiden nutzlosen Kriege die Staatsschulden der Vereinigten Staaten. Das ist der Grund dafür, daß kein Geld für soziale Sicherheit, Medicare, Medicaid, Lebensmittelmarken, Umweltschutz und das soziale Sicherheitsnetz vorhanden ist. Die Amerikaner haben durch die Kriege gar nichts gewonnen, aber nachdem die Kriegsschulden nie zurückgezahlt werden können, werden die Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika und ihre Nachkommen für alle Ewigkeit Zinsen für 6.000 Milliarden $ Kriegsschulden bezahlen müssen.

Nicht zufrieden mit diesen Kriegen, führt das Bush/Obama-Regime unter Verletzung des Internationalen Rechts Militäroperationen in Pakistan, Jemen und Afrika durch, organisierte den Sturz der libyschen Regierung durch Waffengewalt, arbeitet zur Zeit daran, die syrische Regierung zu stürzen und läßt weiterhin militärische Kräfte gegen den Iran auffahren. Nachdem es die muslimischen Gegner, die es geschaffen hat, von deren Energien und Budget her für unzureichend erachtet, hat Washington Rußland mit Militärbasen umstellt und hat mit der Einkreisung Chinas begonnen. Washington hat angekündigt, dass der Großteil seiner Seestreitkräfte im Lauf der kommenden Jahre in den Pazifik verlegt werden wird, Washington arbeitet auch daran, seine Marinebasis auf den Philippinen wieder in Betrieb zu nehmen, eine neue auf einer südkoreanischen Insel aufzubauen, einen Marinestützpunkt in Vietnam zu erwerben sowie Luftwaffen- und Militärbasen anderswo in Asien. In Thailand versucht Washington, mit den üblichen Schmiergeldern einen Luftwaffenstützpunkt zu kaufen, den es im Vietnamkrieg benützt hat. Dagegen gibt es Widerstand, weil das Land nicht in Washingtons absehbaren Konflikt mit China hineingezogen werden will. Laut thailändischen Zeitungen erklärte Washington der Regierung Thailands, indem es den wirklichen Grund für die Luftwaffenbasis herunterspielte, dass die Basis für humanitäre Einsätze benötigt würde. Das zog nicht, also ließ Washington die NASA um die Luftwaffenbasis fragen, um dort Wetterexperimente durchzuführen. Ob dieser Schmäh Erfolg hat, wird man sehen.

Marinesoldaten der USA wurden nach Australien und Asien geschickt
China und Rußland (sowie den Iran) einzugrenzen, ist ein massives Unterfangen für ein Land, das finanziell am Sand ist. With wars and bankster bailouts, Bush and Obama have doubled the US national debt while failing to address the disintegration of the US economy and rising hardships of US citizens. Mit Kriegen und Banksterfreikäufen haben Bush und Obama die US-Staatsschulden verdoppelt, während sie darin versagten, auf die Desintegration der US-Wirtschaft und auf die wachsenden Schwierigkeiten der Bürger ihres Landes einzugehen. Das jährliche Budgetdefizit der Vereinigten  Staaten kommt in einer Höhe von etwa 1,5 Billionen $ ohne Aussicht auf Verringerung zu den angehäuften Schulden dazu. Das Finanzsystem liegt in Trümmern und erfordert fortgesetzte Freikäufe. Die Wirtschaft ist ruiniert und nicht in der Lage, gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen, ja nicht einmal irgendwelche Arbeitsplätze. Trotz eines jahrelangen Bevölkerungswachstums ist die Zahl der Arbeitsplätze Mitte 2012 gleich hoch wie 2005 und beträchtlich niedriger als 2008. Dennoch sagen uns die Regierung und die Medienhuren, daß es hierzulande aufwärts geht.

Laut dem Amt für Arbeitsstatistik der USA betrug die Zahl der Beschäftigten 2011 nur 1 Million mehr als 2002. Nachdem es rund 150.000 neue Arbeitsplätze im Monat braucht, um mit dem Bevölkerungswachstum mitzuziehen, bleibt unter dem Strich ein Verlust von 15 Millionen Arbeitsplätzen in den letzten 10 Jahren. Die Quoten für Arbeitslosigkeit und Inflation in den Vereinigten Staaten sind viel höher als berichtet. In früheren Artikeln habe ich auf der Basis der Arbeit des Statistikers John Williams von  www.shadowstats.com   erklärt, warum die Zahlen der Regierung gravierende Untertreibungen darstellen. Die offizielle Arbeitslosenquote (U3) von 8,2 % erfaßt keine Arbeiter, die es aufgegeben haben, eine Arbeit zu finden. Die Regierung führt noch eine zweite Arbeitslosenquote, in der die kurzfristig ausgestiegenen Arbeiter enthalten sind. Diese beträgt 15 %. Wenn die langfristig ausgestiegenen Arbeiter mitgerechnet werden, dann beträgt die derzeitige US-Arbeitslosenquote 22 %, eine Höhe, die näher an der Arbeitslosenquote der Großen Depression liegt als an den Arbeitslosenquoten der Nachkriegsrezessionen.  Änderungen in der Berechnung der Inflation haben den Konsumentenpreisindex (CPI) als Maßstab für die Lebenshaltungskosten obsolet gemacht. Die neue Methode beruht auf Ersatzzahlen. Wenn der Preis einer Ware steigt, dann wird an deren Stelle eine billigere genommen. Zusätzlich werden einige Preissteigerungen als Qualitätsverbesserungen gewertet, egal ob sie das sind oder nicht, und scheinen daher nicht im CPI auf. Die Leute müssen zwar den höheren Preis bezahlen, aber das wird nicht als Inflation gerechnet. Derzeit liegt die nach diesen Methoden berechnete Inflationsrate bei rund 2 %. Wenn man allerdings die Inflation an den tatsächlichen Lebenshaltungskosten mißt, dann beträgt die Inflationsrate 5 %. Der Elendsindex wird aus Inflation und Arbeitslosenquoten errechnet. Der Stand des derzeitigen Elendsindexes hängt davon ab, ob die neuen zurechtgebastelten Methoden, die die schlechte Situation herabspielen, oder die frühere Methode, die genaue Resultate liefert, angewendet werden. Vor der Wahl im November 1980 erreichte der Elendsindex 22 %, was ein Grund für den Sieg Reagans über Präsident Carter war. Wenn wir heute die frühere Methode anwenden, dann steht der Elendsindex bei 27 %. Mit der neuen zusammengebastelten Methode steht der Elendsindex jedoch bei 10 %.

Die Untertreibung der Inflation dient dazu, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in die Höhe zu treiben. Das BIP wird auf Grund der sich im Umlauf befindlichen Dollars berechnet. Um bestimmen zu  können, ob das BIP infolge von Preissteigerungen oder auf Grund einer Erhöhung des realen Outputs angestiegen ist, wird das BIP um den CPI verringert. Je höher die Inflationsrate, desto niedriger das Wachstum beim realen Output und umgekehrt. Benutzt man die Methode mit den Ersatzprodukten für die Berechnung der Inflation, dann hätte die US-Wirtschaft im 21. Jahrhundert mit Ausnahme des scharfen Abfalls 2008 – 2010 ein reales Wachstum erlebt. Nimmt man jedoch die Methode der Berechnung der realen Lebenshaltungskosten, dann hat die US-Wirtschaft seit dem Jahr 2000 mit Ausnahme einer kurzen Phase in 2004 kein reales Wachstum mitgemacht.

Das Fehlen von Arbeitsplätzen und das reale BIP-Wachstum gehen Hand in Hand mit dem Absinken des realen durchschnittlichen Haushaltseinkommens. Der Anstieg der Haushaltsverschuldung glich das mangelnde Einkommenswachstum aus und hielt die Wirtschaft am Laufen, bis die Konsumenten ihre Möglichkeiten erschöpft hatten, noch mehr Kredite aufzunehmen. Mit Konsumenten, die tot im Wasser treiben, ist die Aussicht auf eine wirtschaftliche Erholung trist. Politiker und die Notenbank machen die Aussichten sogar noch trister. In einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit und schuldengeplagter Haushalte kürzen Politiker auf lokaler, Bundesstaats- und Bundesebene die Budgets für öffentliche Vorsorgemaßnahmen im Bereich Gesundheit, Pensionen, Lebensmittelmarken, Wohnbeihilfen und sowie alle Bereiche der sozialen Sicherheitsnetze. Diese Kürzungen wirken sich selbstredend negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus und auf die Fähigkeit der einkommensgestressten Amerikaner, zu überleben.

Die Zinssätze der Notenbank sind so niedrig, daß Menschen im Ruhestand und andere, die von ihren Ersparnissen leben, nichts aus ihrem Geld herausbekommen. Die Zinsen, die für verbriefte Bankeinlagen und Regierungs- und Firmenanleihen bezahlt werden, liegen unter der Inflationsrate. Um von einem Einkommen aus Zinsen leben zu können, muß man griechische, spanische oder italienische Staatsanleihen kaufen und den totalen Verlust des Kapitals riskieren. Die Politik der negativen Zinssätze der Notenbank zwingt Menschen im Ruhestand, ihr Kapital auszugeben, um leben zu können. Anders gesagt, es ist die Politik der Notenbank, persönliche Sparguthaben zu vernichten, indem Menschen gezwungen werden, ihr Kapital auszugeben, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Im Juni gab die Notenbank bekannt, sie würde ihre Politik fortsetzen, die Leitzinssätze noch tiefer zu treiben, dieses Mal mit Schwerpunkt auf langfristige Staatsanleihen. Die FED erklärte, sie würde für ca. 400 Milliarden $ 30jährige Staatsanleihen ankaufen. Die Zinssätze zu senken, heißt die Preise für Staatsanleihen in die Höhe zu treiben. Nachdem 5jährige Staatsanleihen nur 0,7 % erbringen und 10jährige nur 1,6 %, also weniger als die Inflationsrate, versuchen Amerikaner verzweifelt, sich in die 30jährigen Staatsanleihen zu flüchten, die zur Zeit 2,7 % bringen. Die hohen Preise für Anleihen bedeuten allerdings, daß das Risiko des Kapitalverlusts sehr hoch ist.

Die Monetarisierung der Schulden der Notenbank, oder ein Abfall im Wechselkurs des Dollars, indem andere Länder von seiner Benutzung als wechselseitiges Zahlungsmittel abgehen, könnten eine Inflation in Gang setzen, die die Zinssätze der Kontrolle der Notenbank entziehen würde. Wenn die Zinssätze steigen, sinken die Preise für Anleihen. In anderen Worten: Anleihen bilden jetzt die Blase, die Immobilien, Aktien und Derivate gebildet haben. Wenn diese Blase platzt, werden die Amerikaner einen weiteren schweren Schlag gegen ihren verbleibenden Besitz erleiden.  Es macht keinen Sinn, in langfristige Anleihen bei negativen Zinssätzen zu investieren, wenn die Regierung Schulden anhäuft, die die Notenbank zu Geld macht, und wenn andere Länder sich von der Dollarflut absetzen. Das Potential eines Anstiegs der Inflationsrate ist auf Grund von Schuldenmonetarisierung und einem Absinken des Dollar-Wechselkurses hoch. Die Finanzberater werden allerdings der Herde der in längerfristige Anleihen Investierenden folgen müssen, oder ihre Leistung wie die ihrer Kollegen an das Ende der Rankings fallen sehen.

Einige individuelle Investoren und ausländische Zentralbanken, die von einem Wertverlust des Dollars ausgehen, häufen Barren von Gold und Silber an. Nachdem sie die Gefahr für den Dollar und ihre Politik nach dem rapiden Anstieg des Preises für Edelmetalle 2011 erkannt hatte, ergriff die Notenbank gegenläufige Maßnahmen. Wenn die Nachfrage nach Edelmetallen den Preis hinauftreibt, werden kurzfristige Ankäufe auf den Märkten der entsprechenden Papiere getätigt, um den Preis wieder hinunterzutreiben. In ähnlicher Weise verkaufen J.P. Morgan und andere von der Notenbank Abhängige Zinssatzvereinbarungen, wenn Investoren beginnen, aus den Staatsanleihen zu flüchten und dadurch ein Ansteigen der Zinssätze verursachen, wodurch sie den Auswirkungen der Zinssätze auf die Verkäufe von Anleihen gegensteuern. [Denken Sie daran, daß die Zinssätze steigen, wenn die Preise für Anleihen fallen und umgekehrt]

Der Sinn all dieser Information besteht darin, aufzuzeigen, daß mit Ausnahme von 1 Prozent der Amerikaner, das Einkommen und der Besitz der Bürger quer durchs Gemüsebeet zurückgestutzt werden. Von 2002 bis 2011 verlor die Wirtschaft 3,5 Millionen Arbeitsplätze in der Produktion. Diese wurden durch schlechter bezahlte Jobs im Gastgewerbe (1.189.000), im Gesundheitsbereich (1.512.000) und im Sektor soziale Dienstleistungen (578.000) ersetzt. Die Ersatzjobs im Bereich inländischer Dienstleistungen bedeuten, daß unter dem Strich Einkommen von US-Konsumenten aus dem Land geschafft wurden. Die Gesamtnachfrage in der USA sank um die Differenzen bei der Bezahlung in den verschiedenen Arbeitsplatzkategorien. Klar und unmißverständlich senkte die  Auslagerung von Arbeitsplätzen sowohl das verfügbare Einkommen in den Vereinigten Staaten als auch das BIP des Landes, und dadurch die Beschäftigung.

Ungeachtet des Fehlens einer wirtschaftlichen Grundlage gehen Washingtons hegemonische Bestrebungen unvermindert weiter. Andere Länder amüsieren sich über Washingtons Unkenntnis. Rußland, China, Indien, Brasilien und Südafrika sind dabei, untereinander ein Abkommen über die Abschaffung des US-Dollars als Währung für internationale Zahlungen zu schließen. Am 4. Juli berichtete China Daily: »Japanische Politiker und prominente Akademiker aus China und Japan forderten Tokio am 3. 7. 12 auf, seine veraltete Außenpolitik der Anlehnung an den Westen aufzugeben und China als einen Schlüsselpartner zu akzeptieren, der ebenso wichtig ist wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Der Tokyo Consensus, eine gemeinsame, am Ende des Peking-Tokio-Forums herausgegebene Stellungnahme, rief ebenfalls beide Länder dazu auf, den Handel auszuweiten und ein Freihandelsabkommen zwischen China, Japan und Südkorea anzustreben.« Das heißt, daß Japan im Spiel ist.

Die chinesische Regierung, intelligenter als Washington, reagiert auf Washingtons militärische Drohungen, indem sie die beiden wichtigsten asiatischen Verbündeten Washingtons abwirbt. Da die chinesische Wirtschaft jetzt so groß ist wie die der USA und auf einer weit solideren Grundlage steht, und nachdem Japan jetzt mehr Handel mit China treibt als mit der USA, ist diese Abwerbung verlockend. Darüber hinaus ist China ein Nachbar, während Washington weit entfernt ist und in seiner Überheblichkeit versinkt. Washington, das dem Internationalen Recht, seinem eigenen Recht und der Verfassung mit seiner Arroganz und ebenso überflüssigen wie verbrecherischen Kriegen sowie mit seiner Anmaßung des Rechts, seine eigenen Bürger und die seiner Alliierten  – wie etwa Pakistans –  umzubringen, den Stinkefinger gezeigt hat, hat die USA zu einem Pariastaat gemacht.

Washington kontrolliert zwar noch immer seine gekauften und bezahlten NATO-HiWis, aber diese Kriecherstaaten sind mit Schuldenproblemen aus Derivaten, die ihnen die Wall Street angedreht hat, und mit eigenen Schuldenproblemen, von denen einige von Goldman Sachs aus der Wall Street kaschiert worden waren, überfordert.

Und Europa hängt in den Seilen und hat kein Geld, mit dem es Washingtons Kriege um die Weltherrschaft finanzieren könnte. Washington ist im Begriff, zu einem isolierten und verachteten Element der Weltgemeinschaft zu werden. Washington hat Europa, Kanada, Australien, den ehemaligen sowjetischen Staat Georgien (und beinahe die Ukraine) sowie Kolumbien gekauft, und setzt seine Anstrengungen fort, die ganze Welt zu kaufen, aber die Stimmung wendet sich gegen den aufsteigenden Gestapostaat, der sich selbst als gesetzlos, rücksichtslos und gleichgültig gegenüber menschlichem Leben und Menschenrechten gezeigt hat.

Eine Regierung, deren Militär nicht fähig war, den Irak mit Hilfe des Vereinigten Königreichs nach  8 Jahren zu okkupieren und gezwungen war, den Konflikt zu beenden, indem sie die Aufständischen auf die Gehaltsliste der USA setzte und bezahlt, damit sie aufhören, amerikanische Soldaten zu töten, eine Regierung, deren Militär nicht fähig war, nach elf Jahren ein paar tausend leicht bewaffnete Taliban zu bezwingen, übertreibt es wirklich, wenn sie einen Krieg gegen den Iran, Rußland und China organisiert. Die einzige Aussicht, die Washington hat, um in einem derartigen Unterfangen übrig zu bleiben, ist, als erster Atomwaffen einzusetzen, um seine dämonisierten Gegner in einem Überraschungsangriff niederzubomben. In anderen Worten: durch die Vernichtung des Lebens auf der Erde. Ist das Washingtons Programm, das der neokonservativen Kriegshetzer Bill Kristol enthüllte, als er sich nicht schämte, öffentlich die Frage zu stellen: »Wofür sollen Atomwaffen gut sein, wenn man sie nicht benutzen kann?«  [2] 

[1]  Strategic Alert Jahrgang 25, Nr. 28 vom 11. Juli 2012 – Obamas ›Aufschwung‹ ist ein Schwindel
[2]  Quelle:  http://antikrieg.com/aktuell/2012_07_09_diezusammenbrechende.htm  9. 7. 12
Die zusammenbrechende Wirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und das Ende der Welt von Paul Craig Roberts; der von antikrieg veröffentlichte Text enthält sämtliche von Roberts hinzugefügen Tabellen

Original »The Collapsing US Economy and the end of the world« by Dr. Paul Craig Roberts auf http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=31825  9. 7. 12 resp. auf http://www.paulcraigroberts.org/  July 8, 2012 

Quelle: politonline

 

USA – Der Aufschwung ein Schwindel
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  1. Die 1934 gegründete Börsenaufsichtsbehörde ist das wichtigste Regulativ der Wertpapiermärkte in den Vereinigten Staaten. Vor 1929 regelten die einzelnen Bundesstaaten die Wertpapieraktivitäten. Der Zusammenbruch des Aktienmarktes im Jahre 1929, der die Weltwirtschaftskrise auslöste, zeigte die Unzulänglichkeit dieser Festlegung. Das Wertpapiergesetz von 1933 und das Gesetz über die Wertpapierbörse von 1934 räumten der Bundesregierung eine herausragende Rolle beim Schutz kleiner Anleger vor Betrug ein. Sie erleichterten es, die finanziellen Berichte der Unternehmen zu verstehen.

  2. führte das Ende des Bretton-Woods-Systems mit den frei konvertierbaren Währungen zur Notwendigkeit von Absicherungsmechanismen, in deren Rahmen auch Credit Default Swaps eine wesentliche Rolle spielten. Dieses Instrument der Finanzwirtschaft sowie der stark steigende Einfluss der Finanzwirtschaft wären danach Hauptursachen für die Weltfinanzkrise 2007 .

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