Vom Rumpelstilzchen

„Ach, wie gut, daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß“ – Wolfgang Schäuble scheint überzeugt, er könne Stroh zu Gold machen. Wie sonst kann der oberste Zahlenjongleur hoffen, mit jährlich anwachsenden Millionen Sozialhilfeempfängern die Sozialkassen zu sanieren? Mit dieser irren Ansicht ist der Mann freilich nicht allein.

Der gesamte Regierungsapparat ist wie besoffen von solchem Fusel, und mit ihnen verbreiten – vom Präses im Schloß Bellevue bis zum Landrat in Hintertupfingen – alle die Mär jenes Wunders, das sich die Brüder Grimm so herrlich ausgedacht haben. Ins gleiche Horn bläst die Mainstream-Journaille und der oberste Berliner Rechtspfleger verschärft schon mal §130 StGB, um jeglichen  Widerstand gegen die wundersame Bevölkerungsaufstockung im Keim zu ersticken.

Zum erweiterten §130 fehlt nur noch ein Heer von Herren in schwarzen Ledermänteln, deren öffentliche Präsenz jeden Zweifler an der Rumpelstilzchen-Idee stante pede verstummen ließe.

Niemand sollte annehmen, daß die Politker strohdumm seien und glaubten, die Idee vom vergoldeten Stroh könnte wirklich funktionieren. Die Mehrheit der sich prostituierenden Journaille glaubt das eben so wenig. Auch nicht der Landrat von Hintertupfingen. Wenn dies aber so sein sollte, dann begingen diese Herrschaften durch die Bank Hochverrat.

Strafen braucht trotzdem keiner von ihnen fürchten. Da sei die oberste Gerichtsbarkeit vor, das „Verfassungsgericht“, das eigentlich Grundgesetz-Gericht heißen müßte. Auch „Rote Roben“ werden nicht die Hände, die sie füttern, strafen. Eher führt man Eiertänze auf wie bei den Urteilen in Sachen Griechenlandhilfe oder über den ESM.

Die Gesellschaft sieht das Ganze durch zwei Brillen – die älteren Menschen, die über Ersparnisse verfügen, haben altersbedingt natürlich keinen revolutionären Elan mehr, und in der jungen Generation (insofern noch „bio“-deutsch), wo es fast keine Ersparnisse mehr gibt, herrscht diesbezüglich eine gleichgültige „scheiß-egal“-Mentalität vor; z.T. wohl auch etliche –  nicht zu Unrecht – einige maliziöse Befriedigung darüber, daß die „Alten“, die gut auf Kosten der Jungen gelebt haben bzw. nach Sichtweise vieler immer noch leben (was auch wiederum noch zutreffend ist), nun auch einmal „dran“ sind

Zur Entwicklung der Staatsverschuldung von 1970 bis heute hat ja nun auch die Aufblähung des Beamten- und Öffentliche Dienst-Sektors in den 70er und 80er Jahren mit immer neuen „Sinekuren“ erheblich beigetragen.
Hinzu kommt, daß von diesen Generationen vor lauter materiellem Egoismus und Hedonismus die Verantwortung für den Bestand des Staates und die Gesellschaft an der Wohlfahrtsstaatskasse abgegeben wurde.

Es ist alles nur noch traurig. Jetzt verläßt sogar Jürgen Klopp den BVB, und ein Seelenverkäufer mit 400 lybischen „Facharbeitern“ kentert vor Lampedusa. Ist diese Welt noch zu retten? Immerhin sind wir das reichste Land der Erde mit offiziell 2,2 Billionen Euro Schulden auf dem Staatskonto, 560 uneinbringbaren Milliarden Target2-Forderungen bei der BuBa gegenüber vorwiegend südlichen  Euro-Staaten, sogar eine ganze Milliarde der Schulden der EZB gehört den Deutschen, 600 Milliarden Verbindlichkeiten im ESM (die bei Ausfall anderer Zahler durchaus in den Himmel steigen dürften), diversen Badbanks im Lande und einer inflationär wachsenden Zahl Hilfe fordernder „Neu-Bürger“, die sich mehrheitlich einen Dreck um die Finanzierbarkeit ihrer Erwartungen scheren – solange ihre Ansprüche bevorzugt erfüllt werden.

Übrigens: Das Märchen der Brüder Grimm geht gut aus. Was aber wird mit Rumpelstilzchen geschehen, wenn das Stroh Stroh bleibt?

German von Trull

Vom Rumpelstilzchen
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9 Kommentare

  1. deutschpak..lumpenpak..habe 400 rotz rente..43jahre ein.bez.davon 30 jahre mindestbeitr.mehr war nicjt drin..selbstaendig 2 kinder.miete wohnung u.geschaeft..wollte kein. fabr.arschl.sein mit depp als chef..frau vor dem 60lebesjahr gestorben..kaempf. um kindererziehungzeiten..wird nix..grundsicherung nehme ich von lumpenpack nicht..deutschpak fuer mich vorbei..400rotz reichen fuer schale reis..aber ich bin frei frei frei und keine ware mensch..bin 70 j.4sprachen..lumpenpakspr.spreche ich kaum noch..sehe aber oft krisrnfrei um den langsamen abgang von egoistos schmarotxkys zu beobachten..sebstverliebte ichlinge scheaetzer

  2. Der Artikel eines Forentrolls, ein Systemling?
    Divide et impera!?

    Zitat:
    wo es fast keine Ersparnisse mehr gibt, herrscht diesbezüglich eine gleichgültige “scheiß-egal”-Mentalität vor; z.T. wohl auch etliche – nicht zu Unrecht – einige maliziöse Befriedigung darüber, daß die “Alten”, die gut auf Kosten der Jungen gelebt haben bzw. nach Sichtweise vieler immer noch leben (was auch wiederum noch zutreffend ist), nun auch einmal “dran” sind

    Von Altersarmut haben Sie wohl noch nie etwas gehört,oder?

    Systemlinge wie Sie lassen ja auch immer gern unter den Tisch fallen, dass Rentner im Gegensatz zu den „Hartz4-lingen auf Lebenszeit“ jahrzehntelang gezwungen worden sind in das Rentensystem einzuzahlen. Dass man dann später von dem Geld etwas zurückbekommt ist doch wohl legitim.
    Außer für die Systemlinge natürlich!
    Die befürworten den Zwang zum Einzahlen – nur für die ärmeren Schichten natürlich — bis zum Arbeitsende und dann ab in die Kiste, oder wie?

    Und wenn man schon teile und herrsche praktizieren möchte, dann doch bitte gleich richtig im Rundumschlag.

    Da gibt es nämlich die Beamten-Pensionäre, die die Rentenkassen mit ihren hohen Renten extrem belasten.
    Da gibt es jede Menge Besserverdienende die sich den Sozialsystemen, den sogenannten Solidarsystemen entziehen und dies auch per Gesetz dürfen!
    Die werden nicht gezwungen in die gesetzlichen Krankenkassen und die Rentenversicherung einzuzahlen.

    Ist Ihnen schon einmal aufgefallen dass ausgerechnet immer die Armen und die Mittelschicht gezwungen werden in die Systeme einzuzahlen. Während ausgerechnet die Besserverdienenden und bestimmte Berufsgruppen (wie Ärzte und Apotheker) sich aus den angeblichen Solidarsystem ausklinken dürfen.
    Und die Kosten der GKVs explodieren mit steigender Tendenz da die Flüchtlinge ja auch eine Versorgung zu Lasten der GKV erhalten.

    Und wieder sind die Besserverdienenden nicht dabei um sich an den Kosten der sogenannten Solidargemeinschaft für die Flüchtlinge zu beteiligen.
    Gehören Sie zu den Besserverdienenden?

    Glauben Sie dass die Rentner Schuld sind an dem Lohndumping an den prekären Arbeitsverhältnissen?

    Da zeigen Sie doch lieber mir ihrem Finger auf die, die das möglich gemacht haben per Gesetz die Politiker und dies auf Geheiß der Konzerne.
    Cui bono?
    Den Rentnern bestimmt nicht. Aber den Konzernen und ihren Investoren!

    Würden vernünftige Löhne gezahlt werden wie früher, hätte auch die junge Generation Ersparnisse.
    Oder wollen Sie die Rentner auch noch dafür verantwortlich machen, dass sie früher besser verdienen durften?

    • @ Murksel
      Sie haben sich große Mühe gegeben vom hohen Roß herunter mit dem Finger auf den vermeintlichen Systemling zu zeigen. Ich empfehle, meinen Artikel gründlich zu lesen. Es geht hier nicht um teile und herrsche. Wer kann bestreiten, daß die ältere Generation im Durchschnitt in den zurückliegenden Jahren erheblich besser gelebt hat als heute die Jüngeren, von denen eine große Zahl mit Lohndumping, als Aufstocker oder Harzer zurechtkommen muß. Eine derart prekäre Situation haben die meisten Älteren nie erlebt.
      Mein Vergleich bezieht sich ausdrücklich auf die Vergangenheit. Daß es in der Gegenwart in großer Zahl Altersarmut gibt, bestreite ich nicht. Darum geht es aber nicht in meinem Artikel. Alles, was Sie an Negativem in der heutigen Zeit bemängeln, stimmt, war aber nicht Gegenstand meiner geäußerten Überlegungen.

      Dessen ungeachtet, danke für die große Mühe, die Sie sich mit dem langen Kommentar gemacht haben.
      Gruß
      German von Troll

      • @ German von Troll

        Vielen Dank für ihre Antwort.
        Ich bitte um Verzeihung aber ich möchte doch noch etwas dazu anmerken.

        Zitat:
        Wer kann bestreiten, daß die ältere Generation im Durchschnitt in den zurückliegenden Jahren erheblich besser gelebt hat als heute die Jüngeren, von denen eine große Zahl mit Lohndumping, als Aufstocker oder Harzer zurechtkommen muß. Eine derart prekäre Situation haben die meisten Älteren nie erlebt. Mein Vergleich bezieht sich ausdrücklich auf die Vergangenheit.
        Ende

        Dass die ältere Generation in der Vergangenheit besser gelebt hat ist richtig. Das lag aber daran dass sie das Glück hatte bessere Rahmenbedingungen vorzufinden. Diese Rahmenbedingungen wurden und werden aber von der Politik geschaffen.

        Allerdings verstehe ich nicht inwiefern die heute Älteren in der Vergangheit auf Kosten der Jüngeren gelebt haben sollen.
        Das können Sie mir vielleicht erklären.
        Beziehe mich in diesem Zusammenhang auf ihr Zitat:

        z.T. wohl auch etliche – nicht zu Unrecht – einige maliziöse Befriedigung darüber, daß die “Alten”, die gut auf Kosten der Jungen gelebt haben bzw. nach Sichtweise vieler immer noch leben (was auch wiederum noch zutreffend ist), nun auch einmal “dran” sind
        Ende

        Auf die Rentenversicherung bin ich ja bereits in meinem ersten Kommentar eingegangen.
        Es handelt sich eben um eine (Zwangs-)Versicherung. Und wenn der Versicherungsfall eintritt – in diesem Fall der Beginn der Rente – dann zahlt die Versicherung.

        Dass dies irgendwann einmal (wahrscheinlich sogar demnächst) nicht mehr bezahlbar sein wird, ist uns allen klar, denke ich.

        Und dafür gibt es viele Gründe wie z.B.
        – dass von den Politikern zweckentfremdet in die Rentenkassen gegriffen worden ist um andere Löcher zu stopfen,
        – dass nach der Wiedervereinigung die Renten der ehemaligen DDR-Bürger auch von RV bezahlt wurden und werden, obwohl von diesen Bürgern nie eingezahlt worden ist.
        – Gleiches gilt m. E. für Asylanten im Rentenalter.
        – Dass die Politiker die exorbitant hohen Einnahmen aus Steuern für die Banken und die Großkonzerne verschleudern und die Bürger dafür in Haftung nehmen lassen. Usw. usw.

        Das aber liegt auch wieder nicht an der heutigen älteren Generation.

        Auch ist es nicht die Schuld der heutigen älteren Generation, dass damals die Zustände im Erwerbsleben besser gewesen sind. Es war einfach Glück.
        Genau so wenig wie es die Schuld der Älteren ist, dass es heute diese prekären Arbeitsverhältnisse der Aufstocker und Hartzer, sowie das Lohndumping gibt.

        Die Schuldigen dafür sind

        a) die Politiker die diese Arbeitsverhältnisse möglich gemacht haben auf Druck der Lobbyisten.

        b) die „Wirtschaftsfürsten“ die ihre Lobbyisten losgeschickt haben und um diese Verträge möglich zu machen.

        • @ Murksel
          Zitat:
          Allerdings verstehe ich nicht inwiefern die heute Älteren in der Vergangheit auf Kosten der Jüngeren gelebt haben sollen.
          Anmerkung:
          Die Älteren hatten das Glück, in einer Zeit im Erwerbsleben zu stehen, in der (fast) jeder einen Vollzeitjob hatte, gut verdiente und für sich eine relativ ordentliche RV aufbauen konnte. Das ist schon seit längerer Zeit (und aktuell besonders prekär) für jüngere Berufstätige nicht mehr gegeben. Aktuell arbeiten 67% aller Beschäftigten in Teilzeitjobs. Eine ordentliche Altersversorgung kann so nicht mehr angespart werden. Ein weiterer Vorteil, den die Älteren hatten, waren die wesentlich besseren jährlichen Gehaltssteigerungen. Anfang de 70er Jahre gab es z.B. bis zu 12% Lohnerhöhung (nicht in allen Branchen). Sicher war das alles Glück und nicht „Verdienst“. Das es glücklichere Umstände waren, beseitigt bei jungen Leuten nicht einen gewissen Neid (oder nennen Sie es wie Sie mögen) auf das was die Älteren heute aus dieser Zeit genießen können. Schauen Sie nur mal wieviel Ältere sich teure Fernreisen leisten können. Wer heute nur einen Teilzeitjob hat, kann den Traumreisenden nur traurig hinterhersehen.
          Daß dies nicht so bleibt, nein, sogar bald (mit dem Zusammenbruch des Finanzsystems) zu Ende sein wird, ahnen die meisten natürlich nicht.
          German von Troll

          • @ German von Troll

            Zitat:
            Sicher war das alles Glück und nicht “Verdienst”. Das es glücklichere Umstände waren, beseitigt bei jungen Leuten nicht einen gewissen Neid
            Ende

            Ok, kann ich irgendwie verstehen.

            Nur frage ich mich was die Jüngeren tun würden wenn Sie jetzt an Stelle der Älteren wären.
            Würden Sie ihr Erspartes an die Jüngeren verteilen? Wohl kaum, oder?
            Wobei dies passiert natürlich immer im Erbfall, wenn die Jüngeren das Vermögen der Eltern erben.

            Aber wie auch immer diese Neid-Debatte bringt uns nicht weiter.
            Wenn ich das richtig verstanden habe, sind auch Sie der Meinung dass der Zusammenbruch unausweichlich ist und nicht mehr lange auf sich warten lassen wird.

            Was wir dann brauchen ist Z U S A M M E N H A L T !!!

            Denn bis auf die 1- 10% der Superreichen werden wir alle so ziemlich alles verlieren.
            Dann sind wir 90-99% alle gleich. Und zwar alle, ob Arbeitnehmer, Aufstocker, Hartzer, Rentner, Deutscher, Europäer, Asylbewerber, Flüchtling, alt oder jung.

            Meinen Sie nicht auch dass ein mögliches Überleben dann eher mit gegenseitiger Unterstützung und Hilfe möglich ist?

            Die Alten haben mehr Erfahrung und (inzwischen verschüttete) Kenntnisse, die Jungen haben die Kraft und den Elan. Man könnte sich also gegenseitig zu gegenseitigem Vorteil unter die Arme greifen.
            Und sicher haben auch die ausländischen Bürger brauchbare Ideen aus ihrer Heimat zur Bewältigung der Krise.

            Ich persönlich befürchte allerdings dass es eher ein Hauen und Stechen geben wird.
            Arbeitnehmer gegen Arbeitslose/Hartzer, indigene Bevölkerung gegen ausländische Bürger, jung gegen alt, Jeder gegen Jeden.

            Und dies ist genau das was die Superkapital-Eliten, die Finanzfaschisten und die Politmarionetten wollen. Lenkt es doch von Ihnen, den Verursachern dieses Zusammenbruches ab.
            Sonst könnte sich der Volkszorn ja direkt gegen sie richten.

            Aus diesen Gründen halte ich es für hilfreicher wenn man versucht Einigkeit und Zusammenhalt zu stärken, statt Gruppierungen gegeneinander auszuspielen. Das hilft immer nur den 1-10%, also dem System.

            Ich nehme einmal an Sie gehören zur jungen, während ich wie unschwer zu erraten ist zur älteren Generation gehöre.

            Nun werde ich mir wahrscheinlich den letzten Rest von Sympathie – sofern je vorhanden – bei Ihnen verscherzen.
            Aber ich muss das in diesem Zusammenhang einmal loswerden.
            Dies ist jetzt wahrscheinlich der viel beschworene Generationskonflikt.

            Was mir bei der jungen Generation auffällt, ist dass sie ziemlich desinteressiert an politischen und gesellschaftspolitischen Themen ist. Sie gehören da wohl eher zu den Ausnahmen.
            In einigen Politblogs in denen ich schon längere Zeit mein Unwesen treibe, kennt man die Mit-Kommentatoren meist inzwischen ein bisschen. Und immer wenn das Alter zur Sprache kommt, muss man feststellen dass die Mehrheit der älteren Generation angehört.
            Seit 2 Jahren bin ich nun aus dem Erwerbsleben ausgeschieden, habe in einem großen Konzern gearbeitet zusammen mit vielen jungen Leuten. Die Mehrheit der jungen Leute wollte sich mit Politik „nicht belasten“. Hieß es doch – man kann ja sowieso nichts ändern!

            Das ist richtig. So kann man bestimmt nichts ändern!!

            Könnten die jungen Leute heute wie wir damals gegen die Stationierung der amerikanischen Atombomben in Deutschland oder gegen die Atomkraftwerke demonstrieren?
            Und wo waren diese jungen Leute bei der Demo ( Wir zahlen nicht für eure Krise) im März 2009 in Berlin?
            Ich war entsetzt das überhaupt so wenig Leute teilgenommen hatten. Und die jungen Leute waren ganz offensichtlich in der Minderheit.

            Heute sind die Leute doch zufrieden wenn sie ein Smartphone, das neuste iPad usw. besitzen.
            Dann ist da ja noch die Glotze um sich mit Tittytainments berieseln zu lassen.
            Insofern geht die Rechnung des Zbigniew Brzezinski, der diesen Begriff geprägt haben soll, völlig auf. Die Leute werden ruhig gestellt, indoktriniert und dem eigenständigen Denken entwöhnt.
            Wohlgemerkt daran ist von den Eliten über ihre MSM gearbeitet worden.
            Aber es scheint zu funktionieren.
            Den jungen Leute ist die Spaßgesellschaft anerzogen worden.

            Ohne den Versuch etwas zu ändern, und sei es auch nur über Blog-Artikel oder Kommentare, wird sich auch nichts im gewünschten Sinne verändern.
            Und Gruppierungen gegeneinander auszuspielen, ändert auch nichts.
            Wenn schon kritisieren, dann auch die tatsächlich Verantwortlichen.

            Es wäre doch schön wenn man im Rahmen von Diskussionen und Erfahrungsaustausch das gegenseitige Verständnis der Gruppierungen untereinander verbessern könnte.
            Ich weiß ich bin ein Träumer. Aber großen Veränderungen sind immer Visionen,Träume, Vorstellungen vorausgegangen.

            Sicher ist dass wir nicht mehr viel Zeit haben werden.

            • @ Murksel
              Richtig, es gibt wenig Initiativen, etwas am System ändern zu wollen, gerade von der jüngeren Generation. Das hat auch mit dem fehlenden Geschichtsbewußtsein zu tun. Die wirkliche deutsche Geschichte ist im Lehrplan abhanden gekommen. Auch dies ist einer der Gründe, weshalb ich bei Zuspitzung der Krise nicht mit großer Solidarität unter den Generationen rechne.
              Unser Sozialsystem beruht auf dem Prinzip der Solidargemeinschaft. Sobald eine Gruppe finanziell stärker belastet wird und eine andere davon Vorteile erwirkt, löst sich die Solidarität in Luft auf. Die wachsende Alterspyramide und die anschwellende Zahl von sozialhilfebedürftigen „Facharbeitern“ werden das Solidaritätsprinzip explodieren lassen. In der Krise ist sich jeder selbst der Nächste.
              Als Kind habe ich die ersten Nachkriegsjahre sehr bewußt erlebt, von daher mein Wissen um diesen Knackpunkt.
              Im Übrigen habe ich mit den Jahren gelernt, wie wichtig es ist, jede Ansicht eines Anderen zu respektieren und diesem nicht meine persönliche Meinung aufzuzwingen oder ihn zu verachten, weil er anderer Ansicht ist.
              Ich glaube aber, es ist wichtig, jeden Versuch zu unternehmen, durch Aufklärung eine Gemeinschaft Gleichgesinnter zu erzeugen.
              Gruß
              German von Troll

  3. Bei uns im Dorf auf Lummerland gibt es keine Firmen. Alle Handwerker arbeiten für Naturalien (Lebensmittel, Kleidung, Kosmetika) aber nicht vom Discounter. Wenn der Auftrag erledigt ist gibt es noch einen Bonus von der Natur, das aus Metall ist und golden oder silbrig glaenzt. Diese Freundschaftshilfe ist steuerfrei,sozialvers.frei,Kammerfrei usw.. Alkohol und Zigaretten sind nicht wegen der Gesundheit ausgenommen,sondern wegen der hohen Steuer. Hartz 4 oder Sozialhilfeempfaenger gibt es bei uns nicht. Ja und die Reparaturen kosten nur 1/3. Ob das in D auch moeglich ist, falls Wort u. Handschlag wieder gilt?

  4. Diese Welt ist nicht mehr zu retten. Es wird jetzt Zeit das sich jeder auf sich selbst beschränkt und seine Fähigkeiten und Ressourcen bündelt um diese Idiotie zu überleben. Viel Glück dabei.

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