Wann platzt die Derivate-Blase?

Bei der nächsten Zinserhöhung könnte möglicherweise eine der größten Finanzblasen platzen.

„Das Volumen der Derivate, die weltweit unreguliert „über den Tresen“ (over the counter), also außerhalb von Börsen, gehandelt werden, ist im vergangenen Jahr um 12,2 Prozent auf 614,7 Billionen US-Dollar gestiegen, berichtet die Bank for International Settlements (BIS)“.

Das ist aber noch nicht alles.
„Hinzu kämen börsennotierte Derivate im Wert von 73,2 Billionen US-Dollar. Den Derivaten im Gesamtwert von 687,9 Billionen US-Dollar stünden an den Kapitalmärkten weltweit Anleihen und Aktien im Gesamtwert von 110,5 Billionen Dollar gegenüber, rechnet Bennewirtz vor.“


Und man höre und staune:
„Die Dollar seien vor allem in den Markt für Anleihederivate geflossen: „Auf einen US-Dollar in Anleihen kommen sieben weitere US-Dollar in Zinsderivaten“, rechnet der Vermögensverwalter vor. Derivate auf Zinspapiere, außerbörsliche und börsennotierte, dominierten mit einem Marktanteil von 75,1 Prozent und einem Gesamtvolumen von 516,3 Billionen US-Dollar die internationalen Derivatemärkte.“

Quelle: Ein Funke und der Ballon platzt

Und was machen die Notenbanken?
Die heizen diesen Irrsinn auch noch an, indem sie die Banken mit niedrigen Zinsen versorgen – und das wohlwissend, dass bei der auch nur kleinsten Zinserhöhung die gewaltige Derivate-Blase platzen könnte. Je länger dieses Niedrigzins-Spielchen noch läuft, desto lauter der Knall!

Brauchen Sie eine Notenbank? Ich nicht!
Diese Gelddruckhäuser sind lediglich dazu da, um den Bankstern das Geld in den Hintern zu schieben und den Staat bzw. den Steuerzahler auszusaugen.

Und diese Blase wird früher oder später platzen.
Bei den Besitzern von physischen Edelmetallen dürften spätestens dann die Sektkorken knallen.

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