Was ist ein Staat?

pixabay./.UNON – CC0-Lizenz

von Gerhard Breunig (juwelen-magazin)

Man könnte es kurz machen und sagen, der Staat ist ein Dieb und Verbrecher. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet spricht das ausgewählte Titelbild Bände, denn der Staat stielt uns genau das, was über Angela Merkel steht. Wir wollen es uns jedoch nicht ganz so leicht machen und betrachten das Thema deshalb etwas intensiver.

Über die Frage „was ist ein Staat“, scheinen sich derzeit viele Menschen den Kopf zu zerbrechen.

Es geistern Meinungen herum, wie die vielfach zitierte Drei-Elemente-Regel, nach der völkerrechtlich definiert wird, was ein Staat ist. Aber gilt dieses Völkerrecht derzeit überhaupt noch und gilt es auch für Menschen oder nur für fiktive Personen? Gerade im Bezug auf die BRD tauchen deshalb häufig die verschiedensten Thesen auf, die alle irgendwie richtig, aber auch irgendwie falsch sind. Die einen sagen, die BRD sei eine Firma – oft ist von einer GmbH die Rede. Andere bezeichnen sie als legitime Fortsetzung des Deutschen Reiches. Eigentlich ist es jedoch völlig egal, ob wir der Meinung sind, dass die Bundesrepublik ein Staat ist oder nicht. Fakt ist, sie nennt sich so.

Aus meiner Sichtweise betrachte ich „den Staat“ nicht als das, was er vorgibt zu sein, sondern als das, was er ist – eine Fiktion, die von Menschen eigentlich zum Nutzen der Menschen geschaffen wurde. So jedenfalls war die Grundidee dafür.

Wenn sich heute jemand hinstellt und sagt, der Staat sind wir, stimmt das nicht wirklich. Wir sind nicht „der Staat“, denn wir sind Menschen und keine Fiktion. Der Staat an sich ist eine leere Hülle, die ohne menschliches Tun NICHTS ist. Wir sind, jeder für sich, vom Grundsatz her über das fiktive Gebilde gestellt, das Staat genannt wird, denn keine Fiktion, die von Menschen erschaffen wurde, kann sich über einen einzelnen Menschen erheben. Es gilt der Grundsatz, dass niemand mehr Rechte übertragen kann als er selber hat.

Deshalb hat auch kein Staat das Recht, über einen Menschen in irgendeiner Form zu bestimmen.

Deshalb ist auch die hoch gepriesene Demokratie eine Fiktion, denn keine Mehrheit kann darüber bestimmen, was mit einem einzelnen Menschen zu geschehen hat. Kein Mensch hat nämlich das Recht, über einen anderen Menschen in irgendeiner Form zu bestimmen. Das gilt genau so lange, wie sich der Mensch nicht freiwillig dem Staat, einem anderen Menschen oder der Mehrheit anderer Menschen freiwillig unterstellt.

Dummerweise haben wir alle dies schon so oft getan, dass wir inzwischen glauben, das alles müsste so sein, wie es seit vielen Jahren mit uns praktiziert wird. Die Prozesse, die uns soweit gebracht haben, diesem Treiben zuzustimmen, dauerten mehrere Jahrhunderte, die Wurzeln liegen sogar mehr als tausend Jahre zurück. Manchmal benötigte es viele Generationen, um bestimmte Ziele zu erreichen und die gewünschten Abhängigkeiten zu schaffen, wo früher einmal keine waren. Jeder kleine Schritt führte über bestimmte Gewohnheiten und Manipulationen, stets absolut zielgerichtet, zu immer größerer Abhängigkeit. Das Private, welches früher als heilig galt, existiert in unserer modernen Welt praktisch nicht mehr. Es wurde von uns und unseren Vorfahren in kleinen Schritten immer mehr an „den Staat“ abgegeben.

Wir alle gerieten so immer stärker in die Abhängigkeit dieser Fiktion Staat.

Weil die Menschen ihre Rechte damals nicht immer so einfach abgeben wollten, mussten die Herrscher oft sehr kreativ werden. So schafften von den Herrschern beauftragte „Beamte“ bestimmte Probleme, für die dann eine Lösung angeboten wurde, die man den Menschen schmackhaft machen konnte. Das clevere Vorgehen versteckt sich hinter dem immer wieder verwendeten Prinzip von Ursache-Reaktion-Lösungsangebot.

So geschah zum Beispiel in den Anfängen der USA Folgendes:

Die neuen Siedler, die in Amerika ankamen, schwärmten damals aus wie die Heuschrecken, steckten sich kurzerhand ein Stück Land ab und wurden so zum alleinigen Herren über dieses abgesteckte Landstück. Kein König und kein Staat hatten hier irgendwelche Rechte. Die Siedler besaßen das alleinige Eigentumsrecht an ihrem Landstück. Man nennt dies auch den allodialen Titel. Der Eigentümer hatte dabei alle Rechte an diesem Stück Land, an allen Bodenschätzen darunter und an allem, was darüber lag. Da dies dem britischen König nicht passte und er seinen Anteil am Ertrag dieser Ländereien haben wollte, sorgten seine Agenten dafür, dass die Landbesitzer Probleme mit Räubern und anderen Verbrechern bekamen.

Der Name „Wilder Westen“ geht vermutlich auf diesen üblen Trick zurück.

Es wurden von den Agenten des Königs möglichst viele Probleme geschaffen, welche die Menschen ärgerte und das Leben vor Ort ständig belastete. Sobald die Probleme groß genug geworden waren, boten die Vertreter des Königs eine praktische Lösung für die selbst geschaffenen Probleme an. Natürlich war diese Lösung an bestimmte Bedingungen geknüpft. Es wurde in diesem Fall den Siedlern Schutz vor den vorher selbst geschaffenen Problemen mit Verbrechern und Wegelagerern angeboten, wenn diese im Gegenzug dazu bereit wären, Ihr Land bei einer Behörde registrieren zu lassen.

Das Wort registrieren stammt von rex (König) und dem davon abgeleiteten regis. Im Grunde ist eine Registrierung die Übertragung der Eigentumsrechte an den König (später dann Staat). Die Siedler haben damals also ihre allodialen Rechte auf das Land an den britischen König abgetreten und dafür Besitz- und Nutzungsrechte erhalten. Eigentümer war fortan der König. Mitbekommen was da wirklich passiert ist, haben allerdings die Wenigsten. Gegen eine Versicherungsgebühr wurde dann vom König der versprochene Schutz gewährt.

Das Endergebnis sehen wir heute – es nennt sich Grundsteuer.

Ähnliches geschieht seit den 20er Jahren auch mit den Menschen selbst. Damals fing man in Großbritannien an, Geburtsurkunden auszustellen. Auch bei der Geburtsurkunde handelt es sich um eine „Registrierung“. Dieses Mal wurden die neu geborenen Kinder an den König übertragen. Zunächst lockte man die Eltern mit einer Zuwendung als Belohnung für die Registrierung. Angefüttert wurden die Menschen mit 20 Pfund pro Neuregistrierung. Nach einiger Zeit reduzierte man den Betrag auf 10 Pfund. In der Folge gab es dann immer weniger – irgendwann wurde die Registrierung zur Pflicht und die Eltern mussten bezahlen. Diese Regelung wurde 1933 auch in Deutschland eingeführt und bis heute beibehalten. Hier spricht das Wörtchen „Erziehungsberechtigter“ eigentlich Bände

Jeder von uns ist also bei „Staat“ registriert und somit an diesen übertragen. Wir sind dank der Geburtsurkunde das Pfand, das der Fiktion Staat überhaupt die Möglichkeit gibt, Schulden zu machen. Bei Banken werden unsere Geburtsurkunden verpfändet, als Garantie dafür, dass dieser Kredit von uns zurückgezahlt wird. Der Staat selbst ist nicht im Geringsten kreditwürdig. Allein unsere menschliche Fähigkeit Werte zu erschaffen, ermöglicht es dem Staat, im weltweiten Kreditgeldsystem überhaupt mitzuspielen.

Und genau so verhält es sich auch mit allen anderen „registrierten“ Dingen, die wir als unser Eigentum betrachten, die uns aber in Wahrheit gar nicht mehr gehören, weil wir diese beim Staat „registriert“ haben. Unser Auto wird zum Beispiel beim Staat registriert. Wir übertragen damit das Eigentum und bekommen dann erst die Erlaubnis, damit irgendwo herumfahren zu dürfen. Unser Haus ist beim Grundbuchamt registriert. Wir dürfen darin sogar wohnen, wenn wir brav die „Grundsteuer“ bezahlen. Tun wir das nicht mehr, wissen Sie bestimmt schon, was passieren wird.

Selbst für die TV-Verblödungslampe im Wohnzimmer gibt es eine Behörde, die abkassiert. Und was ist mit unserem Hund?

Jetzt überlegen Sie mal, was mit den so genannten Flüchtlingen gerade passiert. Auch die werden „REGISTRIERT“. Auch die werden in Kredit für die Fiktion „Staat“ umgewandelt.

Der „Staat“ kann auf diese Weise gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Er bekommt neue Sicherheiten für seine Bankkredite und kann gleichzeitig Angst bei den Einheimischen schüren, die unter dem Eindruck der plötzlich neu auftauchenden Gewaltbereitschaft vieler „Zugereister“ freiwillig immer unverschämtere Eingriffe in die letzten Reste ihrer Freiheit dulden.

Unterstützt durch die allgegenwärtige Medienpropaganda werden derzeit klammheimlich immer mehr dieser Restriktionen gegen uns Menschen eingeführt, was vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen wäre.

Dabei müssen wir uns eigentlich nur eines vor Augen halten: Der Staat ist NICHTS – nur eine Fiktion.

Er kann nichts und existiert nur durch unseren Wert. Aber er beherrscht uns inzwischen in einer unerträglichen Art und Weise. Dies alles geschieht nur, weil wir es immer wieder zulassen. Angela Merkel kennt Sie und mich nicht, aber sie bildet sich ein, über uns und unser Leben bestimmen zu dürfen, weil andere ihr bei einer Wahl ihre Stimme gegeben haben. Der Polizist, der mich Nachts auf dem Nachhauseweg anhält, meint, dafür ein Recht zu haben, ohne sich vorher meine Zustimmung holen zu müssen, weil ihm sein Vorgesetzer einen Zettel gegeben hat, auf dem steht, dass er das darf. Und meine Bank meint, jahrzehntelang ein Recht auf einen erheblichen Teil meiner Arbeitsleistung beanspruchen zu können, nur weil ich für mich und meine Familie ein Haus gebaut habe, für das ein Angestellter dieser Bank ein paar Fingerwackler auf irgendeiner Tastatur gemacht hat.

Diese Bank liefert NICHTS und hat NICHTS, denn das, was sie liefern kann, hat keinen Wert.

Sie liefert nur ein in die Zukunft verschobenes Zahlungsversprechen – Kreditgeld aus dem NICHTS. Sie macht lediglich einen simplen Buchungsvorgang. Wer glaubt, dass dieser Buchungsvorgang den Gegenwert eines ganzen Hauses darstellt, der wäre eigentlich ein Fall für die Klapsmühle. Aber jeder, der in diesem System lebt, glaubt diesen Schwachsinn. Nur durch diesen Schwachsinn funktioniert diese Welt.

Nur durch diesen Schwachsinn funktionieren Staaten und Banken.

Bei genauer Betrachtung ist jede Bank genauso eine Fiktion wie jeder Staat. Sie existiert nur, weil wir ständig den Wert für deren Handeln geben. In einem System, in dem es nur Kredit gibt, ist auch die Bank ohne unseren Wert und ohne die Arbeit der Menschen NICHTS. Denn nur der Mensch schafft Werte. Das können sämtliche dieser Fiktionen nicht, egal, wie sie sich nennen mögen.

Es sind einzig und allein die Menschen, die in dieser Welt etwas von Wert liefern können.

Haben Sie aus diesem Blickwinkel schon mal darüber nachgedacht, wie frei wir wirklich noch sind in diesem System, in dieser Welt der Psychopathen? Es gibt keine Freiheit mehr so lange wir sie uns nicht selbst wieder holen. Wir sind private Agenten im Dienste des Staates und handeln ausschließlich in einem öffentlichen Rechtssystem, das alles und jeden kontrolliert zum Nutzen von ganz Wenigen. Wenn irgendwer, mit einem nicht mal mehr unterschriebenen Zettel bei uns in die Wohnung eindringen kann, um unser „Eigentum“ einfach mitzunehmen, dann gibt es keine Privatsphäre – kein PRIVAT und kein Eigentum mehr.

Alles ist öffentlich, alles ist Staat. Und wir machen schweigend dabei mit.

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Was ist ein Staat?
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26 Kommentare

    • Alles interessant und wahr….Das mit der Obrikeitshörigkeit ist sicher richtig. Nur ist jeder in einer abhängigen Stellung nicht in der Lage etwas dagegen zu tun. Man kann verschiedenen Kommandos irgendwie ausweichen, aber ganz funktioniert das kaum. Für mich sieht die Welt wie eine Erziehungsanstalt, ein Gefängnis, ein Versuchsplanet aus. Dagegen gibt es keine Möglichkeiten.Kein Notausgang.  Ohne dem jetzigen System geht es nur mit zurück zur Natur, alles gehört allen, so ungefähr wie bei Tieren, die einen schönen Lebensraum ohne Zwänge haben. Nicht einmal da funktioniert das. Zwang, Unterdrückung, Ausbeutung usw. gehört zu dem Leben auf der Erde. Warum muß das so sein????Jeder sucht ein bißchen Schutz und das erwartet man vom Staat, der das ausnützt. Änderung ginge nur mit ??ja mit was? Zuerst war der Adel Chef und dann die Regierungen, die die Herrschaft über die Erde übernommen haben.

  1. Ich habe in der Schule noch gelernt: Ein Staat hat Menschen gleicher Hautfarbe, gleicher Religion und gleicher Sprache und alle leben innerhalb von geschützten Grenzen und haben eine Regierung, die alles tut, damit niemanden innerhalb des Staates etwas Böses geschieht. Dafür zahlen die Bewohner Steuern für den Schutz, den der Staat ihnen  bietet… Ist ja meine Schulzeit schon lange her und so einen Staat gibt es nicht  einmal mehr im Märchenbuch. Eigentlich schade. Wäre für viele vielleicht besser. Oder nicht?? Kann man auch von allem das Gegenteil sagen, und das dürfte dann auf die Gegenwart passen??

    • Ach Olga, vergiß einfach alles, was Du mal gelernt hast!

      Das Leben geht weiter. Alles ändert sich. Inzwischen sind endgültig alle Menschen gleich, beliebig verschiebbar und haben alle die gleichen Rechte und Pflichten! Egal, was sie glauben oder woher sie kommen. Stell Dir vor! Der Mensch hat sich dermaßen weiterentwickelt, allein die Anzahl der verschiedenen Geschlechter kann nur noch erahnt werden!

      Da kann man nicht so einfach, auf einmal Gelerntes, zurückgreifen! Ab mit Dir, in´s Museum! 😉

      • Weiterentwickelt? Finde ich funny. Die Erde wird immer mehr zur Spaßscheibe mit Spaßmachern darauf. Ha, ha. Museum muß nicht sein, ein anderer wohnlicher und friedlicher Planet mit netten cleveren Bewohnern würde mir reichen.Wo gibt es den?

  2. Der scheiternde Staat

    von Michael Paulwitz , Junge Freiheit

     

    Silvesterfeier in Frankfurt: Weg in den permanenten Ausnahmezustand Foto: picture alliance / Boris Roessler/ dpa

    „Failed state“: Der englische Begriff steht für einen „gescheiterten Staat“, der die Kontrolle über Teile des Staatsgebiets verloren hat und das Gewaltmonopol nicht mehr durchsetzen kann. Wo er fällt, denkt man üblicherweise an von Bürgerkriegen und ausländischen Interventionen zerrüttete und zerfallende Staatsgebilde im Norden und Osten Afrikas oder im Nahen und Mittleren Osten. Mit dem rasanten und ungeregelten Import großer Bevölkerungskontingente aus diesen Krisenregionen mehren sich auch in Deutschland die Symptome des staatlichen Scheiterns.

    Sichtbar wird dies in der Entstehung „verbotener Zonen“ und rechtsfreier Räume, in denen die überforderten Kräfte von Polizei und Justiz geltende Gesetze nur noch partiell durchsetzen und die Sicherheit und Bewegungsfreiheit der eigenen Staatsbürger nicht mehr uneingeschränkt gewährleisten können. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) mag noch so oft leugnen, daß es in seinem Bundesland solche „No-go-Areas“ gebe:

    Für die Bürger, die bestimmte Straßen, Plätze und Stadtteile selbst bei Tage vorsichtshalber meiden, sind sie ebenso Realität wie für jene Teile der Polizei, die nicht parteibuchgesichert vom warmen Führungsschreibtisch aus abwiegeln, sondern Tag für Tag im Fronteinsatz den Kopf hinhalten und zur bevorzugten Zielscheibe aggressiver Einwanderer-Bevölkerungen geworden sind.

    Weg in den permanenten Ausnahmezustand

    Die Ausrede, daß man von einer „No- go-Area“ ja erst sprechen könne, wenn nicht nur die Bürger, sondern auch die Ordnungskräfte sich nicht mehr hineinwagten, ist faul: Wenn selbst einfachste Polizeimaßnahmen nur mit massiver Verstärkung durchführbar sind, weil einzeln auftretende Beamte sofort von einer wütenden Meute umringt werden, führt schon die personelle Überdehnung der kaputtgesparten Polizei dazu, daß sie in Bezirken, die ihr streitig gemacht werden, nur noch das Nötigste erledigt und sich sukzessive aus ihnen zurückzieht.

    Die Logik der fragmentierten Einwanderungsgesellschaft führt in den Polizeistaat, der mangels geeigneter Kräfte indes gar nicht zu realisieren ist. Wenn ein Polizeiaufgebot in Regimentsstärke in Köln die Wiederholung der sexuellen Massenübergriffe der Neujahrsnacht 2015/16 verhindert, wird bekannt, daß im weniger massiv verteidigten Frankfurt am Main eben dieser Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung wieder eingetreten ist. Abgesagte Feste und Karnevalszüge, harte Anti-Terror-Auflagen vom Lkw-Verbot bis zur festungsartigen Einmauerung mit Betonbarrikaden, weisen den Weg in den permanenten Ausnahmezustand.

    Ethnische Fragmentierung der Sicherheitskräfte

    Einschränken soll sich die einheimische Bevölkerung; Präventionsversuche wie der Appell der NRW-Polizei, Asylbewerber vom Straßenkarneval fernzuhalten, führen zuverlässig zum erbitterten Widerstand der Asyl-Lobby und zum raschen Einknicken der Behörden.

    Kein Wunder, daß die Polizei eher frustrierte Beamte verliert, als neue Bewerber anlockt. Politisch gewolltes Auffüllen ihrer Reihen mit Kräften „mit Migrationshintergrund“ bei gleichzeitiger Absenkung der Einstellungskritierien birgt wiederum die Gefahr der ethnischen Fragmentierung auch der Sicherheitskräfte.

    Razzien zeigen haarsträubende Zustände

    Manifest wird der Kontrollverlust gerade dort, wo die Behörden Stärke demonstrieren wollen, um die Bürger zu beruhigen, die den um sich greifenden Kontrollverlust sehr wohl spüren. Die Razzien in Hessen und Berlin gegen islamistische Terrornetzwerke haben haarsträubende Zustände ans Tageslicht gebracht:

    Der unter Einsatz von mehr als tausend Beamten verhaftete tunesische Hauptverdächtige hatte sich früher schon zehn Jahre lang in Deutschland aufgehalten, beging zwischenzeitlich offenkundig einen schweren Terroranschlag in seiner Heimat, betätigte sich seit 2015 im Zuge der unkontrollierten Illegalen-Ströme als Anwerber und Schleuser für den IS, war zwischenzeitlich in Haft und wieder freigekommen. Wie zwei zeitgleich in Berlin verhaftete Terrorverdächtige ging der Tunesier in einschlägig bekannten Salafisten-Moscheen ein und aus, die zwar immer wieder mal durchsucht, aber nie geschlossen und verboten worden sind.

    Parallelgesellschaften als Rückzugsraum

    Importierte Parallelgesellschaften dienen Islam-Terroristen als Rückzugsraum und Rekrutierungsumfeld. Den Behörden sind fast 600 islamistische „Gefährder“ bekannt, sie können sie aber mangels Personal nicht lückenlos überwachen, vom Dunkelfeld der zwischenzeitlich unerkannt eingereisten potentiellen Zeitbomben ganz zu schweigen.

    Unfähig, sie und ihr Unterstützerumfeld wieder aus dem Land zu weisen, verlängert die Politik ihr Versagen mit hilflosen Alibimaßnahmen wie der „elektronischen Fußfessel“ für „Gefährder“. Eine solche hat bekanntlich letzten Sommer einen islamischen Terroristen in Frankreich nicht daran gehindert, einen Priester während der Messe rituell zu massakrieren; sie wird auch hierzulande keinen zum „Märtyrertod“ entschlossenen Dschihadisten aufhalten.

    Lösung besteht nicht in „mehr Stellen“

    Wie um die selbstzufriedenen politischen Gesundbeter Lügen zu strafen, schlägt auch die Generalbundesanwaltschaft Alarm und ruft nach Verstärkung aus den Ländern, weil ihr die Islam-Terrorverfahren über den Kopf wachsen.

    Die Lösung lautet nicht – wie grüne Schreibtischtäter stereotyp suggerieren – „mehr Stellen“. Die Lösung lautet: Illegale Einwanderer nicht mehr ins Land lassen, die bereits hereingekommenen wieder hinausbefördern, die Kontrolle über die Grenzen wiederherstellen, bevor die Kontrolle im ganzen Land verlorengeht. Entweder das, oder Deutschland findet sich in ein paar Jahren auch in der „Failed state“-Statistik.

  3. Sobald zwei Menschen aufeinandertreffen, besteht die Gefahr, daß einer von seinen "Freiheiten" abgeben muß. Das hier Regelungsbedarf besteht ist klar. Vieles regelt sich aus reiner Menschlichkeit heraus (sofern diese vorhanden ist).

    Die Familie ist ein gutes Beispiel dafür. Sind die Familien gesund, sind diese ein Baustein für eine Gemeinschaft wie eine Gemeinde. Sind diese Gemeinden funktionsfähig und stabil, bilden diese wiederum die Grundlage für weitere und größere Gemeinschaften usw.

    .

    Also die Familien stärken und solide Fundamente schaffen !

  4. Ein Staat wird benötigt, damit ein Beziehungsgefüge, eine Rechtsbeziehung in einem bestimmten Territorium hergestellt werden kann. Eine durchaus sinnvolle und sogar notwendige Einrichtung. Nur das Recht einer Gemeinde ist in einer modernen Welt nicht genug/umsetzbar.

    Das Naturrecht steht über allem.Da aber der Mensch immer in Interaktion mit anderen Menschen tritt/treten muss, ist es praktisch, rechtlich in seiner ursprünglichen Form nicht umsetzbar.

    All das Jammern über den Scheinstaat BRD nutzt nichts, wenn ihr den eigenen Hintern nicht hochkriegt und euch als das Souverän zurück meldet.Nur auf der Basis souveräner Gemeinden besteht eine Chance wieder Rechtsstaaten zu bekommen. Hätten sich die Menschen rechtzeitig um ihr Leben und ihre Heimat gekümmert, wären wir jetzt nicht an der Stelle wo wir sind.

    Gleiches betrifft das Wirtschaftssystem und das Fiat-Money.

    Jammert nicht und klagt eure Spiegelbilder an  – tut etwas!

  5. Was wäre denn das Gegenteil von Staat?

    Jeder macht und lebt wie er will und alle machen mit?

    Darüber könnte man tatsächlich mal ein "fiktives Buch" schreiben. Ich wette, das wird ein Horror-Roman. Ich hätte auch schon einen Titel: FAUSTRECHT.

    • Wenn man vom heutigen Menschen, sprich der vorherrschenden Gesinnung, ausgeht, da hast Du wohl recht!

      Allerdings haben wir uns ja bereits Gedanken darüber gemacht, wie ein Staat anders organisiert werden könnte (siehe Heureka). Gleichwohl bleibt die Frage nach der, ich nenne es einfach mal,  Ethik offen, die über allem stehen könnte.

      • Ich habe mich nur auf die Aussagen von Gerhard Breunig bezogen, weil er sagte der Staat ist Fiktion.

        Natürlich haben wir uns Gedanken über einen etwas anderen Staat gemacht. Aber in seinen Augen wäre das ja auch eine Fiktion. Für mich ist es nur Fiktion, solange so etwas nicht umgesetzt ist.

        • Etwas? Das ist gut! 🙂

          Ob er es auch als Fiktion sehen würde? Glaube ich nicht! Wenn ich ihn richtig verstanden habe, spricht er ja davon, daß der derzeitige "Staat" nur leben kann, weil wir ihn annehmen. Wir lassen uns registrieren und übertragen unsere ureigensten Rechte auf ihn.
          Sobald wir die „Staatsgeschäfte“ wieder in die eigene Hand nehmen, hat der Spuk ein Ende!

           

    • "Was wäre denn das Gegenteil von Staat?"

      Die Gemeinde. Du hast doch unter dem Menü-Punkt Heureka ein gutes Beispiel gebracht. Alles geht von der kleinsten Einheit aus. Die Räuber in Berlin, Brüssel und Washington, die der Steuerzahler wählt und somit auch bezahlt, braucht kein Mensch. 

       

      • Auch eine Vielzahl von Gemeinden braucht ein gemeinsames Dach!? Was im selben Raum lebt, die gleiche Abstammung und Sprache hat, sucht seinesgleichen?

        • Das ist ja auch nicht das Problem. Nur brauchen wir dafür so einen riesigen Wasserkopf wie in Berlin und Brüssel? Politische Parteien schon mal gar nicht. Unabhängige und gutbezahlte Wissenschaftler z.B. tun's auch.

          Wozu braucht eine Gemeinde so viele überflüssige Ministerien? Der Selbstbedienungsladen der politischen Parteien muss ein Ende haben.

      • Ja, aber viele Gemeinden ergeben unter einem Dach wieder einen Staat, der von echten Volksvertretern, der Ordnung halber, geregelt werden muß. Sonst geht alles drunter und drüber.

        • Je mehr Menschen aufeinander hocken, um so mehr Regelungsbedarf scheint es zu geben?

          Da ist was dran. Komischerweise werden unsere Gesetzbücher immer dicker, Auflagen und Verordnungen immer mehr. Alles wird geregelt bis in´s kleinste Detail. Doch die Menschen lügen, betrügen und schlagen sich trotzdem die Köpfe ein!

          Es fehlt nicht an Gesetzeswerk, da haben wir eher zuviel. Wir bräuchten mehr Sitte und Anstand, Ehrenhaftig- und Ritterlichkeit. Nur so wird was d´raus!

  6. Wir leben also in einer Fiktion, die nur besteht, weil wir sie anerkennen und sich ihr unterordnen.

    Hmm. Jetzt mach ich erst mal ein Fläschle uff und laß das sacken …

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