Wessen Eigentum sind die Katalanen?

von WiKa (qpress)

Murdrid: Eine äußerst interessante Frage, von europäischer Bedeutung, strebt ihrer Beantwortung am morgigen Donnerstag entgegen. Spanische Regierung setzt Katalanen neue Frist[Zeit]. Letztlich geht es darum, in wessen Eigentum sich die Katalanen befinden. Bei dem ergänzenden Eigentum geht es noch um allerhand Grund und Boden, auf dem sie sich bewegen und leben. Nach aktueller Einschätzung der Sachlage, müssen wir stark davon ausgehen, dass die Bedeutungen der Begriffe Demokratie, Selbstbestimmung und Freiheit ab dem 19.10.2017 in Europa eine ganz neue (eher alte und feudale) Bedeutung bekommen.

Wir Deutschen sind in diesem Fall nur interessierte Zaungäste und harmlose Kastraten, denn diese Frage ist hierzulande längst entschieden. Und selbst wenn diese Frage hier noch nicht abschließend entschieden wäre, würde keine Revolution genehmigt werden. Volksabstimmungen auf Bundesebene sind ohnehin verboten, weil es den Rahmen der repressiven repräsentativen Demokratie sprengen würde. Nach Ansicht bestimmter, nicht gut gelittener Kreise, sind die Deutschen ausnahmslos Staatseigentum der Bundesrepublik Deutschland. Angeblich soll das dadurch belegt sein, dass jeder Deutsche einen “Personalausweis” hat. Und ebenso wissen die hiesigen “Personalmanager” in Deutschland, warum sie auch in Fragen des Euro, der EU und anderen zersetzenden Belangen die Bevölkerung besser niemals nach ihren Befindlichkeiten dazu befragen.

Das war und ist in Spanien noch etwas anders. Um den Menschen so etwas wie Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung vorzugaukeln, gab und gibt es für die Regionen, so auch für Katalonien, eine sogenannte “Autonomie“. Die soll den Menschen vorgaukeln, dass sie über sich selbst bestimmen dürfen. Das scheinen die Katalanen jetzt maßlos übertrieben zu haben. In der Weise, dass sich die Zentralregierung in Madrid genötigt sieht, klarzustellen wer in Katalonien tatsächlich und ausschließlich das Sagen hat … und das sind keineswegs die Katalanen.

Wessen Eigentum sind die Katalanen?Insgesamt sind die bisherigen Einschüchterungsversuche aus Madrid sehr wohl von Erfolg gekrönt. Viele Menschen sind stark verunsichert und scheuen sich weiterhin offen für eine Abspaltung von Spanien einzutreten. Berechtigt kalkulieren sie mit bösartigen Folgen. Die sind nämlich von Madrid bereits angekündigt und sehen neben der Aussetzung der Autonomie eine entsprechende Fremdherrschaft aus Madrid vor. Das dürfte zumindest in einer zeitweiligen militärischen Besatzung enden, solange bis die Katalanen ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung endgültig abschwören und sich wieder in die vorherige Rolle fügen. Damit ist die Frage nach dem Eigentum an den Katalanen bereits faktisch beantwortet.

Dass die vorlaute EU den Katalanen nicht beigesprungen ist, hat eine knallharte wie pragmatische Ursache. In der Folge möchte nämlich auch die EU das Eigentum an den Katalanen und allen anderen Europäern für sich beanspruchen. Da wäre eine Abspaltung und Zerfaserung der europäischen Nutzmenscheinheiten einfach nur kontraproduktiv. Aus demselben Grund wird sich die EU keinesfalls auf eine Debatte darüber einlassen, was “Freiheit” und “Selbstbestimmung” für die Europäer zu bedeuten hat. Das wäre eine Diskussion die absolut nach hinten losgehen könnte.

Das absehbare Ende vom Leid

Wessen Eigentum sind die Katalanen?Soweit sich die Katalanen, nach Ablauf des morgigen Ultimatums, nicht freiwillig in ihre “Leibeigenschaft” gegenüber dem Zentralstaat Spanien zurückbegeben, werden sie mit militärischer Sanftheit heimgeholt. Das ist deshalb so einfach machbar, weil Katalonien keine eigenen Streitkräfte unterhält und sich deshalb nur schwerlich gegen einen Panzer-Kuschelkurs wehren kann. Das hätten die Katalanen schon vorher einsehen dürfen. Ein Blick nach Amerika wäre ausreichend gewesen. Denn wer die Überzahl an Waffen und anderen Machtmitteln hat, ist zu jeder Zeit und überall im Recht. Den Freiheitsbegriff hat gottlob der George Orwell schon einmal leicht umdefiniert. Demnächst versteht man darunter, die Freiheit, den Mund zu halten.

Es wäre auch unschön, im Falle einer weiteren Eskalation in Spanien, von einem Bürgerkrieg sprechen zu wollen. So etwas ist rundheraus zu verneinen, auch die EU wird dies rigoros bestreiten. Wir können, wenn überhaupt, allenthalben von einem lokalen Aufstand reden. Ein Aufstand von Leuten die kein Recht dazu haben aufzustehen, darf man rechtmäßig mit Gewalt niederhalten. Exakt daran hat der spanische Ministerpräsident Rajoy bis heute keinen Zweifel gelassen, dass er das auch zu tun gedenkt, soweit die Katalanen weiterhin so aufmüpfig bleiben. Ihm ist nicht daran gelegen, die Eigentumsfrage an den Katalanen weiter ausufern zu lassen. Desto kürzer und heftiger er den Katalanen vermitteln kann, wer am Ende über sie gebietet, um so geringer wird am Tag der zentralen Abrechnung der blutige Schwund der Nutzmenschmenge ausfallen. Keinen anderen Grund kann es für sein kurzentschlossenes und um keinen Preis verhandelbares Verhalten gegenüber den Katalanen geben.

Wessen Eigentum sind die Katalanen?
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21 Kommentare

  1. @ Maria,
    Grundrechte, Menschenwürde, Achtungen und Freiheiten, Demokratie usw., braucht nur der lebende Mensch.

    Der lebendige Mensch, braucht das nicht, auch keine Gesetze oder Verträge, er lebt es einfach!

    Reicht das?

      • Ha jo, so isches!

        Dank´ schee, für die Vorlage! 🙂

        Es ist, und bleibt, eine Frage der Gesinnung, ob, hierzulande, oder auch weltweit, Menschen "nur leben" (dahinvegetierend, zur Ausbeutung freigegeben) oder sich den "Luxus" der Lebendigkeit leisten können!

        Offensichtlich, ist letzteres, nach wie vor, nicht erwünscht!

  2. Merkel steht hinter Zentralregierung von Madrid.

    Wie soll es auch anders sein unter Diktatoren, die der zionistischen Finanzindustrie dienen. Das Problem, wie kann es anders sein, ist der Staat, wie Papst Benedikt XVI korrekt zitierte: 

    "Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?" (De civitate dei, IV, 4, 1. Übers.: Papst Benedikt XVI, Rede vor dem Deutschen Bundestag am 22. September 2011)

    • 20.10.2017

      "die der zionistischen Finanzindustrie dienen"

      Wobei es ihr Stammesgott Jahwe auch freundlicherweise zugesagt hat:

      http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/5_mose/15/

      5. Mose 15, 7:

      "Der HERR, dein Gott, wird dich segnen, wie er dir verheißen hat; so wirst du vielen Völkern leihen, und du wirst von niemanden borgen; du wirst über viele Völker herrschen, und über dich wird niemand herrschen."

  3. Na endlich. Heute, sprich gestern um 06:00Uhr ging kein Kommentar. Aber auf die Frage "Wem gehört Katalanien?" einzugehen: Die iberische Halbinsel sowie der Grund und Boden aller Länder, in denen die katholische Kirche Fuß gefasst hat, gehört dem Vatikan. So wie früher der Papst Kaiser und Könige inthronisierte, bekommen Länder ihre Rechte zur Machtausübung vom Vatikan. Spinnerei? Zweiflern empfehle ich, sich mit der Struktur der Barmherzigen Brüder und der Mariannenhäuser, auch Mutterhaus der Borrmorhäherinn genannt, auseinander zu setzen. Interessant sind auch die Jesuiten und ihre Verflächtungen innerhalb der katholischen Kirche und des Judentum und deren heutigen Oligarchen. Dies entspringt alles den damaligen Kreuzritterzügen und deren Beute, der man noch heute nachjagd.?

  4. 19.10.2017

    Die Frage der Unabhängigkeit Kataloniens darf man nicht unter dem Gesichtspunkt sehen, daß ein nationaler Führer, hier Rajoy und seine komische Soraya, sein historisch gewachsenes Staatsgebiet im Interesse dessen Bevölkerung und seines bestmöglichen zukünftigen Überlebens zusammenhalten will gegen einen zerstörerischen Separatisten.  Nein, es ist so, daß in Spanien die Geheimlogen die Spitze des Staates erobert haben und nicht bereit sind Einzelteile, die offensichtlich noch nicht von ihnen unterwandert wurden, aus ihren Klauen loszulassen.  In ähnlicher Weise hat Abraham Lincoln, angeblich "honest Abe", als Exponent von Geheimlogen einen mörderischen Krieg gegen die Südstaaten begonnen, die zweifellos zu einem Austritt aus der Union berechtigt waren.  Noch heute kommt die Union in Washington nicht  für die Schulden der Einzelstaaten auf und kann sie auch bankrott gehen lassen.  Die Sklavenbefreiung war nur ein Propaganda-Trick 1863 bei seiner Gettysburg-Address, also drei Jahre nach Beginn des Krieges.  So einen ähnlichen verlogenen Propaganda-Trick hat Woodrow Wilson am 8. Januar 1918 in seinen 14 Punkten zelebriert:

    https://de.wikipedia.org/wiki/14-Punkte-Programm

    Ich sehe als Patriot auch eine eventuelle Abspaltung bei uns in Deutschland nicht mehr so tragisch.  De Maiziere hat schon erkannt, daß es bei uns Gebiete gibt, die überwiegend muslimisch sind und will ihnen deswegen muslimische Feiertage einräumen.  Wie stellen wir uns dazu, wenn solche muslimischen Flickenteppiche bei uns sich auch selbständig machen wollen wie die Katalanen?

    Die Vereinigung mit der DDR war auch kein Akt deutscher Versöhnung und sollte auch nicht der deutschen Nation dienen, sondern nur die VEB-Kombinate an die Plutokratie verscherbeln und den Einflußbereich der Geheimlogen ausdehnen.

    Sollten sich muslimische Gebiete bei uns selbständig machen wollen, werde ich mich vermutlich heraushalten;  denn da diese dann gegen Israel wären, werden die Geheimlogen dagegen sein und auf die nationale Karte setzen, um ihre eigene Herrschaft zu sichern.  Wir würden uns dann wieder, wie die "Nazis" in der Ukraine, von unseren Todfeinden zu geopolitischen Zielen mißbrauchen lassen.  Im übrigen ist Deutschland nach 70 Jahren Erziehung durch den satanischen Rundfunk sowieso schon tot.   Die hier arbeitende Industrie gehört überwiegend Ausländern, ist also ein ausländisches Deutschland.  Die EU vergibt Gelder an die Türkei, damit sie sich an die EU annähern kann, und diese vergibt diese zinslos an Türken bei uns, daß diese sich hier Immobilien kaufen und das Kolonisierungwerk vollbringen.

  5. Ich finde das Bild im Text "Kapitalistische Demokratie" als gelungenes Symbolbild. Wenige sitzen an den Futtertrögen und Millionen drumherum schauen einfach zu. Würden sich diese Millionen in Bewegung setzen, wären die Schmarotzer sofort Geschichte. Ob die Völker das irgendwann mal begreifen?

  6. Hinter den Separationsbestrebungen steht der Wunsch nach Selbstbestimmung, weil sie ihre Region von der zentralen Machtmaschine unterdrückt erleben. Aber Selbstbestimmung für Katalonien zu fordern ist der große Irrtum.

    Selbstbestimmung der Völker ist die unselige Saat Woodrow Wilsons. Es gibt nur die Selbstbestimmung des einzelnen Menschen. Eine Nation oder ein Stamm hat kein Selbst, das sich bestimmen könnte. Es sind immer andere Menschen, die bestimmen. Wenn eine gewählte Gruppe für alle geltende Gesetze in Wirtschaft und Kultur (z.B. Bildungswesen) beschließt, wird das Recht des einzelnen Menschen, sein Leben selbst zu bestimmen, ja gerade ausgeschaltet, auch in einer kleineren Einheit Katalonien oder Bayern.

    Wenn der einzelne Mensch frei ist, ist es auch die Gemeinschaft.

    Es geht um die Grundfrage der Demokratie. Wie weit darf die Regelungskompetenz des Parlamentes gehen? Sie darf nur das Rechtsleben betreffen. Wirtschaft und Kultur müssen in eine horizontal koordinierende Selbstverwaltung der dort fachkundig tätigen Menschen entlassen werden, in denen es keine inhaltlichen Regelungen geben darf.

    Vgl.: http://fassadenkratzer.wordpress.com/2014/10/03/macht-macht-untertan-die-unvereinbarkeit-von-staatlicher-macht-und-demokratie/

    • 19.10.2017

      Danke Falkenauge! Solange Sie den Kampf nicht aufgeben, hat das System noch nicht komplett gesiegt.  Ihre Veröffentlichungen werde ich demnächst auch in

      http://gruenguertel.kremser.info/?page_id=8125

      aufnehmen.

      P. S. Soll ich weiter für die Zerstörung Saudi-Arabiens werben, dessen theokratischer König jetzt einige gewalttätige Stellen der Hadith gestrichen sehen will?

      https://www.rt.com/news/407136-saudi-arabia-extremism-hadith-monitor/

      "An assembly will be created in Medina with a council of the world’s Hadith scholars, appointed by royal decree.

      The Hadith is the words and actions of Mohammad, as recounted by others, and is the second Islamic text after the Koran. Both are used as guidelines on how Muslims should live their lives. A number of the thousands of hadiths contradict the Koran and other hadiths. ISIS and other extremist groups use particular hadiths to justify and encourage violence."

      Vermutlich muß ich weiter die Zerstörung Saudi-Arabiens fordern, da von dort und Soros das Geld zur Islamisierung Europas kam, insbesondere Bosnien scheint jetzt komplett in den Händen der Wahabiten zu sein.  Die Wahabiten haben in den letzten 30 Jahren 67 Milliarden Pfund ausgegeben, um weltweit Koran-Schulen zu unterstützen und Moscheen zu bauen.  Vielleicht war ihr Geld auch verantwortlich für den Jugoslawien-Krieg:

      "Saudi Arabia has long promoted its interpretation of Wahhabi Islam around the world, through funding schools and mosques. A 2017 report by the Center for the Response to Radicalisation and Terrorism found that, in the last 30 years, the Kingdom has spent £67 billion doing so."

      Und was wurde aus unserem hohen Kirchensteueraufkommen?  Es hat geradezu dazu geführt, daß das Christentun hierzulande praktisch verschwunden ist!

      • Gibt es eigentlich im Koran, Hadith, der Bibel, … Stellen, die darauf hinweisen, dass Gott/Allah/Brahma/… einen Grund hatte, dass die Menschen an bestimmten Ecken der Erde geboren werden?

        Denn eigentlich müssten doch alle Religionen anerkennen, dass die Schöpfung als Höchste Macht die Menschen gezielt an bestimmten Orten zur Welt gebracht hat, damit sie dort inmitten ihresgleichen leben und wirken?

        • 19.10.2017

          "Denn eigentlich müssten doch alle Religionen anerkennen, dass die Schöpfung als höchste Macht die Menschen gezielt an bestimmten Orten zur Welt gebracht hat, damit sie dort inmitten ihresgleichen leben und wirken?"

          Da würde ich Ihnen recht geben, denn daß ein Eskimo oder Deutscher nichts am Äquator zu suchen hat, würde ich unwillkürlich annehmen.  Allerdings bemüht sich die "westlich" Propaganda die Menschen verschiedentlich zu verwirren.  So war ich nicht schlecht erstaunt, daß ein arbeitsloser Neger im Fernsehen eine Anstellung im dänischen Grönland fand.  Allerdings hat später seine nachgereiste Frau mit Kindern den Arbeitsplatz in Grönland beendet.  Daß Gott den Menschen ein bestimmtes Gebiet zugeteilt hätte, widerspricht dem nach dem Zweiten Weltkrieg eingeführtem Credo, daß es keine Menschenrassen gibt,  somit auch Menschen für alle Erdgebiete gleich geeignet sind.  Dem widerspricht allerdings die Erfahrung:  Die Indianer hatten keine Syphilis, infizierten damit aber die Europäer. 

          Eine Sonderrolle nehmen die Juden ein, die einen Stammesgott namens Jahwe haben, der nur für sie zuständig ist, nur sie liebt und ihnen vor undenklichen Zeiten Palästina (Kanaan) zugeteilt hat.  Nicht-Juden dürfen ihn nicht verehren und können auch nicht Juden werden, weil sie nicht vom Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs sind.  Man muß also von einer Jüdin geboren werden, um Jude zu sein und in ihren Synagogen zu beten.  Von einem Juden als Vater zu haben macht niemanden zum Juden;  denn die männlichen Juden kopulieren gerne auch mit Nicht-Jüdinnen. Dann wäre ja das jüdische Volk nicht mehr rassenrein.  Ihren Weibern traute man vor der Pille eher zu, daß sie – aus Angst – die Art erhalten.  Es ist dann wieder sehr inkonsequent, daß die Juden einerseits in Palästina als Konquistadoren die Einheimischen vertreiben, was man fälschlich den Deutschen unterstellt hat, andererseits die jüdische Diaspora gar nicht in Israel leben will, vielmehr nur dorthin flüchtet, wenn sie bedroht wird, etwa von einer Staatsanwaltschaft.

          Das Christentum und der Islam sind zwei monotheistische Religionen, die bei allen Völkern missionieren und sie aufnehmen.  Das Christentum ist vielleicht etwas weltfremder als der Islam, weil es die Polygamie ablehnt.  Mohammed mit seinen 12 Frauen erscheint da intuitv etwas eher die Bedürfnisse erkannt zu haben.  Dabei fällt mir allerdings auf, daß Mohammed bei aller Liebe zum weiblichen Körper doch erstaunlich wenig Kinder gezeugt hat, auch mit der jungen Aischa, seiner Lieblilngsfrau, die er mit 9 Jahren deflorierte, kein einziges Kind.  Alle seine Nachkommen stammen von der ca. 20 Jahren älteren Chadidscha, vor der er Respekt gehabt haben muß, weil zeitlebens monogam lebend. Seine späteren Frauen scheinen auch weniger Geschlechtsinteresse gehabt zu haben, vielmehr interessierte sie, welcher Vater von ihnen sein Nachfolger wird.  Erst der Vater der Aischa (Abu Bekr) und dann der Hafsa (Omar).

          • " Das Christentum ist vielleicht etwas weltfremder als der Islam, weil es die Polygamie ablehnt. "

            Ich weiß ja nicht, woher es kommt? Da bin ich nur auf Vermutungen angewiesen, auf die ich hier, wohlweislich verzichte.  Aber, hast Du keine anderen Sorgen???

            • 20.10.2017

              "Ich weiß ja nicht, woher es kommt?"

              Ich überlege mir, ob das Christentum von den Menschen in geschlechtlicher Hinsicht nicht zuviel verlangt, zumal in heutigen Zeiten und bei nach wie vor vielfach großem Wohlstand.  Paulus in 1. Korinther 7, :

              http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/1_korinther/7/

              "Ich wollte aber lieber, alle Menschen wären, wie ich bin", nämlich triebschwach. 

              Und die Jungfräulichkeit der Madonna hat die Verehrung der Frauen über alle Höhen erhoben und davon profitieren auch die grünen und sonstigen Emanzen.

              Vor sechs Wochen ist der Mann meiner Nachbarin abgehauen und hat eine ziemlich enttäuschte Ehefrau zugelassen.  Beide hatten zwei Töchter, die schon ausgeflogen waren.  Wir dachten alle, es handele sich um eine Musterehe.

              Da frage ich mich, ob die Polygamie des Mohammed nicht vernünftiger ist.  Die Frage ist, ob es unseren älteren Frauen nicht lieber wäre, Zweitfrau eines Mannes zu sein als geschieden von ihm.  Als Zweitfrau muß er weiter für sie aufkommen, als Geschiedene muß sie allein weiterkommen, was viele nicht können.  Wegen des Feminismus halte ich eine Eheschließung ohnehin für problematisch, weil diese sehr leicht den Mann ruinieren kann. 

              Luther hat mit großen Bedenken der Bigamie des Landgrafen von Hessen, Philipp des Großmütige (vermutlich auch zu Frauen), zugestimmt:

              https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_I._(Hessen)

              "Anfang 1524 heiratete Philipp Christine von Sachsen (1505–1549)[, die Schwester des Kurfürsten]. Noch zu Lebzeiten Christines schloss Philipp 1540 eine zweite morganatische Ehe mit dem sächsischen Hoffräulein Margarethe von der Saale (1522–1566). Die Reformatoren Martin Luther, Philipp Melanchthon und Martin Bucer billigten nach einigem Zögern Philipps Vorgehen. Zur Begründung diente dabei die Sage des Grafen von Gleichen. Melanchthon war bei der Hochzeit auf Schloss Rotenburg anwesend. Das Bekanntwerden dieser Doppelehe führte zu einer schweren Krise der Reformation und brachte Philipp politisch weitreichende Schwierigkeiten ein, denn Bigamie widersprach nicht nur Kirchenrecht, sondern war auch nach weltlichem Recht mit der Todesstrafe bewehrt."

              • Jetzt redest aber sehr zeitgemäß!

                Sex, Sex, Sex! Der Trieb regiert die Welt, und da muß man sich dann überlegen, ob man es, entweder besser gleich bleiben läßt, oder konvertiert?

                Wir müssen uns ja auch sorgen, vor allem, um die "älteren Ehefrauen"!  Die, wenn die Attraktivität nachgelassen hat, wenigstens, als Zweitfrau, "versorgt sind". Und im Zimmer nebenan, vögelt der, ach so fürsorgliche, Gatte die Nachfolgerin!

                Was empfiehlt der eitle Chauvinist eigentlich den Erst-, Zweit-, oder Drittfrauen, wenn es der "ältere Mann" nicht mehr so bringt? Einen Zweitmann, inklusive öffentlicher Steinigung?

                Bei solchen Betrachtungen, braucht man sich über die Existenz, von Emanzen oder Feministinnen, in der Tat, nicht wundern!

                Ansonsten sehe ich die Gegenüberstellung, "Zweitfrau oder Geschiedene", zu sein, für haltlos an!

      • Da schaun wir mal, warum der Dom in Kölle zu Neujahr 2016 kein Zufluchtsort sein konnte oder durfte?

        http://www.epochtimes.de/politik/europa/katholischer-erzbischof-droht-polnischen-priestern-wer-sich-gegen-migranten-engagiert-fliegt-raus-a2244949.html

        Erzbischof droht polnischen Priestern: Wer sich gegen die Zuwanderung von Migranten engagiert, fliegt raus

        Epoch Times19. October 2017 Aktualisiert: 19. Oktober 2017 17:17

        In Polen werden Priester, die sich an Demonstrationen gegen die Zuwanderung von Migranten beteiligen, ab sofort suspendiert. Das teilte der Ehrenvorsitzende der katholischen Kirche Polens am Mittwoch mit.

        In Polen wird jeder Priester, der an Demonstrationen gegen die Zuwanderung von Migranten teilnimmt, suspendiert. Das teilte der Ehrenvorsitzende der katholischen Kirche Polens am Mittwoch mit.

        „Wenn ich von einem Protest gegen die Flüchtlinge höre, an denen meine Priester teilnehmen, werde ich schnell reagieren“, sagte Erzbischof Wojciech Polak in einem Interview mit dem römisch-katholischen Wochenmagazin.

        Jeder Priester, der sich einem Protest anschließe, „wird suspendiert“, betonte der Geistliche.

         

        • 20.10.2017

          Die Haltung der römischen Kirche in der Muslim-Frage ist wirklich bemerkenswert.  Ich vermute, es besteht eine Schnittstelle bzw. Abmachung zwischen der Hierarchie der Geheimlogen und der römischen Kirche.  Die römische Kirche pflegt ihre Kehrtwendungen sehr lange vorzubereiten.  Der immer noch sehr lesenswerte jüdische Historiker Heinrich Friedjung berichtet im "Das Zeitalter des Imperialismus",

          https://www.zvab.com/servlet/SearchResults?tn=%22Das+Zeitalter+des+Imperialismus%22&an=Friedjung,+Heinrich&cm_sp=exo-author-srp

          daß der Papst Leo XIII. (von 1878 bis 1903 Papst) sich schon früh den Demokratien hinwandte als in Europa noch drei Kaiserreiche bestanden.  Die Politik der Kurie gegen Österreich-Ungarn war so feindselig, daß der Minister des Äußeren seiner Apostolischen Majestät von Österreich-Ungarn, Alois Lexa Graf von Aehrenthal, sogar ablehnte mit dem päpstlichen Nuntius privat zu verkehren.  Die österreichische Politik mußte  deswegen unbedingt verhindern, daß der Kardinalstaatssekretär Rampolla de Tindaro zum Papst gewählt wurde.   Rampolla de Tindaro war vermutlich Freimaurer, der derzeitige Papst vielleicht auch:

          https://de.wikipedia.org/wiki/Mariano_Rampolla_del_Tindaro

          "Rampolla wurde eine gewisse Nähe zu Freimaurerei und Modernismus zur Last gelegt; manchen Quellen zufolge belegen Dokumente aus dem Nachlass Rampollas diese These. Die österreichischen Behörden hatten wohl schon seit längerer Zeit diesbezügliche Erkenntnisse gesammelt, zumal es öffentliche Äußerungen Rampollas gab, die eine Nähe zum Modernismus andeuteten."

          Jedenfalls hat der "Kadaver" Österreich, wie es der italienische Botschafter 1914 sagte, sich dann im Konklave gegen Tindaro glänzend geschlagen:

          Reichskanzler Fürst von Bülow, Band 1, XXXIX. KAPITEL , S. 619:

          Über den Verlauf des Konklaves richtete Kardinal Kopp noch am Tage der Wahl, am 4. August 1903, an mich einen eingehenden Brief, den ich seines bleibenden Interesses halber wörtlich wiedergebe:

          „Nach dem Ableben Leos XIII. erging an die beiden deutschen Kardinäle von der päpstlichen Nunziatur in München die Einladung, sich möglichst rasch nach Rom zu begeben. Auch die anderen auswärtigen Kardinäle erhielten diese Einladung und trafen meist so zeitig ein, daß sie an einigen der zehn General-Kongregationen, die vom Todestage des Papstes an täglich zur Erledigung dringender Angelegenheiten stattfanden, noch teilnehmen konnten. Von besonderer Wichtigkeit unter den vorhandenen Gegenständen war die Frage, an welchem Orte der neue Papst sich dem Volke zum erstenmal zeigen solle, um es zu segnen. Bekanntlich geschah dies vor 1870 von der nach dem Petersplatze führenden äußeren Loggia aus. Leo XIII. aber erteilte auf den Rat einiger Kardinäle den Segen von der inneren, nach der St.-Peterskirche führenden Loggia, um damit sofort seine Stellungnahme zu der neuen politischen Ordnung in Rom zu kennzeichnen. Es erschien nun den Kardinälen jetzt nicht rätlich, daß der Nachfolger Leos XIII. von dieser Handlungsweise abweiche, um nicht unerfüllbare Hoffnungen auf der einen und Argwohn auf der anderen Seite zu erregen.

          Inzwischen hatten die italienischen Kardinäle Zeit, sich über die Wahl eines Nachfolgers Leos XIII. zu verständigen. Es hatten sich verschiedene Gruppen gebildet, deren stärkste den Kardinal Rampolla begünstigte. Andere Kandidaten waren Serafino Vannutelli, di Pietro und Gotti. Den fremden Kardinälen blieb nichts übrig, als auch ihrerseits den Versuch zu machen, Gruppen zu bilden und sie möglichst zu verstärken. Es schlossen sich demnach die österreichischen und deutschen Kardinäle zusammen (fünf und zwei) und versuchten, auf die andern auswärtigen Kardinäle Einfluß zu gewinnen. Es gelang dieses bei dem nordamerikanischen Kardinal Gibbons, der zwar nicht förmlich der Gruppe beitrat, aber mit ihr stimmte; anfangs schien sich auch der Kardinal Goossens, Erzbischof von Mecheln, der österreichisch-deutschen Gruppe nähern zu wollen, scheint aber später den Franzosen nähergetreten zu sein. Mit den französischen Kardinälen Fühlung zu nehmen, gelang nicht; ihr Führer war Kardinal Langénieux; ihr eigentlicher Leiter aber war der französische Kardinal der Kurie Matthieu. Sie hatten von Delcassé die Weisung erhalten, geschlossen für Rampolla und, wenn dessen Kandidatur aussichtslos sei, für Serafino Vannutelli zu stimmen. Die spanischen Kardinäle hatten von ihrer Regierung die Weisung erhalten, sich an die österreichischen Kardinäle anzuschließen; der Wechsel des Ministeriums in Madrid brachte sie aber ins Schwanken, und unter Führung des spanischen Kardinals Vives y Tuto schlossen sich alle fünf den Franzosen an. Von dem portugiesischen Kardinal Netto wie von dem irischen Logue trat eine Stellungnahme nicht zutage.

          Mit diesen Gruppierungen wurde das Konklave am Abend des 31. Juli eröffnet. Die österreichisch-deutschen Kardinäle hatten anfangs beschlossen, für den Kardinal Serafino Vannutelli zu stimmen, da von dem österreichisch-ungarischen Botschafter bzw. dem Träger der kaiserlichen Exklusive, Kardinal Puscyna, mitgeteilt worden war, sowohl die Kandidatur des Kardinals Rampolla als auch des Kardinals Gotti sei unangenehm, da sich beide den österreichischen Interessen feindlich bewiesen hätten und Kardinal Gotti noch jüngst in einer albanischen Angelegenheit sich entweder übelwollend oder unfähig gezeigt habe. Allein bei der letzten Beratung der österreichisch-deutschen Bischöfe vor dem Konklave wurden gegen den Kardinal Serafino Vannutelli auch vom Kardinal Fischer (Köln) so viele Bedenken geltend gemacht, daß die Mehrzahl der Kandidatur Gotti trotzdem zustimmte. Bei den Erörterungen über die Kandidatur Rampolla wurden leider ungerechte und maßlose Anklagen und Urteile über die kirchliche Verwaltung und die Politik Leos XIII. vorgebracht, die zwar ernstlich zurückgewiesen wurden, aber doch das Andenken an den großen Papst trübten. Das erste Skrutinium fand am 1. August vormittags 10 Uhr statt. Stimmen erhielten Rampolla 24, Gotti 17, Sarto 5, Serafino Vannutelli 4, di Pietro 2, Oreglia 2, Agliardi und die übrigen je 1. Im zweiten Skrutinium, nachmittags 5 Uhr, erhielten Rampolla 29, Gotti 16, Sarto 10 Stimmen, die übrigen zersplitterten sich. Nach dieser Abstimmung kam der Kardinal Agliardi zu dem Unterzeichneten und bezeichnete die Lage als sehr ernst. Unter anderem machte er geltend, daß Rampolla die Tiara festhalte, obwohl er wohl wisse, daß er nur ein Papst von Loubets und Combes’ Gnaden sein werde. Zudem sei er ein Todfeind Österreichs und durchaus kein aufrichtiger Freund Deutschlands, das er wohl fürchte, aber nicht weniger hasse. Gotti sei ebenfalls nicht empfehlenswert und durch das Bankhaus Pacelli kompromittiert. Er empfehle die Kandidatur Sartos, der in jeder Beziehung Vertrauen verdiene. Ich teilte dieses sofort dem Kardinal Fischer mit, und wir traten dann mit den österreichischen Kardinälen zusammen, um die Lage der Dinge zu erörtern. Nach längerer Erwägung kamen wir zu dem Entschluß, die Kandidatur Gottis als aussichtslos fallenzulassen und Sarto unsere Stimmen zu geben; nur der Kardinal Vaszari schloß sich aus, der überhaupt durch seine Sonderbarkeiten sich auffällig machte. Außerdem wurde dem Kardinal Puscyna anheimgegeben‚ mit seinem Auftrage, die Exklusive gegen Rampolla einzureichen, nunmehr vorzugehen. Puscyna war an diesem Abend noch zweifelhaft. Indes hatte der österreichische Botschafter beim Heiligen Stuhl auf meinen Rat bereits vor dem Beginn des Konklaves Oreglia mitgeteilt, daß er einen Auftrag seines kaiserlichen Herrn an das Konklave habe und deshalb um eine Audienz bitte. Da er aber keine Audienz mehr erhalten würde, riet ich ihm zugleich, dem Camerlengo schriftlich mitzuteilen, Kardinal Puscyna habe vom Kaiser Franz Josef den Auftrag erhalten, die Exklusive gegen den Kardinal Rampolla einzulegen. Oreglia hatte jedoch bis dahin dem Kardinal-Kollegium hiervon keine Mitteilung gemacht. Am Morgen des 2. August benachrichtigte mich Kardinal Puscyna, er habe seinen Auftrag schriftlich dem Kardinal Oreglia überreicht, dieser weigere sich aber, dem Heiligen Kollegium davon Kenntnis zu geben. Als wir uns nun zum dritten Skrutinium am Morgen des 2. August in der Sixtinischen Kapelle versammelten, kam Kardinal Puscyna zu mir und fragte leise: ‚Was sollen wir tun, und was ich?‘

          Ich antwortete ihm: ‚Sarto; Sie sofort vorgehen.‘ – Aufsehen erregte dieser Vorgang nicht. Nach Eröffnung der Sitzung erbat sich nun der Kardinal Puscyna vom Camerlengo sofort das Wort und teilte dem Kardinal-Kollegium mit, was er dem Camerlengo zugestellt habe. Dieser konnte nun nicht mehr umhin, von der Exklusive des Kardinals Rampolla durch die Krone Österreich dem Heiligen Kollegium Mitteilung zu machen, und ließ das Puscynasche Schreiben vorlesen. Ich erhielt den Eindruck, als ob diese Mitteilung unter den Kardinälen eine weit geringere Bewegung hervorrief, als ich befürchtet hatte. Denn es war Gefahr vorhanden, daß nun noch ein größerer Teil der Kardinäle bei ihrer Abneigung gegen fremde Einmischungen in die Papstwahl für Rampolla und seine Wahl Partei nehmen würden. Allein es erhob sich niemand, um gegen die österreichische Exklusive Einspruch zu erheben als Rampolla selbst, der in leidenschaftlicher Erregung gegen dieses Vorgehen als einen neuen Ictus contra libertatem Ecclesiae (Anschlag gegen die Freiheit der Kirche) protestierte. Eindruck machte er damit nicht; denn er behielt im dritten Skrutinium 29 Stimmen, während Sarto 20 erhielt und Gotti auf 9 herabging. Auch im vierten Skrutinium, am 2. August nachmittags, erhielt Rampolla nur noch eine Stimme mehr, nämlich 30, während Sarto 24 und Gotti 3 erhielten. Im fünften Skrutinium, am 3. August vormittags 10 Uhr, erhielt Rampolla nur noch 24 Stimmen, während Sarto bereits 27 und Gotti wieder 6 erhielten. Im sechsten Skrutinium am Nachmittag stieg Sarto auf 35 Stimmen, während Rampolla auf 16 fiel und Gotti 7 erhielt.

          Inzwischen war Sarto aufgetreten und hatte inständigst und bewegt gebeten, von ihm abzusehen; alle waren von seiner Angst und Demut gerührt, Notiz nahm niemand von seiner Weigerung. Ja, seine Freunde drangen heftig auf ihn ein, seine Weigerung zurückzunehmen. Im siebenten Skrutinium fiel dann die Entscheidung (4. August vormittags 10 Uhr). Es erhielten Sarto 50 Stimmen, Rampolla 10, Gotti 2 Stimmen. Somit war Sarto gewählt. Auf die Frage des Camerlengo, ob er die Wahl annehme, antwortete er mit bebender Stimme, daß er sich in den Willen Gottes fügen müsse, wenn der Kelch an ihm nicht vorbeigehen könne. Er nahm dann den Namen Pius X. an. Äußerlich macht der neue Papst keinen besonders hervorragenden Eindruck, er ist bescheiden und demütig, liebenswürdig und gütig; er gilt aber allgemein als ein eifriger Bischof, der seine Diözesen Mantua und dann Venedig musterhaft verwaltet hat. Unter österreichischer Herrschaft 1834 in der Nähe von Treviso geboren, bewahrt er noch Anhänglichkeit an Österreich und einige Erinnerungen an die deutsche Sprache. Mit der italienischen Regierung hat er gute Beziehungen unterhalten. Die Königin-Witwe Margarete verehrt ihn sehr. Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser ist er einmal in Venedig vorgestellt worden. Den ersten Papstsegen erteilte er aus den eben angegebenen Gründen von der inneren Loggia.

    • " Es geht um die Grundfrage der Demokratie. Wie weit darf die Regelungskompetenz des Parlamentes gehen? Sie darf nur das Rechtsleben betreffen. Wirtschaft und Kultur müssen in eine horizontal koordinierende Selbstverwaltung der dort fachkundig tätigen Menschen entlassen werden, in denen es keine inhaltlichen Regelungen geben darf. "

      Bravo! Dies muß man dreimal unterstreichen!!!

      Es kann nicht sein, daß die gleichen Delegierten, gleichzeitig über Judikative, Exekutive und Legislative entscheiden. Diese Bereiche gehören strikt getrennt, ebenso, die darüber Entscheidenden!

  7. 19.10.2017

    Es bleibt zu hoffen, daß es in Katalonien nicht zu Blutvergießen kommt.

    Der den Geheimlogen vollkommen ergebene Rajoy sowie seine komische Soraya

    https://de.wikipedia.org/wiki/Soraya_S%C3%A1enz_de_Santamar%C3%ADa

    berufen sich auf die Justiz und damit den Rechtsstaat, der sie allerdings noch nicht ins Kitchen gebracht hat wegen ihrer dubiosen Parteispenden.  Der Kampf der wenigen Katalanen gegen die vielen Spanier, kann nicht gut ausgehen, da die vielen auch die Justiz auf ihrer Seite haben, die der Vergewaltigung der wenigen die quasi-religiöse Weihe verleiht.  Da hilft es den Katalanen nichts, daß sie die Jurisdiktion eines fremden Staates, eben Spaniens, auf ihrem Gebiet  nicht anerkennen wollen.  Thukydides V, 89, Melierdialog:  “Die Starken tun, was sie können und die Schwachen leiden , was sie müssen.”

    Für uns ist es insoweit interessant, falls es auch bei uns zur Aufmüpfigkeit der vollkommen demoralisierten Deutschen käme.  Dann würde selbstverständlich das Bundesverfassungsgericht der gegen uns  gerichteten Regierungsverfügung eine quasi-religiöse Weihe verleihen;  denn die im Bundesverfassungsgericht sitzenden  Grüne und ehemalige Mitglieder der Exekutive  würden dann dem ihnen von Anfang an zugedachten Job mit Begeisterung nachkommen.

    • Die Frage ist auch, welche Katalanen sind Menschen, haben also Menschenrechte und sind nicht im Handelsrecht = EU-Vertrag gefangen?
      (und die Fragen sollten auch DIE Deutschen klären, die Mensch sind)

      Art. 21 des EU-VERTRAGES!!!

      (1) Die Union lässt sich bei ihrem Handeln auf internationaler Ebene von den Grundsätzen leiten, die für ihre eigene Entstehung, Entwicklung und Erweiterung maßgebend waren und denen sie auch weltweit zu stärkerer Geltung verhelfen will: Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die universelle Gültigkeit und Unteilbarkeit der Menschenrechte und Grundfreiheiten, die Achtung der Menschenwürde, der Grundsatz der Gleichheit und der Grundsatz der Solidarität sowie die Achtung der Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und des Völkerrechts.

      (2) Die Union legt die gemeinsame Politik sowie Maßnahmen fest, führt diese durch und setzt sich für ein hohes Maß an Zusammenarbeit auf allen Gebieten der internationalen Beziehungen ein, um

      b)

      Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, die Menschenrechte und die Grundsätze des Völkerrechts zu festigen und zu fördern."

       

      Die Frage ist halt was bedeutet das für die lebendigen Menschen: die universelle Gültigkeit und Unteilbarkeit der Menschenrechte und Grundfreiheiten, die Achtung der Menschenwürde ?

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