„Wir wären ja blöd,“ meint Kommissar Oettinger

Zuerst haben uns die Polit-Banditen mit der EU über den Tisch gezogen, dann mit dem Euro, dem ESM … usw. Mit CETA, TiSA und TTIP werden diese Volksverräter uns komplett an die Großkonzerne ausliefern. Privatisierungen von Staats- und Kommunalbetrieben war gestern. In Zukunft werden wir von mächtigen US-Finanzinvestoren ausgeplündert und versklavt. Prof. Dr. Berger zeigt in seinem folgenden Artikel auf, was in naher Zukunft …

auf uns zukommt, wenn die Volksverräter in Berlin und Brüssel CETA, TiSA und TTIP nicht sofort stoppen.

CETA, TiSA, TTIP: Live and let die (Lebt und lasst Gemeinden sterben)

von Prof. Dr. Berger (Business Refraiming)

Ein Investor hat mit einem Tourismusprojekt in Libyen 5 Millionen Dollar verloren. Ein Schiedsgericht des Centre for Settlement of Investment Disputs in Washington D. C. hat ihm 935 Millionen Schadenersatz plus Zinsen zugesprochen. Beim Atomausstieg sind deutsche Energiekonzerne auf deutsche Gerichte angewiesen. Vattenfall aber konnte Deutschland in Washington auf 3,5 Milliarden Euro Schadenersatz verklagen, Philip Morris Uruguay auf Aufhebung seines Antirauchergesetzes, Lone Pine die Provinz Quebec auf Freigabe der Schiefergasförderung, Eli Lilly Kanada auf Aufhebung eines Gerichtsurteils, Impreglio Argentinien auf private Wasserversorgung, Achimea die Slowakei auf Aufhebung der Krankenversicherungsreform.

„Wir wären ja blöd, wenn wir ein Abkommen machen würden, denen alle 28 Staaten zustimmen müssten“, sagt EU-Kommissar Günther Oettinger. Auf der ersten Seite des Vertragsentwurfs zu TiSA, dem Abkommen zum Handel von Dienstleistungen, steht, dass es erst fünf Jahre nach Vertragsschluss veröffentlicht wird. Die EU-Kommission drängt auf eine schnelle Ratifizierung von CETA, dem Handelsabkommen mit Kanada, möglichst ohne Beteiligung der Parlamente. Die Verhandlungen waren genauso geheim wie die zum TTIP, dem Handelsabkommen mit den USA.

Was können die Folgen für unsere Städte und Gemeinden sein? Ein paar Beispiele:

  • Wer eine Volkshochschule subventioniert, muss ausländische Bildungsanbieter ebenso bezuschussen.
  • Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken müssen Finanzkonzernen zum Kauf angeboten werden; eine Ausrichtung an der Gemeinnützigkeit ist Vertragsbruch.
  • Wo Feuerwehr, Rettungswesen, Gesundheitsversorgung, Wasser- und Stadtwerke, Justizvollzug, Schwimmbäder, Theater, Müllentsorgung oder Recyclingsysteme als kommunale Dienstleistung betrieben werden, kann eine Privatisierung eingeklagt werden.
  • Privatunternehmen dürfen nicht mehr rekommunalisiert werden (wie es die Berliner 2011 in einem Referendum für ihre Wasserbetriebe gefordert haben); wenn die Privatunternehmen sich nicht bewähren, dürfen nur andere private Wettbewerber eingeladen werden.
  • Fracking kann erzwungen werden, selbst dann, wenn es Mineralquellen oder die Brunnen von Brauereien durch ins Erdreich gepresste Chemikalien irreversibel verunreinigt.
  • Verbesserungen in Tierschutz, Umweltgesetzgebung oder der Kennzeichnung von genmanipulierten oder mit Chlor behandelten Nahrungsmitteln sind als „Handelshemmnisse“ anfechtbar.
  • Wenn steuerliche Regelungen oder kommunale Gebühren einen Investor hart treffen, kann er dagegen klagen.

Am 4. Juni 2014 hat Präsident Obama in der Militärakademie West Point erklärt, dass der Job von privaten lukrativen Söldnerarmeen jetzt durch „Umsturz-Hedge-Fonds“ übernommen wird, die auf Renditebasis arbeiten. Die Regelwerke von CETA, TiSA und TTIP gelten auch rückwirkend für bereits getätigte Finanzinvestitionen. Die Mehrheit fast aller deutschen Dax-Konzerne ist in ausländischer Hand. Die besonders klagefreudigen US-Unternehmen haben 1,3 Billionen Euro in der EU investiert. Das Investitionsvolumen der Vermögensverwaltung BlackRock ist das 10fache des deutschen Bundeshaushalts.

Ein US-Unternehmen, das seine „legitimen Gewinnerwartungen“ beeinträchtig sieht, kann eine Gemeinde, eine Stadt, ein Bundesland oder einen Staat verklagen. Beide Seiten benennen dann einen beim International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) in Washington D. C. zugelassenen Anwalt als Richter. Wenn sie sich auf den dritten (vorsitzenden) Richter nicht einigen können, ernennt ihn der Chef der Weltbank, der immer Amerikaner ist. Das Gericht entscheidet mit Mehrheit; eine Revision gegen die Entscheidung ist nicht möglich.

Gesetze benachteiligen immer diejenigen, die bei ihrer Verfassung nicht dabei waren. Jedem EU-Beamten, der sich mit Finanzthemen beschäftigt, stehen vier Lobbyisten gegenüber. Die Finanzindustrie zahlt ihnen Gehälter von jährlich mindestens 123 Millionen Euro. Auf US-Seite kamen die Verhandlungsführer des TTIP direkt aus den Banken und erhielten von diesen Boni in Millionenhöhe – wohl als Vorschuss auf die Verhandlungsergebnisse: Michael Froman 6,25 Millionen von der Citibank und Stefan Selig 9 Millionen von der Bank of America.

Diese Schiedsgerichte sind eine Waffe des Finanzsektors gegen die Selbstverwaltung unserer Gemeinden. Sie können auch die Existenz unserer mittelständischen Wirtschaft bedrohen, die nicht die Möglichkeit hat, in Washington D. C. auf Augenhöhe mitzuspielen. Vielen bleibt vielleicht nur der Ausweg, sich von angelsächsischen Investoren übernehmen zu lassen. Selbst ein Land wie Argentinien mit 25 Millionen Einwohnern wird von einem einzigen Hedgefonds-Manager, Paul Elliott Singer, bedroht. Dabei geht es für Herrn Singer um die Verdreißigfachung seines Einsatzes und für Argentinien um insgesamt 120 Milliarden Dollar – also um die Existenz des Staates.

Wird ein Parlament oder ein Gemeinderat sich noch trauen, etwas zu beschließen, wenn eine Klage in Washington befürchten werden muss, die den Haushalt auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte belastet? Fünf amerikanische Hedgefondsmanager haben in 2013 ein persönliches Einkommen in Milliardenhöhe bezogen, der Spitzenreiter David Tepper kalendertäglich (!) zehn Millionen Dollar. Gegen angelsächsische Anwälte, die von diesen Herren engagiert werden, haben unsere mittelständischen Unternehmer oder die Bürgermeister unserer Städte und Gemeinden keine Chance.

Dabei wäre die EU-Kommission gar nicht befugt gewesen, diese Abkommen auszuhandeln. Die Handelspolitik, für die sie zuständig ist, betrifft nur ausländische Direktinvestitionen, nicht aber Finanzdienstleistungen, die in die Verträge einbezogen worden sind. Wenn wir uns nicht wehren, lassen wir zu, dass wir aus Steuergeldern für die Gewinnerwartungen von Privatpersonen aufkommen müssen, die weitaus mächtiger sind als Städte oder Staaten. Der totale Markt versetzt der Demokratie den Todesstoß. Er ist wie der totale Krieg, gegen den unsere Vorfahren sich auch nicht gewehrt haben.

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„Dabei wäre die EU-Kommission gar nicht befugt gewesen, diese Abkommen auszuhandeln.“ So so!

Die Mitglieder der EU-Kommission werden nicht von den Bürgern der jeweiligen EU-Staaten gewählt, sondern werden von den Regierungen der EU-Staaten nominiert und vom Europäischen Parlament bestätigt. Sie sollen in ihren Entscheidungen unabhängig sein und nur die gemeinsamen Interessen der Union, nicht die ihrer jeweiligen EU-Herkunftsstaaten vertreten.

Im Klartext: Die EU-Kommissare haben ein großes Interesse daran, die Bürger der EU-Staaten auszuplündern und zu versklaven.

Die EU ist ein Segen und hat „für über sechs Jahrzehnte, die zur Entwicklung von Frieden und Versöhnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa“ 2012 den Friedensnobelpreis erhalten.

Ganz besonders stolz können wir auf Demokratie und Menschenrechte sein, die uns die EU ermöglicht hat, indem wir nicht über den Euro, ESM, CETA, TiSA, TTIP und sonstigen aus politischen Kleinhirnen verzapften Unsinn abstimmen dürfen.

Die EU heißt Sie Willkommen in der EU-Diktatur!

Nur die EU-Kommission ist befugt, Gesetze zu brechen. Merkeln Sie sich das ein für alle mal! Jeder Kleinbürger, der sich gegen diese EU-Diktatur wehrt, muss mit der Todesstrafe rechnen – so steht es im Lissabon-Vertrag.

„Wir wären ja blöd,“ meint Kommissar Oettinger
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Kommentare

„Wir wären ja blöd,“ meint Kommissar Oettinger — 2 Kommentare

  1. Die haben doch wirklich alle einenn Dachschaden.
    Wen das alles so kommt, dann kommen üble Zeiten..
    kommunale Grundversorgung darf nicht privatisiert werden, vor allem das Wasser, das gehört zu den existenzeillen Lebensgrundlagen.
    Die werden sich wundern, wie die Preise dann anghoben werden.
    US Firmen wollen Geld , Geld, und nochmal Geld sehen. Sie kriegen den Kragen nicht voll, das sollten auch die Kommisare wissen. dann begintt die Endstufe der Ausplünderung.
    Dese Merkel ruiniert uns alle. Ich jabe recht behalten, die letzte wahl war die letzte möglichkeit , diesen Wahnsinn zu verhindern, indem man diese frau abgewählt hätte.
    Aber, das Volk hat geschafen. jetzt kommt es knüppeldick.

  2. oh, lieber gott lass die politische sonne wieder scheinen und mache dass alles wieder gut wird und schicke die wohlgesonnenen auserirdischen zur hilfe.
    was ist das für ein quatsch den ich hier schreibe aber ich verstehe im augenblick
    nichts mehr.
    mein verstændnis reicht nicht aus um alles was hier genannt, zu glauben.
    warum haben wir 800 basen in 130 ländern wenn wir bankrott sind.
    ron paul usa. you tube 02.01.2012
    https://www.youtube.com/watch?v=z4b0yTwP24I

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