Zum Valentinstag: Süchtig nach Liebe

Wer verliebt ist, für den steht die Welt Kopf. Wie sehr die Liebe unser Empfinden beeinflusst, erforschen auch Neurobiologen und Anthropologen. Sie fanden heraus, dass Liebe nicht nur blind macht, sondern auch süchtig. Und das mit gutem Grund. (Forschungsergebnisse auf dasgehirn.info)Das Herz rast, das Zeitgefühl schwindet und die Gedanken kreisen nur noch um die eine Person – wenn wir verliebt sind, steht die Welt Kopf. „Liebe ist eine schwere Geisteskrankheit“, soll schon Platon gesagt haben. Die Anthropologin Helen Fisher von der Rutgers Universität in New Jersey, eine der bekanntesten Forscherinnen auf dem Gebiet der Liebe, formuliert es versöhnlicher: „Romantische Liebe ist eines der mächtigsten Gefühle auf dieser Welt.“

  • Neurowissenschaftler glauben, dass man Liebe mit einer Sucht vergleichen kann. Im Körper und im Gehirn von Verliebten laufen zumindest ähnliche Prozesse ab.
  • Auch der Schmerz eines Menschen, der verlassen wird, sei durchaus mit Entzugssymptomen zu vergleichen.
  • Der Neurotransmitter Dopamin und die Hormone Vasopressin und Oxytocin werden bei Verliebten vermehrt ausgeschüttet.
  • Beim Anblick eines geliebten Menschen ist das Belohnungssystem besonders aktiv. Areale, die für Angst oder kritische Bewertungen zuständig sind, weisen dagegen eine verminderte Aktivität auf.

Schuld an der veränderten Wahrnehmung des Geliebten ist auch ein ganz besonderer Cocktail aus Hormonen und Neurotransmittern, die bei Verliebten im Gehirn ausgeschüttet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Dopamin. Der Neurotransmitter, den viele als das „Glückshormon“ kennen, sorgt für ein gutes Gefühl und wird mit Belohnung, Euphorie, aber auch Suchterkrankungen assoziiert. Tatsächlich stellten Zeki und Bartels bei ihren Studien fest, dass Verliebte oder Liebende im Gehirn ähnlich auf die Bilder ihrer Liebsten reagieren wie Kokainsüchtige oder Alkoholkranke auf ein Bild ihrer Droge. „Wenn man die Daten interpretiert, kann man die Liebe durchaus mit einer Obsession oder Sucht vergleichen“, sagt Andreas Bartels, der heute am Centrum für Integrative Neurowissenschaften der Universität Tübingen arbeitet.

Daß die Gefühle, die das Gehirn Verliebter Betroffenen vorgaukelt, ganz ähnlich bei Flüchtlingshelfern anzutreffen sind, wird hier dargelegt. (Mehr dazu hier)

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Zum Valentinstag: Süchtig nach Liebe
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4 Kommentare

  1. "Süchtig nach Liebe"?  Schwieriges Problem, weil der Mensch eben nicht nur ein Vernunftwesen ist, sondern zu seiner Fortpflanzung prinzipiell auf irrationale Triebe angewiesen ist.  Schopenhauer sagt eben sinngemäß, der Geschlechts-Akt sei weder schön nocht ästhetisch, sondern brutal.  Man vergleiche auch, leider auf Italienisch:

    Verführung auf Italienisch, Seduced and Abandoned, Sedotta e abbandonata

    https://www.youtube.com/watch?v=8oTms1y1-Ns

     

  2. "Süchtig nach Liebe"

    [GEJ.01_086,03] … aber wer da treibt Unzucht und Hurerei, der ist sehr krank in seiner Seele! Denn durch diese Sünde wird das Herz des Menschen von Tag zu Tag härter, gefühlloser und unbarmherziger gegen die Nebenmenschen und liebt am Ende nichts als sich selbst und den Gegenstand, mit dem es geilen kann, – aber nicht des Gegenstandes selbst willen, sondern des Geilens willen…

    [GEJ.01_086,08] … alle anderen Sünden begeht der Mensch außer dem Leibe und kann sie daher auch leichter ablegen – denn was da äußerlich geschieht, verdirbt den Menschen nicht so sehr, als was da in ihm geschieht! –; die Hurerei aber geschieht im Menschen, verdirbt die Seele und den Geist und ist daher auch das gefährlichste aller Übel! … Beachtet dieses alles wohl; denn sonst kommt die Zeit und die Tage, die euch nimmer gefallen werden! …
    http://jesusoffenbarungen.ch/Lorber/GrossesEvangeliumJohannis1.html
    http://jesusoffenbarungen.ch/Lorber/
    http://www.j-lorber.de/

  3. Liebe hat nichts mit Kopf, Gehirn, Hormonen oder Gefühl zu tun. Aber richtig, sie zu suchen ist eine Sucht.
    Liebe ist kein Gefühl – dann wäre sie sehr begrenzt und natürlich vergänglich.

    Was sucht der Mensch denn in einem anderen Menschen was er als Liebe/Gefühl bezeichnet ?

    Er sucht das, was ihm scheinbar selber fehlt. Aber nur scheinbar, denn tief im inneren der Seele, in Kontakt mit dem Geist fehlt keine "Liebe". Nur führt die Suche/Sucht sie nicht dort hin, sie suchen immer im außen, in Form eines anderen Menschen oder sonstigen Dingen.

    Alles was da draußen scheinbar gefunden wird ist vergänglich. Und schon wird weiter gesucht in der Hoffnung durch jemand anderen, oder eines anderen Ersatzmittels das "Glück" zu finden, Liebe zu finden, die Erfüllung zu finden.

    Die Seele wird über viele Inkarnationen als Mensch immer wieder scheitern und weiter "suchen" müssen was ihr scheinbar fehlt – scheinbar.

     

    • Was Liebe ist oder sein soll, liegt wohl im Auge des Betrachters? Der  Jüngling, der Wissenschaftler, der Psychologe oder Philosoph, jeder urteilt aus seiner Warte. Liebe kann man nur schenken. Demzufolge ist die Suche danach auch sinnlos. Natürlich kann Liebe auch als Gefühl verstanden werden, wird sie meist wohl auch, sonst gäbe es nicht so viele gescheiterte Liebsbeziehungen. Und, das "Liebe" nach 30 Jahren Ehe, eine andere Qualität hat wie zu Beginn sollte eigentlich auch klar sein?!

      Die Entwicklung der Seele ist nicht nur von der Erkenntnis über die Liebe abhängig, sondern auch vom Denken, also der Erkenntnis an sich.

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